Vorgestellt
Letzte Nachrichten
EU will Chinas Neuer Seidenstraße Konkurrenz machen
Mit einem Investitionsprogramm im Umfang von 300 Milliarden Euro will die Europäische Union China Konkurrenz machen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will die öffentlichen und privaten Mittel bis zum Jahr 2027 aufbringen, um weltweit den Bau von Straßen, Bahnlinien oder Internetverbindungen voranzutreiben, wie sie am Mittwoch in Brüssel ankündigte. Das Vorhaben wird als europäische Antwort auf Chinas Projekt Neue Seidenstraße gesehen.
Tel Aviv erstmals zur teuersten Stadt der Welt gekürt
Die israelische Mittelmeermetropole Tel Aviv ist bei den Lebenshaltungskosten erstmals zur teuersten Stadt der Welt aufgestiegen. Den zweiten Platz teilen sich Paris und Singapur, wie aus dem jährlichen Ranking der Economist Intelligence Unit (EIU) hervorgeht. Dahinter folgen Zürich und Hongkong.
DIW-Präsident sieht in hoher Inflation Warnung
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sieht in der zuletzt deutlich gestiegenen Inflation eine Warnung, wenn auch keinen "Anlass zur Panik". Die derzeitige Entwicklung sei zwar vor allem eine Normalisierung der coronabedingt zu schwachen Preisentwicklung im vergangenen Jahr, er mache sich aber, was die Zukunft angehe, "schon Sorgen", sagte der Ökonom der "Passauer Neuen Presse" vom Mittwoch.
Umsatz der Einzelhändler im Oktober erneut zurückgegangen
Der Umsatz der Einzelhändler in Deutschland liegt weiter über dem Vorkrisenniveau, ist im Oktober aber erneut zurückgegangen. Im Vergleich zum September betrug das Minus preisbereinigt 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Schon im September war der Umsatz verglichen mit dem Vormonat gesunken.
BGH verhandelt über Mietzahlung trotz Geschäftsschließung wegen Corona
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Mittwoch (09.00 Uhr) über die Pflicht eines Unternehmens, trotz coronabedingter Schließung weiter Miete für ein Ladenlokal zu zahlen. Geklagt hat der Vermieter einer Filiale des Textilhändlers Kik im Erzgebirge. Nachdem das Land Sachsen Mitte März 2020 die Geschäfte schließen ließ, zahlte Kik einen Monat lang keine Miete. (Az. XII ZR 8/21)
Scholz warnt vor Verstetigung von Inflationsrate
Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat vor einer Verstetigung der hohen Inflationsrate gewarnt. Ökonomen zeigten sich "noch" davon überzeugt, dass sich die Preissteigerung wieder normalisieren werde, sagte der derzeit noch geschäftsführende Bundesfinanzminister am Dienstagabend bei Bild Live. "Das müssen wir ganz sorgfältig beobachten, um dann die notwendigen Schritte zu ergreifen, falls die sich geirrt haben."
Kurzarbeit kürzt auch den Urlaub
Arbeitnehmer, die etwa wegen der Coronapandemie in Kurzarbeit sind, haben auch einen geringeren Urlaubsanspruch. Arbeitgeber dürfen den Urlaub für komplett entfallene Arbeitstage anteilig kürzen, wie am Dienstag das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschied (Az.: 9 AZR 234/21).
Gründertochter Marta Ortega übernimmt Führung von Zara
Die spanische Inditex-Gruppe, größter Modekonzern der Welt mit Marken wie Zara oder Massimo Dutti, wird künftig von der Gründertochter Marta Ortega geführt. Die 37-Jährige werde den Posten im April 2022 antreten, teilte Inditex am Dienstag mit. Marta Ortega ist die Tochter von Amancio Ortega, der Inditex 1985 gegründet hatte. Er hatte im Alter von 13 Jahren als einfacher Hemdenverkäufer angefangen.
Rechtsstreit um Luftreinhaltung in Stuttgart beigelegt
Der langjährige Rechtsstreit um die Luftreinhaltung in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart ist beigelegt worden. "Nach vielen Jahren und vielfältigen Anstrengungen ist es uns gelungen, die Luft in Stuttgart sauberer zu machen", erklärte Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Dienstag. Im Jahr 2021 würden erstmals an allen Messtationen die Grenzwerte für Stickstoffdioxid eingehalten. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte unter anderem in Stuttgart per Klage Fahrverbote für Diesel-Autos durchgesetzt.
Facebook soll GIF-Dienst Giphy laut britischer Wettbewerbsbehörde wieder verkaufen
Der US-Konzern Facebook soll das Startup Giphy, das Sticker und kurze Filmchen (GIFs) zur Bebilderung und Kommentierung von Online-Mitteilungen anbietet, wieder verkaufen. Das ordnete am Dienstag die britische Wettbewerbsbehörde an. Damit würden "Millionen Nutzer sozialer Medien geschützt sowie Wettbewerb und Innovationen in der Online-Werbung gefördert", erklärte die Competition and Markets Authority (CMA).
Omikron-Angst drückt massiv auf die Stimmung an den Börsen
Die Angst vor möglicherweise weitreichenden Folgen der neuen Corona-Variante Omikron drückt auf die Stimmung an den Börsen. Der Deutsche Aktienindex (Dax) sank bei Handelsbeginn am Dienstag um 1,1 Prozent und am Vormittag weiter um 1,5 Prozent. Für Unruhe sorgten insbesondere die Äußerungen von Moderna-Chef Stéphane Bancel, die aktuellen Impfstoffe seien möglicherweise weniger wirksam gegen Omikron.
Inflation in der Eurozone steigt auf 4,9 Prozent
Die Inflation in der Eurozone hat aufgrund der hohen Energiepreise einen neuen Rekordstand erreicht. Die Verbraucherpreise verteuerten sich im November im Schnitt um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag auf Grundlage einer ersten Schätzung mitteilte. Damit stiegen die Verbraucherpreise so stark an wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen von Eurostat zur Inflation im Jahr 1997.
Bundesagentur sieht Arbeitsmarkt "vor einem wirklich schweren Winter"
Die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit (BA) erwartet erhebliche Auswirkungen der derzeitigen Corona-Lage auf den deutschen Arbeitsmarkt. "Wir gehen davon aus, dass wir vor einem wirklich schweren Winter stehen", sagte BA-Chef Detlef Scheele am Dienstag bei der Vorlage des Arbeitsmarktberichts für November. Im November sank die Zahl der Jobsuchenden zwar noch deutlich um 60.000 auf 2,317 Millionen, allerdings stiegen die Meldungen zur Kurzarbeit bereits wieder an.
Arbeitsmarkt entwickelt sich auch im November positiv
Deutschlands Arbeitsmarkt hat sich ungeachtet der sich wieder zuspitzenden Corona-Lage auch im November positiv entwickelt: Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich gegenüber dem Vormonat um 60.000 auf 2,317 Millionen und sank damit "deutlich", wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent zurück. Gegenüber dem November des Vorjahres 2020 bedeutet dies einen Rückgang um 382.000 Arbeitslose oder 0,8 Prozentpunkte.
Tarifverdienste steigen im dritten Quartal deutlich weniger stark als Inflation
Die Verdienste von Beschäftigten mit Tarifvertrag sind im dritten Quartal gestiegen - allerdings deutlich weniger stark als die Verbraucherpreise. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, legten die Tarifverdienste um durchschnittlich 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Dies war demnach der geringste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2010. Die Verbraucherpreise erhöhten sich hingegen im dritten Quartal um 3,9 Prozent, real mussten Tarifbeschäftigte also Einbußen hinnehmen.
Jeder vierte Beschäftigte sieht sich schlecht vor Ansteckung am Arbeitsplatz geschützt
Die Corona-Krise und die Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie haben die Arbeitswelt stark verändert - für eine Reihe von Beschäftigten zum Schlechteren. Laut der am Dienstag veröffentlichten Umfrage "DGB-Index Gute Arbeit" fühlt sich etwa ein Viertel der Beschäftigten schlecht vor einer Ansteckung am Arbeitsplatz geschützt. Für rund ein Drittel der Arbeitnehmerinnen und -nehmer haben Infektionsschutzmaßnahmen ihre Tätigkeit erschwert. Ebenfalls jede und jeder Dritte empfindet eine erhöhte Belastung durch die Digitalisierung.
US-Behörde ordnet neue Abstimmung über Gewerkschaftsvertretung bei Amazon an
Die Abstimmung über die Bildung einer ersten Gewerkschaftsvertretung beim Online-Versandhändler Amazon in den USA soll wiederholt werden. Die US-Arbeitsrechtsbehörde (NLRB) gab am Montag dem Einspruch der Gewerkschaft RWDSU statt, die Amazon eine unzulässige Einflussnahme und Regelverstöße vorgeworfen hatte. Das Ergebnis der Abstimmung unter den Mitarbeitern im Logistikzentrum in Bessemer im Bundesstaat Alabama wurde daher annulliert.
Twitter-Chef Jack Dorsey tritt zurück
Der Chef und Mitbegründer des Kurzbotschaftendienstes Twitter, Jack Dorsey, tritt zurück. Twitter gab am Montag bekannt, dass der 45-Jährige die Unternehmensführung abgibt. Sein Nachfolger wird der bisherige Twitter-Technologie-Chef Parag Agrawal. Dorsey wird bis zum kommenden Jahr Mitglied des Verwaltungsrats von Twitter bleiben.
Nachfrage nach Arbeitskräften wächst im November weiter
Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im November weiter angestiegen. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) erhöhte sich von Oktober bis November um zwei Punkte auf 128 Punkte, damit setzte sich der Aufwärtstrend fort, teilte die BA am Montag mit. Im Vorjahresvergleich liegt der Stellenindex 30 Punkte im Plus, im Vergleich zum Vorkrisenniveau im März 2020 um 14 Punkte.
Inflation springt im November auf 5,2 Prozent
Die Inflation in Deutschland hat sich im November deutlich beschleunigt: Die Verbraucherpreise stiegen um voraussichtlich 5,2 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Juni 1992. Im Oktober dieses Jahr hatte die Teuerung bei 4,5 Prozent zum Vorjahresmonat gelegen.
Aktien von Toniebox-Hersteller werden an der Börse gehandelt
Bei den Tonieboxen spielt die Musik nun auch an der Börse: Die Aktien des Audiowürfel-Herstellers Tonies SE werden seit Montag in Frankfurt am Main gehandelt, wie die Deutsche Börse mitteilte. Dafür schloss sich der Düsseldorfer Spielehersteller, der zuvor unter dem Namen Boxine firmierte, mit einer SPAC zusammen - einer Special Purpose Acquisition Company, die als leere Börsenhülle bereits im April an der Börse gestartet war.
Stellantis und Vulcan Energy schließen Liefervertrag über Lithiumhydroxid
Der Opel-Mutterkonzern Stellantis hat mit dem Energieunternehmen Vulcan Energy einen Liefervertrag über Lithiumhydroxid für E-Autos geschlossen. Es gehe um insgesamt 81.000 bis 99.000 Tonnen, die Vulcan ab 2026 über fünf Jahre liefern solle, teilten die beiden Unternehmen am Montag mit. Vulcan plant in Höchst am Oberrhein die Herstellung von Lithiumhydroxid für Batterien mit deutlich weniger CO2-Ausstoß: So soll statt fossiler Brennstoffe geothermische Energie für die Förderung genutzt werden.
Fast die Hälfte der privaten Vermieter will bei Neuvermietung Miete erhöhen
Die Diskussionen in Deutschland über Mietendeckel oder Enteignungen von Immobilienkonzernen haben laut einer Umfrage dazu geführt, dass fast die Hälfte der privaten Vermieterinnen und Vermieter bei einer Neuvermietung "konsequent" die Miete erhöhen will. Rund ein Fünftel der Befragten sagte in der am Montag veröffentlichten Umfrage des Eigentümerverbandes Haus&Grund, sie würden deshalb auf Modernisierungen verzichten oder sie reduzieren. Nur knapp acht Prozent sagten, sie würden deshalb die Vermietung einstellen.
EZB sieht keine Hinweise auf außer Kontrolle geratende Inflation
Vor der Veröffentlichung neuer Inflationszahlen durch das Statistische Bundesamt am Montag hat die Europäische Zentralbank (EZB) erneut bekräftigt, dass der derzeit außergewöhnlich hohe Anstieg der Verbraucherpreise ein vorübergehendes Phänomen sei. "Wir gehen davon aus, dass im November der Höhepunkt der Inflationsentwicklung erreicht ist und dass die Inflation im kommenden Jahr wieder allmählich zurückgehen wird", sagte EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel im ZDF-"Morgenmagazin".
Tourismuswirtschaft weltweit wird 2021 zwei Billionen Dollar weniger einnehmen
Die Corona-Pandemie setzt der Tourismuswirtschaft weltweit weiter heftig zu. Die Einnahmeverluste werden sich in diesem Jahr auf schätzungsweise zwei Billionen Dollar (1,8 Billionen Euro) belaufen und damit ähnlich hoch wie 2020, teilte die Welttourismusorganisation (UNWTO) am Montag in Madrid mit. Die Erholung werde "langsam" sein und "anfällig". Die UNWTO hält ab Dienstag ihre Jahresversammlung in Madrid ab.
Deutsche Industrieunternehmen klagen über Materialmangel
Der Materialmangel in Deutschlands Industrieunternehmen hat sich im November laut einer Umfrage noch verstärkt. Drei Viertel (74,4 Prozent) aller Firmen klagten über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen, wie das Ifo-Institut in München am Montag mitteilte. Das waren vier Prozentpunkte mehr als im Oktober.
Einzelhandel startet schwach in heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts
Die sich weiter verschärfende Corona-Lage hat in der Woche vor dem ersten Advent vielen Einzelhändlern einen enttäuschenden Auftakt in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts beschert. Eine aktuelle Trendumfrage zeige, dass nur 20 Prozent der 350 befragten Unternehmen mit den Umsätzen im bisherigen Weihnachtsgeschäft zufrieden sind, teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag mit.
Grüne empört über Wissing-Vorstoß zu Entlastung von Diesel-Fahrern
Die Grünen haben sich empört über den Vorstoß des designierten Verkehrsministers Volker Wissing (FDP) zur Entlastung für Diesel-Fahrzeuge gezeigt. "Das gibt der Koalitionsvertrag so nicht her", sagte der Grünen-Verkehrsexperte Stefan Gelbhaar dem Magazin "Spiegel" zu der Ankündigung Wissings, die Kfz-Steuer senken zu wollen, um damit höhere Dieselpreise auszugleichen. "Der Koalitionsvertrag sieht eine Angleichung der Diesel- an die Benzinkosten vor", betonte Gelbhaar.
Demonstrationen gegen geplanten Lithium-Abbau in Serbien
Aus Protest gegen den geplanten Abbau von Lithium sind in mehreren Städten Serbiens am Samstag hunderte Menschen auf die Straße gegangen. Die Demonstrationen richteten sich gegen den britisch-australischen Bergbaukonzern Rio Tinto, der in der Nähe der westserbischen Stadt Loznica mit dem Kauf von Land begonnen hat, um Lithium-Vorkommen abzubauen. Das grüne Licht der Behörden steht jedoch noch aus. Lithium ist eine Schlüsselkomponente für Batterien von Elektroautos.
Özdemir und die Fleischindustrie oder wer ist Erdoğan?
Der designierte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) will striktere Auflagen für die Fleischindustrie in Deutschland einführen. "Wer Fleisch essen will, kann das gerne tun. Wer Fleisch produziert, darf das auch tun, aber unter Berücksichtigung des Tierwohls, des Klimaschutzes und nicht zu Lasten unserer Umwelt", sagte Özdemir in einem aktuell Interview, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG. Auch wird sich der türkische Machthaber Recep Tayyip Erdoğan bei Cem Özdemir "warm anziehen" müssen, denn die Türkei exportiert sehr viele landwirtschaftliche Produkte, vom Obst bis zum Fleisch und dafür ist in absehbarer Zeit Cem Özdemir zuständig... Özdemir ergänzte, ihm gehe es um die Höfe und die Menschen, die täglich hochwertige Lebensmittel produzieren - "nicht um industrielle Massentierhaltung, die Tiere als Billigware verramscht". Unter Verweis auf den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien stellte Özdemir eine verbindliche Haltungsform-Kennzeichnung für Fleisch in Aussicht. "Wir werden auch dafür sorgen, dass die Investitionsförderung künftig auf gute Haltungsbedingungen in den Ställen ausgerichtet wird", sagte der Grünen-Politiker. Özdemir selbst ist dem Bericht zufolge seit seiner Jugend Vegetarier - ein Novum an der Spitze des Agrarministeriums. Er verspüre in dieser Hinsicht aber keinen missionarischen Eifer, sagte er. "Jede und jeder soll nach seinem Geschmack glücklich werden." Der ehemalige Grünen-Chef war am Donnerstag vom Parteivorstand für das Ministeramt nominiert worden. Özdemir, der türkische Wurzeln hat, sagte dazu: "Erstmals wird ein Kind aus einer Gastarbeiterfamilie Minister im Bundeskabinett. Das erfüllt mich mit tiefer Demut und ich weiß um die besondere Verantwortung, die damit verbunden ist." (M. Tschebyachkinchoy--BTZ)
WTO stoppt Ministerkonferenz wegen Corona-Variante Omikron
Angesichts der Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron hat die Welthandelsorganisation (WTO) ihre erste große Ministerkonferenz seit vier Jahren kurzfristig verschoben. "Diese Empfehlung war nicht einfach", sagte WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala am Freitag in Genf. "Aber als Generaldirektorin haben für mich die Gesundheit und die Sicherheit aller Teilnehmer Priorität."
Studie: Gas wird zum Jahreswechsel mindestens 20 Prozent teuer
Die Verbraucher in Deutschland müssen sich einer Studie zufolge im kommenden Jahr auf erhebliche Preiserhöhungen bei Strom und Gas einstellen. Der Brennstoff fürs Heizen und Kochen werde für die meisten betroffenen Haushalte um mindestens ein Fünftel teurer, berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben) unter Berufung auf Erhebungen des Verbraucherportals Verivox. Bei der elektrischen Energie kämen demnach Aufschläge von sieben Prozent zusammen.