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Über 220 Milliarden Euro Schaden jährlich durch kriminelle Attacken auf Unternehmen
Deutschlands Unternehmen erleiden jedes Jahr Milliardenschäden durch kriminelle Attacken. In den Jahren 2020 und 2021 erreichten diese Schäden mit 223 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert, wie der Branchenverband Bitkom und der Verfassungsschutz am Donnerstag mitteilten. Das ist mehr als doppelt so viel wie in den Jahren 2018 und 2019. Neun von zehn Firmen wurden demnach 2020/2021 Opfer von Diebstahl, Spionage oder Sabotage.
Kurzarbeit im Juli auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Krise
Die Zahl der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter ist weiter deutlich gesunken. Sie schrumpfte laut einer Schätzung des Münchner Ifo-Instituts von 1,39 Millionen Menschen im Juni auf 1,06 Millionen Menschen im Juli. Das ist die niedrigste Zahl seit Beginn der Corona-Krise im Februar 2020, wie das Ifo am Donnerstag erklärte. "Vor allem in den Branchen mit Corona-Lockerungen ging die Kurzarbeit erneut kräftig zurück", erklärte Ifo-Umfrageexperte Stefan Sauer.
Deutlich mehr Aufträge für Verarbeitendes Gewerbe im Juni
Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland hat im Juni 2021 deutlich mehr Aufträge verbucht als im Vormonat. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, stieg der preisbereinigte Auftragseingang nach vorläufigen Zahlen um 4,1 Prozent im Vergleich zum Mai. Ein wichtiger Faktor dabei waren Großaufträge - ohne sie ergibt sich ein niedrigerer Anstieg der Auftragszahlen von 1,7 Prozent. Trotz steigender Auftragszahlen stagnierten aber die Umsätze.
Bayer übernimmt US-Biotechfirma Vividion
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer verstärkt seinen Bereich der Krebsforschung und übernimmt das US-Biotechnologieunternehmen Vividion. Vereinbart wurden ein Kaufpreis von 1,5 Milliarden Dollar (knapp 1,27 Milliarden Euro) sowie zusätzliche erfolgsabhängige Zahlungen in Höhe von 500 Millionen Dollar, wie der Leverkusener Konzern am Donnerstag mitteilte. Das US-Unternehmen Vividion ist auf innovative Techniken zur Heilung von Krebs- und Immunerkrankungen spezialisiert.
Lufthansa senkt Verlust im zweiten Quartal deutlich auf 756 Millionen Euro
Die Lufthansa hat angesichts steigender Passagier- und Buchungszahlen ihren Verlust deutlich gesenkt: Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stand im zweiten Quartal unter dem Strich ein Verlust von 756 Millionen Euro, nach minus 1,5 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte um 70 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.
Fischer in Deutschland können Ausgleich für Schäden durch Kormorane oder Biber bekommen
Binnenfischer, Betreiber von Aquakulturen und die kleine Küstenfischerei können einen finanziellen Ausgleich für Schäden bekommen, die Kormorane, Grau- und Silberreiher, Fischotter oder Biber anrichten. Die EU-Kommission habe eine entsprechende Rahmenrichtlinie genehmigt, teilte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) am Mittwoch mit. Sie gilt bis Ende 2026. Bis zu sieben Millionen Euro stehen zur Verfügung.
Mehr Plattenspieler und mehr Vinylplatten verkauft
Trotz des Erfolgs von Streamingplattformen wie Spotify bleibt auch der klassische Plattenspieler beliebt: Im ersten Halbjahr wurden 63.000 Geräte verkauft, das waren acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Unterhaltungselektronikverband Gfu am Mittwoch mitteilte. Demnach hält der Trend zum Plattenspieler schon seit 2016 an. Der Durchschnittspreis lag im ersten Halbjahr bei 221 Euro.
Deutschland steigert Ausgaben pro Kopf für die Schiene auf 88 Euro
Die Allianz pro Schiene hat der scheidenden Bundesregierung eine gemischte Bilanz bei der Bahnpolitik ausgestellt. Zwar seien die jährlichen Investitionen in die Schiene zwischen 2016 und 2020 von 64 Euro auf 88 Euro pro Kopf und damit um knapp 38 Prozent gestiegen, teilte das Bündnis am Mittwoch mit. Jedoch erreiche Deutschland damit weiterhin international "nicht einmal Mittelmaß".
Preise für Benzin und Diesel steigen - Ölpreis sinkt leicht
Der Preisanstieg an den Zapfsäulen geht weiter, obwohl der Ölpreis zuletzt etwas gesunken ist. Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, kostet ein Liter Super E10 aktuell im bundesweiten Mittel 1,560 Euro, das sind 0,7 Cent mehr als vor einer Woche. Der Preis für Diesel-Kraftstoff stieg demnach um 0,3 Cent auf 1,394 Euro. Gleichzeitig sei der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent seit vergangener Woche um etwa einen Dollar gefallen.
Bundesarbeitsgericht setzt Entscheidung über Nachtzuschlag bis zum EuGH-Urteil aus
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat ein Verfahren über Zuschläge für Nachtarbeit bis zu einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in einem ähnlichen Fall ausgesetzt. Im aktuellen Fall klagt ein Angestellter im Schichtdienst in der Süßwarenbranche auf einen höheren Nachtzuschlag. In dem Fall, der dem EuGH bereits vorliegt, geht es um das Unternehmen Coca-Cola; die Fragen stellten sich "in gleicher Weise", erklärte das BAG am Mittwoch. (Az. 10 AZR 397/20 (A))
Produktion strombasierter Kraftstoffe könnte Arbeitsplätze in Deutschland schaffen
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat für die sogenannten Power-to-X-Technologien geworben. Die Produktion von strombasierten Kraftstoffen könnte in Deutschland neue Arbeitsplätze schaffen: "Für die Entwicklung und Produktion von PtX-Technologien wird das gebündelte Knowhow von Forschern, Ingenieuren und technischen Fachkräften aus Deutschland gebraucht", erklärte Schulze am Mittwoch bei der Vorstellung eines globalen Potenzialatlas des Fraunhofer-Instituts.
Insolvenzantragspflicht für unwettergeschädigte Unternehmen wird ausgesetzt
Die Insolvenzantragspflicht für von dem schweren Unwetter im Juli geschädigte Firmen wird vorübergehend ausgesetzt. Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Vorlage aus dem Justizministerium, die eine Aussetzung rückwirkend ab dem 10. Juli bis zunächst Ende Oktober vorsieht. In der Zwischenzeit soll den Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, wirtschaftliche Hilfen in Anspruch zu nehmen.
Bodenhaltung bei Legehennen ist dominierende Haltungsform
Bei den Legehennen in Deutschland gewinnt die Freilandhaltung zunehmend an Bedeutung - die Bodenhaltung ist jedoch weiterhin die dominierende Haltungsform. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, hatte die Bodenhaltung 2020 einen Anteil von 65 Prozent, 2010 waren es 66 Prozent. Allerdings nahm der Anteil der Freilandhaltung in dem Zeitraum deutlich zu: von 17 auf 31 Prozent.
Unternehmen rechnen nach Corona mit viel mehr Homeoffice
Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt schon nachhaltig verändert: Einer aktuellen ZEW-Umfrage zufolge rechnen sehr viele Unternehmen in der Informationswirtschaft und im Verarbeitenden Gewerbe mit deutlich mehr Homeoffice nach Corona. "Dabei ist nicht nur der Anteil an Unternehmen mit langfristigen Homeoffice-Plänen gewachsen, sondern auch der Anteil an Beschäftigten, die solche Angebote in der Zeit nach Corona voraussichtlich in Anspruch nehmen werden", erklärte am Mittwoch Daniel Erdsiek vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).
Haushalte bleibt nach Miete oft weniger als Existenzminimum
Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland bleibt nach Zahlung ihrer Mietkosten weniger als das gesetzlich festgeschriebene Existenzminimum zum Leben. Knapp 1,1 Millionen oder 12,9 Prozent aller Miethaushalte in Großstädten befanden sich zuletzt in einer solch schwierigen wirtschaftlichen Lage, wie eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung ergab. Besonders betroffen sind demnach Alleinerziehende: Jedes vierte alleinerziehende Elternteil hatte nach Zahlung der Mietkosten weniger Geld zur Verfügung als im Arbeitslosengesetz als Regelbedarf festgelegt.
Anteil der von Existenznot bedrohten Betriebe nur knapp halbiert
Die Unternehmen in Deutschland erholen sich zusehends von der Corona-Krise. Der Anteil der Betriebe, die sich akut in ihrer Existenz bedroht sehen, halbierte sich von acht Prozent im Mai auf vier Prozent im Juli, wie eine repräsentative Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab. Knapp ein Drittel der Betriebe gab demnach an, nicht von der Corona-Krise betroffen zu sein.
Commerzbank im zweiten Quartal mit 527 Millionen Euro Verlust
Deutschlands zweitgrößte Bank, die Commerzbank, hat im Quartal von April bis Juni einen Verlust von 527 Millionen Euro gemacht. Grund seien Einmaleffekte und die Restrukturierungsaufwendungen, teilte die Bank am Mittwoch mit. Die Bank will bis 2024 Filialen schließen und die Stellen von etwa 40.000 auf 32.000 abbauen. Ein im Mai mit den Arbeitnehmervertretern beschlossener Sozialplan sieht vor, dies vor allem über Altersteilzeit oder Vorruhestand umzusetzen.
Deutsche Bahn bezieht ab dem Jahr 2023 Strom aus Norwegen
Die Deutsche Bahn (DB) wird ab 2023 Strom aus einem Wasserkraftwerk im Süden Norwegens beziehen. Der Strom werde durch das im Mai eingeweihte Unterseekabel Nordlink geliefert, teilte die DB am Mittwoch mit. Der Vertrag mit dem norwegischen Energieunternehmen Statkraft über jährlich fast 190 Gigawattstunden Strom läuft über zehn Jahre.
Energieverbrauch in Deutschland im ersten Halbjahr deutlich gestiegen
Mit der Lockerung vieler Corona-Einschränkungen ist der Energieverbrauch in Deutschland im ersten Halbjahr wieder gestiegen. Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2020 lag er um 4,3 Prozent höher, wie die Arbeitsgemeinschaft (AG) Energiebilanzen am Dienstag mitteilte. Dabei stieg der Kohleverbrauch deutlich an - der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromerzeugungsmix dagegen sank witterungsbedingt. Die CO2-Emissionen nahmen um 6,3 Prozent zu.
Ganz Berlin soll als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt gelten
Der Berliner Senat hat am Dienstag beschlossen, die ganze Stadt zu einem Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt zu bestimmen. Dazu wird die entsprechende Rechtsvorlage nach dem Baulandmobilisierungsgesetz erlassen, wie der Senat nach seiner Sitzung mitteilte. Die Genehmigungspflicht für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in bestehenden Wohngebäuden ab fünf Wohnungen gelte dann stadtweit.
Floristinnen und Floristen bekommen fünf Prozent mehr Lohn
Die rund 32.000 Floristinnen und Floristen in Deutschland bekommen mehr Geld: Rückwirkend zum 1. Juli steigt ihr Lohn um drei Prozent, Anfang 2022 dann um weitere zwei Prozent, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) am Dienstag mitteilte. Der Tarifvertrag läuft bis Ende Juni 2022.
Rückkehr der Touristen sorgt in Spanien für Rekord-Rückgang der Arbeitslosigkeit
In Spanien ist die Arbeitslosigkeit im Juli so stark wie nie seit Beginn der Statistik 1996 gesunken - was vor allem an der Rückkehr der Touristen liegt. Wie das spanische Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte, fanden im vergangenen Monat fast 200.000 Arbeitslose einen neuen Job, darunter waren fast 134.000 Stellen im Dienstleistungssektor. Er wird in Spanien vom Tourismus dominiert.
Umfrage: Erwerbstätige weniger besorgt um Job aber unzufriedener mit Politik
Viele Berufstätige in Deutschland durchleben den zweiten Sommer unter Pandemie-Bedingungen mit gemischten Gefühlen: Zwar machten sich weniger Menschen Sorgen um ihren Arbeitsplatz, immer mehr Erwerbstätige waren jedoch unzufrieden mit dem Krisenmanagement der Politik, wie die Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag anlässlich der Veröffentlichung einer Studie mitteilte. Soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten seien durch die Pandemie sichtbarer geworden und könnten ein Grund für die wachsende Unzufriedenheit sein, erklärten die Experten.
Umfrage: Gemischte Gefühle bei Berufstätigen im zweiten Corona-Sommer
Viele Berufstätige in Deutschland durchleben den zweiten Sommer unter Pandemie-Bedingungen mit gemischten Gefühlen. Das ist das Ergebnis einer Erwerbstätigenbefragung, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung seit Frühjahr 2020 vornimmt. Demnach fürchteten im Juli 2021 weniger Menschen als noch im Winter 2020, ihren Job zu verlieren. Gleichzeitig stieg die Unzufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Politik deutlich an.
IWF erhöht Finanzkapazitäten deutlich um 650 Milliarden Dollar
Zur besseren Unterstützung ärmerer Länder hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Finanzkapazitäten deutlich aufgestockt. Der Gouverneursrat, oberstes Leitungsgremium des IWF, gab am Montag grünes Licht für neue sogenannte Sonderziehungsrechte im Umfang von 650 Milliarden Dollar (rund 547 Milliarden Euro). IWF-Chefin Kristalina Georgieva sprach von einer "historischen Entscheidung" und einer nötigen Injektion in die Weltwirtschaft "in Zeiten einer nie dagewesenen Krise".
Anbauflächen für Soja binnen fünf Jahren mehr als verdoppelt
Soja ist auf dem Vormarsch - in der Nahrungsmittelindustrie ebenso wie in der Futtermittelproduktion: Zwischen 2016 und 2020 hat sich die Anbaufläche des Eiweißlieferanten mehr als verdoppelt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, stieg die Anbaufläche zur Körnergewinnung in dem Zeitraum von 15.800 Hektar auf zuletzt 33.800 Hektar. Für 2021 wird demnach ein weiterer Anstieg auf 34.300 Hektar erwartet.
Australische Fluggesellschaft Qantas beurlaubt 2500 Mitarbeiter
Aufgrund des starken Rückgangs an Inlandsflügen während der Corona-Pandemie will die australische Fluggesellschaft Qantas 2500 Mitarbeiter beurlauben. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, betrifft die Maßnahme Piloten, Flugbegleiter und Flughafenmitarbeiter von Qantas und der Tochtergesellschaft Jetstar. Die Beurlaubung soll ab Mitte August beginnen und etwa zwei Monate dauern.
Yellen fordert US-Kongress zu Anhebung der Schuldenobergrenze auf
US-Finanzministerin Janet Yellen hat den Kongress aufgefordert, "so schnell wie möglich" zu handeln, um die Schuldenobergrenze anzuheben. "Ich fordere den Kongress dringend auf, das volle Vertrauen und die Glaubwürdigkeit der Vereinigten Staaten zu schützen, indem wir so schnell wie möglich handeln", schrieb sie am Montag (Ortszeit) an führende Vertreter des Kongresses.
Umfrage: Fast drei Viertel aller Berufstätigen sind im Sommerurlaub dienstlich erreichbar
Eine kurze SMS, schnell nochmal die Mails checken: Rund drei Viertel aller Berufstätigen sind auch im Sommerurlaub dienstlich erreichbar. 72 Prozent der Berufstätigen, die in diesem Sommer einen Urlaub planen, sind währenddessen für Vorgesetzte, Kollegen und Kunden zu erreichen, wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab. Gleichzeitig gaben jedoch auch 74 Prozent der Befragten an, aufgrund der Corona-Pandemie im Urlaub gezielter abschalten zu wollen.
Bareinzahlungen ab 10.000 Euro nur noch mit Herkunftsnachweis
Bankkundinnen- und kunden müssen bei Bargeldeinzahlungen von über 10.000 Euro auf ihr Bankkonto künftig einen Herkunftsnachweis für den gesamten Einzahlungsbetrag vorlegen. Die Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) schreibt dies ab August in ihren Anwendungshinweisen zum Geldwäschegesetz vor, wie die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) am Montag erklärte. Gewerbliche Kunden seien von den neuen Maßnahmen "in der Regel" nicht betroffen.
Luftfahrt-Startup Lilium will Flugshuttle-Service in Brasilien aufbauen
Das bayerische Luftfahrt-Start-Up Lilium will 220 kleine Elektro-Jets für je sechs Passagiere an das brasilianische Luftverkehrsunternehmen Azul verkaufen und dort einen Flugshuttle-Service aufbauen. Der Verkauf und die strategische Allianz mit Azul umfassen eine Milliarde US-Dollar (841 Millionen Euro), wie Lilium am Montag mitteilte. In Brasilien wollen die beiden Firmen den regionalen Hochgeschwindigkeitsverkehr nach eigenen Angaben "grundlegend verändern".
Vonovia nimmt dritten Anlauf für Übernahme von Deutsche Wohnen
Nur wenige Tage nach dem Scheitern der Übernahme der Deutsche Wohnen startet Vonovia einen dritten Versuch. Der Wohnungskonzern aus Bochum kündigte am Sonntagabend an, sein Angebot "zeitnah" um einen Euro auf 53 Euro pro Aktie zu erhöhen. Vorstandschef Rolf Buch zeigte sich überzeugt, dass sowohl Aktionäre als auch Politik und Gesellschaft den Vorstoß von Vonovia unterstützen.