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Greenpeace und Aktivistin von Fridays for Future reichen Klage gegen VW ein
Mit einer Klage vor dem Landgericht Braunschweig wollen Greenpeace und eine Aktivistin der Bewegung Fridays for Future den Autokonzern Volkswagen zu einer Änderung seiner Geschäftspraxis zwingen. Die "gigantischen CO2-Emissionen" des Konzerns trügen "erheblich zur Klimakrise und deren Folgen" bei, erklärte Greenpeace am Dienstag. Bis 2030 soll VW deshalb den Verkauf von Verbrennern beenden. VW hatte eine entsprechende juristische Aufforderung von Greenpeace zuvor abgelehnt.
Formel 1 und Umweltschutz: Für Rosberg stimmt die Richtung
Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg (36) sieht die Königsklasse des Motorsports in Sachen Umweltschutz "auf einem guten Weg". Zwar könne die Formel 1 weiter sein, aber: "Bald auf synthetische Kraftstoffe umzusteigen, sendet die richtige Botschaft. Sie haben außerdem Plastik aus dem Fahrerlager verbannt. Das spart pro Saison eine Million Plastikflaschen. Die Richtung stimmt", sagte Rosberg im Interview mit Sport1.
Musks Twitter-Follower votieren für Verkauf von zehn Prozent seiner Tesla-Aktien
Tesla-Gründer Elon Musk hat seine Twitter-Follower über den möglichen Verkauf von zehn Prozent seiner Aktien an dem US-Elektroautobauer abstimmen lassen - und eine klare Mehrheit hat für diesen Schritt votiert. Laut dem am Sonntagabend auf Musks Twitter-Konto veröffentlichten Endergebnis votierten 57,9 Prozent der Teilnehmer dafür, dass der Unternehmer diesen Aktienanteil abstößt. Allerdings beteiligten sich nur 3,5 Millionen der 62,7 Millionen Nutzerinnen und Nutzer, die Musk in dem Kurzbotschaftendienst folgen.
Auto und Motor News: Formel 1 plant bis 2025 Rennen in China
Die Formel 1 plant bis mindestens 2025 mit einem Rennen in China. Die Königsklasse verkündete am Samstag die Verlängerung der Partnerschaft und will nach Shanghai zurückkehren, sobald die Umstände der Corona-Pandemie dies zulassen. "Das ist eine großartige Nachricht für all unsere Fans in China", sagte Formel-1-Boss Stefano Domenicali.
Umfrage: Hälfte der Autofahrer will beim nächsten Autokauf auf Strom setzen
Klimaschutz und Nachhaltigkeit spielen laut einer Umfrage des Energiekonzerns Eon eine immer größere Rolle beim Autokauf. "Die Hälfte der Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland würde sich bereits beim nächsten Autokauf für ein elektrifiziertes, aufladbares Fahrzeug entscheiden", erklärte der Geschäftsführer von Eon Energie Deutschland, Filip Thon. Auch die Produktionsweise der E-Autos spielt für einen Großteil der Befragten eine wichtige Rolle.
Umweltbundesamt erzürnt mit neuen Klimaschutzvorschlägen den ADAC
Höhere Spritpreise, ein Tempolimit und keine Vorfahrt mehr für den Autoverkehr bei der Verkehrsplanung: Das Umweltbundesamt hat neue Vorschläge vorgelegt, wie der Verkehrssektor künftig zur Einhaltung der Klimaziele gebracht werden kann - und damit scharfe Kritik des Automobilclubs ADAC ausgelöst. ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand warf der Behörde am Donnerstag eine "Abgabenorgie" vor. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace erklärte hingegen, das Umweltbundesamt spreche lediglich "das Offensichtliche" aus.
VW-Chef Diess macht zu Auslastung des Stammwerks Wolfsburg keine Zusagen
Im Streit um die Auslastung des VW-Stammwerks in Wolfsburg hat Konzernchef Herbert Diess die Beschäftigten auf einen harten Wettbewerb vor allem mit Tesla eingeschworen - die verlangte Zusicherung zum Bau eines weiteren Elektroautos gab er aber nicht. Bei einer Betriebsversammlung mit tausenden Beschäftigten sagte Diess am Donnerstag lediglich, "wir diskutieren dies gerade". Betriebsratschefin Daniela Cavallo sicherte Unterstützung für einen "mutigen Kurs" beim Umbau des Konzerns zu.
VW-Betriebsrat: "Hier ist nicht ein Mensch zu viel an Bord"
Der VW-Betriebsrat stellt sich angesichts von Spekulationen über einen Arbeitsplatzabbau in Deutschland klar gegen Stellenstreichungen. "Hier ist nicht ein Mensch zu viel an Bord", sagte die Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo am Donnerstag vor tausenden Beschäftigten in Wolfsburg. Zugleich forderte sie einen "mutigen Kurs" beim Umbau des Konzerns und nahm Vorstandschef Herbert Diess in die Pflicht.
Toyota hebt Gewinnprognose trotz Produktionskürzungen an
Der weltweit größte Autobauer Toyota hebt trotz Produktionskürzungen seine Gewinnprognose für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr an. Toyota rechne mit netto 2,490 Milliarden Yen (18,8 Milliarden Euro) Gewinn, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Das sind knapp elf Prozent mehr als bislang. Grund ist vor allem der schwache Yen - er verschafft dem Konzern höhere Erlöse in Dollar und Euro.
84-jähriger Autofahrer bleibt in Niedersachsen mit Wagen in Kirche stecken
In Niedersachsen hat ein 84-jähriger Autofahrer mit seinem Wagen die Wand einer Kirche durchbrochen und ist darin steckengeblieben. Wie die Polizei in Hannover am Mittwoch berichtete, blieb der Mann bei dem Unfall in der Gemeinde Uetze unverletzt. Warum er mit seinem Auto gegen die Kirche fuhr, war unklar.
Benzinpreis erreicht höchsten Stand des Jahres
Der Benzinpreis hat in der laufenden Woche den vorerst höchsten Stand des Jahres erreicht. Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, wurden an der Zapfsäule für einen Liter E10 im Bundesdurchschnitt 1,68 Euro fällig. Im Vergleich zur Vorwoche entspricht dies einem Preiszuwachs von 0,5 Cent. Der Preis für Diesel stieg im gleichen Zeitraum etwas moderater um 0,1 Cent und erreichte im Schnitt 1,565 Euro pro Liter.
Chipkrise lässt Neuwagenmarkt in Deutschland weiter einbrechen
Die anhaltende Chipkrise lässt den Neuwagenmarkt weiter einbrechen: Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) wurden im Oktober 178.683 Pkw neu zugelassen, das waren 34,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Außerdem fiel damit die Zahl der Neuzulassungen den vierten Monat in Folge. Von den deutschen Marken konnte nur Smart ein Plus bei den Neuzulassungen verbuchen (13 Prozent) - alle anderen deutschen Marken verzeichneten Rückgänge.
Autohersteller BMW verzeichnet starkes drittes Quartal
Trotz gebremster Produktionsaktivitäten aufgrund von Lieferengpässen bei Halbleitern hat der Münchner Autohersteller BMW ein starkes drittes Quartal verzeichnet. Von Juli bis September erzielte der Konzern Umsatzerlöse von rund 27,5 Milliarden Euro, ein Plus von 4,5 Prozent im Vorjahresvergleich, wie BMW am Mittwoch mitteilte. Vorteilhafte Preisentwicklungen auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt konnten demnach die durch Lieferschwierigkeiten verursachten Absatzrückgänge ausgleichen. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von knapp 2,6 Milliarden Euro, 42 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.
Luxusautobauer Ferrari legt im dritten Quartal den Turbo ein
Der italienische Luxusautobauer Ferrari hat im dritten Quartal einen zweistelligen Gewinn eingefahren: Ferrari lieferte zwischen Juli und September weltweit 2750 Rennwagen aus und verdiente in dem Quartal 207 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das war ein Gewinnplus von 21 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Damit überstieg der Autobauer die Erwartungen von Experten.
Aktie von Tesla fällt nach Tweet von Elon Musk sehr stark
Tesla-Gründer Elon Musk hat die Anleger erneut mit einem Tweet verschreckt. Musk schrieb im Nachrichtendienst Twitter, der vergangene Woche verkündete Vertrag mit der Mietwagenfirma Hertz über den Kauf von 100.000 E-Autos sei im Moment "noch nicht unterschrieben". Die Aktie von Tesla fiel daraufhin im elektronischen Handel um vier Prozent.
BGH fordert indirekt Sachverständigengutachten zum VW-Software-Update
Im VW-Dieselskandal könnte es zu einem gerichtlichen Sachverständigengutachten zu dem vom Hersteller angebotenen Software-Update kommen. Nur so lasse sich klären, ob Diesel-Kunden vom Kaufvertrag zurücktreten konnten oder das Update als Nachbesserung ausreicht, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Dienstag bekanntgegebenen Urteil entschied. Das Wissen um die Abgasmanipulationen beim Motorhersteller müssten sich die Händler nicht zurechnen lassen. (Az: VIII ZR 111/20)
Deutschland - Inflation: Diesel im Oktober so teuer wie noch nie
Der Preis für Diesel an den Zapfsäulen ist im Oktober auf einen historischen Höchststand geklettert: Am 27. Oktober lag er im bundesweiten Durchschnitt bei 1,567 pro Liter, wie der ADAC am Dienstag mitteilte. Der Benzinpreis erreichte demnach am selben Tag mit 1,679 Euro pro Liter einen neuen Jahreshöchststand.
US-Elektroautobauer Rivian kann bei Börsengang Wert von 50 Milliarden Dollar erreichen
In den USA könnte der Elektroautobauer Rivian bereits kommende Woche an die Börse gehen - und dort einen Wert von mehr als 50 Milliarden Dollar (43 Milliarden Euro) erreichen. Das Startup aus Kalifornien wurde bereits 2009 gegründet und hat seitdem mehr als zehn Milliarden Dollar von Investoren bekommen - unter anderem von Amazon. Der Onlineriese hat laut Rivian den Kauf von 100.000 elektrischen Lieferwagen zugesagt.
Volvo legt starkes Börsendebüt in Stockholm hin
Der schwedische Autobauer Volvo hat ein starkes Börsendebüt hingelegt. Die Aktien gewannen beim Start am Freitag am Finanzplatz in Stockholm über zehn Prozent hinzu, die Papiere stiegen auf fast 60 Kronen (rund sechs Euro). Der Ausgabepreis war bei 53 Kronen festgesetzt worden - damit war Volvo allerdings am unteren Ende der festgelegten Preisspanne von 53 bis 68 Kronen pro Anteilsschein geblieben.
Daimler steigert trotz Chipkrise Gewinn im dritten Quartal deutlich
Der Autobauer Daimler hat trotz der anhaltenden Chipkrise seinen Gewinn im dritten Quartal deutlich gesteigert. Das Konzernergebnis belief sich auf 2,57 Milliarden Euro, wie das Stuttgarter Unternehmen am Freitagmorgen mitteilte. Das war ein Plus von 19 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Finanzchef Harald Wilhelm erklärte, "dank eines robusteren Geschäfts" sei es gelungen, den Gewinn "trotz eines herausfordernden Umfelds" zu steigern.
Chipmangel drückt die Produktion bei Opel-Mutter Stellantis
Der Opel-Mutterkonzern Stellantis leidet wie viele Konkurrenten weiter unter dem Mangel an verfügbaren Halbleitern. Wegen fehlenden Chip-Nachschubs wurden im dritten Quartal etwa 30 Prozent weniger Autos gebaut als ursprünglich geplant, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Von Juli bis September liefen demnach lediglich 600.000 Autos vom Band.
Betriebsgewinn von Volkswagen sinkt im dritten Quartal 2021
Die Chipkrise bremst Volkswagen aus. Der Betriebsgewinn des Autobauers sank deswegen im dritten Quartal um 12,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro, wie VW am Donnerstag mitteilte. Das sei weniger als in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres und weniger als im wegen der Corona-Pandemie schwachen Vorjahresquartal.
Spritpreise legen weiter zu - steigen aber langsamer
Bei den Kraftstoffpreisen zeigt die Entwicklung weiter nach oben - das Tempo des Preisanstiegs an den Zapfsäulen schwächt sich aber ab. Binnen Wochenfrist stieg der Preis für einen Liter Super E10 um 0,4 Cent auf 1,675 Euro, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Der Dieselpreis legte im Vergleich zur Vorwoche auf nun 1,564 Euro je Liter zu - ebenfalls 0,4 Cent mehr als vor einer Woche, als der Dieselpreis ein neues Rekordhoch erreicht hatte.
Angeklagter in Prozess um SUV-Unfall mit vier Toten bedauert
Zum Auftakt des Prozesses um einen SUV-Unfall mit vier Toten in Berlin-Mitte hat der angeklagte 44-jährige Fahrer am Mittwoch vor dem Berliner Landgericht sein Bedauern über den Unfall und die Folgen geäußert. "Ich möchte den Angehörigen mein tiefstes Beileid aussprechen", hieß es in einer von Michael M. verlesenen Einlassung nach der Anklageverlesung. Er ist wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung angeklagt.
Protest in Ecuador bei Protesten gegen viel zu hohe Spritpreise
Bei landesweiten Protesten in Ecuador gegen die stark gestiegenen Spritpreise hat es schwere Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gegeben. Protestierende schleuderten am Dienstag nahe des Präsidialamts in der Hauptstadt Quito Steine, die Polizei setzte Tränengas ein. Mit Tränengas gingen die Sicherheitskräfte auch gegen Demonstranten vor, die Straßen am Stadtrand von Quito blockierten. Für Mittwoch wurden weitere Proteste angekündigt.
BGH begrenzt Pflicht von Geschädigten nach Verkehrsunfall
Nach einem Verkehrsunfall müssen Geschädigte nicht ständig neu versuchen, ihre Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen. Ihre Pflicht zur Schadensminderung umfasst nur aussichtsreiche medizinische Behandlungen, die dann auch realistische Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil entschied. (Az: VI ZR 91/19)
Autovermieter Hertz bestellt bei Tesla 100.000 Elektroautos
Der Autovermieter Hertz bestellt beim US-Elektroautobauer Tesla 100.000 Autos. Die Fahrzeuge sollen künftig in den USA und in "ausgewählten Städten in Europa" angeboten werden, wie Hertz am Montag mitteilte. Kunden werden von November an das Tesla "Model 3" mieten können. Der Autovermieter will außerdem an seinen Standorten tausende Ladestationen installieren.
Volvo schraubt Erwartungen an Börsengang massiv herunter
Der schwedische Autobauer Volvo hat seine Erwartungen an den Börsengang am Freitag deutlich gesenkt. Die Aktie werde für 53 Kronen (5,30 Euro) angeboten, teilte Volvo am Montag mit; das Unternehmen blieb damit am unteren Ende der vergangene Woche festgelegten Preisspanne von 53 bis 68 Kronen pro Anteilsschein. Entsprechend erwartet Volvo Einnahmen von nun nur noch rund 2,0 Milliarden Euro.
Formel 1: Max Verstappen gewinnt den Großen Preis der USA
Formel-1-Pilot Max Verstappen hat den Großen Preis der USA gewonnen und seine WM-Führung ausgebaut. Der niederländische Red-Bull-Pilot siegte am Sonntag in Austin/Texas hauchdünn vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien/Mercedes) sowie Sergio Perez (Mexiko/Red Bull) und feierte seinen 18. Grand-Prix-Erfolg in der Königsklasse.
Verkäufe von Hybrid-Fahrzeugen übersteigen in Europa erstmals Diesel-Fahrzeuge
In Europa sind erstmals mehr Hybrid- als Diesel-Fahrzeuge verkauft worden. Die Hybrid-Fahrzeuge stehen im dritten Quartal mit etwa 21 Prozent Marktanteil auf Platz zwei hinter den Benzinern mit knapp 40 Prozent, wie der Europäische Automobilherstellerverband (Acea) am Freitag mitteilte. Diesel-Fahrzeuge kommen demnach auf einen Marktanteil von knapp 18 Prozent, etwa zehn Punkte weniger als vor einem Jahr.
Opel-Belegschaft beunruhigt über angebliche Stellenverlagerung nach Marokko
Die Belegschaft des Opelwerks in Rüsselsheim ist beunruhigt über eine angebliche Verlagerung von Stellen nach Marokko. Von den Ideen habe die Belegschaft aus Zeitungsberichten erfahren, hieß es am Donnerstag aus Gewerkschaftskreisen. Das Unternehmen beabsichtige, Arbeitsplätze nach Marokko zu verlagern, Konkretes sei aber nicht bekannt. Die Verunsicherung in der Belegschaft sei entsprechend groß.
Brandenburger Behörde ordnet Wiederholung der Online-Anhörung zu Tesla-Werk an
Die Online-Anhörung der Kritiker im Genehmigungsverfahren für die Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide muss wiederholt werden. Das ordnete das Landesamt für Umwelt aus Gründen der Rechtssicherheit an, wie es am Donnerstag mitteilte. Die Anhörung findet demnach vom 2. bis 22. November statt. Einwände werden nach Ende der Konsultation geprüft.