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Japan: Regierungschef hat in Residenz keine Geister gesehen
Japans Regierungschef Fumio Kishida ist in seiner als Spukhaus geltenden Residenz nach eigenen Angaben bisher keinen Geistern begegnet. "Ich habe keine gesehen, noch nicht", sagte Kishida am Montag. In der offiziellen Residenz des japanischen Ministerpräsidenten sollen die rastlosen Geister von Putschisten aus dem Jahr 1936 ihr Unwesen treiben.
Südafrika: Coronavirus bei Präsident Ramaphosa = Isolation
Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 69-Jährige habe nach dem Staatsbegräbnis für Ex-Präsident Frederik de Klerk in Kapstadt am Sonntag begonnen, sich unwohl zu fühlen und sei daraufhin getestet worden, erklärte sein Büro. Ramaphosa ist demnach vollständig geimpft und wohl auf.
Putin verdiente sich nach der Sowjetunion mit Taxifahrten Geld
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat sich der russische Präsident Wladimir Putin nach eigenen Angaben mit privaten Taxifahrten ein Zubrot verdient. Das Auseinanderfallen der UdSSR sei für die "meisten Bürger" eine "Tragödie" gewesen, sagt Putin in einem Channel-One-Film über die Geschichte Russlands, aus dem die staatliche Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Sonntag vorab Auszüge veröffentlichte.
Zweieinhalbjährige siamesische Zwillinge aus Bangladesch sollen getrennt werden
Nach mehr als zwei Jahren sollen in Bangladesch geborene siamesische Zwillinge am Montag nun endgültig getrennt werden. Die unter anderem mit einem gemeinsamen Rücken geborenen zweieinhalb Jahre alten Mädchen Labiba und Lamisa waren im Alter von neun Tagen am Enddarm getrennt worden, eine später vorgesehene weitere Operation musste aber wegen der Corona-Pandemie immer wieder verschoben werden - nun soll sie stattfinden.
Zahl der Tornado-Todesopfer allein in Kentucky steigt auf über 80
Durch die verheerenden Tornados in den USA sind allein im Bundesstaat Kentucky mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen. Dies gab am Sonntag Gouverneur Andy Beshear bekannt. Er äußerte zugleich die Befürchtung, dass die Zahl der Todesopfer in seinem Bundesstaat auf über 100 steigen werde. Es sei die tödlichste Tornado-Serie in der Geschichte des Bundesstaates.
Autorin von "Interview mit einem Vampir" mit 80 Jahren gestorben
Anne Rice, die Autorin von "Interview mit einem Vampir", ist tot. Nach Angaben ihrer Familie starb die US-Schriftstellerin am Samstag im Alter von 80 Jahren an den Komplikationen eines Schlaganfalls. Berühmt wurde Rice durch ihre Vampir- und Hexenromane, ihr "Interview mit einem Vampir" wurde mit Tom Cruise und Brad Pitt in den Hauptrollen verfilmt.
Kimmich will sich gegen Coronavirus impfen lassen
Nach einer Coronainfektion will sich Fußball-Profi Joshua Kimmich nun doch impfen lassen. In einem Interview für die ZDF-Sendung "Sportstudio Reportage", die am Sonntagnachmittag ausgestrahlt werden sollte, bedauerte Kimmich, dass er sich nicht früher zu diesem Schritt entschlossen habe. "Generell war es für mich einfach schwierig mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen, deshalb war ich auch so lange unentschlossen", sagte der 26-Jährige.
Verfrühtes Weihnachtsgeschenk ruft Polizei in Thüringen auf den Plan
Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk hat im thüringischen Bad Salzungen die Polizei auf den Plan gerufen. Wie die Beamten am Sonntag in Suhl mitteilten, wurden sie von einer verängstigten alleinstehenden 82-Jährigen alarmiert, die ein großes unangekündigtes Paket von einem ihr unbekannten Absender erhalten hatte.
Ein Toter und drei Verletzte durch Kohlenmonoxid auf bayerischem Campingplatz
Bei einem Kohlenmonoxid-Unfall auf einem Campingplatz im bayerischen Viechtach hat es einen Toten und drei Verletzte gegeben. Wie die Polizei in Straubing am Samstagabend mitteilte, hielten sich die vier Betroffenen am Samstagnachmittag in einem Wohnwagen mit Vorzelt auf, in dem ein mit Gas betriebener Heizstrahler stand. Ein 74-Jähriger kam ums Leben.
Berühmter brasilianischer Samba-Musiker Monarco gestorben
Der berühmte brasilianische Samba-Musiker Monarco ist tot. Der Sänger und Komponist mit dem bürgerlichen Namen Hildemar Diniz verstarb am Samstag im Alter von 88 Jahren, wie die Samba-Schule Portela in Rio de Janeiro auf ihrer Website mitteilte. Als Todesursache nannte sie Komplikationen während einer Darmoperation. Monarco hatte sich seit November im Krankenhaus befunden.
Mindestens drei Tote nach mutmaßlicher Gasexplosion auf Sizilien
In der sizilianischen Stadt Ravanusa sind mehrere Gebäude von einer schweren Explosion zerstört worden, dabei wurden nach jüngsten Angaben der Behörden mindestens drei Menschen getötet. Zwei Frauen konnten lebend geborgen werden, sechs weitere Menschen wurden am Sonntag noch vermisst. Auch Stunden nach dem Unglück am Samstagabend war unklar, wieviele Gebäude bei der Explosion einstürzten. Als Ursache vermuteten die Behörden ein Gasleck.
Mindestens vier Tote bei Einsturz von vierstöckigem Gebäude auf Sizilien
Beim Einsturz eines vierstöckigen Wohngebäudes nach einer Explosion sind auf Sizilien mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, fünf weitere Menschen wurden am Sonntag noch vermisst. Zwei Frauen konnten nach Angaben der Behörden lebend aus den Trümmern gerettet werden. Das Unglück hatte sich demnach am Samstagabend im Ort Ravanusa ereignet. Die Behörden vermuteten ein Gasleck als Ursache. Sie leiteten Ermittlungen ein.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt nur leicht auf 390,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen lag der Wert bei 390,9. Am Vortag hatte er noch bei 402,9 gelegen, vor einer Woche bei 439,2. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 32.646 Neuinfektionen verzeichnet.
17-Jähriger stirbt nach Streit in München
In München hat ein 17-Jähriger bei einer Auseinandersetzung tödliche Verletzungen erlitten. Wie die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt am Samstag mitteilte, war es nach bisherigen Erkenntnissen am Freitagabend im Stadtteil Haidhausen in einem Hinterhof zu einem Handgemenge zwischen dem 17-Jährigen und seinen beiden Begleitern mit zwei Unbekannten gekommen, die sich nach dem Streit fluchtartig entfernten.
Tochter von US-Raumfahrtlegende Alan Shepard ins All geflogen
60 Jahre nach dem historischen Weltraumflug des ersten US-Astronauten Alan Shepard ist nun auch seine Tochter ins All gestartet: Laura Shepard Churchley und fünf weitere Insassen hoben am Samstag mit einer Rakete des privaten Weltraumunternehmens Blue Origin im US-Bundesstaat Texas ab. Bereits elf Minuten später waren die Reisenden wieder zurück auf der Erde, dazwischen erlebten sie eine kurze Zeit in der Schwerelosigkeit.
Rund 44.000 Menschen protestieren in Wien gegen Corona-Maßnahmen
Mehr als 40.000 Österreicher haben am Samstag gegen die geltenden Corona-Maßnahmen und die von der Regierung angekündigte Impfpflicht protestiert. In der Hauptstadt Wien gingen nach Angaben der Polizei etwa 44.000 Menschen auf die Straße. Auch in anderen Städten der Alpenrepublik fanden Proteste statt. Am Sonntag endet in Österreich für Geimpfte ein dreiwöchiger Lockdown, der wegen der stark gestiegenen Infektionsfälle verhängt worden war.
Rund 44.000 Menschen bei Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Wien
In Wien haben am Samstag erneut zehntausende Menschen gegen die geltenden Corona-Maßnahmen und die von der Regierung angekündigte Impfpflicht demonstriert. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Nachmittag unter Berufung auf Polizeiangaben berichtete, befanden sich etwa 44.000 Menschen am Heldenplatz in der Hauptstadt. Dort wetterte der Chef der rechtspopulistischen FPÖ, Herbert Kickl, gegen die Politik der Regierung. Auch in anderen Städten der Alpenrepublik fanden Proteste statt.
20.000 Menschen bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in Wien
In Wien haben am Samstag erneut tausende Menschen gegen die geltenden Corona-Maßnahmen und die von der Regierung angekündigte Impfpflicht demonstriert. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf Polizeiangaben berichtete, versammelten sich etwa 20.000 Menschen am Heldenplatz in der Hauptstadt. Dort wollte unter anderem der Chef der rechtspopulistischen FPÖ, Herbert Kickl, sprechen. Anschließend war ein Protestmarsch geplant.
Raumfahrt als "Herzensanliegen"
Wie fühlt es sich im Weltall an, woraus besteht eine Raumstation - und riecht und schmeckt es dort eigentlich wie auf der Erde? Zu Fragen wie diesen hat sich der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer von der Internationalen Raumstation ISS aus am Samstag mit per Videotelefonat zugeschalteten Kindern und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgetauscht. Dabei hob Maurer hervor, dass es bei den vielen Experimenten auf der ISS um "Wissenschaft für die Menschheit auf dem Boden" gehe.
Dieb der Spezialuhr von Diego Maradona in Indien geschnappt
Die indische Polizei hat nach eigenen Angaben eine gestohlene Spezial-Armbanduhr von Diego Maradona wiedergefunden. Der mutmaßliche Täter sei nach dem Diebstahl in Dubai in seine indische Heimatstadt Sivasagar geflohen und dort mitsamt seiner Beute festgenommen worden, sagte der dortige Polizeichef Rakesh Roushan am Samstag der Nachrichtenagentur AFP.
Spielbergs "Maria" war eher gestresst als glücklich über ihre Wahl
Es ist eigentlich der Traum jeder angehenden Schauspielerin: Unter 30.000 Bewerbern für eine Hauptrolle wählte Starregisseur Steven Spielberg für seine Neuauflage der "West Side Story" Rachel Zegler als "Maria" aus - und die heute 20-Jährige war eher gestresst als glücklich. "Ich habe mich nicht wie in einem Märchen gefühlt, als es passierte", berichtete sie der Nachrichtenagentur APP. "Ich war vielmehr total gestresst."
Binnen eines Tages mehr als hundert Corona-Tote in Peru registriert
In Peru, dem Land mit der weltweit höchsten Covid-19-Todesrate, sind binnen eines Tages mehr als hundert neue Todesfälle registriert worden. Diese Schwelle an einem Tag sei zuletzt vor vier Monaten überschritten worden, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Insgesamt seien binnen 24 Stunden 123 Tote und 1356 Infektionsfälle verzeichnet worden.
Vermutlich Dutzende Tote durch Tornados in den USA
Bei einer ganzen Serie von Tornados sind in den USA zwei Wochen vor Weihnachten vermutlich Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Allein im Bundesstaat Kentucky befürchteten die Behörden mindestens 50 Tote, mindestens vier weitere Todesopfer wurden in Arkansas und Tennessee gemeldet. Auch in einem zum Teil verwüsteten Amazon-Lagerhaus in Illinois gab es nach Angaben der Polizei Todesopfer.
Mindestens 50 Tote durch Tornado im US-Bundesstaat Kentucky befürchtet
Im US-Bundesstaat Kentucky sind vermutlich mindestens 50 Menschen durch einen Tornado getötet worden. "Ich befürchte, dass es mehr als 50 Tote in Kentucky gibt, vermutlich eher 70 bis 100", sagte am Samstag Gouverneur Andy Beshear vor Journalisten. Schwere Unwetter mit einer ganzen Serie von Tornados hatten am Freitag mehrere Bundesstaaten im Südosten und im Zentrum der USA getroffen.
Staatsanwaltschaft im Maxwell-Prozess beendet Beweisführung früher als erwartet
Früher als erwartet hat die Staatsanwaltschaft im Prozess gegen Ghislaine Maxwell ihre Beweisführung am Freitag beendet. Nach der Aussage ihrer vierten und letzten Hauptzeugin geht das Verfahren vor dem Gericht in New York voraussichtlich erst am kommenden Donnerstag weiter. Die US-Justiz wirft der langjährigen Vertrauten des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein vor, über Jahre Minderjährige für ihn rekrutiert zu haben. Sie weist dies zurück.
Lange Haftstrafen in Prozess nach Brand in brasilianischer Disco mit 242 Toten
Knapp neun Jahre nach einem verheerenden Brand in einer brasilianischen Diskothek mit 242 Todesopfern sind die vier Verantwortlichen zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Die beiden Besitzer der Diskothek "Kiss" und zwei Musiker wurden am Freitag von einem Gericht in Porto Alegre des Totschlags und des versuchten Totschlags für schuldig befunden.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 402,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen lag der Wert bei 402,9. Am Vortag hatte er noch bei 413,7 gelegen, vor einer Woche bei 442,7. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 53.697 Neuinfektionen verzeichnet.
Höchstwerte für Schwefelemissionen im Mittelmeer sollen ab 2025 gesenkt werden
In Antalya in der Türkei haben sich am Freitag 21 Staaten des Mittelmeerraumes darauf verständigt, die Höchstwerte für Schwefelemissionen in der Schifffahrt herabzusetzen. Die Schwefelrückstände sind für die Lebewesen im Meer sehr schädlich. Ab Januar 2025 sollen im Mittelmeer nur noch 0,1 Prozent zulässig sein, bis dahin sind es 0,5 Prozent. Die Schwefelwerte bedürfen der Zustimmung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO).
Abba mit erfolgreichstem Album des Jahres in Deutschland
Abba haben mit ihrem Comeback auch die Jahrescharts in Deutschland dominiert. Mit großem Vorsprung liege die legendäre schwedische Band mit dem Album "Voyage" vorn, teilten die Konsumforscher von GfK Entertainment am Freitag in Baden-Baden mit. Das Album habe sich in Deutschland schon über 400.000 Mal verkauft, mit drei Wochen auf Platz eins stand es dort länger als jede andere Platte in diesem Jahr.
Mann aus Zwickau baute Waffen mit Fräsmaschine und 3D-Drucker
Die sächsischen Polizei hat bei einem 75 Jahre alten Mann aus Zwickau vier selbstgebaute Waffen gefunden. Die Waffen stellte der Mann mit Hilfe einer computergestützten Fräsmaschine, einer Drehbank, eines 3D-Druckers sowie mit Schweißgeräten und weiteren Werkzeugen her, wie die Polizei in Zwickau am Freitag mitteilte.
Moskau will Walfang für Aquarien und Wasserparks verbieten
Der russische Präsident Wladimir Putin will den Fang von Walen verbieten, wenn sie anschließend in Aquarien und ähnlichen Einrichtungen zur Schau gestellt werden sollen. Nach deutlicher Kritik an dieser Praxis sprach sich Putin für "ein Verbot des Walfangs zu Show-Zwecken" aus. Der russische Greenpeace-Chefs Sergej Ziplijonkow zeigte sich am Freitag "erfreut" über die Unterstützung des Präsidenten. Die "Beseitigung dieser Gesetzeslücke" sei sehr wichtig.
Verkehrsminister beschließen Verlängerung von Umtauschfrist für Führerscheine
Die Verkehrsministerkonferenz hat eine Verlängerung der Umtauschfrist für Papierführerscheine beschlossen. Ein gemeinsamer Beschlussvorschlag Thüringens, Sachsens und Sachsen-Anhalts sei angenommen worden, teilte das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft am Freitag in Erfurt mit. Bürgerinnen und Bürgern dürften nicht Gefahr laufen, "sich eine Geldbuße für ungültige Führerscheine einzuhandeln, wenn es pandemiebedingt kaum möglich war, einen Antrag auf Umtausch der Altführerscheine zu stellen", erklärte Ministerin Susanna Karawanskij (Linke).