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US-Behörde warnt nach Tod eines Kindes vor Peloton-Laufband
Nach dem Tod eines Kindes hat die US-Verbraucherschutzbehörde vor der Nutzung eines Laufbands der Luxus-Marke Peloton gewarnt. Das Laufband "Tread+" stelle ein ernsthaftes Risiko für Kinder und Haustiere dar und könne zu Schürfwunden, Knochenbrüchen und sogar zum Tod führen, erklärte die Behörde CPSC am Samstag. Demnach sind bereits 39 Fälle bekannt, in denen Kinder unter das Laufband gezogen wurden und feststeckten.
Zahl der Corona-Todesfälle im Gazastreifen stark angestiegen
Die palästinensischen Behörden des Gazastreifens haben am Sonntag die bislang höchste Zahl von Corona-Todesfällen binnen eines Tages bekanntgegeben. Das Gesundheitsministerium sprach von 23 Todesfällen innerhalb von 24 Stunden, womit sich die Gesamtzahl der Todesfälle durch die Pandemie in dem Palästinensergebiet auf 761 erhöhte. Der Gazastreifen, der von Israel, Ägypten und dem Mittelmeer umgeben ist, leidet unter einem Mangel an Impfstoffen.
Maskenpflicht im Freien in Israel aufgehoben
Wegen des großen Fortschritts bei der Corona-Impfkampagne müssen die Menschen in Israel seit Sonntag im Freien keine Maske mehr tragen. Im ganzen Land trat die Neuregelung in Kraft, die Gesundheitsminister Juli Edelstein am Donnerstag bei den Feierlichkeiten zum Jahrestag der Gründung Israels angekündigt hatte. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies jedoch darauf hin, dass der Kampf gegen das Coronavirus noch nicht beendet sei. Es bedürfe "Millionen weiterer Impfdosen", um diesen Kampf zu gewinnen.
Israel lässt die Masken fallen
Israel lässt die Masken fallen - seit Sonntag müssen die Einwohner im Freien keinen Atemschutz mehr tragen. Das Land feierte seine "Befreiung", die vor allem dank einer immensen Impfkampagne möglich wurde. Fast fünf Millionen Menschen und damit mehr als die Hälfte der Bevölkerung wurden bereits zweimal geimpft.
Biden spielt erstmals seit Amtsantritt Golf
US-Präsident Joe Biden hat sich zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt eine Auszeit auf dem Golfplatz gegönnt: In seiner Heimatstadt Wilmington traf er sich am Samstag zu einer Partie Golf mit seinem Berater Steve Ricchetti und dem Schwiegervater seines verstorbenen Sohnes Beau, Ron Olivere, wie das Weiße Haus mitteilte.
Rund 19.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 19.185 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 67 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 162,3.
Tunesien verschärft Corona-Maßnahmen nach Anstieg der Fälle
Angesichts eines Anstiegs der Corona-Fälle haben die Behörden in Tunesien am Samstag die Schließung von Schulen und ein Fahrverbot ab 19.00 Uhr angekündigt. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums nannte die Corona-Lage in dem Land "sehr gefährlich". Die Schließung der Schulen soll sowohl Grundschulen als auch weiterführende Schulen und Universitäten betreffen und gilt bis 30. April.
Menschen in Buenos Aires protestieren gegen striktere Corona-Maßnahmen
In Buenos Aires sind am Samstag zahlreiche Menschen gegen die neuen Corona-Maßnahmen der Regierung auf die Straße gegangen. Bei mehreren Demonstrationen protestierten die Menschen unter anderem gegen die angekündigte 15-tägige Schließung von Schulen. "Bildung ist wichtig" und "Nein zur Schließung von Schulen" stand auf ihren Schildern und Transparenten.
Mützenich befürchtet Vernachlässigung der Corona-Politik durch Unions-Machtkampf
Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, hat der Union vorgeworfen, im Streit um die Kanzlerkandidatur die Corona-Bekämpfung zu vernachlässigen. "Tag um Tag vertändeln CDU und CSU leichtfertig mit ihrem internen Streit um Macht und Eitelkeiten, statt sich um die wichtigen Dinge zu kümmern", sagte er der "Bild am Sonntag". Der SPD-Politiker forderte eine schnelle Einigung über die Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes.
Pariser Berufungsgericht bestätigt Haftstrafen gegen Jugendliche nach Angriff auf Polizisten
Gut vier Jahre nach einem brutalen Angriff auf Polizisten in der Pariser Banlieue hat ein Berufungsgericht die Haftstrafen zwischen sechs und 18 Jahren gegen fünf Jugendliche bestätigt. Acht weitere wurden freigesprochen. Die Verlesung des Urteils in der Nacht zum Sonntag wurde durch einen Gewaltausbruch im Gerichtssaal unterbrochen. Wie ein AFP-Reporter berichtete, brach auf der Anklagebank ein Streit aus. Die Polizei musste eingreifen.
Mehrheit der Deutschen plant Sommerurlaub in der Heimat
Die meisten Deutschen wollen ihren Sommerurlaub in der Heimat verbringen. Laut einer der "Welt am Sonntag" vorliegenden Auswertung des Online-Ferienhausvermittlers HomeToGo entfielen 57 Prozent aller Suchanfragen auf dem Portal für Juli und August auf Reiseziele innerhalb Deutschlands. Das ist den Angaben zufolge ein Plus von 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Jeweils rund zehn Prozent der Nutzer suchten nach Orten in Kroatien und Italien.
Fünf Soldaten sterben bei Hubschrauberunglück in Peru
Bei einem Hubschrauberabsturz im Südosten von Peru sind mindestens fünf Soldaten ums Leben gekommen. Wie das Militär mitteilte, stürzte der Hubschrauber am Samstag (Ortszeit) mit 12 Menschen an Bord in den Fluss Vilcanota. Zwei Soldaten werden den Angaben zufolge vermisst und fünf weitere wurden leicht verletzt. Als Grund für den Unfall nannten die Streitkräfte technisches Versagen.
Rettungskräfte in Kolumbien bergen zwei Leichen aus illegaler Goldmine
Nach 22 Tagen haben Rettungskräfte im Nordwesten Kolumbiens zwei Leichen aus einer illegalen Goldmine geborgen. Die anderen Arbeiter würden noch vermisst, teilten die Behörden am Samstag mit. Die insgesamt elf Bergarbeiter waren am 26. März nach einem Wassereinbruch in der El-Bosque-Mine in Neira im Verwaltungsbezirk Caldas eingeschlossen worden.
Schweizer Dorf Champagne darf seinen Namen nicht für seine Weine nutzen
Das kleine Schweizer Dorf Champagne darf künftig nicht mehr "Gemeinde Champagne" auf die dort produzierten Weine schreiben. Dies entschied das Verfassungsgericht des Kantons Waadt laut einem Bericht der Nachrichtenagentur SDA vom Samstag zugunsten des französischen Wirtschaftsverbands der Champagner-Produzenten. Die Schaffung einer geschützten Herkunftsbezeichnung (AOC) durch die Kantonsbehörden verstoße gegen bilaterale Abkommen zwischen der Schweiz und der EU.
Großbritannien nimmt Abschied von Prinz Philip
Mit einer landesweiten Schweigeminute hat Großbritannien Abschied von Prinz Philip genommen. An Bahnhöfen, in Geschäften und bei Sportveranstaltungen hielten die Menschen am Samstag schweigend inne, als der Sarg mit den sterblichen Überresten des Ehemannes von Königin Elizabeth II. an der St. Georges Chapel auf Schloss Windsor ankam. Anschließend verabschiedeten sich die Queen und die Familie bei einer Trauerfeier im engsten Kreis von dem vor einer Woche im Alter von 99 Jahren verstorbenen Prinzgemahl.
Großbritannien gedenkt Prinz Philips mit landesweiter Schweigeminute
Mit einer landesweiten Schweigeminute hat Großbritannien Abschied von Prinz Philip genommen. Nach der Ankunft des Sarges mit den sterblichen Überresten des Ehemannes von Königin Elizabeth II. an der St. Georges Chapel auf Schloss Windsor am Samstagnachmittag hielten Militärvertreter und Familienangehörige ebenso wie Menschen im ganzen Land schweigend inne.
Beginn des Trauerzugs für Prinz Philip
Auf Schloss Windsor hat der Trauerzug für den vor einer Woche verstorbenen Prinz Philip begonnen. Auf einem speziell für diesen Anlass umgebauten Landrover wurde der Sarg mit den sterblichen Überresten des Ehemannes von Königin Elizabeth II. von der Schlosskapelle zur St. Georges Chapel gefahren, gefolgt von den Söhnen und Enkelsöhnen des Verstorbenen. Die Queen fuhr in einer Karosse.
Riesenmuscheln im Wert von 20 Millionen Euro auf den Philippinen beschlagnahmt
Bei einer Razzia auf den Philippinen sind als bedroht geltende Riesenmuscheln im Wert von umgerechnet mehr als 20 Millionen Euro sichergestellt worden. Wie die Küstenwache am Samstag mitteilte, seien vier Verdächtige auf einer abgelegenen Insel in der Sulusee festgenommen worden. Es seien rund 200 Tonnen Riesenmuscheln beschlagnahmt worden - so viele wie nie zuvor.
Björn Ulvaeus von Abba will für unbekannte Musiker kämpfen
Ex-Abba-Mitglied Björn Ulvaeus hat sich in der Corona-Pandemie für fairere Bezahl-Modelle für Musiker ausgesprochen. Die Corona-Pandemie habe Licht auf "die Not der Songschreiber" und die Probleme der Musikbranche geworfen, sagte Ulvaeus der Nachrichtenagentur AFP. Die existierenden Strukturen würden vor allem Superstars zugute kommen, weniger bekannte Musiker benachteiligen und der künstlerischen Freiheit schaden.
Nasa-Astronautin und zwei Kosmonauten nach ISS-Mission zur Erde zurückgekehrt
Nach sechs Monaten auf der Internationalen Raumstation ISS sind die US-Astronautin Kate Rubins und zwei russische Kollegen wieder zur Erde zurückgekehrt. Die russische Sojus-Raumkapsel landete am Samstagmorgen in der kasachischen Steppe, wie Bilder der russischen Raumfahrtbehörde zeigten.
Queen veröffentlicht vor Beisetzung von Prinz Philip Foto aus glücklichen Tagen
Mit einem persönlichen Foto aus glücklichen gemeinsamen Tagen hat Königin Elizabeth II. ihre Landsleute auf die Beisetzung ihres Ehemannes Prinz Philip eingestimmt: Die Aufnahme aus dem Jahr 2003 zeigt die Queen und ihren Mann entspannt und lächelnd im Gras des schottischen Nationalparks Cairngorms. Der Buckingham-Palast veröffentlichte das Bild wenige Stunden vor der Trauerfeier auf Schloss Windsor am Samstagnachmittag.
Gefängnisbehörden in Panama fangen vierbeinigen Drogenkurier ab
Die Behörden in Panama haben vor einem Gefängnis der Karibik-Provinz Colón einen kleinen vierbeinigen Drogenkurier abgefangen. Aufmerksame Wachen der Anstalt Nueva Esperanza schnappten sich eine weiß-rot gefleckte Katze, die mit einem kleinen Beutel am Leib auf dem Weg in den Komplex war. In dem Tuch befanden sich Päckchen mit Kokain, Crack und Marihuana, wie der für den Drogenhandel zuständige Staatsanwalt der Provinz, Eduardo Rodríguez, mitteilte.
Rund 23.800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 23.804 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 219 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 160,7.
Kanadische Provinz Ontario verschärft Corona-Maßnahmen
Angesichts eines sprunghaften Anstiegs der Corona-Fälle haben die Behörden der kanadischen Provinz Ontario die Corona-Regeln verschärft. "Das Tempo unserer Impfkampagne hat nicht mit der Verbreitung der neuen Covid-Varianten Schritt gehalten", sagte Ontarios Regierungschef Doug Ford vor Journalisten. Zu den strikteren Maßnahmen zählt demnach ein Verbot von nicht notwendigen Reisen innerhalb der Provinz.
São Paulo kündigt trotz hoher Corona-Zahlen Öffnungsschritte an
Trotz der hohen Corona-Infektionszahlen in Brasiliens bevölkerungsreichstem Bundesstaat São Paulo dürfen Geschäfte und Kirchen ab Sonntag wieder öffnen. Der Bundesstaat mit 46 Millionen Einwohnern werde in eine "Übergangsphase" eintreten, erklärte die Regierung am Freitag (Ortszeit). Ab dem 24. April sollen auch Schönheitssalons, Kinos und Theater wieder öffnen dürfen.
SpaceX soll neue Mondlandefähre für die Nasa bauen
Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von High-Tech-Pionier Elon Musk soll eine neue Mondlandefähre für die US-Raumfahrtbehörde Nasa bauen. Wie die Nasa-Managerin Lisa Watson-Morgan am Freitag bekanntgab, gewann SpaceX die Ausschreibung zur Entwicklung einer neuen Landefähre für bemannte Mondmissionen. Um die Auftrag hatten sich auch das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos und die Rüstungsfirma Dynetics beworben.
Studie: Sozial Benachteiligte erkranken und sterben häufiger an Corona
Für sozial benachteiligte Menschen besteht Studien zufolge eine höheres Risiko, an Corona zu erkranken und zu sterben. Das berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben) unter Berufung auf zwei Studien des Robert-Koch-Instituts (RKI). Während der zweiten Coronawelle stieg die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus demnach in sozial benachteiligten Regionen Deutschlands am stärksten. Das Risiko, am Coronavirus zu sterben, war dort um 50 bis 70 Prozent höher als in wohlhabenderen Regionen.
Fedex-Angreifer in Indianapolis war 19-jähriger Ex-Mitarbeiter
Bei dem Angreifer, der in einem Verteilzentrum des Paketdienstes Fedex in Indianapolis acht Menschen erschoss, handelt es sich um einen 19-jährigen Ex-Mitarbeiter. Die Polizei der US-Großstadt gab am Freitag die Identität des Schützen bekannt, der sich nach der Attacke offenbar selbst erschossen hatte. "Die Person wurde als der 19 Jahre alte Brandon Hole identifiziert", sagte der Vize-Polizeichef von Indianapolis, Craig McCartt, vor Journalisten.
Luxemburg startet Astrazeneca-Impfkampagne speziell für Jüngere
Luxemburg startet eine Impfkampagne mit dem Corona-Vakzin von Astrazeneca speziell für Jüngere im Alter von 30 bis 54 Jahren. Freiwillige können sich ab der kommenden Woche für eine Impfung mit dem Präparat registrieren, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Damit soll verhindert werden, dass Impfstoffdosen ungenutzt liegen bleiben.
US-Regierung stellt 1,7 Milliarden Dollar für Corona-Forschung bereit
Im Kampf gegen drohende neue Varianten des Coronavirus stellt die US-Regierung 1,7 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) bereit. Das Geld soll in die Gen-Sequenzierung fließen, um neue und potenziell gefährliche Mutationen des Virus rasch aufspüren zu können, wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte. Die Mittel sind Teil des 1,9 Billiarden Dollar schweren Corona-Investitionspakets, das der Kongress im vergangenen Monat verabschiedet hatte.
Draghi stellt Lockdown-Lockerungen für Italien in Aussicht
Der italienische Regierungschef Mario Draghi hat eine Lockerung der Lockdown-Regelungen ab dem 26. April angekündigt. Nach einem Rückgang der Neuinfektionen und Fortschritten bei der Impfkampagne sei seine Regierung bereit, ein "kalkuliertes Risiko" einzugehen, sagte Draghi am Freitag.
EU könnte Impfstoff-Liefervertrag mit Astrazeneca nicht verlängern
Nach Einschätzung der französischen Industrieministerin Agnes Pannier-Runacher wird die EU ihren Liefervertrag mit dem Corona-Impfstoffhersteller Astrazeneca voraussichtlich nicht erneuern. "Es ist noch nicht entschieden", sagte Pannier-Runacher am Freitag dem Radiosender RMC. Aber es sei "am wahrscheinlichsten", dass die EU ihre Abmachung mit dem britisch-schwedischen Unternehmen nicht über 2021 hinaus verlängern werde.