Letzte Nachrichten
Napoleon-Dokument steht für eine Million Euro zum Verkauf
Für eine Million Euro steht eine Hinterlassenschaft Napoleon Bonapartes in Paris zum Verkauf: Ein mit handschriftlichen Anmerkungen des französischen Kaisers versehenes Manuskript zur Schlacht bei Austerlitz 1805. Es ist seit Mittwoch in einer Galerie im Quartier Latin ausgestellt und dort noch bis Ende der Woche zu sehen. Napoleon diktierte seine Erinnerungen an die siegreiche Drei-Kaiser-Schlacht gegen Österreich und Russland im Exil auf der Insel Sankt Helena.
Schuster ruft Bürger zu stärkerem Eintreten für Demokratie auf
Zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag hat der Zentralrat der Juden in Deutschland die Gesellschaft zum stärkeren Eintreten für die Demokratie und ihre Institutionen aufgefordert. Insbesondere der Verunglimpfung und Instrumentalisierung der Opfer der Schoa in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie müsse Einhalt geboten werden, erklärte Zentralratspräsident Josef Schuster am Mittwoch.
Dutzende Verletzte bei erneuten Protesten gegen Corona-Beschränkungen im Libanon
Bei Protesten gegen die Corona-Beschränkungen hat es im Libanon erneut Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gegeben. Mindestens 45 Menschen wurden bei den Ausschreitungen in Tripoli im Norden des Landes in der Nacht zu Mittwoch nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes verletzt. Mindestens neun Menschen mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Sechs Prozent der erwachsenen Deutschen trinken täglich Alkohol
Rund sechs Prozent der Erwachsenen in Deutschland trinken nach eigenen Angaben täglich Alkohol. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Kölner Instituts Yougov hervor. 19 Prozent konsumieren demnach mehrmals pro Woche Alkohol. Der Anteil derjenigen, die mehrmals im Monat Alkohol trinken, liegt bei 20 Prozent.
Facebook startet neues Nachrichtenangebot in Großbritannien
Das US-Onlinenetzwerk Facebook hat ein neues Nachrichtenangebot in Großbritannien gestartet. Über "Facebook News" werden seit Dienstag Inhalte zahlreicher Medienhäuser verbreitet, für die der Internetriese auch bezahlt.
Nachfrage nach Cloud-Angeboten beschert Microsoft deutlichen Quartalsgewinn
Der US-Softwareriese Microsoft hat seine Einnahmen dank des anhaltenden Trends zum Homeoffice in der Corona-Pandemie im abgelaufenen Quartal deutlich steigern können. Der Gewinn belief sich auf 15,5 Milliarden Dollar (12,8 Milliarden Euro), wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Dies seien 33 Prozent mehr als im letzten Quartal 2019. Der Umsatz erhöhte sich demnach um 17 Prozent auf 43,1 Milliarden Dollar (35,5 Milliarden Euro).
Bundesanwaltschaft klagt mutmaßliche Rechtsextreme wegen Anschlagsplanung an
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen eine mutmaßliche Rechtsextreme erhoben, die einen Brandanschlag auf Amtsträger oder Muslime geplant haben soll. Der Deutschen Susanne G. werde die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen, teilte die Behörde in Karlsruhe am Mittwoch mit. Weitere Vorwürfe seien die Bedrohung mit einem Verbrechen, die Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten und Verstöße gegen das Waffengesetz.
Günther räumt Probleme bei Schutz von Menschen in Pflegeheimen ein
Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther (CDU) hat Probleme beim Schutz der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen in der Corona-Pandemie eingeräumt. "Wir versuchen so gut wie möglich zu schützen, aber die bittere Bilanz ist: Ein ganz, ganz großer Teil der Menschen, die verstorben sind, sind in Alten- und Pflegeeinrichtungen verstorben", sagte Günther ein Jahr nach dem Beginn der Krise am Mittwoch im Norddeutschen Rundfunk.
Video von Riesenpanda-Baby wird zum Youtube-Hit
Ein Riesenpanda-Baby klammert sich an das Bein eines Zoowärters: Ein Video des anhänglichen Tiers aus einem Zoo in Südkorea hat bei Youtube mehr als vier Millionen Zuschauer erreicht. In der zweiminütigen Aufnahme wiegt ein Tierpfleger die kleine Fu Bao und legt sie dann wieder in ihr Gehege. Doch das sechs Monate alte Pandaweibchen will sich nicht von ihrem Beschützer trennen lassen.
Merkel-Berater rechnet mit weniger Corona-Todesfällen im Februar
Der Corona-Berater der Bundeskanzlerin, Kai Nagel, rechnet für den kommenden Monat mit sinkenden Sterbezahlen. Dies gelte für den Fall, dass die "aktuellen Restriktionen beibehalten werden", sagte der Telematik-Professor und Mobilitätsforscher der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Mittwoch. "Schon jetzt geht die Zahl der Intensivbehandlungen zurück", sagte er.
Youtube schränkt Nutzung des Kontos von Trumps Anwalt Giuliani ein
Die Online-Plattform Youtube hat die Nutzung des Kontos des Trump-Anwalts Rudy Giuliani eingeschränkt. Der Anwalt des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump sei aus dem Monetarisierungsprogramm ausgeschlossen worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Wie Youtube gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, hat Giuliani wiederholt gegen die Regeln der Plattform zur Verbreitung von Falschinformationen über die US-Präsidentschaftswahl verstoßen.
Verband deutscher Maschinenbauer stellt sich gegen mögliche Flugverbote
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat die von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vorgeschlagene Einschränkung des Flugverkehrs nach Deutschland zur Eindämmung der Corona-Pandemie scharf kritisiert. Ein Flugverbot sei überflüssig "und würde der europäischen Wirtschaft ebenso weiteren schweren Schaden zufügen wie die angedachten schärferen Grenzkontrollen", erklärte VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann am Mittwoch. Die Unternehmen müssten ihre internationalen Geschäftsbeziehungen nutzen können.
20-Jähriger in sächsischem Freital stirbt an Schussverletzung
Nach einem mutmaßlichen Unglück mit einer Pistole im sächsischen Freital ist ein 20-Jähriger im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Am frühen Dienstagabend wurden Polizisten zu einer Wohnung alarmiert, wo sie den Schwerverletzten fanden, wie die Polizei in Dresden mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen hatte er zusammen mit seinem gleichaltrigen Bruder an einer Pistole hantiert, aus der sich ein Schuss löste.
Produktion von Fertiggerichten legt in Corona-Krise um fast fünf Prozent zu
Mehr Tiefkühlpizzen und Gemüseeintöpfe: Die Produktion von Fertiggerichten ist in der Corona-Krise deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, wurden von Januar bis September 2020 in Deutschland rund 1,1 Millionen Tonnen Fertiggerichte produziert - 50.000 Tonnen mehr als im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Plus von 4,9 Prozent.
Hongkong riegelt Stadtviertel ohne Vorwarnung wegen Corona ab
Angesichts eines sprunghaften Anstiegs der Corona-Infektionen haben die Behörden in Hongkong besonders betroffene Stadtviertel ohne Vorwarnung abgeriegelt. Die in den Vierteln lebenden Menschen werden obligatorisch auf das Coronavirus getestet, wie örtliche Medien berichteten. In der Nacht zum Mittwoch riegelte die Polizei mehrere Mietshäuser in Yau Ma Tei ab, ohne die Bewohner vorher zu benachrichtigen.
Peru verhängt Corona-Lockdown für Hälfte der Bevölkerung
Wegen steigender Corona-Zahlen hat die Regierung in Peru für weite Teile der Bevölkerung einen Lockdown verhängt. Die Regelung gelte ab 31. Januar für zwei Wochen und betreffe rund 16 Millionen Peruaner, sagte Interimspräsident Francisco Sagasti in einer Fernsehansprache am Dienstag. Dies entspricht etwa der Hälfte der Bevölkerung. Auch die Hauptstadt Lima wird abgeriegelt. Nur notwendige Geschäfte, Apotheken und Banken dürfen geöffnet bleiben.
Baerbock: Muttersein kein Hindernis für das Kanzleramt
Grünen-Chefin Annalena Baerbock sieht in ihrer Rolle als Mutter zweier Töchter im Grundschulalter kein Hindernis für das Kanzleramt. "Für mich gilt: Frauen und Mütter müssen in diesem Land jeden Job machen können", sagte Baerbock der "Augsburger Allgemeinen" vom Mittwoch. Mit Blick auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte sie: "Zum Glück zeigt eine Frau schon seit 16 Jahren, dass eine Frau Kanzlerin sein kann." Diese Frage "wird jetzt umgemünzt, ob das eine Mutter kann", kritisierte sie.
GfK-Forscher: Harter Lockdown lässt Konsumklima einbrechen
Die Verbraucherstimmung hat sich im harten Lockdown zu Jahresbeginn deutlich eingetrübt. Für Februar prognostizierte das Marktforschungsinstitut GfK am Mittwoch einen Wert von minus 15,6 Punkten und damit 8,1 Punkte weniger als im Januar. Regelrecht zusammengebrochen sei die Anschaffungsneigung der Konsumenten, erklärten die Forscher.
Medien: Erster Olympiatest wird verlegt
Laut Medienberichten kann der erste in diesem Jahr geplante Testwettkampf für die Olympischen Sommerspiele in Tokio nicht stattfinden. Das Event der Synchronschwimmer im Aquatics Center (4. bis 7. März) soll wegen der aktuellen Reisebeschränkungen abgesagt werden.
NHL: Tor, Assist und Niederlage für Draisaitl
Für Leon Draisaitl geht das Auf und Ab mit den Edmonton Oilers in der Eishockey-Profiliga NHL weiter. Bei den Winnipeg Jets unterlag das Team um den deutschen Nationalspieler nach einem schwachen Schlussviertel mit 4:6, Draisaitl erzielte den ersten Treffer der Partie (2.) und bereitete das 4:5 vor.
NBA: Bonga verliert mit Washington in Houston
Basketball-Nationalspieler Isaac Bonga hat mit den Washington Wizards in der nordamerikanischen Profiliga NBA die nächste Niederlage kassiert. Bei den Houston Rockets verlor das Team aus der US-Hauptstadt mit 88:107. Es war die zehnte Pleite im 13 Saisonspiel, Bonga stand von Beginn an auf dem Parkett und legte vier Rebounds auf, erzielte aber keine Punkte.
Schalker Hoppe begeistert US-Coach Berhalter
Der Schalker Shootingstar Matthew Hoppe begeistert auch den US-amerikanischen Nationaltrainer Gregg Berhalter. "Es ist großartig, ihn spielen zu sehen, das macht wirklich Spaß", sagte Berhalter dem Fachblatt Soccer America und stellte dem 19-Jährigen sein Debüt in Aussicht: "Wenn er so weitermacht, wird er sicher seine Chance in der Nationalmannschaft bekommen."
Sportmediziner Bloch fordert Impfungen für Olympia-Athleten: "Ritt auf der Rasierklinge"
Der Sportmediziner Dr. Wilhelm Bloch befürchtet eine große Gefahr für alle Athleten, die ungeimpft an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. "Auch wenn Japan ein sehr gutes System hat, halte ich die Olympiade für ein extrem großes Risiko", sagte der Herz-Kreislauf-Forscher der Deutschen Sporthochschule in Köln dem SID: "Olympia wird ein Ritt auf der Rasierklinge."
ADAC und DMSB kooperieren: Künftig gemeinsam bei der Nachwuchsförderung
Der ADAC und der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) bündeln künftig ihre Kräfte und engagieren sich gemeinsam für Nachwuchsarbeit. Sie werden ihre bisher getrennten Fördermaßnahmen zusammenführen, teilten ADAC und DMSB mit: "Das gemeinsame Ziel: Durch die Konzentration der bisher separaten Programme deutschen Top-Talenten den Sprung an die Weltspitze und in den professionellen Motorsport zu erleichtern."
Mattarella beginnt am Mittwoch mit Gesprächen über neue italienische Regierung
Machtvakuum in Italien inmitten der Corona-Krise: Nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Giuseppe Conte beginnt Staatschef Sergio Mattarella an diesem Mittwoch mit den Gesprächen zur Bildung einer neuen Regierung. Diese Gespräche sollen bis Freitagnachmittag dauern, wie Mattarella ankündigte.
Vorsitzender des Impeachment-Verfahrens gegen Trump kurzzeitig im Krankenhaus
Der US-Senator Patrick Leahy, der das anstehende Amtsenthebungsverfahren gegen den früheren Präsidenten Donald Trump leiten soll, ist wegen Anzeichen physischer Schwäche im Krankenhaus untersucht worden. Nach gründlicher Untersuchung und Eingang von Testergebnissen sei der 80-Jährige inzwischen wieder zu Hause, teilte ein Sprecher des Senators am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Leahy freue sich darauf, "zur Arbeit zurückzukehren".
Vorsitzender des Impeachment-Verfahrens gegen Trump ins Krankenhaus eingeliefert
Der US-Senator Patrick Leahy, der das anstehende Amtsenthebungsverfahren gegen den früheren Präsidenten Donald Trump leiten soll, ist wegen Anzeichen physischer Schwäche ins Krankenhaus eingeliefert worden. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, teilte ein Sprecher des 80-jährigen Parlamentariers am Dienstagabend (Ortszeit) im Washington mit. Leahy sei heiser gewesen und habe sich "unwohl gefühlt".
Bundesverwaltungsgericht befasst sich mit Sonntagsarbeit bei Amazon
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt am Mittwoch (13.30 Uhr) über einen Rechtsstreit der Dienstleistungsgesellschaft Verdi mit dem Versandhändler Amazon. Es geht um die Genehmigung von Sonntagsarbeit in der Vorweihnachtszeit. Amazon hatte eine solche Genehmigung für 800 Arbeitnehmer an zwei Sonntagen im Dezember 2015 bei der Bezirksregierung Düsseldorf gestellt. (Az. 8 C 3.20)
Richter hebt Bidens Moratorium bei Abschiebungen auf
Ein US-Bundesrichter hat eine vom neuen Präsidenten Joe Biden erlassenes 100-Tage-Moratorium bei den Abschiebungen von illegal ins Land gelangten Migranten vorläufig aufgehoben. Der Richter Drew Tipton von einem Bundesgericht in Texas erließ am Dienstag eine 14-tägige einstweilige Verfügung gegen das Moratorium. In dieser Zeit soll die Maßnahme des neuen Präsidenten weiter gerichtlich geprüft werden.
FDP warnt Bundesregierung vor drastischen Reisebeschränkungen
Die FDP hat die Bundesregierung vor einer drastischen Einschränkung des Reiseverkehrs im Kampf gegen das Coronavirus gewarnt. "Es helfen in der aktuellen Situation keine Flug- oder Reiseverbote, zumal ohnehin jeder Tests durchlaufen muss, sondern deutlich schnelleres Impfen", sagte FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben).
Astrazeneca bestreitet Bevorzugung von Nicht-EU-Staaten bei Corona-Vakzin
Astrazeneca-Chef Pascal Soriot hat den Verdacht zurückgewiesen, sein Unternehmen liefere eigentlich für die EU bestimmte Impfdosen an andere Länder. Astrazeneca verkaufe das Vakzin "nicht anderswo für Profit", versicherte Soriot in einem am Dienstagabend veröffentlichten Interview mit einem Verbund europäischer Zeitungen, zu dem das deutsche Blatt "Die Welt" gehört.
Weitgehende Ruhe in Niederlanden nach Ausschreitungen der vorherigen Nächte
Nach den Ausschreitungen der vergangenen Tage ist es in den Niederlanden in der vierten Nacht der Ausgangssperre weitgehend ruhig geblieben. Ein massives Polizeiaufgebot überwachte in der Nacht zum Mittwoch in mehreren Städten - darunter Amsterdam, Rotterdam und Den Haag - die Einhaltung der zur Eindämmung des Coronavirus verhängten Ausgangssperre. Diese gilt zwischen 21.00 Uhr und 04.30 Uhr.