Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Verband erwartet "signifikant" höhere Preise für Himbeeren und Pfifferlinge
Der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK) erwartet angesichts weltweit miserabler Ernten "signifikante Preissteigerungen" bei Himbeeren und Pfifferlingen. "An so eine extreme Situation kann ich mich nicht erinnern", erklärte am Dienstag BOGK-Geschäftsführer Werner Koch. "Die Hiobsbotschaften gehen immer weiter."
TUI verlängert Kredit über 4,7 Milliarden Euro um zwei Jahre bis Sommer 2024
Der Reisekonzern TUI kann den vom Staat und von privaten Banken gewährten Kredit über 4,7 Milliarden Euro länger in Anspruch nehmen als bislang geplant. TUI habe die Kreditlinien um zwei Jahre bis Sommer 2024 verlängert, teilte der Konzern am Dienstag mit. Er habe damit angesichts anhaltender Corona-Einschränkungen mehr Zeit und Flexibilität bei der Umsetzung der geplanten Refinanzierungsschritte. "Ziel bleibt eine schnelle Rückführung der staatlichen Kredite", betonte TUI.
Klagen gegen Höchstspannungsleitung durch Birkenwerder bei Berlin abgewiesen
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Dienstag Klagen gegen eine Höchstspannungsleitung nördlich von Berlin abgewiesen. Der Abschnitt des "380-kV-Nordring Berlin", der von Neuenhagen nach Hennigsdorf gehen soll, war seit Jahren umstritten. Die Gemeinde Birkenwerder, ein Umweltverband und zwei Privatpersonen hatten gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt. (Az. 4 A 13.19)
Wieder deutlich mehr Windkraftanlagen an Land gebaut - Leistung steigt um 62 Prozent
In Deutschland sind im ersten Halbjahr wieder deutlich mehr Windkraftanlagen an Land gebaut worden. Ihre Leistung lag mit 971 Megawatt um 62 Prozent über der Leistung im ersten Halbjahr 2020, wie eine Analyse im Auftrag der beiden Branchenverbände BWE und VDMA Power Systems ergab. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach von einer guten Nachricht für den Klimaschutz. Klar sei aber auch: "Wir brauchen deutlich mehr Erneuerbare Energien und wir brauchen ein schnelleres Ausbautempo, damit wir unsere ambitionierten Klimaziele erreichen können."
American Airlines fordert Piloten zum Sparen von Treibstoff auf
Die Fluggesellschaft American Airlines hat ihre Piloten aufgefordert, so viel Treibstoff wie möglich zu sparen. "Jede Gallone ist hilfreich", erklärte Manager John Dudley am Montag. Kerosin sei in den USA aktuell knapp - hinzu komme, dass auch Tanklastwagen und Fahrer fehlten, erklärte Dudley. Er rechne noch bis Mitte August mit Nachschubschwierigkeiten. Eine Gallone sind 3,785 Liter.
Industrie kritisiert verlängertes Einreiseverbot der USA
Deutsche Industrieverbände haben die Verlängerung des US-Einreiseverbots für Reisende aus Europa und anderen Staaten scharf kritisiert. "Es ist absolut unverständlich, dass die USA die Reisefreiheit für europäische Geschäftsreisende aus Schengen-Ländern nicht wiederherstellen werden", erklärte der Abteilungsleiter Außenwirtschaft im Maschinenbauverband VDMA, Ulrich Ackermann, am Dienstag. Auch der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantischen Beziehungen, Peter Beyer (CDU), äußerte Bedauern über die Entscheidung.
EU-Kommission gibt erneut grünes Licht für deutsche Gelder für Condor
Die Europäische Kommission hat erneut grünes Licht für die deutschen Corona-Beihilfen für die angeschlagene Fluggesellschaft Condor gegeben. Die Luftfahrtbranche sei besonders hart von den Reisebeschränkungen getroffen worden, die zur Eindämmung des Coronavirus nötig gewesen seien, erklärte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Dienstag zur Begründung. Das Hilfspaket umfasst 525 Millionen Euro; dagegen hatte der Billigflieger Ryanair geklagt.
Allianz: Hochwasser kostet 500 Millionen Euro Schadenzahlungen
Die Versicherungsgesellschaft Allianz rechnet nach der Hochwasserkatastrophe im Südwesten Deutschlands mit Zahlungen von über 500 Millionen Euro an ihre Kunden. "Inzwischen liegen uns schon rund 10.000 Schadenmeldungen zu beschädigten Häusern und Hausrat und etwa 3000 Schadenmeldungen zu beschädigten Fahrzeugen vor", erklärte der Schadenvorstand der Allianz, Jochen Haug, am Dienstag. "Wir rechnen aber damit, dass sich diese Zahlen in den nächsten Tagen noch deutlich erhöhen werden."
Deutschland: Erholung am Arbeitsmarkt setzt sich aktuell fort
Der Arbeitsmarkt in Deutschland wird sich nach Einschätzung der Arbeitsagenturen auch in den kommenden Monaten weiter erholen. Sorgen bereitet den Experten aber eine mögliche vierte Corona-Welle und damit neue Eindämmungsmaßnahmen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag mitteilte. "Das Ende der Fahnenstange scheint beim Optimismus erreicht", erklärte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen.
IG Metall: Teile der Autoindustrie wollen Standorte in Niedriglohnländer verlagern
Die IG Metall wirft Teilen der Autoindustrie hierzulande vor, die verschärften Klimaschutzvorgaben für eine Arbeitsplatzverlagerung in Niedriglohnländer zu missbrauchen. "Wir beobachten, dass viele Unternehmen das Anziehen der Klimaschutzvorgaben für eine verschärfte Restrukturierung missbrauchen", sagte Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstagsausgaben). Gekennzeichnet sei diese Entwicklung durch Pläne für Standort-Verlagerungen in sogenannte Best-Cost-Länder, die sich vor allem in Osteuropa befinden.
Ausbildungsberufe in Umwelt- und Klimaschutz sehr beliebt
Ausbildungsberufe im Bereich Umwelt-, Natur- und Klimaschutz werden immer beliebter. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (IW) über die die Zeitungen der "Funke Mediengruppe" am Dienstag vorab berichteten. "Die Nachfrage nach einer Ausbildung ist in den grünen Berufen im Jahr 2020 insgesamt um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen", erklärte der Leiter des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung im IW, Dirk Werner.
Fast die Hälfte der Tarifbeschäftigten erhält 2021 Urlaubsgeld
Fast die Hälfte der Tarifbeschäftigten in Deutschland bekommt in diesem Jahr Urlaubsgeld. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden vom Dienstag gibt es 2021 für 47 Prozent einen Zuschuss für die Urlaubskasse. Im Schnitt sind es 1525 Euro brutto und damit neun Euro mehr als im Vorjahr. Tarifbeschäftigte in Westdeutschland bekommen im Durchschnitt 466 Euro mehr Urlaubsgeld als die Beschäftigten im Osten.
54.000 Azubis im Beruf Pflegefachfrau oder Pflegefachmann
Den neuen Beruf der Pflegefachfrau oder des Pflegefachmanns haben im vergangenen Jahr fast 54.000 Auszubildende in Angriff genommen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, waren zum Jahresende 2020 insgesamt 53.610 Frauen und Männer in der Ausbildung zu diesem neuen Job. Er war im Zuge des Pflegeberufereformgesetzes gebildet worden, um die Arbeit in der Pflege attraktiver zu machen und dem Fachkräftemangel zu begegnen.
Veranstalter fordern Impfpflicht für Besucher und Beschäftigte
Die Veranstaltungsbranche hat sich für eine Impfpflicht für Besucher und Beschäftigte ausgesprochen und fürchtet andernfalls die Abwicklung zahlreicher Unternehmen des Sektors. "Im Bereich der Großveranstaltungen und Konzerte gibt es spätestens ab Ende September, wenn jeder ein Impfangebot bekommen hat, nur diesen Weg", sagt Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) der "Welt" vom Dienstag.
Facebook setzt Team von Experten zur Schaffung von virtueller "Metaverse"-Welt ein
Ein Team von Experten der Online-Plattform Facebook arbeitet künftig an der Erschaffung einer virtuellen Welt namens "Metaverse". Wie das US-Unternehmen am Montag (Ortszeit) mitteilte, sollen sich Nutzer in dieser künstlichen Online-Welt treffen können, Geld ausgeben, Medien konsumieren und möglicherweise sogar arbeiten. Das Projekt wird von Facebook-CEO Mark Zuckerberg als zentral für die Zukunft von Facebook angesehen.
Tesla meldet erstmals mehr als eine Milliarde Dollar Quartalsgewinn
Der US-Elektro-Autobauer Tesla hat erstmals einen Quartalsgewinn von mehr als einer Milliarde Dollar ausgewiesen. Zwischen dem 1. April und dem 30. Juni verbuchte das Unternehmen laut einer Mitteilung vom Montag einen Überschuss von 1,1 Milliarden Dollar (0,85 Milliarden Euro). Dies entspricht rund dem Zehnfachen des Gewinns, den Tesla im zweiten Quartal des Vorjahres eingefahren hatte. Der Umsatz verdoppelte sich auf zwölf Milliarden Dollar.
Folgen der Pandemie machen Zeitungsverlagen zu schaffen
Die Corona-Pandemie macht auch den Zeitungsverlagen in Deutschland zu schaffen. Die Folgen der Pandemie seien "journalistisch und wirtschaftlich für die Zeitungsverlage eine große Herausforderung" gewesen, erklärte der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) am Montag. Zwar konnten Zeitungen im Jahr 2020 durchschnittlich drei Millionen zusätzliche Leser pro Woche gewinnen. Die pandemiebedingte Wirtschaftslage führte jedoch zu einem Rückgang der Werbe- und Anzeigenerlöse.
Chinas Regierung verdirbt Privatschulen ihr Milliardengeschäft
Lange waren private Nachhilfeangebote in China mit seinen vielen zugleich bildungs- wie auch karrierebewussten Familien ein gutes Geschäft. Die Wirtschaftsberatungsfirma LEK Consulting schätzte den Umsatz der privaten Bildungseinrichtungen 2018 auf umgerechnet rund 220 Milliarden Euro. Vom Kindergarten bis zur Universität wurden die privaten Lehrkräfte und Kurse gebucht, um den erhofften wirtschaftlichen Aufstieg des eigenen Nachwuchses abzusichern.
Jährlich Schäden durch IT-Angriffe in zweistelliger Milliardenhöhe in Deutschland
Jedes Jahr entstehen in Deutschland durch Hackerangriffe Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe. Betroffen von den IT-Attacken sind Unternehmen aller Größen aber auch Privatleute, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Montag erklärte. Das BSI will nun mit einer Personenzertifizierung zum Vorfall-Experten gegensteuern. So soll mehr Fachkompetenz im IT-Sicherheitsbereich aufgebaut werden.
Grüne kritisieren Elbe-Abkommen als Gefahr für Natur und Hochwasserschutz
Der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, hat das vergangene Woche unterzeichnete Elbe-Abkommen zwischen Deutschland und Tschechien scharf kritisiert. "Es grenzt fast an Realitätsverweigerung, dass die Bundesregierung wenige Tage nach der Hochwasserkatastrophe ein Abkommen schließt, um die Elbe als einen der letzten naturnahen Flüsse Europas auszubaggern," sagte Kellner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das Bundesverkehrsministerium wies die Kritik am Montag zurück.
Bitcoin-Kurs springt auf über 38.000 Dollar
Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin hat wieder stark zugelegt. In London notierte der Kurs am Montagvormittag bei über 38.000 Dollar (32.250 Euro). Das war ein Anstieg von 10,4 Prozent binnen 24 Stunden. Analysten erklärten den Anstieg mit dem Interesse an der Kryptowährung, das mehrere Konzerne jüngst bekräftigt hatten.
Lieferengpässe und Sorgen um steigende Infektionszahlen belasten die Wirtschaft
Die Stimmung in den Chefetagen der Wirtschaft hat sich im Juli verschlechtert: "Lieferengpässe bei Vorprodukten und Sorgen um wieder steigende Infektionszahlen belasten die deutsche Wirtschaft", erklärte am Montag das Münchner Ifo-Institut. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank von 101,7 Punkten im Juni auf 100,8 Punkte im Juli.
Übernahme der Deutsche Wohnen durch Vonovia offiziell gescheitert
Der Wohnungskonzern Vonovia hat das Scheitern der Übernahme der Deutsche Wohnen am Montag offiziell bestätigt. Die Mindestannahmeschwelle von mehr als 50 Prozent der Deutsche-Wohnen-Aktien sei zum Ablauf der Annahmefrist am 21. Juli um Mitternacht nicht erreicht worden, teilte Vonovia in Bochum mit. Die Schwelle lag demnach bei "circa 47,62 Prozent" des Grundkapitals und der Stimmrechte der Deutsche Wohnen.
Deutschland Firmen: 41 Milliarden für Umweltschutz in 2019
Die Unternehmen des Produzierenden Gewerbes in Deutschland haben im Jahr 2019 rund 41,3 Milliarden Euro für den Umweltschutz ausgegeben. Die Kosten entstanden durch die Erfüllung von Umweltstandards, beispielsweise beim Betrieb von Umweltschutzanlagen oder durch Abfallentsorgung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die meisten Kosten entstehen demnach für Anlagen und Maßnahmen, die Emissionen beseitigen, reduzieren oder vermeiden.
Fluggesellschaft Ryanair rutscht weiter tiefer in die roten Zahlen
Der irische Billigflieger Ryanair ist im Frühjahrsquartal noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Von April bis Ende Juni erhöhte sich der Verlust nach Steuern im Vergleich zum Vorjahresquartal um 47 Prozent auf 273 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz verdreifachte sich zwar im Vorjahresvergleich auf fast auf 371 Millionen Euro - die Kosten seien aber wegen der Corona-Auflagen um mehr als 100 Prozent gestiegen.
Galeria Karstadt Kaufhof kündigt Neustart für Ende Oktober an
Der Chef des von der Coronakrise stark getroffenen Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof, Miguel Müllenbach, hat einen Neustart im Herbst angekündigt. "Wir werden uns Ende Oktober mit unserem Konzept Galeria 2.0 strategisch neu aufstellen", sagte Müllenbach dem "Handelsblatt" vom Montag. Dann werden drei komplett umgebaute Pilotfilialen in Frankfurt, Kassel und Kleve vorgestellt und ein neuer Onlineauftritt. "Insgesamt planen wir mittelfristig Investitionen in Höhe von etwa 600 Millionen Euro."
Boeing drohen wegen technischer Probleme finanzielle Schwierigkeiten
Dem US-Flugzeugbauer Boeing drohen infolge der Abstürze zweier 737-MAX-Flugzeuge in den Jahren 2018 und 2019 finanzielle Schwierigkeiten. Nach aktuellen Einschätzungen verschiedener Luftfahrtexperten unterliegt Boeing derzeit einer verstärkten Beobachtung durch die Aufsichtsbehörden. Boeing-Geschäftsführer Dave Calhoun will deshalb kommende Woche die Investoren über die zu erwartende weitere Entwicklung informieren.
Vonovia-Chef schließt neuen Anlauf für Übernahme der Deutsche Wohnen nicht aus
Der Chef des Wohnungskonzerns Vonovia schließt nach der womöglich erneut gescheiterten Übernahme des Wettbewerbers Deutsche Wohnen einen neuen Anlauf für einen Zusammenschluss nicht aus. "Man sollte im Leben nie etwas ausschließen, aber man sollte auch nicht immer von einem Happy End träumen", sagte Rolf Buch dem "Handelsblatt" vom Samstag. "Die Zeit spielt eher für uns", fügte er hinzu.
EZB hebt Vorgabe zu Dividenden-Deckelung auf
Die Europäische Zentralbank (EZB) hebt ihre während der Corona-Krise formulierte Vorgabe an Banken zur Deckelung von Dividendenausschüttungen auf. Die Richtlinie werde nach ihrer Befristung bis Ende September nicht verlängert, teilte die EZB am Freitagabend mit. Banken sollten bei der Entscheidung über die Ausschüttung von Dividenden und Aktienrückkäufe jedoch weiterhin "besonnen" agieren und die "Tragfähigkeit ihres Geschäftsmodells sorgfältig prüfen", mahnte die EZB.
General Motors startet wegen Brandgefahr Rückrufaktion für Chevrolet Bolt
Der US-Autokonzern General Motors hat eine Rückrufaktion für sein Modell Chevrolet Bolt angekündigt. Grund für den Rückruf seien "zwei seltene Fertigungsfehler" in den Hochspannungsbatterien des rein elektrischen Fahrzeugs, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Zuletzt waren zwei Autobrände in Zusammenhang mit dem Defekt gebracht worden. Betroffen von dem Rückruf sind 69.000 Autos weltweit, davon 51.000 in den USA.
Vonovia scheitert wohl erneut mit Übernahme von Deutsche Wohnen
Der größte deutsche Wohnungskonzern Vonovia ist wohl erneut mit der Übernahme des Wettbewerbers Deutsche Wohnen gescheitert. Die Mindestannahmeschwelle beim Übernahmeangebot von 50 Prozent sei "voraussichtlich nicht erreicht", teilte Vonovia am Freitag mit. Die beiden Immobilienunternehmen hatten sich Ende Mai nach zwei zuvor gescheiterten Übernahmeversuchen auf einen Zusammenschluss geeinigt.
Sephora kauft britische Online-Kosmetikhändler Feelunique
Die französische Parfümkette Sephora, Teil des Luxuskonzerns LVMH, kauft den britischen Online-Kosmetikhändler Feelunique. Dies sei der erste Schritt, um die Präsenz von Sephora in Großbritannien zu etablieren, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Eine Kaufsumme wurde nicht genannt, laut der britischen Presse will Sephora 132 Millionen Pfund (154 Millionen Euro) zahlen.