Olympia: Italien fiebert Eröffnungsfeier entgegen
Italien fiebert der Eröffnung seiner dritten Olympischen Winterspiele entgegen. An diesem Freitag (20.00 Uhr/ARD und Eurosport) beginnt das Weltevent mit den Hauptorten Mailand und Cortina d'Ampezzo auch offiziell, erste Wettkämpfe sind bereits gestartet. Schon vor 70 Jahren in Cortina und vor 20 Jahren mit dem Hauptort Turin war das Land Gastgeber für das Winter-Highlight gewesen.
Leon Draisaitl wird die deutsche Fahne ins Stadion von San Siro tragen, Skispringerin Katharina Schmid das Team D bei der Zeremonie in Predazzo anführen. Eishockeystar Draisaitl nahm für sein persönliches "i-Tüpfelchen" nach der 3:4-Niederlage der Edmonton Oilers in der NHL am Donnerstag einen Zwölf-Stunden-Flug auf sich - obwohl die Wettbewerbe für ihn erst am 12. Februar beginnen.
Die Zeremonie wird unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen stattfindet. Auf jeden der rund 2900 Athleten beim Opening der 25. Winterspiele kommen fast drei Sicherheitskräfte: 6000 Polizisten und 2000 Militärangehörige sind am Freitagabend im Einsatz: Neben dem Aufruhr um den Einsatz der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE zum Schutz von US-Vizepräsident JD Vance wurde bekannt, dass Russland Cyberattacken auch auf Standorte der Winterspiele lanciert hatte.
Thomas Weikert hat aber keine Sorge. "Wir haben das in Paris 2024 schon gesehen, die Veranstaltung war noch größer. Ich habe mich sicher gefühlt, das ist hier auch der Fall", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Ein wie ein Staatsgeheimnis gehütetes Geheimnis scheint bereits gelüftet: Wie italienische Medien übereinstimmend berichten, werden die Ski-Idole Alberto Tomba in Mailand und Deborah Compagnoni in Cortina die letzten Träger des Fackellaufs sein und die Olympische Flamme entzünden.
C. Fournier--BTZ