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Letzte Nachrichten
China verbietet harte körperliche und psychische Strafmaßnahmen an Schulen
Nach dem Tod mehrerer Schüler hat das chinesische Bildungsministerium alle harten körperlichen oder psychischen Strafmaßnahmen an Schulen verboten. Seit Montag dürfen Lehrer laut dem Erlass ihre Schützlinge nicht mehr demütigen, das bereits bestehende Verbot der Prügelstrafe wurde weiter verschärft. Untersagt sind unter anderem Schläge und Beschimpfungen, auch dürfen Schüler nicht mehr gezwungen werden, stundenlang zu stehen oder auf dem Boden zu knien.
Anklage wegen fünffachen Mordes gegen Mutter von getöteten Kindern aus Solingen
Gegen die Mutter von fünf getöteten Kindern im nordrhein-westfälischen Solingen ist Anklage wegen Mordes in fünf Fällen erhoben worden. Wie ein Sprecher bestätigte, erhielt das zuständige Landgericht in Wuppertal am Montag eine entsprechende Anklageschrift. Das Gericht prüfe nun deren Zulassung. Da sich die Beschuldigte bereits in Untersuchungshaft befindet, werde das Verfahren "beschleunigt bearbeitet", sagte der Sprecher.
Weltkriegsbombe in Cottbuser Innenstadt erfolgreich entschärft
In der Cottbuser Innenstadt ist am Montag eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. "Es ging letztlich besser als gedacht", erklärte der zuständige Sprengmeister Mario Brücher. Die Bombe habe aber "nach 75 Jahren im Boden sehr angegriffen" gewirkt. Für die Entschärfung hatten am Morgen ab acht Uhr etwa 3700 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen.
Chaos in Indien bei Freigabe der Corona-Impfungen für alle über 60
Indiens Premierminister Narendra Modi ist am Montag gegen Covid-19 geimpft worden. Die medienwirksam in Szene gesetzte Injektion mit dem in Indien entwickelten Impfstoff Covaxin wurde überschattet von einem Fehler im Online-Buchungssystem für Termine: Tausende Menschen im ganzen Land wurden an Impfzentren abgewiesen, obwohl sie eigentlich einen Termin hatten.
Babybrei vergiftet - BGH bestätigt Hafturteil gegen Supermarkterpresser
Der Supermarkterpresser vom Bodensee muss für zehneinhalb Jahre in Haft. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Ravensburg, wie das Landgericht am Montag mitteilte und der BGH bestätigte. Der Mann hatte 2017 fünf Gläser Babynahrung vergiftet, diese in Geschäften in Friedrichshafen platziert und dann versucht, von Einzelhandelsketten mehr als elf Millionen Euro zu erpressen. (Az. 1 StR 403/20)
Verlegung in anderes Krankenhaus verstärkt Sorge der Briten um Prinz Philip
Seit fast zwei Wochen liegt Prinz Philip im Krankenhaus - nun hat die Verlegung des 99-Jährigen in ein anderes Krankenhaus die Sorge der Briten um den Ehemann von Queen Elizabeth II. verstärkt. Bei dem Patienten sollten zusätzliche Herztests vorgenommen werden, teilte der Palast am Montag zur Begründung für die Verlegung mit. Zuvor war am King-Edward-VII.-Krankenhaus ein Krankenwagen zu sehen gewesen, der die Klinik verließ - das Innere war komplett abgeschirmt.
Prinz Philip nach zwei Wochen in Krankenhaus in andere Klinik verlegt
Nach fast zwei Wochen im Krankenhaus ist der britische Prinz Philip in eine andere Klinik verlegt worden. Beim Ehemann von Queen Elizabeth II. sollten zusätzliche Herztests vorgenommen werden, teilte der Palast am Montag mit. Zuvor war am King-Edward-VII.-Krankenhaus ein Krankenwagen zu sehen gewesen, der die Klinik verließ - das Innere war abgeschirmt.
Nur dreizehneinhalb Jahre Haft für Serienvergewaltiger in Berlin
Das Berliner Landgericht hat einen 33-jährigen perversen Serienvergewaltiger zu nur 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Der unter anderem wegen besonders schwerer Vergewaltigung, Körperverletzung und Geiselnahme Verurteilte habe "innerhalb von zwei Jahren das Leben von fünf Frauen zerstört", sagte die Vorsitzende Richterin Denise Wittkopf bei der Urteilsverkündung am Montag. Auch die Anordnung der Sicherungsverwahrung bleibe vorbehalten.
Ghanas Präsident bekommt weltweit die erste Covax-Impfung
Ghanas Präsident Nana Akufo-Addo hat als erster Mensch weltweit von der internationalen Covax-Impfinitiative profitiert. Er wolle mit gutem Beispiel vorangehen und allen Menschen in Ghana zeigen, dass die Impfung gegen das Coronavirus sicher sei, sagte der 76-Jährige am Montag, bevor er vor laufenden Kameras eine erste Spritze des Astrazeneca-Impfstoffs erhielt. Anschließend wurde auch Akufo-Addos Frau Rebecca geimpft.
England sucht Patienten mit der brasilianischen Corona-Mutante
Die Behörden in Großbritannien suchen verzweifelt nach einem mit der brasilianischen Variante des Coronavirus infizierten Patienten. "Wir arbeiten mit verschiedenen Daten, um die Person zu finden", sagte der zuständige Staatssekretär Nadhim Zahawi dem Sender BBC am Montag. Alle am 12. Februar getesteten Menschen, die bisher kein Ergebnis erhalten hätten, sollten sich bei den Behörden melden.
71. Berlinale in ungewohnter rein digitaler Form begonnen
In ungewohnter digitaler Form hat am Montag die 71. Berlinale begonnen. Wegen der Corona-Pandemie beschränkt sich das Programm der Filmfestspiele in diesem Jahr zunächst auf virtuelle Fachveranstaltungen für Vertreter der Filmbranche sowie frei zugängliche Talkrunden und Workshops mit teils ranghohen Gästen, die sich auch an ein breiteres Publikum richten. Die Jury wird parallel dazu unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Lauf dieser Woche alle Filmbeiträge des Festivals begutachten.
Österreich startet Verteilung kostenloser Corona-Schnelltests
In Österreich werden seit Montag kostenlose Corona-Schnelltests verteilt. Jeder Österreicher über 15 Jahre kann sich in den Apotheken des Landes fünf Tests pro Monat abholen. Allerdings hat die Regierung dazu aufgerufen, nicht gleich zum Start der Aktion die Apotheken zu stürmen.
Prinz Harry fürchtete sich vor Wiederholung der Geschichte
Der britische Prinz Harry hat sich angesichts des Umgang der Boulevardpresse mit ihm und seiner Frau Meghan an das Schicksal seiner auf der Flucht vor Paparazzi gestorbenen Mutter Diana erinnert gefühlt. "Meine größte Sorge war, dass sich die Geschichte wiederholt", sagt der 36-Jährige laut vorab veröffentlichten Auszügen in einem gemeinsamen Interview mit seiner Frau Meghan Markle bei der US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey.
Impfbereitschaft in mehreren Ländern gestiegen
Die Bereitschaft, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, ist einer Studie zufolge in mehreren Ländern gestiegen. Bei Umfragen unter anderem in Deutschland, Großbritannien und Frankreich hätten im Februar deutlich mehr Menschen als noch im Dezember angegeben, sich eine Corona-Impfung vorstellen zu können, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Studie der Beratungsfirma KekstCNC. Insgesamt wurden Menschen in sechs Industrienationen befragt.
Mehr als 4700 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 4732 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz auf 65,8.
Helena Zengel muss sich bei Golden Globes Jodie Foster geschlagen geben
Die Berliner Jungschauspielerin Helena Zengel hat bei den Golden Globes die Sensation verpasst: Die als beste Nebendarstellerin nominierte Zwölfjährige musste sich bei der Preisverleihung am Sonntagabend (Ortszeit) Hollywood-Star Jodie Foster geschlagen geben. Foster wurde für ihre Rolle in dem Terrorismus-Thriller "The Mauritanian" als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Award: Golden Globes für Filme "Nomadland" und "Borat 2"
Kein Trubel auf dem Roten Teppich und trotzdem jede Menge Glamour: Zur Golden-Globes-Verleihung am Sonntag (Ortszeit) haben sich Filmstars aus aller Welt virtuell zuschalten lassen - und dabei den großen Auftritt nicht gescheut. Große Erfolge konnten das Filmdrama "Nomadland" und der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen für sich verbuchen. Leer ging die deutsche Jungschauspielerin Helena Zengel aus.
Südafrika verzeichnet "dramatischen" Rückgang bei Corona-Neuinfektionen
Angesichts eines drastischen Rückgangs bei den Corona-Neuinfektionen hat Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa eine Lockerung der Pandemie-bedingten Maßnahmen angekündigt. Die Zahl der Infektionen nehme "dramatisch" ab, sagte Ramaphosa am Sonntag in einer vom Fernsehen übertragenen Rede. Die Alarmstufe wegen des Coronavirus in dem Land werde deshalb in der Nacht zum Montag von drei auf eins gesenkt.
Schon 20 Millionen Menschen in Großbritannien gegen Corona geimpft
In Großbritannien haben mittlerweile mehr als 20 Millionen der 66 Millionen Einwohner mindestens eine Impfdosis zum Schutz vor einer Corona-Infektion erhalten. Dies sei "eine riesige nationale Leistung", erklärte der britische Premierminister Boris Johnson am Sonntag. Er dankte den an der Impfkampagne beteiligten Mitarbeitern im Gesundheitsbereich für ihre "unermüdliche Arbeit".
Tschechien will russischen Corona-Impfstoff Sputnik V einsetzen
Angesichts der zähen Impffortschritte will Tschechien jetzt auch das russische Corona-Vakzin Sputnik V einsetzen. Nach Absprache mit Regierungschef Andrej Babis habe er in einem Schreiben an Kreml-Chef Wladimir Putin um die Lieferung von Sputnik V gebeten, sagte der tschechische Präsident Milos Zeman am Sonntag im Fernsehsender TV Prima. Er schloss auch den Einsatz des Corona-Vakzins des chinesischen Herstellers Sinopharm nicht aus.
Russland bringt ersten Satelliten zur Erforschung des Arktis-Klimas ins All
Russland hat seinen ersten Satelliten zur Überwachung des Klimas in der Arktis ins All gebracht. Wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte, beförderte am Sonntag eine Sojus-Rakete den Satelliten Arktika-M vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan in den Weltraum. Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin erklärte im Onlinedienst Twitter, nach dem Start sei die Kommunikation mit dem Satelliten planmäßig hergestellt worden.
Strenge Einreisevorschriften für französische Grenzregion Moselle ab Dienstag
Die Bundesregierung hat den an Deutschland angrenzenden französischen Verwaltungsbezirk Moselle zum Virusvariantengebiet erklärt. Die Einstufung gilt ab Dienstag, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag mitteilte. Damit treten für diese Region strenge Einreisebeschränkungen in Kraft. Das Département Moselle grenzt an das Saarland und Rheinland-Pfalz.
Leere Uferpromenade in Nizza - volle Seine-Quais in Paris
Nizzas berühmte Uferpromenade wie ausgestorben, dagegen Menschenmassen auf den Seine-Quais in Paris: Im Kampf gegen neue Corona-Varianten mussten die Einwohner in zwei besonders betroffenen Gebieten im Süden und Norden Frankreichs das Wochenende zu Hause bleiben. Weitere Regionen könnten folgen. Eine erneute landesweite Ausgangssperre wie vor einem Jahr will Premierminister Jean Castex aber weiterhin um jeden Preis vermeiden.
Papst Franziskus sieht sich am Ende seines Lebens in Rom
Papst Franziskus sehnt sich nicht danach, seinen Lebensabend in seinem Heimatland Argentinien zu verbringen. Er gehe davon aus, dass er in Rom sterben werde, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche laut dem neuen Buch "Die Gesundheit der Päpste", aus dem die argentinische Tageszeitung "La Nación" am Samstag Auszüge veröffentlichte.
USA lassen aktuell bereits ihren dritten Coronavirus-Impfstoff zu
Die USA haben einen dritten Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Die Arzneimittelbehörde FDA erteilte am Samstag (Ortszeit) dem Mittel des Herstellers Johnson&Johnson eine Notfallzulassung zur Anwendung bei Erwachsenen. Bei dem Impfstoff reicht eine einzige Spritze, er kann zudem bei normalen Kühlschranktemperaturen gelagert werden.
Hahn tötet bei illegalem Kampf in Indien seinen Besitzer
Vor einem illegalen Hahnenkampf in Indien hat eines der Tiere nicht seinen Kontrahenten, sondern seinen Besitzer getötet. Der bereits mit einem Messer am Bein ausgestattete Hahn habe den Mann bei dem Versuch, ihm zu entkommen, derart in der Leistengegend verletzt, dass der Mann verblutet sei, teilte die Polizei im südlichen Bundesstaat Telangana am Samstag mit.
Weltberühmter Wandteppich von Bayeux soll wieder in altem Glanz erstrahlen
Auch ein fast tausendjähriger Teppich braucht Pflege: Ab 2024 soll der knapp 70 Meter lange weltberühmte mittelalterliche Wandteppich von Bayeux restauriert werden. Wie das Museum der Stadt im Nordwesten Frankreichs am Samstag mitteilte, wird der zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Wandbehang während einer grundlegenden Museumsumgestaltung ab 2024 von Staub und Schäden befreit. Das neue Museum soll im Jahr 2026 seine Pforten öffnen.
Großbritannien verabschiedet Corona-Helden "Captain Tom"
Mit militärischen Ehren hat Großbritannien vom Corona-Helden und Weltkriegsveteranen Tom Moore Abschied genommen. Soldaten formten bei einer kleinen, im Fernsehen übertragenen Zeremonie am Samstag bei einem Krematorium im englischen Bedford eine Ehrengarde. Die Beisetzung fand auf Wunsch der Familie des Hundertjährigen anschließend im kleinen Kreis statt.
Britischer Corona-Held "Captain Tom" mit militärischen Ehren verabschiedet
Großbritannien hat von dem zum Corona-Helden aufgestiegenen Weltkriegsveteranen Tom Moore mit militärischen Ehren Abschied genommen. Soldaten formten bei einer kleinen, im Fernsehen übertragenen Zeremonie am Samstag bei einem Krematorium im englischen Bedford eine Ehrengarde. Die Beisetzung fand auf Wunsch der Familie des Hundertjährigen anschließend im kleinen Kreis statt.
Archäologen finden in Pompeji reich verzierten Festzugs-Wagen
Archäologen haben nahe der antiken Stadt Pompeji einen ungewöhnlich gut erhaltenen zeremoniellen Wagen für Umzüge und Paraden entdeckt. Wie die Ausgrabungsstätte am Samstag mitteilte, handelt es sich um "einen großen zeremoniellen Wagen mit vier Rädern, schönen Bronze- und Zinn-Dekorationen sowie versteinertem Holz und Resten von organischen Elementen". Der Wagen sei wenige hundert Meter nördlich der berühmten Ausgrabungsstätte in Civita Giuliana gefunden worden und "fast intakt".
Wochenend-Ausgangssperre in Nizza und Dünkirchen in Kraft getreten
Im Kampf gegen neue Corona-Varianten setzen die französischen Behörden in mehreren Regionen auf Ausgangssperren: In Teilen der Côte dAzur und in Dünkirchen am Ärmelkanal traten am frühen Samstagmorgen strikte Ausgangsbeschränkungen für das Wochenende in Kraft. Premierminister Jean Castex appellierte an die Präfekten der 20 derzeit am schwersten von der Pandemie betroffenen Départements, die Corona-Maßnahmen entschlossener durchzusetzen.
Berichte: Juan Carlos finanziert Steuerschulden mit Darlehen von Freunden
Der frühere spanische König Juan Carlos hat Medienberichten zufolge seine Steuerschulden in Höhe von 4,4 Millionen Euro mit Hilfe von Darlehen beglichen. Wie die Tageszeitungen "El Pais" und "El Mundo" am Samstag berichteten, gewährten ihm etwa zehn Unterstützer, darunter Geschäftsleute und Adelige, Finanzhilfen. Juan Carlos hält sich wegen Korruptions- und Geldwäscheermittlungen derzeit im Exil in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf.