Letzte Nachrichten
Neu Delhi verhängt wegen Corona nächtliche Ausgangssperre
Die indische Hauptstadt Neu Delhi hat wegen der Corona-Pandemie eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, die mit sofortiger Wirkung in Kraft trat. Die rund 25 Millionen Einwohner des Großraums Neu Delhi dürfen nun zwischen 22.00 und 05.00 Uhr das Haus nur noch in Ausnahmefällen verlassen, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.
Studie: Menschen halten sich bei Corona für regeltreuer als andere
Menschen denken, dass sie sich besser an die Corona-Regeln halten als andere. Das ergab eine aktuelle experimentelle Studie der Universität Hildesheim, für die 1102 Probanden aus vier Ländern - Großbritannien, USA, Schweden und Deutschland - befragt wurden. Sie sollten angeben, wie streng sie sich an verschiedene Regeln wie Händewaschen oder Kontaktbeschränkungen halten und wie sie das Verhalten anderer einschätzen.
EMA: Noch keine Entscheidung zu Astrazeneca-Impfstoff getroffen
Nach Äußerungen eines EMA-Verantwortlichen über einen Zusammenhang zwischen der Corona-Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin und dem vereinzelten Auftreten von Blutgerinnseln hat die EU-Arzneimittelbehörde klar gestellt, dass sie in der Sache noch keine Entscheidung getroffen hat. Der EMA-Ausschuss für Medikamentensicherheit habe "noch keine Schlussfolgerung gezogen und die Prüfung läuft derzeit weiter", teilte die EU-Behörde der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mit. Eine Entscheidung werde voraussichtlich am Mittwoch oder Donnerstag bekanntgegeben.
DFL verzichtet vorerst auf Quarantäne-Trainingslager
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verzichtet vorerst auf verpflichtende Quarantäne-Trainingslager zur Absicherung des Spielbetriebs der Bundesliga und 2. Liga. Das entschied das DFL-Präsidium am Dienstag und folgte einer Empfehlung der "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb", das Vorgehen sei auch mit der "Kommission Fußball" abgestimmt. Die DFL hält sich aber die Option offen, zum Saisonende doch noch Quarantäne-Trainingslager von fünf bis 14 Tagen für die 36 Profiklubs zu beschließen.
Saarland beginnt mit Corona-Modellversuch
Das Saarland hat am Dienstag bei kühlem und regnerischem Wetter seinen Corona-Modellversuch, das sogenannte Saarland-Modell, gestartet. Verschiedene Bereiche dürfen in dem Bundesland unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen. Zum Start gab es von mehreren Seiten Kritik an dem Versuch.
IWF: Erholung der Weltwirtschaft beschleunigt sich angetrieben von den USA
Angetrieben von den USA erholt sich die Weltwirtschaft nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) schneller von den Folgen der Corona-Pandemie als bislang erwartet. In seiner am Dienstag vorgelegten Frühjahresprognose rechnet der IWF für dieses Jahr mit einem Wachstum der Weltwirtschaft um 6,0 Prozent. Das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als bei der letzten IWF-Prognose vom Januar.
Positiver Test: Bayern gegen Paris ohne Gnabry
Titelverteidiger Bayern München muss bei der Neuauflage des Vorjahresfinals in der Champions League gegen Paris St. Germain neben Weltfußballer Robert Lewandowski auch Serge Gnabry und Marc Roca ersetzen. Nationalspieler Gnabry wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das gaben die Bayern am Dienstagabend bekannt. Am Mittag hatte Trainer Hansi Flick von Halsschmerzen bei Gnabry berichtet.
Bayern gegen Paris wohl auch ohne Gnabry und Roca
Titelverteidiger Bayern München muss bei der Neuauflage des Vorjahresfinals in der Champions League gegen Paris St. Germain neben Weltfußballer Robert Lewandowski wohl auch Serge Gnabry und Marc Roca ersetzen. "Er wird aller Voraussicht nach ausfallen", sagte Trainer Hansi Flick über Nationalspieler Gnabry, den Halsschmerzen plagen. Roca habe sich am Sonntag verletzt und "ist deshalb nicht dabei", ergänzte Flick.
58-Jähriger wegen Diebstahls von Bildern von Van Gogh und Frans Hals festgenommen
In den Niederlanden ist ein 58-jähriger Mann festgenommen worden, der hinter dem Diebstahl eines Bildes von Vincent van Gogh und eines anderen Kunstwerkes stecken soll. Der Mann werde verdächtigt, Van Goghs Ölgemälde "Der Pfarrgarten von Nuenen im Frühjahr" sowie "Zwei lachende Jungen" des niederländischen Barock-Malers Frans Hals aus niederländischen Museen gestohlen zu haben, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Bilder wurden bislang jedoch nicht gefunden.
Einschätzungen zu Schnelltest-Angeboten in Unternehmen gehen weit auseinander
Zu den in deutschen Unternehmen angebotenen Corona-Schnelltests gehen die Einschätzungen weit auseinander. Die deutsche Wirtschaft sieht sich bei den Angeboten für ihre Beschäftigten voll auf Kurs - einer Studie dagegen standen zumindest bis Ende März der Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keine hinreichenden Testangebote zur Verfügung. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) drohte mit staatlichen Verordnungen.
Deutsche Wirtschaft sieht sich bei Einführung von Coronatests auf Kurs
Die deutsche Wirtschaft sieht sich bei der Einführung von Corona-Schnelltests für die eigenen Beschäftigten voll auf Kurs. "Zwischen 80 und 90 Prozent der deutschen Unternehmen testen oder bereiten den Teststart unmittelbar vor", erklärten die großen Industrie-, Handwerks- und Handelsverbände in einem am Dienstag öffentlich gewordenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
Paris: Impfungen in Frankreichs größtem Fußballstadion
Im größten Fußballstadion Frankreichs hat eine Massen-Impfkampagne begonnen. Seit Dienstag können sich im Stade de France im nördlichen Pariser Vorort Saint-Denis Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen. Dort bildeten sich lange Schlangen, wie AFP-Reporter berichteten. Ziel ist, in dem Stadion wöchentlich 10.000 Impfdosen zu verabreichen. Die Hälfte der Impfstoffe soll Bewohnern des Verwaltungsbezirks Saint-Denis gespritzt werden, der in Frankreich von der Pandemie derzeit am stärksten betroffen ist. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in dem dicht besiedelten Gebiet war Anfang März auf mehr als 800 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Zuletzt war sie leicht rückläufig. Das Impfzentrum wird gemeinsam von der regionalen Gesundheitsbehörde des Pariser Großraums Ile de France und den örtlichen Behörden betrieben. Ungeachtet der Impfungen sollen in dem Stadion weiter Fußball- und Rugbyspiele stattfinden. In Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnern haben bisher nach offiziellen Angaben gut 9,3 Millionen Bürger eine erste Impfdosis erhalten. Knapp 1,5 Millionen haben einen vollständigen Impfschutz. (L. Brown--BTZ)
Johnson bestätigt Öffnung von Pubs und Restaurants
Der britische Premierminister Boris Johnson hat die Öffnung der Außenbereiche von Pubs und Restaurants in England ab Montag kommender Woche bestätigt. Die ab dem 12. April vorgesehene zweite Phase der Corona-Lockerungen könne stattfinden wie geplant, kündigte Johnson am Montag bei einer Pressekonferenz an. "Ich werde selbst zu einem Pub gehen und vorsichtig, aber unwiderruflich ein Glas Bier an meine Lippen führen", witzelte Johnson. Ab dem 12. April dürfen in England auch alle Geschäfte, Fitnessstudios und Friseure wieder öffnen. Die Lockerungen seien durch die sinkenden Infektionszahlen "vollauf gerechtfertigt", sagte Johnson. Noch keine konkreten Angaben machte Johnson dagegen zum Sommerurlaub. Die Regierung hoffe darauf, den Briten vom 17. Mai an wieder Urlaub im Ausland erlauben zu können, sagte Johnson. Offiziell bestätigen wollte er diesen Termin allerdings noch nicht. Reisewillige dürften die anhaltenden "Schwierigkeiten in einigen Zielländern nicht unterschätzen", sagte der Premierminister. Reisen aus touristischen Gründen aus und nach Großbritannien sind bisher untersagt. Ein Krisenstab der Regierung will in dieser Woche einen Fahrplan für eine Lockerung der Beschränkungen vorlegen. Bisher rät die britische Regierung den Menschen davon ab, schon jetzt ihren Sommerurlaub zu buchen. (T. Jones--BTZ)
Scholz begrüßt US-Vorstoß für Mindestbesteuerung von Unternehmen
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat den Vorstoß von US-Finanzministerin Janet Yellen für eine Mindestbesteuerung von Unternehmen als "großen Fortschritt" begrüßt. Damit erhielten entsprechende Initiativen auch auf deutscher Seite nun "entscheidenden Rückenwind", sagte Scholz am Dienstag in Berlin anlässlich der virtuellen Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Ein solcher Mindeststeuersatz werde nun "realistisch".
Ukraine fordert schnellen Nato-Beitritt als "Signal" an Russland
Angesichts der wachsenden Spannungen mit Russland hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Nato aufgefordert, den Beitritt seines Landes zu der Militärallianz voranzutreiben. "Die Nato ist der einzige Weg, um den Krieg im Donbass zu beenden", schrieb Selenskyj am Dienstag mit Blick auf die Unruheregion im Osten der Ukraine auf Twitter. Ein beschleunigtes Nato-Beitrittsverfahren für die Ukraine wäre "ein echtes Signal an Russland".
Scholz dringt auf klare Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionen
Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) dringt auf neue klare Maßnahmen, um den Anstieg der Corona-Infektionen zu stoppen. Diese machten "auch bei uns abermals Einschränkungen erforderlich", sagte Scholz am Dienstag in Berlin. Als Beispiele nannte er Ausgangsbeschränkungen, mehr Tests an Schulen und in Unternehmen. Auch beim Homeoffice sei sein Eindruck, "dass da noch mehr möglich ist".
Credit Suisse: Hedgefonds-Debakel 3,9 Milliarden Euro Verlust
Der Ausfall des US-Hedgefonds Archegos kostet die Schweizer Großbank Credit Suisse umgerechnet 3,9 Milliarden Euro. Dieser Verlust sei "inakzeptabel", erklärte am Dienstag Bank-Chef Thomas Gottstein. Der Chef der Investmentbank, Brian Chin, und die Risiko-Chefin Lara Warner müssen gehen. Bonuszahlungen werden gestrichen, die Dividende gekürzt.
Heimatschutz-Dienst der Bundeswehr startet mit 325 Freiwilligen
Mit 325 Freiwilligen hat die Bundeswehr am Dienstag ihren neuen Wehrdienst im Heimatschutz gestartet. Der Freiwilligendienst solle jungen Menschen die Möglichkeit geben, "sich in einer sehr flexiblen Art und Weise für Deutschland einsetzen zu können", sagte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) in Berlin. Die Dienstleistenden durchlaufen ab Dienstag zunächst eine siebenmonatige Ausbildung in Wohnortnähe und sollen danach der Reserve zur Verfügung stehen.
Bericht: Mutmaßliche "Gruppe S." wollte mit Kriegswaffen den Bundestag angreifen
Der Anführer der mutmaßlichen rechtsextremen Terrorvereinigung "Gruppe S." versuchte einem Bericht zufolge, für einen Anschlag auf Politiker Kriegswaffen zu besorgen. Werner S. sei kurz vor seiner Festnahme im Februar 2020 noch dabei gewesen, eine Kalaschnikow, eine Maschinenpistole und Handgranaten zu kaufen, berichten das ZDF-Magazin "Frontal 21" (Sendung vom Dienstagabend) und die "Stuttgarter Nachrichten" (Mittwochsausgabe). Am 13. April soll in Stuttgart der Prozess gegen zwölf Verdächtige beginnen.
DFB-Frauen: Auch Marozsan fehlt beim Länderspiel-Doppelpack
Fußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg muss beim Länderspiel-Doppelpack in Wiesbaden gegen Australien (10. April/16.10 Uhr/ARD) und Norwegen (13. April/16.00/ZDF) auch auf Mittelfeldstar Dzsenifer Marozsan von Olympique Lyon verzichten. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag mitteilte, habe sich Voss-Tecklenburg mit dem französischen Serienmeister auf eine Nicht-Nominierung verständigt, nachdem nach 14 Corona-Infektionen bei Olympique die siebentägige Quarantäne abgelaufen war.
"Alle Städte positiv reagiert": München und Co. reichen Zuschauerkonzepte für EM ein
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bleibt mit München zumindest vorerst im EM-Rennen. Die bayerische Landeshauptstadt hat wohl ebenso wie die anderen elf Ausrichterstädte die erste formale Hürde genommen und scheint rechtzeitig vor der Deadline am Mittwoch Konzepte für eine Teilzulassung von Zuschauern eingereicht zu haben. Entsprechende Medienberichte aus Dänemark und England decken sich mit SID-Informationen.
Hamburger Verwaltungsgericht billigt nächtliche Ausgangssperre
Das Hamburger Verwaltungsgericht hat die seit Karfreitag in der Hansestadt geltende nächtliche Ausgangssperre in einem ersten Eilverfahren gebilligt. Es bestehe aufgrund der Zuspitzung des ohnehin bereits auf einem hohen Niveau befindlichen Corona-Pandemiegeschehens ein "hinreichender Anlass" dazu, hieß es in dem am Dienstag veröffentlichten Beschluss des Gerichts. Es lehnte damit einen Eilantrag einer Familie mit Kind ab. (Az. 14 E 1579/21).
Nato äußert "ernsthafte Sorge" über Russlands Vorgehen im Ukraine-Konflikt
Die Nato hat "ernsthafte Sorge" über Russlands derzeitiges Vorgehen im Ukraine-Konflikt geäußert. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg kritisierte am Dienstag auf Twitter "Russlands Militäraktivitäten in und um die Ukraine" und "anhaltende Verletzungen des Waffenstillstands". Nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sicherte er zu, die Nato unterstütze "entschieden die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine".
Ozeanerwärmung treibt weit mehr als 1000 Tierarten vom Äquator zu den Polen
Wegen der Meereserwärmung sind bereits weit mehr als tausend Meerestierarten vom Äquator in Richtung der Pole abgewandert. Das geht aus einer in der Fachzeitschrift "PNAS" veröffentlichten wissenschaftlichen Studie hervor, für die Daten zu mehr als 50.000 Arten aus drei verschiedenen 20-Jahres-Zeiträumen bis zum Jahr 2015 miteinander verglichen wurden. Demnach droht den artenreichen tropischen Meeresgebieten bei fortschreitendem Klimawandel ein weiterer Verlust an biologischer Vielfalt.
Gewerkschaft: H&M will in Spanien mehr als tausend Beschäftigte entlassen
Die schwedische Modekette H&M will nach Gewerkschaftsangaben in Spanien mehr als tausend Beschäftigte entlassen. Es handle sich um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aktuell in Kurzarbeit seien, teilte die Gewerkschaft CCOO am Dienstag mit. Das Unternehmen werde die Beschäftigen am Dienstag über einen entsprechenden Personalabbauplan informieren. 30 Filialen in Spanien sollen demnach geschlossen werden. H&M in Spanien war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
EMA-Vertreter sieht Zusammenhang zwischen Astrazeneca-Impfung und Thrombosen
Deutscher Städtetag will harten Lockdown
Der Deutsche Städtetag plädiert für einen harten Lockdown. Ohne eine solche Maßnahme könne keine Normalität erreicht werden, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy am Dienstag im RBB-"Inforadio". Wichtig sei es, die nächste Bund-Länder-Konferenz am 12. April in Bezug auf Impfungen und Tests gut vorzubereiten.
Netanjahu in politischer Patt-Situation erneut mit Regierungsbildung beauftragt
Zwei Wochen nach der Parlamentswahl hat Israels rechtskonservativer Regierungschef Benjamin Netanjahu in einer politischen Patt-Situation erneut den Auftrag zur Regierungsbildung bekommen. Staatspräsident Reuven Rivlin verkündete seine Entscheidung in einer Fernsehansprache am Dienstag. Netanjahu, der sich derzeit vor Gericht wegen Korruption verantworten muss, hat nun mindestens 28 Tage Zeit, eine Koalition zu schmieden.
Bei Bundesagentur für Arbeit mehr als 4000 Hinweise auf Kurzarbeitergeld-Betrug
Bis Ende Januar sind bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) seit Beginn der Corona-Krise gut 4250 Hinweise auf Betrug beim Kurzarbeitergeld eingegangen. Das geht aus einer Antwort der BA auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag in Berlin vorlag. In den meisten Fällen geht es demnach um Manipulationen bei der Arbeitszeit.
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt vor Suchtrisiko durch Belastung in der Pandemie
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weist darauf hin, dass durch die Pandemie hervorgerufene psychische Belastungen das Risiko für Suchterkrankungen erhöhen. Die veränderten Lebensbedingungen seien für viele Menschen eine "enorme Herausforderung", die Ängste hervorrufen könne. Es sei wichtig, eine sich verändernde seelische Verfassung früh zu erkennen, teilte die Behörde am Dienstag anlässlich des Weltgesundheitstags am Mittwoch mit.
Bund reagiert verhalten auf Laschets Vorschlag für vorgezogene Corona-Runde
Die Bundesregierung hat sich zurückhaltend zum Vorstoß von CDU-Chef Armin Laschet für ein Vorziehen der nächsten Bund-Länder-Runde zur Corona-Politik geäußert. Der Bund stehe "immer bereit für gemeinsame Beratungen", erklärte ein Regierungssprecher am Dienstag in Berlin. "Voraussetzung ist, dass diese gut vorbereitet sind."
Fahrradproduktion in Deutschland 2020 coronabedingt gesunken
Die Fahrradhändler in Deutschland haben im Coronajahr 2020 so viele Räder verkauft wie selten zuvor - die Produktion klassischer Fahrräder hierzulande aber ist im vergangenen Jahr stark zurückgegangen. Sie sank coronabedingt im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 1,3 Millionen Stück, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Bedient wurden die Fahrradkäufer daher auch aus "ganz ganz viel Lagerbeständen", wie ein Sprecher des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV) AFP sagte.