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Letzte Nachrichten
Protest gegen Netflix-Serie in australischem Surferparadies
Bewohner der australischen Küstenstadt Byron Bay haben mit ihren Surfbrettern gegen eine geplante Netflix-Serie demonstriert. Sie formten am Dienstag im Meer ein Symbol für "Nein", wie Bilder in örtlichen Medien zeigten. Die Serie "Byron Baes" soll in dem beliebten Badeort spielen, viele Bewohner befürchten jedoch negative Auswirkungen für ihren Heimatort an der Ostküste Australiens.
Erstes Modul von Russlands eigener Raumstation bereits im Bau
Russland baut nach eigenen Angaben trotz seiner Beteiligung an der Internationalen Raumstation ISS bereits an einer eigenen Station im All. "Das erste Basismodul für die neue Raumstation befindet sich bereits im Bau", teilte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, am Dienstag im Messengerdienst Telegram mit. Ziel sei es, das Modul 2025 ins Weltall zu bringen.
Neuer "Downton Abbey"-Film soll kurz vor Weihnachten laufen
Fans von "Downton Abbey" können sich auf einen weiteren Film-Ableger der britischen Adelsserie freuen. An der Fortsetzung der Saga, die am 22. Dezember gezeigt werden soll, ist ein Großteil der Original-Besetzung beteiligt, wie die Macher am Montag mitteilten. Neben altbekannten Darstellern wie Maggie Smith, Hugh Bonneville, Laura Carmichael, Michelle Dockery und Elizabeth McGovern wirken aber auch neue Darsteller wie Hugh Dancy und Nathalie Baye mit.
Peter Maffay und Michael Patrick Kelly bei Benefizkonzert für Geflüchtete
Mehr als 25 deutsche und internationale Künstler wollen am Freitagabend ein Online-Benefizkonzert zugunsten von Menschen auf der Flucht geben. Bei der virtuellen Musikgala werden unter anderem Peter Maffay, Michael Patrick Kelly, die Höhner und Gil Ofarim mit Videos auftreten, wie der Deutsche Caritasverband am Dienstag in Freiburg mitteilte. Ziel der Aktion ist es, Spenden im Wert von mindestens 50.000 Euro für die weltweite Flüchtlingshilfe des Hilfswerks Caritas international zu sammeln.
Johnson&Johnson und weitere Pharmafirmen wegen Opioid-Krise in den USA angeklagt
Der US-Konzern Johnson&Johnson und drei weitere Pharmaunternehmen stehen wegen Mitverantwortung an der Opioid-Krise in den USA vor Gericht. Drei kalifornische Bezirke und die Stadt Oakland forderten in ihrer am Montag (Ortszeit) verlesenen Klage einen Schadensersatz in Milliardenhöhe von Johnson&Johnson, Teva, Endo und Allergan. Den Unternehmen wird vorgeworfen, die Risiken starker Opioid-Schmerzmittel aus Profitgier verharmlost zu haben.
Anklageerhebung nach Diebstahl von fast 250 Tablets aus Berliner Schule
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat wegen des Diebstahls von fast 250 Tabletcomputern aus einer Berliner Schule Anklage gegen einen 26-Jährigen erhoben. Der Mann soll die Tablets im Januar aus dem Lagerraum einer Grundschule entwendet haben, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag erklärte. Die Tabletcomputer sollten sozial benachteiligten Kindern während der Corona-Pandemie für den Distanzunterricht zur Verfügung gestellt werden. Der Verdächtige muss sich nun wegen Diebstahls vor Gericht verantworten.
Hongkonger Behörden verhängen zweiwöchiges Landeverbot für Flüge aus Indien
Nach Dutzenden Corona-Fällen auf einem Flug aus Indien hat Hongkong ein sofortiges zweiwöchiges Landeverbot für Maschinen aus Indien und anderen Ländern erlassen. Die Maßnahme gelte auch für Pakistan und die Philippinen, teilten die Behörden des chinesischen Sonderverwaltungsgebiets am Montag mit. Mindestens 49 Menschen, die sich am 4. April an Bord eines Flugzeugs der indischen Airline Vistara befunden hatten, waren demnach positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Corona-Teststelle in Berlin durch Feuer beschädigt
In der Nacht zum Dienstag ist in Berlin ein als Corona-Teststelle verwendetes Zelt durch ein Feuer beschädigt worden. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Marzahn, wie die Polizei mitteilte. Demnach trafen Einsatzkräfte der Feuerwehr um 02.20 Uhr ein und löschten den Brand. Der Pavillon war vor einer Apotheke aufgestellt. Bei dem Brand wurden die Seitenwände des Zelts beschädigt, verletzt wurde niemand.
Mordprozess um 1996 in Sandgrube entdecktes Opfer in Aachen begonnen
Mehr als 24 Jahre nach dem Fund einer Männerleiche in einer Sandgrube im Kreis Kleve hat vor dem Landgericht Aachen ein Mordprozess gegen einen von zwei Tatverdächtigen begonnen. Zum Auftakt wurde am Dienstag die Anklage verlesen. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den 51-jährigen Achim K., im Jahr 1996 einen 43 Jahre alten Mann aus Würselen grausam und aus Habgier in dessen Werkstatt getötet zu haben. Sein damaliger mutmaßlicher Komplize ist mittlerweile tot.
Rund 9600 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 9609 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 297 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 162,4. Am Vortag hatte sie bei 165,3 gelegen.
Produktion von Johnson&Johnson-Impfstoff in US-Werk nach Panne gestoppt
Nach einer Panne bei der Herstellung des Corona-Impfstoffs von Johnson&Johnson hat die US-Arzneimittelbehörde FDA einen Produktionsstopp in dem betroffenen Werk in den USA gefordert. Die Firma Emergent BioSolutions, die das Werk in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland betreibt, erklärte am Montag in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC, die FDA habe verlangt, die Produktion bis zum Abschluss einer laufenden Untersuchung auszusetzen.
Bericht: Hausärzte erhalten nächste Woche 500.000 Impfdosen mehr
Die niedergelassenen Ärzte in Deutschland sollen einem Bericht zufolge in der kommenden Woche 500.000 Corona-Impfdosen mehr erhalten als bisher geplant - allerdings nur noch den Impfstoff von Biontech und Pfizer. Wie die "Rheinische Post" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) berichtete, wird der Bund den Praxen "für die Woche vom 26. April bis 2. Mai ausschließlich den Impfstoff von Biontech-Pfizer bereitstellen, mit zwei Millionen Dosen aber deutlich mehr, als bisher avisiert waren".
Mann nach Einbruchsversuch bei Taylor Swift festgenommen
Die US-Popsängerin Taylor Swift hat erneut ungebetenen Besuch bekommen: Die Polizei nahm einen mutmaßlichen Stalker fest, der versucht hatte, in das New Yorker Apartment des Popstars einzudringen, wie die Beamten am Montag mitteilten. Wo sich die Sängerin zum Zeitpunkt des Vorfalls aufhielt, der sich bereits am Samstag ereignete, blieb unklar. Der 52-Jährige hatte laut einem Bericht der "New York Daily News" in den vergangenen sechs Monaten mindestens fünf Mal bei Swift geklingelt.
Elefanten trampeln mutmaßlichen Wilderer in Südafrika zu Tode
Ein mutmaßlicher Wilderer ist im berühmten Krüger-Nationalpark in Südafrika von einer Elefantenherde zu Tode getrampelt worden. Der Mann habe offenbar Elfenbein erbeuten wollen und sei mit zwei Komplizen auf der Flucht vor Wildhütern gewesen, erklärte die Parkbehörde SanPark am Montag. Dabei gerieten die drei Männer in eine brütende Elefantenherde, die auf sie losging.
Mini-Hubschrauber "Ingenuity" absolviert erfolgreich Flug auf dem Mars
Der Mini-Hubschrauber "Ingenuity" hat erfolgreich einen historischen Flug auf dem Mars absolviert. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Montag mit. Es ist das erste Mal, dass ein solches Manöver auf einem anderen Planeten gelungen ist.
Athen hebt Quarantäne-Pflicht für Reisende aus der EU mit Impfung oder Test auf
Griechenland hebt die Quarantäne-Pflicht für Reisende aus EU-Staaten auf, die einen vollen Corona-Impfschutz haben oder einen negativen Test vorweisen können. Wie die nationale Luftfahrtbehörde in Athen am Montag mitteilte, gilt die Neuregelung auch für Reisende aus ausgewählten anderen Ländern - genannt wurden etwa Großbritannien, die USA und Israel.
Berliner Landgericht verurteilt Serienvergewaltiger zu 14 Jahren Gefängnis
Das Berliner Landgericht hat einen 30-jährigen Serienvergewaltiger zu einer Haftstrafe von 14 Jahren verurteilt und seine anschließende Sicherungsverwahrung angeordnet. Der Angeklagte habe einen "besonderen Hang zur Begehung von Sexualstraftaten", sagte der Vorsitzende Richter bei der Urteilsverkündung am Montag. "Es ging ihm nicht nur um die Befriedigung seiner Sexualität - das war sicher auch sein Ziel - es ging darum, Macht und Dominanz auszuüben", fügte er hinzu.
Musical-Drama "Annette" eröffnet im Juli Filmestival in Cannes
Das Musical-Drama "Annette" des französischen Regisseurs Leos Carax eröffnet am 6. Juli das diesjährige Filmfestival im südfranzösischen Cannes. Das kündigte der Festival-Verantwortliche Thierry Frémaux am Montag im Radiosender France Inter an. Carax zeichne sich durch seine "visionäre und rätselhafte" Bildsprache aus, erklärte die Festivalleitung. Der 60-Jährige wurde unter anderem mit "Die Liebenden von Pont-Neuf" von 1991 international bekannt.
Portugal lockert Corona-Restriktionen weiter
Portugal ist am Montag in die dritte Phase der Corona-Lockerungen getreten. Mit Ausnahme von etwa einem Dutzend Gemeinden mit hohen Infektionszahlen öffneten im ganzen Land wieder Restaurants, Einkaufszentren und Konzerthäuser. Nach den Grundschulen sind nun auch Oberschulen und Universitäten wieder im Präsenzbetrieb.
Besonders brutaler Fall von Tierquälerei in Baden-Württemberg
In Ludwigsburg in Baden-Württemberg hat es einen besonders brutalen Fall von Tierquälerei gegeben. Unbekannte köpften fast zwei Dutzend Hühner und ertränkten ein Schaf und ein Lamm in einem Fluss, wie das Polizeipräsidium am Montag mitteilte. Die Tiere stammten von einem Privatgrundstück. Die Motive der Tat waren unklar.
EU und Biontech/Pfizer klopfen Lieferung weiterer Impfstoffdosen fest
Die Europäische Union hat mit den Herstellern Biontech und Pfizer die Lieferung von weiteren Corona-Impfstoffdosen fest vereinbart. Damit erhält die EU nun definitiv insgesamt 600 Millionen Impfstoffdosen, wie die Pharmaunternehmen am Montag in Mainz mitteilten.
Tränen und Umarmungen bei Eröffnung von Reisekorridor zwischen Australien und Neuseeland
Die Öffnung eines Corona-Reisekorridors zwischen Australien und Neuseeland hat die Emotionen an den Flughäfen beider Länder hochkochen lassen. "Ich werde kreischen, schreien, weinen, umarmen, küssen, glücklich sein - alles auf einmal", sagte die 63-jährige Denise ODonoghue am Montag der Nachrichtenagentur AFP vor dem Boarding ihres Fluges in Sydney. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie dürfen Menschen aus Australien und Neuseeland das jeweils andere Land besuchen, ohne sich nach Ankunft in Quarantäne begeben zu müssen.
Neu-Delhi verhängt einwöchigen Corona-Lockdown
Wegen der steigenden Zahl täglicher Corona-Neuinfektionen haben die Behörden in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi einen einwöchigen Lockdown verhängt. "Wenn wir jetzt keine Beschränkungen erlassen, stehen wir bald vor einer größeren Katastrophe", sagte der Regierungschef der Region Delhi, Arvind Kejriwal, am Montag. In den Krankenhäusern der 20-Millionen-Stadt werden zunehmend Betten und Sauerstoffvorräte knapp.
Rettungskräfte in Kolumbien bergen elf Leichen aus illegaler Goldmine
Nach 23 Tagen haben Rettungskräfte im Nordwesten Kolumbiens am Wochenende elf Leichen aus einer illegalen Goldmine geborgen. Das teilte der Leiter der staatlichen Bergbaubehörde, Juan Miguel Duran, am Sonntag in einem Video an die Medien mit. Er sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und rief zu Maßnahmen auf, um ähnliche Tragödien künftig zu vermeiden.
Kanadas Regierungschef sagt Ontario Corona-Hilfen zu
Kanadas Regierungschef Justin Trudeau hat der stark von der Pandemie getroffenen Provinz Ontario Hilfen im Kampf gegen das Corona-Virus zugesagt. Ottawa werde Gesundheitsexperten aus den Bundesbehörden nach Ontario schicken, insbesondere nach Toronto, wo "die Situation am kritischsten ist", sagte Trudeau am Sonntag. Die Regierung stehe mit mehreren Provinzen im Gespräch, um weiteres Personal und medizinische Ausrüstung für Ontario "in den kommenden Tagen" bereitzustellen.
Zwei Tote bei Unfall mit autonom fahrendem Auto in den USA
Großbrand am Tafelberg in Südafrika
An den Hängen des Tafelbergs im südafrikanischen Kapstadt ist am Sonntagmorgen ein Großbrand ausgebrochen. Am Nachmittag war der Brand nach Angaben der Stadt und der Nationalparkverwaltung noch nicht unter Kontrolle. Die Flammen griffen auch auf die am Hang liegenden Universitätsgebäude über, die Universitätsbibliothek stand in Flammen, wie AFP-Journalisten berichteten. Hunderte Studenten verließen ihre Wohnheime und brachten sich vor dem Rauch in Schutz.
Elf Tote und 98 Verletzte bei Zugunglück in Ägypten
Bei einem neuerlichen Zugunglück in Ägypten sind am Sonntag jüngsten Angaben zufolge elf Menschen getötet und 98 weitere verletzt worden. Dies teilte das Gesundheitsministerium nach dem Unglück in der Kleinstadt Tuch im Nildelta rund 40 Kilometer von der Hauptstadt Kairo entfernt mit. Aus Sicherheitskreisen verlautete, acht Waggons des in Kairo in Richtung Mansura gestarteten Zugs seien entgleist. Der Lokführer und andere Bahnmitarbeiter würden zur Unglücksursache befragt.
Vier Tote bei Flugzeugunglück nahe Paris
Beim Absturz eines Leichtflugzeugs in der Nähe von Paris sind am Sonntag vier Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug des Typs Robin DR400 sei in einem Feld nahe dem Ort Saint-Pathus östlich der französischen Hauptstadt abgestürzt, teilte die Feuerwehr mit. Eine Untersuchung zur Unfallursache wurde eingeleitet. Nach Angaben des Flugplatzes Lognes-Emerainville handelte es sich um einen Trainingsflug.
US-Behörde warnt nach Tod eines Kindes vor Peloton-Laufband
Nach dem Tod eines Kindes hat die US-Verbraucherschutzbehörde vor der Nutzung eines Laufbands der Luxus-Marke Peloton gewarnt. Das Laufband "Tread+" stelle ein ernsthaftes Risiko für Kinder und Haustiere dar und könne zu Schürfwunden, Knochenbrüchen und sogar zum Tod führen, erklärte die Behörde CPSC am Samstag. Demnach sind bereits 39 Fälle bekannt, in denen Kinder unter das Laufband gezogen wurden und feststeckten.
Zahl der Corona-Todesfälle im Gazastreifen stark angestiegen
Die palästinensischen Behörden des Gazastreifens haben am Sonntag die bislang höchste Zahl von Corona-Todesfällen binnen eines Tages bekanntgegeben. Das Gesundheitsministerium sprach von 23 Todesfällen innerhalb von 24 Stunden, womit sich die Gesamtzahl der Todesfälle durch die Pandemie in dem Palästinensergebiet auf 761 erhöhte. Der Gazastreifen, der von Israel, Ägypten und dem Mittelmeer umgeben ist, leidet unter einem Mangel an Impfstoffen.
Maskenpflicht im Freien in Israel aufgehoben
Wegen des großen Fortschritts bei der Corona-Impfkampagne müssen die Menschen in Israel seit Sonntag im Freien keine Maske mehr tragen. Im ganzen Land trat die Neuregelung in Kraft, die Gesundheitsminister Juli Edelstein am Donnerstag bei den Feierlichkeiten zum Jahrestag der Gründung Israels angekündigt hatte. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies jedoch darauf hin, dass der Kampf gegen das Coronavirus noch nicht beendet sei. Es bedürfe "Millionen weiterer Impfdosen", um diesen Kampf zu gewinnen.