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Fortschritte im Kampf gegen die Waldbrände auf griechischer Insel Euböa
Im Kampf gegen die verheerenden Brände auf der griechischen Insel Euböa haben die Behörden am Mittwoch leichte Fortschritte gemeldet. "Ich denke, wir können sagen, dass die Feuerfronten langsam unter Kontrolle gebracht werden", sagte der Bürgermeister der Inselstadt Istiea, Giannis Kontzias, am Mittwoch dem staatlichen Fernsehsender ERT.
Corona-Lockdown in Australiens zweitgrößter Stadt Melbourne verlängert
Der Corona-Lockdown in Australiens zweitgrößter Stadt Melbourne ist um eine weitere Woche verlängert worden. Die seit dem 5. August geltenden Restriktionen für die fünf Millionen Einwohner der Küstenmetropole sollen mindestens bis zum 19. August fortdauern, wie der Regierungschef des Bundesstaates Victoria, Daniel Andrews, am Mittwoch mitteilte. Er reagierte damit auf den Nachweis von 20 weiteren Corona-Infektionen seit dem Vorabend.
Razzia gegen mutmaßliche Schleuser in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen
In Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen ist die Polizei mit einer Razzia gegen mutmaßliche Schleuser vorgegangen. Ermittelt werde gegen sieben griechische Staatsbürger im Alter von 19 bis 59 Jahren, teilte die Staatsanwaltschaft Stralsund am Mittwoch mit. Ihnen werde unter anderem Menschenhandel, Ausbeutung und Urkundenfälschung vorgeworfen. Der Hauptbeschuldigte wurde demnach festgenommen.
Deutschland: Corona-Inzidenz steigt massiv, nun 25,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 25,1. Wie das Robert-Koch-Institut am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 4996 Neuinfektionen sowie 14 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 18,5 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt seit Wochen in Deutschland wieder kontinuierlich an. Am Dienstag will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Bundesländer über die Corona-Lage beraten. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs nach den jüngsten Angaben des RKI auf 3.799.425. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 91.817. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gab das RKI mit rund 3.671.800 an. (L. Brown--BTZ)
Bund und Länder einigen sich auf Fluthilfefonds mit 30 Milliarden Euro
Knapp vier Wochen nach der verheerenden Flutkatastrophe haben sich Bund und Länder auf einen nationalen Wiederaufbaufonds mit 30 Milliarden Euro geeinigt. Das gab Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag nach einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin bekannt. Mit dem Geld soll der längerfristige Aufbau der Flutgebiete finanziert werden.
Als ausgestorben geltendes Sumpfkrokodil in Bangladesch eingefangen
In Bangladesch ist ein Sumpfkrokodil gefangen worden, das in dem Land seit Jahrzehnten als ausgestorben galt. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, wurde das 2,3 Meter lange und zehn bis zwölf Jahre alte männliche Tier erstmals Ende Juli in einem Dorf im Bezirk Faridpur in Zentralbangladesch am Flussufer des Ganges gesichtet.
Coldplay, Billie Eilish und Ed Sheeran singen für Klimaschutz und gegen Armut
Internationale Stars wie Coldplay, Billie Eilish und Ed Sheeran singen im September bei Konzerten weltweit für den Klimaschutz, gegen Armut und für mehr Impf-Gerechtigkeit. Die Konzerte am 25. September in Städten wie Paris oder New York fänden statt, damit "Regierungen, Großunternehmen und Menschenfreunde zusammenarbeiten, um den Planeten zu schützen und Armut zu besiegen", teilte die Organisation Global Citizen am Dienstag mit. Das Event soll 24 Stunden lang von Fernsehsendern und in Online-Medien übertragen werden
Rund 90 Festnahmen bei großangelegter Razzia bei Leiharbeiterfirmen in NRW
Bei einer großangelegten Razzia bei Leiharbeiterfirmen in Nordrhein-Westfalen sind am Dienstag etwa 90 Menschen mit mutmaßlich falschen Ausweisen festgenommen worden. Im Einsatz waren seit dem Morgen mehr als 500 Kräfte des Zolls und der Bundespolizei, wie das Hauptzollamt in Krefeld mitteilte. Ermittelt werde gegen fünf Beschuldigte im Zusammenhang mit zwei Leiharbeiterfirmen in Jüchen und Grevenbroich.
Putin ordnet verstärkten Einsatz gegen Waldbrände in Sibirien an
Im Kampf gegen die sich weiter ausbreitenden Waldbrände in Sibirien hat Russlands Präsident Wladimir Putin einen verstärkten Einsatz gegen die Feuer angeordnet. Er wies das Notfallministerium an, die Maßnahmen zur Brandbekämpfung in der besonders betroffenen Region Jakutien in Nordsibirien zu verstärken, wie der Kreml am Dienstag erklärte. Nach Angaben der örtlichen Behörden sind in der dünn besiedelten Region derzeit mehr als 4200 Feuerwehrleute im Einsatz.
56-Jähriger soll Mädchen in Hamburger Gartenlaube sexuell missbraucht haben
In Hamburg soll ein 56-Jähriger drei Mädchen in seiner Gartenlaube sexuell missbraucht haben. Wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte, wurden am Dienstag die Wohnung des Manns und seine Laube durchsucht. Die Taten sollen sich demnach im Frühjahr ereignet haben. Bei den Opfern handelte es sich den Angaben zufolge um die elfjährige Tochter einer Bekannten sowie zwei Freundinnen des Mädchens im Alter von acht und zehn Jahren.
Mordprozess gegen mutmaßlichen Kannibalen in Berlin begonnen
Vor dem Berliner Landgericht hat am Dienstag der Mordprozess gegen einen mutmaßlichen Kannibalen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 41-jährigen Lehrer Stefan R. Mord zur Befriedigung des Geschlechtstriebs und aus niedrigen Beweggründen vor. Zum Prozessauftakt äußerte sich der Angeklagte nicht zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.
US-Regierung rät wegen steigender Corona-Zahlen von Reisen nach Frankreich ab
Die US-Regierung rät wegen der steigenden Zahl an Corona-Infektionen von Reisen nach Frankreich ab. Das US-Außenministerium gab am Montag (Ortszeit) basierend auf einer Warnung der Gesundheitsbehörde CDC eine Reisewarnung der Stufe 4 heraus. "Wenn Sie nach Frankreich reisen müssen, stellen Sie sicher, dass Sie vor der Reise vollständig geimpft sind", erklärte das CDC.
Kleinstadt auf griechischer Insel Euböa weiter von Waldbrand bedroht
Auf der griechischen Insel Euböa versucht die Feuerwehr weiter verzweifelt, die Kleinstadt Istiaia vor den verheerenden Waldbränden zu schützen. Am Dienstagmorgen kämpften die Einsatzkräfte noch gegen mehrere Feuerfronten rund um die Stadt mit ihren 7000 Einwohnern. "Wir erwarten Unterstützung aus der Luft, aber wir wissen noch nicht, ob der Rauch die Flüge zulässt", sagte der Bürgermeister von Istiaia, Giannis Kotzias, im Fernsehsender ERT.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt bedrohlich auf 23,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen und liegt nun bei 23,5. Wie das Robert-Koch-Institut am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 2480 Neuinfektionen sowie 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 17,9 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt seit Wochen in Deutschland wieder kontinuierlich an. Am Dienstag will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Bundesländer über die Corona-Lage beraten. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs nach den jüngsten Angaben des RKI auf 3.794.429. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 91.803. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gab das RKI mit rund 3.669.600 an. (N. Nilsson--BTZ)
Tower Bridge in London lässt sich stundenlang nicht schließen
Die Tower Bridge in London hat sich zum zweiten Mal binnen eines Jahres wegen einer "technischen Panne" nicht schließen lassen. Fast zwölf Stunden lang ragten die beiden Fahrbahnteile der Klappbrücke in die Höhe, was in der britischen Hauptstadt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
FBI prüft Veröffentlichung von Dokumenten zum 11. September
Die US-Behörden wollen die Veröffentlichung bislang geheimgehaltener Dokumente zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 prüfen. Wie das FBI am Montag in einem Schreiben an den US-Staatsanwalt für den südlichen Bezirk von New York mitteilte, wolle es bislang geheime Dokumente prüfen, um "zusätzliche zur Veröffentlichung geeignete Informationen" zu finden. Diese sollten "fortlaufend und so schnell wie möglich" offen gelegt werden.
Prinz Andrew wegen sexuellen Missbrauchs im Epstein-Skandal in USA verklagt
Der britische Prinz Andrew ist wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen in den USA verklagt worden. Das mutmaßliche Opfer Virginia Giuffre gab in der am Montag bei einem Gericht in New York eingereichten Zivilklage an, von dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein als Minderjährige an den Sohn der britischen Königin Elizabeth II. "ausgeliehen" worden zu sein. Sie verlangte nun Schadenersatz von dem Prinzen.
Prinz Andrew wegen sexuellem Missbrauchs in USA verklagt
Der britische Prinz Andrew ist wegen sexuellem Missbrauchs einer Minderjährigen in den USA verklagt worden. Das mutmaßliche Opfer Virginia Giuffre gab in der am Montag bei einem Gericht in New York eingereichten Zivilklage an, von dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein als Minderjährige an den Sohn der britischen Königin Elizabeth II. "ausgeliehen" worden zu sein. Sie verlangte nun Schadenersatz von dem Prinzen.
Erster Infektionsfall mit tödlichem Marburg-Virus in Westafrika
In Westafrika ist erstmals ein Fall des hochgefährlichen Marburg-Virus nachgewiesen worden. Die Regionaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Afrika, Matshidiso Moeti, erklärte am Montag, der Fall sei in Guinea entdeckt worden - weniger als zwei Monate, nachdem in dem Land ein Ebola-Ausbruch für beendet erklärt worden sei. Das Marburg-Virus, das ein hämorrhagisches Fieber auslösen kann, stammt aus derselben Erregerfamilie wie das Ebola-Virus.
Bund und Länder: 30 Milliarden Euro für Flutgebiete
Bund und Länder wollen einem Medienbericht zufolge rund 30 Milliarden Euro für den Wiederaufbau der von der Flutkatastrophe betroffenen Gebiete bereitstellen. Darauf einigten sich die Chefs der Staatskanzleien und Vertreter der Bundesregierung im Vorfeld des für Dienstag geplanten Treffens der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), wie BERLINER TAGESZEITUNG aktuell erfuhr. Demnach sollen die Mittel in einen nationalen Fonds "Aufbauhilfe 2021" fließen. Laut "Spiegel"-Informationen sollen sich Bund und Länder die Kosten teilen. Bei dem Fonds handle es sich um ein auf mehrere Jahre angelegtes Sondervermögen, das der Bund verwalten werde. Notwendig werde die hohe Summe, weil allein Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Schäden in Höhe von jeweils 15 beziehungsweise zwölf Milliarden Euro erlitten hätten. Zudem habe der Bund Schäden an seinen Autobahnen und Schienenstrecken von zwei Milliarden Euro vermeldet. Deutlich geringer seien die Unwetterschäden in Bayern und Sachsen ausgefallen. Demnach meldete Bayern eine Summe von 300 Millionen Euro. Sachsen gab Flutschäden von 170 Millionen Euro an. BERLINER TAGESZEITUNG unter Berufung auf Koalitionskreise, das Bundesfinanzministerium schätze den Finanzbedarf zur Beseitigung der Flutschäden auf rund 30 Milliarden Euro. Deshalb müsse der geplante Fluthilfefonds eine derartige Größenordnung bekommen. Zuvor hatte bereits Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) "zwischen 20 und 30 Milliarden Euro" für den geplanten Wiederaufbaufonds gefordert. "Allein im Land Nordrhein-Westfalen belaufen sich die Gesamtschäden nach ersten Ermittlungen auf mehr als 13 Milliarden Euro", sagte Laschet am Montag bei einer Sondersitzung des Düsseldorfer Landtags. "Diesen milliardenschweren Wiederaufbaupakt schnüren wir gerade", sagte der Kanzlerkandidat der Union. "Aus allen Ländern wird Bereitschaft signalisiert, diese 20 bis 30 Milliarden aufzubringen." Jedes einzelne Flutopfer könne beim Wiederaufbau auf die Solidarität der Gemeinschaft zählen, versicherte Laschet. Den Wiederaufbau tausender privater Wohnungen und Häuser habe Nordrhein-Westfalen zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg bewältigen müssen. Die Landesregierung will deshalb einen eigenen Beauftragten für den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe einsetzen. Zudem sollen Hochwasserprognosesysteme verbessert werden. Im besonders schwer von der Flutkatastrophe betroffenen Nachbarland Rheinland-Pfalz kündigte die CDU-Landtagsfraktion derweil an, einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss beantragen zu wollen. Dieser solle der Aufarbeitung des Hochwassers dienen und die politische Verantwortlichkeit klären, erklärte Fraktionschef Christian Baldauf. Die wichtigste Frage sei, ob es möglich gewesen wäre, mehr Leben zu retten. Der Fraktionschef der in Rheinland-Pfalz zusammen mit SPD und Grünen regierenden FDP, Philipp Fernis, erklärte dazu: "Die verheerende Flutkatastrophe vom 14. Juli muss politisch aufgearbeitet werden." Es sei aber fraglich, "ob dafür ein Untersuchungsausschuss während gleichzeitig stattfindender staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gegen den Landrat von Ahrweiler das richtige Instrument" sei. In Rheinland-Pfalz starben bei der Flutkatastrophe mindestens 142 Menschen, davon 141 im Ahrtal. 132 Opfer seien dort abschließend identifiziert. Nach Angaben der Polizei werden noch neun Menschen vermisst. In Koblenz ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Landrat des Landkreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler (CDU), wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen. (M. Tschebyachkinchoy--BTZ)
Geschworenen-Auswahl für Missbrauchsprozess gegen R. Kelly begonnen
In New York hat die Auswahl der Geschworenen für den ersten Missbrauchsprozess gegen R&B-Star R. Kelly begonnen. Der 54-Jährige Musiker erschien am Montag in einem blauen Anzug und äußerlich ungerührt im Gerichtssaal, wo die Befragung der potenziellen Geschworenen stattfand.
Nepal startet nach monatelanger Verzögerung Corona-Zweitimpfungen für Senioren
Mit monatelanger Verzögerung haben in Nepal die Corona-Zweitimpfungen begonnen. Menschen über 65 Jahre, die im März ihre erste Spritze erhalten hätten, könnten sich seit Montag die zweite Impfstoffdosis verabreichen lassen, sagte der Chef des nepalesischen Gesundheitsnotfallzentrums, Samir Kumar Adhikari, der Nachrichtenagentur AFP. Nepal hatte sein Impfprogramm nach einem vom Nachbarland Indien verhängten Exportstopp für Impfstoffe unterbrechen müssen.
Polizei eskortiert in Baden-Württemberg Hundewelpen aus Stau in Tierklinik
Die baden-württembergische Polizei hat eine mit ihrem lebensbedrohlich erkrankten Hundewelpen im Stau stehende Frau in eine Tierklinik eskortiert. Die Hundebesitzerin war am Freitagabend auf dem Weg in die Klinik, geriet jedoch zwischen Bretzfeld und Heilbronn auf der Autobahn 6 in einen Stau, wie die Polizei in Heilbronn am Dienstag mitteilte.
Russland: Waldbrände in Sibirien breiten sich weiter stark aus
Die seit Wochen anhaltenden Waldbrände in Sibirien haben sich weiter ausgebreitet. Vor allem in Jakutien, einer der am schwersten betroffenen Regionen, nahmen die Zahl der Waldbrände und ihr Ausmaß zu, wie der russische Wetterdienst Rosgidromet am Montag meldete. Nach seinen Angaben stehen dort rund 3,4 Millionen Hektar Waldgebiet in Flammen. Viele der Feuer seien nur schwer zugänglich.
Laschet fordert bis zu 30 Milliarden Euro für Wiederaufbaufonds nach Flut
Knapp einen Monat nach der Flutkatastrophe hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) "zwischen 20 und 30 Milliarden Euro" für den geplanten Wiederaufbaufonds gefordert. "Allein im Land Nordrhein-Westfalen belaufen sich die Gesamtschäden nach ersten Ermittlungen auf mehr als 13 Milliarden Euro", sagte der Laschet am Montag bei einer Sondersitzung des Düsseldorfer Landtags. In Rheinland-Pfalz komme wahrscheinlich nochmal "eine ähnliche, wenn nicht sogar höhere Summe" zustande.
CDU in Rheinland-Pfalz will Untersuchungsausschuss zu Hochwasserkatastrophe
Die CDU-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz will einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss beantragen, um die Hochwasserkatastrophe vom Juli aufzuarbeiten und die politische Verantwortlichkeit zu klären. Die wichtigste Frage sei, ob es möglich gewesen wäre, mehr Leben zu retten, erklärte Fraktionschef Christian Baldauf am Montag in Mainz. Zusätzlich solle eine Enquetekommission notwendige Verbesserungen im Bereich des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes erarbeiten, forderte er.
Nachweis von Immunisierung gegen Corona nun auch in Frankreichs Cafés und Zügen
Wer in Frankreich ins Café oder Restaurant oder den Zug nehmen muss, braucht seit Montag einen Nachweis, dass er vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist, eine Ansteckung erfolgreich überstanden hat oder negativ getestet wurde. Schon seit Wochen gilt die Nachweispflicht bei Besuchen von Kinos, Museen oder Konzerten. Nun hat die Regierung sie trotz wochenlanger Proteste auf weitere alltägliche Aktivitäten der Franzosen ausgeweitet.
Kleinstadt Istiea auf griechischer Insel Euböa von Waldbrand bedroht
Auf der griechischen Insel Euböa bedrohen die verheerenden Waldbrände die Kleinstadt Istiea. In der Nacht zum Montag kämpfte die Feuerwehr ohne Luftunterstützung im Vorort Monokaria, um ein Übergreifen auf die Stadt mit ihren rund 7000 Einwohnern zu verhindern, wie die Nachrichtenagentur ANA berichtete. Auch tagsüber hätten Löschflugzeuge und -hubschrauber allerdings "ernsthafte Schwierigkeiten" wegen des dichten Rauches und sehr eingeschränkter Sicht, sagte der stellvertretende Zivilschutzminister Nikos Hardalias.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt rasant, nun 23,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen und liegt nun bei 23,1. Wie das Robert-Koch-Institut am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 1183 Neuinfektionen sowie zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 17,8 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt seit Wochen in Deutschland wieder kontinuierlich an. Am Dienstag will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Bundesländer über die Corona-Lage beraten. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs nach den jüngsten Angaben des RKI auf 3.791.949. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 91.784. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gab das RKI mit rund 3.667.400 an. (A. Williams--BTZ)
Andrang bei Tag der offenen Tür in Impfzentren in Tunesien
Tausende Tunesier haben sich am Sonntag bei einem Tag der offenen Tür in mehr als 300 Impfzentren gegen das Coronavirus impfen lassen. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden bis Sonntagmittag schon mehr als 302.000 Impfdosen an Erwachsene über 40 Jahren verabreicht, die sich den ganzen Tag lang ohne Termin impfen lassen konnten.
"Dixie Fire" - Zweitgrößter Waldbrand in Geschichte Kaliforniens
Das in Nordkalifornien wütende "Dixie Fire" hat sich zum zweitgrößten Waldbrand in der Geschichte des US-Bundesstaats ausgeweitet. Wie die Behörden mitteilten, hat das riesige Feuer bis Sonntagmorgen (Ortszeit) 187.562 Hektar Land vernichtet - eine Fläche, die größer ist als Los Angeles. Damit hat das "Dixie Fire" das "Mendocino Complex Fire" von 2018 als zweitgrößter Brand in der Geschichte Kaliforniens abgelöst.
US-Gesundheitsvertreter warnt nach neuem Infektions-Höchststand vor "Versagen"
Angesichts eines neuen Höchststands bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den USA hat ein ranghoher Vertreter des Gesundheitswesens vor einem "Versagen" seines Landes gewarnt. "Wir hätten niemals so weit kommen dürfen", sagte der Leiter der Forschungsbehörde National Institutes of Health (NIH), Francis Collins, am Sonntag im Sender ABC. Zuvor waren 118.000 neue Infektionsfälle binnen 24 Stunden registriert worden, so viele wie seit Februar nicht mehr.