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Britische Finanzaufsicht für strenge Regulierung von Werbung für Kryptowährungen
Die britische Finanzaufsicht hat sich kritisch zu Werbung von Social-Media-Stars für Kryptowährungen geäußert und eine strenge Regulierung gefordert. Das Leben finde zunehmend online statt und "wir können Online-Unternehmen nicht Praktiken erlauben, die wir bei anderen Firmen nicht tolerieren würden", sagte der Chef der Obersten Finanzbehörde (FCA), Charles Randell. Nötig seien Regeln, die Menschen vor Investitionsbetrug und Tricks schützten.
CO2-Emissionen beim Wohnen seit 2000 um 14 Prozent gesunken
Ob durchs Heizen oder beim Strom: Im eigenen Zuhause verbrauchen private Haushalte die meiste Energie. Seit dem Jahr 2000 sind die hierbei anfallenden CO2-Emissionen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bis 2019 um 14 Prozent gesunken - unter anderem weil seltener mit Öl geheizt wird und die Stromerzeugung emissionsärmer geworden ist.
Bahn: Zugverkehr nach GDL-Streik "fast normal"
Der Zugverkehr ist nach dem Ende des GDL-Streiks nach Angaben der Deutschen Bahn am Dienstagmorgen "weitgehend normal" gestartet. Die Bahn ist laut einer Sprecherin "ganz zuversichtlich", dass die für den Tag geplanten 860 Züge im Fernverkehr als auch 21.000 Regional- und S-Bahnzüge wieder planmäßig fahren werden. "In einzelnen Fällen kann es noch zu Unregelmäßigkeiten kommen", warnte das Staatsunternehmen jedoch. Zuvor hatte die Bahn mitgeteilt, dass der Streik der Lokführergewerkschaft GDL im Personen- und Güterverkehr wie geplant am Dienstag um 2 Uhr nach insgesamt 120 Stunden zu Ende gegangen war. Die DB hatte demnach bereits am Montag begonnen, Vorbereitungen für den Betriebsbeginn zu treffen, um am Dienstag einen möglichst reibungslosen Anlauf des Fahrplans sicherzustellen. Reisende sind auch am Dienstagmorgen noch aufgefordert, sich im Internet oder über die App DB Navigator vorab über die von ihnen gebuchte Verbindung zu informieren. Alle bereits gebuchten Fahrkarten des Fernverkehrs, die vom GDL-Streik betroffen waren, behalten laut Bahn ihre Gültigkeit. Sie können noch bis einschließlich 17. September flexibel genutzt werden. Der GDL-Streik hatte am vergangenen Donnerstag im Personenverkehr begonnen. Es war bereits die dritte Arbeitsniederlegung in dem Tarifkonflikt - und die bislang längste. Hintergrund der Auseinandersetzung ist neben Gehaltserhöhungen auch die Position der Gewerkschaft GDL innerhalb der Bahn. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BMVW) forderte die Bundesregierung auf, in den Tarifstreit einzugreifen. "Die Deutsche Bahn ist ein Staatsunternehmen", sagte Bundesgeschäftsführer Markus Jerger den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag. "Deshalb muss jetzt die Bundesregierung ein Machtwort sprechen". Jerger warf der GDL "erpresserisches Verhalten" vor. Die Gewerkschaft erweise "der Tarifautonomie einen Bärendienst", sagte er den Zeitungen. Der volkswirtschaftliche Schaden durch den Streik sei enorm. "Allein die Unterbrechung der Lieferketten im Güterverkehr verursacht Schäden von 100 Millionen Euro – je Streiktag", sagte Jerger. "Werden darüber hinaus entgangene Umsätze und Gewinne sowie Vertragsstrafen bilanziert, kommen schnell Kosten in Milliardenhöhe zusammen." (O. Larsen--BTZ)
Demonstranten seilen sich bei Protesten gegen IAA von Autobahnbrücken ab
Umweltaktivisten haben sich am Eröffnungstag der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München von mehreren Autobahnbrücken im Umland der bayerischen Landeshauptstadt abgeseilt. Die Münchner Polizei bestätigte auf Anfrage am Dienstag, dass es an mindestens sechs Orten zu Protestaktionen kam. Die entsprechenden Straßenabschnitte wurden gesperrt, ein Teil konnte bereits wieder freigegeben werden. Die Aktivisten erklärten, mit ihrer Aktion "der Öffentlichkeit die allgegenwärtige Gefahr der Klimakrise vor Augen" führen zu wollen.
El Salvador akzeptiert als weltweit erstes Land Bitcoin als Zahlungsmittel
Als erstes Land der Welt akzeptiert das kleine mittelamerikanische Land El Salvador den Bitcoin als offizielle Währung - trotz erheblicher Skepsis in der Bevölkerung und Warnungen von Experten. "Zum ersten Mal in der Geschichte werden morgen alle Augen der Welt auf El Salvador gerichtet sein", schrieb Staatspräsident Nayib Bukele am Montagabend im Internetdienst Twitter. Kurz vor Mitternacht Ortszeit verkündete er, gleich werde das Land Geschichte schreiben.
GDL-Streik bei der Deutschen Bahn zu Ende gegangen
Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL bei der Deutschen Bahn (DB) ist zu Ende. Wie die Bahn am Dienstagmorgen mitteilte, ist der Streik im Personen- und Güterverkehr am Dienstag um 2 Uhr zu Ende gegangen. Die DB hatte demnach bereits am Montag begonnen, Vorbereitungen für den Betriebsbeginn zu treffen, um am Dienstag einen möglichst reibungslosen Anlauf des Fahrplans sicherzustellen. Reisende wurden aufgefordert, sich im Internet oder über die App DB Navigator vorab über die von ihnen gebuchte Verbindung zu informieren. Alle bereits gebuchten Fahrkarten des Fernverkehrs, die vom GDL-Streik betroffen waren, behalten laut Bahn ihre Gültigkeit. Sie können noch bis einschließlich 17. September flexibel genutzt werden. Der GDL-Streik hatte am vergangenen Donnerstag im Personenverkehr begonnen. Es war bereits die dritte Arbeitsniederlegung in dem Tarifkonflikt - und die bislang längste. Hintergrund der Auseinandersetzung ist neben Gehaltserhöhungen auch die Position der Gewerkschaft GDL innerhalb der Bahn. (T. Jones--BTZ)
Chinas Außenhandel übertrifft im August die Erwartungen
Chinas Außenhandel hat im August deutlich zugelegt und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen. Die Exporte der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 25,6 Prozent und die Importe noch kräftiger um 33,1 Prozent zu, wie aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Zollbehörde hervorging.
Deutschland: Industrieproduktion zieht im Juli wieder stark an
Nach dem Rückgang der Industrieproduktion im zweiten Quartal wegen Materialengpässen hat das produzierende Gewerbe im Juli wieder zugelegt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, war die Produktion im gesamten produzierenden Gewerbe - also inklusive der Baubranche und dem Energiebereich - um 1,0 Prozent höher als im Vormonat Juni. Verglichen mit dem Vorjahresmonat Juli 2020 legte das produzierende Gewerbe um 5,7 Prozent zu.
Vermögende Deutsche bunkern Milliarden in Steueroasen
Vermögende Deutsche bunkern Milliarden von Euro in Steueroasen. Allein auf der britischen Kanalinsel Guernsey lagerten im Jahr 2019 etwa 11,9 Milliarden Euro von Bundesbürgern, wie die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf eine Aufstellung des Bundesfinanzministeriums berichtet. Dieselbe Summe fand sich demnach in Liechtenstein.
Deutsche Bahn rechnet für Dienstag wieder mit Zugbetrieb
Die Deutsche Bahn rechnet für Dienstag wieder mit normalem Zugbetrieb. Am frühen Morgen um 02.00 Uhr will die Lokführergewerkschaft GDL ihren fünftägigen Streik im Personenverkehr beenden. Bereits am Montag liefen Vorbereitungen, um den Zugverkehr danach wieder nach Fahrplan aufnehmen zu können, teilte das Unternehmen dazu mit.
Bundeswirtschaftsministerium will deutsche Raumfahrtindustrie stärken
Das Bundeswirtschaftsministerium will die deutsche Raumfahrtindustrie insbesondere in der Entwicklung und Nutzung von Kleinsatelliten stärken. "Kleinsatelliten sind Trendsetter, ihnen gehört die Zukunft", erklärte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Montag. Das Bundeswirtschaftsministerium plane deshalb eine "New-Space-Kleinsatelliten-Initiative". Vier europäische Raketenhersteller unterzeichneten außerdem am Montag Absichtserklärungen für die Zusammenarbeit mit der German Offshore Spaceport Alliance (GOSA), die einen schwimmenden Raketenbahnhof in der Nordsee plant.
Geschafft! Letztes Rohr von Pipeline Nord Stream 2 verschweißt
Bei der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist nach Angaben der Betreiberfirma das letzte Rohr der beiden Stränge verschweißt worden. Wie die Nord Stream 2 AG am Montag mitteilte, soll das Rohr nun in deutschen Gewässern auf den Meeresboden herabgelassen werden. Ziel ist es demnach, die deutsch-russische Gas-Pipeline noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen zu können.
Aktionsbündnis will anlässlich der IAA für Mobilitätswende demonstrieren
Anlässlich der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München hat ein Bündnis von Umweltorganisationen zu Protesten für die Mobilitätswende aufgerufen. "Weniger Autos und bessere Mobilität – weniger Verkehr und mehr Klimaschutz: Das sind die zentralen Forderungen", erklärte das Aktionsbündnis "Aussteigen" am Montag. Am kommenden Samstag wollen die Organisatoren "tausende Teilnehmer" auf die Straße bringen, noch gibt es aber juristische Unklarheiten über die Demonstrationsroute.
Schlupflöcher: Europas Banken sind weiter in Steueroasen aktiv
Trotz einer Serie von Enthüllungen über Steueroasen nutzen deutsche und andere europäische Banken weiter solche Schlupflöcher. Das hat eine Untersuchung der Europäischen Beobachtungsstelle zur Steuerpolitik ergeben, die am Montag in Paris und Brüssel veröffentlicht wurde. Zu den Geldinstituten mit einer "relativ hohen Präsenz in Steuerparadiesen" gehört den Autoren zufolge auch die Deutsche Bank.
Studie: Europäische Banken weiter in Steueroasen aktiv
Trotz einer Serie von Enthüllungen über Steueroasen nutzen deutsche und andere europäische Banken weiter solche Schlupflöcher. Das hat eine Untersuchung der unabhängigen Forschungsstelle European Tax Observatory ergeben, die am Montag in Paris und Brüssel veröffentlicht wurde. Zu den Geldinstituten mit einer "relativ hohen Präsenz in Steuerparadiesen" gehört den Autoren zufolge auch die Deutsche Bank.
Stimmung in deutschen Unternehmen deutlich verschlechtert
Die Stimmung in vielen deutschen Unternehmen hat sich wieder deutlich verschlechtert. Das geht aus dem am Montag in Frankfurt am Main veröffentlichten KfW-ifo-Mittelstandsbarometer hervor. Die Verschlechterung betrifft demnach sowohl kleinere und mittelgroße Unternehmen wie auch Großunternehmen.
Rund ein Drittel der Betriebe mit Betriebsarzt bot im August Corona-Impfungen an
Im August hat rund jeder dritte Betrieb mit Betriebsärztin oder Betriebsarzt seinen Beschäftigten Corona-Impfungen angeboten. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Montag mitteilte, traf dies auf 32 Prozent der entsprechenden Betriebe zu - vier Prozentpunkte mehr als bei der vorangegangenen Befragung im Juni. Zugleich gaben im August vier Prozent der befragten Betriebe an, dass sie ein Impfangebot planen. Im Juni waren es noch elf Prozent gewesen.
Dax-Erweiterung senkt Durchschnitt bei Frauenanteil in Vorständen
Durch die am Freitagabend bekannt gegebene Erweiterung des Deutschen Aktienindex von 30 auf 40 Unternehmen sinkt zugleich der durchschnittliche Frauenanteil in den Vorständen der Dax-Unternehmen. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Analyse der Beratungsfirma Russell Reynolds hervor. Auch der Anteil der Unternehmen mit paritätischer Arbeitnehmer-Mitbestimmung wird demnach mit der Umsetzung der Erweiterung am 20. September geringer.
Rezession: Infektionsgeschehen dämpft Verbraucherstimmung
Die Stimmung der Verbraucher hat sich im September zum zweiten Monat in Folge eingetrübt. Das geht aus dem Konsumbarometer hervor, das der Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag in Berlin veröffentlichte. Das Konsumbarometer fiel um fast zwei Punkte. Steigende Infektionszahlen und die stockende Impfkampagne machten sich laut HDE in der Anschaffungsneigung und den Konjunkturerwartungen der Verbraucher bemerkbar.
Weselsky: Bahn will Koalitionsfreiheit der GDL einschränken
Der Chef der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hat weiterführende Verhandlungen mit der Deutschen Bahn ohne ein neues Angebot des Unternehmens ausgeschlossen. Die GDL werde an den Verhandlungstisch zurückkehren, "wenn ein verhandlungsfähiges Angebot kommt", sagte Weselsky im ZDF-"Morgenmagazin" am Montag. Das Unternehmen habe versucht, die Gewerkschaft in ihrer Koalitionsfreiheit einzuschränken. Dies sei jedoch "nichts, was man verhandelt", sagte Weselsky weiter.
Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Juli auf Rekordhoch
Die Auftragsbücher im verarbeitenden Gewerbe sind prall gefüllt - die Umsätze entwickeln sich aber angesichts von Lieferengpässen deutlich weniger stark. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, lag der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Juli 3,4 Prozent höher als im Vormonat Juni und erreichte damit den höchsten Stand seit dem Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991.
Ersatzfahrplan der Bahn am Streiksonntag weitgehend stabil
Bei der Deutschen Bahn ist am Sonntag ein weiterer Streiktag angelaufen: Nach Angaben des Konzerns startete der Verkehr nach Ersatzfahrplan am Morgen "weitgehend stabil", im Fernverkehr sollten 30 Prozent aller Züge rollen, im Nahverkehr sollten es 40 Prozent sein - mit starken regionalen Unterschieden. Die Bahn ruft dazu auf, Reisen wenn möglich zu verschieben.
GDL setzt Streik fort - Bahn mit einem Angebot im Fernverkehr
Die Lokführergewerkschaft GDL hat ihren Streik am Samstag fortgesetzt. Nach Angaben der Bahn lief der Ersatzverkehr erneut "planmäßig an", jedoch wiederholte das Unternehmen seinen Ratschlag an Fahrgäste, Reisen wenn möglich zu verschieben. Über das Wochenende will die Bahn 30 Prozent der Züge im Fernverkehr anbieten, an den vergangenen Streiktagen waren es 25 Prozent. Im Nahverkehr sind rund 40 Prozent der Züge unterwegs.
DGB-Chef stellt sich im Tarifstreit bei der Bahn gegen die GDL
Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, hat sich im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn erneut gegen die Lokführergewerkschaft GDL gestellt. "Was wir kritisch sehen, ist, dass hier eine Berufsgruppe wie die Lokführer ihre partikularen Interessen gegen das Gesamtinteresse aller anderen Bahn-Beschäftigten durchsetzt", sagte Hoffmann der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Die unterschiedlichen Beschäftigten in einem Unternehmen dürften aber "nicht gegeneinander ausgespielt werden".
Deutscher Aktienindex wird um zehn Unternehmen erweitert
Der Deutsche Aktienindex (Dax) wird von 30 auf 40 Unternehmen erweitert - unter den Neulingen sind der Flugzeugbauer Airbus, der Online-Händler Zalando und das Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers. Wie die Deutsche Börse am Freitagabend mitteilte, rücken zudem unter anderem Porsche und Hello Fresh in den deutschen Leitindex auf. Umgesetzt wird die Reform am 20. September.
Unternehmen in den USA schaffen im August viel weniger Jobs als erwartet
Die US-Wirtschaft hat im vergangenen Monat nur 235.000 neue Jobs geschaffen - erwartet worden waren hingegen rund 750.000. Grund sind offenbar die in den vergangenen Wochen stark gestiegenen Corona-Infektionen. Experten führen das auf die rasche Ausbreitung der Delta-Variante, eine fehlende Impfbereitschaft bei vielen Menschen und die Abkehr von anderen Schutzmaßnahmen wie das Maskentragen zurück. Im Juli hatten die US-Unternehmen noch 1,1 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen.
Zahl der Kurzarbeitenden erstmals seit Beginn der Corona-Krise unter einer Million
Die Zahl der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter ist im August erstmals seit Beginn der Corona-Krise unter eine Million gesunken. Sie lag laut einer Schätzung des Münchner Ifo-Instituts bei 688.000. Damit seien im August noch 2,0 Prozent der abhängig Beschäftigten in Kurzarbeit gewesen, nach 3,2 Prozent oder 1,06 Millionen im Juli.
Einigung auf Tarifvertrag beim weltweit größten Kupferproduzenten in Chile
Beim weltweit größten Kupferproduzenten Codelco in Chile ist ein Ende des Mitte August begonnenen Streiks in Sicht. Das staatliche Unternehmen Codelco Andina teilte am Donnerstag mit, es habe sich mit zwei von drei Gewerkschaften auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Beschäftigten, die diesen beiden Gewerkschaften angehören, würden die Arbeit zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt wieder aufnehmen.
Bahn fordert GDL zum Ende der "Blockadehaltung" auf
Nach der gerichtlichen Niederlage der Deutschen Bahn (DB) im Tarifstreit mit der GDL hat der Konzern die Gewerkschaft zum Einlenken gedrängt. In Tarifverhandlungen seien Angebote das übliche Instrumentarium, jedoch seien dies "immer Aktionen der DB gewesen, von der Gegenseite kommt nichts", sagte Bahn-Sprecher Achim Stauß am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Diese "Blockadehaltung" müsse die GDL-Spitze "dringend aufgeben".
Studie der Böckler-Stiftung: Zwölf Euro Mindestlohn würde Wirtschaft ankurbeln
Eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung unterstützt die Forderung von SPD und Grünen nach einer Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro. Eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns auf diesen Satz helfe der deutschen Wirtschaft, zitiert die "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) aus der Studie der Böckler-Stiftung. Diese werbe dafür, den Mindestlohn von derzeit 9,60 Euro in drei Stufen bis Ende 2022 auf zwölf Euro zu erhöhen.
Arbeitsgericht lehnt einstweilige Verfügung der Bahn gegen Lokführer-Streik ab
Kein Aufatmen bei Bahn und Kunden: Das Arbeitsgericht in Frankfurt am Main hat am Donnerstagabend den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Lokführer-Streik abgelehnt. Damit kann die Lokführergewerkschaft GDL ihren Arbeitskampf vorerst fortsetzen. Die Deutsche Bahn legte umgehend Berufung gegen die Entscheidung ein. Das Hessische Landesarbeitsgericht kündigte eine Verhandlung in zweiter Instanz für Freitagvormittag um 10.30 Uhr an.
Arbeitsgericht verhandelt über Bahn-Streik der GDL
Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergewerkschaft GDL hat das Arbeitsgericht Frankfurt am Main am Donnerstagabend über einen Eilantrag der DB gegen den Lokführer-Streik beraten. Die Bahn hofft auf den Erlass einer einstweiligen Verfügung, die den laufenden Streik vorläufig beenden könnte. Mit einer erstinstanzlichen Entscheidung wurde am späten Abend gerechnet - beide Parteien können dann jedoch im Eilverfahren Rechtsmittel einlegen.