Letzte Nachrichten
Neukunden-Boom bei Netflix lässt nach
Nach dem durch die Corona-Krise bedingten Boom im ersten Halbjahr 2020 ist die Zahl der Neukunden beim Streamingdienst Netflix zuletzt nicht mehr so stark gewachsen. Im ersten Quartal 2021 zählte Netflix weltweit 208 Millionen zahlende Kunden - das waren 14 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, aber zwei Millionen weniger als von Netflix selbst anvisiert. Der Aktienkurs des Unternehmens fiel daher im elektronischen Handel um mehr als zehn Prozent.
Tierärzte in Chile sollen Hunde-Vakzin gegen Corona an Menschen verimpft haben
In Chile stehen zwei Tierärzte im Verdacht, ein für Hunde gedachtes Anti-Corona-Vakzin an Menschen verimpft zu haben. Wie die Gesundheitsbehörden am Dienstag mitteilten, haben mutmaßlich mehr als 75 Menschen in der Stadt Calama den Impfstoff erhalten.
Schweres Zugunglück in Schleswig-Holstein
Bei einem Zugunglück im schleswig-holsteinischen Süderglüm ist am späten Dienstagabend ein Lokführer schwer verletzt worden. Ein Arbeitszug fuhr auf mehrere Güterwaggons auf, dabei kippte einer der Wagen auf die Lok, wie die Polizei in Flensburg am Mittwoch mitteilte. Der zwölf Tonnen schwere Güterwaggon war demnach durch den Aufprall hochgeschoben worden, ein zweiter Wagen ragte senkrecht nach oben. Fünf weitere Waggons wurden durch den Aufprall angehoben oder entgleisten.
Sport Bild: Köln beschäftigt sich mit Rückkehr von Trainer Stöger
Der 1. FC Köln beschäftigt sich offenbar mit einer Rückkehr von Trainer Peter Stöger zur neuen Saison. Wie die Sport Bild am Mittwoch berichtete, soll der Österreicher dem FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle in einem Telefonat seine grundsätzliche Bereitschaft für ein zweites Engagement gegeben haben - auch im Falle eines Abstieges in die 2. Fußball-Bundesliga.
Zuschauer in Tokio: Entscheidung womöglich erst im Juni
Laut japanischen Medienberichten entscheiden die Organisatoren der Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) womöglich erst im Juni über die Zuschauerzahl beim Großevent. Eigentlich hätte es schon im April eine entsprechende Bekanntmachung geben sollen.
Schalke-Profi Serdar wollte "leiden und schweigen"
Nationalspieler Suat Serdar wollte in der tiefsten Krise von Bundesliga-Absteiger Schalke 04 "einfach nur leiden und schweigen". Nach Niederlagen habe er oft seinen Personaltrainer angerufen und um zusätzliches Training gebeten, "unabhängig davon, ob ich eigentlich körperlich müde war. Aber ich musste mich einfach komplett auspowern", sagte der Mittelfeldspieler der Sport Bild: "So musste ich mit keinem über das Spiel sprechen. Ich wollte einfach nur leiden und schweigen."
"Es fehlt der Killer-Instinkt": Leipzig bremst im Endspurt
Der Titel war auch rechnerisch fast weg, und Julian Nagelsmann wollte eigentlich gar nicht mehr darüber reden. "Vor dem Spiel waren es sieben Punkte auf die Bayern, jetzt sind es zehn", sagte der Trainer von RB Leipzig nach dem bitteren 1:2 (0:0) beim 1. FC Köln: "Das war auch vorher nicht mehr sehr realistisch."
Kimmich hofft, dass Flick "beim DFB übernimmt"
Glückwünsche zur Meisterschaft wollte Bayern Münchens Trainer Hansi Flick noch nicht annehmen. "Ich habe zur Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass wir einen riesigen Schritt in die richtige Richtung machen können, das haben wir gemacht. Wir wollen jetzt auch in Mainz gewinnen. Dann können sie gratulieren", sagte Flick nach dem 2:0 (2:0) gegen Bayer Leverkusen.
Doping: Kanu-Olympiasieger Hoff befürchtet Auswirkungen auf die Weltspitze
Kanu-Olympiasieger Max Hoff (38) befürchtet in einigen Sportarten Auswirkungen auf die Ergebnisse bei den Olympischen Spielen durch den eingeschränkten Anti-Doping-Kampf während der Corona-Pandemie. Er habe bereits "ein paar Wettkämpfe gesehen, wo ich überrascht war, welche Leute da auf einmal in der Weltspitze unterwegs sind, die man vorher nicht unbedingt auf der Rechnung hatte", sagte der Athletensprecher der deutschen Kanuten in einer Medienrunde.
Dutzende Haie sorgen vor israelischer Küste für Aufsehen
Vor der Küste der israelischen Mittelmeerstadt Hadera sorgen dutzende Haie für Aufsehen. Mutige Strandbesucher wagten sich am Dienstag ganz nah an die Raubfische heran, um die aus dem flachen Wasser ragenden Flossenspitzen zu fotografieren und Selfies zu machen. Angelockt werden die Haie nach Vermutungen von Experten von warmem Wasser, das von einem Kraftwerk ins Meer geleitet wird.
EU-Staaten und Europaparlament einigen sich auf Klimaziel für 2030
In harten nächtlichen Verhandlungen haben sich die EU-Staaten und das Europaparlament auf ein verbindliches Gesetz für Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 geeinigt. Wie die EU-Kommission am Mittwochmorgen mitteilte, wurde dabei als Zwischenziel eine CO2-Reduzierung bis zum Jahr 2030 um netto mindestens 55 Prozent vereinbart. Vize-Kommissionspräsident Frans Timmermans erklärte, damit sende die EU vor dem von US-Präsident Joe Biden einberufenen internationalen Klima-Gipfel "ein starkes Signal an die Welt".
Fast 24.900 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 24.884 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 331 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 160,1. Am Vortag hatte sie bei 162,4 gelegen.
Schäuble verteidigt nächtliche Ausgangssperren als verhältnismäßig
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat die geplanten nächtlichen Ausgangssperren bei hohen Corona-Infektionszahlen als verhältnismäßig verteidigt. "Der Blick ins Ausland zeigt, dass alle Länder, die hohe Infektionszahlen wieder in den Griff bekommen haben, phasenweise zu Ausgangsbeschränkungen gegriffen haben", sagte Schäuble vor der Abstimmung über die Corona-Notbremse im Bundestag dem Berliner "Tagesspiegel" (Mittwochsausgabe).
Kliniken warnen vor Versorgungsengpässen bei regulären Patienten
Angesichts der steigenden Zahl von Corona-Patienten auf den Intensivstationen warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft vor Versorgungsengpässen bei regulären Patienten. "Wenn sich die Infektionslage in den nächsten Wochen nicht entspannt, werden viele Kliniken an den Punkt kommen, dass sie Operationen nicht nur um ein paar Wochen, sondern um Monate verschieben müssen", sagte Hauptgeschäftsführer Gernot Gaß den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben).
Statement: Super League will "Projekt umgestalten"
Die geplante Super League im Fußball nimmt nach dem Rückzug aller englischen Klubs Abstand von ihren bisherigen Plänen. "Wir werden die angemessenen Schritte erwägen, um das Projekt umzugestalten", gab die Liga in der Nacht zu Mittwoch bekannt.
Biden verspricht nach Floyd-Urteil weiteren Kampf gegen Rassismus
US-Präsident Joe Biden hat nach dem Urteil im Prozess um den gewaltsamen Tod von George Floyd einen weiteren Kampf gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze versprochen. Der Schuldspruch gegen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin sei zwar "ein Schritt nach vorn", aber "nicht genug", sagte Biden am Dienstag im Weißen Haus. "Wir müssen systemischen Rassismus und die Ungleichbehandlung von Minderheiten bei Polizei und Justiz anerkennen und ihnen entschieden entgegentreten".
James erkennt "Rechenschaft": US-Sport über Floyd-Urteil erleichtert
Der Schuldspruch im Fall des getöteten Schwarzen George Floyd hat im US-Sport für Genugtuung und Erleichterung gesorgt. Basketball-Star LeBron James twitterte am Dienstagabend nur ein Wort: "Rechenschaft". Kurz zuvor war der weiße Ex-Polizist Derek Chauvin von einer Jury in Minneapolis für schuldig befunden worden, den unbewaffneten Floyd bei einer Festnahme im Mai 2020 getötet zu haben.
Biden äußert sich "erleichtert" über Schuldspruch in Floyd-Prozess
US-Präsident Joe Biden hat sich "erleichtert" über den Schuldspruch im Prozess um den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd geäußert. Biden rief am Dienstag Floyds Familie an, nachdem die Geschworenen in der Stadt Minneapolis den angeklagten Ex-Polizisten Derek Chauvin in allen Punkten schuldig gesprochen hatten.
Alle englischen Teams steigen aus Super League aus
Alle sechs englischen Vertreter haben sich aus der neuen Super League im Fußball zurückgezogen. Nach Manchester City bestätigten auch der FC Liverpool, Manchester United, der FC Arsenal, Tottenham Hotspur und der FC Chelsea diesen Schritt.
Fünf englische Teams steigen aus Super League aus
Fünf der sechs englischen Vertreter haben sich aus der neuen Super League im Fußball zurückgezogen. Nach Manchester City bestätigten auch der FC Liverpool, Manchester United, der FC Arsenal und Tottenham Hotspur diesen Schritt. Vom FC Chelsea wurde eine entsprechende Mitteilung noch in der Nacht auf Mittwoch erwartet.
Ex-Polizist Chauvin in Floyd-Prozess in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen
Urteil in einem historischen Prozess: Im Strafverfahren um den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd ist der weiße Ex-Polizist Derek Chauvin in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen verurteilten den 45-Jährigen am Dienstag wegen Mordes zweiten Grades, Mordes dritten Grades und Totschlags zweiten Grades, wie Richter Peter Cahill in Minneapolis verkündete. Das Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet, Chauvin steht eine lange Gefängnisstrafe bevor.
Einsame 94-Jährige täuscht in Italien Einbruch vor und ruft Polizei
In Italien hat eine einsame alte Dame einen Einbruch vorgetäuscht, um vor ihrem Umzug ins Seniorenheim noch einmal Besuch zu bekommen. Die 94-Jährige aus der nördlichen Provinz Lecco habe die Beamten am 8. April gerufen, teilte die Polizei am Dienstag auf ihrer Website mit. Dabei habe sich schnell herausgestellt, dass es keinen Einbruch gegeben habe und sie "nur ein bisschen Gesellschaft" wollte.
Selenskyj lädt Putin zu Treffen in Ostukraine ein
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seinen russischen Kollegen Wladimir Putin vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den beiden Ländern zu einem Treffen in der umkämpften Ostukraine eingeladen. "Ich bin bereit, Sie einzuladen, mich an jedem Ort in der ukrainischen Donbass-Region zu treffen, wo Krieg herrscht", sagte Selenskyj am Dienstag an den russischen Präsidenten gewandt.
Medien: Alaba zu Real Madrid
Bayern Münchens Abwehrchef David Alaba wechselt zur neuen Saison zu Real Madrid. Dies vermeldete Sky am Dienstagabend nach dem 2:0 des Rekordmeisters gegen Bayer Leverkusen. Demnach habe der österreichische Nationalspieler eine Einigung mit den Königlichen erzielt, der Vertrag läuft angeblich bis 2026. Alaba (28) hatte bereits vor Wochen angekündigt, dass er die Bayern zum Saisonende nach 13 Jahren verlassen wird. Sein Vertrag läuft im Sommer aus.
ManCity zieht sich aus Super League zurück - UEFA-Boss Ceferin erleichtert
Manchester City hat sich keine 48 Stunden nach der großen Verkündung als erstes Team schon wieder aus der Super League des Fußballs zurückgezogen. Das gab der Premier-League-Spitzenreiter am Dienstagabend auf seiner Homepage bekannt. Nach der Ankündigung von zwölf Weltklubs, eine UEFA-unabhängige Superliga zu gründen, war ein Proteststurm ausgebrochen.
21. Saisonniederlage besiegelt vierten Schalker Abstieg
Nach einem beispiellosen Absturz mit nur zwei Bundesliga-Siegen in 15 Monaten ist Schalke 04 in der zweiten Liga gelandet. Mit der 0:1 (0:0)-Pleite beim Aufsteiger Arminia Bielefeld besiegelten die Königsblauen bereits vier Runden vor Saisonende den vierten Abstieg ihrer Vereinsgeschichte. Der Traditionsklub, fast zwei Jahrzehnte lang Stammgast im Europapokal, verabschiedet sich nach 30 Jahren wieder aus dem Oberhaus - als einer der schlechtesten Absteiger der Ligahistorie.
USA wollen nach Afghanistan-Abzug neue Truppen in Region stationieren
Die USA wollen wegen des geplanten vollständigen Truppenabzugs aus Afghanistan Soldaten in anderen Ländern der Region stationieren. Der Chef des US-Militärkommandos Centcom, General Kenneth McKenzie, sagte am Dienstag vor dem Kongress, die USA wollten auch nach dem für die kommenden Monate geplanten Abzug ihre "Anti-Terrorismus-Einsätze" in der Region fortsetzen. "Wir wollen damit sicherstellen, dass gewalttätige extremistische Organisationen im Hinterland Afghanistans (...) unter ständiger Überwachung und ständigem Druck bleiben."
Frankfurt nach turbulenten Tagen zurück in der Spur
Eintracht Frankfurt hat nach turbulenten Tagen im Rennen um die Champions League wieder in die Spur gefunden. Durch das 2:0 (1:0) gegen den FC Augsburg meldeten sich die Hessen in der Fußball-Bundesliga nach der Abschiedsankündigung von Trainer Adi Hütter sowie der heftigen Pleite in Mönchengladbach zurück und sorgten für etwas Ruhe am Main.
2:0 gegen Leverkusen: Starke Bayern mit Meister-Matchball
Meister-Matchball für den FC Bayern: Die Münchner stehen in der Bundesliga kurz vor dem neunten Titelgewinn in Folge. Der starke Rekordmeister siegte unbeeindruckt vom Theater um Trainer Hansi Flick gegen Bayer Leverkusen souverän mit 2:0 (2:0) und kann mit einem weiteren Erfolg bereits am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Mainz 05 die 31. deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte feiern.
Niederlande heben Corona-Ausgangssperre Ende April auf
Die niederländische Regierung hebt die umstrittene nächtliche Ausgangssperre in der Corona-Pandemie am 28. April auf. Auch Cafés dürften dann von 12 bis 18 Uhr ihre Außenbereiche für maximal 50 Menschen wieder öffnen, teilte Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstag mit. Auch dürfen die Niederländer dann zuhause zwei Besucher pro Tag statt nur einem wie bislang empfangen. Geschäfte dürfen Kunden wieder ohne Termin einlassen.
Medien: Super-League-Krisensitzung noch am Abend
Die zwölf Super-League-Klubs wollen Medienberichten zufolge noch am späten Dienstagabend eine Krisensitzung abhalten. Das berichten die spanische Sporttageszeitung El Mundo Deportivo, die dem FC Barcelona nahesteht, und die italienische Gazzetta dello Sport.
Mindestens 14 Tote nach Sturzfluten in Angola
Nach heftigen Regenfällen sind in Angolas Hauptstadt Luanda mindestens 14 Menschen durch Sturzfluten ums Leben gekommen. Rund 8000 Menschen mussten wegen der Überschwemmungen ihre Häuser verlassen, wie die Nachrichtenagentur Angpop am Dienstag berichtete. Die Sturzfluten hatten am Montag Autos und Bäume mitgerissen und Brücken sowie Häuser zum Einsturz gebracht.