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Präsidentschafsvorwahlen der US-Republikaner starten in Iowa
Im US-Bundesstaat Iowa beginnen am Montag (19.00 Uhr Ortszeit, Dienstag 02.00 Uhr MEZ) die Präsidentschaftsvorwahlen der Republikaner. Ex-Präsident Donald Trump ist laut den Umfragen der klare Favorit für die Nominierung als Herausforderer von Amtsinhaber Joe Biden bei der Wahl im November. Seine stärksten parteiinternen Konkurrenten sind die frühere US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, und der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis.
Sprachwissenschaftler verkünden Unwort des Jahres 2023
Eine Jury aus Sprachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern verkündet am Montag (09.00 Uhr) im hessischen Marburg das Unwort des Jahres 2023. Bei der bundesweit viel beachteten Aktion werden seit 1991 nach Auffassung der Fachleute unmenschliche oder unangemessene Begriffe ausgewählt, die gegen das Prinzip der Menschenwürde verstoßen, in irreführender Weise etwas Negatives beschönigen oder diskriminieren.
Rhein und Faeser stellen neue hessische Landesregierung vor
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und die SPD-Landesvorsitzende Nancy Faeser stellen am Montag (11.00 Uhr) das neue Kabinett vor. Die schwarz-rote Landesregierung wird aus zwölf Ministerien bestehen. Neun davon stehen künftig unter der Leitung der CDU, drei Kabinettsmitglieder stellt die SPD. Einige Namen der neuen Landesregierung sickerten bereits durch. Laut Medienberichten wird etwa der bisherige Kultusminister Alexander Lorz (CDU) ins Finanzministerium wechseln. Der bisherige Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) soll der Landesregierung künftig nicht mehr angehören.
Bern und Davos: Ukrainischer Präsident Selenskyj besucht die Schweiz
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist am Montag in die Schweiz. Bei seinem Besuch in Bern wird er nach Angaben des ukrainischen Präsidialamtes die Schweizer Bundespräsidentin Viola Amherd, die Vorsitzenden beider Parlamentskammern sowie Parteichefs treffen. Er wird außerdem am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen.
Kommunen fordern vor Treffen mit Lauterbach rasche Hilfen für Krankenhäuser
Vor einem Treffen mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Uwe Brandl, rasche Hilfen für Krankenhäuser angemahnt. "Wir erwarten einen Schub für die Krankenhausstrukturreform", sagte Brandl der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Es ist dringend erforderlich, dass die finanzielle Grundlage für die Reform durch den Bund geschaffen wird."
SPD fordert von Landwirten vor Spitzentreffen Verhandlungsbereitschaft
Vor dem Spitzengespräch der Ampel-Fraktionsspitzen mit Landwirtschaftsverbänden hat die SPD von den Bäuerinnen und Bauern Verhandlungsbereitschaft eingefordert. "Ich erwarte, dass die Verbandsvertreter gesprächs- und verhandlungsbereit sind und konstruktive Vorschläge erarbeiten", sagte die landwirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Susanne Mittag, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Die Demonstrationen hätten gezeigt, dass es um die Folgen vielfältiger langjähriger Entscheidungen oder Nichtentscheidungen gehe, nicht nur um den Agrardiesel.
Guatemalas Parlament verzögert Vereidigung von gewähltem Präsidenten Arévalo
In Guatemala hat der Kongress die Vereidigung des gewählten Präsidenten Bernardo Arévalo verzögert. In dem von der Opposition kontrollierten Parlament wurde am Sonntag darüber gestritten, ob die Abgeordneten von Arévalos sozialdemokratischer Partei Semilla als Unabhängige geführt werden müssen. Hintergrund ist, dass die Justiz die Partei wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei ihrer Registrierung suspendiert hat.
Tunesier protestieren am Jahrestag des Aufstands im Arabischen Frühling
Hunderte Tunesier haben am Jahrestag der Revolution von 2011 demonstriert und die Freilassung von inhaftierten Oppositionspolitikern gefordert. Sie marschierten am Sonntag durch das Zentrum der Hauptstadt Tunis und schwenkten tunesische Flaggen. "Der Geist des 14. Januars ist noch da", sagte der Rentner Moncef Araissa mit Verweis auf den Tag, an dem der Diktator Zine El Abidine Ben Ali gestürzt wurde.
Netanjahu: Israels Krieg gegen die Hamas wird noch "viele Monate" dauern
Am hundertsten Tag des Krieges zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seinen Landsleute auf lang anhaltende Kämpfe eingeschworen. "Wir müssen diesen Krieg führen und er wird noch viele Monate dauern", sagte Netanjahu am Sonntag bei einer Sitzung der Regierung. Unterdessen dauerten die Kämpfe im Gazastreifen an, die Hamas sprach von "mehr als 100" Toten über Nacht im gesamten Gazastreifen.
Ukraine-Krieg: 83 Länder beraten in Davos über Wege zum Frieden
Sicherheitsberater aus 83 Ländern haben schweizerischen Davos Davos über einen möglichen Frieden in der Ukraine diskutiert. Absicht der Gespräche unter dem Vorsitz des ukrainischen Präsidentenberaters Andrij Jermak und des Schweizer Außenministers Ignazio Cassis sei gewesen, sich vorzubereiten, "so dass wir bereit und fertig sind, einen Prozess mit Russland einzuleiten - wenn die Zeit gekommen ist", sagte Cassis bei einer Pressekonferenz am Sonntag.
Paris und Berlin wollen Beziehungen mit Warschau wieder stärken
Frankreich und Deutschland wollen die trilaterale Zusammenarbeit mit Polen im sogenannten Weimarer Dreieck neu beleben. Angesichts der Erweiterung der EU komme der Abstimmung zwischen Paris, Berlin und Warschau eine "wichtige und tragende Bedeutung" zu, sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) beim Antrittsbesuch ihres neuen französischen Kollegen Stéphane Séjourné in Berlin am Sonntag. "Ich freue mich, dass wir dem Weimarer Dreieck gemeinsam neuen Schwung geben wollen", fügte sie an Séjourné gewandt hinzu.
Fünf Tote bei versuchter Überquerung des Ärmelkanals Richtung Großbritannien
Fünf Migranten sind bei dem Versuch ums Leben gekommen, den Ärmelkanal von Nordfrankreich in Richtung Großbritannien zu überqueren. Ein sechstes Opfer wurde als Notfall ins Krankenhaus von Bologne-sur-Mer eingeliefert, wie die zuständige Präfektur am Sonntag erklärte. Zudem habe es einen Leichtverletzten gegeben und 32 Menschen seien gerettet werden. Zunächst war von vier Toten die Rede gewesen.
Tausend Menschen bei Kundgebungen gegen Rechts in Potsdam und Berlin
Nach einem Treffen von AfD-Politikerin und Rechtsextremisten haben in Berlin und Potsdam am Sonntag tausende Menschen gegen Rechts demonstriert. An der Kundgebung im Zentrums Potsdam nahmen nach Angaben von Brandenburgs Staatskanzlei rund 10.000 Menschen teil. Darunter waren auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Außenministern Annalena Baerbock (Grüne), deren Bundestagswahlkreis in der Landeshauptstadt liegt. In Berlin sprach die Polizei von "mehreren tausend" Teilnehmenden.
100 Tage Krieg in Nahost: Netanjahu verspricht "Sieg" über die Hamas
Anlässlich des hundertsten Tages im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versprochen, "bis zum Sieg" weiterzumachen. "Niemand wird uns aufhalten", sagte Netanjahu am Wochenende in einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Unterdessen dauerten die Kämpfe im Gazastreifen an, die Hamas sprach am Sonntag von "mehr als 100" Toten über Nacht im gesamten Gazastreifen.
Umstrittener Amtsinhaber bei Präsidentschaftswahl auf den Komoren siegessicher
Auf den Komoren haben die Einwohner am Sonntag einen neuen Präsidenten gewählt. Amtsinhaber Azali Assoumani zeigte sich mit Blick auf den Ausgang der Wahl auf der Inselgruppe im Indischen Ozean optimistisch: "Ich bin zuversichtlich, dass ich die erste Runde gewinnen werde", sagte Assoumani in seiner Heimatstadt Mitsoudje nahe der Hauptstadt Moroni. Sein Sieg in der ersten Runde werde "Zeit und Geld" sparen.
Kontroverse Debatte über AfD-Parteiverbot - Merz warnt vor "Märtyrerrolle"
Die Berichte über ein Treffen mit Rechtsextremisten zur Vertreibung von Menschen mit Migrationshintergrund befeuern die Debatte über ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach sich am Wochenende für diesen Schritt aus. CDU-Chef Friedrich Merz warnte hingegen, ein solches Verfahren werde Jahre dauern und die AfD nur "in ihrer Märtyrerrolle" bestärken.
Taiwan nach Präsidentenwahl: China muss Ausgang "respektieren"
Nach dem klaren Sieg des Unabhängigkeitsbefürworters Lai Ching-te bei der Präsidentschaftswahl in Taiwan hat die Regierung der Insel den Nachbarn China am Sonntag aufgefordert, den Wahlausgang zu "respektieren". Aus Peking hieß es hingegen, das Wahlergebnis werde die "Wiedervereinigung" Chinas nicht verhindern. Lai kündigte an, die selbstverwaltete Insel weiterhin vor "Drohungen und Einschüchterungen aus China zu schützen".
Huthi-Miliz im Jemen meldet erneute Angriffe auf ihre Stellungen
Nach den Angriffen der USA und Großbritanniens auf Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen haben die Rebellen einen erneuten Beschuss gemeldet. Wie ein Militärvertreter aus dem Umfeld der Miliz der Nachrichtenagentur AFP am Samstagnachmittag sagte, wurde eine Stellung am Stadtrand von Hodeida beschossen, von der aus die Huthis kurz zuvor eine Rakete abgefeuert hatten. Die USA erklärten, für den jüngsten Angriff nicht verantwortlich zu sein.
Staatsmedien: Nordkoreanische Außenministerin besucht Russland
Die nordkoreanische Außenministerin Choe Son Hui besucht nach Angaben staatlicher Medien kommende Woche Russland. Sie werde Russland von Montag bis Mittwoch auf Einladung von Außenminister Sergej Lawrow einen offiziellen Besuch abstatten, meldete die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag.
Lindner: Entscheidung über Klimageld erst in der nächsten Wahlperiode
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will erst in der nächsten Legislaturperiode über die Auszahlung eines von der Ampel-Koalition geplanten Klimageldes entscheiden. "Ab 2025 können wir technisch eine Pro-Kopf-Auszahlung vornehmen", sagte Lindner der "Neuen Osnabrücker Zeitung" mit Blick auf die technischen Voraussetzungen. "Damit liegen wir im Plan. Ob wir die Förderlandschaft in diese Richtung politisch umbauen, das wird nach der nächsten Wahl zu entscheiden sein."
Baerbock betont Unterstützung zur Freilassung der Hamas-Geiseln
Zum 100. Tag im Krieg zwischen Israel und der Hamas hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ihre Unterstützung zur Freilassung der von der islamistischen Palästinenserorganisation verschleppten Geiseln betont. "Seit 100 Tagen fehlen Kinder, Eltern, Brüder, Schwestern, Freunde in Israel. 100 Tage voll Ungewissheit, Verzweiflung, Trauer - und Hoffnung", erklärte Baerbock am Sonntag im Onlinedienst X, ehemals Twitter. "Wir geben nicht auf, wir lassen in unserer Arbeit nicht nach, bis alle Geiseln der Hamas wieder zu Hause sind."
Wählen trotz klirrender Kälte: Republikaner-Vorwahlen beginnen in Iowa
Klirrende Kälte und ein klarer Favorit: Im US-Bundesstaat Iowa fällt am Montag der Startschuss für die Präsidentschaftsvorwahlen der Republikaner. Eine am Wochenende veröffentlichte Umfrage machte erneut deutlich, dass Ex-Präsident Donald Trump in dem von einem Wintersturm heimgesuchten Bundesstaat im Mittleren Westen mit einem deutlichen Sieg rechnen kann: In der von der Regionalzeitung "Des Moines Register" und dem Sender NBC veröffentlichten Erhebung kommt der Rechtspopulist auf 48 Prozent der Stimmen.
Taiwan: China muss Ausgang der Präsidentschaftswahl "respektieren"
Nach dem Sieg des Unabhängigkeitsbefürworters Lai Ching-te bei der Präsidentschaftswahl in Taiwan hat die Regierung der Insel den Nachbarn China aufgefordert, den Wahlausgang zu "respektieren". Taiwans Außenministerium rief die chinesische Führung am Sonntag in einer Erklärung auf, "die Wahlergebnisse zu respektieren, die Realität anzuerkennen und aufzuhören, Taiwan zu unterdrücken". Das sei notwendig, damit "positive" Interaktionen zwischen Taipeh und Peking "auf die richtige Bahn zurückkehren" könnten.
Brandenburger CDU-Chef: AfD sollte Bundestags-Vizepräsidenten stellen
Der Brandenburger CDU-Chef Jan Redmann hat die Parteien im Bundestag aufgefordert, der AfD einen Vizeposten im Präsidium zuzugestehen. "Es ist ein Fehler, dass die AfD als einzige Fraktion keinen Vizepräsidenten des Bundestages stellt", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) laut Vorabbericht vom Sonntag. "Es nützt der AfD, dass deren Kandidaten regelmäßig bei der Wahl im Bundestag durchfallen."
Neuer Präsident Guatemalas wird nach monatelangem Streit vereidigt
Nach monatelangem Streit über den Ausgang der Präsidentenwahl in Guatemala wird Bernardo Arévalo am Sonntag als neuer Staatschef vereidigt. Der 65-Jährige hatte die Stichwahl im August mit deutlichem Vorsprung gegenüber seiner Rivalin Sandra Torres gewonnen. Im Wahlkampf hatte er sich den Kampf gegen die Korruption auf die Fahnen geschrieben. Seit seinem überraschenden Sieg sah er sich mit einer Flut rechtlicher Anfechtungen konfrontiert.
Frankreichs neuer Außenminister Séjourné kommt zu Antrittsbesuch nach Berlin
Frankreichs neuer Außenminister Stéphane Séjourné kommt nach seinem Antrittsbesuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auch nach Berlin. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) empfängt ihren neuen französischen Kollegen am Sonntagnachmittag im Auswärtigen Amt. Bei dem Treffen soll es nach Angaben des Auswärtigen Amts um die deutsch-französische Zusammenarbeit sowie aktuelle europa- und außenpolitische Themen gehen. Nach dem Gespräch ist gegen 16.30 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.
Spahn für Grundgesetzänderung für Streichung von Bürgergeld
Unionsfraktionsvize Jens Spahn (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, für eine Streichung des Bürgergelds für Jobverweigerer das Grundgesetz zu ändern. "Menschen, die arbeiten können und ein Jobangebot erhalten, dies aber nicht annehmen, sollten im Grunde kein Bürgergeld mehr bekommen", sagte Spahn den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). "Wenn hier eine generelle Streichung durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht gedeckt ist, sollten wir eben die Verfassung ändern."
Berichte: US-Klimagesandter John Kerry tritt zurück
Der UN-Klimagesandte John Kerry wird Medienberichten zufolge von seinem Posten zurücktreten. Der 80-Jährige wolle stattdessen für das Wahlkampfteam von Präsident Joe Biden arbeiten, der bei der Präsidentschaftswahl im November für eine zweite Amtszeit im Weißen Haus antreten wird, berichteten zahlreiche US-Medien am Samstag übereinstimmend. Kerry will demnach Erfolge Bidens im Kampf gegen die Erderwärmung hervorheben.
Tausende protestieren in London und Washington gegen Gaza-Krieg
Tausende pro-palästinensische Demonstranten haben am Samstag in London, Washington und anderen Städten gegen den Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen protestiert. "Wir wollen den Menschen in Palästina zeigen, dass wir an ihrer Seite sind, und uns auch gegen unsere Regierung aussprechen", sagte die 27-jährige Maleeha Ahmed, die mit ihrer Familie bei der Demonstration in London war.
Tausende Israelis demonstrieren für Freilassung der Hamas-Geiseln
Tausende Menschen haben bei einer Kundgebung in Tel Aviv die Freilassung der von der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln gefordert. Die Demonstranten, unter ihnen auch viele Angehörige, versammelten sich am Samstagabend - dem Vorabend des 100. Tags der Geiselhaft - hinter einem riesigen Transparent mit der Aufschrift "Und die Welt schweigt" und forderten in Sprechchören, die Geiseln "jetzt, jetzt, jetzt" freizulassen.
Tausende protestieren in London gegen israelische Offensive im Gazastreifen
Tausende pro-palästinensische Demonstranten haben in London gegen Israels Offensive im Gazastreifen protestiert. Die Polizei, die am Samstag mit rund 1700 Polizisten im Einsatz war, warnte die Demonstranten, mit ihren Plakaten und Sprechchören nicht "absichtlich die Grenzen zu überschreiten". Die Demonstration war Teil eines Aktionstages in 30 Ländern, zu dem mehrere Organisationen auf Großbritannien aufgerufen hatten.
Anghörige israelischer Geiseln enthüllen Nachbau eines Hamas-Tunnels
Fast 100 Tage nach der Verschleppung ihrer Angehörigen durch die radikalislamische Hamas haben Israelis in Tel Aviv den Nachbau eines Tunnels enthüllt. Der Künstler Roni Levavi sagte am Samstag der Nachrichtenagentur AFP, er habe mit der Installation "die getreueste Rekonstruktion" eines Hamas-Tunnels im Gazastreifen erschaffen wollen. Für die Konstruktion habe er sich an in den Medien veröffentlichten Abbildungen orientiert.