Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Ampel-Parteien erleiden Verluste bei EU-Wahl - Erfolge für Union und AfD
Bei der Europawahl in Deutschland haben die Ampel-Parteien Verluste erlitten. Die Kanzlerpartei SPD erzielte laut ersten Prognosen von ARD und ZDF am Sonntag ihr bislang schlechtestes Ergebnis bei Europawahlen und landete auf Platz drei. Noch stärker fielen die Verluste bei den Grünen aus, die FDP kam mit leichten Einbußen davon. Die Union wurde mit Abstand stärkste Partei. Die AfD landete auf Platz zwei. Die Wagenknecht-Partei BSW erzielte aus dem Stand einen Achtungserfolg.
Prognose: FPÖ in Österreich stärkste Kraft bei Europawahl
Bei der Europawahl in Österreich ist die rechtspopulistische FPÖ stärkste Kraft geworden - zum ersten Mal bei einer bundesweiten Abstimmung. Trendprognosen zufolge kam die FPÖ am Sonntag auf 27 Prozent. Die regierende konservative Österreichische Volkspartei (ÖVP) lag demnach mit gut 23 Prozent Kopf-an-Kopf mit der sozialdemokratischen SPÖ. Die österreichischen Grünen - die in Wien mit der ÖVP regieren - landeten bei 10,5 Prozent und lagen gleichauf mit den liberalen Neos.
Bidens Sicherheitsberater: Russische Offensive in ukrainischer Region Charkiw stockt
Die russische Militäroffensive in der nordostukrainischen Region Charkiw ist nach Einschätzung des Nationalen Sicherheitsberaters von US-Präsident Joe Biden ins Stocken geraten. "Das Momentum dieses Einsatzes in Charkiw ist zum Stillstand gekommen", sagte Jake Sullivan am Sonntag dem US-Sender CBS. "Charkiw ist weiterhin bedroht, aber die Russen sind nicht in der Lage gewesen, in den vergangenen Tagen in dieser Gegend substanzielle Fortschritte vor Ort zu machen."
Indiens Premierminister Narendra Modi legt Amtseid für dritte Amtszeit ab
Nach der Parlamentswahl in Indien hat Premierminister Narendra Modi am Sonntag den Amtseid für seine dritte Amtszeit abgelegt. Die feierliche Vereidigung des 73-Jährigen für weitere fünf Jahre an der Regierungsspitze fand in Neu Delhi im Kreise von Modis hindunationalistischer Partei BJP und den Anführern seiner Koalitionspartner statt. Die sechswöchige Wahl, bei der mehr als 968 Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen waren, war vor einer Woche zu Ende gegangen.
Sechste Wahl in drei Jahren: Bulgaren stimmen über neues Parlament ab
Zum sechsten Mal in drei Jahren haben die Bulgaren am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Durch den parallel zur Europawahl abgehaltenen Urnengang könnte ein alter Bekannter, der ehemalige Regierungschef Bojko Borissow, in die Führung des ärmsten Landes der EU zurückkehren. Seine konservative Gerb-Partei lag in den Umfragen mit 25 Prozent vorn. Experten zufolge dürfte sich die Regierungsbildung aber schwierig gestalten, so dass ein weiterer Urnengang im Herbst nötig werden könnte.
Europawahl in Deutschland gestartet - erste Wahlbeteiligung bei 32,3 Prozent
In Deutschland bestimmen am Sonntag die Wählerinnen und Wähler ihre Abgeordneten im Europaparlament neu. Bis 14.00 Uhr lag die Wahlbeteiligung dabei bei 32,3 Prozent, wie die Bundeswahlleiterin bekannt gab. Bis 18.00 Uhr kann noch gewählt werden, dann schließen die Wahllokale. Im Anschluss werden erste Prognosen erwartet. Das vorläufige Ergebnis wird voraussichtlich in den frühen Morgenstunden veröffentlicht.
Nach Müll-Ballons aus Nordkorea: Seoul reagiert mit Lautsprecher-Durchsagen
Als Reaktion auf neue Müll-Ballons aus Nordkorea hat Südkorea seine Lautsprecher-Durchsagen in Richtung des kommunistischen Landes wieder aufgenommen. "Das südkoreanische Militär hat am Nachmittag eine Lautsprecher-Durchsage ausgeführt", teilte am Sonntag der Armee-Generalstab mit. Ob es weitere Ausstrahlungen geben werde, "hängt völlig von Nordkoreas Aktionen ab".
Europawahl: Wahlbeteiligung bis 14.00 Uhr bei 32,3 Prozent
Bis 14.00 Uhr am Sonntag hat die Beteiligung bei der Europawahl bei 32,3 Prozent gelegen. Dies gab Bundeswahlleiterin Ruth Brand am Nachmittag bekannt. Der Zwischenstand zur Wahlbeteiligung wurde demnach auf der Grundlage der Beteiligung in ausgewählten Wahllokalen ohne die Briefwahl ermittelt.
Befreite Geisel muss als erstes zu Bestattung von kurz zuvor gestorbenem Vater
Schreckliche Nachricht kurz nach der Befreiung aus der Geiselhaft: Der Vater von Almog Meir Jan, eine der vier von der israelischen Armee aus dem Gazastreifen geretteten Hamas-Geiseln, ist wenige Stunden zuvor gestorben. Almog werde noch am Sonntag an der Bestattung seines Vaters teilnehmen, erklärte das Forum der Geisel-Familien. Die Trauerfeier solle im Familienkreis stattfinden und sei für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Nach Raisis Tod bei Absturz: Sechs Kandidaten zur Präsidentenwahl im Iran zugelassen
Zur iranischen Präsidentschaftswahl Ende Juni sind sechs Kandidaten zugelassen worden, zum größten Teil Konservative. Wie das Innenministerium in Teheran am Sonntag mitteilte, dürfen unter anderem der amtierende Vize-Präsident Amir Hossein Ghasisadeh-Haschemi und der ultrakonservative Ex-Atomunterhändler Said Dschalili bei dem Urnengang am 28. Juni antreten. Die Kandidatur von Ex-Präsident Mahmud Ahmadinedschad wurde hingegen abgelehnt. Die Wahl ist wegen des Unfalltodes von Präsident Ebrahim Raisi erforderlich.
Europawahl in Deutschland und 20 weiteren EU-Ländern - Rechtsruck erwartet
Wähler in Deutschland und 20 weiteren EU-Staaten haben am Sonntag über die künftige Zusammensetzung des Europaparlaments abgestimmt. In Deutschland schließen die Wahllokale um 18.00 Uhr - danach werden erste Prognosen auf Grundlage von Nachwahlbefragungen erwartet. Insgesamt waren seit Donnerstag mehr als 360 Millionen Europäer zur Stimmabgabe aufgerufen, um 720 Mitglieder des Europäischen Parlaments zu bestimmen. Umfragen deuteten auf einen Rechtsruck hin. In Belgien und Bulgarien fanden am Sonntag außerdem Parlamentswahlen statt.
NRW-Ministerpräsident Wüst hält K-Frage der Union weiter für offen
Der in Umfragen als möglicher Kanzlerkandidat von CDU und CSU gehandelte nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) will eine mögliche Kandidatur nicht ausschließen. "Ich glaube, da ist die Frage offen, sonst hätten wir es ja entschieden. Und solange es nicht entschieden ist, ist das offen", sagte Wüst in der vom WDR produzierten ARD-Sendung "Konfrontation: Markus Feldenkirchen trifft Hendrik Wüst", die ab Sonntag in der ARD Mediathek zu sehen ist und am Montagabend im Fernsehen läuft.
FDP-Generalsekretär kritisiert SPD im Haushaltsstreit der Ampel-Koalition
Im koalitionsinternen Streit um den Bundeshaushalt hat FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai die SPD zur Einhaltung des Koalitionsvertrags aufgefordert. "Grundlage einer jeder Koalition ist der Koalitionsvertrag – Steuererhöhungen und eine Aufweichung der Schuldenbremse haben wir in diesem ausgeschlossen", sagte Djir-Sarai der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe).
Belgier stimmen parallel zur Europawahl über neues Parlament ab
Parallel zur Europawahl haben die Belgier am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Die Wahllokale öffneten um 08.00 Uhr, Prognosen werden nach Schließung der Wahllokale um 16.00 Uhr erwartet. Die amtierende Koalition unter Regierungschef Alexander De Croo könnte Umfragen zufolge ihre Mehrheit verlieren. Die flämische Rechtsaußen-Partei Vlaams Belang kann hingegen mit Zugewinnen rechnen.
Özdemir zeigt sich offen für Rückkehr Palmers zu Grünen
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat sich offen für eine Rückkehr von Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) zu den Grünen gezeigt. "Menschen für immer abschreiben, das sollte man ganz selten machen", sagte Özdemir am Samstagabend bei der Langen Nacht der "Zeit" in Hamburg. "Natürlich würde ich mich freuen, wenn er sagt, 'ich lasse mir helfen, ich höre jetzt auf mit dem Blödsinn, dass ich nachts um zwölf Uhr bei Facebook mir Schlachten liefere mit irgendwelchen Leuten und konzentriere mich auf meinen Job'."
Europawahl: Von der Leyen hat in Niedersachsen Stimme abgegeben
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) hat am Sonntag in Burgdorf bei Hannover ihre Stimme zur Europawahl abgegeben. Von der Leyen rief im Anschluss nochmals zur Beteiligung an der Wahl auf. "Lassen Sie uns die Macht unserer Demokratie zeigen", schrieb die deutsche Politikerin im Internetdienst X. "Lassen Sie uns Europa, unser gemeinsames Zuhause, stärker machen als je zuvor."
EU-Wahl: Wirtschaftsweise Schnitzer warnt vor Verlust von Wohlstand und Sicherheit
Die Chefin der sogenannten Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat vor Erfolgen europafeindlicher Parteien bei der Europawahl gewarnt. Bedroht seien Wohlstand und Sicherheit, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Sonntag. Ein Ergebnis, das die EU in Frage stellen und darauf setzen würde, die einzelnen Länder gegeneinander auszuspielen, "würde genau diesen Wohlstand und die Sicherheit gefährden, die wir in jahrzehntelanger Zusammenarbeit geschaffen haben".
Nach neuen Müll-Ballons aus Nordkorea: Seoul nimmt Lautsprecherdurchsagen wieder auf
Nach neuen Müll-Ballon-Sendungen aus Nordkorea hat Südkorea die Wiederaufnahme von Lautsprecherdurchsagen an der Grenze zu dem Nachbarland angekündigt. "Wir werden heute Lautsprecher (...) aufstellen und Durchsagen machen", erklärte das Präsidialamt in Seoul am Sonntag. Die Verantwortung für die "Eskalation der Spannungen" zwischen beiden Ländern liege "allein beim Norden", hieß es in der Erklärung weiter. Das Vorgehen Pjöngjangs habe die nun angekündigte Gegenmaßnahme nötig gemacht.
Lieferkettengesetz: Verdi kritisiert Habeck für Vorstoß zum Aussetzen der Regeln
Verdi-Chef Frank Werneke hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für seinen Vorschlag zu einem Moratorium des deutschen Lieferkettengesetzes scharf kritisiert. "Menschenrechte dürfen nicht auf dem Altar politischer Gefälligkeiten geopfert werden, um gut Wetter bei den Wirtschaftsverbänden zu machen", erklärte Werneke am Sonntag in Berlin. Habeck hatte erst kürzlich vorgeschlagen, das deutsche Lieferkettengesetz zu pausieren. Er nannte dabei einen Zeitrahmen von rund zwei Jahren, bis auch die europäischen Regeln dazu umgesetzt seien.
Europa wählt - Wahllokale in Deutschland und anderen Staaten geöffnet
Europa wählt: In Deutschland und mehreren anderen Staaten haben am Sonntagmorgen die Wahllokale für die Wahl des EU-Parlaments geöffnet. In Deutschland ist die Stimmabgabe bis 18.00 Uhr möglich - danach werden erste Prognosen auf Grundlage von Nachwahlbefragungen erwartet. Insgesamt waren mehr als 360 Millionen Europäer zu dem Urnengang aufgerufen, um 720 Mitglieder des Europäischen Parlaments zu bestimmen.
Kommunalwahlen in acht Bundesländern begonnen
In acht Bundesländern haben am Sonntag die Kommunalwahlen begonnen. Parallel zur Europawahl sind die Menschen in Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt unter anderem zur Abstimmung über Kreistage und Gemeindevertretungen sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aufgerufen. Darüber hinaus finden in Thüringen nach der ersten Runde der dortigen Kommunalwahl vom 26. Mai Stichwahlen statt.
Steinmeier und Wüst bei Gedenken zu NSU-Anschlag in Kölner Keupstraße
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) nehmen am Sonntag (13.00 Uhr) an einer Gedenkveranstaltung zum 20. Jahrestag des NSU-Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße teil. Das Gedenk- und Kulturfestival steht unter dem Motto "Birlikte - Zusammenhalten". Steinmeier und Wüst halten dort Reden.
Indiens Regierungschef Modi legt Amtseid ab
Nach der Parlamentswahl in Indien wird Premierminister Narendra Modi am Sonntag (15.45 Uhr MESZ) für eine dritte Amtszeit vereidigt. Modis hindunationalistische Partei BJP hatte bei der Parlamentswahl nach zehn Jahren erstmals die absolute Mehrheit verloren. Die Opposition konnte ihr Ergebnis fast verdoppeln.
Gebürtiger Deutscher könnte Bürgermeister von Florenz werden
Der für die postfaschistische Partei Fratelli d'Italia antretende gebürtige Deutsche Eike Schmidt könnte bei den italienischen Kommunalwahlen am Sonntag zum Bürgermeister von Florenz gewählt werden. Der 56-Jährige war bis zum vergangenen Jahr Direktor der weltberühmten Uffizien. Im Kommunalwahlkampf wurde er neben der Regierungspartei von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni auch von deren Koalitionspartnern unterstützt.
Bulgarien wählt neues Parlament
Parallel zur Europawahl findet in Bulgarien am Sonntag die vorgezogene Parlamentswahl statt. Mit der sechsten Wahl innerhalb von drei Jahren könnte ein alter Bekannter, der ehemalige Regierungschef Bojko Borissow, in die Führung des ärmsten Landes der EU zurückkehren. Im Wahlkampf stellte er die Bildung einer Koalition in Aussicht, mit der die jahrelange politische Instabilität in dem Land beendet werden soll.
Parlamentswahl in Belgien parallel zur Europawahl
Zeitgleich mit der Europawahl wird in Belgien am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Die Wahllokale öffnen um 08.00 Uhr, Prognosen werden nach Schließung der Wahllokale um 16.00 Uhr erwartet. Neben dem nationalen Parlament werden die Regionalkammern neu gewählt. Aufgerufen sind rund 8,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger. Anders als in Deutschland herrscht Wahlpflicht.
USA nehmen Hilfslieferungen über Pier am Gazastreifen wieder auf
Nach tagelanger Unterbrechung wegen Sturmschäden haben die USA die Lieferung von Hilfsgütern über eine Anlegestelle an der Küste des Gazastreifens wieder aufgenommen. Die Hilfslieferungen seien am Samstagmorgen wieder angelaufen, erklärte das US-Militärkommando für die Region (Centcom) am Samstag mit. Dabei seien knapp 492 Tonnen Hilfsgüter für die Bevölkerung im Gazastreifen geliefert worden.
Untersuchungshaft für drei Verdächtige nach Soldatensarg-Graffitis in Paris
Nach dem Auftauchen von Soldatensarg-Graffitis in Paris sitzen drei Verdächtige aus Moldau in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen liefen, eine "ausländische Einflussnahme" werde nicht ausgeschlossen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Samstag der Nachrichtenagentur AFP.
Europawahl in Neukaledonien unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen
Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen hat im französischen Überseegebiet Neukaledonien die Europawahl begonnen. Die Wahllokale auf der im Südpazifik gelegenen Inselgruppe öffneten am Sonntagmorgen um 07.00 Uhr Ortszeit (Samstag 22.00 Uhr MESZ). Bei tagelangen gewaltsamen Unruhen in Neukaledonien waren im Mai sieben Menschen ums Leben gekommen. Die französische Regierung rief daraufhin den Ausnahmezustand aus. Dieser wurde inzwischen wieder aufgehoben, es gilt jedoch weiterhin eine nächtliche Ausgangssperre.
Netanjahu ruft Gantz zu Verbleib in israelischem Kriegskabinett auf
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat seinen politischen Rivalen Benny Gantz am Samstagabend aufgefordert, nicht als Mitglied des Kriegskabinetts zurückzutreten. "Ich fordere Benny Gantz auf: Verlassen Sie nicht die Notstandsregierung", erklärte Netanjahu im Onlinedienst X. "Geben Sie die Einheit nicht auf", appellierte Netanjahu an Gantz. Es sei die Stunde "der Einheit und nicht der Spaltung". Zuvor war darüber spekuliert worden, dass Gantz bei einer für Samstag angekündigten Pressekonferenz seinen Rücktritt aus Netanjahus Regierung verkünden wolle.
Zehntausende demonstrieren vor Europawahl bundesweit gegen Rechtsextremismus
Einen Tag vor der Wahl zum Europaparlament haben am Samstag in mehreren deutschen Städten zehntausende Menschen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie demonstriert. Dem Kampagnennetzwerk Campact zufolge gingen bundesweit insgesamt 120.000 Menschen auf die Straße, um die Wahlberechtigten aufzufordern, bei der Europawahl am Sonntag ihre Stimme einer demokratischen Partei zu geben.
Israelische Armee befreit vier Hamas-Geiseln lebend aus dem Gazastreifen
Acht Monate nach dem Großangriff auf Israel hat die israelische Armee vier Geiseln lebend aus der Gewalt der radikalislamischen Hamas befreit. Sie seien am Samstagmorgen bei einer "komplexen" Befreiungsaktion in Nuseirat im Zentrum des Gazastreifens in Sicherheit gebracht worden, teilte die israelische Armee mit. Die Hamas warf Israel vor, bei Angriffen in der Flüchtlingssiedlung Nuseirat am Samstag 210 Menschen getötet zu haben.