Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Hessen: Tote bei Frontalzusammenstoß auf Bundesstraße
Auf der Bundesstraße 253 bei Fritzlar in Nordhessen sind bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos am Sonntagabend fünf Menschen gestorben. Ein mit vier Männern besetzter Wagen stieß am Ende einer Ausbaustrecke in einer Rechtskurve mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, wie die Polizei in Homberg in der Nacht zum Montag mitteilte. Beide Fahrzeuge schleuderten in den Straßengraben.
Zahl der Auto-Neuzulassungen sinkt den fünften Monat in Folge
Die Zahl der Auto-Neuzulassungen in Deutschland ist den fünften Monat in Folge gesunken. Im November wurden rund 198.000 Autos neu zugelassen, das waren 31,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Freitag mitteilte. Grund ist die anhaltende Chip-Krise: Trotz hoher Nachfrage können die Hersteller nicht genug neue Autos ausliefern.
Shell zieht sich aus umstrittenem Ölförderprojekt vor der Küste Shetlands zurück
Der Energieriese Shell zieht sich aus der umstrittenen Entwicklung des Ölfelds Cambo in der Nordsee vor der Küste Shetlands zurück. Nach eingehender Prüfung hätten sich die wirtschaftlichen Argumente als "nicht stark genug" erwiesen, teilte Shell am Donnerstagabend mit. Der Konzern ist mit 30 Prozent am Projekt Cambo beteiligt. Umweltschützer kritisieren es seit langem.
Lage der Autoindustrie hat sich massiv verschlechtert
Die Lage in der deutschen Autoindustrie hat sich laut Umfrage des Ifo-Instituts wieder verschlechtert. Der entsprechende Indikator des Instituts fiel von 17,4 Punkten im Oktober auf 9,6 Punkte im November, wie das Ifo am Donnerstag mitteilte. Demnach ist der Abwärtstrend vor allem durch die Situation der Zulieferer geprägt: Die Zulieferer schätzten ihre Lage deutlich schlechter ein als die Hersteller. Bei den Zulieferern bleibe die Auftragslage "angespannt", erläuterte das Ifo. Auch aus dem Exportgeschäft würden keine Impulse erwartet. Die Produktionsaussichten blieben zurückhaltend. "Um den Umbruch zur Elektromobilität zu bewältigen, müssen die Zulieferer neue Kompetenzen aufbauen und suchen daher weiterhin nach neuem Personal", erklärte Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Die Geschäfte der Hersteller laufen dagegen laut Umfrage weiterhin sehr gut. Die Impulse kämen vor allem von den ausländischen Absatzmärkten. Die Produktionsaussichten seien "hervorragend". Allerdings klagten alle Hersteller weiterhin über Lieferengpässe, erklärte Falck. Die Hersteller wollen laut Umfrage kaum Personal abbauen, aber auch kein neues Personal einstellen. (A. Williams--BTZ)
Autoindustrie: Ausbau der Ladeinfrastruktur weit hinter Bedarf
Ziel der Ampel-Koalition sind 15 Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen bis 2030 - dazu müsse der Ausbau des Ladenetzes jedoch stark beschleunigt werden, forderte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag. "Es geht voran, aber das Tempo stimmt noch nicht", erklärte VDA-Präsidentin Hildegard Müller.
Berufspendler nutzen für kurze Arbeitswege häufiger das Auto
Auch für kurze Arbeitswege setzen Berufspendlerinnen und -pendler vor allem auf das Auto. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, gaben 40 Prozent der Pendler im Jahr 2020 an, für Strecken unter fünf Kilometern normalerweise das Auto zu nutzen. Für Strecken von fünf bis unter zehn Kilometern lag der Anteil der Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer mit 69 Prozent nochmals deutlich höher.
Studie: Deutscher Automarkt von Chipkrise besonders betroffen
Die Corona-Pandemie hat die Autoproduktion weltweit durcheinandergebracht - die deutsche Autoindustrie ist einer aktuellen Studie zufolge jedoch besonders stark betroffen. In diesem Jahr werden demnach in Deutschland acht Prozent weniger Neuwagen verkauft als im Vorjahr, wie der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) am Dienstag erklärte. Eine Erholung sei erst im Jahr 2023 zu erwarten. Trotz des Absatzrückgangs erwirtschafteten die führenden Autounternehmen im dritten Quartal jedoch Rekordgewinne.
Deutschen Autoexporte im 3. Quartal um Fünftel geschrumpft
Deutschlands Autohersteller haben wegen Chipmangels und Lieferengpässen deutlich weniger produziert - und entsprechend auch exportiert. Der Wert ihrer Pkw-Ausfuhren schrumpfte im dritten Quartal um 17,2 Prozent im Vorjahresvergleich auf 23,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Einfuhren von Pkw aus dem Ausland gingen sogar um 29,8 Prozent zurück, auf einen Wert von 11,2 Milliarden Euro.
Autokonzerne: Fragwürdige Preispolitik = Gigantische Gewinne
Lieferengpässe und der Chipmangel zwingen Autobauer weltweit zum zeitweisen Stopp der Bänder - doch die 16 weltgrößten Autohersteller haben zuletzt mehr Gewinn erwirtschaftet als je zuvor. Wie das Analyseunternehmen EY am Montag mitteilte, kletterte der operative Gewinn dieser Firmen im dritten Quartal um über elf Prozent auf fast 23,1 Milliarden Euro. Das sei ein "neues Rekordniveau".
Formel-1-Legende Sir Frank Williams (79†) gestorben
Die Formel 1 trauert um eine der legendärsten Persönlichkeiten des Automobilrennsports zweier Jahrhunderte, um Sir Frank Williams. Der Gründer des gleichnamigen britischen Teams ist im Alter von 79 Jahren verstorben. Das bestätigte sein Team, das seinen Schöpfer zugleich als "Ikone" und "wahren Pionier" des Sports würdigte. Williams gewann in der Königsklasse sieben Fahrer-Titel und neun WM-Titel in der Konstrukteurs-Wertung. Topstars wie der 1994 tödlich verunglückte Ayrton Senna, Nelson Piquet, Nigel Mansell oder Alain Prost fuhren für Williams. Auch zahlreiche deutsche Piloten feierten Erfolge mit dem Team aus Grove: Der spätere Weltmeister Nico Rosberg fuhr von 2006 bis zu seinem Wechsel 2010 zu Mercedes für Williams. "Es ist unglaublich, was er geleistet hat. Ich respektiere ihn vor allem als Person sehr", sagte er einmal. Ralf Schumacher holte seine sechs Rennsiege für die Briten, Heinz-Harald Frentzen wurde 1997 Vize-Weltmeister, Nico Hülkenberg schaffte mit seiner Pole in Brasilien 2010 eine kleine Sensation. Triumphe und Tragödien, große Siege und viel Drama - kaum jemand in der Formel 1 hat so viel erlebt wie Williams. Der Brite führte sein Team an die Spitze, die Queen schlug ihm zum Ritter - aber in seinem Auto starb auch Senna vor den Augen der Welt. "Viele gaben uns die Schuld dafür. Als hätten wir der Welt ein Gemälde von Michelangelo gestohlen", sagte Williams einmal über die schwärzeste Stunde seiner Karriere. Den Unfall von Senna 1994 in Imola hat er nie verarbeitet. Über seinen eigenen Unfall, der sein Leben am 7. März 1986 für immer veränderte, redete Williams viel offener. Seit jenem Tag saß Sir Francis Owen Garbatt Williams, genannt Frank, im Rollstuhl. Er musste rund um die Uhr betreut werden. Der Sohn eines Offiziers der Royal Air Force war als Rennfahrer nicht talentiert genug und chronisch pleite, auch als Mechaniker und Händler gebrauchter Rennwagen war sein Weg beschwerlich. Er sei "der Witz der Branche" gewesen, sagte Williams einst. Der Durchbruch kam, als er 1977 mit dem damals unbekannten Konstrukteur Patrick Head einen eigenen Rennstall aufbaute.cc(P. Rasmussen--BTZ)
Tesla startet in Grünheide noch im Dezember die Serienproduktion
Noch im Dezember will der US-Elektrobauer Tesla einem Bericht zufolge im brandenburgischen Grünheide mit der Serienproduktion starten. Die erforderliche Zustimmung des brandenburgischen Landesamts für Umwelt werde in den kommenden Tagen erwartet, berichtete die Branchenzeitung "Automobilwoche". Ursprünglich war der Start der "Gigafactory" schon für Juli 2021 geplant, verzögerte sich aber wegen fehlender umweltrechtlicher Genehmigungen.
Autonom fahrende Taxis in einem Vorort von Peking am Start
In einem Vorort der chinesischen Hauptstadt Peking können die Einwohnerinnen und Einwohner seit ein paar Tagen autonom fahrende Taxis rufen. Die Behörden genehmigten den Betrieb von vorerst 67 Fahrzeugen in Yizhuang. Am Steuer sitzt zur Sicherheit weiterhin ein Fahrer oder eine Fahrerin, um im Notfall eingreifen zu können.
Tesla verzichtet auf staatliche Förderung für Batterieproduktion in Brandenburg
Der US-Elektroautobauer Tesla verzichtet auf eine staatliche Förderung seiner in Brandenburg geplanten Batterieproduktion. Tesla und das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin teilten am Freitag mit, das Unternehmen habe seinen Antrag auf entsprechende Förderung zurückgezogen. Gründe nannte das Unternehmen nicht.
Audi haftet doch für Abgasmanipulationen bei zugeliefertem VW-Motor
Audi muss nun doch für die Abgasmanipulationen bei dem von Volkswagen zugelieferten, aber in eigenen Autos verbauten Motor EA 189 haften. Neben VW habe auch Audi die Zulassungsbehörden und seine Kunden sittenwidrig getäuscht, entschied am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. (Az: VII ZR 238/20 und weitere)
Deutschland: Benzinpreis sinkt vorerst um gut zwei Cent
An der Tankstelle gibt es bei den zuletzt stark gestiegenen Spritpreisen etwas Entspannung. Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, ist Tanken vor allem für die Fahrer von Benziner-Pkw etwas günstiger geworden. Demnach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,671 Euro und damit 2,1 Cent weniger als in der Vorwoche. Der Dieselpreis sank im selben Zeitraum um 0,6 Cent und liegt aktuell bei 1,551 Euro.
ADAC: Ladeinfrastruktur für Elektroautos massiv ausbaufähig
Trotz des massiven Ausbaus der Ladeinfrastruktur für Elektroautos ist ein großer Teil der Elektroauto-Fahrer laut einer aktuellen Umfrage noch unzufrieden mit dem Angebot für Reisen auf längeren Strecken. 40 Prozent der Befragten gaben demnach an, nicht besonders zufrieden zu sein, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Mangelnde Transparenz bei den Preisen und defekte Ladesäulen bereiteten ihnen demnach Probleme. Die Sorge, die nächste Ladesäule nicht mehr rechtzeitig zu erreichen, trieb hingegen nur wenige Fahrer um.
Startschuss für Betriebsratswahl im Tesla-Werk in Grünheide
Beschäftigte der künftigen Tesla-Fabrik in Brandenburg haben einen entscheidenden Schritt für einen Betriebsrat gemacht: Wie die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen am Dienstag mitteilte, luden sieben Beschäftigte für den 29. November zur Wahl eines Wahlvorstands ein. Dieser organisiert die Betriebsratswahl.
45 Menschen bei Busunfall in Bulgarien ums Leben gekommen
Bei einem Busunfall in Bulgarien sind mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen. Das Fahrzeug verunglückte in der Nacht zum Dienstag auf einer Autobahn rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Sofia, wie die Polizei mitteilte. Der Bus hatte demnach Staatsbürger Nordmazedoniens an Bord. Die Ursachen des Unfalls waren zunächst unklar.
USA: Auto rast in Weihnachtsumzug - Fünf Tote und 40 Verletzte
In den USA ist ein Auto in eine Weihnachtsparade gerast und hat mindestens fünf Menschen getötet. 40 weitere Menschen wurden am Sonntag bei dem Vorfall in Waukesha, einem Vorort der Metropole Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin, verletzt, wie die Polizei mitteilte. Eine "Person von Interesse" wurde von den Behörden in Gewahrsam genommen.
Schumacher-Teamchef über WM-Chancen: "Mick hat Anlagen"
Mick Schumachers Teamchef Günther Steiner traut dem Deutschen in Zukunft den Kampf um den Titel in der Formel 1 zu. "Mick hat die Anlagen, auch wenn man jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen kann, dass er Weltmeister wird", sagte der Südtiroler im Gespräch mit Sport1: "Ich glaube aber an ihn. Er hat auch den Trieb dazu, er will Weltmeister werden, und das ist auch wichtig."
Tesla wegen frauenfeindlicher Atmosphäre in kalifornischem Werk verklagt
Weil sie und ihre Kolleginnen nach ihren Angaben bei der Arbeit in einem Tesla-Werk in Kalifornien ständig sexueller Belästigungen ausgesetzt waren, hat eine Mitarbeiterin den US-Elektroautobauer verklagt. Von Beginn an habe sie in dem Tesla-Werk in Fremont in einem frauenfeindlichen Umfeld gearbeitet, doch trotz ihrer Beschwerden habe das Management nichts dagegen unternommen, heißt es in der am Donnerstag von Jessica Barraza eingereichten Klage.
Dieselskandal "teuerstes Schadenereignis" der Versicherungen
Der Dieselskandal ist nach Angaben der Versicherungsbranche das teuerste Schadenereignis in der Rechtsschutzversicherung überhaupt. Gut sechs Jahre nach Bekanntwerden des Skandals seien die Aufwendungen der Rechtsschutzversicherer für Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten auf 1,21 Milliarden Euro gestiegen, teilte am Freitag der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Bis Ende Oktober nahmen demnach rund 380.000 Kunden ihre Rechtsschutzversicherung im Streit mit Autoherstellern wegen mutmaßlich manipulierter Abgaswerte in Anspruch.
Autofahrerin in Niedersachsen fährt dreimal zu schnell durch Radarfalle
Gleich dreimal hintereinander ist eine Autofahrerin in Niedersachsen binnen kürzester Zeit zu schnell durch eine mobile Geschwindigkeitsmessstelle der Polizei gefahren. Wie die Beamten am Donnerstag in Oldenburg mitteilten, wurde die 28-Jährige bei der Kontrolle in Rastede angehalten, hatte aber ihren Führerschein vergessen. Sie fuhr daraufhin spontan nach Hause, um das fehlende Dokument zu holen.
Chipkrise sorgt im Oktober für stärksten Einbruch bei Autoneuzulassungen seit 1990
Die Chipkrise sorgt für den stärksten Rückgang bei den Autoneuzulassungen in der EU in einem Oktober seit Beginn der Statistik 1990. Der Absatz fiel im Vorjahresvergleich um 30,3 Prozent, wie der europäische Herstellerverband Acea in Brüssel mitteilte. Experte Peter Fuß von EY erwartet wegen des hohen Nachholbedarfs einen "Absatzboom" - allerdings erst ab Mitte 2022.
Inflation und Rezession: Benzinpreis klettert weiter massiv
Der Benzinpreis steigt weiter - der Dieselpreis dagegen ist leicht gefallen. Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, wurden an der Zapfsäule für einen Liter E10 im Bundesdurchschnitt 1,692 Euro fällig. Im Vergleich zur Vorwoche entspricht dies einem Preiszuwachs von 0,3 Cent. Diesel wurde dagegen im Vergleich zur Vorwoche um 1,2 Cent günstiger und lag im Schnitt bei 1,557 Euro pro Liter.
Studie: Autobauer können CO2-Grenzwerte nur mithilfe von Schlupflöchern einhalten
Die deutschen Autobauer nutzen zahlreiche Schlupflöcher, um die CO2-Flottengrenzwerte der EU für Neuwagen einzuhalten: Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag veröffentliche Studie der Organisation Transport&Environment (T&E), in der mehrere europäische Umweltverbände zusammengeschlossen sind. Daimler und BMW etwa ließen "keine Möglichkeit aus, um durch den Verkauf von scheinbar elektrischen Plug-in-Hybriden ihre Emissionsziele zu erreichen".
Formel 1 - Toto Wolff hielt Hamilton-Strafe für miesen "Witz"
Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist von der Rückversetzung seines Star-Piloten Lewis Hamilton ans Ende der Startaufstellung des Formel-1-Sprints von Sao Paulo komplett überrascht worden. Bis zum Samstagnachmittag sei man bei Mercedes davon ausgegangen, dass "alles in Ordnung" sei, im ersten Moment habe er deswegen den Urteilsspruch für einen "Witz" von Team-Sportdirektor Ron Meadows gehalten.
Daimler Truck plant Börsengang für den 10. Dezember
Der Lkw- und Bushersteller Daimler Truck plant seinen Börsengang in Frankfurt für den 10. Dezember. Das Unternehmen rechne damit, sich im ersten Quartal 2022 für den Leitindex Dax zu qualifizieren, erklärte Daimler Truck am Donnerstag. "Wir sind entschlossen, eine höhere Profitabilität zu erzielen und mit vollem Einsatz das Rennen hin zu Null-Emissionen zu gewinnen", erklärte der Vorstandsvorsitzende Martin Daum.
Bundesgerichtshof verhandelt über Verjährung im Dieselskandal
Über die Frage der Verjährung im Dieselskandal hat am Donnerstag erneut der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt. Geklagt hat der Käufer eines VW Golf mit manipuliertem Dieselmotor, der Schadenersatz fordert, seine Klage aber erst 2019 einreichte. VW wehrte sich dagegen mit dem Argument, dass der Abgasskandal bereits 2015 bekannt geworden war und Ende 2015 die dreijährige Verjährungsfrist begonnen habe. (Az. VII ZR 303/20)
Rivian erreicht bei Börsengang Marktbewertung von 100 Milliarden Dollar
Der US-Elektroautobauer Rivian hat bei seinem vielbeachteten Börsengang eine Marktbewertung von deutlich mehr als 100 Milliarden Dollar erreicht. Der hoch gehandelte Tesla-Konkurrent wurde am Mittwoch nach Handelsbeginn zwischenzeitlich mit rund 111 Milliarden Dollar (knapp 96 Milliarden Euro) bewertet - mehr als etablierte US-Autobau-Giganten wie Ford und General Motors. Die Bewertung basiert auf allen in Umlauf befindlichen Aktien sowie Aktienoptionen.
VW-Chef Diess hofft auf schnellen Bau von neuem Werk am Wolfsburger Stammsitz
VW-Chef Herbert Diess hofft auf eine schnelle Umsetzung der Pläne zum Bau einer neuen Autofabrik am Stammsitz des Konzerns in Wolfsburg. "Das ist genau die Revolution, die Wolfsburg braucht", erklärte Diess am Mittwoch auf Twitter. Ab 2026 will Volkswagen in einem neuen Werk das Elektromodell Trinity herstellen. Diess äußerte die Hoffnung, dass die Standortentscheidung zügig erfolgen werde.
Umwelthilfe: Viele Lkw verursachen mehr Stickoxide als erlaubt
Rund die Hälfte der Lastwagen auf den Autobahnen in fünf europäischen Ländern stößt nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe (DUH) deutlich mehr Stickoxide aus als gesetzlich erlaubt. Die DUH und der Verband Camion Pro forderten das Bundesverkehrsministerium und das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) am Dienstag auf, die realen Emissionen von Schadstoffen zu überprüfen und Verstöße zu ahnden. Gründe für die Grenzüberschreitungen könnten demnach sowohl Fahrlässigkeit als auch Vorsatz sein.