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Letzte Nachrichten
Flusspferde in Demokratischer Republik Kongo durch Fluss-Verschmutzung verendet
Giftige Substanzen haben einen Fluss im Westen der Demokratischen Republik Kongo rot verfärbt und bedrohen die Artenvielfalt in dem Gebiet. Die Umweltministerin des afrikanischen Landes, Ève Bazaiba, sprach am Freitag von einer "ökologischen Katastrophe". Im Fluss Kasai seien bereits tote Flusspferde und Fische entdeckt worden.
US-Klimabehörde: Juli 2021 heißester Monat seit Beginn der Aufzeichnungen
Der vergangene Juli war der US-Klimabehörde NOAA zufolge weltweit der heißeste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen vor 142 Jahren. Wie NOAA am Freitag mitteilte, lag die Durchschnittstemperatur auf Land- und Ozeanflächen um 0,93 Grad über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts. Den bisherigen Rekordhalter, den Juli des Jahres 2016, übertraf der diesjährige Juli demnach um 0,01 Grad.
Russland entsendet zusätzliche Feuerwehrleute nach Sibirien
Im Kampf gegen die sich weiter ausbreitenden Waldbrände in Sibirien hat die russische Regierung zusätzliche Feuerwehrleute entsandt. Wie das Katastrophenschutzministerium am Freitag mitteilte, hat ein nationales Einsatzzentrum zur Bekämpfung der Brände in der besonders betroffenen Region Jakutien in Nordsibirien die Arbeit aufgenommen. Außerdem seien 200 zusätzliche Spezialisten nach Jakutien entsandt worden. Mittlerweile sind dort mehr als 5000 Feuerwehrleute im Einsatz.
Seltener Gorilla-Nachwuchs in der Demokratischen Republik Kongo
Seltener Gorilla-Nachwuchs in einem Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo. Wie der Kahuzi-Biega-Nationalpark am Freitag auf der Online-Plattform Facebook mitteilte, erblickte dort ein Junges der vom Aussterben bedrohten Östlichen Flachlandgorillas das Licht der Welt. Park-Ranger seien bei der Geburt dabei gewesen und hätten "diesen Moment der Intimität" gefilmt.
Türkei, USA und Israel werden Corona-Hochrisikogebiete
Die Türkei, die USA und Israel werden wegen stark gestiegener Corona-Fallzahlen zu Hochrisikogebieten erklärt. Für die USA und Israel gilt dies ab Sonntag, für die Türkei ab Dienstag, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Ebenfalls ab Sonntag werden demnach Kenia, Montenegro und Vietnam sowie Französisch-Guayana und Französisch-Polynesien als Corona-Hochrisikogebiete geführt, was besondere Quarantäne-Vorschriften nach sich zieht.
Kleinkind übersteht Sieben-Meter-Sturz in Greifswald anscheinend unverletzt
In Greifswald hat ein einjähriger Junge einen Sturz aus rund sieben Metern Höhe anscheinend unverletzt überstanden. Er fiel am Freitag vom Balkon der Wohnung seiner Familie im zweiten Stockwerk, wie die Polizei in der Stadt in Mecklenburg-Vorpommern berichtete.
Auto gerät in Sachsen unter Mähdrescher - Fahrer tot
Bei einem Verkehrsunfall ist in Sachsen am Freitag ein 23-Jähriger mit seinem Auto unter einen Mähdrescher geraten und getötet worden. Der Mann geriet bei Elstra im Landkreis Bautzen in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr und prallte gegen den Mähdrescher, wie die Polizei in Görlitz mitteilte. Das Auto schob sich zum Teil unter das Fahrzeug und wurde eingeklemmt.
Ausgesetzter Säugling in Düsseldorf gefunden
In Düsseldorf ist am späten Donnerstagabend ein ausgesetzter Säugling gefunden worden. Die Polizei habe später eine Minderjährige als Mutter identifiziert und vorläufig festgenommen, teilte sie am Freitag zusammen mit der Staatsanwaltschaft mit. Diese werte die Aussetzung des Kinds derzeit als versuchtes Tötungsdelikt.
Mexikaner gedenken der Zerstörung des Azteken-Reichs vor 500 Jahren
In Mexiko haben Ureinwohner aus verschiedenen Regionen des lateinamerikanischen Landes der Eroberung und Zerstörung der Azteken-Hauptstadt Tenochtitlan durch die Spanier vor 500 Jahren gedacht. Auf dem zentralen Platz von Mexiko-Stadt, dem Zócalo, feierten die mit Federn und traditionellen Ornamenten auf der Haut geschmückten Indigenen bereits am Donnerstag mit Tänzen ihren Widerstand gegen die Eroberer aus Europa. Die offiziellen Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag waren am Freitag geplant.
Mehrzahl der Waldbrände in Algerien unter Kontrolle
Die Mehrzahl der seit Montag im Norden von Algerien wütenden Waldbrände sind nach Angaben der Behörden weitgehend unter Kontrolle. Vor allem die tödlichen Brände im Bezirk Tizi Ouzou seien fast alle gelöscht, berichtete der Zivilschutz am Freitag. Damit seien nun 76 der rund hundert am Vortag in insgesamt 15 Präfekturen registrierten Feuer gelöscht.
Rheinland-Pfalz gedenkt am 1. September der Opfer der Flutkatastrophe
Das Land Rheinland-Pfalz will am 1. September am Nürburgring der Opfer der Flutkatastrophe mit einem Staatsakt gedenken. Dazu eingeladen sind die Angehörigen der Toten und Vermissten, Verletzte, Geschädigte, Hilfskräfte sowie die Bürgermeister der mehr als 250 betroffenen Orte, wie die Staatskanzlei am Freitag in Mainz mitteilte. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier soll ebenfalls teilnehmen.
Letzter Vermisster nach Chemieunglück von Leverkusen tot geborgen
Rund zweieinhalb Wochen nach der schweren Explosion mit anschließendem Großbrand im Chemiepark in Leverkusen ist der letzte Vermisste tot geborgen worden. Die Suche nach Vermissten sei damit abgeschlossen, teilte die Polizei in Köln am Freitag mit. Die Aufräumarbeiten und die Spurensicherung der Brandermittler gingen jedoch weiter. Insgesamt kamen bei dem Unglück am 27. Juli damit sieben Menschen ums Leben.
Amazon will "Herr der Ringe"-Serie nicht mehr in Neuseeland drehen
Mittelerde zieht um: Amazon will die zweite Staffel der neuen "Herr der Ringe"-Serie nicht mehr in Neuseeland drehen. Wie der US-Versand- und Streamingdienst am Freitag mitteilte, soll die Serie künftig in Großbritannien gedreht werden. Dort will Amazon seinen Filmproduktionsstandort ausbauen. Die neuseeländische Regierung, die die Produktion der ersten Staffel finanziell unterstützt und sich große Hoffnungen auf einen Tourismus-Boom gemacht hatte, zeigte sich enttäuscht.
Bericht: Bund stellt 2021 rund 16 Milliarden Euro für Fluthilfe bereit
Die Bundesregierung hat sich einem Bericht zufolge auf Details für die Regulierung der Flutschäden verständigt. Noch in diesem Jahr sollten 16 Milliarden der 30 Milliarden Euro aus dem Hilfsfonds zur Verfügung stehen, berichtete der "Spiegel" am Freitag vorab. Aufbauhilfe für Privathaushalte und Unternehmen solle geleistet werden, "soweit die Schäden nicht durch Versicherungen oder sonstige Dritte abgedeckt sind", heißt es laut Magazin im Gesetzentwurf.
Bericht: Bund stellt 2020 rund 16 Milliarden Euro für Fluthilfe bereit
Die Bundesregierung hat sich einem Bericht zufolge auf Details für die Regulierung der Flutschäden verständigt. Noch in diesem Jahr sollten 16 Milliarden der 30 Milliarden Euro aus dem Hilfsfonds zur Verfügung stehen, berichtete der "Spiegel" am Freitag vorab. Aufbauhilfe für Privathaushalte und Unternehmen solle geleistet werden, "soweit die Schäden nicht durch Versicherungen oder sonstige Dritte abgedeckt sind", heißt es laut Magazin im Gesetzentwurf.
Dänemark schafft Maskenpflicht in Bus und Bahn ab
In Dänemark entfällt ab Samstag die Maskenpflicht in den meisten öffentlichen Verkehrsmitteln. Da inzwischen ein Großteil der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft sei, können "wir der Maske in Bussen, Zügen und U-Bahnen Adieu" sagen", kündigte Verkehrsminister Benny Engelbrecht am Freitag an. "Wir kehren zu einem normaleren Alltag zurück", erklärte er. In Flugzeugen und an Flughäfen bleibt die Maskenpflicht aber bestehen.
Regen-Höchstalarm für japanische Präfektur Hiroshima ausgegeben
Nach massiven Regenfällen im Westen Japans haben die Behörden am Freitag zehntausende Menschen aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Zuvor waren in der Stadt Unzen in der Präfektur Nagasaki zwei Häuser von einem Erdrutsch mitgerissen worden, eine Bewohnerin starb, zwei weitere wurden noch vermisst. Die Wetterbehörde JMA warnte für die kommenden Tage vor weiteren "beispiellosen" Regenfällen in weiten Teilen des Landes.
Eine Tote und neun Verletzte bei Unfall auf Autobahn 3 in Bayern
Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 3 in Bayern ist eine 18-Jährige ums Leben gekommen. Neun weitere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Würzburg am Freitag mitteilte. Drei davon mussten mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden.
60-Jähriger stirbt in bayerischen Alpen bei Absturz von Segelflugzeug
In den bayerischen Alpen ist ein 60-Jähriger beim Absturz eines Segelflugzeugs ums Leben gekommen. Er galt zuvor stundenlang als vermisst, wie die Polizei in Rosenheim am Freitag mitteilte. Demnach brach der Mann am Mittwochmittag von einem Flugplatz in Ohlstadt im Landkreis Garmisch-Patenkirchen zu einem Rundflug auf. Seit dem Abend galt er als vermisst.
Zwei Frauen bei Explosion in einem Bus im Westen Russlands getötet
Bei einer Explosion in einem Bus sind im Westen Russlands zwei Frauen ums Leben gekommen, 17 weitere wurden verletzt. Der Zustand von einigen Verletzten sei "ernst", teilte der Gouverneur der Region Woronesch, Alexander Gusow, am Freitag mit. Die Explosion ereignete sich demnach am Donnerstagabend, als der Bus an einer Haltestelle eines Einkaufszentrums der Regionalhauptstadt Woronesch hielt. Die Behörden gehen schlossen einen Anschlag zunächst aus.
Kran stürzt bei Unfall in Hessen auf Autobahn 7
Bei einem Unfall mit einem Sattelschlepper ist in Hessen ein Kran auf die Autobahn 7 gestürzt. Die Fahrerin des Schwertransporters wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei in Fulda am Freitag mitteilte. Demnach geriet der Sattelschlepper am späten Donnerstagabend zwischen dem Kirchheimer Dreieck und Bad Hersfeld aus unbekannter Ursache ins Schleudern und durchbrach eine Schutzplanke.
USA lassen Auffrischungsimpfungen für Patienten mit geschwächtem Immunsystem zu
In den USA können Menschen mit einem geschwächten Immunsystem eine dritte Corona-Impfung erhalten: Die Arzneimittelbehörde FDA erteilte am Donnerstag eine entsprechende Notfallzulassung für eine Auffrischungsimpfung mit den Vakzinen von Moderna und Biontech/Pfizer. Ihre Behörde sei sich bewusst, dass Menschen mit geschwächtem Immunsystem angesichts der derzeitigen Infektionswelle der Gefahr einer schweren Erkrankung besonders stark ausgesetzt seien, erklärte FDA-Chefin Janet Woodcock.
Waldbrände in Griechenland weitgehend unter Kontrolle - Warnung vor starkem Wind
Nach rund zwei Wochen hat die Feuerwehr die Brände in Griechenland weitgehend unter Kontrolle gebracht. "Seit gestern gibt es keine große aktive Front mehr, nur noch vereinzelte Taschen", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Für das Wochenende vorhergesagter starker Wind könnte die Brände jedoch wider anfachen.
Zahl der Toten bei Hochwasser in der Türkei steigt auf 27
Bei den schweren Überschwemmungen in der türkischen Schwarzmeer-Region sind nach neuen Angaben mindestens 27 Menschen gestorben. Wie die Katastrophenschutzbehörde am Freitag mitteilte, gilt ein Mensch weiter als vermisst. Seit Dienstag standen Teile der Provinzen Kastamonu, Bartin und Sinop unter Wasser: Straßen wurden zu reißenden Flüssen, Schlammlawinen begruben Wege unter sich. Am Donnerstag hatten die Behörden noch 17 Tote gemeldet.
21 Tote bei heftigen Regenfällen in Zentralchina
In Zentralchina sind bei heftigen Regenfällen mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Vier Menschen würden noch vermisst, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag. Wie das Büro für Katastrophen-Management in Hubei mitteilte, wurden 6000 Einwohner der gleichnamigen Provinz vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht. Die extremen Niederschläge verursachten Stromausfälle und Erdrutsche.
San Francisco führt Impfpflicht für Bars, Clubs und Theater ein
Als erste Stadt in den USA wird San Francisco ab dem 20. August nur noch Menschen mit einer Impfung gegen das Coronavirus Zutritt zu bestimmten öffentlichen Orten gewähren. Die Möglichkeit, einen negativen Test vorzulegen, gebe es nicht, kündigte die Bürgermeisterin der kalifornischen Stadt, London Breed, am Donnerstag vor Journalisten an.
Paris vollzieht Kehrtwende bei Sicherheitsüberprüfung für Motorräder
Aus Angst vor neuem Unmut in der Bevölkerung hat die französische Regierung einen Rückzieher bei der Pflicht zu Sicherheitsüberprüfungen für Motorräder vollzogen. Das Verkehrsministerium in Paris teilte am Donnerstag mit, die Maßnahme werde bis auf weiteres zurückgezogen, "um die Franzosen nicht zu ärgern". Inmitten der Sommerpause war am Mittwoch ein Dekret in Kraft getreten, wonach Zweiräder ab 2023 alle zwei Jahre auf ihre Verkehrstauglichkeit überprüft werden müssen.
QAnon-Anhänger tötet seine Kinder wegen "Schlangen-DNA"
Ein US-Anhänger der rechtsextremen Verschwörungsbewegung QAnon hat seine zwei kleinen Kinder getötet, weil diese nach seiner Ansicht "Monster" waren und "Schlangen-DNA" in sich hatten. Matthew Taylor Coleman sagte nach Angaben des FBI aus, er habe durchaus gewusst, dass er gegen das Gesetz verstoße. Aber die Tötung seiner Kinder sei "der einzige Weg gewesen, die Welt zu retten".
Schaffner in Hessen von renitentem Fahrgast von Treppe geschubst
Ein Schaffner ist in Hessen von einem renitenten Fahrgast geschubst worden und dadurch über mehrere Treppenstufen gestürzt. Der 26-Jährige wurde dabei verletzt und musste seinen Dienst abbrechen, teilte die Bundespolizei in Kassel am Donnerstag mit. Beim Halt in Alsfeld (Vogelsbergkreis) am Mittwochabend soll ein 24-Jähriger dem Mann den Stoß verpasst haben. Er fiel daraufhin mehrere Treppenstufen hinunter.
Streifenwagen rollt während Festnahme weg und verursacht hohen Sachschaden
In Hessen ist während einer Festnahme ein Streifenwagen der Polizei weggerollt und hat einen hohen Sachschaden verursacht. Das Einsatzfahrzeug und ein Wohnhaus wurden erheblich beschädigt, teilten die zuständigen Beamten in Offenbach am Donnerstag mit. Demnach wollten Polizisten am späten Mittwochabend in Schöneck im Main-Kinzig-Kreis einen offenbar alkoholisierten Autofahrer stoppen.
60-Jähriger stirbt in Bayern bei Betriebsunfall in Silo
Ein 60-Jähriger ist in Bayern bei einem Betriebsunfall in ein Silo gestürzt und ums Leben gekommen. Der Mann fiel in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Legau im Landkreis Unterallgäu mehr als drei Meter tief und erstickte, wie die Polizei in Kempten am Donnerstag mitteilte.
Festnahmen wegen Zwangsprostitution von zwei 16-jährigen Frauen in Hamburg
In Hamburg haben Spezialkräfte der Polizei zwei Männer wegen mutmaßlicher Zwangsprostitution von Minderjährigen gefasst. Ein weiterer Beschuldigter in dem Fall befand sich ohnehin bereits wegen des Verdachts auf ein Drogendelikt in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Männer sollen im vergangenen Jahr zwei 16-jährige Frauen zur Prostitution gezwungen haben. Laut Ermittlern gehören die Verdächtigen zur einschlägigen organisierten Milieukriminalität.