Letzte Nachrichten
Curry zweitbester Distanzschütze der NBA - Lakers auswärts weiter makellos
Basketball-Superstar Stephen Curry hat einen weiteren Meilenstein in seiner NBA-Karriere erreicht. Mit 2562 Distanzwürfen überholte der 32-Jährige Reggie Miller in der "ewigen" Dreier-Bestenliste und schob sich auf den zweiten Platz vor. Beim 108:127 seiner Golden State Warriors bei den Utah Jazz gelangen dem Guard fünf Dreier. "Ich habe versucht, es mitten im Spiel zu genießen, weil ich wusste, dass es passieren konnte. Ich habe zu ihm aufgesehen, als ich aufwuchs", sagte Curry.
Volland über deutsche Talente: "Französische Altersgenossen ehrgeiziger"
Angreifer Kevin Volland vom Ligue-1-Klub AS Monaco stört das Selbstverständnis vieler deutscher Fußball-Jungprofis. "Die französischen 18-, 19-Jährigen sind wesentlich ehrgeiziger als ihre Altersgenossen in Deutschland", sagte Volland dem Nachrichtenportal t-online.
Kalenderblatt 24. Januar: Wohlfarth Bundesliga-Dopingsünder
So hatte sich Roland Wohlfarth seine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga nicht vorgestellt. Der zweimalige Torschützenkönig des Oberhauses wurde Anfang 1995 wenige Tage nach seinem Wechsel von AS St. Etienne zum VfL Bochum bei einem Hallenturnier positiv auf das Stimulanzmittel Norephedrin getestet. Am 24. Januar machte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den ersten Doping-Fall der Bundesliga-Geschichte öffentlich.
Erster von 22 verschütteten Grubenarbeitern in China gerettet
Zwei Wochen nach dem Grubenunglück im Osten Chinas ist der erste der 22 verschütteten Bergarbeiter geborgen worden. Der Mann sei am Sonntag in einem separaten Abschnitt der Mine entdeckt worden, berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV. Er sei in "schwacher körperlicher Verfassung".
"Geht mir echt auf die Nerven": Hanning wünscht sich Gespräch mit Lauterbach
DHB-Vizepräsident Bob Hanning wünscht sich ein Gespräch mit dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach, um dessen Kritik an der Handball-WM in Ägypten auszudiskutieren. "Das geht mir echt auf die Nerven", sagte Hanning dem SID zu Lauterbachs jüngsten Aussagen und ergänzte: "Selbstverständlich würde ich ihm das auch persönlich sagen. Ich bin ein Mensch der klaren Worte und des Dialogs. Warum in der Sache streiten, wenn es auch persönlich geht?"
Erdbeben der Stärke 7,0 in der Antarktis gemessen
In der Antarktis hat sich ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 ereignet. Die chilenische Katastrophenschutzbehörde Onemi gab am Samstag zunächst eine Tsunami-Warnung für die Küstenregion der Antarktis aus, hob diese später jedoch wieder auf. Der Erdstoß wurde nach Behördenangaben rund 210 Kilometer östlich des chilenischen Luftwaffenstützpunkts Eduardo Frei auf der König-Georg-Insel in zehn Kilometern Tiefe im Meer gemessen.
Elf Kämpfer bei mutmaßlichem IS-Angriff im Irak getötet
Im Irak sind bei einem Angriff aus dem Hinterhalt nach Angaben aus Sicherheitskreisen mindestens elf Kämpfer der Hasched-al-Schaabi-Miliz getötet worden. Ein Sprecher der von der irakischen Regierung unterstützten Miliz machte am Samstag die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) für den Angriff östlich der Stadt Tikrit verantwortlich. Bisher bekannte sich niemand zu der Attacke. Zehn weitere Kämpfer wurden nach Angaben aus Sicherheitskreisen verletzt.
Johnson und Biden sprechen über Vertiefung der Beziehungen
Der neue US-Präsident Joe Biden hat am Samstag mit dem britischen Premierminister Boris Johnson über eine Vertiefung der Beziehung beider Länder gesprochen. Beide freuten sich darauf, "die enge Allianz zwischen unseren Nationen zu vertiefen", teilte Downing Street im Anschluss mit. Britischen Medienberichten zufolge war Johnson der erste europäische Regierungschef, mit dem Biden telefonierte.
Typische Wahlkampftaktik: Union will steuerfreie Corona-Prämie
Die Union hat eine Neuauflage der steuerfreien Corona-Sonderzahlungen an Arbeitnehmer ins Spiel gebracht, absolut typisch für die Union könnte man sagen, im September 2021 sind Bundestagswahlen, da muss man um die Gunst des Volkes buhlen. "Es gibt gute Gründe dafür, eine solche Regelung auch in diesem Jahr wieder umzusetzen", sagte Unionsfraktionsvize Andreas Jung (CDU) nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Die große Koalition werde über einen solchen Steuerbonus beraten, kündigte er an. Der Bonus biete einen Anreiz, den herausragenden Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Krise zu honorieren.
Nächtliche Ausgangssperre in den Niederlanden in Kraft getreten
Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ist in den Niederlanden am Samstag wegen anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft getreten. Wer gegen das zwischen 21.00 Uhr und 04.30 Uhr geltende Ausgangsverbot verstößt, muss mit einer Geldbuße in Höhe von 95 Euro rechnen. Nur für Hundebesitzer wird eine Ausnahme gemacht.
Sieg gegen Brasilien bedeutungslos: DHB-Team verpasst WM-Viertelfinale
Die deutschen Handballer haben bei der WM in Ägypten ihr Turnierziel Viertelfinale vorzeitig verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte Brasilien im vorletzten WM-Hauptrundenspiel zwar mit 31:24 (16:12), doch die erhoffte Schützenhilfe von Polen war zuvor ausgeblieben. Durch deren 26:30-Niederlage gegen Ungarn bestand schon vor der Partie keine Chance mehr, den anvisierten Sprung in die K.o.-Runde zu schaffen.
Deutsche Handballer verpassen WM-Viertelfinale
Die deutschen Handballer haben bei der WM in Ägypten ihr Turnierziel Viertelfinale vorzeitig verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason hat durch das 26:30 (10:16) zwischen Polen und Ungarn keine Chance mehr, den anvisierten Sprung in die K.o.-Runde zu schaffen. Die erhoffte Schützenhilfe der Polen blieb aus. Neben Ungarn zieht auch Spanien in die nächste Runde ein.
Leipzig patzt im Titelrennen - Rückschlag auch für Leverkusen
RB Leipzig hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga überraschend beim Abstiegskandidaten FSV Mainz 05 gepatzt. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann verlor bei den Rheinhessen trotz zweimaliger Führung 2:3 (2:2) und verpasste es, den Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München zumindest vorübergehend auf einen Punkt zu verkürzen.
Spahn erwartet für Februar drei Millionen Impf-Dosen von Astrazeneca
Deutschland erhält nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Februar mindestens drei Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca - trotz der Lieferengpässe des Unternehmens. Die erwartete Liefermenge sei "leider weniger, als erwartet war", sagte Spahn der "Bild am Sonntag". Allerdings sei es durchaus eine "gute Nachricht", dass Deutschland im Februar diese Lieferung bekomme, sagte Spahn.
Moskau wirft US-Diplomaten Verbreitung von Marschrouten für Nawalny-Anhänger vor
Die russische Regierung hat US-Diplomaten vorgeworfen, sich in die Massenproteste gegen Präsident Wladimir Putin aktiv eingeschaltet zu haben. Die US-Botschaft in Moskau habe Marschrouten veröffentlicht, die von den Anhängern des inhaftierten Oppositionspolitikers Alexej Nawalny genutzt werden konnten, schrieb die Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Samstag auf Facebook. "Das werden die US-Kollegen erklären müssen." Sie hätten auch Informationen über einen "Marsch auf den Kreml" verbreitet.
Laschet gibt sich als "Friedrich-Merz-Fan" zu erkennen
Der neue CDU-Chef Armin Laschet bemüht sich weiter um die Einbindung seines unterlegenen Rivalen Friedrich Merz. In einer Rede auf dem Digital-Parteitag der baden-württembergischen CDU sagte Laschet am Samstag in Stuttgart, er wisse, dass Merz gerade im Südwesten viele Anhänger habe. "Ich bin auch Friedrich-Merz-Fan", fügte er hinzu. "Deswegen will ich, dass er dabei ist. Wir brauchen Friedrich Merz." Die Machtfrage in der CDU sei mit seiner Wahl zum Chef nun aber geklärt, betonte Laschet.
Häuptling Raoni fordert strafrechtliche Verfolgung Bolsonaros
Der brasilianische Häuptling Raoni Metuktire hat eine Untersuchung des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag gegen Präsident Jair Bolsonaro gefordert. Gemeinsam mit Häuptling Almir Narayamoga Surui warf Raoni dem brasilianischen Staatschef in einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP am Samstag vorlag, "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vor. Bolsonaro verfolge die eingeborenen Völker, zerstöre ihre Wohngebiete und verletze ihre fundamentalen Rechte.
Vom Aussterben bedrohtes Siam-Krokodil in Thailand gesichtet
In einem thailändischen Nationalpark sind spektakuläre Aufnahmen des vom Aussterben bedrohten Siam-Krokodils gelungen. Die Behörden des Kaeng-Krachan-Nationalparks veröffentlichten die Fotos am Samstag. Sie waren entstanden, als ein Exemplar des Drei-Meter-Reptils ins Visier einer automatischen Kamera tappte.
USA: TV-Legende Larry King im Alter von 87 Jahren gestorben
Der legendäre TV- und Radio-Journalist Larry King ist im Alter von 87 Jahren in Kalifornien gestorben. Dies teilte sein Medienunternehmen Ora Media am Samstag beim Onlinedienst Twitter mit, ohne eine Todesursache zu nennen. Laut US-Medienberichten war King an Covid-19 erkrankt und hatte in den vergangenen Jahren mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt. Seine Talkshow "Larry King Live" lief 25 Jahre bei CNN.
Hamburg ist Hinrunden-Meister - Kein Sieger im Verfolgerduell
Erfolgsserie fortgesetzt, Hinrunden-Meisterschaft gesichert: Aufstiegsfavorit Hamburger SV hat nach einer Aufholjagd einen weiteren Schritt zur Rückkehr in die Fußball-Bundesliga gemacht. Zum Abschluss der Zweitliga-Hinrunde gewann das Team von Trainer Daniel Thioune nach einem 0:2-Rückstand noch 4:2 (1:2) bei Eintracht Braunschweig und baute seinen Vorsprung auf den ärgsten Verfolger VfL Bochum auf vier Punkte aus.
Preuß verpasst Podium im Massenstart von Antholz knapp
Biathletin Franziska Preuß hat bei der WM-Generalprobe in Antholz im Massenstart über 12,5 km eine Podiumsplatzierung knapp verpasst. Die 26-Jährige konnte beim zweiten Saisonsieg der Französin Julia Simon (3 Schießfehler) auf den letzten Metern nicht mehr mithalten und kam mit 9,0 Sekunden Rückstand und einer Strafrunde als Vierte ins Ziel.
"Ocean Viking" nimmt bei Rettungsaktion vor Libyen erneut 106 Migranten an Bord
Das Rettungsschiff "Ocean Viking" hat bei einem Einsatz vor der Küste Libyens erneut 106 Flüchtlinge an Bord genommen. Der Hilfseinsatz sei am Freitagabend rund 50 Kilometer vor der Küste des nordafrikanischen Staates erfolgt, teilte die Organisation SOS Méditerranée am Samstag via Twitter mit. Seit Donnerstag wurden demnach 374 Menschen aufgenommen, darunter 165 Minderjährige.
Linkspartei hält nächsten Bundesparteitag komplett digital ab
Wegen der Corona-Pandemie hält die Linke ihren bevorstehenden Parteitag zur Wahl der neuen Führung komplett digital ab. Der Parteivorstand verwarf damit nach Angaben vom Samstag einstimmig den bisherigen Plan für einen hybriden Parteitag, der einen Tag lang im Internet und an einem zweiten Tag als dezentraler Präsenzparteitag an mehreren Orten gleichzeitig hätte stattfinden sollen.
US-Medien: Trump wollte Justizminister Rosen entlassen und durch Anwalt ersetzen
In einem letzten Versuch, das Wahlergebnis im Bundesstaat Georgia vom November zu seinen Gunsten umzukehren, hat der abgewählte US-Präsident Donald Trump nach Informationen von US-Medien mit dem Gedanken gespielt, Justizminister Jeffrey Rosen zu entlassen. Trump habe Rosen durch den Anwalt Jeffrey Clark ersetzen wollen, um mit dessen Hilfe eine Umkehrung des Wahlergebnisses zu erzwingen, berichtete die "New York Times" am Freitagabend (Ortszeit).
Nutzung von Handydaten zu Pandemie-Bekämpfung?
Der Chef von Vodafone Deutschland, Hannes Ametsreiter, hat die stärkere Nutzung von Handydaten zur Pandemiebekämpfung angeregt. "Mobilitätsdaten können helfen, die Krise schneller und besser zu bewältigen - man sollte also überlegen, ob man sie nicht besser nutzen könnte", sagte der Konzernchef dem "Spiegel" vom Samstag. Aktuell sei dies wegen des "hiesigen Datenschutzes" nicht gestattet. Er frage sich angesichts der aktuellen Fallzahlen aber, "ob wir jetzt nicht mal über unseren Schatten springen sollten".
Skandal: Nicht genug Impfstoff wegen Spahn und Merkel
Es ist ein Skandal von gigantischem Ausmaß und grenzt an unterlassener Hilfeleistung, mit welcher sich nach Strafanzeigen nunmehr die Gerichte zu beschäftigen haben, was Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der ungenügenden Bestellung von genug Impfstoff zu verantworten haben werden! Wenn Spahn dann auch noch von vorsichtigem Optimismus fabuliert und Zahlen "ermutigend" nennt, ist dies die Höhe der Frechheit! Das Robert-Koch-Institut (RKI) sieht zwar einen "leicht positiven Trend" bei den Corona-Zahlen, dies ist jedoch der Erfolg des Lockdowns auf dem Rücken des deutschen Volkes zu verdanken und ganz sicher keinem Jens Spahn. Zum Stand der Impfungen sagte Spahn, in Deutschland seien bereits über 1,5 Millionen Impfungen verabreicht worden, davon hätten über 100.000 Menschen schon die zweite Impfung erhalten. 60 Prozent der Pflegeheimbewohner seien geimpft, ebenso ein großer Teil der Pflegekräfte, im Vergleich mit anderen Ländern wie Großbritannien oder den USA sind diese Zahlen jedoch nicht nur ungenügend, sondern eine Schande für die Bundesrepublik Deutschland und deren verantwortliche Politiker, wobei der Bürger diese Art und Weise der geradezu jämmerlichen Amtsführung, im September 2021 an den Wahlurnen nicht vergessen wird! Fest steht, sowohl Merkel als auch Jens Spahn haben eine Schuld auf sich geladen, welche weder zu verzeihen ist, noch jemals von den Bürgern der Bundesrepublik Deutschland vergessen werden wird. (U. Schmidt--BTZ)
Spahns Ministerium setzt Anwälte ein und der Bürger muss löhnen
Wegen Problemen im Zusammenhang mit der Beschaffung von Schutzmasken im Frühjahr setzt das Bundesgesundheitsministerium Dutzende Anwälte ein. Zeitweise seien rund 50 Rechtsanwälte des Beratungsunternehmens Ernst&Young (EY Law) damit befasst gewesen, heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage, die BERLINER TAGESZEITUNG aktuell vorliegt. Beim Landgericht Bonn seien mit Stand 5. Januar 58 Klagen in der Angelegenheit mit einem Streitwert von insgesamt 142 Millionen Euro anhängig gewesen, der Bürger wird jedoch hierfür höchstwahrschenlich zur Kasse gebeten. Allein für die Anwälte von EY habe das Ministerium im vergangenen Jahr sagenhafte neun Millionen Euro ausgegeben, berichtete der "Spiegel", der auch zuerst über die Antwort des Gesundheitsministeriums berichtet hatte. Insgesamt habe das Ministerium bislang 30 Millionen Euro für Berater ausgegeben, die bei der Beschaffung von Schutzausrüstung helfen sollten. Für dieses Jahr seien weitere 33 Millionen Euro eingeplant. Die juristischen Probleme um die Beschaffung von Masken stammen aus dem vergangenen Frühjahr. Um möglichst schnell große Mengen von Masken zu kaufen, hatte das Ministerium von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) interessierten Händlern eine Abnahme zum Fixpreis garantiert. Dieses sogenannte Open-House-Verfahren sorgte aber für Ärger: Nach Angaben des Ministeriums vom August stellte sich bei 40 Prozent der Labor-Prüfungen heraus, dass Anbieter mangelhafte Ware angeboten hatten. Umgekehrt beschweren sich Hersteller, das Ministerium zahle nicht für gelieferte Masken. Das Ministerium verwies in seiner Antwort an die Linksfraktion nun auch darauf, dass Qualitätsmängel bei den Masken insgesamt eher die Ausnahme seien. "Nach derzeitigem Kenntnis- und Prüfungsstand werden über alle Beschaffungswege hinweg bis zum Ende des Jahres 2021 voraussichtlich mehr als 85 Prozent der beschafften Masken verkehrsfähig und damit für den Gesundheitssektor verwendbar sein", heißt es in der Antwort. Die Linken-Gesundheitspolitikerin Sylvia Gabelmann, die zu den Autoren der Anfrage zählt, warf Spahn dennoch Versäumnisse vor: Das Open-House-Verfahren sei "chaotisch und ungeregelt" gewesen und habe zur "Verschleuderung von Steuermitteln" geführt. (P.Hansen--BTZ)
USA, Mexiko und Guatemala: Grenzschließung für Asylantentreck
Die USA, Mexiko und Guatemala wollen wegen der Corona-Pandemie keine weiteren Flüchtlingstrecks durch ihre Staatsgebiete erlauben. "Jeder Versuch, massive Menschenbewegungen auszulösen, wird nicht geduldet und bekämpft werden", erklärte der guatemaltekische Außenminister Pedro Brolo am Freitag (Ortszeit). Sicherheitskräfte in Guatemala hatten vor wenigen Tagen einen Flüchtlingstreck gewaltsam aufgelöst und tausende Menschen zurück nach Honduras gebracht, darunter hunderte Kinder.
Rodeln: Loch holt achten Sieg - und gewinnt Gesamtweltcup
Felix Loch geht ungeschlagen in seine Heim-WM und ist erstmals seit drei Jahren wieder Gesamtsieger im Rodel-Weltcup. Der Rekordweltmeister gewann am Samstag in Innsbruck-Igls auch das achte Saisonrennen, die Kristallkugel ist ihm damit schon zwei Läufe vor Schluss nicht mehr zu nehmen. Am kommenden Wochenende steht zunächst die WM auf seiner Hausbahn am Königssee an.
Rodeln: Deutsche Doppel in Igls klar geschlagen
Die erfolgsverwöhnten deutschen Rodel-Doppel haben bei der WM-Generalprobe eine heftige Niederlage gegen die in diesem Winter so starke Konkurrenz kassiert. Beim Weltcup am Samstag in Innsbruck-Igls kamen die Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) nicht über Rang fünf hinaus, gut eine Zehntelsekunde trennte sie von den Siegern Ludwig Rieder/Patrick Rastner aus Italien.
Polizei in Moskau nimmt sogenannte "Nawalny-Unterstützer" fest
In Moskau hat die Polizei mehrere "Unterstützer" des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny festgenommen, welche nicht nur die notwendigen Auflagen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie mit ihrer illegalen "Demonstration" verstoßen haben, sondern zudem gewalttätig gegenüber der russischen Polizei wurden. Geplant war der Beginn der "Kundgebung" um 14.00 Uhr (Ortszeit; 12.00 MEZ). Unterstützer des wegen Untreue verurteilen russischen Straftäters Nawalnys wollten sich auf dem zentral gelegenen Puschkin-Platz treffen und von dort zum Kreml ziehen. Zu den sogenannten "Protesten" aufgerufen hatte Nawalny, welcher er am vergangenen Sonntag direkt nach seiner Rückkehr aus Deutschland in Moskau festgenommen worden war. Am Montag verhängte ein russisches Gericht in einem Eilverfahren 30 Tage Haft gegen ihn wegen Verstoßes gegen Bewährungsauflagen. (U. Schmidt--BTZ)
Löhne steigen seit 2000 fast so stark wie Vermögenseinkommen
Seit der Jahrtausendwende sind die Reallöhne in Deutschland fast genauso stark gestiegen wie die Einkommen aus Unternehmen und Vermögen. Im Jahr 2019 hätten die Arbeitnehmerentgelte preisbereinigt um 25,9 Prozent über dem Niveau des Jahres 2000 gelegen, die Unternehmens- und Vermögenseinkommen um 27,4 Prozent - dies berichtete der "Spiegel" am Samstag unter Berufung auf den neuen Verteilungsbericht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). So klein war der gemessene Abstand demnach zuvor noch nie.