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WG-Mitbewohnerin zu Tode gequält: Lebenslange Haft für drei Angeklagte in Köln
Weil sie ihre WG-Mitbewohnerin zu Tode quälten, hat das Landgericht Köln am Montag zwei Frauen und einen Mann zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Wie eine Gerichtssprecherin mitteilte, wurden die drei Angeklagten wegen Mordes schuldig gesprochen. Gegen zwei Angeklagte wurde Sicherungsverwahrung angeordnet. Ein vierter Angeklagter erhielt wegen gefährlicher Körperverletzung eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren.
Arzt soll auf Wunsch Drogen verschrieben haben: Prozess in Mannheim begonnen
Wegen unberechtigter Betäubungsmittelverschreibungen in zahlreichen Fällen muss sich ein Arzt seit Montag vor dem Landgericht im baden-württembergischen Mannheim verantworten. Laut Anklage soll der 49-jährige Mediziner mehreren Patienten auf deren Wunsch hin über Jahre hinweg in rund 300 Fällen Rezepte ausgestellt haben, ohne dass eine ärztliche Diagnose vorlag. Es ging etwa um Cannabis.
Geldstrafe für Berliner Clanchef in Prozess um Streit mit Rapper Bushido
Der Berliner Clanchef Arafat A.-C. ist nach einem rund dreieinhalbjährigen Prozess um einen Streit mit dem Rapper Bushido zu einer Geldstrafe von 81.000 Euro wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Worts verurteilt worden. Von schwerwiegenderen Anklagepunkten wie Erpressung und Körperverletzung sprach das Berliner Landgericht A.-C. am Montag frei. Hintergrund des Prozesses war ein Konflikt um die Auflösung vor Geschäftsbeziehungen 2018.
Polizei entdeckt in Oberhausen hunderte Cannabispflanzen - eine Festnahme
Im nordrhein-westfälischen Oberhausen hat die Polizei in einer Doppelhaushälfte eine Cannabisplantage mit rund 600 Pflanzen entdeckt. Ein 27 Jahre alter Mann wurde festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft in Duisburg und die Oberhausener Polizei am Montag mitteilten. Der Verdächtige kam in Untersuchungshaft.
Mehr als hundert Tote bei verheerenden Waldbränden in Chile
Durch die verheerenden Waldbrände in Chile sind mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen. Bei der Gerichtsmedizin seien mittlerweile 112 Tote eingeliefert und 32 von ihnen identifiziert worden, teilte am Sonntag (Ortszeit) Staatssekretär Manuel Monsalve mit. Im ganzen Land kämpfte die Feuerwehr seinen Angaben zufolge immer noch gegen "40 aktive Brände". Indes durchsuchten Rettungskräfte die vom Flammeninferno in Schutt und Asche gelegten Nachbarschaften.
Dieb bearbeitet Starkstromkabel mit Axt - helle Blitze bringen Polizei auf Spur
Ein mutmaßlicher Dieb hat in Kassel mit einer Axt auf ein Starkstromkabel geschlagen und so die Polizei auf seine Spur gebracht. Polizisten hätten "helle Blitze" bemerkt, als sich der 58-Jährigen auf einer Baustelle an dem Kabel zu schaffen gemacht habe, teilte die Polizei in der hessischen Stadt am Montag mit. Die Beamten konnten den Mann dann festnehmen.
Hunderttausende Euro Schaden: Seniorin übergibt Gold und Uhren an Schockanrufer
Schockanrufer haben eine 82-Jährige im oberfränkischen Bischofsgrün um Goldmünzen und Luxusuhren im Wert von mehreren hunderttausend Euro betrogen. Wie die bayerische Polizei am Montag in Bayreuth mitteilte, gaben sie sich gegenüber der Frau als Polizist und Staatsanwalt aus und setzten sie mit einer erfundenen Geschichte massiv unter Druck.
Polizei stoppt Auto mit elf Insassen - vier Kinder in Kofferraum
In Baden-Württemberg hat die Polizei ein Auto mit elf Insassen gestoppt. Im Kofferraum des Mittelklassewagens lagen vier Kinder, wie die Polizei in Heilbronn am Montag mitteilte. Auf den Rücksitzen befanden sich zudem drei Erwachsene und zwei weitere Kinder, während vorn ein 28-jähriger Fahrer und ein jugendlicher Beifahrer saßen.
Fußballstar Dani Alves wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Barcelona vor Gericht
Der brasilianische Fußballer Dani Alves muss sich seit Montag wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Barcelona verantworten. Zum Prozessauftakt in der spanischen Metropole wurde der 40-Jährige durch einen Seiteneingang in den vollbesetzten Gerichtssaal geführt. Ihm wird vorgeworfen, eine junge Frau in der Toilette eines Nachtclubs vergewaltigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert neun Jahre Haft, Alves weist die Vorwürfe zurück.
Bewährungsstrafe für niedersächsische Ärztin wegen falscher Maskenatteste
Eine Ärztin aus Niedersachsen ist unter anderem wegen des Ausstellens von 16 unzulässigen Maskenattesten in der Coronazeit zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zudem muss sie 1000 Euro an das Kinderhospiz Göttingen zahlen, wie ein Sprecher des Amtsgerichts Duderstadt am Montag sagte. Die Ärztin hatte die Taten gestanden.
Gelder für Bestattungen veruntreut: Anklage gegen Kirchenmitarbeiter in Berlin
Wegen der Veruntreuung von Geldern für Bestattungen hat die Staatsanwaltschaft Berlin einen Mitarbeiter der evangelischen Kirche angeklagt. Sie wirft dem 50-Jährigen nach Angaben vom Montag gewerbsmäßige Untreue in 234 Fällen vor. Der Beschuldigte soll als Beschäftigter des evangelischen Friedhofsverbands Zahlungen in Höhe von mindestens etwa 169.000 Euro für sich abgezweigt haben.
Aus Fluss bei Freiburg geretteter Rollstuhlfahrer stirbt in Klinik
Ein 71-jähriger Rollstuhlfahrer, der in der vergangenen Woche aus dem Fluss Elz in Baden-Württemberg gezogen wurde, ist im Krankenhaus gestorben. Der Mann sei nach der Rettungsaktion am Mittwoch bereits am Freitagabend gestorben, teilte die Polizei in Freiburg am Montag mit. Passanten im Ort Emmendingen hatten am Mittwochnachmittag gesehen, wie jemand leblos im Wasser der Elz trieb.
Prozess gegen mutmaßlichen Geiselnehmer aus Karlsruher Apotheke begonnen
Elf Monate nach einer Geiselnahme in einer Karlsruher Apotheke muss sich der mutmaßliche Täter seit Montag vor dem dortigen Landgericht verantworten. Dem 21-Jährigen wird neben Geiselnahme erpresserischer Menschenraub vorgeworfen. Er soll am 10. März 2023 maskiert und mit einer geladenen Schreckschusswaffe in der Hand eine Apotheke nahe der Innenstadt der baden-württembergischen Stadt betreten haben.
Feuer auf Fastnachtswagen in Kehl: Zahl der Verletzten steigt auf mindestens acht
Beim Brand eines Fastnachtswagens bei einem Umzug im baden-württembergischen Kehl sind nach neuen Angaben der Polizei mindestens acht Menschen teilweise schwer verletzt worden. Wie die Beamten am Montag in Offenburg mitteilten, befand sich einer der Verletzten mit schweren Brandwunden in einer Spezialklinik. Auf dem Wagen hatte es am Sonntag eine Verpuffung gegeben, anfänglich war die Rede von fünf Verletzten.
Cannabis-Legalisierung: Eltern fürchten bei Kindern sinkende Hemmschwelle für Konsum
Angesichts der geplanten Legalisierung von Cannabis in Deutschland befürchten viele Eltern, dass bei Kindern und Jugendlichen die Hemmschwelle für den Konsum sinkt. In einer am Montag in Hannover veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) äußerten fast zwei Drittel (63 Prozent) der Eltern mit minderjährigen Kindern diese Sorge.
Verbraucherschützer klagen gegen Aufpreis für werbefreies Streaming bei Amazon
Die Verbraucherzentrale Sachsen hält die Einführung von Werbung beim Streamingdienst Prime Video des Internetkonzerns Amazon für rechtswidrig. Geplant ist deshalb eine Sammelklage gegen Amazon, wie die Verbraucherschützer am Montag mitteilten. Denn es handle sich um eine "einseitige Anpassung" bestehender Verträge, für die Amazon "eigentlich die Zustimmung seiner Abonnent*innen hätte einholen müssen", argumentierte die Verbraucherzentrale.
Spionageprozess: Todesurteil auf Bewährung gegen australischen Autor in China
In China ist der wegen Spionage angeklagte australische Autor Yang Jun zur Todesstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Yang sei der Spionage für schuldig befunden und sein gesamtes Eigentum beschlagnahmt worden, erklärte am Montag das chinesische Außenministerium. Zuvor hatte bereits die australische Regierung das Urteil vermeldet und sich "entsetzt" darüber geäußert.
Überschlagen und in Graben gelandet: Fünf Verletzte bei Unfall mit Krankenwagen
Bei einem Unfall mit einem Krankenwagen sind in Niedersachsen fünf Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei vom Montag stieß das Einsatzfahrzeug am Sonntag auf einer Bundesstraße bei Brockel mit dem Auto einer 22-Jährigen zusammen und überschlug sich mehrfach. Die 92-jährige Patientin in dem Rettungswagen und eine 25-jährige Rettungsdienstmitarbeiterin wurden schwer verletzt.
Zweijähriger in Wald in Hessen vermisst: Kind nach siebenstündiger Suche gerettet
Nach einer fast siebenstündigen Suchaktion ist ein bei einem Waldspaziergang verschwundener Zweijähriger in Hessen wohlbehalten gerettet worden. Der Junge sei am Sonntagabend "durchnässt und leicht unterkühlt" in der Nähe einer Landstraße bei Alheim gefunden und nach einer ärztlichen Untersuchung "seiner glücklichen Familie" übergeben worden, teilte die Polizei in Fulda mit. Er sei ansonsten wohlauf.
Urteil in Prozess gegen Berliner Clanchef um Streit mit Rapper Bushido erwartet
Nach rund dreieinhalb Jahren soll im Prozess gegen einen Berliner Clanchef um einen Streit mit dem Rapper Bushido am Montag (15.00 Uhr) ein Urteil verkündet werden. In dem Verfahren vor dem Berliner Landgericht geht es um die Auflösung der Geschäftsbeziehungen zwischen dem 47-jährigen Arafat A.-C. und dem 45-jährigen Bushido. Ersterer soll dies nicht akzeptiert und von dem Rapper die Zahlung angeblicher Schulden beziehungsweise die Beteiligung an dessen Musikgeschäften gefordert haben.
Zahl der Toten durch Waldbrände in Chile auf mindestens 112 gestiegen
In Chile ist die Zahl der Toten durch die verheerenden Waldbrände nach Angaben des Innenministeriums auf mindestens 112 gestiegen. Staatssekretär Manuel Monsalve sagte am Sonntag auf einer Pressekonferenz, bei der Gerichtsmedizin seien mittlerweile 112 Tote eingeliefert worden. 32 Leichen seien bereits identifiziert worden. Im ganzen Land kämpft die Feuerwehr seinen Angaben zufolge immer noch gegen "40 aktive Brände".
Mindestens 99 Tote bei Waldbränden in Chile
Durch die verheerenden Waldbrände in Chile sind nach neuen Angaben mindestens 99 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Gerichtsmedizin des südamerikanischen Landes am Sonntag mitteilte, konnten zunächst nur 32 Opfer identifiziert werden. Zuvor hatte Präsident Gabriel Boric bei einem Besuch in Quilpué westlich der besonders betroffenen Küstenstadt Viña del Mar von 64 Toten gesprochen.
Behörde: Mindestens 99 Tote bei Waldbränden in Chile
Durch die verheerenden Waldbrände in Chile sind nach jüngsten Angaben mindestens 99 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte die für die Erfassung der Opfer zuständige Behörde SML am Sonntag mit. Zuvor hatte Präsident Gabriel Boric bei einem Besuch in Quilpué westlich der besonders betroffenen Küstenstadt Viña del Mar von 64 Toten gesprochen.
Mindestens 64 Tote bei Waldbränden in Chile - "Größte Tragödie seit 2010"
Durch die verheerenden Waldbrände in Chile sind nach Angaben von Präsident Gabriel Boric mindestens 64 Menschen in der Region Valparaíso ums Leben gekommen. Diese Zahl werde noch erheblich steigen, sagte Boric am Sonntag bei einem Besuch in Quilpué westlich der besonders betroffenen Küstenstadt Viña del Mar. Es handele sich um "die größte Tragödie" seit dem starken Erdbeben mit mehr als 500 Toten von 2010.
Präsident: Mindestens 64 Tote bei Waldbränden in Chile
Bei den schweren Waldbränden in Chile sind neuen Angaben zufolge mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Präsident Gabriel Boric sagte am Sonntag bei einem Besuch in der Region Valparaíso: "Diese Zahl wird noch steigen, wir wissen, dass sie erheblich steigen wird."
Brand in Mehrfamilienhaus in Niedersachsen mit 22 Verletzten
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Niedersachsen sind am Samstagabend 22 Menschen verletzt worden. 17 Menschen wurden durch Rauchgasvergiftungen leicht und drei weitere schwer verletzt, wie die Polizeiinspektion Verden am Sonntag berichtete. Zwei Menschen schwebten in Lebensgefahr. Einer davon, ein 43-jähriger Bewohner, wurde mit schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik geflogen.
Mindestens 51 Tote bei Waldbränden in Chile
Bei den schweren Waldbränden in Chile sind neuen Angaben zufolge mindestens 51 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden hatten zunächst 45 Todesopfer gemeldet, am Sonntag sagte Innenstaatssekretär Manuel Monsalve, sechs weitere Menschen seien in Krankenhäusern an den Folgen von Verbrennungen gestorben. Auch am Sonntag kämpften Feuerwehrleute weiter gegen die Flammen. Besonders schlimm traf es die Stadt Viña del Mar.
Mindestens 46 Tote bei Waldbränden in Chile
Bei den schweren Waldbränden in Chile sind neuen Angaben zufolge mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Präsident Gabriel Boric sagte am Samstag, 40 Menschen seien in den Flammen ums Leben gekommen. Sechs weitere seien an den Folgen von Verbrennungen gestorben. Schon jetzt sei klar, dass die Zahl der Toten weiter steigen werde. Besonders schlimm traf es die Stadt Viña del Mar.
Präsident: Mindestens 46 Tote bei Waldbränden in Chile
Bei den schweren Waldbränden in Chile sind neuen Angaben zufolge mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Präsident Gabriel Boric sagte am Samstag in der Hauptsdtadt Santiago de Chile, 40 Menschen seien in den Flammen ums Leben gekommen. Sechs weitere seien an den Folgen von Verbrennungen gestorben. Schon jetzt sei klar, dass die Zahl der Toten weiter steigen werde.
Papst verurteilt "furchtbaren Anstieg von Angriffen gegen Juden" weltweit
Papst Franziskus hat den "furchtbaren Anstieg von Angriffen gegen Juden" und den wachsenden Antisemitismus seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas verurteilt. "Wir Katholiken sind sehr besorgt über den furchtbaren Anstieg von Angriffen gegen Juden in der ganzen Welt", schrieb Franziskus in einem am Samstag vom Vatikan veröffentlichten Brief.
Drei Verletzte bei Angriff an Pariser Bahnhof - Keine Hinweise auf Terrorakt
Bei einem Messerangriff im Pariser Bahnhof Gare de Lyon sind am Samstag drei Menschen verletzt worden. Der mutmaßliche Angreifer, ein 31-jähriger Mann aus Mali, sei festgenommen worden, teilte die französische Polizei mit. Erste Erkenntnisse zu der Tat ließen nicht auf "einen terroristischen Akt" schließen. Der Verdächtige "leidet offensichtlich unter psychischen Problemen".
Drei Verletzte bei Messerangriff an Pariser Bahnhof - Motiv noch unklar
Bei einem Messerangriff in einem Pariser Bahnhof sind drei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurde der mutmaßliche Angreifer, ein 31-jähriger Mann aus Mali, in der französischen Hauptstadt festgenommen. Das Motiv für die Tat, die sich gegen 08.00 Uhr am wichtigen Schienenverkehrsknotenpunkt Gare de Lyon ereignete, sei noch unklar, erklärte die Polizei.