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Letzte Nachrichten
Schadstoffwerte nach Flutkatastrophe im Ahrtal derzeit "nicht beunruhigend"
Fast drei Monate nach der Flutkatastrophe hat eine erneute Messung der Schadstoffbelastung an der Ahr laut Umweltministerium keinen Grund zur Beunruhigung gegeben. Die Flutkatastrophe habe "erwartungsgemäß" zu höheren Schadstoffwerten in Wasser, Boden und Luft geführt, erklärte Umweltministerin Anne Spiegel (Grüne) am Montag bei der Vorstellung der Zwischenergebnisse des Sondermessprogramms. "Allerdings sind diese Werte derzeit nicht beunruhigend und lassen auch keine längerfristigen gravierenden Belastungen befürchten."
Großbrand in Raffinerie im Libanon
In einer Raffinerie im Süden des Libanon ist ein Großbrand ausgebrochen. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete am Montag von riesigen schwarzen Rauchwolken, die über dem rund 50 Kilometer südlich von Beirut gelegenen Sahrani-Werk emporstiegen. Der libanesischen Nachrichtenagentur ANI zufolge war die Ursache für den Brand zunächst unklar. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.
Mann stirbt bei Arbeitsunfall in Steinbruch in Nordrhein-Westfalen
In einem Steinbruch im nordrhein-westfälischen Sauerland ist ein 62-Jähriger mit einem Muldenkipper einen Abhang heruntergestürzt und dabei tödlich verletzt worden. Der 62-Jährige aus Arnsberg stürzte am Montagmorgen mit dem Fahrzeug einen mehrere Meter hohen Abhang hinab, wie die Polizei des Hochsauerlandkreises mitteilte. Wie es zu dem tödlichen Arbeitsunfall in dem Steinbruch in Arnsberg-Hedringen kam, war zunächst unklar.
Neuseeland führt Impfpflicht für Mitarbeiter im Gesundheits- und Bildungswesen ein
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat die neuseeländische Regierung eine weitgehende Impfpflicht für Mitarbeiter im Gesundheitswesen sowie für Lehrer angekündigt. "Wir können nichts dem Zufall überlassen", sagte Chris Hipkins, der im Kabinett von Premierministerin Jacinda Ardern sowohl Bildungsminister als auch für das Corona-Krisenmanagement zuständig ist, am Montag. Deshalb werde die Impfung für bestimmte Berufsgruppen obligatorisch.
Weltraum-Flug von "Star Trek"-Darsteller Shatner um einen Tag verschoben
Captain Kirk muss noch etwas warten bis zum "Beamen" in unendliche Weiten: Der für die kommende Woche geplante Flug von "Star Trek"-Schauspieler William Shatner ins All wird um einen Tag verschoben. Grund sei für das ursprüngliche Startdatum am Dienstag vorhergesagter Wind, erklärte das Raumfahrtunternehmen Blue Origin am Sonntag. Daher solle die Rakete mit Shatner an Bord nun am Mittwoch abheben.
Russische Region startet "Alkohol gegen Lebensmittel"-Aktion nach Todesfällen
Nach dutzenden Todesfällen durch den Konsum von gepanschtem Schnaps hat die zentralrussische Region Orenburg eine "Alkohol gegen Lebensmittel"-Tauschaktion gestartet. Käufer von "alkoholischen Getränken zweifelhafter Qualität" könnten diese in Supermärkten gegen Lebensmittel im Wert des mehrfachen Kaufpreises eintauschen, berichtete die Nachrichtenagentur Tass am Sonntag. Zuvor waren in den vergangenen Tagen 67 Menschen nach dem Konsum von gepanschtem Schnaps erkrankt, 34 von ihnen starben.
Corona-Lockdown in Sydney nach 106 Tagen aufgehoben
Nach fast vier Monaten ist am Montagmorgen (Ortszeit) der Corona-Lockdown in Sydney aufgehoben worden. "Das ist ein großer Tag für unseren Bundesstaat", sagte der Regierungschef von New South Wales, Dominic Perrottet. Nach "100 Tagen Blut, Schweiß und keinem Bier" hätten sich die Menschen die Lockerungen verdient.
Hanfverband fordert von Ampel-Koalition Legalisierung von Cannabis
Der Deutsche Hanfverband hat die Unterhändler einer möglichen Ampel-Koalition aufgefordert, die Legalisierung von Cannabis ins Regierungsprogramm aufzunehmen. "Die Chancen auf eine Legalisierung waren noch nie so groß wie jetzt", sagte Geschäftsführer Georg Wurth der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagausgabe).
Jugendlicher mischt auf Geburtstagsparty Ecstasy in Getränke
Nach dem Konsum von mit Ecstasy versetzten Mixgetränken mussten in Niedersachsen zehn Kinder zwischen 13 und 16 Jahren medizinisch behandelt werden. Sechs kamen in Krankenhäuser, zwei 13 und 14 Jahre alte Mädchen wurden auf Intensivstationen aufgenommen, wie die Polizei Lüneburg am Sonntag mitteilte. Ein 16-Jähriger hatte am Freitag auf einer Geburtstagsparty in Lüchow offenbar die Droge Getränke gemischt.
Mann bei Unfall mit Jetski auf dem Rhein ums Leben gekommen
Ein 60-jähriger Mann ist bei einem Jetski-Unfall auf dem Rhein in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Der Mann befuhr mit seinem Jetski am Samstag den Fluss im Landkreis Rastatt, als er aus bisher ungeklärter Ursache ins Wasser fiel, wie die Polizei in Göppingen am Sonntag mitteilte.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 66,1 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 66,1 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen eines Tages 7612 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Tänzer stirbt während Aufführung in Moskauer Bolschoi-Theater
Ein Tänzer des berühmten russischen Bolschoi-Theaters ist am Samstag bei einem Unfall während einer Opernaufführung gestorben. Wie das Moskauer Ensemble der Nachrichtenagentur Interfax mitteilte, ereignete sich der Unfall während eines Bühnenbildwechsels. Nach Angaben von Interfax wurde der 37-jährige Mann von einem Geländer erschlagen, das während des Umbaus von der Decke fiel.
Fürstin Charlène von Monaco nach HNO-Infektion in Südafrika erneut operiert
Fürstin Charlène von Monaco hat sich offiziellen Angaben in Südafrika erfolgreich einer weiteren Operation unterzogen. Der Eingriff sei am Freitag unter Vollnarkose vorgenommen worden und "sehr gut" verlaufen, sagte ein Vertreter des Palasts am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Fürstin müsse 48 Stunden "unter Beobachtung" bleiben, doch werde es danach keine weiteren Operationen infolge ihrer schweren HNO-Infektion mehr geben.
Mit Kokosnüssen und Gebeten 29 Tage auf hoher See überlebt
Mit Hilfe von Orangen, Kokosnüssen und Gebeten haben zwei Männer von den Salomon-Inseln 29 Tage im südlichen Pazifischen Ozean überlebt, bevor sie 400 Kilometer von ihrer Heimat entfernt vor der Küste Papua-Neuguineas gerettet wurden. Livae Nanjikana und Junior Qoloni waren in der für ihre Unberechenbarkeit berüchtigten Salomonensee unterwegs, als sie nur drei Stunden nach ihrem Reiseantritt am 3. September in raues Wetter gerieten.
Ölpipeline vor der Küste Kaliforniens vermutlich bereits länger beschädigt
Eine geborstene Ölpipeline vor der Küste Kaliforniens ist vermutlich bereits länger beschädigt als bislang bekannt. Wie die US-Küstenwache am Freitag erklärte, könnte der Riss in der Leitung bereits vor "mehreren Monaten bis zu einem Jahr" entstanden sein. Seitdem sind hunderttausende Liter Öl ins Meer vor der Küste von Huntington Beach südlich von Los Angeles entwichen. Der Schaden könnte demnach durch Schiffsanker verursacht worden sein.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 64,4 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 64,4 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen eines Tages 8854 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Brasilien überschreitet Zahl von 600.000 Corona-Toten
Brasilien hat am Freitag die offizielle Zahl von 600.000 Corona-Todesfällen überschritten. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, haben die Behörden mittlerweile mehr als 21,5 Millionen Fälle des tödlichen Virus registriert. Damit ist Brasilien nach den USA das am zweitstärksten von Covid betroffene Land der Welt - wobei viele Experten die offiziellen brasilianischen Zahlen als zu niedrig einschätzen.
US-Amerikanerin muss wegen Bärenfoto aus nächster Nähe für vier Tage ins Gefängnis
Weil sie einer Grizzly-Bärin und deren Jungen für ein Foto zu nahe kam, muss eine junge US-Bürgerin für vier Tage ins Gefängnis. "Sich einem Grizzly mit Jungen zu nähern, ist einfach nur dumm", sagte Staatsanwalt Bob Murray bei der Urteilsverkündung im Bundesstaat Wyoming. Es sei pures Glück, dass die 25-Jährige als Angeklagte im Gericht sitzt und nicht als zerfleischte Touristin geendet sei.
Neue technische Probleme bei Facebook
Wenige Tage nach einer massiven Panne hat der Online-Riese Facebook wieder mit technischen Problemen kämpfen müssen. "Wir sind uns darüber bewusst, dass einige Leute und Unternehmen Schwierigkeiten haben, auf Facebook-Produkte zuzugreifen", erklärte ein Konzernsprecher am Freitag. "Wir arbeiten an einer raschen Rückkehr zur Normalität und entschuldigen uns für jede Unannehmlichkeit." Facebook machte keine Angaben zum Ausmaß des Problems oder zu möglichen Gründen.
Anklage beantragt Einstellung des Verfahrens wegen Vergewaltigung gegen Luc Besson
Die Pariser Staatsanwaltschaft hat die Einstellung des Verfahrens gegen den französischen Regisseur und Produzenten Luc Besson wegen mutmaßlicher Vergewaltigung beantragt. Eine endgültige Entscheidung obliegt dem mit dem Fall betrauten Ermittlungsrichter, wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus Justizkreisen erfuhr. Besson war in dem Fall nicht beschuldigt worden, sondern lediglich in den Status eines sogenannten Zeugen mit Rechtsbeistand versetzt worden - einer Zwischenstufe zwischen dem Status eines Zeugen und dem eines Angeklagten.
Flughafen von La Palma wegen Vulkanasche weiterhin gesperrt
Der Flughafen auf der spanischen Ferieninsel La Palma ist wegen neuer Vulkanasche-Wolken auf unbestimmte Zeit gesperrt. Der Airport sei aufgrund der Ascheschicht auf den Rollbahnen "immer noch nicht betriebsbereit", erklärte der Flughafenbetreiber Aena am Freitag auf Twitter. Der Flugverkehr war am Donnerstag erneut unterbrochen worden. Die Aena wies darauf hin, dass die Start- und Landebahnen erst gereinigt werden müssten.
Kalifornien verbietet heimliches Abziehen von Kondom bei Sex
Kalifornien hat als erster US-Bundesstaat explizit das heimliche Abziehen des Kondoms beim Sex verboten. Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnete am Donnerstag (Ortszeit) ein Gesetz, das das bewusste Abstreifen des Kondoms beim Geschlechtsverkehr ohne das Einverständnis des Partners als Sexualverbrechen einstuft.
Mehrere Vorschulkinder nach Busunfall in Frankfurt am Main verletzt
Bei einem Unfall mit einem Bus in Frankfurt am Main sind am Freitag mehrere Vorschulkinder im Alter zwischen vier und sieben Jahren verletzt worden. Drei wiesen sichtbare leichte Verletzungen wie Platzwunden auf, wie die Polizei mitteilte. 16 weitere Kinder wurden vorsichtshalber in umliegende Krankenhäuser gebracht, um sie ärztlich untersuchen zu lassen. Inwieweit sie verletzt wurden, war unklar.
Frankreich gibt afrikanische Beutekunst an Benin zurück
Frankreich will 26 afrikanische Kunstobjekte Ende Oktober an ihr Herkunftsland Benin zurückgeben. "Werke an Afrika zurückzugeben, bedeutet auch, der afrikanischen Jugend einen Zugang zu ihrer Kultur zu verschaffen", erklärte Präsident Emmanuel Macron anlässlich eines Afrika-Frankreich-Gipfels am Freitag in Montpellier. Die Gegenstände, die zum so genannten Schatz von Behanzin gehören, waren zuletzt im Pariser Museum Quai Branly zu sehen.
Vier Arbeiter bei Ammoniakaustritt an Oberhofer Bobbahn verletzt
Durch den Austritt von Ammoniak an der Bobbahn im thüringischen Oberhof sind vier Arbeiter verletzt worden. Sie wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei in Suhl am Freitag mitteilte. Ein Arbeiter hatte bei Arbeiten an der Bahn am Freitagmorgen versehentlich eine Ammoniakleitung angebohrt, wodurch eine größere Menge der hochgiftigen Flüssigkeit austrat.
Restaurant mit Blick ins trübe Wasser
Neung genießt gegrilltes Schweinefleisch in einem Restaurant am Ufer des Chao Phraya, Bangkoks majestätischem, vom Hochwasser angeschwollenen Fluss. Ein Boot fährt vorbei, Neung klettert auf einen Schemel, um der Welle auszuweichen, dann setzt er sich wieder. Er ist glücklich, er hat einen Platz im "Chaopraya Antique Café" ergattert. Dessen Besitzer bietet Essen mit direktem Blick ins braune Hochwasser an.
Adele gibt erstes großes Interview über ihr "Jahr der Angst"
In einem seltenen Interview hat die britische Sängerin Adele über die Gründe gesprochen, die sie mit 30 Jahren fast zum Abbruch ihrer Karriere gebracht hätten. "Mit 30 fiel mein Leben ohne Vorwarnung auseinander", erzählte die 33-Jährige der britischen Ausgabe von "Vogue". "Ich dachte, ich schließe mich einfach in einem Haus ein", sagte sie der britischen "Vogue" in ihrem ersten großen Interview seit 2016.
David Hockney hat Frankreichs Lockdown in bester Erinnerung
Der britische Maler David Hockney hat den Corona-Lockdown in Frankreich in bester Erinnerung. "Es hat mich gar nicht gestört. (...) Ich habe jeden Tag arbeiten können und hatte fast ein Jahr lang Ruhe", sagte Hockney der Nachrichtenagentur AFP. "Ich habe 220 Bilder auf dem iPad gemalt. Das hat mir richtig gut getan", fügte der 84-Jährige hinzu, der schon vor Jahren dieses Malwerkzeug für sich entdeckt hat.
Eurovision Song Contest in kommendem Jahr in Turin
Der Eurovision Song Contest (ESC) findet im kommenden Jahr in Turin statt. Turin werde Gastgeber der beiden Halbfinals am 10. und 12. Mai sowie des ESC-Finales am 14. Mai sein, teilte die europäische Rundfunkgemeinschaft EBU am Freitag in Genf mit. EBU-Supervisor Martin Österdahl erklärte, der Enthusiasmus und das Engagement der Stadt Turin für die Austragung seien beeindruckend gewesen.
Gericht unterbindet Weiterverkauf von Oktoberfestreservierungen
Das Landgericht München I hat dem zu horrenden Preisen üblich gewordenen Weiterverkauf von Oktoberfestreservierungen einen Riegel vorgeschoben. In einem am Freitag verkündeten Urteil verbot das Gericht einer Eventagentur, Tischreservierungen des Festzelts der Ochsenbraterei im Internet zu verkaufen. Bei der Ochsenbraterei hätte ein Tisch für zehn Personen bei der wegen Corona abgesagten Wiesn 2020 wegen des Mindestverzehrs maximal 400 Euro gekostet - das Angebot der Eventagentur lag zwischen 1990 Euro und 3299 Euro. (Az. 3 HK O 5593/20)
KKH-Analyse: Immer mehr Kinder extrem übergewichtig
In Deutschland haben Kinder immer häufiger extremes Übergewicht. Wie aus einer am Freitag in Hannover veröffentlichten Analyse der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hervorgeht, stieg in den vergangenen zehn Jahren die Zahl adipöser Kinder zwischen sechs und 18 Jahren um 27 Prozent. Bei Jungen fiel der Anstieg mit 35 Prozent erheblich höher aus als bei Mädchen mit einem Plus von 19 Prozent.
Umfrage: Deutsche und Dänen in Europa während Pandemie psychisch am stabilsten
In Europa sind in der Corona-Pandemie laut einer Umfrage Deutsche und Dänen derzeit psychisch am stabilsten. In beiden Ländern gaben jeweils 40 Prozent der Menschen an, dass sich die Pandemie negativ auf ihre psychische Gesundheit ausgewirkt habe, wie eine am Freitag in Köln veröffentlichte Befragung von Yougov ergab. Vor einem Jahr, im November 2020, hatten sich noch 44 Prozent der Menschen in Deutschland belastet gefühlt. Damals galten die Deutschen im weltweiten Vergleich in Zeiten der Corona-Krise als psychisch am stabilsten.