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Baerbock würdigt polnische Hilfe für ukrainische Flüchtlinge
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat die polnische Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine gewürdigt. "Ich bin zutiefst beeindruckt von diesem privaten und zivilgesellschaftlichen Engagement", sagte sie am Dienstag bei einem Besuch im polnischen Lodz. "Menschen, egal welchen Alters, welchen Einkommens kommen privat an die Grenze, unterstützen mit ihren eigenen Autos Geflüchtete."
München entlässt Chefdirigenten der Philharmoniker wegen dessen Nähe zu Putin
Die Stadt München entlässt den Chefdirigenten der Philharmoniker, Waleri Gergijew, wegen fehlender Distanzierung vom russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Einmarsch Russlands in die Ukraine. "Es wird damit ab sofort keine weiteren Konzerte der Münchner Philharmoniker unter seiner Leitung geben", erklärte der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstag. Reiter hatte Gergijew, der seit 2015 Chefdirigent der Philharmoniker war, bereits am Freitag aufgefordert, sich klar von dem Angriffskrieg Russlands zu distanzieren. Er setzte ihm dafür eine Frist bis Montag, die Gergijew verstreichen ließ.
Wohnungslosenhilfe fordert mehr Anstrengungen für bezahlbaren Wohnraum
Angesichts der zunehmenden Wohnungsknappheit in Deutschland hat die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Wohnungslosenhilfe mehr Anstrengungen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gefordert. "Bund, Länder und Kommunen müssen hier an einem Strang ziehen", forderte Geschäftsführerin Werena Rosenke am Dienstag im Vorfeld der BAG-Bundestagung in Berlin. Notwendig seien nicht nur mehr Sozialwohnungen, sondern auch Rahmenbedingungen wie etwa eine Quote, um wohnungslosen Menschen den Zugang zur eigenen Wohnung zu ermöglichen.
Schauspieler Gérard Depardieu ruft zu Waffenstillstand in der Ukraine auf
Der französische Schauspieler Gérard Depardieu hat zu einem Waffenstillstand in der Ukraine und zu Verhandlungen aufgerufen. "Russland und die Ukraine waren immer Bruderländer. Ich bin gegen diesen Bruderkrieg", betonte Depardieu in einer Erklärung, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. "Ich sage: Lasst die Waffen ruhen und verhandelt", fügte er hinzu.
Sanktionen gegen Russland - Санкции против России!
Wegen des russischen Terror-Krieges gegen die Ukraine bedarf es dringend und vor allem sehr schnell, weitreichendere Maßnahmen. "Russland hat auf kriminelle Weise das Völkerrecht gebrochen. Deshalb sind sofort und dringend Sanktionen in allen gesellschaftlichen Bereichen notwendig! Russland ist bei einer Dringlichkeitssitzung der UN-Vollversammlung zum Ukraine-Krieg eindringlich zu einem Ende des Angriffs aufgerufen worden. "Die Kämpfe in der Ukraine müssen jetzt enden", sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Montag nach einer Schweigeminute zum Auftakt der Sitzung. "Diese Eskalation der Gewalt, die zu zivilen Todesopfern einschließlich Kindern führt, ist vollkommen inakzeptabel. Genug ist genug." Der russische Botschafter Wassili Nebensia erzählte in völliger Verdrehung der Wahrheit, im demagogischen Stil eines Joseph Goebbels, "Russland handele in legitimer Selbstverteidigung". Er log auf dreiste Weise vom angeblichen "Leid" der Bevölkerung in der Ostukraine und von ukrainischen "Provokationen". Es schien des Anwesenden in der UN-Vollversammlung, als würden Sie den Propagandaminister von Adolf Hitler hören, dieser russische "Botschafter Wassili Nebensia", so hart unsere Worte klingen mögen, zeigte sich als williger Lügner seines Diktators Putin! Wer glaubt, dass sich der russische Despot Wladimir Putin mit seiner kriminellen Clique von den Worten bei der Dringlichkeitssitzung der UN-Vollversammlung zum Ukraine-Krieg, beeindrucken lässt, der glaubt auch, dass ein SPD-Lobbyist wie Gerhard Schröder morgen vom Putin-Freund zum Putin-Gegner wird! Die SPD, als Partei des großen Willy Brand hat es in den Händen, Sie Herr Bundeskanzler Scholz sind hier gefordert, das massiv verlorene Vertrauen in die SPD zu stärken und dem Volk der Ukraine zu helfen. Die geht nur, wenn weitere Sanktionen gegen Russland beschlossen und kurzfristig umgesetzt werden! "Die Kämpfe in der Ukraine müssen jetzt enden", sagte UN-Generalsekretär António Guterres nach einer Schweigeminute der UN-Vollversammlung. "Diese Eskalation der Gewalt, die zu zivilen Todesopfern einschließlich Kindern führt, ist vollkommen inakzeptabel. Genug ist genug." Darüber wird ein Diktator wie Wladimir Putin nur müde lächeln, so wie "Herr" Putin, Sie Herr Bundeskanzler, vorsätzlich belogen hat, indem er Ihnen bei ihrem Krisentreffen in Moskau, die Lüge von Truppenabzug "erzählte". Sie Herr Bundeskanzler Olaf Scholz von der SPD haben es in der Hand, das Sterben von Kindern zu beenden, jetzt, bevor es zu spät ist und weitere Mehrfachraketenwerfer die Städte der Ukraine beschließen! Zögern Sie nicht, ihr Platz in der Geschichte, Herr Bundeskanzler, entscheidet sich auch in diesen Stunden, stopüpen Sie die "Gräueltaten dieses Kriegs", mit harten Sanktionen, Sie wissen Scholz, dass dies die einzige Möglichkeit ist, das Sterben zu beenden! ==== Из-за российской террористической войны против Украины срочно и, прежде всего, очень быстро необходимы более далеко идущие меры. "Россия преступно нарушила международное право. Поэтому необходимы немедленные и срочные санкции во всех сферах жизни общества! На чрезвычайной сессии Генеральной Ассамблеи ООН, посвященной войне в Украине, Россию призвали прекратить нападение. "Боевые действия в Украине должны закончиться сейчас", - заявил в понедельник Генеральный секретарь ООН Антониу Гутерриш после минуты молчания, открывшей сессию. "Эта эскалация насилия, в результате которой гибнут гражданские лица, включая детей, абсолютно неприемлема. Достаточно". Российский посол Василий Небензя, полностью искажая правду, в демагогическом стиле Йозефа Геббельса, заявил на встрече, что "Россия действовала в рамках законной самообороны". Он нагло лгал о якобы "страданиях" населения на востоке Украины и об украинских "провокациях". Присутствующим на Генеральной Ассамблее ООН казалось, что вы слушаете министра пропаганды Адольфа Гитлера, этот российский "посол Василий Небензя", как бы жестко ни звучали наши слова, показал себя добровольным лжецом своего диктатора Путина! Тот, кто верит, что на российского деспота Владимира Путина и его преступную клику произведут впечатление слова, сказанные на экстренном заседании Генеральной Ассамблеи ООН по поводу войны в Украине, также верит, что такой лоббист СДПГ, как Герхард Шрёдер, завтра превратится из друга Путина в его противника! СДПГ, как партия великого Вилли Бранда, имеет это в своих руках, вы, канцлер Шольц, призваны здесь укрепить потерянное доверие к СДПГ и помочь народу Украины. Это может быть сделано только в том случае, если решение о дальнейших санкциях против России будет принято и реализовано в ближайшей перспективе! "Боевые действия в Украине должны закончиться сейчас", - заявил Генеральный секретарь ООН Антониу Гутерриш после минуты молчания на Генеральной Ассамблее ООН. "Эта эскалация насилия, в результате которой гибнут гражданские лица, включая детей, абсолютно неприемлема. Достаточно". Такой диктатор, как Владимир Путин, только устало улыбнется на это, точно так же, как "господин" Путин сознательно солгал вам, господин канцлер, "рассказав" вам ложь о выводе войск на вашей кризисной встрече в Москве. Вы, канцлер Олаф Шольц из СДПГ, в ваших руках остановить гибель детей, сейчас, пока еще не поздно и еще больше реактивных систем залпового огня принимают решения по городам Украины! Не медлите, ваше место в истории, господин канцлер, также решается в эти часы, остановите "зверства этой войны", жесткими санкциями, вы знаете, Шольц, что это единственный способ остановить умирание (L.Schneider--BTZ)
Verdi ruft Beschäftigte in Kitas und sozialen Diensten zu Warnstreik auf
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat bundesweit Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst zu einem Warnstreik am Weltfrauentag am 8. März aufgerufen. "Dass die Arbeitgeber in den Verhandlungen am vergangenen Freitag die Chance vertan und kein Entgegenkommen bezüglich der Entlastungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst gezeigt haben, hat die Beschäftigten maßlos enttäuscht", erklärte die Verdi-Vizevorsitzende Christine Behle am Dienstag in Berlin.
Ukrainer in NRW können sich freiwillig zu Kriegseinsatz melden
In Nordrhein-Westfalen lebende ukrainische Staatsbürger werden nicht automatisch zum Kriegsdienst eingezogen, können sich aber freiwillig melden. "Aufgrund allgemeiner Mobilmachung sind heute männliche Staatsbürger der Ukraine von 18 bis 60 grundsätzlich verpflichtet, ihr Land gegen Russland zu verteidigen", sagte die ukrainische Generalkonsulin Iryna Shum der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf laut Vorabmeldung vom Dienstag. Das gelte jedoch nicht für Ukrainer, die im Ausland einen ständigen Wohnsitz haben.
Selenskyj virtuell bei der Sondersitzung des EU-Paparlaments
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt am Dienstag per Videoschalte an einer Sondersitzung des Europaparlaments zu dem russischen Angriff auf sein Land teil. Das kündigte EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter an. Selenskyj sowie der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk wollen sich Metsola zufolge virtuell in Ansprachen "an die Welt richten". Die Brüsseler Debatte beginnt um 12.30 Uhr.
Mehr als 3000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland
Seit Beginn des russischen Angriffs sind mehr als 3000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland eingetroffen. Bisher seien 3063 geflüchtete Menschen aus der Ukraine registriert worden, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Dienstag auf Anfrage. Da zu den unmittelbar an die Ukraine grenzenden EU-Ländern keine Grenzkontrollen stattfänden, könne die Zahl der Kriegsflüchtlinge aber "tatsächlich bereits wesentlich höher sein".
Finnland debattiert über Petition zu sofortigem Nato-Beitritt
Das finnische Parlament debattiert am Dienstag vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs über eine mögliche Nato-Mitgliedschaft. Auslöser war eine Petition, die ein Referendum über einen Beitritt Finnlands zu dem Militärbündnis fordert. Ministerpräsidentin Sanna Marin erklärte am Montagabend auf Twitter, auf der geplanten Parlamentssitzung solle es eigentlich generell um die Lage in der Ukraine gehen.
München entlässt Chefdirigenten wegen dessen Russland-Nähe
Die Stadt München entlässt den Chefdirigenten der Philharmoniker, Waleri Gergijew, wegen fehlender Distanzierung vom russischen Einmarsch in die Ukraine. Gergijew habe sich trotz der Aufforderung, "sich eindeutig und unmissverständlich von dem brutalen Angriffskrieg zu distanzieren, den Putin gegen die Ukraine und nun insbesondere auch gegen unsere Partnerstadt Kiew führt", nicht geäußert, erklärte der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstag. Reiter hatte Gergijew, der seit der Spielzeit 2015/2016 Chefdirigent der Philharmoniker ist, ein Ultimatum bis Montag gestellt
Debatte um Spitzentreffen zur Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine
In der Ampel-Koalition ist eine Debatte über die Notwendigkeit eines Gipfeltreffens zur Koordinierung der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine entbrannt. "Die Einberufung eines Krisengipfels in Deutschland wäre ein wichtiger Schritt, um die kommenden Herausforderungen gemeinsam mit Bund, Ländern und Kommunen koordiniert aufzufangen“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Stephan Thomae, dem "Handelsblatt". Es müsse Vorsorge getroffen werden, um vor allem Frauen und Kinder unterzubringen.
Tschetscheniens Diktator Kadyrow meldet Tod von Soldaten
Tschetscheniens autoritärer Machthaber Ramsan Kadyrow hat den Tod von tschetschenischer Soldaten im Ukraine-Krieg gemeldet. Der seit 2007 herrschende Diktator Kadyrow gilt als Vertrauter von Russlands Präsident Wladimir Putin. Er unterstützt dessen Angriff auf die Ukraine mit eigenen Truppen.
EU-Außenbeauftragter: Russische Angriffe auf Charkiw "verstoßen gegen Kriegsrecht"
Der EU-Außenbeauftrage Josep Borrell hat den russischen Angriff auf das Zentrum der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw scharf verurteilt. "Die russischen Bombenangriffe auf zivile Einrichtungen in Charkiw verstoßen gegen Kriegsrecht", schrieb Borrell am Dienstag auf Twitter. Die EU stehe "in diesen dramatischen Momenten an der Seite der Ukraine".
Rund zwei Prozent der ausländischen Bevölkerung in Deutschland stammen aus Russland
Von den rund 12,7 Prozent der in Deutschland lebenden Ausländer ohne deutsche Staatsbürgerschaft stammen 2,2 Prozent aus Russland. Ende 2020 lebten 235.000 Russen in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Damit zählten sie zur neuntgrößten Gruppe der ausländischen Bevölkerung. 1,3 weitere Prozent stammten aus der Ukraine. Insgesamt lebten 135.000 Menschen dieser Staatsangehörigkeit Ende 2020 in Deutschland.
Satellitenbilder zeigen über 65 Kilometer langen russischen Militärkonvoi vor Kiew
Die Bevölkerung in der Ukraine bereitet sich auf neue russische Großoffensiven gegen die Hauptstadt Kiew und weitere Städte des Landes vor. Satellitenbilder zeigten einen über 65 Kilometer langen russischen Militärkonvoi in der Nähe von Kiew. Der Konvoi "erstreckt sich von der Umgebung des Antonow-Flughafens (etwa 25 Kilometer vom Zentrum Kiews entfernt) im Süden bis zur Umgebung von Prybirsk" im Norden, teilte das US-Satellitenbildunternehmen Maxar am Montagabend in einer E-Mail mit.
Kühnert verteidigt kurzfristige Entscheidung zu Sonderbudget für Bundeswehr
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat die kurzfristige Entscheidung zum Sonderbudget von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr verteidigt. Das Paket sei eine Reaktion auf die vorangegangenen Tage gewesen, sagte Kühnert am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Es habe nicht in einer Schublade gelegen und sei den Beteiligten daher nicht verschwiegen worden.
Zwei Palästinenser bei Einsatz israelischer Sicherheitskräfte im Westjordanland getötet
Israelische Sicherheitskräfte haben bei einem Schusswechsel in einem Flüchtlingslager im besetzten Westjordanland zwei Palästinenser getötet. Sicherheitskräfte, darunter verdeckte Ermittler, seien in das Lager Dschenin gekommen, um einen wegen "terroristischer Aktivitäten gesuchten" Verdächtigen festzunehmen, teilte die Grenzpolizei am Dienstag mit. Nach der Festnahme sei aus mehreren Richtungen das Feuer auf die Beamten eröffnet worden.
Baerbock: "Unsere Einigkeit ist für Europa Überlebensfrage"
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat vor ihrer Abreise zu Beratungen über den Ukraine-Krieg nach Polen die europäische Einigkeit als "Überlebensfrage" bezeichnet. "In seinen schwersten Stunden steht Europa am engsten zusammen. Unsere Einigkeit ist für Europa deshalb heute zu einer Überlebensfrage geworden", erklärte Baerbock am Dienstag in Berlin. In Lodz wird sie vom polnischen Außenminister Zbigniew Rau zu einem gemeinsamen Gespräch mit ihrem französischen Kollegen Jean-Yves Le Drian empfangen.
Russen-Despot Putin fordert "Anerkennung der Krim"
Russlands Diktator Wladimir Putin hat als Bedingungen für ein Ende der russischen Invasion in der Ukraine deren Entmilitarisierung sowie eine Anerkennung der von Russland annektierten Krim als russisches Territorium verlangt. Der Russen-Despot Putin "betont, dass eine Einigung nur möglich ist, wenn Russlands legitime Sicherheitsinteressen bedingungslos berücksichtigt werden", teilte der Kreml am Montag nach einem Telefonat Putins mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit. Demnach forderte Putin erneut eine "Entnazifizierung" der ukrainischen Regierung und die "Neutralität" der Ukraine. Die Forderungen erfolgten vor dem Hintergrund der derzeit laufenden ukrainisch-russischen Verhandlungen. Vor deren Beginn am Montag hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Moskau zum "sofortigen Waffenstillstand" und einem Abzug der russischen Truppen aus seinem Land aufgefordert. Der Kreml äußerte sich im Vorfeld nicht zu seiner Verhandlungsposition. Nach der Zusage zur Teilnahme an den Gesprächen hatte sich Selenskyj am Sonntag wenig hoffnungsvoll gezeigt. "Ich glaube nicht allzu sehr an ein Ergebnis", aber "man muss es versuchen", sagte er bei einer Ansprache. (H. Müller--BTZ)
Weder "Rot" noch "Morbius" in russischen Kinos: US-Filmstudios boykottieren Putin
Die US-Unterhaltungsriesen Disney und Sony Pictures wollen wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ihre neuen Filme vorerst nicht in russischen Kinos zeigen. "Angesichts der unprovozierten Invasion der Ukraine und der tragischen humanitären Krise setzen wir den Kinostart von Filmen in Russland aus", erklärte der Disney am Montag. Betroffen sei auch der kommende Film "Rot" der zu Disney gehörenden Pixar-Studios.
Übergang zur demokratischen Ordnung in Burkina Faso soll drei Jahre dauern
Die Übergangszeit bis zur Rückkehr Burkina Fasos zur demokratischen Ordnung soll drei Jahre dauern. "Die Dauer des Übergangs wird auf 36 Monate ab dem Datum der Amtseinführung des Übergangspräsidenten" festgelegt, hieß es in einer Erklärung, die der Anführer der Putschisten, Paul-Henri Sandaogo Damiba, in der Nacht zum Dienstag unterzeichnete.
Biden hält inmitten von Ukraine-Krieg seine erste Rede zur Lage der Nation
US-Präsident Joe Biden hält am Dienstag (21.00 Uhr Ortszeit; Mittwoch 03.00 Uhr MEZ) inmitten des Ukraine-Kriegs seine erste Rede zur Lage der Nation. Bei der als State of the Union Address bekannten Ansprache vor beiden Kongresskammern dürfte der russische Angriff auf die Ukraine das zentrale Thema werden. Nach Angaben seiner Sprecherin Jen Psaki will Biden dabei sein Vorgehen gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin darlegen.
Baerbock reist zu Beratungen über Ukraine-Krieg nach Polen
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) reist am Dienstag zu Beratungen über den Ukraine-Krieg nach Polen. In Lodz wird sie vom polnischen Außenminister Zbigniew Rau zu einem gemeinsamen Gespräch mit ihrem französischen Kollegen Jean-Yves Le Drian empfangen. Das Treffen des sogenannten Weimarer Dreiecks findet vor dem Hintergrund des russischen Großangriffs auf die Ukraine statt. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg wird am Dienstag zu einem Besuch in der polnischen Hauptstadt Warschau empfangen.
Sondersitzung des EU-Parlaments zum Krieg in der Ukraine
Das EU-Parlament kommt am Dienstag (ab 12.00 Uhr) zu einer Sondersitzung zum Krieg in der Ukraine zusammen. Bei der Plenardebatte diskutieren die Europaabgeordneten mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über den russischen Einmarsch in die Ukraine und das Vorgehen der EU. Auch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und EU-Ratspräsident Charles Michel nehmen an der Sitzung in Brüssel teil.
Bamf geht vorerst nicht von großer Fluchtbewegung aus Ukraine nach Deutschland aus
Trotz der hohen Zahl an bereits geflüchteten Ukrainern geht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) nicht von einer großen Flüchtlingsbewegung nach Deutschland aus. "Aufgrund der überwältigenden Aufnahmebereitschaft der unmittelbar an die Ukraine angrenzenden Staaten gehen wir derzeit davon aus, dass der größte der Teil der Kriegsflüchtlinge in diesen Staaten verbleiben wird", sagte ein Sprecher des Bamf den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben).
Satelliten sehen vor Kiew 60 Kilometer langen Russen-Konvoi
Am Montag aufgenommene Satellitenbilder zeigen einen 60 Kilometer langen Konvoi der russischen Terror-Armee des Diktators Putin, nordwestlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Der Konvoi "erstreckt sich von der Umgebung des Antonow-Flughafens (etwa 25 Kilometer vom Zentrum Kiews entfernt) im Süden bis zur Umgebung von Prybirsk" im Norden, teilte das US-Satellitenbildunternehmen Maxar am Montagabend in einer E-Mail mit. Die Bilder des Konvois zeigen Dutzende Fahrzeuge, die auf Straßen in der ukrainischen Landschaft hintereinander aufgereiht sind.
Ein toter Palästinenser bei israelischem Militäreinsatz in Flüchtlingslager
Bei einem israelischen Militäreinsatz in einem Flüchtlingslager im besetzten Westjordanland sind nach palästinensischen Angaben ein Palästinenser getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Die israelischen Streitkräfte "eröffneten das Feuer auf das Lager Dschenin", erklärte das palästinensische Gesundheitsministerium am Dienstag. Dabei sei ein Mann getötet worden. Ein weiterer Mann sei "durch scharfe Kugeln am Kopf schwer verwundet" und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa.
Diskussionen über allgemeine Dienstpflicht angesichts des Ukrainekriegs
Unter den Bundestagsabgeordneten ist angesichts der russischen Bedrohung durch den Ukrainekrieg eine Debatte über die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht entbrannt. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Carsten Linnemann sagte der "Bild" (Dienstagsausgabe): "Ich persönlich setze mich seit Jahren für die Einführung eines Gesellschaftsjahres ein, das sich verpflichtend an junge Männer und Frauen nach Beendigung ihrer Schulzeit richtet."
Selenskyj fordert weltweite Flugverbotszone für Russland
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine weltweite Flugverbotszone für Russland wegen des Kriegs in seinem Land gefordert. "Wir müssen diesem Staat den Zugang zu allen Häfen, allen Kanälen und allen Flughäfen der Welt verwehren", erklärte er am Montagabend auf Facebook. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, "eine vollständige Sperrung des Luftraums für russische Raketen, Flugzeuge und Hubschrauber zu erwägen".
USA weisen wegen Spionagevorwürfen zwölf russische UN-Diplomaten aus
Die USA weisen wegen Spionagevorwürfen zwölf russische UN-Diplomaten aus. Die bei der russischen UN-Vertretung in New York angesiedelten "Geheimagenten" hätten sich an "Spionagetätigkeiten" beteiligt, "die unserer nationalen Sicherheit entgegenstehen", erklärte die US-Vertretung bei der UNO am Montag. Sie hätten damit ihre "Privilegien" eines Aufenthaltes in den USA "missbraucht".
Nasa bereitet sich auf möglichen Ausstieg Russlands aus ISS vor
Die US-Weltraumagentur Nasa bereitet angesichts des Ukraine-Kriegs Notfallpläne für den Fall vor, dass Russland die Zusammenarbeit bei der Internationalen Raumstation (ISS) einstellt. Die Nasa-Direktorin für bemannte Raumfahrt, Kathy Lueders, sagte am Montag, bislang gebe es "auf Arbeitsebene" keinerlei Hinweise, dass Russland sich aus dem Projekt zurückziehen könnte. "Aber wir schauen immer, wie wir mehr operative Flexibilität bekommen, und unsere Frachtanbieter prüfen, wie wir verschiedene Fähigkeiten hinzufügen."