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Britischer Premier Johnson verteidigt sich gegen Vorwürfe von Ex-Chefberater
Nach verheerenden Aussagen des Ex-Chefberaters von Boris Johnson über die Corona-Strategie der britischen Regierung hat sich der Premierminister gegen die Vorwürfe verteidigt. "Einige der Kommentare, die ich gehört habe, haben nichts mit der Realität zu tun", sagte Johnson am Donnerstag vor Reportern. Ex-Chefberater Dominic Cummings hatte Johnsons Kabinett am Vortag bei einer Ausschussanhörung "katastrophale" Versäumnisse in der Corona-Pandemie vorgeworfen. Besonders schlecht kam Gesundheitsminister Matt Hancock weg, der vor dem Parlament Fehler bestritt.
Britischer Gesundheitsminister verteidigt sich gegen Vorwürfe von Ex-Chefberater
Nach verheerenden Aussagen des Ex-Chefberaters des britischen Premierministers Boris Johnson über die Corona-Strategie der Regierung hat Gesundheitsminister Matt Hancock sich gegen den Vorwurf der Lüge verteidigt. "Ich war immer ehrlich zu den Menschen, in der Öffentlichkeit und im Privaten, jeden Tag" seit Beginn der Pandemie, sagte Hancock am Donnerstag vor dem Parlament. Ex-Chefberater Dominic Cummings hatte am Vortag bei einer Ausschussanhörung gesagt, Hancock habe wiederholt gelogen.
Potsdam: Ermittler bestätigen Tatverdacht gegen DHL-Erpresser
Der Tatverdacht gegen den in Brandenburg gefassten mutmaßlichen DHL-Erpresser hat sich bestätigt. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag in Potsdam unter Verweis auf eine Überprüfung der Aussagen des 35-Jährigen mit. Der Mann hatte sich am Mittwoch selbst gestellt und die Taten gestanden. Nach Angaben der Ermittler wurde ein Haftbefehl erlassen, der allerdings gegen Auflagen zugleich außer Vollzug gesetzt wurde.
Brand auf Containerschiff vor Sri Lankas Küste noch immer nicht gelöscht
Acht Tage nach dem Ausbruch eines Brandes auf einem Containerschiff vor der Küste Sri Lankas sind die Flammen noch immer nicht gelöscht. Die indische Küstenwache unterstützte am Donnerstag die Löscharbeiten der srilankischen Behörden. Der Schiffseigner bat nach eigenen Angaben zudem niederländische Bergungsexperten um Hilfe. Starke Winde im Indischen Ozean behindern die Löscharbeiten auf der in Singapur registrierten "X-Press Pearl".
Union und SPD legen Streit über Lieferkettengesetz bei
Nach langem Streit um das Lieferkettengesetz haben sich die Fraktionen von Union und SPD geeinigt und den Weg für eine Abstimmung im Bundestag noch vor der Sommerpause freigemacht. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sprach am Donnerstag von einem "wichtigen" Vorhaben, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) erklärte, ihm falle ein "großer Stein vom Herzen". Das Gesetz verpflichtet Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte entlang ihrer Lieferkette. Zuletzt waren noch Details strittig.
Deutschland: Union und SPD - Einigkeit bei Lieferkettengesetz
Im Streit um das Lieferkettengesetz haben sich die Fraktionen von Union und SPD geeinigt. Das teilte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Donnerstag mit. "Ich bin froh, dass ich dieses wichtige Vorhaben nach harten Verhandlungen gegen massive Lobbywiderstände durchsetzen konnte", erklärte der Minister. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) teilte mit, ihm falle "ein großer Stein vom Herzen"; Jahre der Vorarbeit hätten sich gelohnt.
Auch alternative Einwegprodukte enthalten Schadstoffe
In einer Untersuchung alternativer To-Go-Produkte sind Schadstoffe gefunden worden. Mehr als die Hälfte der untersuchten Einwegprodukte enthielt potenziell krebserregende und andere bedenkliche Chemikalien, wie aus einer am Donnerstag vom europäischen Verbraucherverband (Beuc) veröffentlichten Untersuchung hervorgeht.
Hongkongs Behörden verbieten zweites Jahr in Folge Tiananmen-Mahnwache
Das zweite Jahr in Folge haben die Behörden in Hongkong die Mahnwache zur Erinnerung an die brutale Niederschlagung der Proteste auf dem Pekinger Tiananmen-Platz verboten. Wie auch im vergangenen Jahr sei die für den 4. Juni geplante Gedenkveranstaltung offiziell wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden, erklärten die Organisatoren am Donnerstag. Sie sehen darin allerdings nur einen Vorwand, erneute Demonstrationen in der chinesischen Sonderverwaltungszone zu verhindern.
Macron erkennt Verantwortung Frankreichs für Genozid in Ruanda an
Frankreich hat erstmals offiziell eine politische Mitverantwortung für den Völkermord in Ruanda vor fast drei Jahrzehnten eingeräumt. Präsident Emmanuel Macron sagte am Donnerstag bei einer Rede in der ruandischen Hauptstadt Kigali, er erkenne "mit Demut und Respekt" die Verantwortung seines Landes für den Genozid mit mehr als 800.000 Toten im Jahr 1994 an. Er äußerte die Hoffnung, dass die Überlebenden "uns das Geschenk machen, dass sie uns verzeihen".
Londoner Science Museum soll Büro von Stephen Hawking für die Nachwelt erhalten
Das Büro des britischen Astrophysikers Stephen Hawking kommt ins Museum: Wie die Universität Cambridge am Donnerstag mitteilte, hat die britische Regierung ein Abkommen mit der Universitätsbibliothek und dem Londoner Science Museum geschlossen, um das Archiv und die gesamte Büroausstattung des weltbekannten Wissenschaftlers für die Nachwelt zu erhalten.
Studie: 1,5-Grad-Marke könnte innerhalb der nächsten fünf Jahre überschritten werden
Bereits innerhalb der nächsten fünf Jahre könnte die weltweite Durchschnittstemperatur das vorindustrielle Niveau um mehr als 1,5 Grad übertreffen. Es bestehe eine 40-prozentige Chance, dass die wichtige Grenze aus dem Pariser Klimaabkommen zwischen 2021 und 2025 erreicht werde, erklärte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Donnerstag. Die britische Wetterbehörde geht sogar von einer 90-prozentigen Chance aus, dass mindestens ein Jahr zwischen 2021 und 2025 das wärmste Jahr in der Geschichte wird.
Europaverband sagt Bahnrad-EM in Minsk ab
Der europäische Verband UEC hat die für Ende Juni geplanten Bahnrad-Europameisterschaften in der belarussischen Hauptstadt Minsk am Donnerstag abgesagt. Angesichts der aktuellen internationalen Situation habe man sich zu diesem Schritt entschlossen, teilte die UEC in einem Statement mit. Man werde nun alles daransetzen, um noch für dieses Jahr einen Ersatz-Ausrichter zu finden.
Hindu-Priester in Indien bitten Corona-Göttinnen um Hilfe in Pandemie
Mit Gebeten und Opfergaben bitten Hindu-Priester in Indien zwei "Corona-Göttinnen" um göttlichen Beistand in der Coronavirus-Pandemie. Die beiden Statuen stehen in einem Tempel in der südindischen Stadt Coimbatore, die von der heftigen zweiten Infektionswelle in Indien besonders stark betroffen ist. Für die Gläubigen ist der Kamatchipuri-Adhinam-Tempel derzeit geschlossen, die Priester beten die beiden Statuen aber jeden Tag an.
Hongkonger Parlament besiegelt von China verordnete Wahlrechtsreform
In Hongkong hat das China-treue Parlament eine radikale Wahlrechtsänderung beschlossen, mit der sich Peking weitgehende Kontrolle über die Parlamentswahlen in der Sonderverwaltungszone verschafft. 40 Abgeordnete stimmten am Donnerstag für das von China vorgegebene, neue Wahlgesetz, zwei Abgeordnete stimmten dagegen. Die Gesetzesänderung erschwert es Oppositionskandidaten, ins Parlament einzuziehen.
Netz: Stromkabel Nordlink zwischen Norwegen und Deutschland
Unter Beteiligung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Norwegens Regierungschefin Erna Solberg ist am Donnerstag offiziell die 632 Kilometer lange Stromleitung Nordlink zwischen Deutschland und Norwegen eingeweiht worden. Den Rahmen dafür bildete eine Online-Veranstaltung. Das Projekt Nordlink sei "ein wichtiger Schritt in der deutschen Energiewende und bei der Integration der europäischen Stromnetze", sagte der Erneuerbare-Energien-Experte Thorsten Lenck von der Denkfabrik Agora Energiewende der Nachrichtenagentur AFP.
Maas: Aus für EU-Verhandlungen mit der Schweiz "heftiger Rückschlag"
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich enttäuscht über die Entscheidung der Schweiz gezeigt, die Verhandlungen mit der EU über ein Rahmenabkommen zu den beiderseitigen Beziehungen zu beenden. Dies sei "ein wirklich heftiger Rückschlag", sagte Maas beim Treffen mit seinen EU-Kollegen in Lissabon. Damit würden "die Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz schwieriger werden".
OLG - Internet: Zwei Negativkritiken sind noch kein Shitstorm
Zwei negative Äußerungen als Reaktion auf einen Eintrag in einem sozialen Netzwerk sind noch kein Shitstorm. Dies entschied das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main laut Mitteilung vom Donnerstag im Fall einer Frau, die gegen eine entsprechende Einordnung durch eine Journalistin Beschwerde eingelegt hatte. Ausgangspunkt des Streits war ein Instagram-Beitrag eines ehemaligen Bandkollegen der Frau, der die Sängerin in einem Video zeigte.
Spahn: Impfungen bei Kindern und Jugendlichen sind "individuelle Entscheidung"
In der Debatte um Corona-Schutzimpfungen für Kinder und Jugendliche hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekräftigt, dass Impfungen eine "individuelle Entscheidung" bleiben werden. Es werde "definitiv keine verpflichtenden Impfungen" an Schulen oder Kitas geben, sagte Spahn am Donnerstag in Berlin. Die Impfungen für Kinder und Jugendliche werden ein zentrales Thema beim Impfgipfel von Bund und Ländern sein, der am Nachmittag beginnen soll.
Zidane tritt als Trainer von Real Madrid zurück
Zinedine Zidane ist wie erwartet als Trainer von Real Madrid zurückgetreten. Die Königlichen bestätigten am Donnerstag, dass der Weltmeister von 1998, der den Klub unter anderem von 2016 bis 2018 zum Sieg in der Champions League geführt hatte, seinen bis 2022 laufenden Vertrag nicht erfüllen wird.
Regierung plant rund 6,4 Millionen Impfdosen für Minderjährige
Das Bundesgesundheitsministerium rechnet für die Corona-Impfungen von Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren mit einem Bedarf von knapp 6,4 Millionen Impfdosen des Herstellers Biontech. Dies geht aus Unterlagen hervor, die das Ministerium den Ländern zur Vorbereitung des Impfgipfels am Donnerstag zugesandt hat und die der Nachrichtenagentur AFP vorliegen. Bis Ende August soll demnach möglichst die gesamte Altersgruppe ein Impfangebot erhalten.
Spahns Ministerium rechnet sechs Millionen Dosen für Impfung Minderjähriger ein
Das Bundesgesundheitsministerium rechnet für die Erst- und Zweitimpfung von Kindern und Jugendlichen gegen Corona mit einem Bedarf von insgesamt mehr als sechs Millionen Impfdosen des Herstellers Biontech. Dies geht aus Unterlagen hervor, die das Ministerium von Jens Spahn (CDU) den Ländern zur Vorbereitung des Impfgipfels am Donnerstag zugesandt hat und die der Nachrichtenagentur AFP vorliegen.
Deutschland: Feldtests zur Einführung des digitalen Impfpasses
In Deutschland sind Feldtests zur Einführung eines digitalen Impfpasses gestartet. Es solle in Impfzentren geprüft werden, was gut funktioniere und was gegebenenfalls besser werden müsse, sagte der Abteilungsleiter im Bundesgesundheitsministeriums, Gottfried Ludewig, am Donnerstag beim Besuch eines Zentrums in Potsdam. Er versicherte, dass die Einführung im Zeitplan liege. Vor den Sommerferien solle der Impfpass angeboten werden. Es ist unter anderem vorgesehen, dass Bürgerinnen und Bürger nach einer Impfung den Nachweis mit einer App einscannen können. Dieser kann danach etwa bei einer Reise kontrolliert werden. Die EU-Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament hatten sich vergangene Woche auf ein einheitliches Impfzertifikat geeinigt, das zum 1. Juli eingeführt werden soll. Das Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Holger Rostek, zeigte sich erfreut über den Start der Feldtests. Der Impfpass müsse praxistauglich sein und auch in Hausarztpraxen funktionieren, sagte Rostek. "Wir wollen impfen und kein Bürokratiemonster haben." Er betonte zudem, dass die App noch nicht zur Verfügung stehe. Er bitte noch um ein wenig Geduld. (T. Jones--BTZ)
Antisemitische Beleidigungen in Hamburg und Bremen
In Hamburg und Bremen ist es zu zwei antisemitischen Beleidigungen gekommen. In der Hamburger Innenstadt wurde ein 20-jähriger Kippaträger nach Angaben der Polizei vom Donnerstag an einer Ampel aus einem Auto heraus beschimpft. In Bremen wurde ein 70-Jähriger, der laut Polizei eine Schutzmaske mit einem Davidstern trug, unflätig beleidigt.
Brad Pitt erzielt Gerichtserfolg in Sorgerechtsstreit mit Angelina Jolie
Ein US-Richter hat im Sorgerechtsstreit des einstigen Hollywood-Traumpaars Angela Jolie und Brad Pitt zugunsten des 57-jährigen Schauspielers entschieden. Der kalifornische Richter traf laut Gerichtsunterlagen von Pitts Anwälten, die die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte, die "vorläufige Entscheidung", dass die Sorgerechtsvereinbarung für die sechs Kinder des Paares auf Pitts Wunsch geändert werden muss.
Hoeneß: Flick hat die Bayern "überrascht"
Bayern München fühlte sich vom Wechselwunsch seines Erfolgstrainers Hansi Flick offenbar überrumpelt. "Das war für uns alle eine Überraschung, dass auch trotzdem er so viele Erfolge hatte, es für ihn offensichtlich immer noch etwas Größeres gibt, nämlich Bundestrainer zu werden", sagte Ehrenpräsident Uli Hoeneß am Rande der RTL-Aufzeichnung zur Hall of Fame des deutschen Fußballs.
Verständigung in Prozess gegen mutmaßliche IS-Angehörige in Berlin
Vor dem Berliner Kammergericht ist zum Auftakt eines Prozesses gegen eine 31-jährige mutmaßliche Angehörige der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) eine Verständigung zustande gekommen. Die Verteidigung habe einem Strafmaß zwischen drei Jahren sowie drei Jahren und neun Monaten zugestimmt, sagte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag. Bedingung sei ein umfassendes Geständnis. Die Frau soll im Dezember 2014 mit ihrer damals dreijährigen Tochter von Berlin nach Syrien gereist sein.
Airbus sieht aktuell Ende der Corona-Krise am Horizont
Der europäische Flugzeugbauer Airbus sieht das Ende der Corona-Krise in Reichweite: Airbus kündigte am Donnerstag an, ab 2023 mehr Maschinen vom Typ A320 und A220 produzieren zu wollen als vor Beginn der Pandemie. "Die Luftfahrtbranche erholt sich langsam von der Covid19-Krise", erklärte Konzernchef Guillaume Faury. Die Produktion seines Verkaufsschlagers A320 will Airbus demnach auf monatlich 64 Maschinen bis zum zweiten Quartal 2023 steigern. Das sind vier Flugzeuge mehr pro Monat als vor der Pandemie und 24 mehr als derzeit. An der Pariser Börse machte der Airbus-Kurs daraufhin zwischenzeitlich einen Sprung um sechs Prozent nach oben. Von der Ankündigung dürfte auch das Airbus-Werk in Hamburg profitieren, das den A320 mit fertigt. Bis 2025 soll die Produktion des beliebten Flugzeugtyps laut dem Konzern noch ausgeweitet werden. In den vergangenen zwei Quartalen hatte Airbus wieder schwarze Zahlen geschrieben, wie der Konzern Ende April mitteilte. Im laufenden Jahr will Airbus nur 566 Maschinen ausliefern - ebenso viele wie im vergangenen Jahr. (O. Joergensen--BTZ)
Aktionäre machen Druck auf US-Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron beim Klimaschutz
Die beiden US-Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron bekommen Druck von ihren Aktionärinnen und Aktionären, mehr für den Klimaschutz zu tun: In den Verwaltungsrat von ExxonMobil wurden am Mittwoch mindestens zwei Mitglieder der Aktivistengruppe Engine No. 1 gewählt, weitere Ergebnisse standen wegen des knappen Ausgangs noch aus. Die Investorengruppe hatte kürzlich eine Kampagne für mehr Klimaschutz gestartet und fordert von ExxonMobil einen Rückgang bei Öl und Gas zugunsten erneuerbarer Energien.
Deutschland. Anzeige gegen Gesundheitsamtsmitarbeiter nach Schnelltest könnte Bumerang werden
Der hartnäckige Versuch einer Mutter aus Niedersachsen, einen Mitarbeiter des Auricher Gesundheitsamts nach einem Corona-Schnelltest an ihrem Kind wegen einer Körperverletzung im Amt anzuzeigen, könnte sich für die Beteiligten anders entwickeln als geplant. Das Oberlandesgericht (OLG) in Oldenburg verwarf nach Angaben vom Donnerstag einen Antrag der Frau, mit dem sie eine Anklage erzwingen wollte, als unbegründet und unzulässig.
Maas droht Lukaschenko mit großer "Sanktionsspirale" der EU
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko mit massiven Wirtschaftssanktionen der EU gedroht. Ohne ein Einlenken Lukaschenkos würden Strafmaßnahmen gegen Verantwortliche für die erzwungene Landung eines Ryanair-Flugzeuges nur "der Beginn einer großen und langen Sanktionsspirale sein", warnte Maas am Donnerstag beim Treffen mit seinen EU-Kollegen in Lissabon. Ziel sei es dann, "die Wirtschaftsstruktur und den Zahlungsverkehr in Belarus mit Sanktionen ganz erheblich" zu treffen.
USA: Mehr Todesopfer nach Schusswaffenangriff in Kalifornien
Nach dem Schusswaffenangriff im kalifornischen San José ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Ein Mann sei im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, berichteten US-Medien und eine Eisenbahnergewerkschaft am späten Mittwochabend. Der Angreifer hatte am Mittwochmorgen in einem Straßenbahn-Depot das Feuer eröffnet. Acht Menschenwaren sofort tot, der Angreifer nahm sich nach Polizeiangaben selbst das Leben.
Studie: Missbräuchlicher Tabakkonsum nimmt in Deutschland zu
Trotz Aufklärungskampagnen und Warnungen von Ärzten hat der missbräuchliche Konsum von Tabak in Deutschland weiter bedenklich zugenommen. Die Zahl der Exzessivraucher sei innerhalb von zehn Jahren um fast 80 Prozent gestiegen, erklärte die KKH Kaufmännische Krankenkasse am Donnerstag. Demnach wurden im Jahr 2019 bundesweit rund 112.000 KKH-Versicherte wegen Tabakabhängigkeit, Entzugserscheinungen, eines akuten Tabakrauschs oder psychischer Probleme durch Tabak behandelt.