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Olympische Sommerspiele in Tokio im Schatten der Pandemie eröffnet
Überschattet von der Corona-Pandemie sind in Tokio die 32. Olympischen Sommerspiele eröffnet worden. Die traditionelle Begrüßungsformel sprach am Freitagabend (Ortszeit) der japanische Kaiser Naruhito. Die japanische Tennisspielerin Naomi Osaka entzündete das olympische Feuer, angereicht wurde ihr die Fackel von Kindern aus Fukushima. Während der Eröffnungsfeier war zuvor mit einer Schweigeminute der Opfer der Corona-Pandemie gedacht worden. Das deutsche Team verzeichnete unterdessen seinen ersten Corona-Fall.
Olympische Sommerspiele in Tokio im Zeichen von Corona eröffnet
Olympia im Zeichen von Corona: Mit einem Jahr Verzögerung und begleitet von vielen Zweifeln sind in Tokio die 32. Olympischen Sommerspiele eröffnet worden. Die traditionelle Begrüßungsformel sprach am Freitagabend (Ortszeit) der japanische Kaiser Naruhito. Während der Eröffnungsfeier war zuvor mit einer Schweigeminute auch der Opfer der Corona-Pandemie gedacht worden.
EMA gibt Corona-Vakzin von Moderna für Zwölf- bis 17-Jährige frei
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna für Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren freigegeben. Die Anwendung des Impfstoffs in dieser Altersgruppe erfolge genauso wie bei Erwachsenen, teilte die in Amsterdam ansässige Behörde am Freitag mit. Das Bundesgesundheitsministerium sprach von einer "guten Nachricht". Bisher hatte nur der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer eine EU-weite Zulassung für diese Altersgruppe.
EMA gibt Corona-Impfstoff von Moderna für Zwölf- bis 17-Jährige frei
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna für Zwölf- bis 17-Jährige freigegeben. Dies gab die Behörde in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung bekannt. Bisher hatte nur der Impfstoff von Biontech/Pfizer eine EU-weite Zulassung für diese Altersgruppe.
USA bestellen 200 Millionen weitere Biontech/Pfizer-Impfdosen
Die USA haben 200 Millionen weitere Dosen des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer bestellt. Diese zusätzlichen Dosen sollen im Zeitraum zwischen Oktober und April ausgeliefert werden, wie die Unternehmen am Freitag in Mainz und New York mitteilten. Die Gesamtzahl der von der US-Regierung bei Biontech und Pfizer bestellten Impfdosen gegen das Coronavirus erhöht sich damit auf 500 Millionen.
Ansturm auf vom Laster gefallene Espresso-Kapseln im Elsass
Von einem Laster gefallene Espresso-Kapseln haben im französischen Grenzgebiet zu Deutschland einen Autobahn-Stau ausgelöst. Mehr als ein Dutzend Autofahrer bremsten, um hunderte Kapseln aufzusammeln, die bei dem elsässischen Ort Sierentz südwestlich von Straßburg auf der A35 verstreut lagen. "Angesichts der Kapsel-Preise haben sich die Leute gedacht: Wir greifen zu", sagte der Chef der zuständigen Autobahnmeisterei, Eric Chevallier, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Bayerische Kneipen dürfen Innenräume wieder öffnen
In Bayern dürfen Schankwirtschaften wie Kneipen und Bars ihre Innenräume vorerst wieder öffnen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in München gab am Freitag dem Eilantrag einer Wirtin aus Unterfranken statt. Die entsprechende Regelung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung werde vorläufig außer Vollzug gesetzt, erklärte er. (Az. 25 NE 21.1832)
Schweigeminute für Corona-Opfer bei Olympia-Eröffnungsfeier
Mit einer Schweigeminute ist während der Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele in Tokio der Opfer der Corona-Pandemie gedacht worden. Noch vor dem Einmarsch der Athleten erhoben sich am Freitag alle Anwesenden im olympischen Stadion. Allerdings waren zu der feierlichen Eröffnungszeremonie nur rund 950 ausgewählte Gäste zugelassen, unter ihnen war auch Kaiser Naruhito.
Aktionsbündnis Katastrophenhilfe erhält mehr als 36 Millionen an Flut-Spenden
Nach dem verheerenden Hochwasser in Westdeutschland hat das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe binnen einer Woche bereits rund 36,4 Millionen Euro an Spenden erhalten. "Eine solche Hilfsbereitschaft haben wir so noch kaum erlebt", erklärte Geschäftsführer Dominique Mann am Freitag in Bonn. In dem Bündnis haben sich das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die beiden kirchlichen Hilfswerke Caritas International und Diakonie Katastrophenhilfe sowie Unicef zusammengetan. Sie werden vom Fernsehsender ZDF unterstützt.
Erneut dutzende Tote nach Erdrutschen in Indien
In Indien sind bei Erdrutschen nach Monsun-Regenfällen erneut dutzende Menschen ums Leben gekommen. Bei Unglücken an drei verschiedenen Orten im Bezirk Raigad im westlichen Bundesstaat Maharashtra starben nach Angaben eines lokalen Behördenvertreters vom Freitag mindestens 36 Menschen. Demnach wurden 40 weitere noch vermisst. Das Militär half bei den Rettungsarbeiten rund 130 Kilometer südlich von Mumbai.
Rotes Kreuz will Ausbau von Materialreserven für Katastrophen
Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Westdeutschland hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) einen massiven Ausbau der nationalen Materialreserven für Einsätze in zerstörten Krisengebieten gefordert. Es müssten Lehren aus den Erfahrungen mit großflächigen Ausfällen bei der Strom- und Wasserversorgung gezogen werden, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am Freitag bei einem Besuch im Hochwassergebiet im nordrhein-westfälischen Euskirchen. "Wir brauchen mehr materielle Vorratshaltung auf Bundesebene."
Coronavirus: Millionen Kinder in Philippinen dürfen nicht raus
Angesichts einer deutlichen Zunahme der Corona-Neuinfektionen in den Nachbarländern will die philippinische Regierung Millionen Kinder des Landes wieder in ihre Wohnungen zwingen. Wegen der beginnenden Ausbreitung der Deltavariante des Virus auch im eigenen Land würden für die Hauptstadtregion Manila und vier weiterer Provinzen ab sofort wieder strengere Maßnahmen gelten, erklärte am Freitag ein Präsidentschaftssprecher. Unter anderem müssten Kinder im Alter zwischen fünf und 17 Jahren wieder zu Hause bleiben.
Familie von Winehouse will 10 Jahre nach Tod Image korrigieren
Zehn Jahre nach dem Tod von Amy Winehouse bemüht sich ihre Familie darum, das von Drogenproblemen bestimmte Image der Sängerin zu korrigieren. "Sie denken, Sie kennen meine Tochter - die Drogen, die Sucht, die zerstörerischen Beziehungen - aber da war noch so viel mehr", erzählt ihre Mutter Janis in einer neuen Dokumentation der BBC zum zehnten Todestag der mit 27 Jahren verstorbenen Sängerin am Freitag.
Frankreichs Unterhaus billigt Impfpflicht und Gesundheitspass
Die Impfpflicht für das Gesundheits- und Pflegepersonal in Frankreich hat eine wichtige Hürde genommen: Die Pariser Nationalversammlung stimmte dem Regierungsvorhaben in der Nacht zum Freitag nach zweitägiger Marathondebatte zu. Auch ein Gesundheitspass für Cafés, Restaurants und Fernzüge wurde trotz massiver Kritik der Opposition verabschiedet. Bis Sonntag soll die Novelle im Schnellverfahren vom Senat besiegelt werden.
Coronavirus: Olympia 2021 im Wohnzimmer - Keine Zuschauer
Zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele waren am Freitag in Tokio keine Zuschauer zugelassen - viele Fans feierten ihrerseits einfach im eigenen Wohnzimmer. Eine von ihnen war Kyoko Ishikawa, die seit 1992 in Barcelona bei allen Olympischen Sommerspielen dabei war. Die 51-Jährige verwandelte ihre Wohnung in ein Mini-Stadion - und will von dort aus virtuell mit Fans in aller Welt in Kontakt treten.
"Allroundtalent" und "perfekter Gastgeber" Alfred Biolek gestorben
Der Moderator und Fernsehkoch Alfred Biolek ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Er starb am Freitag in Köln, wie die ARD auf Twitter mitteilte. "Wir trauern um eine TV-Legende", schrieb der Sender. Der WDR erklärte, Biolek habe das deutsche Fernsehen und die Medienlandschaft geprägt "wie nur wenige".
TV-Moderator und Fernsehkoch Alfred Biolek (87†) gestorben
Der Moderator und Fernsehkoch Alfred Biolek ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Er starb am Freitag in Köln, wie die ARD auf Twitter mitteilte. "Wir trauern um eine TV-Legende", schrieb der Sender. Der WDR erklärte, Biolek habe das deutsche Fernsehen und die Medienlandschaft geprägt "wie nur wenige".
Mehr als 50 Tote nach Überschwemmungen in chinesischer Provinz Henan
In der von Rekordregenfällen betroffenen chinesischen Provinz Henan ist die Zahl der Toten auf mehr als 50 gestiegen - und die Behörden warnen vor weiteren Unwettern. Mehr als 495.000 Menschen seien bis Freitagmittag wegen der Überschwemmungen in Sicherheit gebracht worden, teilten die Behörden mit. Meteorologen beobachteten derweil besorgt den Taifun "In-fa", der sich von der Ostküste Chinas ins Landesinnere bewegte, neue Unwetter drohten.
Meteorologen in Zentralchina warnen vor weiteren Regenfällen
Nach den verheerenden Überschwemmungen in Zentralchina haben die Behörden vor weiteren heftigen Unwettern gewarnt. Meteorologen beobachteten am Freitag besorgt den Taifun "In-fa", der sich von der Ostküste Chinas ins Landesinnere bewegte. "In-fa" könne "in der ostchinesischen Region zirkulieren und lange Perioden mit extrem starken Regenfällen bringen", warnte die staatliche Wetterbehörde.
Polizei: 25-Jährige steckt in Bayern tot in Altkleidercontainer
Im bayerischen Großostheim ist eine 25-Jährige in einem Altkleidercontainer ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Würzburg am Freitag mitteilte, fanden Passanten die mit dem Oberkörper in der Einwurföffnung feststeckende Frau am Donnerstagabend. Die Beamten gingen demnach von einem Unfall aus.
Domprobst: Größte Glocke im Kölner Dom hat massiven Riss
Die größte Glocke im Kölner Dom, der "Dicke Pitter", wird einem Bericht zufolge wegen eines Risses künftig seltener und kürzer zu hören sein. Eine solche Schutzmaßnahme sei erforderlich, berichtete der "Kölner Stadtanzeiger" am Freitag und berief sich auf Domprobst Guido Assmann. Demnach stamme der Riss aus den 1950er Jahren.
Sydney erklärt angesichts von Corona-Ausbruch den Notstand
Angesichts der sprunghaft ansteigenden Corona-Infektionen in der australischen Metropole Sydney haben die Behörden den Notstand ausgerufen. Die Regierung des Bundesstaats New South Wales, dessen Hauptstadt Sydney ist, räumte am Freitag ein, dass es trotz eines einmonatigen Lockdown nicht gelungen sei, die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante zu stoppen. Sie rief die Regierung in Canberra auf, Impfstoffe und Ressourcen in den Bundesstaat zu schicken.
Polizei: 13-Jährige in Rheinland-Pfalz beinahe von Zug überrollt
Glück im Unglück für eine 13-Jährige in Rheinland-Pfalz: Weil sie eine Biene verscheuchen wollte, stürzte die Jugendliche an einem Bahnhof in Rheinzabern (Landkreis Germersheim) mit ihrem Fahrrad auf die Gleise, teilte die Bundespolizei Kaiserslautern am Freitag mit. Nur zwei bis drei Minuten später überfuhr eine S-Bahn das Fahrrad mit rund 100 Kilometern in der Stunde - das Mädchen konnte sich retten. Der Zug fuhr dann über das Fahrrad.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt bedrohlich auf 13,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Sie liegt jetzt bei 13,2, wie das Robert-Koch-Institut am Freitagmorgen meldete. Eine Woche zuvor hatte sie noch bei 8,6 gelegen.
Mann eine Woche lang in Wildnis von Alaska von Bär verfolgt
In der Wildnis von Alaska ist ein Mann offenbar eine Woche lang von einem Bären verfolgt worden, der ihn zuvor attackiert hatte. Mit viel Glück entdeckten die Retter der Küstenwache den Verletzten von einem Hubschrauber aus, wie die Behörden mitteilten. Während des Fluges zwischen den Städten Kotzebue und Nome im abgelegenen Nordwesten Alaskas sei der Mann vergangenen Freitag in einem Bergbau-Camp gesichtet worden - dank "eines SOS-Zeichens über einer Hütte".
Zahl der Todesopfer nach Hochwasser in Ostbelgien auf 37 gestiegen
Nach der Unwetterkatastrophe im Osten Belgiens ist die zahl der Todesopfer auf 37 gestiegen. Sechs weitere Menschen wurden noch immer vermisst, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Krisenzentrums der Regierung hervorging. In einer vorherigen Zwischenbilanz waren 32 Tote und 18 Vermisste verzeichnet worden.
Barack Obama und Bruce Springsteen veröffentlichen ein Buch
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und Rocklegende Bruce Springsteen werden im Oktober ein gemeinsames Buch rausbringen. "Renegades: Born in the USA" (Abtrünnige: Geboren in den USA) soll am 26. Oktober weltweit erscheinen, wie der Verlag Random House am Donnerstag mitteilte. Das Buch basiert auf den Gesprächen der beiden aus dem gleichnamigen Podcast. Es gehe um den Zustand Amerikas und die "anhaltende Liebe" der beiden zu ihrem Land, erklärte der Verlag.
Venedig entgeht knapp Listung als gefährdetes Unesco-Welterbe
Dank einer Änderung der Regeln für Kreuzfahrtschiffe in Venedig ist die italienische Lagunenstadt knapp einer Listung als gefährdetes Unesco-Welterbe entgangen. Das Welterbekomitee, das derzeit in China tagt, nahm das kürzlich verhängte Einfahrtsverbot für Kreuzfahrtschiffe am Donnerstag zur Kenntnis. Es erteilte den italienischen Behörden eine Frist bis zum 1. Dezember 2022, um ihre Bemühungen zum Erhalt des Ökosystems und des historischen Erbes der Stadt zu dokumentieren.
Indien weist Studien zu angeblich Millionen Corona-Toten zurück
Indien hat die Einschätzung von US-Forschern zurückgewiesen, wonach die Zahl der Corona-Toten in dem Land bei mindestens 3,4 Millionen liegen dürfte - und damit um ein Mehrfaches höher als offiziell angegeben. Mehrere Bundesstaaten würden nun ihre Daten zu den Todesfällen abgleichen, erklärte am Donnerstag die Regierung in Neu Delhi. Dass Todesfälle nicht registriert worden seien, sei aber "unwahrscheinlich". In Indien wurden bislang 419.000 Corona-Tote offiziell verzeichnet.
Mann zündet in Sachsen-Anhalt Frau auf Friedhof an
In Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt soll ein 31-Jähriger am Mittwoch eine Frau mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. Der Mann sei offenbar auf einem Friedhof unvermittelt auf zwei Frauen im Alter von 68 und 93 Jahren zugelaufen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Dessau-Roßlau am Donnerstag mit. Zuerst habe er die 93-Jährige umgerannt und zu Fall gebracht, dann die 68-Jährige angezündet.
Mehr als Hälfte der Erwachsenen in EU vollständig gegen Corona geimpft
Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in der EU ist nach Angaben der Europäischen Kommission inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Bis zum Donnerstag wurden rund 200 Millionen Menschen in der EU vollständig geimpft, wie eine Kommissionssprecherin in Brüssel mitteilte. Dies entspreche 54,7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung.
Gigantische Trümmermengen in Hochwassergebieten bringen Entsorger an Grenzen
Die Aufräumarbeiten in den verwüsteten Flutgebieten im Westen Deutschlands entwickeln sich zunehmend zu einer bundesweiten Anstrengung. Nach Angaben von Nordrhein-Westfalens Regierungschef Armin Laschet (CDU) müssen die immensen Trümmer- und Müllmengen auch in anderen Bundesländern entsorgt werden, weil sie die Kapazitäten vor Ort übersteigen. Die Landesregierung koordiniere die entsprechenden Maßnahmen mit den Verbänden der Abfallwirtschaft, sagte er am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung in Düsseldorf.