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Urteil: Lebenslange Haft für Männer nach Schüssen in Cottbus
Gut eineinhalb Jahre nach tödlichen Schüssen auf einen 31-Jährigen in der Cottbuser Innenstadt hat das Landgericht der brandenburgischen Stadt zwei Männer am Freitag wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden 31 und 33 Jahre alten Angeklagten ihr Opfer töten wollten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Sie hätten dabei aus Heimtücke gehandelt.
Pfizer meldet hohe Wirksamkeit von neuem Corona-Medikament
Ein vom US-Pharmariesen Pfizer entwickeltes Corona-Medikament hat nach Angaben des Unternehmens in einer klinischen Studie eine hohe Wirksamkeit gezeigt. Die Pille mit dem Namen Paxlovid habe die Wahrscheinlichkeit von Krankenhauseinweisungen oder Tod bei einer Coronavirus-Infektion bei Risikopatienten um 89 Prozent gesenkt, erklärte der Konzern am Freitag. Die vorläufigen Ergebnisse sollen laut Pfizer so schnell wie möglich der US-Arzneimittelbehörde (FDA) für eine Notfallzulassung übergeben werden.
Prozess um zu Tode geschütteltes Baby im Hildesheim begonnen
Im niedersächsischen Hildesheim hat am Freitag ein Prozess um ein mutmaßlich zu Tode geschütteltes drei Monate altes Baby begonnen. Der 33-jährige Vater des Kinds ist deswegen vor dem Landgericht wegen Totschlags angeklagt. Er soll es im März in der Familienwohnung nach anhaltendem Schreien heftig geschüttelt haben, worauf es an Hirnblutungen starb.
Seehofer baut Merkel-Figur in seine Modelleisenbahn ein
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will sich im bevorstehenden Ruhestand mit Leidenschaft dem Modellbau widmen. Er wolle endlich seine Modelleisenbahn fertigstellen, in die er autobiografische Bezüge einbaue, sagte Seehofer dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. So verfüge er über drei Angela-Merkel-Figuren im Maßstab 1:87. Gerne stelle er die Kanzlerin auf den größten Bahnhof, verriet Seehofer. "Dann ist sie die Chefin der Anlage, und ich stehe neben ihr."
Peking und Neu Delhi verschwinden im Smog
Wegen starker Luftverschmutzung sind in Peking Autobahnen und Schulhöfe gesperrt worden. Eine dicke Smog-Wolke lag am Freitag über dem Norden Chinas. Die Sicht betrug laut Meteorologen stellenweise weniger als 200 Meter. Auch über der indischen Hauptstadt Neu Delhi lag am Freitag eine giftige Smog-Wolke. Dort waren am Vortag anlässlich des hinduistischen Lichterfestes Diwali unzählige Öllampen und Kerzen abgebrannt und Feuerwerkskörper gezündet worden.
Corona-Pass kann in Frankreich bis zum Sommer eingesetzt werden
Das französische Parlament hat den Einsatz des umstrittenen Corona-Passes bis zum Sommer 2021 ermöglicht. Die Nationalversammlung stimmte am Freitag endgültig über ein entsprechendes Gesetz ab. Die Opposition hatte der Regierung "Gesundheits-Autoritarismus" vorgeworfen. Sie kritisierte zudem, dass die Regelung bis nach der Präsidentschaftswahl gelte. Dadurch verschaffe sich die Regierung einen "Freibrief" für ihre Gesundheitspolitik.
29-Jähriger flüchtet vor Polizeikontrolle durch drei Bundesländer
Ein 29-Jähriger ist vor einer Polizeikontrolle durch drei Bundesländer geflüchtet. Die Verfolgungsfahrt endete nach mehr als 50 Kilometern mit drei Leichtverletzten und zwei beschädigten Autos im hessischen Darmstadt, wie die dortige Polizei am Freitag mitteilte. Demnach fiel einer Zivilstreife der Polizei Rheinpfalz am Donnerstagnachmittag auf der Autobahn 6 bei Frankenthal in Rheinland-Pfalz auf, dass das Auto des 29-Jährigen nicht zugelassen war.
Sting verdankt psychische Gesundheit dem Gitarrenspiel
Der Musiker Sting verdankt nach eigenen Worten seine psychische Gesundheit dem Gitarrenspiel. Er habe während der Coronazeit gewusst, er müsse "Musik machen, um gesund und bei Verstand zu bleiben", sagte der 70-jährige Brite dem Magazin "Playboy" laut Mitteilung vom Freitag. "Musik war immer schon meine Therapie, ein Leben lang."
Zoll verhindert Einfuhr von vielen Millionen Plastiktrinkhalmen
Der Hamburger Zoll hat die Einfuhr von knapp anderthalb Millionen Trinkhalmen aus Plastik verhindert. Wie die Behörde am Freitag in der Hansestadt mitteilte, wurden die Lieferungen aus China und Taiwan im Oktober bei Routinekontrollen des Frachtverkehrs im Hafen entdeckt und beschlagnahmt. Einfuhr und Verkauf von Plastikhalmen sind in der gesamten EU seit Juli dieses Jahres aus Umweltschutzgründen generell verboten.
Nach 40 Jahren: Abba-Fans feiern neues Album der Kultband
"Thank you for the music": Das Warten der Abba-Fans auf neue Songs der schwedischen Kultband hat nach vier Jahrzehnten eine Ende. In der Nacht zum Freitag erschien das neue Studioalbum des Quartetts. Fans zeigten sich begeistert - das Urteil der Kritiker fiel dagegen gemischt aus.
Nach 40 Jahren: Abba-Fans feiern VÖ von neuem Studioalbum
Jahrzehnte haben Abba-Fans auf ein neues Album der Band gehofft - nun ist es so weit: Die schwedische Kultband veröffentlichte in der Nacht zum Freitag ihr erstes Studioalbum seit fast 40 Jahren. "Voyage" wurde um Mitternacht in den Streamingdiensten freigeschaltet und als CD angeboten.
Vier Festnahmen bei Razzia gegen Arzneimittelkriminalität in Nordrhein-Westfalen
Bei einer Razzia gegen organisierte Arzneimittelkriminalität in Nordrhein-Westfalen haben Ermittler vier Beschuldigte im Alter zwischen 32 und 49 Jahren festgenommen. Insgesamt wurden am Donnerstag und in der Nacht davor in mehreren Städten des Bundeslands 14 Objekte durchsucht, wie das Zollfahndungsamt und die Staatsanwaltschaft in Essen am Freitag mitteilten. Dabei wurden unter anderem über 26.000 illegale Potenzmitteltabletten, rund 56.000 Euro Bargeld, Kryptowährung im Wert von 6400 Euro sowie tausend Gold- und 80 Silbermünzen beschlagnahmt.
Richter setzt in Missbrauchsprozess gegen Prinz Andrew Anhörung für 4. Januar an
Im Missbrauchsskandal um Prinz Andrew hat ein New Yorker Richter den 4. Januar als Termin für eine Anhörung der Verteidigung angesetzt. Dann werde das Gericht die Argumente des Beschuldigten für eine Abweisung der Klage anhören, erklärte Richter Lewis Kaplan am Donnerstag.
Polizei in Kolumbien vereitelt Raub in Goldlager
Es hätte eine Szene aus der bekannten Netflix-Serie "Haus des Geldes" sein können: In der kolumbianischen Stadt Medellín haben sich 20 Maskierte einen Schusswechsel mit der Polizei geliefert, nachdem sie beim Einbruch in ein Goldlager gestört wurden. Auf Videos in den Online-Netzwerken war am Donnerstag zu sehen, wie die Verdächtigen auf Motorrädern vor den Beamten flüchteten. Elf Mitglieder der Bande wurden festgenommen, ein Verdächtiger wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
RKI meldet erneut Anstieg der Corona-Inzidenz
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Freitagmorgen eine Inzidenz von 169,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 154,5 gelegen.
Arbeiter finden Überreste von historischer Grabstädte in Peru
Bei Straßenarbeiten in der peruanischen Hauptstadt Lima sind Arbeiter auf die Überreste einer historischen Grabstätte mit 2000 Jahre alten Keramikgefäßen gestoßen. "Bisher haben wir sechs menschliche Körper geborgen, darunter Kinder und Erwachsene, zusammen mit einer Reihe von Keramikgefäßen, die speziell für ihre Bestattung hergestellt wurden", sagte die Archäologin Cecilia Camargo der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag.
Scheidender EKD-Ratsvorsitzender unzufrieden mit Missbrauchs-Aufarbeitung der Kirche
Der scheidende EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm ist unzufrieden mit dem Stand der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und der Präventionsstrategie in der Evangelischen Kirche Deutschlands. "Wir haben es versucht. Aber ich bin trotz aller Anstrengungen und allem Erreichten nicht zufrieden mit dem Ergebnis", sagte Bedford-Strohm den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben).
Zwei Tote bei Schießerei in der Nähe von mexikanischem Urlaubsort
Bei einer Schießerei zwischen rivalisierenden Banden an einem Strand in der Nähe des mexikanischen Urlaubsortes Cancún sind zwei Menschen getötet worden. Bei den Opfern handle es sich um mutmaßliche Drogendealer, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Zahlreiche ausländische Touristen zeigten sich angesichts der Gewalttat erschüttert und verängstigt.
Start von Weltraummission mit deutschem Astronauten Maurer verzögert sich weiter
Der Start des deutschen Astronauten Matthias Maurer zur Internationalen Raumstation ISS verzögert sich immer weiter. Wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Donnerstag mitteilte, wird die Rakete mit der SpaceX-Raumkapsel wegen schlechten Wetters frühestens am Montagabend um 21.51 Uhr (Ortszeit; Dienstag 03.51 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida starten können. Am Samstag oder Sonntag sei ein Start wegen der Wetterbedingungen nicht möglich.
Studie: 98 Prozent des Great Barrier Reef seit 1998 von Korallenbleiche betroffen
98 Prozent des Great Barrier Reef in Australien sind einer Studie zufolge seit 1998 von Korallenbleiche betroffen gewesen. Nur ein Bruchteil des weltgrößten Korallenriffs sei unberührt geblieben, hieß es in der am Donnerstag in der Fachzeitschrift "Current Biology" veröffentlichten Studie.
Blue Origin unterliegt vor Gericht in Streit um Nasa-Auftrag für SpaceX
Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos ist im Streit um einen Milliardenauftrag der Nasa für seinen Rivalen SpaceX von Elon Musk vor Gericht unterlegen. Ein Bundesrichter wies die Klage von Blue Origin um den Bau einer Mondlandefähre für das Artemis-Programm am Donnerstag ab. Eine Begründung wurde zunächst nicht veröffentlicht.
Spanische Regierung legt Plan zum Schutz des Mar Menor vor
Spaniens Regierung hat einen Plan zum Schutz des Mar Menor vorgelegt. Zur Rettung der größten Salzwasserlagune Europas, die unter der Verschmutzung durch die Landwirtschaft leidet, seien bis 2026 Investitionen in Höhe von 382 Millionen Euro vorgesehen, sagte Umweltministerin Teresa Ribera am Donnerstag. Der Plan soll die schädlichen Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Lagune einschränken, die nach Einschätzung von Umweltschützern am "Rand des ökologischen Zusammenbruchs" steht.
Dwayne Johnson will nach tödlichem Baldwin-Schuss keine echten Waffen mehr am Set
Hollywood-Star Dwayne "The Rock" Johnson will nach dem tödlichen Schuss seines Schauspielkollegen Alec Baldwin auf eine Kamerafrau nie wieder echte Schusswaffen bei Dreharbeiten einsetzen. "Wir haben ein Leben verloren", sagte der 49-jährige Action-Darsteller am Mittwochabend (Ortszeit) bei der Premiere seines neuen Films "Red Notice" in Los Angeles dem Magazin "Variety". Auf Filmsets seiner Produktionsfirma Seven Bucks Productions würden deswegen künftig nur noch Waffen-Attrappen zum Einsatz kommen.
Zahl der Toten bei Hochhauseinsturz in Lagos auf 36 gestiegen
Nach dem Einsturz eines Hochhauses in der nigerianischen Millionenstadt Lagos ist die Zahl der Toten auf 36 gestiegen. Bislang seien 33 männliche und drei weibliche Todesopfer bestätigt worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates Lagos der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag mit. Neun Menschen hätten das Unglück am Montag überlebt. Am Mittwoch war noch von 22 Toten die Rede gewesen.
Auch Österreich kämpft mit rapidem Anstieg der Corona-Fallzahlen
Auch Deutschlands Nachbarland Österreich hat mit einem deutlichen Anstieg der Corona-Infektionszahlen zu kämpfen. Mit 8593 Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldeten das Innen- und das Gesundheitsministerium in Wien am Donnerstag den höchsten Wert in diesem Jahr, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Dies seien knapp ein Drittel mehr neue Corona-Fälle als am Mittwoch, als mit 6506 Fällen das bisherige Jahreshoch verzeichnet worden sei.
Großbritannien lässt als erstes Land Corona-Medikament in Pillenform zu
Als erstes Land weltweit hat Großbritannien ein Corona-Medikament in Pillenform zugelassen. Die Arzneimittelbehörde (MHRA) gab am Donnerstag grünes Licht für das Medikament Molnupiravir des US-Pharmariesen MSD zur Behandlung von leicht bis mittelschwer erkrankten Covid-Patienten. Gesundheitsminister Sajid Javid sprach von einem "historischen Tag" für sein Land: Zum ersten Mal gebe es ein "antivirales Mittel zur Behandlung von Covid-19, das zu Hause eingenommen werden kann".
Lebenslange Haft im neuem Prozess um zerstückelte Leiche in Reisetasche in Hessen
In einem neuen Prozess zum Fall einer zerstückelten Leiche in einer Reisetasche hat das Landgericht im hessischen Darmstadt den Angeklagten am Donnerstag wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach Ansicht des Gerichts schlug der inzwischen 37-Jährige seine Lebensgefährtin im Januar 2019 im Streit erst mehrfach ins Gesicht und ermordete sie dann mit stumpfer Gewalt gegen ihren Hals, wie ein Gerichtssprecher sagte.
Nach gewaltsamem Tod von Mann in Köln stellt sich 17-Jähriger Polizei
Zwei Tage nach dem gewaltsamen Tod eines jungen Manns in Köln hat sich ein 17-Jähriger bei der Polizei gestellt. Der Jugendliche stehe im dringenden Verdacht, den 25-Jährigen am Montag durch einen Stich mit einem spitzen Gegenstand in den Oberkörper getötet zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der Domstadt am Donnerstag mit. Er wurde wegen Totschlags am Mittwoch in Haft genommen.
Ex-Schauspielerin Bardot wegen rassistischer Beleidigung zu Geldstrafe verurteilt
Wegen rassistischer Beleidigung hat ein Gericht die französische Ex-Schauspielerin Brigitte Bardot zu einer Strafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt. Ihr Pressesprecher muss 4000 Euro Strafe zahlen, wie ein Gericht in Saint-Denis auf der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean am Donnerstag mitteilte.
Stella McCartney wirbt bei UN-Klimakonferenz für Umsteuern der Mode-Branche
Ipsos-Studie: Deutschland auf weltweiter Image-Skala weiter auf Platz eins
Deutschland bleibt auf der weltweiten Image-Skala laut einer neuen Ipsos-Studie auf Platz eins. Zum fünften Mal in Folge nimmt Deutschland auf dem sogenannten Anholt-Ipsos Nations Brand Index (NBI) die Spitzenposition ein, wie das Marktforschungsinstitut Ipsos und die Politikberatung Anholt am Donnerstag mitteilten. Zu den Verlierern der Bewertung gehört Großbritannien, das vom zweiten auf den fünften Platz zurückfiel.
WHO: Dynamik des Corona-Infektionsgeschehens in Europa ist besorgniserregend
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich besorgt über die steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen in Europa geäußert. Die Geschwindigkeit, mit der sich das Virus derzeit in den europäischen Ländern ausbreite, gebe Anlass zu "großer Sorge", sagte der WHO-Europadirektor Hans Kluge am Donnerstag. Europa befinde sich erneut im "Epizentrum" der Pandemie.