Letzte Nachrichten
CDU/CSU-Arbeitnehmerflügel: Firmen zu Bereitstellung von Tests verpflichten
Kurz vor neuen Gesprächen der Bundesregierung mit rund 40 Wirtschaftsverbänden hat der Arbeitnehmerflügel der Union eine Verpflichtung für Betriebe gefordert, ihren Mitarbeitern Corona-Tests zur Verfügung zu stellen. "Das Testen in den Unternehmen sollte zu einer gesetzlichen Verpflichtung werden", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe von CDU und CSU im Bundestag, Uwe Schummer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).
Doku sät neue Zweifel an da Vincis Urheberschaft von "Salvator Mundi"
Ein französischer Dokumentarfilm sät neue Zweifel daran, dass das Leonardo da Vinci zugeschriebene Ölgemälde "Salvator Mundi" als ein von dem Großmeister geschaffenes Werk gelten kann. Laut dem Film von Antoine Vitkine, der kommende Woche im französischen Fernsehen gezeigt werden soll, kamen Analysen des Pariser Museums Louvre zu dem Schluss, dass das Gemälde zwar in einem Atelier da Vincis entstanden sei - der Meister selbst dazu aber lediglich "beigetragen" habe.
Diäten der Bundestagsabgeordneten sinken stärker als erwartet
Die Diäten der Bundestagsabgeordneten sinken laut einem Zeitungsbericht im Zuge der Corona-Krise noch stärker als bislang erwartet. Wie Medienkreise unter Berufung auf neue Daten des Statistischen Bundesamts berichtet, müssen die Diäten zum 1. Juli um 0,7 Prozent statt der ursprünglich vorhergesagten 0,6 Prozent gesenkt werden.
Vertretung von Myanmar in London laut Botschafter von Militärattaché "besetzt"
Dem Botschafter von Myanmar in Großbritannien ist nach eigenen Angaben der Zugang zu seiner Vertretung in London durch den Militärattaché verweigert worden. Auf die Frage, wer sich in der Botschaft befinde, antwortete Botschafter Kyaw Zwar Minn am Mittwochabend: "Der Militärattaché - sie besetzen meine Botschaft". Zuvor hatten Medien über den Vorfall berichtet.
USA nehmen Zahlungen für UN-Hilfswerk für Palästinenser wieder auf
US-Präsident Joe Biden hat angekündigt, Zahlungen an das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) wieder aufzunehmen. Der Präsident sagte am Mittwoch vor Journalisten, Washington werde den Beitrag in Höhe von 150 Millionen Dollar (rund 125 Millionen Euro) wieder bezahlen, den sein Vorgänger Donald Trump im Jahr 2018 gestoppt hatte. Mit dem Schritt verärgerte Biden die Regierung in Teheran.
Bundespräsident verleiht Orden an Missbrauchsaufklärer
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) verleiht am Donnerstag (12.00 Uhr) das Bundesverdienstkreuz an einen Aufklärer des Missbrauchs in der katholischen Kirche und an einen Betroffenenvertreter. Gemeinsam ausgezeichnet werden der Jesuit Klaus Mertes und der Aktivist Matthias Katsch. Mertes machte Anfang 2010 einen systematischen Kindesmissbrauch am von Jesuiten geführten Berliner Canisius-Kolleg öffentlich.
Böse Überraschung: FC Bayern muss um Titelverteidigung bangen
Böse Überraschung für die schier Unbesiegbaren: Bayern München muss ernsthaft um den Einzug ins Halbfinale der Champions League und die erfolgreiche Titelverteidigung bangen. Ohne Torgarant Robert Lewandowski und Nationalspieler Serge Gnabry unterlag der überlegene deutsche Fußball-Rekordmeister Paris St. Germain in der Neuauflage des Endspiels der vergangenen Saison mit 2:3 (1:2) - neben einer schlechten Chancenverwertung fiel dabei vor allem die miserable Abwehrleistung auf.
Nach Pleite gegen Nordmazedonien: Löw dachte nicht an Rücktritt
Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hatte nach der bitteren 1:2-Pleite der Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Nordmazedonien noch nicht den Impuls, seinen Posten zu räumen. "Ich habe bislang noch nicht darüber nachgedacht, vor der Europameisterschaft zurückzutreten", sagte Löw vor dem Champions-League-Spiel von Titelverteidiger Bayern München gegen Paris St. Germain bei Sky.
Chelsea legt vor: Souveräner Hinspielsieg über Porto
Der FC Chelsea hat die Tür zu seinem ersten Halbfinaleinzug in der Champions League seit sieben Jahren weit aufgestoßen. Im Viertelfinal-Hinspiel in Sevilla gewann die Mannschaft von Teammanager Thomas Tuchel trotz einer keineswegs souveränen Vorstellung beim nominellen Gastgeber FC Porto mit 2:0 (1:0).
Biden verteidigt Infrastrukturpaket gegen Kritik der Republikaner
US-Präsident Joe Biden hat sein geplantes billionenschweres Infrastrukturpaket gegen Kritik der oppositionellen Republikaner verteidigt. Die massiven Investitionen seien notwendig, "damit die USA die Welt wieder anführen können", sagte Biden am Mittwoch im Weißen Haus. "Amerika ist nicht mehr der Anführer der Welt, weil wir nicht investieren." Der Präsident verwies dabei insbesondere auf die wachsende Konkurrenz Chinas: Peking wolle die Zukunft dominieren und drohe die USA dabei abzuhängen.
Tennis: French Open um eine Woche verschoben
Die French Open der Tennisprofis sind wegen des landesweiten Lockdowns in Frankreich um eine Woche verschoben worden. Das vermeldete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Quellen aus der Turnier-Organisation. Die Grand-Slam-Konkurrenz sollte vom 23. Mai bis zum 6. Juni stattfinden und wird nun vom 30. Mai bis 13. Juni ausgetragen.
USA wollen letzte verbliebenen Kampftruppen aus dem Irak abziehen
Die USA wollen ihre letzten verbliebenen Kampfeinheiten aus dem Irak abziehen. Angesichts von Fortschritten bei den irakischen Streitkräfte habe sich die Mission der USA und ihrer Verbündeten im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) auf Ausbildung und Beratung verschoben, erklärten beide Länder am Mittwoch nach einem ersten "strategischen Dialog" seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Joe Biden.
Salihamidzic bestätigt: Kein neuer Vertrag für Boateng
Ex-Nationalspieler Jerome Boateng wird den deutschen Fußball-Meister Bayern München zum Saisonende verlassen. Sportdirektor Hasan Salihamidzic bestätigte am Rande des Champions-League-Spiels gegen Paris St. Germain bei Sky, dass der 32 Jahre alte Abwehrspieler keinen neuen Vertrag erhalten werde.
Hongkonger Aktivist erhält Asyl in Großbritannien
Der prominente Hongkonger Demokratie-Aktivist Nathan Law hat nach eigenen Angaben Asyl in Großbritannien erhalten. Der 27-Jährige schrieb am Mittwoch bei Twitter, dass ihm nach mehreren Befragungen Asyl gewährt worden sei. Der Aktivist war im Juli 2020 vor dem umstrittenen chinesischen Sicherheitsgesetz nach London geflohen.
Werder beendet Jahn-Traum: Gegen Leipzig im Halbfinale
Kein Elfmeter-Krimi, keine Überraschung: Werder Bremen hat den Pokal-Wahnsinn von Jahn Regensburg beendet und darf selbst weiter vom ersten Titel seit 2009 träumen. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt gewann das wegen Corona verschobene Viertelfinale beim Zweitliga-14. glanzlos, aber verdient mit 1:0 (0:0). Die nächste Hürde ist jedoch ungleich höher: Der Bundesliga-13. trifft im Halbfinale am 30. April auf Spitzenteam RB Leipzig.
US-Golfstar Woods fuhr bei Autounfall fast doppelt so schnell wie erlaubt
US-Golfstar Tiger Woods fuhr bei seinem schweren Autounfall Ende Februar in Kalifornien fast doppelt so schnell wie erlaubt. Woods sei mit seinem SUV zum Unfallzeitpunkt mit bis zu 87 Meilen pro Stunde - 140 Stundenkilometern - unterwegs gewesen, sagte der Sheriff des Bezirks Los Angeles, Alex Villanueva, am Mittwoch. In dem Gebiet gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Meilen pro Stunde, also rund 72 Stundenkilometern.
Gesundheitszustand von Kreml-Kritiker Nawalny verschlechtert sich weiter
Der Gesundheitszustand des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hat sich nach Angaben seiner Anwälte weiter verschlechtert. Der Oppositionelle klagte demnach über Taubheit in den Händen. "Er sieht schlecht aus, er fühlt sich nicht gut", sagte seine Anwältin Olga Michailowa am Mittwoch. Die US-Regierung zeigte sich am Mittwoch "beunruhigt" angesichts der Berichte über Nawalnys Zustand.
Bis zu 140 km/h schnell: Raserei Ursache für Woods-Unfall
Überhöhte Geschwindigkeit war die Ursache des folgenschweren Autounfalls von Golf-Superstar Tiger Woods. Dies gab der zuständige Sheriff im Los Angeles County, Alex Villanueva, am Mittwoch bekannt. Demnach soll Woods Ende Februar mit bis zu 87 Meilen pro Stunde (140 km/h) unterwegs gewesen sein, bevor er mit seinem Geländewagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war.
Brasilien erlöst mit Flughafen-Konzessionen 500 Millionen Euro
Brasilien hat aus der Versteigerung von Flughafen-Konzessionen umgerechnet 500 Millionen Euro erlöst. Die Regierung begrüßte am Mittwoch den "großen Sieg", der durch die Versteigerung erreicht worden sei. Die Auktion bezog sich auf 22 Flughäfen und gilt für 30 Jahre. Die Regierung hofft in dieser Zeit auf Investitionen in Höhe von 920 Millionen Euro.
Jordaniens König: Politische Krise "ist vorbei"
Der jordanische König Abdullah II. hat am Mittwoch die politische Krise der vergangenen Tage für beendet erklärt. "Ich versichere Ihnen, dass der Aufstand vorbei ist", hieß es in einer Erklärung des Monarchen, die in seinem Auftrag im staatlichen Fernsehen verlesen wurde. Die "Herausforderung der vergangenen Tage" sei nicht die gefährlichste für die Stabilität des Landes gewesen, sie sei aber für ihn "schmerzhaft" gewesen, fügte Abdullah II. hinzu.
Äthiopien lenkt im Streit um Mega-Staudamm am Nil nicht ein
Im Streit um den Mega-Staudamm am Nil hat die äthiopische Regierung auch nach den jüngsten Verhandlungen nicht eingelenkt. "Mit dem Fortschritt des Baus geht auch die Befüllung voran", sagte der äthiopische Wasserminister Seleshi Bekele am Mittwoch vor Journalisten in Addis Abeba. "Wir rücken davon nicht ab." Die flussabwärts liegenden Länder Sudan und Ägypten fürchten um den Wasser-Zufluss, wenn die Staumauer es Grand Ethiopian Renaissance Dam erhöht und das Wasser zurückgehalten wird.
SPD will ÖPNV-Finanzierung unabhängiger von Tickets machen
Um öffentliche Verkehrsmittel auch für Menschen mit geringeren Einkommen attraktiver zu machen, will die SPD auch auf deren stärkere Finanzierung durch Steuern oder Beiträge statt durch Ticketerlöse setzen. Zunächst gehe es darum, "Modelle wie das 365-Euro-Ticket oder Modellprojekte für einen ticketfreien Nahverkehr" zu unterstützen, sagte Parteivize Anke Rehlinger der Zeitung "Die Welt". Als weiterführendes Ziel sei auch "ein beitragsfinanzierter ÖPNV durchaus attraktiv".
Baskenland-Rundfahrt: Pogacar siegt vor Roglic - Schachmann abgehängt
Tour-Sieger Tadej Pogacar und Vuelta-Champion Primoz Roglic haben bei der ersten Bergankunft der Baskenland-Rundfahrt die Muskeln spielen lassen und eine slowenische Meisterschaft ausgetragen. Der 22 Jahre alte Pogacar (UAE-Team Emirates) siegte nach 167,7 km zwischen Amurrio und Ermualde zeitgleich vor seinem neun Jahre älteren Landsmann Roglic (Jumbo-Visma). Beide zeigten am nur 3,1 km langen, aber im Schnitt stolze 10,2 Prozent steilen Schlussanstieg beeindruckende Frühform.
Bhutan impft 60 Prozent seiner Bevölkerung in neun Tagen
Seit Beginn der Corona-Impfkampagne in Bhutan vor neun Tagen haben bereits 60 Prozent der Bürger eine erste Impfdosis erhalten. Wie die Behörden des kleinen Landen zwischen Indien und China am Mittwoch mitteilten, wurden 470.000 der insgesamt 770.000 Einwohner geimpft.
Söder kritisiert Zuschauerpläne der UEFA: "Würde auf erbitterten Widerstand stoßen"
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat Kritik an den Plänen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) geäußert, die Spiele der Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) in zwölf Städten und ausdrücklich vor Zuschauern auszutragen - und damit auch Zweifel am EM-Standort München geschürt.
Gruppe der G20 verlängert Schuldenmoratorium für arme Länder bis Ende 2021
Die Gruppe der G20 will den besonders von den Folgen der Corona-Pandemie betroffenen ärmeren Ländern stärker unter die Arme greifen. Die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer beschlossen nach digitalen Beratungen am Mittwoch, das Schuldenmoratorium für ärmere Länder um weitere sechs Monate bis Ende 2021 zu verlängern. Zuspruch kam von Entwicklungshelfern.
RKI ist besorgt über Corona-Ausbreitung bei Kindern und Jugendlichen
Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist besorgt über die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus in Kitas und Schulen. "Die Covid-19-Fallzahlen steigen in allen Altersgruppen wieder an, besonders stark jedoch bei Kindern und Jugendlichen", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Newsletter des Instituts. Von letzteren gingen "auch zunehmend Übertragungen" aus. Auch bei den über 80-Jährigen hat sich der wochenlang abnehmende Trend bei den Infektionen demnach nicht fortgesetzt.
Impfstoff von Pfizer/Biontech wird nun auch in Frankreich abgefüllt
Der Biontech/Pfizer-Impfstoff wird erstmals auch in Frankreich abgefüllt: Die Delpharm-Gruppe nahm am Mittwoch in einem Werk in Saint-Rémy-sur-Avre rund 90 Kilometer westlich von Paris die Produktion auf, wie das Pharma-Unternehmen mitteilte. "Bravo", schrieb der französische Präsident Emmanuel Macron auf Twitter. Nach seinen Angaben sollen dort in diesem Jahr "250 Millionen Dosen" hergestellt werden.
Lebenslange Haftstrafen gegen 32 Ex-Militärs wegen Putschversuchs in der Türkei
Ein Gericht in der Provinz Ankara hat am Mittwoch gegen 32 frühere Militärangehörige wegen ihrer Beteiligung an dem gescheiterten Putschversuch gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Juli 2016 lebenslange Haftstrafen verhängt. Das berichteten türkische Nachrichtenagenturen. Die Urteile sind Teil eines Mammutverfahrens gegen 497 Verdächtige wegen des Putschversuchs, viele von ihnen waren im Laufe ihrer Militärkarriere Teil der Präsidentengarde.
EMA hält an positiver Bewertung von Astrazeneca-Impfstoff fest
Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hält an ihrer positiven Bewertung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca fest. Auch wenn es einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Vakzin und dem vereinzelten Auftreten von Blutgerinnseln gebe, überwiege weiterhin der Nutzen des Mittels die Risiken, teilte die EU-Behörde am Mittwoch mit. Blutgerinnsel sollten aber als "sehr seltene Nebenwirkung" des Impfstoffs aufgeführt werden.
Bayern will 2,5 Millionen Dosen von russischem Impfstoff Sputnik V bestellen
Bayern will 2,5 Millionen Dosen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V bestellen. "Sollte Sputnik zugelassen werden in Europa, dann wird der Freistaat Bayern zusätzliche Impfdosen, ich glaube, es sind 2,5 Millionen, im Juli erhalten", kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch an. Mit der Lieferung von Sputnik sollen die Zusatzkapazitäten an Impfstoff in Bayern erhöht werden.
Erneute Eruption nach Vulkanausbruch in Island
Rund drei Wochen nach dem Ausbruch des Fagradalsfjall-Vulkans in Island ist es zu einer erneuten Eruption gekommen. Lava floss in der Nacht zum Mittwoch aus einer Felsspalte des Fagradalsfjall-Vulkans, wie die Behörden mitteilten. Zehntausende Schaulustige betrachteten den rund 150 Meter langen Lavastrom, der etwa einen halben Kilometer entfernt vom Krater des ersten Ausbruchs aus der Erde trat.