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Südwestlich von Reykjavik längster Vulkanausbruch seit mehr als 50 Jahren
Der Ausbruch des Vulkans Fagradalsfjall nahe Reykjavik hält nun bereits seit einem halben Jahr an - und ist damit der längste Vulkanausbruch in Island seit mehr als 50 Jahren. Der Vulkan auf der Insel Reykjanes südwestlich der isländischen Hauptstadt hatte am 19. März abends begonnen zu spucken. Mittlerweile zog das Naturschauspiel schon etwa 300.000 Schaulustige an.
Hoffnung auf Aufhebung des Corona-Lockdowns in Melbourne bis Ende Oktober
In Australiens zweitgrößter Stadt Melbourne machen die Behörden den Menschen Hoffnung auf eine Aufhebung des Lockdowns bis Ende Oktober - wenn die Impfziele bis dahin erreicht werden. Gemäß eines am Sonntag veröffentlichten Plans des Bundesstaates Victoria sollen die strikten Corona-Beschränkungen gelockert werden, wenn 70 Prozent der über 16-Jährigen vollständig geimpft sind. Die Behörden rechnen damit, dass dieses Ziel um den 26. Oktober erreicht ist.
Nach Italiens Ausweitung der Corona-Pass-Pflicht deutlich größere Impfbereitschaft
In Italien hat die Ausweitung der Anwendung des sogenannten grünen Passes für Corona-Impfungen und -Tests zu einer deutlichen Zunahme der Impfbereitschaft geführt. "Landesweit gab es einen Anstieg der Terminvereinbarungen für Erstimpfungen um 20 bis 40 Prozent im Vergleich zur Vorwoche", erklärten die Behörden am Samstagabend.
Fall um verschwundene Gabby Petito hält die USA in Atem
Wo ist Gabby? Die Frage hält die USA in Atem, nachdem die 22-jährige Gabrielle "Gabby" Petito auf einem Roadtrip mit ihrem Freund verschwand. Die Polizei sucht landesweit nach der jungen Frau, während ihr Partner schweigt - und nun auch verschwunden ist. Der 23-jährige Brian Laundrie, der von der Polizei in dem Fall als "Person von Interesse" geführt wird, werde seit Tagen vermisst, erklärte seine Familie.
Tod des Vaters lässt Peter Maffay über Beziehung zu kleiner Tochter nachdenken
Der Tod seines Vaters im Mai lässt den 72 Jahre alten Sänger Peter Maffay über die Beziehung zu seiner fast dreijährigen Tochter Anouk nachdenken. "Die Zeit, die man miteinander verbringen kann, wird nicht so lang sein wie in vielen anderen Familien", sagte Maffay der "Welt" (Online-Ausgabe). Deswegen solle diese "sehr wertvolle Zeit" gut geplant werden.
Mitarbeiter von Lebensmittelgeschäft in Koblenz greift Kollegen mit Messer an
In Koblenz hat ein Mitarbeiter eines Lebensmittelgeschäfts am Samstag einen Kollegen mit einem Messer verletzt. Bei einem Streit soll der 18-Jährige ein Messer aus der Fleischtheke genommen und den anderen damit angegriffen haben, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der 25 Jahre alte Kollege habe eine große Schnittwunde im Gesicht erlitten und ins Krankenhaus gemusst.
Auto fängt nach Wendemanöver auf Göppinger Parkplatz Feuer
Ein Wendemanöver auf einem Parkplatz hat in Göppingen ein Auto in Brand gesetzt und andere Fahrzeuge beschädigt. Eine 83-jährige Frau habe ihr Auto auf dem Parkplatz eines Friedhofs wenden wollen, sei dabei aber mit einem anderen parkenden Auto zusammengestoßen, teilte die Polizei in Ulm am Sonntag mit. Als sie weiterrangierte, sei sie mit einem weiteren Wagen kollidiert.
Tankstellen-Kassierer in Idar-Oberstein erschossen
Im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein ist am späten Samstagabend der Kassierer einer Tankstelle erschossen worden. Ein noch unbekannter Mann habe die Tankstelle gegen 21.20 Uhr betreten und den Kassierer nach einem kurzen Wortgefecht getötet, teilte die Polizei mit. Sie startete noch in der Nacht eine Öffentlichkeitsfahndung - trotz zahlreicher Hinweise sei der Täter aber noch nicht ermittelt worden, erklärte sie am Sonntag.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 70,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, liegt die Inzidenz nun bei 70,5 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Am Samstag hatte der Wert bei 72,0 gelegen und am Sonntag vergangener Woche bei 80,2.
Weltraumtouristen wieder auf der Erde gelandet
Die ersten Weltraumtouristen des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX sind wieder sicher auf der Erde gelandet. Die "Crew Dragon"-Raumkapsel landete am Samstag um kurz nach 19.00 Uhr (01.00 Uhr MESZ) im Atlantik vor der Küste Floridas, wie auf einer Live-Videoübertragung zu sehen war. Die vier US-Passagiere waren drei Tage ohne professionellen Astronauten im Weltraum unterwegs.
Deutlich weniger Teilnehmer bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in Frankreich
Deutlich weniger Teilnehmer als am Wochenende zuvor sind am Samstag in Frankreich gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Nach Angaben des Innenministeriums demonstrierten landesweit rund 80.000 Menschen, davon mehr als 6000 in Paris. Eine Woche zuvor hatte die Zahl der Demonstranten noch bei 121.000 gelegen.
Hochseilartist balanciert vom Eiffelturm über die Seine
Unter den Augen zahlreicher Schaulustiger ist ein Hochseilartist am Samstag in Paris auf einem Seil in schwindelerregender Höhe vom Eiffelturm über die Seine hinweg bis zum am anderen Ufer gelegenen Théâtre de Chaillot balanciert. Abgesichert mit einem Haken uns Sicherheitsseil, legte der 27-jährige Nathan Paulin in 70 Metern Höhe insgesamt 600 Meter Strecke zurück. Anlass war der Tag des offenen Denkmals in Frankreich.
Fall von Rinderwahnsinn in Großbritannien festgestellt
In Großbritannien ist in einem landwirtschaftlichen Betrieb ein Fall von BSE, dem sogenannten Rinderwahnsinn festgestellt worden. Das infizierte Tier sei tot und aus dem Betrieb entfernt worden, teilte die britische Behörde für Tier- und Pflanzenschutz (Apha) am Samstag mit. Es bestehe "keinerlei Gefahr für die Nahrungsmittelsicherheit".
Tausende Jäger demonstrieren in Frankreich für Erhalt der "ländlichen Kultur"
In Frankreich haben tausende Jäger und Unterstützer für den Erhalt der "ländlichen Kultur" demonstriert. Am Samstag nahmen nach offiziellen Angaben mindestens 13.000 Menschen im südwestfranzösischen Mont-de-Marsan an einer Kundgebung für den "bedrohten ländlichen Raum" und "Traditionen in Gefahr" teil. Die Proteste hatten sich an rechtlichen Einschränkungen der Jagd auf Vögel entzündet.
Stabilisierungsarbeiten an Kathedrale Notre Dame abgeschlossen
Knapp zweieinhalb Jahre nach der Brandkatastrophe in der Pariser Kathedrale Notre-Dame sind die Arbeiten zur Stabilisierung und Sicherung des historischen Bauwerks abgeschlossen. Wie die Behörden in der französischen Hauptstadt am Samstag mitteilten, ist nun der Weg frei für die eigentlichen Restaurierungsarbeiten.
Münchner Oberbürgermeister: 2022 "definitiv keine Wiesn für alle"
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) kündigt schon jetzt klare Corona-Eindämmungsmaßnahmen für das Oktoberfest 2022 an. "Es wird definitiv keine Wiesn für alle geben", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. "Wenn sich jemand nicht testen oder impfen lassen will, dann wird er auch 2022 nicht aufs Oktoberfest gehen können." Nur für Kinder gebe es Ausnahmen.
Schauspielstar Mikkelsen findet junge Männer "ein bisschen verloren"
Der in Hollywood erfolgreiche Schauspieler Mads Mikkelsen sieht jüngere Männer in einer schwierigen Lage. "Meine Generation hatte es gut. Kindheit, Jugend, Erwachsenwerden und nun das mittlere Alter - da sind wir überall prima durchgekommen", sagte der 55-Jährige den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Samstag. "Bei der nächsten Generation sieht das schon anders aus."
Nächtlicher Rettungseinsatz für zwei Fischer auf der Nordsee nach Schiffsbrand
Nach einem Brand auf ihrem Krabbenkutter sind zwei Fischer in der Nacht verletzt aus der Nordsee geborgen worden. Die beiden Männer waren am späten Freitagabend in eine Rettungsinsel gestiegen, nachdem aus unbekannter Ursache im Maschinenraum ihres Holzkutters ein Feuer ausgebrochen war, wie die Polizei in Harrislee am Samstag mitteilte. Ein Hubschrauber der Seenotrettung, der zufällig in der Nähe unterwegs war, wurde alarmiert und entdeckte die beiden Männer.
Fußballidol Pelé kurzzeitig wieder auf der Intensivstation
Die brasilianische Fußball-Legende Pelé ist am Freitag kurzzeitig auf die Intensivstation des ihn behandelnden Albert-Einstein-Krankenhauses in São Paulo verlegt worden. Dies sei eine "präventive Maßnahme" gewesen, teilte die Klinik mit. Inzwischen habe er die Intensivstation wieder verlassen können, das Herz-Kreislauf-System und seine Atemfunktion seien stabil.
New Yorker Immobilienerbe Durst wegen Mordes schuldig gesprochen
In einem aufsehenerregenden Mordprozess ist der New Yorker Immobilienerbe Robert Durst schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen in Los Angeles gelangten am Freitag nach kurzer Beratung zu der Überzeugung, dass Durst im Dezember 2000 seine enge Freundin Susan Berman in ihrem Haus in Los Angeles mit einem Schuss in den Hinterkopf tötete.
Fernsehpreis Goldene Henne für Joko Winterscheidt und Jungstar Jamal Musiala
Der Fernsehmoderator Joko Winterscheidt und der Fußballer Jamal Musiala gehören zu den Gewinnern der diesjährigen Goldenen Henne. Bei einer Gala in Leipzig am Freitagabend wurden auch die Schauspielerin Claudia Michelsen und der Popsänger Wincent Weiss mit dem TV-Publikumspreis ausgezeichnet. Die von Kai Pflaume in Leipzig moderierte Liveshow fand wegen der Corona-Pandemie nur vor rund 350 Zuschauern statt.
Wertvolles Originalexemplar der US-Verfassung wird versteigert
Ein seltenes Originalexemplar der US-Verfassung mit einem geschätzten Wert zwischen 15 und 20 Millionen Dollar (12,7 bis 17 Millionen Euro) kommt unter den Hammer. Wie das Auktionshaus Sothebys am Freitag mitteilte, handelt es sich um eines der letzten elf erhaltenen Originalexemplare aus dem Jahr 1787. Das Dokument soll im November in New York versteigert werden.
US-Expertengremium für Corona-Drittimpfung für Ältere und Risikogruppen
Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich für eine Zulassung von Corona-Drittimpfungen für Menschen ab 65 Jahren und für bestimmte Risikogruppen ausgesprochen. Die Mitglieder der unabhängigen Impfkommission lehnten am Freitag aber eine grundsätzliche Auffrischungsimpfung für alle ab einem Alter von 16 Jahren ab - ein Dämpfer für die Regierung von Präsident Joe Biden. Sie verwiesen unter anderem auf mögliche Nebenwirkungen bei jüngeren Menschen.
US-Expertengremium gegen Corona-Drittimpfung für alle ab 16 Jahren
Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich gegen Corona-Drittimpfungen für alle Menschen ab einem Alter von 16 Jahren ausgesprochen. Die Mitglieder der unabhängigen Impfkommission stimmten am Freitag gegen eine grundsätzliche Auffrischungsimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer. Sie verwiesen unter anderem auf mögliche Nebenwirkungen bei jüngeren Menschen. Es dürfte aber noch eine zweite Abstimmung zu einer Booster-Impfung für ältere Menschen folgen.
Studie: Moderna-Impfung schützt besser vor schwerer Corona-Erkrankung als Biontech
Laut einer US-Studie schützt der Impfstoff des Pharmakonzerns Moderna langfristig besser gegen schwere Corona-Erkrankungen als der Impfstoff von Biontech/Pfizer. Die am Freitag von der US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) veröffentlichte Studie ergab, dass der Impfschutz von Biontech nach vier Monaten deutlich abnahm, während er bei Moderna nahezu stabil blieb.
Mehr als 80 Prozent der über Zwölfjährigen in Frankreich mindestens einmal geimpft
In Frankreich haben inzwischen mehr als 86 Prozent der Einwohner ab zwölf Jahren mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten. 50 Millionen Menschen über zwölf Jahren wurden nach Regierungsangaben vom Freitag mindestens einmal geimpft. "Der Impfstoff rettet Leben, das Virus tötet, so einfach ist das", sagte Präsident Emmanuel Macron in einem in den Online-Netzwerken veröffentlichten Video.
Löwen und Tiger im Zoo von Washington positiv auf Corona getestet
Im Zoo der US-Hauptstadt Washington sind neun Raubkatzen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Zoo am Freitag mitteilte, werden sechs Löwen und drei Tiger wegen der Symptome behandelt. Am vergangenen Wochenende hatten Pfleger demnach beobachtet, dass die sechs afrikanischen Löwen, ein Sumatra-Tiger und zwei Sibirische Tiger unter vermindertem Appetit und Husten litten und lethargisch waren.
Chef des weltgrößten Impfstoff-Herstellers verurteilt Drittimpfungen als "unethisch"
Der Chef des weltgrößten Impfstoff-Herstellers hat angesichts der Vakzin-Knappheit in armen Ländern Corona-Auffrischungsimpfungen kritisiert. "Es ist unethisch, jemandem drei Dosen zu verabreichen, wenn andere in bestimmten Ländern und Bevölkerungsgruppen noch nicht einmal zwei Dosen erhalten haben", sagte Adar Poonawalla, Geschäftsführer des Serum Institute of India (SII) am Freitag.
Die Niederländer schrumpfen
Sie sind zwar noch immer die größten Menschen der Welt, doch ihr seit Jahrzehnten andauerndes Wachstum ist gestoppt: Die Niederländer schrumpfen laut einer am Freitag veröffentlichten Studie der Statistikbehörde. Im Schnitt sind demnach die heute 19 Jahre alten Männer 182,9 Zentimeter groß und damit einen Zentimeter kleiner als die 1980 geborenen Männer. Die Frauen sind mit 169,3 Zentimetern sogar 1,4 Zentimeter kleiner als die ältere Generation.
Prinz Philips letzter Wille bleibt noch jahrzehntelang geheim
Der letzte Wille des im April verstorbenen Ehemanns der britischen Königin Elizabeth II. soll erst im kommenden Jahrhundert öffentlich werden: Um "die Würde und den Stand" der Monarchin zu schützen, bleibe das Testament von Prinz Philip für die nächsten 90 Jahre geheim, entschied ein Richter des Obersten Gerichts in London am Donnerstag. Erst dann werde es für Historiker freigegeben.
Produzenten von geplanter Reality-Show "The Activist" machen Rückzieher
Nach einem Aufschrei der Empörung haben die Produzenten der geplanten US-Reality-Wettbewerbsshow "The Activist" zu gemeinnützigem Engagement einen Rückzieher gemacht. "Die Bemühungen für weltweiten Wandel sind kein Wettbewerb", erklärten der US-Sender CBS, die Nichtregierungsorganisation Global Ciziten und die Produktionsfirma Live Nation am Donnerstagabend (Ortszeit).
Georgische Schachspielerin verklagt Netflix wegen Verleumdung auf Schadenersatz
Die georgische Schachspielerin Nona Gaprindaschwili hat den Streamingdienst Netflix wegen ihrer Darstellung in der erfolgreichen Mini-Serie "Das Damengambit" auf fünf Millionen Dollar (4,24 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt. Die Darstellung ihrer Person sei "sexistisch und herabsetzend", heißt es in der Klageschrift, die Gaprindaschwili bei einem kalifornischen Gericht einreichte.