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Letzte Nachrichten
Zoll findet über 100 Kilogramm verbotene Cremes und Kosmetik
Rund 100 Kilogramm verbotene Cremes und Kosmetikprodukte haben Zollbeamte am Münchner Flughafen im Gepäck einer 22-jährigen Studentin gefunden. Wie der Zoll am Freitag berichtete, hatte die junge Frau den Abfertigungsbereich mit mehreren Reisetaschen verlassen wollen. Als die Beamten diese kontrollierten, stießen sie darin auf etwa 400 verbotene rezeptpflichtige Cremes sowie 100 Kosmetikprodukte, die nicht in die EU oder nach Deutschland eingeführt werden dürfen.
USA, Polizei: Vergewaltigungs-Ermittlungen gegen Armie Hammer
Nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen den US-Schauspieler Armie Hammer hat die Polizei von Los Angeles Ermittlungen aufgenommen. Genauere Angaben zu ihrer Untersuchung machte die Polizei am Donnerstag (Ortszeit) nicht. Stunden zuvor hatte eine 24-Jährige den aus dem Hollywood-Film "Call Me By Your Name" bekannten Schauspieler beschuldigt, sie im Jahr 2017 mehr als vier Stunden lang brutal vergewaltigt zu haben. Hammer wies die Vorwürfe zurück.
Raketen-Triebwerke für neues Mondprogramm der Nasa erfolgreich getestet
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat die Triebwerke der Rakete für ihr neues Mondprogramm Artemis erfolgreich getestet. Alle vier Triebwerke der neuen Trägerrakete Space Launch System (SLS) hätten bei dem Test am Donnerstag im Stennis Space Center im Bundesstaat Mississippi gleichzeitig gezündet, teilte die Nasa mit. Die Testzündung dauerte demnach planmäßig acht Minuten und erzeugte eine maximale Schubkraft von 7,1 Millionen Newton.
EMA empfiehlt erneut Verwendung von Astrazeneca-Impfstoff
Die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat sich nach der Aussetzung der Astrazeneca-Impfungen in Teilen Europas für eine weitere Verwendung des Corona-Vakzins ausgesprochen. Das Mittel sei "sicher und wirksam", sagte EMA-Chefin Emer Cooke am Donnerstag. Einen möglichen Zusammenhang zwischen Impfungen und seltenen, aber gefährlichen Blutgerinnseln im Gehirn konnte die Behörde aber "nicht endgültig" ausschließen. In Deutschland wurde die EMA-Empfehlung mit Erleichterung aufgenommen, die Impfungen sollen schon ab Freitag wieder aufgenommen werden - allerdings mit Warnhinweisen. Auch Italien, Frankreich und Spanien kündigten eine Fortsetzung der Astrazeneca-Impfungen an. Es gebe keine Hinweise darauf, dass von dem Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel ausgehe, sagte Cooke nach einer Sondersitzung der Behörde. Der EMA-Ausschuss für Impfstoff-Sicherheit sei zu einer "eindeutigen wissenschaftlichen Schlussfolgerung" hinsichtlich der Sicherheit des Vakzins gekommen. Der Nutzen des Impfstoffs beim Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung überwiege "mögliche Risiken", sagte Cooke. Bei ihren Untersuchungen stellte die EMA laut Cooke aber "eine kleine Anzahl von Fällen seltener und ungewöhnlicher, aber schwerwiegender Gerinnungsstörungen fest". Nach tagelanger eingehender Analyse von "Laborergebnissen, klinischen Berichten, Autopsieberichten und weiteren Informationen aus den klinischen Studien können wir einen Zusammenhang zwischen diesen Fällen und dem Impfstoff immer noch nicht endgültig ausschließen", fügte sie hinzu. Die Produktinformation für das Vakzin werde nun dementsprechend angepasst, um Patienten und Ärzte auf die möglichen Gefahren hinzuweisen. Nach Angaben der EU-Behörde wurden unter den 20 Millionen Menschen, die in der EU sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und Großbritannien eine Astrazeneca-Impfung erhalten haben, 469 Fälle von Blutgerinnseln festgestellt. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sei dies kein erhöhter Wert. Nach Angaben der EMA traten bei 25 Patienten schwerwiegende Erkrankungen auf, darunter Blutgerinnseln im Gehirn. Davon betroffen waren fast ausschließlich Frauen unter 55 Jahren. Hinweise auf Probleme mit bestimmten Impfstoff-Chargen oder Produktionsstätten gibt es laut EMA allerdings nicht. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides befürwortete die "eindeutige wissenschaftliche" Empfehlung der EMA. Mögliche Risiken im Verbindung mit dem Impfungen müssten weiter sehr genau beobachtet werden. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) riet am Donnerstag zur weiteren Nutzung des Vakzins. Das Beratergremium der WHO zur Impfstoffsicherheit will am Freitag einen Bericht zum Astrazeneca-Impfstoff vorlegen. Deutschland und mehr als ein Dutzend weitere europäische Staaten hatten in den vergangenen Tagen nach Berichten über das Auftreten schwerer Blutgerinnsel bei einigen Geimpften die Impfungen mit dem Astrazeneca-Vakzin vorerst gestoppt. Für die ohnehin als schleppend kritisierte Impfkampagne in Deutschland war die Aussetzung der Astrazeneca-Impfungen ein Rückschlag. Nun sollen die Astrazeneca-Impfungen in Deutschland ab Freitag wieder aufgenommen werden, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ankündigte. Die Impfwilligen sollten dann in aktualisierten Aufklärungsbögen über mögliche Risiken informiert werden. Nun gehe es darum, "dass wir zügig weiterimpfen". Vertreter von Politik und Verbänden äußerten am Donnerstagabend die Erwartung, dass die Impfungen mit dem Präparat nun rasch wieder aufgenommen werden - mit Warnhinweisen für bestimmte Patientengruppen wie von der EMA empfohlen. FDP-Vizefraktionschef Michael Theurer bezeichnete die EMA-Empfehlung als "gute Nachricht". Auch die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Dittmar, zeigte sich "erleichtert" über die Entscheidung der EMA. Sie forderte wie die Grünen eine zügigen Wiederaufnahme der Impfungen mit Astrazeneca und eine umfassende Aufklärung der Impfwilligen über die möglichen Nebenwirkungen des Mittels. Auch Italien, Frankreich und Spanien kündigten noch am Donnerstagabend an, die Impfungen mit Astrazeneca wieder aufzunehmen. Ab Freitag werde das Vakzin wieder verabreicht, sagte der italienische Ministerpräsident Mario Draghi. Ziel sei es weiterhin, "möglichst schnell so viele Impfungen wie möglich vorzunehmen". Auch in Frankreich wird der Astrazeneca-Impfstoff von Freitag an wieder genutzt. Er werde sich selbst damit impfen lassen, um zu zeigen, "dass wir vollstes Vertrauen haben können", sagte Premierminister Jean Castex. Spanien will ab Mittwoch wieder damit impfen. (K. Petersen--BTZ)
Neuer Lockdown für Paris und viele andere Teile Frankreichs
Wegen stark gestiegener Corona-Infektionszahlen verhängt Frankreich einen neuen Lockdown über den Pariser Großraum und andere Landesteile. Dort müssen ab Freitag um Mitternacht für mindestens einen Monat alle Geschäfte des nicht täglichen Bedarfs schließen und es gelten verschärfte Ausgangsbeschränkungen, wie Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend in Paris ankündigte. Die meisten Schulen sollen dagegen offen bleiben.
EMA: Astrazeneca-Impfstoff ist "sicher und wirksam"
Die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hält an ihrer Empfehlung für den Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca fest. Es gebe keine Hinweise darauf, dass von dem Impfstoff ein allgemein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel ausgehe, sagte EMA-Chefin Emer Cooke nach einer Sondersitzung der Behörde am Donnerstag. Der Impfstoff sei "sicher und wirksam", betonte Cooke. Die EMA konnte demnach aber "nicht mit Sicherheit ausschließen", dass es einen Zusammenhang zwischen Impfungen mit dem Astrazeneca-Vakzin und dem Auftreten seltener und gefährlicher Gerinnsel im Gehirn gebe.
Bewährungsstrafe für Piloten nach Flugunglück mit drei Toten
Rund zweieinhalb Jahre nach dem Tod dreier Menschen bei einem Flugunglück auf der Wasserkuppe in Hessen hat das Landgericht Fulda den Piloten zu einem halben Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Die Bewährungszeit wurde auf zwei Jahre festgelegt, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Der Angeklagte erklärte sich außerdem bereit, einen Betrag von 5000 Euro an den Vater der bei dem Unglück gestorbenen Kinder zu bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.
Künstlerischer Leiter der Olympischen Spiele in Tokio tritt zurück
Ein weiterer hochrangiger Vertreter des Organisationsteams der Olympischen Sommerspiele in Tokio hat wegen abfälliger Äußerungen über eine Frau seinen Hut nehmen müssen. Der künstlerische Leiter des Sport-Großereignisses, Hiroshi Sasaki, kündigte am Donnerstag seinen Rücktritt an, nachdem er sich abfällig über das Äußere einer populären japanischen Komikerin geäußert hatte.
Kilometer um Kilometer immer weiter vom Ziel weg
Zugunglücke sind in Indien beileibe keine Seltenheit. Dass ein Zug aber fast 35 Kilometer lang rückwärts fährt und nur durch Glück kein Unheil anrichtet, ist auch für Indien äußerst ungewöhnlich. Auf der Fahrt von der Hauptstadt Neu Delhi nach Tanakpur habe der Lokführer wegen eines Tiers auf den Gleisen gebremst, berichtete der Sender NDTV am Donnerstag. Dies habe offenbar eine "mechanische Panne" ausgelöst, so dass der Zug fast 35 Kilometer lang rückwärts gefahren sei.
Stuttgarter Raserurteil ist rechtskräftig
Die Verurteilung eines jungen Stuttgarters zu fünf Jahren Jugendhaft wegen eines verbotenen sogenannten Alleinrennens ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) habe keine Rechtsfehler im Urteil des Stuttgarter Landgerichts festgestellt, teilte er am Donnerstag in Karlsruhe mit. Der Angeklagte war im März 2019 mit mehr als 160 Stundenkilometern durch die Innenstadt gerast, verlor die Gewalt über das Auto und fuhr frontal in einen anderen Wagen, dessen Insassen tödlich verletzt wurden. (Az. 4 StR 225/20)
WHO besorgt über Corona-Lage auf dem Balkan und in Zentraleuropa
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich äußerst besorgt über die Ausbreitung des Coronavirus in Zentraleuropa und auf dem Balkan geäußert. "Wir sind besonders besorgt über die epidemiologische Lage auf dem Balkan sowie in vielen anderen Ländern in Zentraleuropa", sagte Catherine Smallwood von der WHO-Regionaldirektion Europa am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Kopenhagen.
Hongkonger Behörden verteidigen drastisches Verfahren mit Corona-Patienten
Gesundheitsbehörden in Hongkong haben ihre zum Teil drastischen Maßnahmen im Umgang mit Corona-Patienten verteidigt. Angesichts der Kritik an Vorgehensweisen wie der Fixierung von Kindern in Corona-Isolierstationen teilte die Krankenhausbehörde am Mittwoch mit, dass Kliniken körperliche Fixierung von Kindern "nur für die Sicherheit und das Wohlbefinden des Patienten in Betracht ziehen". Zuvor werde zudem die "Zustimmung von den Eltern oder Erziehungsberechtigten eingeholt".
Ganz Italien gedenkt in Bergamo seiner 103.000 Corona-Toten
Italien hat am Donnerstag seiner mehr als 100.000 Corona-Toten gedacht. Regierungschef Mario Draghi legte am Donnerstag im norditalienischen Bergamo einen Kranz nieder, anschließend gedachte er der Corona-Opfer in einer Schweigeminute. Bergamo gehörte vor einem Jahr zu den am schwersten von der Pandemie betroffenen Städten weltweit. Allein im März 2020 starben in der 120.000-Einwohner-Stadt 670 Menschen an Covid-19.
Weltweit erster Freizeitpark rund um Nintendo-Spiel-Held Super Mario eröffnet
Nach langer Verzögerung wegen der Corona-Pandemie ist in Japan am Donnerstag der weltweit erste Freizeitpark rund um das Kult-Videospiel "Super Mario" eröffnet worden. Der Themenpark "Super Nintendo World" ist Teil des schon länger bestehenden Vergnügungsparks der Universal Studios im westjapanischen Osaka. Mit der neuen Attraktion sei "die Welt des Spiels perfekt nachgebildet" worden, erklärte der Sprecher von Universal Studios Japan (USJ), Ayumu Yamamoto.
Porta Nigra in Trier mit gelber Farbe besprüht
Die Porta Nigra in Trier ist von Unbekannten mit gelber Farbe besprüht worden. Wie die Polizei in der rheinland-pfälzischen Stadt mitteilte, ereignete sich der Angriff auf das Trierer Wahrzeichen in der Nacht zum Donnerstag. Dabei wurden die Mauern und der Boden im Umfeld des historischen Bauwerks in der Innenstadt beschmiert.
Studie: Nach Corona-Infektion bei Menschen unter 65 hoher Schutz vor Neuinfektion
Nach einer überstandenen Covid-19-Erkrankung sind die meisten Betroffenen laut einer Studie mindestens ein halbes Jahr lang vor einer erneuten Corona-Infektion geschützt - Menschen ab 65 Jahren allerdings weniger. Dies ist das Ergebnis einer Auswertung der Reinfektionsraten in Dänemark, die am Donnerstag im Fachblatt "The Lancet" veröffentlicht wurde.
Grünen-Politikerin Keller hofft auf "klares Signal" der EMA zu Astrazeneca
Die Ko-Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament, Ska Keller, hofft auf ein "klares Signal" der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) bezüglich der Sicherheit des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca. "Wir haben ein großes Problem, wenn dieses Vakzin nicht genutzt werden kann", sagte Keller am Donnerstag im RBB-Inforadio. "Natürlich muss es aber auch sicher sein."
Bei Uneinigkeit über Impfung von Kind kann an Stiko orientierter Elternteil entscheiden
Wenn sich die Eltern uneins sind, ob das gemeinsame Kind geimpft werden soll, kann derjenige Elternteil entscheiden, der sich an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) orientiert. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main laut Mitteilung vom Donnerstag und wies damit die Beschwerde eines Vaters zurück. Der Vater wollte das Kind nicht gemäß Stiko-Empfehlungen impfen lassen, die Mutter schon. (Az. 6 UF 3/21)
Mein Name sei Lachs
Nachdem Dutzende Menschen in Taiwan sich ihren Namen haben ändern lassen, um in den Genuss eines All-You-Can-Eat-Sushi-Menüs zu kommen, hat ein Regierungsvertreter sich zum Einschreiten genötigt gesehen. "Diese Art von Namensänderungen verschwenden nicht nur Zeit, sondern verursachen unnötigen Papierkram", sagte Taiwans Vize-Innenminister Chen Tsung-yen am Donnerstag vor Reportern. Er rief die Bürger auf, "die Ressourcen der Verwaltung wertzuschätzen".
Fünf Festnahmen nach Ermittlungen gegen international agierende Anlagebetrüger
Nach umfangreichen Ermittlungen gegen eine international agierende Betrügerbande sind in Bulgarien fünf Tatverdächtige festgenommen worden. Die Mitglieder der Bande sollen in den vergangenen Jahren tausende Anleger um dutzende Millionen Euro betrogen haben, wie die Staatsanwaltschaft in Bamberg am Donnerstag erklärte. Demnach hatte es zuvor Durchsuchungen und Festnahmen in Bulgarien, Serbien, der Ukraine und Deutschland gegeben.
USA: Anklage gegen Angreifer auf US-Massagestudios erhoben
Nach den tödlichen Angriffen auf drei Massagestudios im US-Bundesstaat Georgia ist der Tatverdächtige offiziell des achtfachen Mordes beschuldigt worden. Im Zusammenhang mit dem ersten Schusswaffenangriff werde dem Tatverdächtigen vierfacher Mord und schwere Körperverletzung vorgeworfen, teilte das Büro des örtlichen Sheriffs am Mittwoch (Ortszeit) mit. Im Zusammenhang mit dem Angriff auf zwei weitere, benachbarte Massagesalons wurde er laut Polizei vier weiterer Morde beschuldigt.
Kassenärzte-Chef: Eingeschränkte Astrazeneca-Zulassung
Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Frank Bergmann, hält eine Einschränkung der Zulassung für den Astrazeneca-Impfstoff für möglich. Die Experten prüften derzeit, ob es einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Verhütungsmitteln, Rauchen und Impfen gebe, sagte Bergmann der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). Möglicherweise hätten sich "hier Risiken potenziert", fügte er hinzu. Dann könne es möglicherweise eine Zulassung mit Einschränkungen geben – "etwa nur für bestimmte Altersgruppen oder beispielsweise ohne gleichzeitige Nutzung der Pille".
Chilenischer Stützpunkt: Erste Corona-Impfungen in der Antarktis
In der Antarktis sind die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Auf dem chilenischen Stützpunkt Presidente Eduardo Frei Montalva auf der King-George-Insel erhielten seit Sonntag 49 Soldaten und Wissenschaftler ihre erste Impfdosis, wie die chilenische Luftwaffe am Mittwoch mitteilte. 53 weitere Mitarbeiter der Forschungsstation sollen demnach in den kommenden Tagen geimpft werden.
Mutmaßlicher Angreifer auf US-Massagestudios bestreitet Rassismus als Motiv
Einen Tag nach den grausamen Angriffen auf drei Massagestudios im US-Bundesstaat Georgia drehen sich die Ermittlungen um das Motiv des mutmaßlichen Täters. Der festgenommene 21-jährige Verdächtige habe für die Tat "die Verantwortung übernommen", sagte Jay Baker von der Polizeibehörde im Bezirk Cherokee am Mittwoch. "Er behauptet, dass sie nicht rassistisch motiviert war." Der Angriff mit acht Todesopfern löste landesweit bestürzte Reaktionen aus, US-Präsident Joe Biden äußerte sich "sehr besorgt" über die Gewalt gegen asiatisch-stämmige US-Bürger.
Französischer Theaterregisseur Françon in Montpellier mit Stichwaffe verletzt
Der französische Theaterregisseur Alain Françon ist am Mittwoch im südfranzösischen Montpellier mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Der 76-Jährige sei in der Nähe des Hotels, in dem er während seines Aufenthalts in Montpellier wohnte, in der Straße zusammengebrochen, hieß es aus Ermittlerkreisen. Die Umstände des Angriffs auf Françon waren zunächst unklar.
Nach Fahrt mit 1,3 Promille ohne Ausfallerscheinungen muss MPU vorgelegt werden
Nach dem Entzug des Führerscheins wegen einer Trunkenheitsfahrt muss ein medizinisch-psychologisches Gutachten (MPU) vorgelegt werden, wenn der Fahrer trotz hoher Blutalkoholkonzentration keine Ausfallerscheinungen zeigte. In diesem Fall könne von einer außergewöhnlichen Alkoholgewöhnung - also möglicherweise Alkoholmissbrauch - ausgegangen werden, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mittwoch. Es gab damit der Stadt Kassel recht. (Az. 3 C 3.20)
Stardirgent James Levine im Alter von 77 Jahren gestorben
Der berühmte Dirigent James Levine ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Der langjährige musikalische Leiter der New Yorker Metropolitan Opera "starb am 9. März in Palm Springs eines natürlichen Todes", sagte sein Arzt Len Horovitz am Mittwoch. Zuvor hatte die "New York Times" über den Tod des legendären Dirigenten berichtet, der 2018 nach vier Jahrzehnten an der Met nach einer internen Untersuchung zu Missbrauchsvorwürfen entlassen worden war.
17-Jähriger in Bremen auf offener Straße niedergeschossen
Ein 17-Jähriger ist in Bremen auf offener Straße von Unbekannten niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch mitteilte, ereignete sich die Tat am Dienstagabend. Die Hintergründe waren zunächst unklar.
Angler stirbt bei Unfall mit Schlauchboot auf der Schlei
Auf der Schlei in Schleswig-Holstein ist ein Angler aus seinem Schlauchboot gefallen und ums Leben gekommen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) vom Mittwoch entdeckte die Besatzung eines Schleppers das leere Boot sowie den im Wasser treibenden 62-Jährigen, konnte die Unglücksstelle wegen des flachen Wassers aber nicht ansteuern. Ein Rettungsboot der DGzRS erreichte den leblosen Mann jedoch bereits wenige Minuten später.
WHO für Fortsetzung der Impfungen mit Astrazeneca
Nach dem Astrazeneca-Impfstopp in mehreren Ländern wegen des Verdachts schwerer Nebenwirkungen prüft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weiterhin die Sicherheit des Vakzins, empfiehlt aber vorläufig die Fortsetzung der Impfungen. Die jüngsten verfügbaren Daten zur Sicherheit des Impfstoffs würden "sorgfältig" bewertet, erklärte die WHO am Mittwoch in Genf.
Mutter stellt sich nach Fund von Babyleiche in Hessen der Polizei
Nach dem Fund einer Babyleiche durch eine Spaziergängerin in Hessen hat sich die Mutter des Säuglings der Polizei gestellt. Die Frau suchte am Dienstagabend aus freien Stücken die Polizeistation in Eschwege auf, wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten. Sie machte demnach ausführliche Angaben über die Umstände, unter denen sie den Säugling neben einem Radweg abgelegt hatte.
Spanien untersucht Tod von Patientin nach Astrazeneca-Impfung
Die spanischen Behörden untersuchen drei Fälle von Blutgerinnseln nach einer Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca, darunter einen tödlichen Fall. Die spanische Arzneimittelbehörde erklärte am Mittwoch, sie sammle weitere Informationen zu den Fällen und prüfe, ob es lediglich einen zeitlichen Zusammenhang zwischen der Impfung und der Thrombose oder einen ursächlichen Zusammenhang gebe.