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US-Regierung besorgt über Gesundheit des gestürzten Präsidenten des Niger
Die US-Regierung hat sich besorgt über die Gesundheit des vom Militär gestürzten nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum geäußert. "Wir sind äußerst besorgt über seine Gesundheit und seine Sicherheit und die Sicherheit seiner Familie", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller, am Mittwoch nach einem Telefon von Außenminister Antony Blinken mit Bazoum.
Aufrufe zur Wachsamkeit nach Festnahme von mutmaßlichem Spion für Russland
Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Spions für Russland beim Beschaffungsamt der Bundeswehr haben Politiker verschiedener Parteien zu mehr Wachsamkeit aufgerufen. Deutschland brauche noch mehr Aufmerksamkeit auf den Bereich der Spionageabwehr und "illegitimen Einflussnahme von autokratischen Ländern", sagte der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Konstantin von Notz (Grüne), dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Der Fall zeige einmal mehr, "wie sehr Deutschland im Fokus ausländischer Nachrichtendienste" stehe.
Behindertenvereine und Gewerkschaften entsetzt über Höcke-Äußerungen im MDR
Interviewäußerungen des Thüringer AfD-Rechtsaußen Björn Höcke haben Entsetzen bei Behindertenvereinen und Gewerkschaften ausgelöst. Höcke hatte am Mittwoch im "Sommerinterview" des MDR gesagt, dass Inklusion, also die Unterrichtung von Kindern mit Behinderungen an Regelschulen, eines von mehreren "Ideologieprojekten" sei. Es gelte, das Bildungssystem davon zu "befreien". Höcke zählt zum extrem rechten Lager der AfD; Thüringens Verfassungsschutz stuft seinen Landesverband als "gesichert rechtsextremistisch" ein.
Internationale Medien fordern Regulierung von Künstlicher Intelligenz
Führende internationale Medienunternehmen haben an die Politik appelliert, den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Nachrichtenbereich gesetzlich zu regulieren. Unternehmen, die KI anwendeten, sollten urheberrechtlich geschützte Texte und Bilder erst nach Genehmigung zur Erstellung von Inhalten einsetzen dürfen, erklärten die Medien in einem am Mittwoch veröffentlichten offenen Schreiben. Unter den Unterzeichnern waren die Nachrichtenagenturen AFP und Associated Press sowie die Fotoagentur Getty Images.
Deutscher in Koblenz wegen mutmaßlicher Spionage für Russland festgenommen
Die Bundesanwaltschaft hat in Koblenz einen Mitarbeiter des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr wegen des Vorwurfs der Tätigkeit für einen russischen Geheimdienst festnehmen lassen. Thomas H. habe sich selbst an die russische Botschaft und das Generalkonsulat gewandt und bei einer Gelegenheit Informationen übermittelt, teilte die Behörde in Karlsruhe am Mittwoch mit. Er sitze in Untersuchungshaft.
Knapp 19 Milliarden Euro aus KTF für klimafreundliche Gebäude 2024 vorgesehen
Für klimafreundliche Gebäude sind im kommenden Jahr Sondermittel in Höhe von 18,8 Milliarden Euro vorgesehen. Das Kabinett einigte sich am Mittwoch im Umlaufverfahren auf die Details des Klima- und Transformationsfonds (KTF), einem Sondervermögen zur Finanzierung von Energiewende und Klimaschutz. Wie die Bundesministerien für Wirtschaft und Finanzen mitteilten, wird der Fonds für 2024 mit insgesamt 57,6 Milliarden Euro ausgestattet - fast 22 Milliarden mehr als die Soll-Ausgaben für dieses Jahr.
Streit in der Linkspartei nimmt an Schärfe zu
Im Streit um den Kurs der Linkspartei verschärft sich der Ton. Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen warf der Parteiführung vor, Politik "für eine schrumpfende Gruppe von Sektenanhängern" zu machen. Ausgegrenzt würden all diejenigen, "die sich für eine Politik für die Mehrheit der Bevölkerung einsetzen", sagte sie den Funke-Zeitungen vom Mittwoch. Der Abgeordnete Klaus Ernst sieht "eine große Truppe politikunfähiger Clowns" in der Linkspartei.
Städte- und Gemeindebund fordert bessere Zusammenarbeit beim Hochwasser-Schutz
Der Städte- und Gemeindebund hat zu einer besseren Zusammenarbeit beim Hochwasserschutz zwischen den Ländern sowie zwischen Bund und Ländern aufgerufen. Es sei "zwingend erforderlich, dass der Schutz vor Hochwasser- und Starkregenereignissen weiter verbessert wird", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwochsausgaben). Flächendeckend müssten Hochwasser- und Starkregengefahrenkarten erarbeitet werden - die Umsetzung müsse einheitlichen Standards folgen und eng abgestimmt werden.
Ifo-Institut: Gaspreisbremse wird für den Staat viel billiger als gedacht
Die Gaspreisbremse zur Entlastung der privaten Haushalte und Unternehmen wird für den Staat laut einer Schätzung des Ifo-Instituts viel billiger als gedacht. Die Bundesregierung hatte im Winter 40,3 Milliarden Euro im Wirtschaftsstabilisierungsfonds für die Preisbremse vorgesehen - nach aktueller Schätzung des Ifo wird sie tatsächlich nur 13,1 Milliarden kosten, wie das Münchner Forschungsinstitut am Mittwoch mitteilte. Grund sind die stark gefallenen Gaspreise.
Antifa veröffentlicht Adressen der AfD-Kandidaten für die Landtagswahl Hessen
Die Antifa Frankfurt am Main hat rund zwei Monate vor der Landtagswahl in Hessen die Privatadressen sämtlicher AfD-Kandidaten veröffentlicht. Auf der Homepage wurde dazu aufgerufen, der Partei "auf militante Weise" zu begegnen und ihr "das Leben zur Hölle zu machen". Außerdem werden ein Veranstaltungsort und ein Restaurant genannt, in dem sich AfD-Politiker häufiger treffen sollen.
SPD-Innenpolitiker Fiedler verteidigt Vorschlag zu leichteren Clan-Abschiebungen
Der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler hat den Vorschlag des Bundesinnenministeriums zu leichteren Abschiebungen von Clan-Mitgliedern gegen Kritik verteidigt. "Es ist doch völlig eindeutig und klar, dass die organisierte Kriminalität für Deutschland eine riesengroße Gefahr ist", sagte Fiedler am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Bei der Bildung terroristischer Vereinigungen gebe es bereits erleichterte Möglichkeiten der Abschiebungen. Dies solle nach dem Vorschlag auf den Bereich der kriminellen Vereinigungen übertragen werden.
Brasiliens Präsident fordert bei Amazonasgipfel "dringende" gemeinsame Maßnahmen
Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat zu Beginn des zweitägigen Gipfels zur Rettung des Amazonaswaldes die Teilnehmerländer aufgefordert, "dringende" gemeinsame Maßnahmen zu ergreifen, um die Zerstörung des größten Regenwaldes der Erde aufzuhalten. Der Kampf gegen die Abholzung sei dabei von grundlegender Bedeutung, um der "dramatischen Verschärfung des Klimawandels" zu begegnen, sagte Lula am Dienstag in seiner Eröffnungsrede in der Stadt Belém.
DeSantis setzt seine Wahlkampfmanagerin ab
Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Ron DeSantis hat angesichts von Schwierigkeiten im Rennen gegen seinen Rivalen Donald Trump seine Wahlkampfmanagerin abgesetzt. Der Gouverneur des Bundesstaates Florida setzte an die Stelle von Generra Peck seinen Stabschef im Gouverneursbüro, James Uthmeier, wie das Wahlkampfteam des rechten Hardliners am Dienstag bestätigte. Medienberichten zufolge soll Peck aber als Chefstrategin im Wahlkampfteam von DeSantis weiterarbeiten.
Diplomatische Bemühungen um Entschärfung der Krise im Niger stocken
Knapp zwei Wochen nach dem Staatsstreich im Niger stocken die Bemühungen der USA und der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) zur Wiedereinsetzung des gestürzten Präsidenten Mohamed Bazoum. Nachdem die hochrangige US-Diplomatin Victoria Nuland bei einem unangekündigten Besuch in Niamey keine Fortschritte verzeichnen konnte, lehnten die Verantwortlichen des Staatsstreichs nach Informationen vom Dienstag auch ein Treffen mit einer Ecowas-Delegation ab. US-Außenminister Antony Blinken warnte den Niger vor einer Partnerschaft mit der russischen Söldnergruppe Wagner.
Parlamentswahlen in Polen für den 15. Oktober angesetzt
Polens Präsident Andrzej Duda hat den Termin für die anstehenden Parlamentswahlen in dem Land festgelegt. "Ich habe entschieden, diese Wahlen für den 15. Oktober 2023 anzusetzen", erklärte Duda am Dienstag im Online-Netzwerk Twitter, das in "X" umbenannt wurde. "Die Zukunft Polens geht uns alle an", fügte der Präsident hinzu.
Scholz startet Wahlkreisreise mit Besuch von Ausbildungszentrum in Brandenburg
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat mit dem Besuch eines Ausbildungszentrums für Wasserbauer im brandenburgischen Kleinmachnow seine Wahlkreis-Sommerreise begonnen. Die Wasserstraßen hierzulande seien "unverändert von großer Bedeutung", sagte Scholz am Dienstagnachmittag im Berufsbildungszentrum der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Diese müssten jedoch ständig hergestellt, gepflegt und gewartet werden.
Taiwanischer Chipkonzern TSMC beschließt Fabrik in Dresden
Dresden bekommt eine große Halbleiterfabrik zur Versorgung der Automobilindustrie und anderer Branchen mit modernen Chips. Der taiwanische Chipkonzern TSMC und seine Partner Bosch und Infineon sowie NXP aus den Niederlanden teilten am Dienstag mit, die Gesamtinvestitionen in das Werk in der sächsischen Hauptstadt würden zehn Milliarden Euro übersteigen. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Sachsens Landesregierung reagierten erfreut auf die Ankündigung.
Bartsch warnt vor Ende der Linken-Bundestagsfraktion
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat seine Parteifreunde davor gewarnt, die Existenz der Bundestagsfraktion aufs Spiel zu setzen. "Wenn drei Abgeordnete unsere Fraktion verlassen, muss die Fraktion nach gesicherter Rechtsprechung liquidiert werden", sagte er dem Berliner "Tagesspiegel" vom Dienstag. Dann würde die Linke nur noch als Gruppe gelten, mit eingeschränkten Rechten und Ressourcen. Sören Pellmann, der ein Direktmandat für die Linke errungen hatte, forderte einen Parteikonvent zur raschen Beilegung der Konflikte.
Peking fordert Manila zu Entfernung von auf Grund gelaufenem Kriegsschiff auf
China hat die Philippinen erneut aufgerufen, ein von Manila als Militärstützpunkt genutzes absichtlich auf Grund gelaufenes Kriegsschiff aus dem Südchinesischen Meer zu entfernen. Die Philippinen hätten "wiederholt klare Versprechen gegeben, das illegal 'gestrandete' Kriegsschiff abzuschleppen", sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums am Dienstag. Nach 24 Jahren habe Manila das Schiff noch immer nicht nur nicht entfernt, sondern "versucht, es zu reparieren und in großem Stil zu befestigen", hieß es weiter.
Kritik an Faesers Vorschlag zu leichteren Abschiebungen von Clan-Mitgliedern
Der Vorschlag des Bundesinnenministeriums zu leichteren Abschiebungen von Clan-Mitgliedern wird weiter kontrovers diskutiert. Die Grünen meldeten Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit an: Es sei "klar, dass außerhalb des Rechtsstaats stehende Regelungen für uns Grüne niemals zur Debatte stehen", sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, den RND-Zeitungen vom Dienstag. Auch Experten zeigten sich skeptisch. Aus der CDU hingegen kamen Zweifel daran, dass der Vorschlag auch durchgesetzt wird.
Diplomatische Bemühungen um Entschärfung von Krise im Niger
Nach dem Verstreichen eines Ultimatums der Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) zur Wiedereinsetzung des gestürzten Präsidenten Mohamed Bazoum im Niger laufen internationale diplomatische Bemühungen zur Entschärfung der Krise. US-Außenminister Antony Blinken sprach sich für Diplomatie als den "bevorzugten Weg" zur Lösung der Krise aus. Die hochrangige US-Diplomatin Victoria Nuland berichtete von "schwierigen Gesprächen" mit Militärvertretern, die die Macht in dem westafrikanischen Land übernommen haben.
Israelische Armee zerstört Haus von mutmaßlichem Attentäter im Westjordanland
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben das Haus eines mutmaßlichen Attentäters im Westjordanland zerstört. Das frühere Wohnhaus von Abdel Fatah Chruschah im Flüchtlingslager Askar in Nablus sei in der Nacht zum Dienstag abgerissen worden, erklärte die Armee. Bei Ausschreitungen am Rande der Aktion wurden nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond mehrere Menschen verletzt.
Linken-Abgeordneter Pellmann fordert wegen Streits um Wagenknecht Parteikonvent
Der Linken-Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann hat zur Beilegung der Konflikte in seiner Partei einen Parteikonvent gefordert. "Da ist mein Aufruf an den Parteivorstand und an die Fraktion, sich zusammenzuraufen und zu einem Parteikonvent zusammenzufinden noch vor der Neuwahl des Fraktionsvorstandes und vor dem Bundesparteitag, der im Herbst stattfindet", sagte Pellmann am Dienstag im Mitteldeutschen Rundfunk.
Italiens Regierung kündigt Übergewinnsteuer für Banken an
Italiens Regierung hat eine Steuer auf die "milliardenschweren Übergewinne" der Banken angekündigt. Vize-Regierungschef Matteo Salvini sagte am Montagabend, die Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) hätten die Gewinne der Banken stark steigen lassen - und gleichzeitig die Kreditkosten für Haushalte und Unternehmen erhöht. Daher habe die Regierung eine Steuer in Höhe von 40 Prozent auf die "Übergewinne" der Banken beschlossen. An der Börse in Mailand brachen am Dienstagmorgen die Aktienkurse der Banken ein.
Ukraine meldet mindestens sieben Tote bei russischem Angriff auf Wohnhaus
Bei einem russischen Angriff auf ein Wohnhaus in der ostukrainischen Stadt Pokrowsk sind nach ukrainischen Regierungsangaben mindestens sieben Menschen getötet und 67 weitere verletzt worden. Unter den Verletzten seien 29 Polizisten und sieben Mitarbeiter der Rettungskräfte, erklärte Innenminister Ihor Klymenko am Dienstag.
Grünen-Fraktion will sozialen Wohnungsbau und energetische Sanierung fördern
Mit einem Investitionsprogramm in Höhe von 30 Milliarden Euro will die Grünen-Bundestagsfraktion die Konjunktur ankurbeln. "Jeder fragt sich ja gerade: Wie geht es in meinem Job in Zukunft weiter? Wie kann ich meine Miete bezahlen?", sagte Fraktionschefin Katharina Dröge am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Vorschläge seien "auf der einen Seite gut für Klima und Gerechtigkeit, auf der anderen Seite gut für Handwerk und Jobs."
Ukrainisches Militär: Mindestens acht Menschen bei russischen Angriffen in Ostukraine getötet
Bei russischen Angriffen auf die ostukrainische Stadt Pokrowsk sind ukrainischen Angaben zufolge am Montag mindestens acht Menschen getötet worden. Fünf Zivilisten seien getötet worden, erklärte der Leiter der Militärverwaltung der Region Donezk, Pawlo Kyrylenko, im Onlinedienst Telegram nach zwei Angriffen auf ein Wohngebäude. Daneben seien zwei Mitarbeiter der Rettungsdienste und ein Soldat getötet worden. Kyrylenko zufolge wurden 14 Zivilisten verletzt.
Bartsch warnt vor Liquidierung der Linken-Bundestagsfraktion
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat seine Parteifreunde im Parlament davor gewarnt, die Existenz der Bundestagsfraktion aufs Spiel zu setzen. "Die Sorge, dass die Existenz der Bundestagsfraktion durch Austritte beendet wird, gibt es. Ein solches Agieren wäre allerdings verantwortungslos", sagte Bartsch dem "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). Die Fraktion sei "ein sehr wertvolles Gut". "Wenn drei Abgeordnete unsere Fraktion verlassen, muss die Fraktion nach gesicherter Rechtsprechung liquidiert werden. Das wäre verantwortungslos."
Neues Geschichtsbuch für Schüler in Russland lobt Ukraine-Offensive
Es wurde in Rekordzeit geschrieben und lobt die Armee: Der russische Bildungsminister Sergej Krawtsow hat ein neues Geschichtsbuch vorgestellt, das die Sicht des Staates auf den Ukraine-Konflikt darlegt. Das in "knapp fünf Monaten" geschriebene Buch ist für Elftklässler und damit für Schüler, die etwa 17 Jahre alt sind, und deckt die Zeit von 1945 bis zum 21. Jahrhundert ab, sagte Krawtsow.
Hochrangige US-Diplomatin führt "schwierige" Gespräche mit Militärs im Niger
Die geschäftsführende stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland hat sich eigenen Angaben zufolge mit Militärvertretern im Niger getroffen, die die Macht in dem westafrikanischen Land übernommen haben. Die mehr als zwei Stunden langen Gespräche in der nigrischen Hauptstadt Niamey seien "äußerst offen und manchmal ziemlich schwierig" gewesen, sagte Nuland am Montag Journalisten per Telefon.
Habeck: Unternehmen planen Großinvestitionen mit Volumen von 80 Milliarden Euro
In der Diskussion über den Zustand der deutschen Wirtschaft hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Stärken des Standorts Deutschland hervorgehoben und auf geplante Firmeninvestitionen im zweistelligen Milliardenbereich verwiesen. "Zurzeit planen etwa zwei Dutzend Unternehmen Großinvestitionen in Deutschland mit einem gesamten Investitionsvolumen von rund 80 Milliarden Euro", sagte Habeck den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben). "Sie wollen hier investieren und werden Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen." Diese Projekte nähmen Schritt für Schritt Gestalt an.
DeSantis distanziert sich klar von Trumps Wahlbetrugsvorwürfen
Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber und Gouverneur des Bundesstaates Florida, Ron DeSantis, hat sich so deutlich wie nie zuvor von den Wahlbetrugsvorwürfen von Ex-Präsident Donald Trump distanziert. "Natürlich hat er verloren", sagte der rechte Hardliner in einem Interview mit dem US-Sender NBC, das am Montag zunächst in Auszügen veröffentlicht wurde, über seinen parteiinternen Rivalen. "Joe Biden ist der Präsident."