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Macron würdigt 40 Jahre Hochgeschwindigkeitszug TGV
Damals waren sie orange, kantig und fuhren 260 km/h: ein Beispiel für den "französischen Genius", so hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den seit 40 Jahren betriebenen Hochgeschwindigkeitszug TGV beschrieben. Die nächste Generation, von der am Freitag in Paris ein Modell vorgestellt wurde, wird nach Angaben der SNCF bequemer und ökologischer, allerdings nicht schneller sein als die heutigen Züge mit 320 km/h.
Verbraucherschützer kritisieren "Verschleppungstaktik" bei Banken nach BGH-Urteil
Die Verbraucherzentrale Sachsen hat Banken und Sparkassen eine "Verschleppungstaktik" bei der Umsetzung des höchstrichterlichen Urteils zu unzulässigen Bankentgelten vom April vorgeworfen. Auf eine Umfrage der Verbraucherzentrale bei 43 regionalen und überregionalen Instituten blieben Antworten entweder unkonkret oder ganz aus, wie sie am Freitag mitteilte. Nur 27 Kreditinstitute reagierten überhaupt auf die Anfrage.
Ifo-Studie: Homeoffice-Angebot in Stellenanzeigen hat sich seit 2019 verdreifacht
Der Anteil von Online-Stellenausschreibungen mit einer Option auf Homeoffice ist einer Studie zufolge zwischen 2019 und 2021 auf zwölf Prozent gestiegen. Der Wert habe sich damit im Vergleich zu 2019 mehr als verdreifacht, teilte das Ifo-Institut in München am Freitag mit. Ausgewertet wurden zusammen mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) 35 Millionen Stellenanzeigen im Zeitraum von Januar 2014 bis März 2021.
Neues Gesetz schreibt Emissionsminderung im Verkehr vor
Anbieter von Kraftstoffen müssen den CO2-Ausstoß im Verkehr durch Benzin und Diesel bis 2030 schrittweise um 25 Prozent verringern. Das schreibt das neue Gesetz zur Treibhausgas-Minderungsquote vor, das am Freitag vom Bundesrat abschließend gebilligt wurde. Unterstützt werden sollen damit auch der Ausbau der Elektromobilität sowie der Einsatz von grünem Wasserstoff und fortschrittlichen Biokraftstoffen.
Vorstöße für Schutz vor überhöhten Mieten im Bundesrat
Mit zwei Vorstößen rot-grün beziehungsweise rot-rot-grün-regierter Länder zum Schutz vor überhöhten Mieten hat der Bundesrat am Freitag seine letzte Sitzung vor der Bundestagswahl eröffnet. Ein Gesetzentwurf Hamburgs sieht vor, bei der Vermietung von möbliertem Wohnraum eine transparente Ausweisung von Miete und Möblierungszuschlag vorzuschreiben und zudem die Höhe des Zuschlags zu begrenzen.
Studie: Viele Berufsgruppen würden von zwölf Euro Mindestlohn profitieren
Von einer Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro pro Stunde würden laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung Menschen aus den verschiedensten Berufsgruppen profitieren. Mehr Geld für ihre Arbeit könnten etwa Beschäftigte in Arztpraxen, Anwaltskanzleien und Büroangestellte erwarten. Beschäftigte in kleineren Betrieben ohne Tarifbindung zählen demnach ebenfalls zu den Hauptbegünstigten.
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe erreicht im Juli neuen Höchststand
Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe hat im Juli einen neuen Höchststand erreicht. Auch die Reichweite des Auftragsbestands lag im Juli auf Rekordniveau, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte: 7,2 Monate müssten die Betriebe demnach bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten.
Hamburg startet Bundesratsinitiative zu Nachbesserungen bei Mietpreisbremse
Der rot-grüne Hamburger Senat fordert Nachbesserungen bei der sogenannten Mietpreisbremse und startet dazu eine Bundesratsinitiative. "Um Mieterinnen und Mieter auf angespannten Wohnungsmärkten noch besser zu schützen, wollen wir einige Regeln nachschärfen", sagte die Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz, Anna Gallina (Grüne), dem "Handelsblatt" vom Freitag. Regelungsbedarf sieht der Senat für möblierte Wohnungen und Kurzzeitvermietungen.
DIW-Chef Fratzscher hält Inflations-Sorgen für unbegründet
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hält die Sorgen angesichts steigender Inflationsraten für unbegründet. "Der Anstieg der Inflation im zweiten Halbjahr 2021 wird nicht von langer Dauer sein, sondern in den kommenden zwei Jahren wieder auf das gewünschte Niveau zurückgehen", sagte Fratzscher der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagsausgabe).
IWF-Chefin wegen China-Bericht unter Druck
IWF-Chefin Kristalina Georgieva ist unter Druck geraten, weil sie in ihrer Zeit bei der Weltbank die Schönung eines Berichts zum Geschäftsklima in China veranlasst haben soll. Ein am Donnerstag bekannt gewordenes Gutachten der Anwaltskanzlei WilmerHale deckt Unregelmäßigkeiten im von der Weltbank veröffentlichten Lagebericht "Doing Business" auf.
IG Metall ruft für Freitag zu Warnstreiks und Kundgebungen bei Airbus auf
Einigung im Tarifstreit von GDL und Bahn ist gelungen
Fahrgäste der Deutschen Bahn können aufatmen: Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL ist eine Einigung gelungen. GDL-Chef Claus Weselsky sprach am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bahn-Vorstand Martin Seiler in Berlin von einem "guten Kompromiss". Seiler sagte, er sei "froh, mitteilen zu können", dass die Verhandlungen nun hätten abgeschlossen werden können. In dem Tarifstreit hatte es mehrere Streikrunden gegeben. Beide Seiten einigten sich den Angaben zufolge unter anderem auf eine Lohnerhöhung von 1,5 Prozent in diesem sowie 1,8 Prozent im kommenden Jahr. Zudem soll es eine Corona-Prämie von bis zu 600 Euro noch in diesem Jahr geben, im kommenden Jahr kommen weitere 400 Euro dazu. Der Geltungsbereich des Tarifvertrages erfasst demnach zudem alle Eisenbahner in den DB-Unternehmen. In dem Streit hatte die GDL ihren Forderungen mit mehreren Streikrunden Nachdruck verliehen. Nun gelang eine Einigung auch unter Mithilfe der Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein - auch deren Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und Daniel Günther (CDU) nahmen an der Pressekonferenz teil. Bahn und GDL dankten den Politikern für deren Vermittlung. (D. Meier--BTZ)
Supermarktkette Marks&Spencer schließt Filialen in Frankreich wegen Lieferproblemen
Die britische Supermarktkette Marks&Spencer will wegen Lieferschwierigkeiten aus dem Mutterland mehr als die Hälfte ihrer Filialen in Frankreich schließen. Betroffen seien elf der insgesamt 20 Läden, erklärte der Lebensmittel- und Textilkonzern am Donnerstag. Der "langwierige und komplexe Exportprozess" nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU schränke das Angebot "signifikant" ein.
BGH bestätigt: Thermofenster an sich begründet keinen Schadenersatzanspruch
Das Einbauen eines sogenannten Thermofensters in ein Auto ist für sich genommen nicht sittenwidrig. Mercedes-Käufer, deren Dieselfahrzeuge keinem Rückruf durch das Kraftfahrtbundesamt unterliegen, bekommen keinen Schadenersatz wegen des Thermofensters, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag in vier Fällen. Für eine sittenwidrige Schädigung müssten weitere Punkte hinzukommen. (Az. VII ZR 190/20 u.a.)
Umwelthilfe (DUH) geht weiter gegen Pipeline Nord Stream 2 vor
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geht weiter juristisch gegen die Inbetriebnahme der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 vor. Wie die Umweltorganisation am Donnerstag mitteilte, legte sie Einspruch gegen die Entscheidung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ein, die Bau- und Betriebsgenehmigung von Nord Stream 2 nicht erneut zu überprüfen. Bereits im Juni hatte die DUH unter Verweis auf das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts eine erneute Überprüfung des Projekts beantragt.
Umfrage: Mittelständische Unternehmen klagen über fehlende Digitalkompetenz
Viele mittelständische Unternehmen in Deutschland können mit ihren Mitarbeitern ihren Bedarf an digitaler Kompetenz nicht abdecken. Ein Drittel der mittelständischen Unternehmen steht laut einer aktuellen Umfrage vor diesem Problem, wie die Förderbank KfW am Donnerstag mitteilte. Grundlegende Digitalkompetenzen sind demnach in über 80 Prozent der Betriebe unabdingbar, ein Viertel der Unternehmen hat darüber hinaus Bedarf an fortgeschrittenen Digitalkompetenzen. Die Corona-Pandemie behinderte jedoch die Weiterbildungsmaßnahmen vieler Unternehmen.
Umfrage: Große Wissenslücken bei praktischem Finanzwissen
Wenn es um Geld und Finanzen geht, verfügen Menschen in Deutschland laut eigener Einschätzung nur über wenig praktisches Wissen. Auf einer Skala zur Bewertung ihres Finanzwissens mit maximal 12,5 Punkten erreichten mehr als die Hälfte der Befragten maximal sechs Punkte, wie die Finanztip Stiftung am Donnerstag erklärte. Besonders groß waren demnach die Wissenslücken bei jungen Menschen, Geringverdienern und bei Frauen.
Bewegung im Tarifstreit von GDL und Deutscher Bahn
In den Tarifkonflikt zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn ist offenbar Bewegung gekommen. Beide Seiten luden für den Donnerstagvormittag zu einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin ein. In den vergangenen Tagen hätten "intensive Gespräche stattgefunden", um in der Tarifrunde gemeinsame Lösungen zu finden, hieß es. Über den aktuellen Stand solle nun informiert werden. An der gemeinsamen Pressekonferenz nehmen demnach Bahn-Personalvorstand Martin Seiler sowie GDL-Chef Claus Weselsky teil. Auch die Ministerpräsidenten der Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Stephan Weil (SPD) und Daniel Günther (CDU) werden laut Bahn und GDL anwesend sein. Die Pressekonferenz findet in der Vertretung der beiden Bundesländer beim Bund statt. Nach mehreren Streikrunden hatte die Bahn der GDL am Wochenende ein neues Angebot vorgelegt, das die Gewerkschaft in den Tagen danach prüfte. In dem Tarifstreit geht es neben Lohn-Fragen auch um den Status der GDL in dem Unternehmen. (L. Brown--BTZ)
Lebenshaltungskosten in der Schweiz im europäischen Vergleich am höchsten
Bei Urlauben und längeren Aufenthalten im Ausland empfiehlt sich ein Blick auf die dortigen Lebenshaltungskosten - denn diese unterscheiden sich im europäischen Vergleich teils erheblich voneinander: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag war die Lebenshaltung zuletzt in der Schweiz am höchsten - das Preisniveau lag dort im Juli um 51 Prozent höher als in Deutschland.
Bericht: Einigung im Tarifstreit von GDL und Bahn in der Nacht zum Donnerstag
Im Tarifkonflikt zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn gibt es laut dem Portal "Business Insider" eine Einigung. Sie sei in der Nacht auf Donnerstag erzielt worden, berichtete das Portal unter Berufung auf mehrere an den Verhandlungen beteiligten Quellen. Beide Seiten haben für Donnerstagvormittag (10.30 Uhr) zu einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin eingeladen.
Grüne und FDP fordern Einigung im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn
Die verkehrspolitischen Experten der Grünen und der FDP haben die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) und die Deutsche Bahn (DB) zu einer Einigung im Tarifkonflikt aufgerufen. "Man kann den beiden Tarifparteien nur zurufen, sich dringend zu einigen", sagte der Grünen-Verkehrspolitiker Oliver Krischer den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Das Vertrauen in die Bahn und eine verlässliche Beförderung leidet sonst noch mehr."
UNO fordert Moratorium für bestimmte KI-Technologien
Die Vereinten Nationen haben ein Moratorium für bestimmte Technologien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) gefordert. Einige Technologien, wie beispielsweise Gesichtserkennungssoftware, könnten eine Bedrohung für die Menschenrechte darstellen, bis entsprechende "Absicherungen" geschaffen worden seien, erklärte die UNO am Mittwoch. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, forderte Untersuchungen zu den Auswirkungen von KI-Technologie auf Menschenrechte, wie beispielsweise das Recht auf Privatsphäre oder die Bewegungs- und Meinungsfreiheit.
"Handelsblatt": Commerzbank will Vorstand umbauen
Die Commerzbank will laut Bericht des "Handelsblatts" zwei Mitglieder im Vorstand ersetzen. Der Aufsichtsrat berate am Mittwoch über die Berufung von Thomas Schaufler als neuen Privatkundenchef und Jörg Oliveri del Castillo-Schulz als neuen IT-Vorstand, berichtete die Zeitung. Schaufler ist derzeit Mitglied im Vorstand der österreichischen Bank Erste Group und dort für das Privatkundengeschäft zuständig. Castillo-Schulz ist bei der Beratungsgesellschaft Roland Berger tätig.
Hochwasser im Juli richtete so viele Großschäden an wie keine Katastrophe zuvor
Das Hochwasser im Juli in Teilen Deutschlands hat nach Angaben der Versicherungen so viele einzelne Großschäden angerichtet wie keine Naturkatastrophe zuvor. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht derzeit von rund 400 Großschäden mit einer Gesamtsumme von 1,3 Milliarden Euro aus. Gemeint sind Schäden ab einer Million Euro bei einem einzelnen Versicherten, wie der GDV am Mittwoch mitteilte.
Hauptbahnhof in Cottbus ist Bahnhof des Jahres 2021
Der Cottbusser Hauptbahnhof ist vom Verkehrsbündnis Allianz Pro Schiene als Bahnhof des Jahres 2021 ausgezeichnet worden. Der Bahnhof empfange "nach dem gelungenen Umbau die Fahrgäste als moderne, kundenfreundliche Verkehrsdrehscheibe für die nachhaltige Mobilität im 21. Jahrhundert", erklärte die Jury des bundesweiten Wettbewerbs am Mittwoch. Laut Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Ronald Pofalla, wurden 30 Millionen Euro in den "Zukunftsbahnhof" investiert.
Regierung verlängert erleichterte Kurzarbeiterregeln bis zum Jahresende
Die Bundesregierung hat die aktuellen Kurzarbeiterregeln für Unternehmen in der Krise bis zum Jahresende verlängert. Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine Änderung der Kurzarbeitergeldverordnung, wie das Bundesarbeitsministerium mitteilte. Andernfalls wären die vereinfachten Zugangsregelungen beim Kurzarbeitergeld Ende September ausgelaufen.
Weinernte in diesem Jahr etwas besser als 2020
Die Weinernte fällt in diesem Jahr voraussichtlich ergiebiger aus als 2020. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch aufgrund erster Schätzungen erklärte, rechnen die Winzerinnen und Winzer in Deutschland mit einer Ernte von insgesamt 8,76 Millionen Hektolitern Weinmost. Dies entspricht einem Zuwachs von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Erntemenge der beliebtesten Rebsorte Riesling sank dagegen leicht.
Ifo-Institut rechnet 2021 mit drei Prozent Inflation
Die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland müssen sich in diesem Jahr auf eine Inflation von drei Prozent einstellen. Wichtigster Grund für den vergleichsweise starken Anstieg der Verbraucherpreise seien die niedrigen Preise im Vorjahr, erklärte das Ifo-Institut am Mittwoch. "Vor allem die temporäre Mehrwertsteuersenkung in der zweiten Jahreshälfte 2020 und der Absturz der Energiepreise während der Coronakrise haben zu außergewöhnlich niedrigen Preisen im Jahr 2020 geführt", erklärte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.
Bauernverband fordert Finanzhilfe für Schweinebauern
Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat vor dem Branchentreffen zur Lage auf dem Markt für Schlachtschweine schnelle und unbürokratische Hilfe für die betroffenen Landwirte gefordert. "Das aktuelle Preisniveau ist ruinös für unsere Schweinehalter. Die anhaltend katastrophale Marktlage ist für alle Betriebe existenzbedrohend", erklärte am Mittwoch Hubertus Beringmeier vom DBV. Der Schweinefleischmarkt sei noch immer von den Auswirkungen der Corona-Pandemie getroffen. Zudem macht den Tierhaltern die Afrikanische Schweinepest zu schaffen.
Evergrande bietet zornigen Demonstranten Wohnungen und Parkplätze statt Geld
In der südchinesischen Stadt Shenzhen haben sich am Mittwoch den dritten Tag in Folge Demonstranten vor dem Firmensitz des verschuldeten Immobilienriesen Evergrande versammelt. Ein Firmenvertreter habe den verärgerten Geschäftspartnern von Evergrande statt Geld Wohnungen, Parkplätze oder Lagerräume angeboten, berichteten Demonstranten einer Reporterin der Nachrichtenagentur AFP. "Doch das können wir nicht brauchen. Keiner von uns hat zugestimmt", sagte ein Frau namens Wang.
Einbruch im Tourismus belastete BIP 2020 in Italien erheblich
Der durch die Corona-Pandemie bedingte Einbruch im Tourismussektor hat sich erheblich auf die italienische Konjunktur im vergangenen Jahr ausgewirkt. Dabei fiel vor allem ins Gewicht, dass Gäste aus dem Ausland ausblieben, wie die Statistikbehörde des Landes am Dienstag mitteilte. Demnach gaben ausländische Reisende 2020 rund 23,7 Milliarden Euro aus - ein Einbruch von 59,6 Prozent. Bei den inländischen Touristen betrugen die Einbußen 33,8 Prozent.
Winzer gehen vorsichtig optimistisch in Hauptweinlese
Winzerinnen und Winzer in Deutschland gehen vorsichtig optimistisch in die anstehende Hauptweinlese - sie sind jedoch auf einen trockenen und milden Herbst angewiesen. Erste vorsichtige Ertragsschätzungen gehen von einer Erntemenge "etwas unter dem Niveau des zehnjährigen Mittels von rund neun Millionen Hektolitern" aus, wie das Deutsche Weininstitut am Dienstag mitteilte. In diesen Tagen beginnt in vielen deutschen Weingebieten die Lese für Sekt und erste Weine.