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Netzagentur: Deutschland bei Gasversorgung in besserer Situation als vor einem Jahr
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, sieht Deutschland mit Blick auf den bevorstehenden Winter bei der Gasversorgung in einer günstigeren Situation als vor einem Jahr. "Wir sind schon optimistisch und wir sind besser vorbereitet als im Vorjahr", sagte Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag). Dies liege daran, "dass die Industrie konstant deutlich weniger Gas verbraucht und dass wir auch beim Einspeichern und beim Diversifizieren der Beschaffung besser sind", betonte er.
Wegen Aufrüstung im eigenen Land: Polen liefert keine Waffen mehr an die Ukraine
Polen liefert nach eigenen Angaben keine Waffen mehr an die Ukraine, sondern konzentriert sich auf die Bewaffnung des eigenen Landes. "Wir transferieren keine Waffen mehr an die Ukraine, weil wir uns selbst mit den modernsten Waffen ausrüsten", sagte Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Mittwoch im Sender Polsat News. Die polnische Armee solle in kurzer Zeit eine der stärksten Landarmeen Europas werden, fügte er hinzu.
Auch Netto erhöht in laufender Tarifrunde vorzeitig Gehälter - Verdi erbost
Nach Aldi und Rewe folgt auch der Discounter Netto einer Empfehlung des Einzelhandelsverbands HDE und erhöht die Gehälter für seine Beschäftigten. Ab dem 1. Oktober werde Netto 5,3 Prozent mehr Geld zahlen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das gelte für alle tarifgebundenen Beschäftigten in der Verwaltung, in den Märkten sowie in den beiden Netto-Logistikzentren.
Mehr als eine Tonne Gemüse: Deutsches Weltraumgewächshaus erfolgreich getestet
Mehr als eine Tonne Gemüse und Salat, positive Auswirkungen auf die Psyche und wertvolle Erfahrungen im Hinblick auf einen zeitsparenden Betrieb: Nach einem fünfjährigen Test in der Antarktis hat sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zufrieden mit seinem für lang andauernde Weltraummissionen entwickelten Gewächshaussystem "Eden ISS" gezeigt. Es gebe nun "einen umfangreichen Erfahrungsschatz zum effizienten ertragreichen Betrieb in Isolation", erklärte das DLR am Mittwoch in Köln.
Probleme bei der Postbank: Deutsche-Bank-Chef verspricht Lösung bis Jahresende
Der Chef der Deutschen Bank, Christian Sewing, hat eine Lösung der IT-Probleme bei der Tochterfirma Postbank bis zum Jahresende versprochen. Um alle Rückstände aufzuholen, "brauchen wir nicht nur das dritte Quartal, sondern das vierte Quartal", sagte er am Mittwoch bei einem Banken-Kongress in Frankfurt am Main. Zugleich sagte er, er sehe seit vier Wochen "eine deutliche Verbesserung der Situation".
Polen droht mit weiteren Importbeschränkungen für ukrainische Produkte
Polen hat im Streit um Getreideeinfuhren aus der Ukraine mit Importbeschränkungen auf weitere Produkte gedroht. "Ich warne die ukrainischen Behörden", sagte Regierungschef Mateusz Morawiecki am Mittwoch im polnischen Fernsehen. "Denn wenn sie den Konflikt so eskalieren, werden wir das Importverbot nach Polen um weitere Produkte ergänzen."
E-Autos in Europa weiter auf dem Vormarsch - Besonders in Deutschland
Der Anteil von neu zugelassenen reinen Elektroautos auf dem europäischen Automarkt ist im August erstmals auf über 20 Prozent gestiegen. Dabei ist Deutschland einer der Treiber, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Herstellerverbandes Acea hervorgeht. Im Vergleich zum August des Vorjahres stiegen die Zulassungen von E-Autos hierzulande um rund 171 Prozent und machten damit einen Anteil von knapp 32 Prozent aus - Platz fünf im europäischen Vergleich.
E-Autofahrer sehen positive Entwicklung beim Ladesäulenausbau
Die Fahrerinnen und Fahrer von E-Autos sehen einer Umfrage zufolge mehrheitlich einen positiven Trend bei der Entwicklung des öffentlichen Ladens. Die Infrastruktur habe sich in den Augen von 56 Prozent der Befragten in den vergangenen zwölf Monaten verbessert oder deutlich verbessert, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Befragung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervorgeht. Lediglich sieben Prozent sahen demnach Verschlechterungen.
Grünes Licht für Übernahme von Toshiba-Konzern durch japanische Firmengruppe
Die Übernahme des seit Jahren kriselnden japanischen Industriekonzerns Toshiba durch eine Unternehmensgruppe unter Führung des Investmentfonds Japan Industrial Partners (JIP) kann vollzogen werden. Der Konzern teilte am Mittwoch mit, dass genügend Aktionäre dafür grünes Licht gegeben hätten. JIP hatte Toshiba mit zwei Billionen Yen (12,6 Milliarden Euro) bewertet. Mindestens zwei Drittel der bisherigen Aktionärinnen und Aktionäre mussten dem Verkauf ihrer Anteile zustimmen.
Forderungen nach Verlängerung der Energiepreisbremsen vor Beginn der Heizperiode
Vor dem Beginn der Heizperiode haben Verbraucherschützer und Wirtschaftsexperten eine Verlängerung der Energiepreisbremsen bis zum Frühjahr gefordert. Die Bundesregierung habe eine Verlängerung "immer kommuniziert" und müsse nun für Klarheit sorgen, forderte die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Ramona Pop, am Mittwoch. Auch Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) sprach sich dafür aus. Nach jetziger Rechtslage laufen die Preisbremsen für Strom und Gas zum Jahresende aus.
Milliardär Kühne fordert Beteiligung aller großer Reedereien am Hamburger Hafen
In der Debatte über den geplanten Einstieg der Reederei MSC beim Hamburger Hafenbetreiber HHLA hat sich der Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne mit einem eigenen Vorschlag eingeschaltet. Die "Zeit" zitierte am Mittwoch aus einem "Konzept für den Hamburger Hafen", in dem Kühne fordert, nicht eine einzelne große Reederei am Hamburger Hafen zu beteiligen, sondern gleich alle wichtigen.
Zur Stärkung der Wirtschaft: Ökonom bringt Strompreisbremse bis 2030 ins Spiel
In der Debatte um einen Industriestrompreis oder Brückenpreis hat der Ökonom Tom Krebs von der Uni Mannheim eine Anpassung und Verlängerung der Strompreisbremse bis 2030 ins Spiel gebracht. Das könne "Produktionsverluste verhindern und gleichzeitig helfen, die Klimaziele zu erreichen", heißt es in einem Arbeitspapier, das von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde. Gleichzeitig biete diese Variante Privathaushalten eine wichtige "Rückversicherung" gegen eine erneute Explosion der Strompreise.
E-Autos machen erstmals über 20 Prozent der Neuzulassungen in Europa aus
Der Anteil von neu zugelassenen reinen Elektroautos auf dem europäischen Automarkt ist im August erstmals auf über 20 Prozent gestiegen. Dabei ist Deutschland einer der Treiber, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Herstellerverbandes Acea hervorging. Im Vergleich zum August des Vorjahres stiegen die Zulassungen von E-Autos hierzulande um rund 171 Prozent und machten damit einen Anteil von knapp 32 Prozent aus - Platz fünf im europäischen Vergleich.
"FAZ": Vorerst keine neue Schnellstrecke der Bahn zwischen Hamburg und Hannover
Zwischen Hamburg und Hannover wird in absehbarer Zeit keine neue Schnellfahrstrecke der Deutschen Bahn gebaut. Wie die "Frankfurter Allgemeine" am Mittwoch berichtete, setzte sich das Land Niedersachsen mit seiner Forderung durch, stattdessen die langsamere Bestandstrecke über Lüneburg zu generalsanieren. Der Bund hat seine Pläne für eine neue Strecke demnach aber noch nicht aufgegeben.
Basiseffekt: Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte stark gesunken
Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte sind im August wegen eines Basiseffekts stark zurückgegangen. Sie fielen um 12,6 Prozent im Jahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das war der stärkste Rückgang seit Beginn der Erhebung 1949 - vor allem, weil die Erzeugerpreise ein Jahr zuvor infolge des Ukraine-Kriegs so stark angestiegen waren wie nie zuvor.
NRW: Deutschlandticket als bezuschusstes Jobticket bei Beschäftigten beliebt
Das Deutschlandticket als bezuschusstes Jobticket erfreut sich bei Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen großer Beliebtheit. Laut "Rheinischer Post" (Mittwoch) zahlen einer Umfrage zufolge die Versicherung Ergo, die Deutsche Post und Bayer ihren Beschäftigten jeweils mindestens 12,25 Euro Zuschuss im Monat, wenn diese ein Deutschlandticket als Jobticket buchen.
Wärmepumpengipfel: Regierung hält an Ziel von 500.000 neuen Geräten ab 2024 fest
Trotz des Fachkräftemangels und einer sich abschwächenden Marktdynamik sieht die Bundesregierung den Wärmepumpenhochlauf auf einem guten Weg. Am Ziel von 500.000 neu installierten Wärmepumpen pro Jahr ab 2024 wird festgehalten, dafür seien Qualifikation und Weiterbildung "wichtige Handlungsfelder", teilte das Bundeswirtschaftsministerium anlässlich des Wärmepumpengipfels mit. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erklärte, zum Erreichen dieses Ziels "muss der Fokus zusätzlich unbedingt auf die Netzinfrastruktur und die Bereitstellung von Erneuerbarem Strom gelegt werden".
Unionsfraktion fordert dauerhaft gesenkte Stromsteuer auf zulässigem Minimum
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert, die Stromsteuer in Deutschland dauerhaft auf das europarechtlich zulässige Minimum zu senken. Damit könne eine "zügige Entlastung aller Betroffenen geleistet werden", heißt es in einem Änderungsantrag der Union, der der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. Über den Vorschlag könnte noch an diesem Donnerstag abgestimmt werden.
Bundesregierung hält am Ziel von 500.000 neuen Wärmepumpen ab 2024 fest
Trotz des Fachkräftemangels und einer sich abschwächenden Marktdynamik sieht die Bundesregierung den Wärmepumpenhochlauf auf einem guten Weg. Am Ziel von 500.000 neu installierten Wärmepumpen pro Jahr ab 2024 wird festgehalten, dafür seien die Themen Qualifikation und Weiterbildung "wichtige Handlungsfelder", teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag anlässlich des dritten Wärmepumpengipfels mit. Der Fokus des Treffens lag daher diesmal auf der Fachkräftequalifikation und der notwendigen Beratung.
Lebenszufriedenheit: Bei Teenagern abnehmend und dann bis 70 im Aufwärtstrend
Lebenszufriedenheit ist eine Frage des Alters: Zwischen neun und 16 Jahren nimmt die Lebenszufriedenheit ab, um dann bis zum 70. Lebensjahr leicht anzusteigen und danach bis zum Alter von 96 Jahren wieder zu sinken. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Metaanalyse von Forschenden der Deutschen Sporthochschule Köln, der Universitäten Bochum und Mainz sowie der Schweizer Universitäten in Bern und Basel.
EU-Vertreterin beklagt in Peking gesetzliche Unklarheit für Unternehmen in China
Eine hohe EU-Vertreterin hat bei einem Besuch in Peking gesetzliche Unklarheiten kritisiert, die ausländischen Unternehmen in der Volksrepublik das Wirtschaften erschweren. "Niemand kritisiert die chinesischen Gesetze, wir wollen nur, dass sie klar sind und dass es einfach ist, sie einzuhalten", sagte die unter anderem für digitale Angelegenheiten zuständige Vizepräsidentin der EU-Kommission, Vera Jourova, am Dienstag vor Journalisten.
Verbraucherzentrale warnt vor unseriösen Angeboten bei Festgeld
Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat vor dem Hintergrund steigender Zinsen vor unseriösen Anbietern und Betrügern bei der Anlage von Festgeld gewarnt. "Zwei Fälle aus den letzten Monaten zeigen, dass Verbraucher:innen Geldanlage-Angebote gut prüfen (sollten)", teilten die Verbraucherschützer am Dienstag mit. Besondere Vorsicht sei bei hohen Zinsversprechungen und Zahlungen ins Ausland geboten.
Verkehrsbranche verlangt sofortige Einigung für Finanzierung von 49-Euro-Ticket
Mit scharfen Worten hat der Nahverkehrsverband VDV Bund und Länder zu einer Einigung bei der künftigen Finanzierung des Deutschlandtickets gedrängt. Die öffentliche Debatte über die Finanzierung des Tickets sei "nicht zumutbar" und "aus unternehmerischer Sicht hochgradig unklug", erklärte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) am Dienstag. "Bund und Länder müssen bis Ende September nicht nur gegenteilige Positionen diskutieren, sondern eine Lösung für die Kostenübernahme präsentieren."
OECD hebt globale Wachstumsprognose - Aussichten für Deutschland aber schlechter
Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Wachstumsprognose für die G20-Staaten sowie die gesamte Weltwirtschaft für dieses Jahr nach oben korrigiert. Die Wirtschaft sei wegen gesunkener Energiepreise und der Wiederöffnung Chinas nach der Corona-Pandemie unerwartet gut in das Jahr gestartet, erklärte die Organisation am Dienstag. Allerdings wirke sich die verschärfte Geldpolitik wichtiger Zentralbanken mittelfristig negativ aus, für das kommende Jahr senkte die OECD daher die bisherige Prognose.
Musk erwägt "kleine" monatliche Gebühr für Nutzung von Onlinedienst X
Die Nutzung der Online-Plattform X, ehemals Twitter, könnte bald nicht mehr kostenlos sein. Er könne sich vorstellen, dass künftig ein "kleiner" monatlicher Beitrag für alle Nutzerinnen und Nutzer fällig wird, um gegen gefälschte Nutzerkonten, sogenannte Bots, vorzugehen, sagte Unternehmenseigentümer Elon Musk am Montag. "Das ist die einzige Art und Weise, die mir einfällt, um gegen riesige Bot-Armeen vorzugehen."
McDonald's erhält Schmähpreis für "dreisteste Umweltlüge"
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die Fastfoodkette McDonald's mit dem "Goldenen Geier" für die "dreisteste Umweltlüge" ausgezeichnet. McDonald's werbe damit, eigenen Müll zu recyceln und so zum Ressourcenschutz beizutragen - tatsächlich werde aber nur ein Teil des eingesammelten Mülls wiederverwendet, erklärte die DUH am Dienstag. Der Verband forderte einen "radikalen Kurswechsel" von dem Fastfoodriesen.
Energie-Agentur bringt vor Gipfel Wärmepumpen-Strompreis ins Spiel
Vor dem Wärmepumpengipfel am Dienstag im Bundeswirtschaftsministerium hat die Deutsche Energie-Agentur (Dena) einen Wärmepumpen-Strompreis ins Spiel gebracht. "Das Preisverhältnis von Wärmepumpenstrom zu Gas ist ein entscheidender Faktor für die Attraktivität von Wärmepumpen und damit für den Markthochlauf", sagte Dena-Geschäftsführerin Kristina Haverkamp den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag. Um den Hochlauf zu beschleunigen, "sollten daher temporär preissenkende Faktoren für den Preis von Wärmepumpenstrom in Betracht gezogen werden".
Deutschland investiert doppelt so viel in Straßen wie in Schieneninfrastruktur
Deutschland hat in den vergangenen knapp 30 Jahren etwa doppelt so viel in Straßen investiert wie in seine Schieneninfrastruktur. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie und des T3 Transportation Thinktank im Auftrag von Greenpeace. Zahlen aus jüngeren Jahren zeigen demnach zudem, "dass die deutsche Politik nach wie vor voll auf das Auto ausgerichtet ist".
Chef der Bafin drängt Postbank zur Lösung von Kundenproblemen
Der Chef der Bankenaufsicht Bafin, Mark Branson, hat die Postbank und ihren Mutterkonzern Deutsche Bank zur Lösung der Probleme mit Konten und dem Kundenservice gedrängt. Es ginge nicht darum, dass bei der Postbank nur das Onlinebanking mal zwei Stunden nicht funktioniere, sagte er der "Süddeutschen Zeitung" vom Dienstag. "Es geht um wichtige Dienstleistungen, die nicht zur Verfügung stehen, gekoppelt mit Problemen, den Kundenservice zu erreichen."
Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe im Juli gesunken
Der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe ist im Juli gesunken - sowohl im Vormonatsvergleich als auch verglichen mit dem Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, ging der Bestand verglichen mit Juni real um 1,0 Prozent zurück, im Jahresvergleich stand ein reales Minus von 3,9 Prozent.
Sparkassen sehen erste Anzeichen für Entspannung bei Baufinanzierung
Die deutschen Sparkassen sehen erste Anzeichen für ein Ende des Abwärtstrends bei der Baufinanzierung. Im ersten Halbjahr sei das Immobiliengeschäft im Jahresvergleich zwar noch um über 50 Prozent zurückgegangen, sagte Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis dem "Handelsblatt" vom Dienstag. "Es mehren sich aber die Signale, dass der Boden erreicht ist."
Wohnungsbau: Verbände rechnen mit bis zu einer Million fehlender Wohnungen bis 2025
Mit Blick auf die einbrechende Auftragslage für die Wohnungsbau-Branche haben Verbände vor einem massiven Wohnungsnotstand gewarnt. Bis 2025 könnten in Deutschland schlimmstenfalls 900.000 bis eine Million Wohnungen fehlen, sagte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft (GdW), der "Bild"-Zeitung (Dienstag). Als Ursache nannte er den "Abschwung in der Wohnungswirtschaft".