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Lehrerin aus Rheinland-Pfalz darf wegen rechter Hetze aus Dienst entfernt werden
Eine Beamtin aus Rheinland-Pfalz, die öffentlich gegen Migranten hetzte und das Grundgesetz in Frage stellte, darf nicht mehr als Lehrerin arbeiten. Sie habe gegen die Pflicht, sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung im Sinn des Grundgesetzes zu bekennen, verletzt, teilte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz am Mittwoch in Koblenz mit. Damit bestätigte das OVG die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Trier.
"Extrem gefährlicher" Hurrikan "Beryl" rückt auf Jamaika zu
Der als "extrem gefährlich" eingestufte Hurrikan "Beryl" rückt weiter auf Jamaika zu. Der Wirbelsturm sollte im Laufe des Mittwochs den Karibikstaat erreichen. Jamaikas Regierungschef Andrew Holness rief die Bevölkerung auf, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Zuvor war "Beryl" bereits über den Süden der Karibik hinweggezogen, mindestens sieben Menschen kamen dabei ums Leben.
Historische Karlsburg in rheinland-pfälzischem Bad Ems in Brand geraten
In der Kurstadt Bad Ems nahe Koblenz ist in der historischen Karlsburg ein Feuer ausgebrochen. In dem auch Vier-Türme-Haus genannten Stadtschloss sei am frühen Dienstagmorgen ein Brand entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher in der rheinland-pfälzischen Stadt. Noch am Vormittag waren die Löscharbeiten in vollem Gange, die Feuerwehr konnte zunächst nicht ins Innere des historischen Gebäudes vordringen.
Zahl der Todesopfer bei Massenpanik in Indien auf 121 gestiegen
In Indien ist die Zahl der bei einer Massenpanik während eines Hindu-Festes gestorbenen Menschen den örtlichen Behörden zufolge auf 121 angestiegen. Das Katastrophenschutzzentrum des nordindischen Bundesstaates Uttar Pradesh veröffentlichte am Mittwoch eine Liste der Toten. Einem Polizeibericht zufolge hatten mehr als 250.000 Menschen an der Veranstaltung teilgenommen - mehr als das Dreifache der 80.000 Teilnehmer, für die eine Genehmigung bestand.
Mehr als 100 Menschen sterben bei Massenpanik in Indien
Bei einer Massenpanik während eines Hindu-Festes sind im Norden Indiens mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. "Ersten Informationen zufolge sind 107 Menschen gestorben", gab die Behördenvertreterin Chaitra V. aus der Stadt Aligarh im Bundesstaat Uttar Pradesh am Dienstag bekannt. "Die Teilnehmer waren dabei, den Veranstaltungsort zu verlassen, als ein Staubsturm ihre Sicht behinderte, was zu einem Gedränge und dem anschließenden tragischen Vorfall führte."
Ein Toter und mehrere Verletzte bei Unfall an Hamburger Jungfernstieg
Bei einem schweren Verkehrsunfall am Hamburger Jungfernstieg ist ein Mensch gestorben. Insgesamt fünf weitere Menschen kamen ins Krankenhaus, wie die Polizei in der Hansestadt am Dienstag mitteilte. Ein Auto war aus noch ungeklärter Ursache bis auf den Gehweg gefahren, kollidierte mit den draußen stehenden Stühlen eines Restaurants sowie einem dort parkenden Transporter und rammte schließlich die Eingangstüren einer Sparkassenfiliale.
Polizei nimmt Mitglieder von mutmaßlicher Jugendbande in Berlin fest
Die Berliner Polizei hat mehrere mutmaßliche Mitglieder einer Jugendbande festgenommen. Sie sollen in mindestens zehn Fällen Menschen ausgeraubt haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Am Montagmorgen wurden die insgesamt fünf Wohnungen der Jugendlichen in den Stadtteilen Steglitz und Lankwitz durchsucht.
Roller falsch abgestellt: E-Rolleranbieter soll 74 Euro für Umstellen zahlen
74 Euro für einen falsch abgestellten E-Roller in Frankfurt am Main: Einem Gerichtsurteil zufolge hat die hessische Stadt das Umstellen des E-Scooters gegenüber dem Verleiher in Rechnung stellen dürfen. Wie das Verwaltungsgericht in der Mainmetropole am Dienstag mitteilte, wies das Gericht eine Klage des E-Scooter-Anbieters gegen den Kostenbescheid ab. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Lange Haftstrafe für Nachhilfelehrer in Baden-Baden wegen Missbrauchs von Mädchen
Wegen sexuellen Missbrauchs eines Mädchens in mehr als 40 Fällen ist ein 63-jähriger Nachhilfelehrer in Baden-Baden zu neun Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde in 41 Fällen des schweren sexuellen Missbrauchs und in einem Fall des sexuellen Missbrauchs schuldig gesprochen, wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte.
Drei Menschen klettern auf Ulmer Münster und entrollen Banner
Zwei junge Männer und eine Frau sind am Dienstag auf das Ulmer Münster geklettert und haben am Hauptturm ein Banner angebracht. Sie gingen dabei ein "hohes Risiko" ein, wie die Polizei in der baden-württembergischen Stadt mitteilte. Spezialkräfte und die Höhenrettung der Feuerwehr seien im Einsatz gewesen.
Grüne stoppen Lindners Gesetz gegen Finanzkriminalität
Zur Empörung der FDP haben die Grünen die Verabschiedung des Gesetzes zur Bekämpfung von Finanzkriminalität in der letzten Bundestagswoche vor der Sommerpause verhindert. Ko-Fraktionschefin Britta Haßelmann wies am Dienstag aber den Vorwurf zurück, dies habe mit dem Dauerstreit mit den Liberalen über die Kindergrundsicherung zu tun.
Halle von Lürssen-Werft in Schleswig-Holstein in Brand geraten
Ein Brand in einer Halle der Lürssen-Werft hat in Schacht-Audorf in Schleswig-Holstein einen Großeinsatz ausgelöst. Ein Mitarbeiter meldete am Dienstagmorgen ein Feuer in der Halle im Kreis Rendsburg-Eckernförde, das sich sehr schnell ausbreitete, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Neumünster sagte. Noch am Nachmittag brannte die Halle so heftig, dass Einsatzkräfte sie nicht betreten konnten.
Betrunkener Unfallfahrer versteckt sich auf Baum vor Polizei in Nordrhein-Westfalen
Ein mutmaßlicher Unfallfahrer hat sich in Nordrhein-Westfalen auf einem Baum vor der Polizei versteckt. Der Autofahrer kollidierte zuvor auf der Autobahn 57 bei Rheinberg in Richtung Köln mit einer Leitplanke, wie die Polizei in Düsseldorf am Dienstag mitteilte. Bei Eintreffen der Autobahnpolizei fehlte von dem Fahrer zunächst jede Spur. Die Beamten fanden den 57-Jährigen dann auf einem nahen Baum.
Hurrikan der höchsten Kategorie wütet in der Karibik - Mindestens ein Toter
Als Hurrikan der höchsten Kategorie hat der Wirbelsturm "Beryl" in der Karibik schwere Verwüstungen verursacht. Mindestens ein Mensch starb nach Regierungsangaben am Dienstag auf der Inselgruppe St. Vincent und die Grenadinen. Das Nationale Hurrikanzentrum der USA (NHC) stufte "Beryl" zum Hurrikan der höchsten Kategorie 5 hoch - so früh im Jahr wie noch keinen Hurrikan zuvor.
Zebu-Rinder in Hessen vergiftet - fünf Tiere tot
Unbekannte haben in Hessen mehrere Zebu-Rinder vergiftet. Fünf der ursprünglich aus Südasien stammenden Hausrinder starben im Mai auf einer Weide bei Reinheim im Landkreis Darmstadt-Dieburg, wie das Polizeipräsidium in Darmstadt am Dienstag berichtete. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
Mord mit Klebeband: Lebenslange Haft für Frau in Münster
Weil sie die Mutter ihres Lebensgefährten mit Klebeband erstickte, ist eine Frau vom Landgericht Münster zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Angeklagte wurde am Dienstag wegen Mordes schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Mit dem Urteil kam das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft nach. Die Verteidigung hatte ohne konkretes Strafmaß auf eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung plädiert.
Tropischer Wirbelsturm "Freddy" stellte 2023 mit 36 Tagen Dauer Rekord auf
Der im vergangenen Jahr über Südostafrika wütende Zyklon "Freddy" hat mit 36 Tagen Dauer einen Rekord als am längsten andauernder tropischer Wirbelsturm aufgestellt. Das bestätigte die Welt-Meteorologieorganisation (WMO) am Dienstag nach Überprüfung sämtlicher Daten über den Verlauf des Sturms.
Tote in Wohnung gefunden - Festnahme nach nächtlicher Fahndung in Baden-Württemberg
Nach dem Fund einer toten Frau in einer Wohnung im baden-württembergischen Weingarten ist ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen worden. Die Polizei fasste den 25-Jährigen am Dienstagvormittag, wie sie zusammen mit der Staatsanwaltschaft Karlsruhe mitteilte. Zuvor war nachts auch mit einem Hubschrauber nach dem Verdächtigen gefahndet worden.
UNO: Kampf gegen Lebensmittelverschwendung könnte 153 Millionen Menschen vor Hunger bewahren
Eine Halbierung der weltweiten Lebensmittelverschwendung könnte nach Angaben von Experten 153 Millionen Menschen vor Hunger retten und zur Verringerung von Treibhausgasen beitragen. Derzeit gehe etwa ein Drittel der für den menschlichen Verzehr produzierten Lebensmittel verloren oder wird verschwendet, wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag mitteilten.
Schmerzensgeldklagen gegen Bistum Aachen nach Missbrauchsvorwürfen abgewiesen
Das Landgericht Aachen hat zwei Schmerzensgeldklagen im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen gegen das Bistum Aachen abgewiesen. In einem Fall berief sich das Bistum auf Verjährung, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. In dem anderen Fall konnte eine Vergewaltigung durch einen Lehrer dem Bistum rechtlich nicht zugeordnet werden. Rechtskräftig sind die Urteile noch nicht.
Auto kracht an Hamburger Jungfernstieg in Sparkassenfiliale - vier Verletzte
Bei einem Verkehrsunfall am Jungfernstieg in Hamburg sind am Dienstag vier Menschen verletzt worden. Ein Auto krachte nach Angaben der Feuerwehr gegen 10.15 Uhr in eine Sparkassenfiliale. Ein Mensch habe reanimiert werden müssen und sei ins Krankenhaus gekommen, ein weiterer sei schwer verletzt worden. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden.
Preisabstimmung mit Händlern: Kartellstrafe gegen Fritzbox-Hersteller verhängt
Das Bundeskartellamt hat wegen Verstößen gegen das Verbot der Preisbindung ein Millionenbußgeld gegen den Hersteller der Fritzboxen verhängt. Dem Unternehmen AVM wurde wegen Abstimmungen mit Elektronikfachhändlern über Anhebungen von Endverbraucherpreisen eine Strafe in Höhe von insgesamt 16 Millionen Euro auferlegt, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Nach Überzeugung der Kartellwächter schränkte AVM damit "über Jahre hinweg" die freie Preisbildung beim Vertrieb seiner Produkte ein.
Anklage gegen 37-Jährigen wegen Mordes an Lebensgefährtem in Berlin erhoben
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 37-Jährigen wegen mutmaßlichen Mordes an seinem Lebensgefährten erhoben. Der Mann soll den 63-jährigen im November 2023 in dessen Wohnung im Berliner Stadtteil Marzahn getötet haben, wie die Anklagebehörde am Dienstag mitteilte. Anschließend soll er die Tante des Getöteten überfallen haben.
BGH: Keine Rückzahlung von Stornokosten nach Absage von Reise Ende 2021
Nach der Buchung und Stornierung einer Reise nach Thailand für Ende 2021, also im zweiten Jahr der Corona-Pandemie, bekommt ein Mann die Stornierungsgebühr nicht zurück. Er habe schon zum Zeitpunkt der Buchung, im Januar 2021, damit rechnen müssen, dass Thailand als Hochrisikogebiet eingestuft werden könnte, erklärte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe laut einem am Dienstag veröffentlichten Urteil. (Az. X ZR 58/23)
Nach Unwettern in der Schweiz immer noch sechs Menschen vermisst
Nach den heftigen Unwettern vom Wochenende sind in der Schweiz am Dienstag immer noch sechs Menschen vermisst worden. Im Kanton Tessin im Südosten der Schweiz erhöhte sich die Zahl der Vermissten nach Angaben der Behörden auf fünf. Im Kanton Wallis wurde weiter nach einem Vermissten gesucht. Mindestens vier Menschen starben bei den Unwettern in der Alpenrepublik.
Mann stirbt bei Flugzeugabsturz in südlichem Brandenburg
Bei einem Flugzeugabsturz im Süden Brandenburgs ist ein Mann ums Leben gekommen. Das motorisierte Kleinflugzeug stürzte am Montagnachmittag aus zunächst ungeklärten Gründen über einem Waldstück zwischen Wiesenhagen und Woltersdorf im Landkreis Teltow-Fläming ab und fing Feuer, wie die Polizei in Brandenburg an der Havel am Dienstag mitteilte.
42-Jähriger tötet in Wiesbaden offenbar Schwester und Vater
Ein 42-Jähriger hat in Wiesbaden offenbar seine Schwester und seinen Vater getötet. Der Mann alarmierte selbst am Montagabend die Einsatzkräfte und berichtete von der Tat, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in der hessischen Landeshauptstadt mitteilten. Als Polizei und Rettungsdienst eintrafen, fanden sie die Leichen der 45-jährigen Schwester und des 75-jährigen Vaters.
Mädchen nach Stromschlag auf Güterbahnhof in Nordrhein-Westfalen schwer verletzt
Ein 13-jähriges Mädchen hat sich beim Klettern auf einem Güterwaggon im nordrhein-westfälischen Schwerte schwerste Verletzungen zugezogen. Nach bisherigen Ermittlungen kam es auf dem Waggon zu einem Stromschlag, als das Mädchen an eine unter Hochspannung stehende Oberleitung griff, wie die Bundespolizei in Sankt Augustin am Dienstag mitteilte. Das Mädchen sei mehrere Meter durch die Luft geschleudert worden und zu Boden gestürzt.
Reiseaufkommen 2023 gestiegen - deutlich weniger Geschäftsreisen als vor Corona
Die Zahl der geschäftlichen und privaten Reisen ins In- und Ausland hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Reisende aus Deutschland unternahmen insgesamt 251 Millionen Reisen mit mindestens einer Übernachtung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das waren 13 Prozent mehr als 2022, insbesondere die Zahl der Geschäftsreisen lag jedoch deutlich unter dem Niveau von vor der Corona-Pandemie.
So früh wie noch nie: "Beryl" erreicht als erster Hurrikan der Saison höchste Kategorie
Der in der Karibik wütende Sturm "Beryl" ist zu einem Hurrikan der höchsten Kategorie 5 hochgestuft worden - so früh im Jahr wie noch kein Hurrikan vor ihm. "Beryl" habe sich zu einem "potenziell katastrophalen" Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometern entwickelt, teilte das Nationale Hurrikanzentrum der USA (NHC) am Montagabend (Ortszeit) mit.
Biden: Immunitäts-Entscheidung des obersten US-Gerichts für Trump schafft "gefährlichen Präzedenzfall"
Die Entscheidung des obersten US-Gerichts zur Gewährung einer partiellen Immunität für Donald Trump schafft nach Angaben von Präsident Joe Biden einen "gefährlichen Präzedenzfall". Aus praktischer Sicht bedeute die Entscheidung mit ziemlicher Sicherheit, "dass es keine Grenzen für das gibt, was ein Präsident tun kann", sagte Biden am Montag (Ortszeit) in einer Rede im Weißen Haus. "Das ist ein grundlegend neues Prinzip und es ist ein gefährlicher Präzedenzfall."
Tötungsdelikt in Berliner U-Bahnhof: Zwei Tatverdächtige festgenommen
Nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt in einem Berliner U-Bahnhof sind zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Wie die Berliner Polizei und die Staatsanwaltschaft am Montag in einer Erklärung mitteilten, wurden zwei Männer im Alter von 18 und 23 Jahren festgenommen. Beide wurden demnach einem Ermittlungsrichter vorgeführt und befinden sich in Untersuchungshaft.