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Studien: Mehr US-Bürger an Corona gestorben als durch die Spanische Grippe
Infolge der Corona-Pandemie sind mittlerweile mehr US-Bürger gestorben als durch die Spanische Grippe. Laut einer am Montag veröffentlichten Zählung der Johns-Hopkins-Universität starben in den USA mehr als 675.700 in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Spanische Grippe, die zwischen 1918 und 1919 wütete, kostete laut US-Gesundheitsbehörde CDC 675.000 Menschen in den USA das Leben.
"Luxusdinner in New York": Ungeimpfter Bolsonaro isst Pizza auf dem Bürgersteig
Mutmaßlich wegen seiner fehlenden Corona-Impfung hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro am Rande der UN-Generaldebatte in New York eine Pizza auf dem Bürgersteig gegessen. "Luxusdinner in New York" schrieb ein Mitglied der brasilianischen Delegation am Montag im Onlinedienst Twitter unter einem Foto, das Bolsonaro mit einem Stück Pizza im Freien zeigte. Die Restaurants in der US-Metropole dürfen in den Innenräumen nur Gäste bedienen, die mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten haben.
Eltern in Schweden dürfen Sohn nicht "Wladimir Putin" nennen
Ein Paar in Schweden darf seinen Sohn nicht "Wladimir Putin" nennen. Das Standesamt lehnte den Namen des russischen Staatschefs ab - dieser falle in die Kategorie der "unangemessenen" Namen und sei damit nicht gestattet. "Der Vorname darf die Person, die den Namen trägt, nicht beleidigen oder in Verlegenheit bringen oder aus irgendeinem Grund als unpassend angesehen werden", teilte die Behörde am Montag mit.
Polizei: Motiv für Tötung von Tankstellen-Kassierer war Ärger über Maskenpflicht
Im Fall der Tötung eines Tankstellen-Kassierers im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein hat der Tatverdächtige Ärger über die Pflicht zum Tragen einer Corona-Schutzmaske als Motiv angegeben. Wie die Polizei in Trier am Montag mitteilte, gab der 49-jährige Mann in seiner Vernehmung an, die Corona-Schutzmaßnahmen abzulehnen. Er wurde wegen dringenden Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen.
Pariser Picasso-Museum erhält acht bisher nicht bekannte Werke des Künstlers
Das Pariser Picasso-Museum erhält die bedeutendste Schenkung seit Jahrzehnten: Acht der Öffentlichkeit bislang nicht bekannten Werke habe Picassos Tochter Maya dem Museum vermacht, teilten deren Kinder am Montag in Paris mit. Die Werke erlaubten "einen neuen Blick auf die Arbeitsweise Picassos", sagte die französische Kulturministerin Roselyne Bachelot auf einer Pressekonferenz, auf der auch eines der Werke gezeigt wurde.
Prinzessin Beatrice bringt in London Tochter zur Welt
Nachwuchs im britischen Königshaus: Prinzessin Beatrice hat am Samstag ein Mädchen zur Welt gebracht. Mutter und Tochter seien bei guter Gesundheit, teilte der Buckingham-Palast am Montag mit. Beatrice ist die älteste Tochter von Prinz Andrew, dem drittältesten Kind von Königin Elizabeth II.
USA heben Einreisestopp für geimpfte Reisende auf
Freie Einreise für Geimpfte: Die USA lockern die vor eineinhalb Jahren wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreiseverbote für Europäer und andere Ausländer. Vollständig geimpfte Nicht-US-Bürger werden ab "Anfang November" wieder einreisen dürfen, wie der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Jeffrey Zients, am Montag sagte. Voraussetzung sind neben der Impfung ein negativer Corona-Test und eine Zustimmung zur Kontaktverfolgung. Deutschland und die EU reagierten erleichtert auf den Schritt.
USA öffnen ab November Grenzen für geimpfte Reisende
Die USA werden die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreiseverbote unter anderem für Europäer lockern. Vollständig geimpfte Ausländer sollen ab "Anfang November" wieder einreisen dürfen, sagte der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Jeffrey Zients, am Montag. Reisende werden sich demnach testen lassen und einer Kontaktverfolgung zustimmen müssen.
WHO empfiehlt Erhöhung der Alkoholsteuer in Europa
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt im Kampf gegen Krebserkrankungen eine Verdopplung der Alkoholsteuer in Europa. Eine solche Steuererhöhung sei "eine der besten Maßnahmen" zur Krebsprävention mit "potenziell großer Wirkung", teilte das WHO-Regionalbüro für Europa am Montag mit. Länder wie Russland, Großbritannien und Deutschland würden demnach am meisten davon profitieren.
Indien will ab Oktober wieder Corona-Impfstoff exportieren
Indien will ab Oktober wieder Corona-Impfstoffe exportieren. Wie Gesundheitsminister Mansukh Mandaviya am Montag ankündigte, sollen die im April ausgesetzten Impfstoff-Exporte ab dem kommenden Monat wieder aufgenommen werden. Seinen Angaben zufolge sollen allein im Oktober 300 Millionen Impfdosen produziert werden - und eine Milliarde Impfdosen bis Jahresende. Dieser "Überschuss" solle genutzt werden, um Indiens Verpflichtungen gegenüber der Covax-Initiative zu erfüllen, fügte der Minister hinzu.
Reh bei Unfall in Niedersachsen durch Frontscheibe in Auto geschleudert
Bei einem Wildunfall in Niedersachsen ist ein Reh durch die Windschutzscheibe eines Autos bis auf den Beifahrersitz geschleudert worden. Der 18-jährige Autofahrer sei bei dem Unfall bei Mittelstenahe im Landkreis Cuxhaven an der Hand verletzt worden, teilte die Polizei in Cuxhaven am Montag mit. Das Tier kam bei dem Aufprall ums Leben.
Junger Mann fällt in Rheinland-Pfalz acht Meter mit Geländer in die Tiefe
Im rheinland-pfälzischen Haßloch hat sich ein junger Mann am Sonntag mit einem Handtuch an ein Geländer gehängt und ist acht Meter in die Tiefe gestürzt. Der 22-Jährige habe von seiner Freundin einen Liebesbeweis einfordern wollen, teilte die Polizei am Montag mit. Der Mann landete in einem Gebüsch und trug nur Prellungen und Schürfwunden davon.
Erste Schulen in Philippinen sollen nach anderthalb Jahren wieder öffnen
Nach mehr als anderthalb Jahren Online-Unterricht wegen der Corona-Pandemie dürfen in den Philippinen die ersten Schulen wieder öffnen. In einem von Präsident Rodrigo Duterte genehmigten Pilotversuch sollen zunächst aber nur bis zu 120 Schulen in dem südostasiatischen Inselstaat eingeschränkten Präsenzunterricht anbieten, wie die Regierung in Manila am Montag mitteilte.
Rund hundert Häuser auf La Palma durch Lava des Cumbre Vieja zerstört
Durch den Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja auf La Palma sind bereits rund hundert Häuser auf der spanischen Kanareninsel zerstört worden. Allein im Dorf El Paso wurden mindestens 20 Häuser durch die Lava zerstört, wie der Bürgermeister am Montag sagte. Tausende Menschen waren bereits am Sonntag aus dem Gefahrengebiet in Sicherheit gebracht worden. Die Lavaströme wälzen sich nun von der Vulkankette in südwestlicher Richtung zum Meer.
Rund hundert Häuser auf La Palma durch Vulkanausbruch zerstört
Die Lava des Vulkans Cumbre Vieja auf La Palma hat nach Behördenangaben rund hundert Häuser auf der spanischen Kanareninsel zerstört. Allein im Dorf El Paso wurden mindestens 20 Häuser zerstört, wie der Bürgermeister am Montag sagte. Tausende Menschen waren bereits am Sonntag aus dem Gefahrengebiet in Sicherheit gebracht worden. Die Lavaströme wälzen sich nun von der Vulkankette in südwestlicher Richtung zum Meer.
Viele Häuser auf La Palma durch Vulkanausbruch zerstört
Die Lava des Vulkans Cumbre Vieja auf La Palma hat nach Angaben der Regionalregierung viele Häuser auf der spanischen Kanareninsel zerstört. Die Lava habe etliche Wohnhäuser erfasst, sagte eine Sprecherin der Regionalregierung am Montag. Allein im Dorf El Paso wurden nach Angaben des Bürgermeisters mindestens 20 Häuser zerstört. Spanischen Medienberichten zufolge könnten insgesamt um die hundert Häuser unbewohnbar sein.
Zwei Männer in Berlin auf offener Straße angeschossen
In Berlin sind in der Nacht zum Montag zwei Männer auf offener Straße angeschossen worden. Im Bezirk Lichtenberg wurde zunächst auf einen 36-Jährigen und rund anderthalb Stunden später in einem anderen Teil des Bezirks auf einen 27-Jährigen geschossen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten.
Lockdown in neuseeländischer Stadt Auckland wird gelockert
Der Lockdown in Neuseelands größter Stadt Auckland wird um mindestens zwei Wochen verlängert, aber etwas gelockert. Wie Premierministerin Jacinda Ardern am Montag mitteilte, gilt in der Millionenstadt ab Dienstagabend eine niedrigere Corona-Warnstufe. Die Menschen sollen weiterhin weitgehend zu Hause bleiben, einige Geschäfte wie Restaurants mit Lieferdienst dürfen aber wieder öffnen.
Acht Tote bei Schüssen an Universität in Russland
Ein bewaffneter Angreifer hat in einer Universität in Russland um sich geschossen und mindestens acht Menschen getötet. Wie das für schwere Straftaten zuständige Ermittlungskomitee mitteilte, wurden bei dem Vorfall in einer Universität der zentralrussischen Stadt Perm am Montag mehrere weitere Menschen verletzt. Der mutmaßliche Angreifer, ein Student, wurde nach Angaben der Ermittler festgenommen. Er wurde bei seiner Festnahme ebenfalls verletzt.
Zahl der im Verkehr verunglückten Kinder 2020 auf Tiefstand
Im Jahr 2020 sind in Deutschland so wenige Kinder im Verkehr verunglückt wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Das coronabedingt geringe Verkehrsaufkommen habe sich besonders stark auf die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern ausgewirkt, erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag. Die Zahl der Unfallopfer unter 15 Jahren sei um fast 20 Prozent gegenüber 2019 gesunken und damit stärker als die der Unfallopfer insgesamt.
Ostafrika: Aktuell mehr als 100.000 Klimaflüchtlinge in Burundi
Im ostafrikanischen Burundi haben die Folgen des Klimawandels über 100.000 Menschen in die Flucht getrieben. "Über 84 Prozent aller Binnenvertriebenen in Burundi sind nicht durch Konflikte, sondern durch Naturkatastrophen vertrieben worden", heißt es in einem Bericht der britischen Hilfsorganisation Save the Children, der am Montag veröffentlicht wurde. Größtes Problem ist demnach der Anstieg des Tanganjikasees, des zweitgrößten Sees in Afrika.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt leicht auf 71,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert bei 71,0. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 70,5 gelegen. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 81,9. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an.
Netflix: "The Crown" gewinnt Emmy als beste Drama-Serie
Die Netflix-Serie "The Crown" hat bei den begehrten Emmy Awards gleich mehrere Preise abgeräumt: Die Produktion über das britische Königshaus wurde am Sonntagabend bei der 73. Verleihung der US-Fernsehpreise in Los Angeles als beste Drama-Serie ausgezeichnet. Damit setzte sich der Streamingdienst erstmals in der Top-Kategorie der Emmys durch - unter anderem gegen die "Star Wars"-Serie "The Mandalorian" von Disney+.
Bienenschwarm tötet über 60 Brillenpinguine in Südafrika
In Südafrika sind dutzende Brillenpinguine nach dem Angriff eines Bienenschwarms gestorben. Um die Augen der 63 toten Tiere seien Bienenstiche festgestellt worden, sagte der Tierarzt David Roberts von der Südafrikanischen Stiftung zur Bewahrung der Küstenvögel der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. Auch tote Bienen seien bei den Pinguinen gefunden worden.
Mutmaßlich Leiche von Gabby Petito in Wyoming gefunden
Ermittler haben in einem Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming mutmaßlich die Leiche der vermissten Gabby Petito gefunden. "Heute wurden menschliche Überreste entdeckt, die auf die Beschreibung von Gabrielle Gabby Petito passen", sagte Charles Jones von der Bundespolizei FBI am Sonntag auf einer Pressekonferenz. Die 22-Jährige war auf einem Roadtrip mit ihrem Freund verschwunden. Ihr Partner schwieg über ihren Verbleib und wird inzwischen auch vermisst.
Erstmals seit 50 Jahren Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma ausgebrochen
Erstmals seit 50 Jahren ist auf der Kanareninsel La Palma der Vulkan Cumbre Vieja ausgebrochen. Wie die örtlichen Behörden im Onlinedienst Twitter mitteilten, wurde der Ausbruch am Sonntag im Gebiet von Cabeza de Vaca in El Paso registriert. Demnach wurde bereits damit begonnen, die nächstgelegenen bewohnten Gebiete zu evakuieren.
Mann in Berlin mit Verkehrswarnbake krankenhausreif geschlagen
Im Berliner Stadtteil Charlottenburg soll ein Mann in der Nacht zu Sonntag einen anderen Mann mit einer Verkehrswarnbake geschlagen und schwer verletzt haben. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein 37-Jähriger mit einer Frau in Streit, woraufhin deren Lebensgefährte den 37-Jährigen angriff, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er habe den am Boden liegenden Mann mehrmals mit dem Absperrelement geschlagen.
Vier Tote bei Unfall auf der A5 nahe Gießen
Beim Zusammenstoß von vier Autos auf der A5 zwischen Friedberg und Ober-Mörlen sind am frühen Sonntagmorgen vier Menschen gestorben. Zwei weitere Menschen seien schwer und einer leicht verletzt worden, teilte die Polizei Wetterau mit. Durch umherfliegende Trümmerteile sei es auch auf der Gegenfahrbahn zu mehreren Folgeunfällen gekommen, bei denen aber nur Sachschaden entstand.
Proteste in Thailand am Jahrestag des Sturzes von Ex-Regierungschef Thaksin
Hunderte Demonstranten haben am Sonntag in Thailands Hauptstadt Bangkok an den 15. Jahrestag des Militärputsches gegen den damaligen Regierungschef Thaksin Shinawatra erinnert. "15 Jahre sind vergangen, und wir sind noch immer hier um zu kämpfen", rief der Politiker und langjährige Thaksin-Vertraute Nattawut Saikuar einer Menschenmenge zu. "Egal wie viele Putsche es gibt - sie können uns nicht stoppen, egal wie gut ihre Panzer sind - sie können den Kampf der Herzen der Menschen nicht stoppen."
Wespen und Hund vereiteln in Rheinland-Pfalz Einbruch in ein Haus
Im rheinland-pfälzischen Maxdorf haben Wespen und ein Hund einen Einbruch vereitelt. Ein bislang unbekannter Täter habe in der Nacht zu Samstag über ein gekipptes Fenster in ein Haus einsteigen wollen, teilte die Polizei in Ludwigshafen am Sonntag mit. Dazu habe der Täter ein Gefäß zur Seite gestellt, das vor dem Haus stand.
Pilzsammler finden bei Pfaffenhofen unter Baumstamm eingeklemmten Waldarbeiter
In einem Wald in der Nähe des bayerischen Pfaffenhofen haben Pilzsammler einen Waldarbeiter entdeckt, der unter einem Baumstamm eingeklemmt war. Sie hörten am Samstag Hilfeschreie und fanden dann den 53-Jährigen, wie die Polizei Weißenhorn am Sonntag mitteilte. Der Mann habe sich nicht selbstständig befreien können.
Mann stürzt in Dresden von Hausdach und stirbt
In Dresden ist in der Nacht zu Sonntag ein Mann von einem Hausdach gestürzt und gestorben. Zuvor soll der 29-Jährige zusammen mit drei anderen ein Paar bedroht und angegriffen haben, wie die Polizei mitteilte. Nach derzeitigem Erkenntnisstand forderten die vier Angreifer - zwei Männer und zwei Frauen - Geld von dem Paar und griffen den Mann mit einem Messer, einem Elektroschocker und Pfefferspray an.