Letzte Nachrichten
Schempp wieder aus Aufgebot gestrichen
Der ehemalige Biathlon-Weltmeister Simon Schempp muss nach nur zwei Einsätzen im Weltcup wieder zuschauen. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Montag mitteilte, gehört der 32-Jährige beim zweiten Teil des Heimweltcups in Oberhof nicht mehr zum Aufgebot. Neben Schempp muss auch Lucas Fratzscher am Rennsteig zuschauen, dafür kehren Johannes Kühn und Roman Rees ins Team zurück.
Beschwerde über Fenster in Zellenwand wird neu verhandelt
Die Beschwerde eines früheren Häftlings über ein in der Zellenwand angebrachtes Sichtfenster muss neu verhandelt werden. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hob laut Mitteilung vom Montag vorherige Gerichtsbeschlüsse auf, mit denen die Beschwerde des Manns verworfen worden war. Die Umstände hätten genauer geprüft werden müssen, argumentierten die Karlsruher Richter. (Az. 2 BvR 2194/19)
Umstrittene Eishockey-WM: Lukaschenko fordert IIHF zum Festhalten an Belarus auf
Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat in der Debatte um die umstrittene Co-Austragung der Eishockey-WM 2021 (21. Mai bis 6. Juni 2021) den Weltverbandspräsidenten Rene Fasel aufgefordert, dem internationalen Druck nach einer örtlichen Verlegung nicht nachzugeben. "Wenn die IIHF es schafft, dem Druck zu widerstehen, dann werden wir hier die WM abhalten", sagte Lukaschenko im Rahmen eines Besuchs Fasels in Minsk am Montag: "Es liegt alles bei Ihnen."
Französin irrtümlich für tot erklärt - Frau zieht vor Gericht
"Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben", scherzte Mark Twain einmal. Für eine 58-jährige Französin hat ihr vermeintliches Ableben jedoch so gravierende Folgen, dass sie vor ein Gericht in Lyon zieht, um sich für lebendig erklären zu lassen. Denn Jeanne Pouchain hat ihre Ausweise, ihr Bankkonto und ihre Krankenversicherung verloren.
Nächste Sitzung im Korruptionsprozess gegen Netanjahu auf 8. Februar verschoben
Im Korruptionsprozess gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ist eine für Mittwoch geplante Sitzung wegen der Corona-Krise auf den 8. Februar verschoben worden. Das teilte das Bezirksgericht in Jerusalem am Montag mit. Gegen Netanjahu läuft seit November 2019 ein Verfahren wegen Korruption, Betrugs und Untreue. Er hatte die Vorwürfe als "lächerlich" bezeichnet.
Ermittler: Piloten der indonesischen Maschine meldeten vor Absturz keine Probleme
Zwei Tage nach dem Absturz einer indonesischen Passagiermaschine vor der Küste Jakartas rätseln die Behörden weiter über die Unglücksursache. In den aufgezeichneten Gesprächen der Piloten mit der Flugsicherung habe nichts auf technische Probleme oder eine plötzliche Notlage hingedeutet, sagte der Ermittler Nurcahyo Utomo am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Es höre sich wie der übliche Routineaustausch an.
DFB-Beschluss: Auch in der 3. Liga wieder fünf Wechsel erlaubt
Ab dem Rückrundenstart der 3. Liga sind wieder fünf Wechsel für jede Mannschaft pro Spiel erlaubt. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat dem entsprechenden Antrag des Drittliga-Ausschusses zugestimmt. Die Regelung greift ab dem 22. Januar.
Merkel findet Sperrung von Trumps Twitter-Konto problematisch
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält die Sperrung des Twitter-Kontos von US-Präsident Donald Trump für problematisch. In das Grundrecht auf Meinungsfreiheit könne nur eingegriffen werden "innerhalb des Rahmens, den der Gesetzgeber definiert, nicht nach dem Beschluss der Unternehmensführung von Social-Media-Plattformen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. "Unter dem Aspekt sieht die Bundeskanzlerin es als problematisch an, das die Konten des US-Präsidenten jetzt dauerhaft gesperrt wurden."
Riexinger bekräftigt Festhalten an Linken-Parteitag Ende Februar
Der Linken-Vorsitzende Bernd Riexinger hat Berichte zurückgewiesen, der für Ende Februar geplante Parteitag könnte auf die Zeit nach der Bundestagswahl verschoben werden. Die "ganz überwiegende Mehrheit im Parteivorstand" sei dafür, den Parteitag mit den Vorstandswahlen jetzt zu machen, sagte Riexinger am Montag in Berlin. Das sei auch dringend notwendig, um rechtzeitig für die anstehende Bundestagswahl eine neue Spitze zu haben.
Korruptionsprozess gegen israelischen Milliardär Steinmetz in Genf begonnen
In der Schweiz hat am Montag der Korruptionsprozess gegen den israelisch-französischen Milliardär und Bergbauunternehmer Beny Steinmetz begonnen. Der 64-Jährige erschien persönlich aus Israel zu dem zweiwöchigen Prozess in Genf, wo er sich wegen mutmaßlicher Bestechung in Millionenhöhe im Zusammenhang mit Minengeschäften im afrikanischen Guinea verantworten muss. Dort werden in der südöstlichen Region Simandou immense Vorkommen an Eisenerz vermutet.
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Millionenbetrugs mit Schutzhandschuhen
Die Staatsanwaltschaft im baden-württembergischen Hechingen hat Anklage in einem millionenschweren Betrugsfall erhoben. Der Verdächtige soll nach Ausbruch der Corona-Pandemie ein Geschäft mit nicht vorhandenen Schutzhandschuhen eingefädelt haben, um eine Vorauszahlung von über zwei Millionen Euro einzustreichen, wie die Behörde am Montag erklärte. Zuvor soll der Verdächtige bereits einen ähnlichen Betrug mit FFP-3-Schutzmasken versucht haben.
Pro Asyl fordert wegen Antragsrückgangs großzügige Aufnahme von Flüchtlingen
Wegen der rückläufigen Asylzahlen fordert die Organisation Pro Asyl mehr Großzügigkeit bei der Aufnahme von Flüchtlingen. "Deutschland hat Platz, die Bundesregierung muss sich ihrer humanitären und menschenrechtlichen Verantwortung stellen", erklärte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt am Montag. "Wir fordern Initiativen zur sofortigen Beendigung der illegalen Pushbacks durch Kroatien und Griechenland an der EU-Außengrenze."
Deutsche Umwelthilfe will Stiftung zur Unterstützung von Nord Stream 2 verhindern
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will die mecklenburg-vorpommersche Stiftung zur Unterstützung der Pipeline Nord Stream 2 verhindern. Die "Skandal-Stiftung" von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sei nicht nur klima- und europapolitisch fehlgeleitet und eine versuchte Täuschung der Bürger – sie sei zudem nicht mit nationalem und EU-Recht vereinbar, teilte die DUH am Montag in einer Einladung zu einer Pressekonferenz am Dienstag mit.
Biden nominiert Ex-Diplomaten William Burns als neuen CIA-Chef
Der Diplomatie-Veteran William Burns soll unter dem künftigen US-Präsidenten Joe Biden den Auslandsgeheimdienst CIA leiten. Biden nominierte ihn als Nachfolger von CIA-Direktorin Gina Haspel, wie sein Übergangsteam am Montag mitteilte. "Bill Burns ist ein vorbildlicher Diplomat, der über jahrzehntelange Erfahrung auf der Weltbühne verfügt, um unser Volk und unser Land zu beschützen", erklärte Biden. "Er teilt meine Grundüberzeugung, dass ein Geheimdienst unpolitisch sein muss."
Aufgrund der Corona-Regelungen: Verwirrung bei Guardiola
Viel Verwirrung bei Pep Guardiola: Der Fußball-Teammanager des englischen Ex-Meisters Manchester City hat zugegeben, die Regeln der Liga im Zusammenhang mit dem Coronavirus nicht ganz nachvollziehen zu können. Der ehemalige Bayern-Coach verstehe nicht, warum Spiele in der Premier League aufgrund mehrerer Infektionen innerhalb der Klubs verschoben, im FA-Cup am Wochenende aber stattgefunden haben.
Georgischer Milliardär Iwanischwili kündigt seinen Rückzug aus der Politik an
Der georgische Milliardär Bidsina Iwanischwili, der bislang als einflussreichster Politiker der Kaukasus-Republik galt, will die Leitung der Regierungspartei Georgischer Traum niederlegen. Er werde das Amt des Parteichefs abgeben und sich aus der Partei zurückziehen, teilte der 64-Jährige am Montag mit. Er wolle sich in sein "Privatleben" zurückziehen und einer neuen Generation "junger Leute" Platz machen.
Dakar: Al-Attiyah macht Boden gut
Der dreimalige Gesamtsieger Nasser Al-Attiyah bläst bei der 43. Rallye Dakar in Saudi-Arabien zur Aufholjagd. Der Katarer, der 2011, 2015 und 2019 triumphiert hatte, feierte am Montag bereits seinen vierten Tagessieg und verkürzte den Rückstand in der Gesamtwertung auf Rekordchampion Stephane Peterhansel.
Pariser Gipfel berät über internationalen Artenschutz
In Paris haben Staats- und Regierungschefs aus aller Welt über verstärkte Bemühungen zum Artenschutz beraten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte am Montag bei dem sogenannten One-Planet-Gipfel die Unterstützung seines Landes für das Projekt der "Grünen Mauer" in Afrika zu. Damit sollen die Auswirkungen des Klimawandels und die fortschreitende Wüstenbildung bekämpft werden.
Dreister Dieb will sich bei Christbaumsammelaktion in Baden-Württemberg bereichern
Ein dreister Dieb hat sich am Wochenende im baden-württembergischen Sindelfingen bei einer Christbaumsammelaktion bereichern wollen. Umschläge mit Bargeld, die Menschen als Unkostenbeitrag für die Sammelaktion eines örtlichen Sportvereins an ihre Christbäume geheftet hatten, seien am Samstag von einem 30-jährigen Mann eingesammelt worden, erklärte die Polizei in Ludwigsburg am Montag.
Handball-WM: Hanning nennt Viertelfinale als WM-Ziel
DHB-Vizepräsident Bob Hanning hat kurz vor der am Mittwoch beginnenden Handball-WM in Ägypten das Viertelfinale als Ziel für die deutsche Mannschaft ausgegeben. "Einen klaren Verbandsauftrag haben wir nicht formuliert. Aber das Viertelfinale ist ein Ziel, das jede deutsche Mannschaft erreichen muss. Egal, in welcher Zusammensetzung", sagte Hanning im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).
WHO-Experten dürfen am Donnerstag nach China einreisen
Nach tagelanger Verzögerung hat Peking grünes Licht für den Beginn der Mission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Erforschung der Ursprünge des Coronavirus gegeben. Die internationalen Experten können am Donnerstag nach China einreisen und in Zusammenarbeit mit chinesischen Wissenschaftlern die Herkunft des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 erforschen, wie Chinas Nationale Gesundheitskommission am Montag in Peking mitteilte.
Mandatsverteilung in hessischem Landtag ist rechtens
Die hessische Landtagswahl vom Oktober 2018 und die Verteilung der Mandate im Landtag sind gültig und rechtens. Der Staatsgerichtshof in Wiesbaden lehnte am Montag Beschwerden der AfD-Fraktion und eines weiteren Wahlberechtigten über die Mandatsverteilung im Landesparlament ab. Die Zahl der Sitze sei nicht zu beanstanden, erklärte das Landesverfassungsgericht. (Az. P.St. 2733 und 2738)
Simon Rattle wird Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
Der britische Dirigent Sir Simon Rattle kehrt nach Deutschland zurück. Der 65-jährige Musiker wird ab der Konzertsaison 2023/2024 neuer Chef des Symphonieorchester und Chors des Bayerischen Rundfunks (BR), wie der Sender am Montag in München mitteilte. Rattle dirigierte zwischen 2002 bis 2018 die Berliner Philharmoniker und leitet derzeit das London Symphony Orchestra.
OSZE kritisiert ungleiche Bedingungen bei Präsidentschaftswahl in Kirgistan
Die Wahlbeobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat die Bedingungen bei der Präsidentschaftswahl in Kirgistan kritisiert. Die Kandidaten hätten nicht über die "gleichen Voraussetzungen" verfügt, erklärte die OSZE am Montag. Es habe keinen "vollständig fairen Wettbewerb" gegeben. Dieser werde jedoch von der Bevölkerung als Teil einer "funktionierenden Demokratie" erwartet.
Halbfinale verpasst: Struff verliert enges Duell in Antalya
Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat die Chance auf den Halbfinaleinzug beim ATP-Turnier in Antalya vergeben. Der 30 Jahre alte Warsteiner unterlag in der Runde der letzten Acht dem Franzosen Jeremy Chardy in einem engen Duell mit 6:4, 2:6, 6:7 (8:10).
Europaparlament beginnt mit Prüfung von Post-Brexit-Abkommen
Das Europaparlament hat am Montag mit der Prüfung des mit Großbritannien vereinbarten Handelsabkommens für die Zeit nach dem Brexit begonnen. Als erstes befasste sich der Fischereiausschuss am Vormittag mit der an Weihnachten geschlossenen Vereinbarung, die seit Neujahr vorläufig in Kraft ist. Der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD), erklärte, die Ratifizierung durch das EU-Parlament sei "kein Selbstläufer".
Sieben große Impfzentren in England nehmen Betrieb auf
In England haben am Montag sieben große Impfzentren ihren Betrieb aufgenommen. Wie der staatliche Gesundheitsdienst NHS mitteilte, sollen in den Impfzentren, die in Städten wie London, Bristol, Newcastle und Manchester etwa in Fußballstadien oder auf einer Pferderennbahn untergebracht sind, jede Woche tausende Menschen geimpft werden. Weitere Impfzentren sollen in Kürze dazukommen. Im Laufe der Woche sollen auch Krankenhäuser und Apotheken den Impfstoff anbieten können.
Röttgen sieht sich im Rennen um CDU-Vorsitz nicht als Außenseiter
Der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen sieht sich im Rennen um den CDU-Vorsitz nicht mehr als Außenseiter. "Das war ich mal", sagte Röttgen am Montag im Deutschlandfunk. Es bestehe aber "kein Zweifel", dass das nicht mehr der Fall sei. Röttgen sagte, er liege in den meisten Umfragen sogar vor dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet. Er habe enorm aufgeholt, der Zuspruch für ihn in der CDU sei groß.
Zwei Pferde ertrinken bei Kutschunglück in Bayern
Bei einem Kutschunglück im mittelfränkischen Greding sind zwei Pferde ertrunken und ein Mann schwer verletzt worden. Die Pferde waren am Sonntag bereits in die Kutsche eingespannt, als eines der Tiere plötzlich los lief, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Der Mann rannte neben der Kutsche her, wobei er stürzte und sich schwere Verletzungen zuzog. Die Pferde liefen in einen angrenzenden Fluss, wo sie mit der Kutsche untergingen und ertranken.
Winter hält Madrid weiter fest im Griff
Große Teile Spaniens befinden sich weiter fest in der Hand des Winters. Die Schneemassen brachten das Leben im Zentrum des Landes mit der Hauptstadt Madrid auch am Montag zum Erliegen. Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Universitäten bleiben in der Region Madrid zunächst bis Dienstag geschlossen. Museen, Bibliotheken und andere Kultureinrichtungen durften ebenfalls nicht öffnen.
Habeck: Die anderen Parteien sind "ermüdet und ausgelaugt"
Der Grünen-Bundesvorsitzende Robert Habeck hat den Machtanspruch seiner Partei bekräftigt. Die anderen Parteien seien "ermüdet und ausgelaugt", sagte Habeck am Montag im Deutschlandfunk. Die Grünen hätten die Ideen für die Zukunft programmatisch aufgearbeitet, die anderen Parteien hätten dies nicht. Zudem hätten die Grünen "den Zuspruch der Gesellschaft". Habeck betonte: "Dieser Verantwortung wollen wir uns stellen."
Ramelow kann sich Verschiebung von Thüringer Landtagswahl vorstellen
Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) kann sich wegen der Coronapandemie eine Verschiebung der für den 25. April geplanten vorgezogenen Landtagswahl vorstellen. Wenn im Januar und Februar keine Bewegung in die Infektionszahlen komme, "werden wir auch das mitentscheiden müssen", sagte Ramelow am Sonntagabend im ZDF-"heute journal". Alle Beteiligten müssten darüber nachdenken. 30.000 Wahlhelfer müssten geschützt werden.