Letzte Nachrichten
Im Januar fünf Prozent mehr Baugenehmigungen für Wohnungen als im Dezember
Im Januar 2021 ist in Deutschland der Bau von 27.654 Wohnungen genehmigt worden. Das waren 5,1 Prozent mehr als im Dezember 2020, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. In den Zahlen seien sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch die für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.
Mexiko und Argentinien fordern Schuldenerleichterungen auch für Schwellenländer
Mexiko und Argentinien haben an die internationale Gemeinschaft appelliert, die ebenfalls besonders hart von der Corona-Krise getroffenen Schwellenländer nicht zu vergessen. In einem gemeinsamen Aufruf forderten die beiden als Schwellenländer eingestuften Staaten am Mittwoch Schuldenerleichterungen auch für Länder mit mittlerem Einkommen. Diese seien "vergessen" worden, obwohl sie 75 Prozent der Weltbevölkerung ausmachten und deren Bevölkerung besonders stark von Armut durch die Corona-Krise betroffen sei.
Stiko-Chef bleibt bei Empfehlung von Astrazeneca nur für Ältere
Die Ständige Impfkommission (Stiko) bleibt trotz der positiven Stellungnahme der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) zum Impfstoff von Astrazeneca bei ihrer Empfehlung, das Vakzin weiter nur bei Menschen über 60 einzusetzen. Die EMA bewerte auf Grundlage des Public-Health-Gedankens - also auf Grundlage der Frage, was für die gesamte Bevölkerung der EU von Vorteil sei, sagte Stiko-Chef Thomas Mertens am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". In Deutschland sei die Situation etwas anders, Deutschland sei nicht so abhängig von Astrazeneca.
Zahl der Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr 2020 eingebrochen
Angesichts der Corona-Krise ist im vergangenen Jahr die Zahl der Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr eingebrochen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden waren 2020 nur etwa halb so viele Menschen im Linienfernverkehr mit Bus und Bahn unterwegs wie 2019. Wie die Statistiker am Donnerstag mitteilten, lag das Fahrgastaufkommen bei 88 Millionen Passagieren - das waren 49 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr.
Teile von Thüringens CDU halten an Maaßens Bundestagskandidatur fest
Die CDU in Südthüringen hält an ihren umstrittenen Plänen zur Aufstellung von Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen als Kandidat für die Bundestagswahl fest. CDU-Landeschef Christian Hirte sagte nach einem Treffen mit Vertretern der vier beteiligten Kreisverbände am Mittwochabend dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", die Wortbeiträge in den Beratungen seien mehrheitlich für eine Kandidatur von Maaßen ausgefallen - Hirte sprach von "60 zu 40 pro Maaßen". Er sehe die Personalie unverändert "problematisch".
Fußball-EM: München, Dublin und Bilbao wackeln
München, Dublin und Bilbao sind die drei größten Wackelkandidaten hinsichtlich ihrer geplanten Gastgeber-Rolle bei der anstehenden Fußball-EM (11. Juni bis 11. Juli). Alle drei Städte können der Europäischen Fußball-Union (UEFA) nach derzeitigem Stand nicht garantieren, dass sie trotz der Corona-Pandemie Zuschauer in den Stadien zulassen werden. Diese Forderung an die Spielstätten hatte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin zuvor aufgestellt.
Reise- und Tourismuswirtschaft fordert Verlängerung der Überbrückungshilfen
Die deutsche Reise- und Tourismuswirtschaft hat eine Verlängerung der staatlichen Überbrückungshilfen ins zweite Halbjahr hinein gefordert. "Es ist absehbar, dass es dauern wird, bis wir wieder zu einem annähernd normalen Geschäft in der Tourismuswirtschaft kommen werden", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, Michael Frenzel, der "Augsburger Allgemeinen" vom Donnerstag. Daher müsse die Hilfe über den 30. Juni hinaus verlängert werden.
Johnson "zutiefst besorgt" über jüngste Gewalt in Nordirland
Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich nach erneuten Gewaltausbrüchen in Nordirland "zutiefst besorgt" gezeigt. In Belfast wurde nach Angaben der Polizei bei Ausschreitungen am Mittwoch ein Bus in Brand gesetzt. "Der Weg, Differenzen zu lösen ist durch Dialog, nicht durch Gewalt oder Kriminalität", schrieb Johnson am Mittwochabend beim Onlinedienst Twitter.
Niedersachsens Ministerpräsident sieht weiteren Lockdown kritisch
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich kritisch über einen weiteren bundesweiten Lockdown geäußert. "Für Niedersachsen habe ich da große Zweifel, unsere Zahlen sinken", sagte Weil am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Für weitere Belastungen, besonders für Familien, sehe er "schlichtweg die Umstände nicht". Trotz der Osterfeiertage sei derzeit kein exponentieller Anstieg bei der Zahl der Neuinfektionen in Niedersachsen zu erkennen.
Bayern-Ersatztorwart Nübel will ausgeliehen werden
Ersatztorwart Alexander Nübel will seiner unbefriedigenden Situation bei Bayern München ein Ende machen und den Fußball-Rekordmeister nach dem Saisonende auf Leihbasis verlassen. "Wir verfolgen weiterhin das Thema, dass Alex ausgeliehen wird", sagte Nübels Berater Stefan Backs dem kicker: "Alex braucht regelmäßige Spielpraxis, ein paar Einsätze reichen da nicht."
Champions League: Tuchel sieht Chelsea noch nicht im Halbfinale
Trotz des 2:0 (1:0) beim FC Porto sieht Teammanager Thomas Tuchel den sechsmaligen englischen Fußballmeister FC Chelsea noch nicht im Halbfinale der Champions League. "Wir sind glücklich - aber nicht zu glücklich. Wir müssen im Rückspiel eine gute Mentalität und eine Spitzenleistung an den Tag legen", sagte der deutsche Coach.
Rücktritt vom Rücktritt? Biles denkt über Olympia 2024 nach
Kunstturn-Weltmeisterin Simone Biles zieht nun doch eine Fortsetzung ihrer Karriere bis zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris in Erwägung. "Im Moment liegt mein Fokus auf Tokio", sagte die dreimalige Weltsportlerin und Olympiasiegerin von Rio 2016. Danach folgt eine Show-Tournee durch die USA, "und dann sehen wir mal weiter". Ursprünglich hatte Biles angekündigt, sich nach Tokio vom Leistungssport zurückzuziehen.
NHL: Draisaitl wieder überragend - Grubauer kassiert sieben Gegentore
Für Eishockey-Star Leon Draisaitl werden herausragende Auftritte in der nordamerikanischen Profiliga NHL immer mehr zur Normalität. Der deutsche Nationalspieler erzielte beim 4:2 seiner Edmonton Oilers bei den Ottawa Senators drei Tore und bereitete den vierten Treffer durch seinen kongenialen Sturmpartner Connor McDavid vor. Der kanadische Topstar McDavid wiederum legte die drei Tore Draisaitls auf.
Bekannter Sänger und Schauspieler in Myanmar festgenommen
Der bekannte myanmarische Schauspieler und Sänger Paing Takhon, der sich dem Protest gegen die Militärjunta angeschlossen hatte, ist festgenommen worden. Der 24-Jährige wurde am Donnerstag aus dem Haus seiner Mutter in der Wirtschaftsmetropole Yangon abgeführt, wie örtliche Medien berichteten. Über die offiziellen Gründe seiner Festnahme wurde zunächst nichts bekannt.
NBA: Dallas strauchelt in Houston
Mit einer ihrer schwächsten Saisonleistungen sind die Dallas Mavericks in der NBA ins Straucheln geraten. Die Mavs verloren ohne den erneut angeschlagenen deutschen Nationalspieler Maximilian Kleber mit 93:102 bei den Houston Rockets und schwächelten dabei vor allem in der Defense. Kleber pausierte, nachdem er tags zuvor über Probleme am rechten Bein geklagt hatte.
Flick bleibt Optimist: "Das Halbfinale ist nach wie vor unser Ziel
Die Titelverteidigung ist gefährdet, nach der ersten Niederlage in der Champions League seit mehr als zwei Jahren macht sich der FC Bayern München dennoch Hoffnung. "Wir haben noch ein Spiel zu spielen. Wir wollen ins Halbfinale, das ist unser Ziel nach wie vor", sagte Trainer Hansi Flick nach dem 2:3 (1:2) im Viertelfinal-Hinspiel gegen Paris St. Germain. "Wir können das Ergebnis nicht ändern, wir können es nur regulieren am nächsten Dienstag", ergänzte er.
Gosens reist in der Pandemie mit "sehr mulmigem Gefühl"
Für Fußball-Nationalspieler Robin Gosens sind Dienstreisen in der Corona-Pandemie ein sehr schwieriges Thema. "Ich habe nach wie vor ein sehr mulmiges Gefühl. Generell ist der Hintergedanke immer vorhanden, dass das Reisen momentan einfach nicht richtig ist, weil auf der Welt noch zu viel schief läuft", sagte der Linksverteidiger von Atalanta Bergamo im Interview mit tz/Münchner Merkur (Donnerstagausgabe).
Um 14.48 Uhr beginnt Langer sein 38. US Masters
Um 14.48 Uhr MESZ (8.48 Uhr Ortszeit) ist es soweit: Deutschlands Golf-Idol Bernhard Langer geht bei seinem 38. US Masters in Augusta an den ersten Abschlag. Der zweimalige Turniersieger (1985 und 1993) geht an der berühmten Magnolia Lane gemeinsam mit dem US-Amerikaner Will Zalatoris und dem englischen Amateur Joe Long auf die erste Runde. Das Trio bildet auch am Freitag (ab 17.54 Uhr) einen gemeinsamen Flight.
Choupo-Moting kritisiert Umgang mit Sozialen Medien
Angreifer Eric Maxim Choupo-Moting vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München hat den Umgang mit den Sozialen Medien kritisiert: "Wenn ich in Hamburg bin, fahre ich immer an den Bolzplätzen vorbei, auf denen ich in meiner Kindheit gezockt habe. Die sind gefühlt leerer als damals. Natürlich liegt das auch an den Sozialen Medien. Die rauben einem viel Zeit. Genauso wie Videospiele", sagte der 32-Jährige im Interview mit SPOX und Goal: "Die Sozialen Medien können zum Teil eine Schein-Welt sein."
Instagram-Umfrage: Eintracht Frankfurt hat die "geilsten" Fans
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat einer Umfrage des Sportsatireformats WUMMS zufolge die "geilsten" Fans. Bei der Online-Abstimmung, an der fast 80.000 User teilnahmen, setzte sich die Eintracht im Finale mit 61 Prozent der Stimmen gegen den Zweitligisten FC St. Pauli durch. Die Macher von WUMMS, das dem Content-Netzwerk Funk angehört, hatten 64 Vereine von der Bundesliga bis zur Regionalliga ins Rennen geschickt.
Profiklubs animieren Kinder zu mehr Bewegung und besserer Ernährung
Die Stiftung der Deutschen Fußball Liga (DFL) und die Cleven-Stiftung wollen Kinder zu mehr Bewegung und besserer Ernährung animieren. Zusammen mit elf Klubs von der Bundesliga bis zur 3. Liga lancieren sie vom 12. April bis zum 17. Juni erneut das Programm "step kickt!" für mehr als 1600 Schülerinnen und Schüler aus 3. und 4. Klassen.
Das SID-Kalenderblatt am 8. April: Woods komplettiert den "Tiger-Slam"
Bei all den Schlagzeilen aus dem Leben des Eldrick Tont Woods geht manchmal unter, was der Tiger auf seinem Höhepunkt für ein Ausnahmesportler war. Jüngst landete er nach einem Autounfall wieder einmal im Krankenhaus, noch ist fraglich, ob er seine Golfkarriere fortsetzen kann. Zahlreiche Affären brachten ihm den Spitznamen Sex-Tiger sowie eine teure Scheidung ein, und auch von den Tabletten konnte er hin und wieder nicht die Finger lassen.
Die Sport-Höhepunkte am Donnerstag, 8. April
Für die beiden in der Europa League verbliebenen englischen Klubs Manchester United und Arsenal London steht mit den Viertelfinal-Hinspielen die erste Etappe Richtung Halbfinale an. Während Rekordmeister Manchester im südspanischen Granada gastiert, empfängt der FC Arsenal den tschechischen Vertreter Slavia Prag. Außerdem spielt Ajax Amsterdam gegen den AS Rom sowie Dinamo Zagreb gegen den FC Villarreal. Anstoß der Partien ist um 21 Uhr.
Auch Spanien verabreicht Astrazeneca-Vakzin nur noch an Menschen über 60
Auch in Spanien wird der Corona-Impfstoff von Astrazeneca nur noch an Menschen im Alter von mehr als 60 Jahren verabreicht. Dies kündigte Gesundheitsministerin Carolina Darias am Mittwochabend an. Spanien folgt damit dem Beispiel anderer EU-Länder. Deutschland, Italien und die Niederlanden hatten bereits zuvor beschlossen, das Astrazeneca-Vakzin nur noch an Menschen über 60 zu verabreichen. In Belgien und Frankreich ist die Altersgrenze für dieses Präparat inzwischen bei 55 angesetzt.
Mehr als 20.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 20.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 20.407 Neuansteckungen sowie 306 weitere Todesfälle registriert.
Ex-Verfassungsrichter warnt vor drastischen Verschärfungen von Corona-Auflagen
In der Diskussion über einen kurzen und harten Corona-Lockdown in ganz Deutschland hat der frühere Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio vor allzu scharfen Grundrechtseinschränkungen wie etwa Ausgangssperren gewarnt. "Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn solche weitreichenden Grundrechtseinschränkungen verfügt werden", sagte der Bonner Rechtsprofessor der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).
Biden will am Donnerstag Maßnahmen gegen Schusswaffengewalt präsentieren
US-Präsident Joe Biden will am Donnerstag mehrere Maßnahmen zur Eindämmung der Schusswaffengewalt vorstellen. Biden wolle mit diesen Maßnahmen gegen die von der Schusswaffengewalt verursachte "Gesundheitsepidemie" im Land vorgehen, sagte am Mittwoch in Washington ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses. Er bezog sich damit auf die regelmäßig hohe Zahl von Toten und Verletzten durch Schusswaffenvorfälle in den USA.
Schülervertreter wollen einheitliche Corona-Regeln
Vor einer Sitzung der Kultusminister an diesem Donnerstag plädieren Vertreter von Lehrern und Schülern für bundesweit einheitliche Regeln bei Schulöffnungen und Corona-Tests. "Der Ball liegt jetzt bei den Kultusministern", sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Diese könnten jetzt zeigen, ob "sie es schaffen, mehr als ein Jahr nach Beginn der Pandemie endlich bundeseinheitliche Vorgaben zum Thema Schule vorzulegen". Meidinger forderte eine Testpflicht für alle Schüler in Deutschland. Mindestens zwei Mal in der Woche müsse verbindlich getestet werden. Auch bei Schulöffnungen sei eine einheitliche Linie nötig: "Es kann nicht angehen, dass jedes Bundesland macht, was es will – und einzelne sagen, sie öffnen unabhängig von den Inzidenzen". Die generelle Grenze müsse sein, dass oberhalb einer Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche die Schulen geschlossen bleiben, verlangte der Lehrerverbands-Präsident. Auch der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, forderte hierzu: "Die Kultusministerinnen und Kultusminister müssen sich auf eine einheitliche, für alle verbindliche Linie beim Thema Schulöffnungen verständigen." Die Schulen sollten "überall da, wo es vertretbar ist", offen bleiben. In Hotspots mit Inzidenzen von mehr als 100 müsse es aber verbindlich Distanzunterricht geben – mit Ausnahmen nur für Abiturjahrgänge und Abschlussklassen, sagte der Schülervertreter. Zu den Corona-Tests sagte Schramm: "Jede Schülerin und jeder Schüler muss die Möglichkeit haben, sich zwei Mal die Woche testen zu lassen. Das darf nicht nur ein Ziel sein, sondern muss wirklich geregelt sein." Es müsse auch verbindliche Regeln dafür geben, wie die Tests organisiert werden. Die Kultusministerkonferenz (KMK) befasst sich am Donnerstag (16.00 Uhr) mit den Corona-Tests an den Schulen. Anfang März hatte sich die KMK für "flächendeckende Testmöglichkeiten für das an Schulen tätige Personal sowie perspektivisch auch für Schülerinnen und Schüler" ausgesprochen. Bei der Konferenz der Regierungschefs der Bundesländer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 22. März war beschlossen worden, für die Kinder und Jugendlichen "baldmöglichst zwei Testungen pro Woche" anzubieten. Mehrere Bundesländer haben dies bereits umgesetzt. In einigen Ländern wurde außerdem eine Testpflicht angekündigt - Schülerinnen und Schüler sollen nur nach negativem Corona-Test am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen. (O. Petrow--BTZ)
Corona-Neuinfektionen in Türkei auf Höchststand
In der Türkei ist die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen auf den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie angestiegen. Am Mittwoch wurden 54.740 neue Ansteckungsfälle binnen 24 Stunden verzeichnet, wie aus von der Regierung veröffentlichten Daten hervorging. Ferner wurden 276 weitere Todesfälle gezählt. Die Gesamtzahl der Corona-Toten im Land seit Pandemie-Beginn wuchs damit auf 32.943. Zuletzt hatte die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan die Anfang März gelockerten Corona-Restriktionen wegen der steigenden Infektionszahlen erneut verschärft. In den am stärksten betroffenen Städten - darunter in der Hauptstadt Ankara und der Millionenmetropole Istanbul - wurden Ausgangssperren an den Wochenenden verhängt. Zudem kündigte Erdogan Einschränkungen des öffentlichen Lebens während des gesamten muslimischen Fastenmonats Ramadan an, der von Mitte April bis Mitte Mai dauert. Dazu gehört neben Lockdowns an den Wochenenden auch die weitgehende Schließung von Restaurants. Diese dürfen nur für die Auslieferung und Abholung von Speisen geöffnet bleiben. Erdogan äußerte die Hoffnung, dass durch die Restriktionen die Infektionszahlen rechtzeitig zu Beginn der Feriensaison im Mai gedrückt werden könnten. Die Corona-Impfkampagne hatte in der Türkei Mitte Januar begonnen. Dabei setzte das Land zunächst fast ausschließlich auf das Präparat des chinesischen Unternehmens Sinovac. Seit Freitag vergangener Woche wird aber auch das Vakzin der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer verabreicht. (A. Madsen--BTZ)
CDU/CSU-Arbeitnehmerflügel: Firmen zu Bereitstellung von Tests verpflichten
Kurz vor neuen Gesprächen der Bundesregierung mit rund 40 Wirtschaftsverbänden hat der Arbeitnehmerflügel der Union eine Verpflichtung für Betriebe gefordert, ihren Mitarbeitern Corona-Tests zur Verfügung zu stellen. "Das Testen in den Unternehmen sollte zu einer gesetzlichen Verpflichtung werden", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe von CDU und CSU im Bundestag, Uwe Schummer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).
Doku sät neue Zweifel an da Vincis Urheberschaft von "Salvator Mundi"
Ein französischer Dokumentarfilm sät neue Zweifel daran, dass das Leonardo da Vinci zugeschriebene Ölgemälde "Salvator Mundi" als ein von dem Großmeister geschaffenes Werk gelten kann. Laut dem Film von Antoine Vitkine, der kommende Woche im französischen Fernsehen gezeigt werden soll, kamen Analysen des Pariser Museums Louvre zu dem Schluss, dass das Gemälde zwar in einem Atelier da Vincis entstanden sei - der Meister selbst dazu aber lediglich "beigetragen" habe.
Diäten der Bundestagsabgeordneten sinken stärker als erwartet
Die Diäten der Bundestagsabgeordneten sinken laut einem Zeitungsbericht im Zuge der Corona-Krise noch stärker als bislang erwartet. Wie Medienkreise unter Berufung auf neue Daten des Statistischen Bundesamts berichtet, müssen die Diäten zum 1. Juli um 0,7 Prozent statt der ursprünglich vorhergesagten 0,6 Prozent gesenkt werden.