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Machthaber im Niger vereiteln Fluchtversuch von Präsident Bazoum
Die Militärregierung im Niger hat nach eigenen Angaben am Donnerstag einen Fluchtversuch des im Juli gestürzten und seitdem festgesetzten Präsidenten Mohamed Bazoum vereitelt. "Gegen drei Uhr morgens versuchten (...) Mohamed Bazoum und seine Familie, seine beiden Köche und zwei Sicherheitskräfte aus dem Gewahrsam zu fliehen", sagte der Sprecher der Militärs, Oberst Amadou Abdramane, im Staatsfernsehen.
"Wichtiger denn je": Paus pocht auf mehr Tempo bei Demokratiefördergesetz
Angesichts der "aktuellen Ereignisse" dringt Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) auf eine schnelle Verabschiedung des Demokratiefördergesetzes. Die Demokratie in Deutschland werde derzeit "von außen wie von innen massiv angegriffen", sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). "Mehr Tempo ist angesichts der aktuellen Ereignisse angezeigt. Das Gesetz ist wichtiger denn je", betonte sie.
Biden will US-Kongress am Freitag um neue Hilfen für Israel und Ukraine bitten
US-Präsident Joe Biden will den Kongress am Freitag um neue Hilfen für Israel und die Ukraine bitten. Das kündigte Biden am Donnerstagabend (Ortszeit) in einer Rede im Oval Office des Weißen Hauses an, ohne dabei eine konkrete Summe zu nennen.
Plan für Übergangslösung für US-Repräsentantenhaus gescheitert
Das Chaos bei den Republikanern im US-Repräsentantenhaus geht weiter - und damit auch die Blockade der Kongresskammer. Eine von einigen Abgeordneten angestrebte Übergangslösung, die den geschäftsführenden Vorsitzenden Patrick McHenry bis Januar mit mehr Befugnissen ausgestattet hätte, scheiterte am Donnerstag in der Republikaner-Fraktion.
Bundestag stimmt Online-Portal zu Stärken und Schwächen von Kliniken zu
Patientinnen und Patienten in Deutschland sollen sich künftig online über die medizinischen Stärken und Schwächen jeder einzelnen Klinik informieren können. Der Bundestag beschloss dazu am Donnerstag das von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dazu vorgelegte Krankenhaus-Transparenzgesetz. Dieses sieht vor, dass ab Mai 2024 ein interaktiver Krankenhaus-Atlas digital zur Verfügung steht.
US-Geheimdienste: 100 bis 300 Tote bei Krankenhaus-Beschuss in Gaza
Bei dem Angriff auf das Al Ahli Krankenhaus in Gaza am Dienstag sind nach Schätzungen von US-Geheimdiensten vermutlich 100 bis 300 Menschen getötet worden. Dies geht aus einem Bericht der Nationalen Geheimdienstdirektion (ODNI) der USA hervor, den die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag einsehen konnte. Die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hatte mehr als 470 Todesopfer gemeldet und Israel die Schuld für den Beschuss zugewiesen.
Saudi-Arabien warnt vor "gefährlichen Folgen" einer Eskalation im Nahen Osten
Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman hat bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Rishi Sunak in Riad vor den "gefährlichen Folgen" einer möglichen Eskalation des Krieges zwischen Israel und der Hamas gewarnt. Es müsse "sichergestellt" werden, dass die Gewalt nicht ausgeweitet werde, "um ihre gefährlichen Auswirkungen auf die Sicherheit und den Frieden in der Region und der Welt zu vermeiden", sagte Prinz Mohammed am Donnerstag laut einem Bericht der offiziellen saudiarabischen Nachrichtenagentur SPA.
Plan für Übergangslösung für US-Repräsentantenhaus offenbar gescheitert
Das Chaos bei den Republikanern im US-Repräsentantenhaus geht weiter - und damit auch die Blockade der Kongresskammer. Eine von einigen Abgeordneten angestrebte Übergangslösung, die den geschäftsführenden Vorsitzenden Patrick McHenry bis Januar mit mehr Befugnissen ausgestattet hätte, scheiterte am Donnerstag offenbar vorerst in der Republikaner-Fraktion.
Tausende demonstrieren in Paris nach Aufhebung von pro-palästinensischem Protestverbot
Nach der Aufhebung eines Verbots für pro-palästinensische Kundgebungen in Paris haben sich am Donnerstag tausende Demonstranten im Zentrum der französischen Hauptstadt versammelt. Wie AFP-Journalisten vor Ort berichteten, verlief die Kundgebung auf der zentralen Place de la République zunächst friedlich. Später kam es demnach jedoch zu Zusammenstößen mit der Polizei, bei denen auch Pfefferspray zum Einsatz kam.
Gericht: Kein Anspruch non-binärer Personen auf geschlechtsangleichende Operationen
Sogenannte non-binäre Personen, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen, haben keinen Anspruch auf geschlechtsangleichende Operationen auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung. Das entschied das Bundessozialgericht (BSG) am Donnerstag in Kassel. Aus der Begründung ergibt sich auch ein Ende des bislang gerichtlich zugesprochenen Kostenerstattungsanspruchs für Transsexuelle. BSG-Präsident Rainer Schlegel appellierte jedoch an die Krankenkassen, zumindest begonnene Operationen von Transsexuellen aus Gründen des Vertrauensschutzes zu bezahlen. (Az. B 1 KR 16/22 R)
Deutschland, USA und Großbritannien fordern ihre Bürger zur Ausreise aus dem Libanon auf
Aufgrund der unsicheren Lage im Libanon haben Deutschland, die USA und Großbritannien ihre Bürger zur Ausreise aufgefordert. Die Sicherheitslage in der Region sei "hoch volatil", es komme derzeit immer wieder zu militärischen Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zwischen Israel und dem Libanon, teilte das Auswärtige Amt am Donnerstag auf seiner Internetseite mit. Deutsche wurden aufgefordert, sich in einem Online-Krisenportal zu registrieren.
Neun Palästinenser bei Zusammenstößen im Westjordanland getötet
Bei Zusammenstößen mit der israelischen Armee im Westjordanland sind nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag neun Palästinenser getötet worden. Damit stieg die Zahl der seit dem Beginn des Krieges zwischen der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen und Israel am 7. Oktober im Westjordanland getöteten Palästinenser laut Ministerium auf mindestens 75.
Menschen im Gazastreifen hoffen auf erste Hilfslieferungen am Freitag
Knapp zwei Wochen nach Beginn des Krieges zwischen der radikalislamischen Hamas und Israel sollen offenbar am Freitag erste Hilfsgüter den abgeriegelten Gazastreifen erreichen. Am Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Palästinensergebiet wurden dafür am Donnerstag durch israelische Luftangriffe verursachte Schäden beseitigt. Derweil setzte Israel seine Bombardierung des Gazastreifens fort, in dem rund 2,4 Millionen Menschen unter laut WHO "katastrophalen" Bedingungen leben.
Mögliche Übergangslösung in Streit in US-Repräsentantenhaus in Sicht
Bei der chaotischen Suche nach einem neuen Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses zeichnet sich eine mögliche Übergangslösung ab. Medienberichten vom Donnerstag zufolge ist der in zwei Wahlgängen durchgefallene republikanische Kandidat Jim Jordan bereit, vorübergehend auf einen dritten Durchgang zu verzichten. Stattdessen könnte der derzeit geschäftsführende Vorsitzende der Kongresskammer, der Republikaner Patrick McHenry, bis Januar mit mehr Befugnissen ausgestattet werden.
Israels Botschafter in Berlin: Deutsche Medien "sehr schnell" mit Schuldzuweisung
Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat die Berichterstattung über den Krieg zwischen Israel und der Hamas in deutschen Medien scharf kritisiert - auch mit Blick auf die Folgen in Deutschland. Einige Medien hierzulande seien nach dem Raketeneinschlag auf einem Krankenhausgelände in Gaza "sehr schnell dabei gewesen, Israel zu beschuldigen", sagte Prosor am Donnerstag vor Journalisten in Berlin. "Mit verheerender Wirkung - die wir jetzt auf deutschen Straßen sehen."
Auswärtiges Amt fordert Deutsche zur Ausreise aus dem Libanon aus
Aufgrund der unsicheren Lage im Libanon hat das Auswärtige Amt alle Deutschen zur Ausreise aufgefordert. Die Sicherheitslage in der Region sei "hoch volatil", es komme derzeit immer wieder zu militärischen Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zwischen Israel und dem Libanon, teilte das Auswärtige Amt am Donnerstag auf seiner Internetseite mit. Deutsche wurden aufgefordert, sich in einem Online-Krisenportal zu registrieren.
Pentagon: China baut Atomwaffenarsenal schneller aus als erwartet
China baut sein Atomwaffenarsenal nach Einschätzung der US-Regierung schneller aus als erwartet. China habe im Mai "mehr als 500 einsatzfähige Atomsprengköpfe" besessen und sei auf dem Weg, "bisherige Erwartungen zu übertreffen", schreibt das US-Verteidigungsministerium in einem am Donnerstag vorgelegten Bericht zu den chinesischen Streitkräften. 2030 dürfte China mehr als 1000 einsatzfähige Atomsprengköpfe besitzen.
Frühere Trump-Anwältin Sidney Powell bekennt sich in Wahl-Verfahren schuldig
Die im Wahlmanipulationsverfahren gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump im Bundesstaat Georgia mitangeklagte Anwältin Sidney Powell hat sich schuldig bekannt. Die für die Verbreitung von Wahlverschwörungstheorien bekannte Powell räumte am Donnerstag bei einer live übertragenen Gerichtsanhörung in der Stadt Atlanta sechs Fälle einer illegalen Einflussnahme auf den Wahlprozess ein.
Vergütung während Studium: Bund macht Pflegeausbildung attraktiver
Pflege-Studierende sollen künftig für die gesamte Dauer ihres Studiums eine "angemessene Vergütung" erhalten. Dies beschloss der Bundestag am Donnerstag. Zudem sollen Pflege-Abschlüsse aus dem Ausland leichter anerkannt werden, um ausländischen Fachkräften eine Beschäftigung zu ermöglichen. Mit dem Pflegestudiumsstärkungsgesetz will die Ampel-Koalition die Arbeit in der Pflegebranche attraktiver machen.
Sieben Palästinenser bei Zusammenstößen im Westjordanland getötet
Bei Zusammenstößen mit der israelischen Armee im Westjordanland sind nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag sieben Palästinenser getötet worden. Damit stieg die Zahl der seit dem Beginn des Krieges zwischen der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen und Israel am 7. Oktober im Westjordanland getöteten Palästinenser laut Ministerium auf mindestens 73.
EU-Parlament zeichnet Iranerin Mahsa Amini posthum mit Sacharow-Preis aus
Sie gilt als Ikone der iranischen Protestbewegung: Nun erhält die kurdische Iranerin Jina Mahsa Amini posthum den Sacharow-Preis für Demokratie und Menschenrechte. Mit ihr werde die iranische Frauenbewegung geehrt, teilte EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola am Donnerstag in Straßburg mit. "Frauen. Leben. Freiheit", schrieb Metsola im Onlinedienst X, vormals Twitter, mit Blick auf den Slogan der Massenproteste im Iran, die nach Aminis Tod ausgebrochen waren.
Anschlag in Arras: Hunderte erweisen getötetem Lehrer die letzte Ehre
Knapp eine Woche nach dem dschihadistischen Anschlag auf einen französischen Lehrer haben ihm zahlreiche Menschen in der Kathedrale von Arras die letzte Ehre erwiesen. Unter den Trauergästen in der nordfranzösischen Stadt waren auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte, die vor Beginn des Gottesdienstes die Angehörigen des Lehrers trafen. Das Anschlagsopfer Dominique Bernard hinterlässt seine Frau, die ebenfalls Lehrerin ist, sowie drei erwachsene Töchter.
Prozess gegen zwei IS-Rückkehrer in Düsseldorf begonnen
Weil sie sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angeschlossen haben sollen, müssen sich zwei Angeklagte seit Donnerstag vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf verantworten. Zum Auftakt wurde einer Gerichtssprecherin zufolge die Anklage verlesen. Sie sollen demnach Mitglied einer ausländischen terroristischen Vereinigung gewesen sein. Beide waren 2015 nach mutmaßlicher Loslösung vom IS nach Deutschland zurückgekehrt.
Intensive internationale Bemühungen um Hilfslieferungen für Zivilisten im Gazastreifen
Knapp zwei Wochen nach Beginn des Kriegs zwischen der radikalislamischen Hamas und Israel laufen die Bemühungen um erste Hilfslieferungen für die Zivilisten im abgeriegelten Gazastreifen auf Hochtouren. Während Israel das Palästinensergebiet weiter bombardierte, wurden am Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem südlichen Gazastreifen die Schäden durch israelische Luftangriffe beseitigt, um die von Washington und Kairo angekündigte Passage von Hilfslieferungen zu ermöglichen. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) brach zu einer neuen Nahost-Reise auf, um sich für humanitäre Hilfe und die Freilassung deutscher Hamas-Geiseln einzusetzen.
Breites Bündnis ruft für Sonntag zu Demonstration gegen Antisemitismus auf
Ein breites Bündnis der demokratischen Parteien und zivilgesellschaftlicher Organisationen hat für Sonntagnachmittag zu einer Kundgebung in Berlin gegen Antisemitismus und für Solidarität mit Israel aufgerufen. "Der Angriff der Hamas auf Israel ist barbarisch und nicht zu rechtfertigen", heißt es in dem gemeinsamen Aufruf. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: "Aufstehen gegen Terror, Hass und Antisemitismus – in Solidarität und Mitgefühl mit Israel".
Lawrow kritisiert in Nordkorea US-Politik und lobt Pjöngjang als "engen Nachbarn"
Bei seinem Besuch in Nordkorea hat der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag nach Gesprächen mit der Staatsführung die Militärpolitik der USA, Japans und Südkoreas als "gefährlich" kritisiert. Nordkorea hingegen lobte er später bei einem etwas mehr als eine Stunde dauernden Treffen mit Machthaber Kim Jong Un in Pjöngjang als "engen Nachbarn und langjährigen Partner", wie das russische Außenministerium erklärte.
Asylverfahren werden in Deutschland wieder schneller
Trotz deutlich gestiegener Geflüchtetenzahlen bekommen Asylbewerber in Deutschland inzwischen schneller einen Bescheid über ihre Anträge als im vergangenen Jahr. Dies geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Clara Bünger hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Demnach betrug die durchschnittliche Dauer von Asylverfahren im ersten Halbjahr dieses Jahres 6,6 Monate – ein Monat weniger als 2022.
EU-Parlament verleiht Iranerin Mahsa Amini posthum den Sacharow-Preis
Die vor gut einem Jahr gestorbene kurdische Iranerin Mahsa Amini bekommt posthum den Sacharow-Preis für Demokratie und Menschenrechte verliehen. Mit ihr werde die iranische Frauenbewegung geehrt, teilte EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola am Donnerstag in Straßburg mit. "Frauen. Leben. Freiheit", schrieb Metsola im Onlinedienst X, vormals Twitter, mit Blick auf den Slogan der Massenproteste im Iran, die nach Aminis Tod ausgebrochen waren.
Vorbereitungen am Grenzübergang Rafah für Einfuhr von Hilfen für Gazastreifen
Am Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem südlichen Gazastreifen haben nach Angaben von Augenzeugen Reparaturarbeiten begonnen, um die von Washington und Kairo angekündigte Passage von Hilfslieferungen zu ermöglichen. Ägypter behoben am Donnerstag Schäden, die durch israelische Luftangriffe verursacht worden waren, wie Augenzeugen der Nachrichtenagentur AFP schilderten. Erste Hilfslieferungen dürften den Grenzübergang daher wahrscheinlich nicht vor Freitag passieren können.
Scholz will "klare Kante" gegen Antisemitismus in Deutschland
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat ein entschlossenes Vorgehen gegen Antisemitismus und Israel-Feindlichkeit in Deutschland gefordert. Die Behörden müssten Gesetze und Vorschriften durchsetzen und Straftaten ahnden, sagte Scholz am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag. Versammlungen, bei denen "antisemitische Parolen gebrüllt werden" und "der Tod von Menschen verherrlicht wird", könnten nicht akzeptiert werden. Hier sei "klare Kante gefragt".
Pistorius besucht deutsche Soldaten im Libanon
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist vor dem Hintergrund des Kriegs zwischen Israel und der Hamas zu einem Besuch im Libanon eingetroffen. Auf der Korvette "Oldenburg" traf er am Donnerstag deutsche Soldaten, die an der UN-Mission Unifil vor der libanesischen Küste beteiligt sind, wie sein Ministerium im Onlinedienst X, vormals Twitter, mitteilte. Er habe den Soldaten für ihren Einsatz gedankt und sich über die Auswirkungen der Gewalteskalation in Nahost auf ihre Mission informiert.
Merz fordert Scholz erneut zu Taurus-Lieferung an Ukraine auf
CDU-Chef Friedrich Merz hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erneut zur Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine aufgefordert. "Putin setzt darauf, dass wir müde und nachlässig in unserer Unterstützung für die Ukraine werden", sagte Merz am Donnerstag im Bundestag. Auch vom EU-Gipfel kommende Woche müsse deshalb "ein sehr klares und unmissverständliches Signal" ausgehen, dass der russische Präsident Wladimir Putin darauf nicht hoffen darf.