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Tesla investiert 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin
Der US-Elektroautobauer Tesla setzt im großen Stil auf die Kryptowährung Bitcoin. Wie das Unternehmen von Konzernchef Elon Musk am Montag mitteilte, investiert Tesla 1,5 Milliarden Dollar (1,25 Milliarden Euro) in die digitale Währung. Der Wert des Bitcoin war in den vergangenen Monaten stark gestiegen - Anfang Januar kletterte er zwischenzeitlich auf über 40.000 Dollar. Die Mitteilung von Tesla ließ den Kurs binnen Minuten auf über 43.000 Dollar steigen.
Klimaforscher: Corona-Pandemie beschleunigt Ende fossiler Stromerzeugung
Schneller weg vom Kohlestrom: Die Auswirkungen der Corona-Krise öffnen der Politik nach Einschätzung von Klimaforschern ein Fenster der Gelegenheit für eine raschere Abkehr von fossiler Energiegewinnung. Wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mitteilte, führte die Pandemie nicht nur zu einem vorübergehenden Rückgang der weltweiten CO2-Emissionen, sondern senkte insbesondere auch den Kohleanteil an der Stromproduktion ab. Damit könnten - "unterstützt durch die richtigen klimapolitischen Maßnahmen" - die Emissionen des Stromsektors schneller sinken als bisher angenommen.
Handel fordert eine baldige Öffnung aller Geschäfte in Deutschland
Der Handel fordert vor der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine baldige Öffnung aller Geschäfte. "Sicheres Einkaufen geht auch unter Pandemiebedingungen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands HDE, Stefan Genth, in einem Interview vom Montag. Alle müssten lernen, mit dem Virus zu leben. "Dazu gehören Öffnungen, schon bevor der Inzidenzwert von 50 erreicht ist." Lebensmittelhändler und Drogerien bewiesen seit Monaten, dass dies unter Einhaltung strikter Hygiene- und Abstandsregeln möglich sei. Genth äußerte heftige Kritik an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der am Wochenende der Gastronomie eine Öffnung womöglich erst Anfang April an Ostern in Aussicht gestellt hatte. "Das kann nicht der Ernst des Wirtschaftsministers sein, ich erwarte, dass er sich für die Interessen der Wirtschaft einsetzt", sagte Genth in einem Interview. Es gehe um die Existenz tausender Unternehmen. "Einen Lockdown bis Ostern werden viele Geschäfte nicht überleben." Bis dahin würden die bislang ohnehin spärlich fließenden staatlichen Hilfen in keinem Fall reichen. Genth begrüßte Stufenpläne für eine Öffnung, wie sie einige Bundesländer vorgelegt haben. "Wir brauchen klare Aussagen, wann die Maßnahmen unter Einhaltung strikter Hygiene- und Abstandsregeln wieder zurückgefahren werden", sagte der HDE-Hauptgeschäftsführer der "Welt". Dabei müssten alle möglichen Szenarien zugrunde gelegt werden, nicht nur ein "Worst Case-Szenario mit stark exponentiellem Infektionsanstieg durch Virusmutationen". Der HDE formulierte seine Forderungen den Angaben zufolge auch in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel. Der Lockdown ganzer Wirtschaftsbereiche müsse "durch ein intelligentes Konzept zielgenauer und regional differenzierter Einzelmaßnahmen zur wirksamen Viruseindämmung ersetzt werden", zitierte die Zeitung aus dem Brief. (A. Madsen--BTZ)
Forscher halten Impfung von Ferkeln statt Kastration für vielversprechend
Agrarexperten halten erste Tests von frühen Impfungen statt der viel kritisierten Ferkelkastration für vielversprechend. Bei mehr als 90 Prozent von 109 Versuchstieren wurde die Entwicklung von Ebergeruch zuverlässig gehemmt, teilten das Thünen Institut für Ökologischen Landbau und die Universität Göttingen am Montag mit. Auch bei der Fleisch- und Fettqualität gab es demnach keine nennenswerten Unterschiede zur herkömmlichen Impfung von größeren Masttieren, der sogenannten Immunokastration.
Karnevalsausfall kommt Kostümhändler und Gastgewerbe teuer zu stehen
Ob beim Kostümverkauf oder im Gastgewerbe: Der Ausfall der Karnevals verursacht nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Einbußen in Milliardenhöhe. Insgesamt kostet die coronabedingte Zwangspause die Einzelhändler, Gastronomen und Hoteliers demnach rund 1,5 Milliarden Euro.
KfW-Studie: Mehr als zwei Drittel des Mittelstands von Lockdown-Folgen betroffen
Mehr als zwei Drittel der mittelständischen Unternehmen in Deutschland kämpfen derzeit mit den Folgen des zweiten Lockdowns. Wie eine Sonderbefragung der staatlichen Förderbank KfW ergab, sind derzeit rund 2,6 Millionen Firmen des Mittelstands (68 Prozent) betroffen. Das waren allerdings weniger als im ersten Lockdown im April vergangenen Jahres - damals gaben das 80 Prozent der Firmen an, wie die KfW am Montag mitteilte.
Öl so teuer wie zuletzt vor mehr als einem Jahr
An den Ölmärkten wächst die Zuversicht: Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr hat der Ölpreis für die Nordseesorte Brent die Marke von 60 Dollar übersprungen. Ein Barrel (159 Liter) erreichte am Montag den Kurs von 60,19 Dollar (umgerechnet rund 50 Euro). Das ist der höchste Stand seit Januar 2020.
Luxemburg erneut wegen Steuer-Vorwürfen unter Erklärungsdruck
Das Großherzogtum Luxemburg ist erneut wegen des Vorwurfs einer zu laxen Steuergesetzgebung zu Lasten anderer EU-Staaten unter Erklärungsdruck geraten. Nach Recherchen der "Süddeutschen Zeitung" und ausländischer Medien bleiben bei fast der Hälfte der Firmen, Fonds und Stiftungen in dem Land trotz eines Transparenzregisters die wahren Eigentümer unbekannt. Dies begünstigt demnach Steuervermeidung sowie Geldwäsche. Luxemburg wies die Vorwürfe am Montag "entschieden" zurück.
Studie: Deutsche Unternehmen zahlen in diesem Jahr 40 Milliarden Euro Dividenden
Die Unternehmen in Deutschland zahlen ihren Aktionären in diesem Jahr nach Schätzungen der DZ Bank trotz anhaltender Pandemie kaum weniger aus als im vergangenen Corona-Jahr. Insgesamt schütten die Unternehmen in den Dax-Indizes 2021 voraussichtlich 40 Milliarden Euro Dividenden für das abgelaufene Geschäftsjahr aus, wie die Bank am Montag mitteilte. Das sind demnach drei Prozent weniger als im "schwachen Jahr 2020".
Studie: Deutsche Unternehmen zahlen 2021 rund 40 Milliarden Euro Dividende
Deutsche Börsenunternehmen zahlen in diesem Jahr nach Schätzungen der DZ Bank trotz anhaltender Corona-Krise kaum weniger Dividende aus als im vergangenen Jahr. Insgesamt schütten die Unternehmen in den Indizes Dax, MDax und TecDax 2021 voraussichtlich etwa 40 Milliarden Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr aus, wie die Bank am Montag mitteilte. Das sind drei Prozent weniger als im "schwachen Jahr 2020".
Gericht stoppt Übernahme von Suez durch Veolia
Ein französisches Gericht hat die vollständige Übernahme des Wasser- und Abfallkonzerns Suez durch den Konkurrenten Veolia vorerst gestoppt. Das Handelsgericht im Pariser Vorort Nanterre gab am Montag im Eilverfahren einem Einspruch von Suez statt, der die Übernahme als "feindlich" ablehnt. Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire will in der monatelangen Übernahmeschlacht die Börsenaufsicht einschalten.
Handel fordert dringend baldige Öffnung aller Geschäfte und warnt vor Verlusten
Nach zwei Monaten Lockdown und erheblichen Einbußen fordert der deutsche Handel dringend eine Perspektive für die Öffnung aller Geschäfte. Ohne einen solchen Plan "werden wir zehntausende Geschäfte verlieren", warnte der Handelsverband HDE am Montag. Pandemiebekämpfung und offene Ladentüren seien "kein Widerspruch". Die Möbelindustrie verlangte in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ebenfalls ein Öffnungskonzept - mittlerweile sei der "industrielle Kern der Branche bedroht".
Industrieproduktion im Jahr 2020 deutlich gesunken
Die deutsche Industrie hat im Corona-Jahr 2020 deutlich weniger produziert. Im gesamten produzierenden Gewerbe - also inklusive der Baubranche und dem Energiebereich - lag die Produktion im Vorjahresvergleich um 8,5 Prozent niedriger, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im Dezember lag die Produktion kalenderbereinigt noch um 1,0 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats; gegenüber dem Vormonat November 2020 blieb sie unverändert.
Bericht: Neue Klagen gegen das Briefporto der Post
Beim Briefporto droht der Deutschen Post einem Medienbericht zufolge neuer Gegenwind. Wie die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am Montag berichtete, wollen Konkurrenten der Post mit Hilfe der EU eine Senkung der Briefpreise erzwingen. Der Plan der Bundesregierung für eine Reform des Postgesetzes verstoße gegen zentrale EU-Vorgaben aus der Post-Richtlinie und dem Beihilfenrecht, sagte der Vorsitzender des Paketverbandes BIEK, Martin Bosselmann, der Zeitung.
Altmaier entschuldigt sich bei Unternehmen für Verzögerungen bei Corona-Hilfen
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich bei den Unternehmen für die schleppende Auszahlung von Hilfsgeldern in der Corona-Krise entschuldigt. Altmaier sagte am Sonntagabend im Internetprogramm der "Bild"-Zeitung: "Erst einmal entschuldige ich mich dafür, dass es so lange dauert." Er fügte allerdings hinzu, wenn er "irgendeine Möglichkeit" gesehen hätte, die Hilfen zu zu beschleunigen, "ich hätte es gemacht".
Medienbericht: Britische Exporte in die EU stark eingebrochen
Die britischen Exporte in die EU sind im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat stark eingebrochen. Der Londoner "Observer" veröffentlichte am Sonntag eine Studie, in der von einem Rückgang der über die Häfen und den Eurotunnel abgewickelten Transporte um 68 Prozent die Rede war. Die Studie stützt sich auf Angaben der Transport-Vereinigung RHA. Als Gründe für den starken Rückgang wurden der Austritt Großbritanniens aus der EU und die Corona-Pandemie angeführt.
Ex-Siemens-Chef Kaeser muss nun selbst "seine Sachen beisammen haben"
Der ehemalige Siemens-Chef Joe Kaeser ist zuversichtlich, dass er aus dem Vorstandsleben zurückfindet ins normale Leben - "auch wenn man manche Dinge wieder selbst machen muss: Autofahren und Parkplatzsuchen zum Beispiel", wie der 63-Jährige der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte. Außerdem müsse er künftig darauf achten "immer alle Sachen beisammen zu haben, wenn da niemand mehr ist, der mir sie schnell hinterherträgt, wenn ich etwas vergessen habe".
Verlegearbeiten für umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 fortgesetzt
Der Bau der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 schreitet weiter voran. "Das Pipeline-Verlegeschiff Fortuna, das am 24. Januar die Arbeiten im Verlegekorridor in der dänischen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) aufgenommen hatte, hat nach erfolgreichen Verlegetests heute mit der Weiterverlegung begonnen", teilte die Betreibergesellschaft Nord Stream 2 AG am Samstagabend mit.
Daimler-Betriebsratschef fordert Sperrminorität nach Aufspaltung
Der Autokonzern Daimler soll nach dem Wunsch des Betriebsrates nach der geplanten Abspaltung eine Sperrminorität an seiner Nutzfahrzeugsparte behalten. Der Konzern habe weiter Verantwortung für das Lastwagen-Unternehmen, sagte Betriebsratschef Michael Brecht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Daimler müsse durch eine ausreichend große Aktienbeteiligung an dem neugeschaffenen Nutzfahrzeugunternehmen "zusätzlichen Schutz garantieren", etwa vor einer unerwünschten Übernahme durch Finanzinvestoren.
Lufthansa verringert Flüge in Länder mit Virusmutanten
Die Lufthansa hat wegen der strengeren Einreiseregeln Flugverbindungen in Länder gestrichen, wo ansteckendere Varianten des Coronavirus grassieren. Verbindungen nach Südafrika, Brasilien, Großbritannien, Irland und Portugal seien "temporär" reduziert, teilte die größte deutsche Fluggesellschaft am Samstag auf Anfrage mit und bestätigte eine Meldung des "Spiegel". Grund seien fehlende Buchungen. Die Bundesregierung hatte zum 30. Januar strenge Einreiseregeln für Gebiete erlassen, in denen besonders ansteckende Virusmutanten grassieren.
Studie: Ausfall des Karnevals kostet 1,5 Milliarden Euro
Der Ausfall des Karnevals wegen des Corona-Lockdowns zieht wirtschaftliche Schäden in Höhe von 1,5 Milliarden Euro nach sich. Das geht aus einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, aus der das Nachrichtenportal t-online am Samstag zitierte. Demnach entgehen der Gastronomie Einnahmen in Höhe von rund 660 Millionen Euro, dem Hotelgewerbe fehlen Umsätze über rund 160 Millionen Euro, dem Transportsektor 240 Millionen Euro.
Nigerias Zentralbank ordnet Schließung von Kryptowährungs-Konten an
In Nigeria hat die Zentralbank am Freitag die Schließung aller Kryptowährungs-Konten angeordnet. Damit sollen der Handel mit digitalen Währungen und der Tausch unterbunden werden. Die Notenbank warnte die Geschäftsbanken und andere Finanzinstitutionen davor, die Anordnung zu missachten - dies werde schwere Strafen nach sich ziehen. Nigeria ist einer der größten Märkte für die Digitalwährung Bitcoin weltweit.
Südkorea baut weltgrößten Offshore-Windpark
Südkorea baut den nach eigenen Angaben größten Offshore-Windpark der Welt: Im Beisein von Präsident Moon Jae In wurde am Freitag ein Vertrag im Umfang von umgerechnet 36 Milliarden Euro dafür unterzeichnet. Der Windpark soll vor der Küste im Südwesten des Landes errichtet werden und eine Kapazität von bis zu 8,2 Gigawatt haben. Das sei vergleichbar mit der Leistung von sechs Atomkraftwerken.
Arbeitslosenquote in den USA sinkt im Januar
In den USA ist die Arbeitslosenquote zu Jahresbeginn weiter gesunken. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte, ging der Anteil der Arbeitslosen im Januar im Vergleich zum Vormonat von 6,7 Prozent auf 6,3 Prozent zurück. Demnach schufen die Unternehmen binnen eines Monats aber nur 49.000 Arbeitsplätze.
Tiktok-Konkurrent Kuaishou geht in Hongkong erfolgreich an die Börse
In China hat der Tiktok-Rivale Kuaishou am Freitag einen fulminanten Börsenstart hingelegt. Die Aktie der Videoplattform stieg am ersten Handelstag in Hongkong zum Start um das Dreifache. Kuaishou erreichte damit einen Börsenwert von umgerechnet 4,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat rund 305 Millionen Nutzer und machte in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 einen Umsatz von umgerechnet 5,2 Milliarden Euro.
Frankreichs Verfassungsrat billigt "Anti-Huawei-Gesetz"
Der französische Verfassungsrat hat die strengen Auflagen für den chinesischen Telekomausrüster Huawei gebilligt. Das Gesetz, mit dem die Regierung Spionage oder Sabotage aus China unterbinden will, sei mit der französischen Verfassung vereinbar, erklärte der Rat am Freitag in Paris. Die Regeln betreffen vor allem den neuen Mobilfunkstandard 5G.
Südkoreanerin Yoo Myung Hee zieht sich aus Rennen um WTO-Vorsitz zurück
Die Südkoreanerin Yoo Myung Hee hat sich aus dem Rennen um den Vorsitz der Welthandelsorganisation (WTO) zurückgezogen. Handelsministerin Yoo habe sich mit den USA und weiteren Ländern beraten und dann entschieden, ihre Kandidatur zurückzuziehen, teilte das südkoreanische Handelsministerium am Freitag in Seoul mit. Besonders die USA unter Präsident Donald Trump hatten die Südkoreanerin unterstützt.
Mehrheit der Firmen will nach der Krise nicht mehr Homeoffice ermöglichen als davor
Derzeit arbeiten viele Beschäftigte 20 Stunden oder mehr am Schreibtisch zuhause - nach dem Willen der Arbeitgeber soll das aber nicht so bleiben. Laut einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter 1200 Firmen haben zwei Drittel nicht vor, ihren Beschäftigten nach der Corona-Krise mehr Homeoffice als vor der Krise zu ermöglichen. Das Gros der Mitarbeiter solle wieder in die Büros zurückkehren.
US-Aufsichtsbehörden untersuchen Börsen-Turbulenzen um Gamestop
In den USA werden die für die Finanzmärkte zuständigen Aufsichtsbehörden den Wirbel um die Aktien des Computerspielhändlers Gamestop untersuchen. Sie sollen ermitteln, ob die Aktivitäten mit Investorenschutz und fairen und effizienten Märkten vereinbar waren und sind, wie das Finanzministerium am Donnerstag mitteilte. Die Börsenaufsicht SEC werde "zeitnah" einen Bericht veröffentlichen.
Fleischproduktion im Coronajahr nur leicht gesunken
Trotz der wegen der Corona-Krise vorübergehenden Schließung einzelner Schlachtbetriebe ist die Fleischproduktion in Deutschland im vergangenen Jahr nur leicht zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden lag die Fleischerzeugung 2020 bei 7,8 Millionen Tonnen, das war ein Rückgang um 1,6 Prozent im Vergleich zu 2019. Demnach wurden 57,6 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie rund 670 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet.
Bundesagentur für Arbeit warnt vor verschärftem Fachkräftemangel wegen Corona
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat vor einer Verschärfung des Fachkräftemangels in Deutschland durch die Corona-Pandemie gewarnt. "Wenn wir die Pandemie überstanden haben, wird sich der Mangel an Fachkräften verstärkt zurückmelden", sagte BA-Chef Detlef Scheele der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. Hauptgrund dafür sei ein Rückgang der Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte in der Krise. "Es kommen viel zu wenige Arbeitskräfte nach Deutschland."
Einzelhandel beklagt nach wie vor stockende Hilfen und fehlende Perspektive
Der besonders hart vom Corona-Lockdown betroffene Einzelhandel beklagt ausbleibende Hilfszahlungen und eine fehlende Öffnungsperspektive. Im Handel komme "immer noch kein Geld an", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. Viele Einzelhändler seien "pessimistisch und frustriert". Es gebe keine Öffnungsperspektive und viele Handelsunternehmen hätten "massive Existenzsorgen", warnte Genth.