Letzte Nachrichten
Junge Mädchen borgen NRW-Polizist bei Verfolgung ihr Fahrrad
Mit ihrem Fahrrad haben zwei junge Mädchen im nordrhein-westfälischen Minden einem Polizisten zur Festnahme eines Flüchtigen verholfen. Der Beamte hatte den Mann auf einer Straße zu Fuß verfolgt und war dabei an den Mädchen vorbeigelaufen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Spontan boten die beiden dem Polizisten ihr Fahrrad an.
Netanjahu: Prinz Philip wird der Welt "sehr fehlen"
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat der britischen Königsfamilie nach dem Tod von Prinz Philip sein "tiefempfundenes Beileid" ausgesprochen. "Prinz Philip wird Israel und der Welt sehr fehlen", schrieb Netanjahu am Freitag auf Twitter. Der Ehemann von Königin Elizabeth II. sei "ein vollendeter Diener des Staates" gewesen. Der Ehemann der britischen Königin war am Freitag im Alter von 99 Jahren auf Schloss Windsor gestorben. Der Herzog von Edinburgh war erst vor kurzem in einer Londoner Spezialklinik am Herzen operiert worden. Er und Elizabeth II. waren seit 1947 verheiratet. 2017 zog sich der Prinz aber weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. (F. Dumont--BTZ)
EMA prüft Zusammenhang zwischen Vakzin von Johnson&Johnson und Blutgerinnseln
Nach Berichten über vier Thrombosefälle nach einer Impfung mit dem Corona-Vakzin des US-Herstellers Johnson&Johnson prüft die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) einen möglichen Zusammenhang. Wie die EMA am Freitag mitteilte, wurden drei Thrombosefälle in den USA gemeldet und ein weiterer im Rahmen einer klinischen Studie an einem nicht näher genannten Ort. Einer der Fälle verlief demnach tödlich.
Steinmeier spricht Queen nach Tod von Prinz Philip Anteilnahme aus
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der britischen Königin Elizabeth II. nach dem Tod ihres Mannes seine Anteilnahme ausgesprochen. Mit "tiefer Trauer" habe er die Nachricht vom Tod Prinz Philips erfahren, erklärte Steinmeier am Freitag. "Prinz Philip war in Deutschland beliebt und hochgeschätzt." Der Herzog von Edinburgh sei der Königsfamilie und dem britischen Volk "eine Stütze in schwierigen und in guten Zeiten" gewesen.
Ruder-EM: Deutschland-Achter im Bahnverteilungsrennen geschlagen
Der Deutschland-Achter hat zum Auftakt in die Olympia-Saison einen Dämpfer hinnehmen müssen. Bei der EM im italienischen Varese landete das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) im Bahnverteilungsrennen nur auf Rang vier. Einer-Weltmeister Oliver Zeidler schaffte den Sprung ins Halbfinale erst über den Hoffnungslauf.
Klage gegen internationale Kleiderketten wegen Uiguren
Vier internationale Kleiderketten um bekannte Namen wie Zara sind in Frankreich verklagt worden, weil sie von der Ausbeutung der Uiguren in China profitieren sollen. Die Antikorruptions-Organisation Sherpa und zwei andere NGOs erklärten am Freitag in Paris, die Textilunternehmen machten sich "zu Komplizen schwerer Verbrechen" gegen die muslimische Minderheit in China.
Mit Feuern gegen den Frost im Frühling
Mit ungewöhnlichen Maßnahmen gegen ungewöhnliche Kälte im April: Französische Winzer und Obstbauern kämpfen derzeit mit tausenden Kerzen und kleinen Feuern zwischen ihren Pflanzen gegen den Frost. Wie die örtlichen Behörden am Donnerstagabend mitteilten, überzogen die Feuer vor allem im Südosten des Landes die ländlichen Gebiete mit Rauchschwaden.
Johnson würdigt "außergewöhnliches Leben" von Prinz Philip
Der britische Premierminister Boris Johnson hat das "außergewöhnliche Leben und Wirken" des gestorbenen Prinzen Philip gewürdigt. Der Ehemann von Königin Elizabeth II. habe "die Zuneigung von Generationen" in Großbritannien, im Commonwealth und der ganzen Welt gewonnen, erklärte der britische Regierungschef am Freitag vor seinem Amtssitz in der Downing Street in London.
Auch Hernandez und Roca verletzt: Bayern ohne neun gegen Union
Die Personalsorgen bei Bayern München werden immer größer. Trainer Hansi Flick muss im Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auch noch auf Lucas Hernandez sowie Marc Roca und damit auf gleich neun Profis verzichten. Hernandez hat laut Flick eine "schmerzhafte Rippenprellung", bei Roca ist am Freitag eine ältere Verletzung wieder aufgebrochen.
Polizisten und Reisende retten in Gleis gestürztes Kleinkind vor Zug
Kurz vor dem Eintreffen eines verspäteten Zuges haben Polizisten und Reisende am Freitag im Gelsenkirchener Hauptbahnhof ein Kleinkind aus einem in Gleis gestürzten Buggy in Sicherheit gebracht. Wie die Bundespolizei in Dortmund mitteilte, hatte sich der Kinderbuggy auf dem leicht abschüssigen Bahnsteig selbstständig gemacht und war ins Gleis gekippt. Offenbar hatte der Großvater des Kindes vergessen, die Feststellbremse zu arretieren.
Nächster Coronafall bei Holstein Kiel: Torhüter Gelios positiv getestet
Nächster Coronafall bei Fußball-Zweitligist Holstein Kiel: Torwart Ionnis Gelios ist am Donnerstag positiv getestet worden. Alle weiteren Ergebnisse am selben Tag sowie am Freitag fielen negativ aus. Noch ist nicht bekannt, ob die Liga-Partie gegen Jahn Regensburg am Samstag (13.00 Uhr/Sky) gefährdet ist.
Berlin hat am meisten Ladepunkte für Elektromobilität
Berlin ist weiterhin die deutsche Stadt mit den meisten öffentlichen Ladepunkten für Elektromobilität. "Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur nimmt weiter Fahrt auf", erklärte am Freitag die Vorsitzende des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Kerstin Andreae. Laut dem Ladesäulenregister des BDEW erhöhte Berlin im vergangenen Jahr die Verfügbarkeit von öffentlichen Ladepunkten um 70 Prozent auf insgesamt knapp 1700.
Militärjunta untersagt UN-Sondergesandter Einreise nach Myanmar
Die Militärjunta in Myanmar hat einen Besuch der UN-Sondergesandten Christine Schraner Burgener abgelehnt. "Wir haben unser Einverständnis nicht gegeben", sagte der Sprecher der Militärjunta, Zaw Min Tun, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Das Militär habe "zur Zeit auch nicht vor", einen Besuch zuzulassen. Die UN-Sondergesandte für Myanmar will bei Reisen unter anderem nach Thailand und China die diplomatischen Bemühungen zur Bewältigung der Krise in Myanmar verstärken.
UN-Sondergesandte will bei Asienreise diplomatische Bemühungen für Myanmar erhöhen
Die UN-Sondergesandte für Myanmar hat angesichts der Lage in dem Land einen Besuch in Asien angekündigt. Bei Reisen unter anderem nach Thailand und China will Christine Schraner Burgener die diplomatischen Bemühungen zur Bewältigung der Krise in Myanmar erhöhen. Die UN-Gesandte wolle sich auch mit der Militärführung treffen, habe aber keine Erlaubnis für einen Besuch Myanmars erhalten, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Die Zahl der bei Protesten gegen die Militärjunta in Myanmar getöteten Demonstranten war am Freitag auf mehr als 600 gestiegen.
Berichte: Japan will aufbereitetes Wasser aus Fukushima-Kraftwerk ins Meer leiten
Die japanische Regierung will Medienberichten zufolge aufbereitetes Wasser aus dem Atomkraftwerk Fukushima ins Meer leiten. Ministerpräsident Yoshihide Suga beabsichtige, den Entschluss am kommenden Dienstag öffentlich zu machen, berichteten die Nachrichtenagentur Jiji und der Fernsehsender NHK am Freitag. Der Schritt soll einen jahrelangen Streit um hunderttausende Tonnen Wasser beenden, das unter anderem zur Kühlung des Reaktors nach der Tsunami-Katastrophe im Jahr 2011 verwendet worden war.
Bund und Länder planen Regelungen zu Corona-Ausgangssperren und Schulschließungen
Bund und Länder streben bundesweit einheitliche Regelungen zu Corona-Ausgangssperren und Schulschließungen an. Entsprechende Vorgaben sollen im neuen Infektionsschutzgesetz verankert werden, das kommende Woche auf den Weg gebracht wird, sagte Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) am Freitag in Berlin. Die anvisierte bundeseinheitliche Regelung zur Corona-Notbremse solle für die Bürgerinnen und Bürger mehr "Klarheit und Transparenz" bringen, sagte der SPD-Politiker.
Queen-Gemahl Prinz Philip im Alter von 99 Jahren gestorben
Prinz Philip, der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II., ist tot: "Mit tiefer Trauer gibt Ihre Majestät die Königin den Tod ihres geliebten Ehemannes, Seine Königliche Hoheit Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, bekannt", hieß es am Freitag in einer Erklärung des Buckingham-Palasts. Demnach starb der 99-Jährige "friedlich im Schloss von Windsor". Aus aller Welt trafen Beileidsbekundungen ein.
Bundesregierung stuft Türkei als Corona-Hochinzidenzgebiet ein
Die Bundesregierung stuft die Türkei wegen der hohen Corona-Infektionszahlen ab Sonntag als Hochinzidenzgebiet ein. Diese Einstufung zieht besondere Beschränkungen bei der Einreise nach Deutschland nach sich. Das Auswärtige Amt begründete die Entscheidung am Freitag damit, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen in der Türkei die Schwelle von 200 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten habe. Aus demselben Grund wurden Kroatien, Armenien und die Ukraine ebenfalls als Hochinzidenzgebiet eingestuft.
Spahn fordert harten Lockdown und warnt vor Überlastung des Gesundheitssystems
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich erneut für einen harten Lockdown ausgesprochen und eindringlich vor einer Überlastung des Gesundheitssystems gewarnt. Die laufende dritte Welle müsse nun unbedingt und "schnell" gebrochen werden, der Inzidenzwert der Neuinfektionen müsse wieder auf unter 100 gedrückt werden, sagte Spahn am Freitag in Berlin. Die Patientenzahl in Krankenhäusern und Intensivstationen steige "viel zu schnell".
Brasilien: Senat untersucht Bolsonaros Corona-Politik
Der brasilianische Senat wird eine Untersuchung zum Kurs von Präsident Jair Bolsonaro in der Corona-Pandemie führen. Ein Richter am Obersten Gericht des Landes ordnete am Donnerstag die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Oberhaus des Parlaments zu "möglichen Versäumnissen" des Staatschefs im Corona-Krisenmanagement an. Senatspräsident Rodrigo Pacheco willigte daraufhin in die Untersuchung ein. Vor dem Richterbeschluss hatte Pacheco eine solche Prüfung noch verweigert. Die Untersuchung soll sich laut der Anordnung von Richter Luís Roberto Barroso vor allem auf die Corona-Lage im Bundesstaat Amazonas konzentrieren, die besonders dramatisch ist. In Krankenhäusern dieser Region herrschte wiederholt Mangel an Sauerstoff für die Beatmung von Corona-Patienten. Wegen des Sauerstoffmangels starben im Januar in Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaats, dutzende Patienten. Bolsonaro hat die Gefahren durch das Coronavirus immer wieder verharmlost und Corona-Auflagen der brasilianischen Regional- und Kommunalbehörden wegen ihrer ökonomischen Auswirkungen kritisiert. Inzwischen sieht sich der rechtsradikale Staatschef wachsendem Druck von Verbündeten im Parlament und aus der Wirtschaft ausgesetzt, effektiver gegen die Pandemie vorzugehen. Die Zahl der täglich verzeichneten Corona-Toten in Brasilien stieg zuletzt an zwei Tagen in Folge auf mehr als 4000. Insgesamt wuchs die offizielle Zahl der Todesopfer der Pandemie in dem südamerikanischen Land bis Donnerstag auf rund 345.000. Brasilien liegt damit weltweit an zweiter Stelle hinter den USA. Die Zahl der Infektionsfälle in Brasilien seit Beginn der Pandemie liegt bei 13,2 Millionen. Auch in dieser Statistik liegt das Land auf dem zweiten Platz hinter den Vereinigten Staaten. (A. Williams--BTZ)
Wieder 25.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 25.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 25.464 Neuansteckungen sowie 296 weitere Todesfälle registriert. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg an und lag am Freitag bei 110,4. Am Vortag hatte sie 105,7 betragen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieser Zeitspanne an. Die Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung und Lockerung von Restriktionen. Im Februar war dieser Wert zwischenzeitlich auf unter 60 gefallen, bevor er wieder deutlich auf mehr als 130 stieg. In den vergangenen Tagen war die Inzidenz dann zwar wieder rückläufig - das RKI wies aber zur Interpretation der Zahlen darauf hin, dass rund um die Ostertage weniger getestet wurde. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich nach Angaben des RKI bis Freitag auf 2.956.316. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 78.003. Die Zahl der von einer Coronavirus-Infektion genesenen Menschen bezifferte das RKI mit rund 2.647.600. (W. Winogradow--BTZ)
Sojus-Flug mit russischer und US-Besatzung erreicht Internationale Raumstation
Nach ihrem Flug zu Ehren des 60. Jahrestags der Weltraumpremiere von Juri Gagarin hat eine Sojus-Kapsel am Freitag die Internationale Raumstation (ISS) erreicht. Aufnahmen des Nasa-Fernsehens zeigten, wie die Raumkapsel mit den beiden Kosmonauten Oleg Nowizki und Pjotr Dubrow sowie dem Nasa-Astronauten Mark Vande Hei an Bord um 11.05 Uhr (13.05 MESZ) an der ISS andockte. "Es besteht Kontakt", teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos bei Twitter mit.
Sojusflug zur ISS und Gagarins Weltraumpremiere vor 60 Jahren
Kurz vor dem 60. Jahrestag der Weltraumpremiere von Juri Gagarin ist in eine Sojusrakete zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Aufnahmen des NASA-Fernsehens zeigten, wie die Rakete mit den beiden Kosmonauten Oleg Nowizki und Pjotr Dubrow sowie dem Nasa-Astronauten Mark Vande Hei an Bord am Freitag pünktlich um 09.42 Uhr (MESZ) vom Weltraumbahnhof im kasachischen Baikonur abhob.
Computerspiel-Nutzung bei Kindern und Jugendlichen im zweiten Lockdown gesunken
Während des zweiten Corona-Lockdowns haben Kinder und Jugendliche weniger Computerspiele gespielt als noch im April 2020 - aber immer noch mehr als vor der Pandemie. Im Herbst spielten sie werktags durchschnittlich 115 Minuten, wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Freitag auf Basis einer Langzeitstudie mitteilte. Das ist demnach ein Rückgang um 15 Prozent. Die Nutzungszeiten bei den sozialen Medien verringerten sich ebenfalls und zwar deutlich um 29 Prozent.
Bund und Länder streben stärkere Vereinheitlichung bei Corona-Maßnahmen an
Bund und Länder streben gemeinsam eine stärkere Vereinheitlichung der Corona-Schutzmaßnahmen an. Künftig soll es bundesweit einheitliche gesetzliche Regelungen für den Fall geben, dass der Inzidenzwert in einem Landkreis über den Wert von 100 steigt, teilte Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer am Freitag in Berlin mit. Bund und Länder hätten sich "in engem Einvernehmen" auf diese Regelung verständigt, die für Montag geplante Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Pandemie sei abgesagt.
Intensivmediziner fordern umgehend "harten Lockdown für zwei bis drei Wochen"
Angesichts der sich weiter zuspitzenden Corona-Lage in den Krankenhäusern haben die Intensivmediziner ihre Forderung nach einem schnellen und harten Lockdown eindringlich erneuert. "Es brennt. Die Lage ist wirklich sehr dramatisch", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Freitag in einer Online-Pressekonferenz. Notwendig seien ein "harter Lockdown für zwei bis drei Wochen" und ein "bundesweites Vorgehen".
Intensivmediziner fordern umgehend "harten Lockwown für ein bis zwei Wochen"
Angesichts der sich weiter zuspitzenden Corona-Lage in den Krankenhäusern haben die Intensivmediziner ihre Forderung nach einem schnellen und harten Lockdown eindringlich erneuert. "Es brennt. Die Lage ist wirklich sehr dramatisch", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Freitag in einer Online-Pressekonferenz. Notwendig seien ein "harter Lockdown für ein bis zwei Wochen" und ein "bundesweites Vorgehen".
Offenbar Datenleck bei Corona-Testergebnissen von rund 7000 Menschen
Die Corona-Testergebnisse von rund 7000 Menschen sind offenbar zeitweise öffentlich im Internet einsehbar gewesen. Die Ergebnisse von Testzentren, die von einem Unternehmen als "Franchise"-Zentren betrieben werden, waren über eine Sicherheitslücke auf der Website abrufbar, wie die Sender NDR, RBB und MDR berichteten. "Aus unserer Sicht handelte es sich um sehr sensible Daten", sagte der Sprecher des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Joachim Wagner, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Archäologen legen nach eigenen Angaben bislang größte antike Stadt in Ägypten frei
Ägyptische Archäologen haben nach eigenen Angaben die größte jemals in Ägypten entdeckte antike Stadt ausgegraben. Die "verlorene goldene Stadt" sei rund 3000 Jahre alt und stamme aus der Regierungszeit von Pharao Amenhotep III., sagte der Ägyptologe Sahi Hawass am Donnerstag. Laut Betsy Bryan, Professorin für Ägyptische Kunst und Archäologie an der Johns Hopkins Universität, ist der Fund die "zweitwichtigste archäologische Entdeckung seit dem Grab von Tutanchamun" vor fast einem Jahrhundert.
Möglicher Gisdol-Nachfolger? Fink hält sich bedeckt
Trainer Markus Gisdol steht beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln wieder einmal vor einem persönlichen "Endspiel", die Namen möglicher Nachfolger kursieren bereits. Der gehandelte Thorsten Fink hält sich jedoch bedeckt. "Mein Ziel ist es, in den Top-5-Ligen in der Welt zu arbeiten. Das muss nicht in der Bundesliga sein, das kann sicherlich auch im Ausland sein", sagte der frühere Bayern-Profi dem SID: "Und mehr kann ich im Moment dazu auch nicht sagen."
Spahn dämpft Erwartungen an Corona-Impfungen in Arztpraxen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Erwartungen an die Corona-Schutzimpfungen in den Arztpraxen gedämpft. "Es wird jetzt nicht jeden Tag einen neuen Rekord geben können", sagte Spahn am Freitag in Berlin. Am Donnerstag wurde nach Spahns Worten mit 719.000 Impfungen ein neuer Tagesrekord erreicht. 325.000 davon entfielen dabei auf die Arztpraxen.
Greta Thunberg will wegen ungleicher Impfstoff-Verteilung UN-Klimagipfel fernbleiben
Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg will wegen der ungleichen weltweiten Verteilung von Corona-Impfstoffen der UN-Klimakonferenz im November fernbleiben. "Angesichts der extrem ungleichen Verteilung des Impfstoffs werde ich nicht an der Konferenz COP26 teilnehmen, wenn die Entwicklung so weitergeht wie bisher", sagte Thunberg in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Stockholm. Die Benachteiligung ärmerer Staaten bei der Impfstoffversorgung bedeute, dass die Länder nicht zu gleichen Bedingungen an dem Klimagipfel in Glasgow teilnehmen könnten.