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Habeck (Grüne) will Wasserstofftechnik in Europa voranbringen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will klimafreundliche Technologien wie die Wasserstofftechnik in Europa voranbringen. Um die EU zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen, "brauchen wir grüne Spitzentechnologien made in EU, wie beispielsweise beim Thema Wasserstoff", erklärte Habeck anlässlich seines Antrittsbesuchs am Dienstag in Brüssel. Daher wolle er die Zusammenarbeit mit der EU "weiter vertiefen".
BGH zu Abgasskandal: Behalten des Autos und Ersatz möglich
Wer ein vom Dieselskandal betroffenes Auto gekauft hat, hat die Wahl: Er kann gegen Rückgabe des Wagens den kompletten Kaufpreis zurückverlangen oder das Auto behalten und nur den Ausgleich der Wertminderung fordern. Das bekräftigte der Bundesgerichtshof (BGH) am Montag in Karlsruhe und gab der Revision eines Seat-Käufers überwiegend statt. Der Mann will Ersatz für den Betrag, um den er das Auto womöglich zu teuer kaufte - weil er zu dem Zeitpunkt noch nicht vom Abgasskandal wusste. (Az. VIa ZR 100/21)
Volkswagen erreicht mit Elektro-Offensive EU-CO2-Flottenziel
Im Jahr 2020 hatte der Autobauer Volkswagen den Flottengrenzwert der Europäischen Union noch gerissen - im vergangenen Jahr hat der Konzern mit seinen Marken wie Audi, Porsche oder Skoda das EU-Ziel beim Ausstoß von Treibhausgasen eingehalten. Wie Volkswagen am Montag in Wolfsburg mitteilte, kam die Pkw-Neuwagenflotte 2021 nach vorläufigen Zahlen auf einen CO2-Durchschnittswert von 118,5 Gramm pro Kilometer. Damit liege der Konzern rund zwei Prozent unter seinem gesetzlichen Ziel.
Luxusauto Lamborghini ist für dieses Jahr "fast ausverkauft"
Die italienische VW-Tochter Lamborghini will nach den Rekordverkäufen 2021 in diesem Jahr die Produktion erhöhen. "Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir 2022 schon fast ausverkauft sind. Wir sind bei ungefähr einem Jahr Auftragsvorlauf", sagte Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann der "Automobilwoche" vom Montag. "Wir sind gerade dabei zu prüfen, ob wir die Produktion steigern und hier noch etwas zulegen können, um die Wartezeit für die Kunden nicht über ein Jahr hinaus anwachsen zu lassen."
Lkw-Fahrer in Kanada protestieren gegen Corona-Impfpflicht
In Kanada protestieren dutzende Lkw-Fahrer gegen die Corona-Impfpflicht, die seit kurzem bei Überquerung der Grenze in die USA gilt. Am Sonntag startete der sogenannte "Konvoi für die Freiheit" in der Stadt Vancouver an der kanadischen Westküste, wie kanadische Medien berichteten. Ziel ist die Hauptstadt Ottawa, rund 4400 Kilometer entfernt.
Französischer Energieriese Total zieht sich aus Myanmar zurück
Knapp ein Jahr nach dem Militärputsch in Myanmar zieht sich der französische Ölriese Total Energies aus dem südostasiatischen Land zurück. Mit Blick auf die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit habe sich die Lage in Myanmar so sehr verschlechtert, dass das Unternehmen dort keinen "hinreichend positiven Beitrag" mehr leisten könne, teilte Total am Freitag mit.
ADAC: Dieselpreis klettert erstmals über Marke von 1,60 Euro
Der Preis für Diesel ist so hoch wie nie zuvor. Im bundesweiten Schnitt kostet Diesel derzeit 1,601 Euro pro Liter, das ist ein Anstieg um 1,6 Cent im Vergleich zur Vorwoche, erklärte der ADAC am Mittwoch. Der Dieselpreis kletterte somit erstmals über die Marke von 1,60 Euro. Der Benzinpreis stieg im Vorwochenvergleich um 1,7 Cent auf durchschnittlich 1,672 Euro pro Liter.
Mehrheit würde für umweltfreundlichere Autos mehr bezahlen
Eine Mehrheit der Menschen in den vier größten europäischen Volkswirtschaften wäre einer aktuellen Umfrage zufolge bereit, für umweltfreundlichere Autos mehr Geld zu bezahlen. Etwa zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien sagten, wie würden bis zu 500 Euro mehr zahlen, wenn die Hersteller die Schadstoffemissionen ihrer Autos "deutlich reduzieren" würden. Das teilte am Dienstag die Organisation Transport and Environment mit, die die Umfrage in Auftrag gegeben hatte.
Chipmangel: Auto-Neuzulassungen in 2021 auf Rekordtief
Der Mangel an Mikrochips für die Autoindustrie hat den Neuwagenmarkt in der EU im vergangenen Jahr auf ein Rekordtief einbrechen lassen. Wie der europäische Herstellerverband Acea am Dienstag mitteilte, ging die Zahl der Neuzulassungen in der Europäischen Union 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent auf 9,7 Millionen Fahrzeuge zurück. Das ist der niedrigste Wert seit Einführung der Statistik im Jahr 1990.
Benzin: Ölpreis für Sorte Brent auf höchstem Stand seit 2014
Der Rohölpreis für die Sorte Brent hat am Dienstag seinen höchsten Stand seit mehr als sieben Jahren erreicht. Ein Barrel der Nordseesorte kostete um 01.40 Uhr GMT (02.40 Uhr MEZ) auf den asiatischen Märkten 86,84 Dollar (76,04 Euro). Damit überstieg der Preis die Marke von 86,74 Dollar vom 30. Oktober 2014. Ein Barrel sind 159 Liter.
Automobile: Indische Bundesstaaten buhlen um Teslas Gunst
In Indien schlagen die jüngsten Äußerungen von Tesla-Chef Elon Musk zu "Herausforderungen" rund um den möglichen Markteinstieg des US-Elektroautobauers hohe Wellen - und wecken Begehrlichkeiten. Im Kurzbotschaftendienst Twitter meldeten sich über das Wochenende politische Vertreter aus mehreren indischen Bundesstaaten zu Wort, um Tesla zum Bau einer Fabrik in ihrer jeweiligen Region zu ermutigen.
Al-Attiyah feiert vierten Gesamtsieg bei der Rallye Dakar
Nasser Al-Attiyah hat die 44. Rallye Dakar gewonnen und seinen vierten Gesamtsieg gefeiert. Bei der kurzen letzten Etappe ließ der 51 Jahre alte Katarer nichts mehr anbrennen und verwaltete seinen Vorsprung im Toyota souverän. Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb (Prodrive) aus Frankreich beendete die Dakar mit 27:46 Minuten Rückstand als Zweiter.
Elon Musk sieht für Tesla-Start in Indien noch "viele Herausforderungen"
Der Markteinstieg des US-Elektroautobauers Tesla in Indien lässt vorerst weiter auf sich warten. Es gelte, noch "viele Herausforderungen" mit der indischen Regierung zu meistern, schrieb Tesla-Chef Elon Musk am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Weitere Angaben dazu machte er nicht. Allerdings hatte Musk im vergangenen Juli getwittert, dass Tesla zwar den Markteintritt in dem 1,3-Milliarden-Einwohner-Staat anpeile, in Indien die Importzölle aber "bei weitem die höchsten der Welt von allen großen Ländern" seien.
Volkswagen lieferte 2021 trotz hoher Nachfrage weniger Autos aus als 2020
Trotz hoher Kundennachfrage und voller Auftragsbücher hat Volkswagen im vergangenen Jahr weniger Autos ausgeliefert als 2020. Der Absatz ging um 4,5 Prozent zurück, wie VW am Mittwoch mitteilte. Grund war demnach die globale Halbleiterknappheit. Den Absatz vollelektrischer Autos verdoppelte VW aber. Ihr Anteil an allen Auslieferungen stieg von 2,5 auf 5,1 Prozent.
ADAC: Dieselpreis "hauchdünn unter Allzeithoch"
Die Spritpreise sind erneut kräftig gestiegen - der Preis für Diesel liegt laut ADAC nur noch "hauchdünn unter dem Allzeithoch". Ein Liter Diesel kostet aktuell im bundesweiten Schnitt 1,585 Euro je Liter, er lag damit nur 0,1 Cent unter dem Allzeithoch vom Montag, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zur Vorwoche stieg der Dieselpreis demnach um 2,3 Cent.
Luxus: Rolls-Royce verkauft 2021 fast 50 Prozent mehr Autos
Der britische Traditionshersteller Rolls-Royce hat im vergangenen Jahr fast 50 Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahr. Insgesamt gingen 5586 Luxuskarossen an Käuferinnen und Käufer in aller Welt, wie die BMW-Tochter am Montag mitteilte. 2021 sei ein "phänomenales Jahr" für Rolls-Royce gewesen, erklärte Unternehmenschef Torsten Müller-Ötvös.
Rallye Dakar: Nach "Terroranschlag" - Frankreich erwägt Abbruch
Der 44. Ausgabe der Rallye Dakar in Saudi-Arabien droht möglicherweise der Abbruch. Die französische Regierung stuft eine Explosion am Fahrzeug des Franzosen Philippe Boutron vor Beginn der Veranstaltung als möglichen Terrorakt ein.
Mobilität: Der Weg zum neuen Führerschein soll digitaler werden
Mehr Online-Unterricht in Fahrschulen und die stärkere Berücksichtigung von elektronischen Fahrassistenten: Die Bundesregierung hat eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung auf den Weg gebracht, die nach Angaben von Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) bei der Ausbildung stärker auf "die Chancen der Digitalisierung" setzen soll. Außerdem droht Fahrschülerinnen und Fahrschülern eine längere Sperrfrist, wenn sie bei der theoretischen Führerscheinprüfung zu täuschen versuchen.
Rallye Dakar: Loeb verkürzt Rückstand auf Nasser Al-Attiyah
Der Franzose Sebastien Loeb bleibt bei der 44. Rallye Dakar erster Verfolger von Spitzenreiter Nasser Al-Attiyah. Der neunmalige WRC-Champion beendete die 348 km lange Wertungsprüfung rund um die saudische Hauptstadt Riad als Zweiter und verkürzte den Rückstand auf Al-Attiyah (Katar), der das Ziel im Toyota als Achter erreichte. Der Rückstand von Loeb auf Al-Attiyah (35:10 Minuten) ist allerdings weiter groß.
ADAC: Spritpreise zum Jahresbeginn massiv angestiegen
Die Spritpreise sind zum Jahresbeginn gestiegen - Grund dafür sind vor allem die erhöhte CO2-Abgabe auf Kraftstoffe und der höhere Rohölpreis. Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel zuletzt 1,648 Euro. Für einen Liter Diesel wurden 1,562 Euro fällig. Das entspricht bei beiden Kraftstoffen einem Anstieg von 3,5 Cent im Wochenvergleich.
Neuzulassungen: Niedrigster Stand seit der Wiedervereinigung
Die Zahl der Auto-Neuzulassungen hat 2021 den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. Insgesamt 2,62 Millionen Neuwagen wurden 2021 neu angemeldet, das waren gut zehn Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch mitteilte. Deutliche Rückgänge verzeichneten Benziner und Diesel-Fahrzeuge, Reine Elektroautos schlossen das Jahr hingegen mit einem deutlichen Plus von 83,3 Prozent ab.
Wissing will die Attraktivität der E-Mobilität "schnell" erhöhen
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) will den Umstieg auf Elektromobilität in Deutschland so schnell wie möglich voranbringen und die Ladeinfrastruktur entsprechend ausbauen. "Wir müssen gemeinsam das Ziel verfolgen, so schnell wie möglich die Attraktivität der E-Mobilität in Deutschland zu erhöhen", sagte Wissing am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". Wissing warnte auch vor zu hohen Stromkosten. "Elektromobilität mit zu hohen Strompreisen, das passt nicht zusammen", sagte er.
Ifo-Umfrage: Lage der Autoindustrie verschlechtert sich erneut
Die Lage in der deutschen Autoindustrie hat sich laut einer Umfrage des Münchener Ifo-Instituts den fünften Monat in Folge verschlechtert. Der entsprechende Indikator des Instituts für die Branche fiel auf minus 1,0 Punkte im Dezember, nach plus 7,9 im November, wie das Ifo am Mittwoch mitteilte. "Diese abermalige Verschlechterung ist von den Herstellern getrieben, nicht von den Zulieferern", erklärte der Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien, Oliver Falck.
Technologieriese Sony stellt neuen E-Auto-Prototypen vor
Der vor allem für seine Unterhaltungselektronik bekannte japanische Technologieriese Sony hat seine Pläne für den Einstieg in den Markt für Elektroautos bekräftigt. Der Vorstandsvorsitzende von Sony, Kenichiro Yoshida, stellte am Dienstag (Ortszeit) auf der US-Technikmesse CES in Las Vegas einen neuen Prototypen seines Elektroautos Vision S vor. Damit will das Unternehmen laut Mitteilung den Einstieg in den E-Automarkt "erkunden".
US-Autobauer Ford erhöht Elektro-Pickup Produktion deutlich
Der US-Autobauer Ford hat das Produktionsziel für seinen Elektro-Pickup F-150 Lightning deutlich erhöht. Das Unternehmen strebt nach Angaben vom Dienstag nun die Fertigung von 150.000 Modellen pro Jahr an. Ursprünglich sollten es 40.000 Fahrzeuge jährlich sein, nach einer immensen Bestellungswelle erhöhte Ford das Ziel aber bereits auf 80.000. Nun sollen es noch einmal fast doppelt so viele Elektro-Pickups werden.
Zulassungs- und Überführung erhöhen Diesel-Schadenersatz
Beim Schadenersatz für Dieselfahrer, die wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung ihr Auto an den Motorhersteller zurückgeben, sind auch die Zulassungs- und Überführungskosten erhöhend anzurechnen. Gleiches gilt für einen Satz Winterreifen, wenn er mit dem Fahrzeug an den Hersteller zurückgegeben wird, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil. (Az: VI ZR 291/20)
ADAC: November 2021 war der teuerste Tankmonat jemals
Das vergangene Jahr ist für Autofahrerinnen und Autofahrer beim Tanken das teuerste seit 2013 gewesen. Im Durchschnitt kostete ein Liter Super E10 1,522 Euro, ein Liter Diesel 1,385 Euro, wie der ADAC am Montag mitteilte. Im Jahresverlauf gab es demnach "enorme Preisschwankungen" - der November war dabei der teuerste Tankmonat jemals.
USA: Twitter sperrt das Konto vom US-Abgeordneten Greene
Twitter hat das persönliche Konto der prominenten US-Abgeordneten Marjorie Taylor Greene wegen Falschbehauptungen über Corona-Impfungen und die Pandemie dauerhaft gesperrt. Das Onlineunternehmen erklärte am Sonntag, die Republikanerin habe mit der wiederholten Verbreitung von Falschinformationen gegen die Twitter-Regeln verstoßen.
Französischer Fahrer bei Rallye Dakar bei Explosion verletzt
Bei der Rallye Dakar ist ein Fahrer bei einer Explosion an seinem Fahrzeug verletzt worden. Wie die Organisatoren der Rallye am Samstag mitteilten, sollte der Mann nach seiner Operation in sein Heimatland Frankreich ausgeflogen werden. Der Fahrer war laut Angaben des Rallye-Veranstalters ASO am Donnerstag schwer verletzt worden, als sein Fahrzeug durch eine "plötzliche Explosion" gestoppt wurde. Die Polizei wollte demnach "keine Möglichkeit ausschließen, auch keinen böswilligen Akt".
Auto-Reklame in Frankreich muss für umweltfreundliche Alternativen werben
Auto-Reklame muss in Frankreich künftig verpflichtend mit Hinweisen auf umweltfreundlichere Alternativen der Fortbewegung verknüpft werden. Die entsprechende Neuregelung wurde von der Regierung in Paris in dieser Woche im offiziellen Amtsblatt veröffentlicht, sie tritt im März in Kraft. Umweltgruppen setzen sich seit Jahren für eine derartige Regelung ein - am liebsten hätten sie aber ein völliges Verbot der Auto-Reklame.
Tesla ruft wegen Problemen bei Kofferraumhauben eine halbe Million Autos zurück
Der Elektroautobauer Tesla ruft in den USA wegen Problemen mit Kofferraumhauben fast 500.000 Fahrzeuge vom Model 3 und vom Model S zurück. Beim Model 3 besteht nach Angaben des Konzerns gegenüber der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA die Gefahr, dass die Kofferraumhaube beim wiederholten Öffnen und Schließen das Kabel der Rückfahrtkamera beschädigt.
ADAC: Tanken zum Jahreswechsel nochmal deutlich teurer
Autofahrerinnen und Autofahrer müssen an der Tankstelle zum Jahreswechsel noch einmal tiefer in die Tasche greifen: Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, kletterte der Preis für einen Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche um 2,3 Cent und lag zuletzt im bundesweiten Mittel bei 1,613 Euro. Diesel kostete im Schnitt 1,527 Euro - ein Anstieg von 2,1 Cent.