Letzte Nachrichten
Beratungen über Klimaschutz zum Abschluss des G7-Gipfels
Mit Beratungen über den Klima- und Artenschutz wird der G7-Gipfel in Cornwall am Sonntag fortgesetzt. Zum Abschluss des dreitägigen Treffens wollen die Staats- und Regierungschefs unter anderem beschließen, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen der Erde unter Schutz zu stellen. Zudem sollen sich die Teilnehmerstaaten dazu verpflichten, ihre CO2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zum Jahr 2010 nahezu zu halbieren.
Israels Parlament stimmt über neue Regierung ohne Netanjahu ab
Das israelische Parlament stimmt am Sonntag über eine neue Regierung ohne den langjährigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ab. Erhält das Acht-Parteien-Bündnis der Opposition in der Sondersitzung der Knesset das Vertrauen der Mehrheit der Abgeordneten, endet die jahrelange Ära von Netanjahu. Die "Koalition des Wandels" hat allerdings nur eine hauchdünne Mehrheit in der Knesset.
Grüne schließen Beratungen zum Bundestags-Wahlprogramm ab
Die Grünen schließen am Sonntag (09.30 Uhr) mit Beratungen zur Außenpolitik die Arbeit an ihrem Programm für die Bundestagswahl ab. Kontroversen werden zu der Frage erwartet, wie mit dem Einsatz von Kampfdrohnen umgegangen werden soll. In dem Kapitel geht es zudem um die Flüchtlingspolitik. Am Sonntag soll auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sprechen.
Queen empfängt Biden nach G7-Gipfel auf Schloss Windsor
Im Anschluss an den G7-Gipfel in Cornwall empfängt Königin Elizabeth II. am Sonntag US-Präsident Joe Biden und seine Frau Jill auf Schloss Windsor. Das Treffen in der Wochenendresidenz der britischen Königin westlich von London findet einen Tag nach der offiziellen Feier ihres 95. Geburtstags statt. Die Queen hatte seit Beginn der Corona-Pandemie die überwiegende Mehrheit ihrer Treffen virtuell abgehalten.
Entwicklungsminister Müller reist nach Westafrika
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) beginnt am Sonntag einen mehrtägigen Besuch in Westafrika. Im Mittelpunkt der Reise stehen nach Angaben seines Ministeriums der Kampf gegen das Coronavirus und die Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie. Müller will bis zum kommenden Freitag mehrere Länder in der Region besuchen.
Bahn setzt ab Sonntag XXL-ICE ein und baut Angebot aus
Mit dem Beginn des Sommerfahrplans am Sonntag weitet die Deutsche Bahn ihr Angebot aus. Nach Konzernangaben sollen mehr ICE-Züge unter anderem in beliebten Ferienregionen eingesetzt werden und täglich über 10.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung stehen. Außerdem geht erstmals der neue XXL-ICE mit Platz für mehr als 900 Fahrgäste in den regelmäßigen Einsatz.
Berlinale-Preise werden verliehen
Auf der Berliner Museumsinsel werden am Sonntag (21.00 Uhr) die Preise der diesjährigen 71. Berlinale verliehen. Die Gewinner der Bären wurden schon im März verkündet, als das Filmfestival rein digital für das Fachpublikum stattfand. Die Verleihung der Preise erfolgt nun im Rahmen des Berlinale Summer Specials. Das Festival zeigt die 126 Berlinale-Filme an 16 Freiluftspielstätten.
Geldstrafe für Bolsonaro wegen Verstoßes gegen Corona-Auflagen in São Paulo
Weil er ohne Mund-Nasen-Schutz an einem Motorrad-Korso teilnahm, muss Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro knapp 90 Euro zahlen. Die Behörden in São Paulo verhängten die Strafe, nachdem Bolsonaro dort am Samstag mit einem Helm ohne Visier tausende Teilnehmer des Korsos "Lasst uns Gas geben für Christus" anführte. Auch sein Sohn Eduardo und Infrastrukturminister Tarcisio Gomes müssen jeweils knapp 90 Euro zahlen, weil sie wie Bolsonaro keine Masken trugen und bei der anschließenden Kundgebung die Abstandsregeln nicht einhielten.
Rund 2000 Israelis demonstrieren gegen langjährigen Ministerpräsidenten
Am Vorabend einer entscheidenden Abstimmung im Parlament haben rund 2000 Israelis erneut gegen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu demonstriert. "Wir sind kurz davor, eine dunkle Ära Israels hinter uns zu lassen", sagte Ram Schamir am Samstag vor der Residenz des voraussichtlich scheidenden Regierungschefs in Jerusalem. Eine andere Demonstrantin zeigte sich überzeugt, dass am Sonntag eine Regierung ohne Netanjahu bestätigt wird. "Das ist unser letzter Samstag hier. Wir haben gewonnen", sagte Gali Israel Tal.
Grüne wollen Gutverdienende stärker zur Kasse bitten
Die Grünen ziehen mit der Forderung nach höheren Steuern für Gutverdienende in den Bundestagswahlkampf: Ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro für Alleinstehende und 200.000 Euro für Paare soll eine neue Stufe mit einem Steuersatz von 45 Prozent eingeführt werden, wie der digitale Parteitag am Samstagabend beschloss. Ab 250.000 beziehungsweise 500.000 Euro sieht das Wahlprogramm eine weitere Stufe mit einem Spitzensteuersatz von 48 Prozent vor. Ein Änderungsantrag, die Steuersätze für diese beiden Stufen deutlich höher anzusetzen, fand keine Mehrheit.
Dänemark verliert nach Eriksen-Schock
Dänemark hat unter dem schockierenden Eindruck des Dramas um Christian Eriksen sein EM-Auftaktspiel gegen Finnland 0:1 (0:0) verloren. Das Spiel in Kopenhagen war nach dem Kollaps des dänischen Stars von Inter Mailand für mehr als eineinhalb Stunden unterbrochen worden.
Teilnehmer von G7-Gipfel lassen Abend mit Barbecue ausklingen
Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industriestaaten haben ihren zweiten Gipfelttag in Carbis Bay mit einem Grillabend am Strand ausklingen lassen. Der britische Premierminister Boris Johnson versammelte am Samstagabend US-Präsident Joe Biden, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und seine übrigen Gäste vor malerischer Kulisse zum Barbecue und ließ ihnen Delikatessen wie Kanapees mit Fisch und Meeresfrüchten servieren.
Johnson: Ausbreitung der Delta-Variante in Großbritannien "sehr besorgniserregend"
Der britische Premierminister Boris Johnson hat wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus Zweifel, ob er die Corona-Beschränkungen im Vereinigten Königreich wie geplant in wenigen Tagen vollständig aufheben kann. Es sei eindeutig, dass diese zuerst in Indien aufgetretene Virus-Variante ansteckender sei, sagte Johnson am Samstag dem Sender Sky News am Rande des G7-Gipfels in Cornwall. Es sei ein Anstieg der Corona-Fallzahlen und der Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern zu beobachten.
Nach Eriksen-Drama: Vorrundenspiel Belgien gegen Russland findet wie geplant statt
Nach dem Drama um den dänischen Mittelfeldstar Christian Eriksen findet das Abendspiel der Fußball-EM zwischen Belgien und Russland wie geplant statt. Das teilte die Europäische Fußball-Union (UEFA) mit. Die Partie in der Gruppe B wird um 21.00 Uhr MESZ (ZDF und MagentaTV) in St. Petersburg angepfiffen.
Landessportbünde lehnen DOSB-Vertrauensabstimmung ab
Die Landessportbünde (LSB) haben nach einem Treffen am Samstag in Kassel den Vorschlag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) einer Vertrauensabstimmung zeitnah nach den Paralympischen Spielen im September einstimmig abgelehnt.
Platz in Blue Origins erstem bemannten Raumflug für 28 Millionen Dollar versteigert
Ein Platz beim ersten bemannten Flug des US-Raumfahrtunternehmens Blue Origin ist am Samstag für 28 Millionen Dollar (23 Millionen Euro) versteigert worden. Die Online-Versteigerung der besonderen Mitfluggelegenheit dauerte am Samstag weniger als zehn Minuten, der Startpreis hatte bei 4,8 Millionen Dollar gelegen. Die Identität des erfolgreichen Bieters wird erst in ein paar Wochen bekannt gegeben.
Dänischer Fußballer Eriksen nach Kollaps bei EM "wach" und in stabilem Zustand
Bei der Fußball-Europameisterschafthat es einen dramatischen Zwischenfall gegeben: Im Vorrundenspiel Dänemark gegen Finnland brach der dänische Nationalspieler Christian Eriksen zusammen, so dass auf dem Spielfeld Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden mussten. Mitspieler und das Publikum bei dem Match in Kopenhagen reagierten erschüttert, einige weinten. Später meldeten der europäische und der dänische Fußballverband, der 29-Jährige sei in einem "stabilen" Zustand und befinde sich "wach" im Krankenhaus.
Dänischer Fußballer Eriksen nach Kollaps bei EM in stabilem Zustand
Der dänische Nationalspieler Christian Eriksen hat seinen Zusammenbruch bei einem Vorrundenspiel der Fußball-Europameisterschaft überlebt. Eriksen befinde sich in einem "stabilen" Zustand, teilte die Europäische Fußball-Union (Uefa) am Samstagabend mit. Der dänische Fußballverband erklärte, der 29-Jährige befinde sich "wach" im Krankenhaus.
Fortsetzung von Dänemark gegen Finnland um 20.30 Uhr
Nach dem Drama um den dänischen Fußball-Star Christian Eriksen wird das unterbrochene EM-Spiel gegen Finnland in Kopenhagen um 20.30 Uhr fortgesetzt. Das teilte die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Samstagabend mit.
Dänemark-Spiel nach Eriksen-Drama unterbrochen
Das EM-Spiel zwischen Dänemark und Finnland ist am Samstag nach einem Drama um den dänischen Mittelfeldstar Christian Eriksen unterbrochen worden. Der englische Schiedsrichter Anthony Taylor schickte beide Mannschaften in Kopenhagen in die Kabine, nachdem Sanitäter und Notärzte offensichtlich versucht hatten, das Leben des 29-Jährigen mit einer Herzdruckmassage zu retten. Eriksen war auf dem Feld kollabiert.
Beim EM-Spiel in Kopenhagen: Däne Eriksen kollabiert
30 Millionen Menschen in Frankreich mindestens ein Mal gegen Corona geimpft
Frankreich hat am Samstag die symbolisch bedeutsame Schwelle von 30 Millionen Menschen mit mindestens einer Corona-Impfung überschritten. "Ziel erreicht! Danke an alle, die für die Impfungen mobil machen", erklärte Premierminister Jean Castex im Onlinedienst Twitter. Das Ziel, 30 Millionen der insgesamt rund 67 Millionen Bürger mindestens eine Corona-Impfspritze zu verabreichen, hatte sich die Regierung in Paris für Mitte Juni gesetzt.
Demonstranten fordern von G7 mehr Maßnahmen für Klima- und Artenschutz
Lautstark und bunt haben aus Anlass des G7-Gipfels in Cornwall hunderte Umweltaktivisten für mehr Klima- und Artenschutzmaßnahmen der führenden Industrienationen demonstriert. In Falmouth nahmen am Samstag etwa 2000 Aktivisten von Extinction Rebellion an einem Protestmarsch teil. In der Hafenstadt, die rund eine Stunde Fahrzeit vom G7-Gipfelort Carbis Bay entfernt ist, befindet sich das Pressezentrum für die Berichterstattung über das hochkarätige Treffen.
Johnson&Johnson liefert Deutschland 6,5 Millionen Impfdosen weniger als geplant
Nach einer Panne in einem Impfstoff-Werk in den USA muss Deutschland auf einen Großteil der vom Hersteller Johnson&Johnson zugesagten Lieferungen vorerst verzichten. Das Pharmaunternehmen werde im zweiten Quartal nach neuestem Stand etwa 6,5 Millionen Impfdosen weniger liefern als geplant, teilte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums am Samstag auf AFP-Anfrage mit. "Das ist bedauerlich, denn jede Impfdose zählt. Daher erwarten wir von Johnson&Johnson, dass diese Menge im Juli schnellstmöglich nachgeliefert wird."
Merkel spricht am Rande von G7-Gipfel mit Biden - auch über Nordstream 2
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Rande des G7-Gipfels im britischen Cornwall am Samstag zu einem ersten bilateralen Gespräch mit US-Präsident Joe Biden zusammengekommen. Dabei sei auch das Streitthema Nordstream 2 angesprochen worden, sagte Merkel anschließend. Die Kanzlerin sprach von "guten, konstruktiven Diskussionen", die in dieser Sache mit den USA geführt würden.
Krejcikova feiert bei den French Open ersten Grand-Slam-Sieg
Barbora Krejcikova hat als dritte ungesetzte Spielerin das Finale der French Open gewonnen und damit ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert. Die 25-jährige setzte sich am Samstag im Finale des Sandplatz-Klassikers mit 6:1, 2:6, 6:4 gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa durch und triumphierte damit als erste Tschechin seit Hana Mandlikova 1981 - damals noch unter der Flagge der früheren Tschechoslowakei.
BBL: Alba Berlin geht in Finalserie wieder in Führung
Alba Berlin hat im Kampf um die deutsche Meisterschaft in der Basketball Bundesliga (BBL) den zweiten Sieg eingefahren und die Führung in der Best-of-five-Serie zurückerobert. Im dritten Spiel gewann das Team von Trainer Aito Garcia Reneses am Samstagnachmittag mit 81:69 (37:37) bei Pokalsieger Bayern München und haben bei einer 2:1-Führung nun zwei Matchbälle. Damit können die Berliner bereits im vierten Duell am Sonntag (15 Uhr/MagentaSport) erneut in München die erfolgreiche Titelverteidigung perfekt machen.
Dämpfer für die "goldene Generation": Schweiz verspielt Auftaktsieg
Die Schweiz hat bei der Fußball-EM gleich zum Auftakt einen Dämpfer hinnehmen müssen. Gegen Wales reichte es nur zu einem Punkt.
Baerbock: "Wir kämpfen für einen neuen Aufbruch"
Die Grünen haben Annalena Baerbock trotz der Fehler der vergangenen Wochen den Rücken gestärkt. Die 40-Jährige wurde am Samstag auf dem digitalen Parteitag mit 98,5 Prozent offiziell zur Kanzlerkandidatin gekürt, sie bildet gemeinsam mit Ko-Parteichef Robert Habeck das Grünen-Spitzenduo für die Bundestagswahl. "Wir kämpfen für einen neuen Aufbruch", sagte Baerbock in ihrer Rede. Sie betonte die Notwendigkeit, einen breiten gesellschaftlichen Konsens für den Klimaschutz zu erreichen.
Baerbock strebt beim Klimaschutz breiten gesellschaftlichen Konsens an
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock strebt beim Klimaschutz einen breiten Konsens in der Gesellschaft an. Nur wenn alle Menschen mitgenommen würden, "werden die Bündnisse für den Klimaschutz stärker sein als die Bündnisse dagegen", sagte die Grünen-Chefin am Samstag beim Online-Parteitag der Grünen. "Wir brauchen jetzt die Zuversicht des Handelns."
Zehn Jahre Haft für junge Migranten wegen Brandstiftung in Flüchtlingslager Moria
Neun Monate nach dem verheerenden Brand im griechischen Flüchtlingslager Moria hat ein Gericht vier junge Migranten zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt. Nach Angaben der Verteidigung wurden die Afghanen am Samstag für schuldig befunden, das Lager auf der Insel Lesbos vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben. Aufgrund der Corona-Hygienevorschriften waren zu dem Prozess auf der Insel Chíos keine Journalisten zugelassen.
Keine gemeinsame Pressekonferenz von Biden und Putin nach Gipfel in Genf
Nach dem mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen von US-Präsident Joe Biden und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin wird es keine gemeinsame Pressekonferenz geben. Biden werde nach dem Treffen in Genf in der kommenden Woche allein vor die Presse treten, erklärte das Weiße Haus am Samstag. Dies sei das "geeignete Format", um "die freie Presse" zu unterrichten, hieß es aus informierten Kreisen in Washington.