Letzte Nachrichten
Goretzka der Retter: Deutschland nach Zitterspiel im Achtelfinale gegen England
Glück gehabt! Super-Joker Leon Goretzka hat die deutsche Nationalmannschaft in einem nervenzerfetzenden Zitterspiel doch noch ins EM-Achtelfinale geführt. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw erkämpfte bei widrigstem Fritz-Walter-Wetter gegen Ungarn nach zweimaligem Rückstand ein 2:2 (0:1), das mit Ach und Krach für den zweiten Platz und den Sprung in die K.o.-Runde reichte. Nun geht es am Dienstag in Wembley ins Kracherduell der alten Rivalen gegen England.
Ronaldo stellt Ali Daeis Tor-Weltrekord ein
Portugals Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo (36) hat den Tor-Weltrekord des früheren Bundesliga-Profis Ali Daei egalisiert. Durch seine Länderspieltreffer 108 und 109 gegen Weltmeister Frankreich zum Abschluss der EM-Gruppenphase stellte der fünfmalige Weltfußballer am Mittwoch die Bestmarke des Iraners ein, der in der Bundesliga für Bayern München, Arminia Bielefeld und Hertha BSC gespielt hatte. Durch die Tore in seinem 178. Länderspiel kommt Ronaldo nun auf fünf Turniertreffer.
Behörden: Software-Entwickler McAfee tot in spanischem Gefängnis aufgefunden
Der von den USA wegen Steuerhinterziehung gesuchte Software-Entwickler John McAfee ist tot in seiner Zelle in einer spanischen Haftanstalt aufgefunden worden. Er habe "offenbar Suizid" begangen, sagte eine Sprecherin der Justiz in der Region Katalonien am Mittwoch. Kurz zuvor hatte Spaniens Oberster Gerichtshof die Auslieferung des bekannten Unternehmensgründers an die USA angeordnet, wo ihm ein Prozess wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung drohte.
Vor DFB-Spiel: Flitzer mit Regenbogen-Fahne läuft aufs Spielfeld
Ein Flitzer ist beim letzten EM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Ungarn mit einer Regenbogen-Fahne aufs Feld gelaufen. Der Mann in einem DFB-Trikot stellte sich während der ungarischen Hymne mit der bunten Fahne direkt vor die beiden Teams. Kurz darauf wurde der Mann von Ordnern niedergerungen und unter dem Applaus der deutschen Fans aus dem Stadion abgeführt.
Harrison Ford bei Dreharbeiten für neuen "Indiana Jones"-Film verletzt
Hollywood-Star Harrison Ford hat sich bei den Dreharbeiten für den neuen "Indiana Jones"-Film an der Schulter verletzt. Der 78-Jährige zog sich die Verletzung bei Proben für eine Action-Szene zu, wie der Filmriese Disney am Mittwoch mitteilte. Angaben zur Schwere der Verletzung wurden nicht gemacht. "Die Produktion wird weitergehen, während die angemessene Behandlungsmethode erwogen wird, und der Drehplan wird in den kommenden Wochen wenn nötig angepasst", erklärte Disney.
Bericht: Staatsanwaltschaft beantragt Aufhebung der Immunität von AfD-Chef Meuthen
In der Affäre um illegale Parteispenden aus der Schweiz droht dem AfD-Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen laut einem Medienbericht ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren. Die Berliner Staatsanwaltschaft habe beantragt, Meuthens Immunität als Europaabgeordneter aufzuheben, berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf mehrere mit dem Vorgang vertraute Quellen am Mittwoch. Ein entsprechendes Ersuchen sei an das Europaparlament gerichtet worden.
Queen empfängt Johnson erstmals seit Pandemiebeginn wieder zu persönlicher Audienz
Queen Elizabeth II. hat am Mittwoch erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie den britischen Premierminister Boris Johnson wieder zu einer persönlichen Audienz empfangen. Seit im März vergangenen Jahres in England der erste Corona-Lockdown verhängt worden war, hatten die beiden nur noch telefonischen Kontakt. Die traditionellen wöchentlichen Treffen zwischen der Monarchin und dem Regierungschef im Buckingham-Palast in London wurden ausgesetzt.
Forsberg zerstört Lewandowskis Hoffnungen: Schweden wirft Polen raus
Aus für den Weltfußballer: Robert Lewandowski muss nach einer völlig enttäuschenden EM-Gruppenphase mit der polnischen Nationalmannschaft bereits die Heimreise antreten. Beim 2:3 (0:1) gegen die ohnehin schon qualifizierten Schweden zerstörte ausgerechnet Doppelpacker Emil Forsberg die Hoffnungen des Bayern-Stars auf das Achtelfinale.
Nach kuriosem Eigentor: Erster Sieg bringt Spanien ins EM-Achtelfinale
Ein kurioses Eigentor hat den Spaniern bei der Fußball-EM gerade rechtzeitig auf die Sprünge geholfen und den Weg ins Achtelfinale geebnet. Im Stile eines Volleyballers schmetterte der slowakische Torhüter Martin Dubravka den Ball ins eigene Tor und leitete damit den 5:0 (2:0)-Sieg des dreimaligen Europameisters im letzten Vorrundenspiel ein.
Müller gegen Ungarn auf der Bank - Löw bringt Sane
Thomas Müller steht der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im EM-Gruppenfinale gegen Ungarn (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) zumindest als Joker zur Verfügung. Der Münchner sitzt nach seiner Kapselverletzung im Knie auf der Bank und könnte im Notfall eingewechselt werden. Seinen Platz in der Startelf übernimmt sein Bayern-Kollege Leroy Sane.
Biden-Regierung stellt neue Maßnahmen zur Verbrechensbekämpfung vor
Angesichts der Zunahme von Schusswaffengewalt und Morden hat die Regierung von US-Präsident Joe Biden neue Maßnahmen zur Verbrechensbekämpfung vorgestellt. Wie das Weiße Haus am Mittwoch mitteilte, soll unter anderem das Vorgehen gegen den illegalen Waffenhandel verstärkt werden. So werden fünf Sondereinheiten mit Schwerpunkt auf die Städte New York, Chicago, Los Angeles, San Francisco und Washington gegründet.
ГСБ Золотой стандарт: Получен европейский ордер на арест Райнера фон Хольста
Йосип Хайт, председатель совета директоров GSB Group, сообщил сегодня на пресс-конференции журналистам, что GSB Group и ее компании, а также сам Йосип Хайт и многие партнеры GSB уже некоторое время являются жертвами клеветнической кампании, шантажа и угроз, в данном случае со стороны преступной сети гражданина Германии Райнера фон Хольста, родившегося 1 мая 1955 года.Уже в декабре 2020 года председатель совета директоров GSB Group Йосип Хайт объявил в пресс-релизе, что будут выдвинуты уголовные обвинения. Юридические отделы GSB неустанно работают в сотрудничестве со следственными органами.Прокуратура г. Бамберг Федеративной Республики Германия ввела в систему "Sirene" под номером 27 GS 3889/19 ордер Европола на арест Райнера фон Хольста, который выдает себя за: "Яна Фабера, адвоката д-ра Петера Кляйна, нотариуса д-ра Аллана Кляйна, Миллу Корьюс, Майкла Коэна, Петера Трейхлера, CNNews room и Стивена В. Лееба". Под номером 27 Gs 1702/19 также выдан национальный ордер на арест! Шенгенская информационная система второго поколения (SIS II) позволяет властям 28 стран Шенгенского соглашения обмениваться данными о разыскиваемых лицах. Кроме того, стало известно, что ордера на арест Райнера фон Хольста есть и в других европейских странах, поэтому сейчас в Международную организацию уголовной полиции - Интерпол, в сотрудничестве с национальными полицейскими органами, поступает запрос на арест Райнера фон Хольста. Группа компаний GSB с помощью ICANN (Интернет-корпорация по присвоению имен и номеров) тем временем закрыла сайты Райнера фон Хольста, с помощью которых фон Хольст шантажировал людей, выдавая себя за CNN или другие СМИ!Свидетельства закрытия криминальных сайтов Райнера фон Хольста:- trusteesprospectors.com / https://www.isitdownrightnow.com/trusteesprospectors.com.html- gerlachreport.com / https://www.isitdownrightnow.com/gerlachreport.com.html- cnnewsroom.com / https://www.isitdownrightnow.com/cnnewsroom.com.html- кадр.один / https://www.isitdownrightnow.com/cadre.one.html В настоящее время юридическая команда GSB Group в сотрудничестве с органами власти и интернет-регуляторами ведет активную работу по закрытию дальнейших сайтов, которые использует Райнер фон Хольст и его преступная сеть, а также по установлению местонахождения Райнера фон Хольста путем сбора данных и осуждению его преступных сообщников. Помимо прочего, Йосип Хайт доказал, что GSB Group и ее компании, а также сам Йосип Хайт подали уголовные обвинения против других членов преступной сети Райнера фон Хольста, чтобы защитить партнеров компании, и что они используют все допустимые законом средства, чтобы остановить действия этой преступной сети. Кроме того, Йосип Хайт объявил представителям СМИ, что были выдвинуты новые уголовные обвинения, в данном случае против гражданина Соединенных Штатов Америки Криса Сондерса, который публично заявляет о своей связи с Якобом Б., "журналистом" крупной немецкой деловой газеты, против которого в настоящее время ведется расследование в Федеративной Республике Германия, что можно проследить по доказанной связи с разыскиваемым и уже неоднократно осужденным преступником Райнером фон Хольстом. Полицейские органы также ведут расследование в отношении других членов преступной сети в Южной Африке, где, в частности, ведется несколько уголовных процессов на основании уголовных жалоб, поданных GSB Group и Йосипом Хайтом, где было установлено наличие связей с вышеупомянутой преступной сетью вокруг Райнера фон Хольста. Юридическое представительство преступника Райнера фон Хольста, который сейчас разыскивается Европолом, вероятно, будет сильно осложнено на фоне правил "KYC" (Know your customer), для предотвращения отмывания денег с помощью средств от преступной деятельности. (М.Шмидт - БТЗ)
Supreme Court gibt Schülerin in Streit um Stinkefinger-Foto Recht
Der Oberste Gerichtshof der USA hat einer damals 14-jährigen Schülerin Recht gegeben, die wegen eines Stinkefinger-Fotos aus ihrer Cheerleader-Mannschaft geworfen worden war. Der Supreme Court in Washington urteilte am Mittwoch, das auf der Online-Plattform Snapchat gemeinsam mit vulgären Ausdrücken veröffentlichte Foto sei von der Meinungsfreiheit gedeckt. Die Schule habe Brandi Levy deswegen nicht bestrafen dürfen.
Weltklimarat warnt vor den Folgen des Klimawandels
Mehr Hitzewellen, mehr Hunger, überschwemmte Küstenorte, Artensterben - ein Verfehlen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens hat nach Einschätzung des Weltklimarates IPCC "irreversible Auswirkungen auf Menschen und ökologische Systeme". Im Entwurf zu einem umfassenden IPCC-Bericht, welcher BERLINER TAGESZEITUNG vorliegt, gehen die Experten davon aus, dass eine Erderwärmung um zwei Grad 420 Millionen Menschen zusätzlich dem Risiko von Hitzewellen aussetzt. Zudem sieht der Berichtsentwurf bis zum Jahr 2050 ein Hungerrisiko für acht bis 80 Millionen Menschen zusätzlich. Das Ausmaß dieses Risikos sei abhängig von der Entwicklung bei den Treibhausgasemissionen, heißt es in dem Entwurf weiter. Der Zusammenbruch ganzer Ökosysteme, Wasser- und Lebensmittelknappheit und Krankheiten als Folgen der Erderwärmung werden dem Berichtsentwurf zufolge in den kommenden Jahrzehnten immer schneller zunehmen - auch wenn es den Menschen gelingt, ihren Treibhausgasausstoß zu reduzieren. Dabei sei der Mensch letztlich der größte Leidtragende der von ihm selbst verursachten Krise. "Das Leben auf der Erde kann sich von einem drastischen Klimaumschwung erholen, indem es neue Arten hervorbringt und neue Ökosysteme schafft", heißt es in der 137-seitigen technischen Zusammenfassung des Berichtsentwurfs. "Menschen können das nicht." Die Erde hat sich seit dem vorindustriellen Zeitalter bereits um 1,1 Grad erwärmt. Das Pariser Abkommen soll die Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst aber 1,5 Grad beschränken. Bereits für eine Erwärmung um zwei Grad zeichnet der IPCC-Berichtsentwurf schwerwiegende globale Folgen für Mensch und Natur. Derzeit steuert die Erde aber sogar auf eine Erwärmung um rund drei Grad zu. Schon in den vergangenen 30 Jahren hat der Klimawandel den Angaben zufolge einen globalen Ernterückgang um vier bis zehn Prozent verursacht - in Afrika und Südamerika ist der Rückgang noch deutlicher. Auf die weiteren bevorstehenden Veränderungen ist die Welt den IPCC-Experten zufolge schlecht vorbereitet. "Das Schlimmste kommt erst noch und wird das Leben unserer Kinder und Enkel viel mehr betreffen als unseres", heißt es in dem IPCC-Papier. Bis 2050 werden demnach bei einer Erderwärmung von 1,5 Grad rund 350 Millionen Bewohner von Ballungsräumen wegen schwerer Dürren unter Wassermangel leiden. Bei einer Zwei-Grad-Erwärmung wären es sogar 410 Millionen Betroffene. Küstenstädte rückten an die "Frontlinie" der Klimakrise, weil sie immer häufiger von Stürmen getroffen würden, die wegen steigender Meeresspiegel noch gefährlicher seien. "Der derzeitige Stand der Anpassung wird unangemessen sein, um künftigen Klimarisiken zu begegnen", heißt es in dem Berichtsentwurf. Besonders stark betroffen von den Klimafolgen sind laut Weltklimarat arme Länder. Aber auch Europa werde die Folgen zu spüren bekommen: Die dortigen Schäden durch Überflutungen würden sich bis zum Ende des Jahrhunderts auch bei einem hohen Maß an Anpassungsmaßnahmen deutlich erhöhen, prognostizieren die Berichtsautoren auf Grundlage internationaler Studien. Die Zahl der Menschen in Europa mit einem hohen klimabedingten Sterberisiko wäre demnach bei einer Erderwärmung um drei Grad drei Mal so hoch wie bei 1,5 Grad, insbesondere in Zentral- und Südeuropa. Außerdem dürfte Europa dem IPCC zufolge mit mehr Hilfesuchenden aus Afrika und zunehmend mit von Mücken übertragenen Krankheiten wie Malaria, Dengue oder Zika konfrontiert sein. Darüber hinaus weist der Berichtsentwurf auf die Gefahr hin, dass sogenannte Kipp-Punkte erreicht werden könnten, ab denen eine massive Beschleunigung des Klimawandels nicht mehr aufzuhalten ist - etwa durch das Schmelzen des Eisschildes in Grönland und der Westantarktis. Dennoch betonen die Berichtsautoren, dass jeder "Bruchteil eines Grads Erwärmung" zähle. Klimaschutzmaßnahmen zahlten sich insbesondere in der zweiten Jahrhunderthälfte aus und könnten die Menschheit vor dem Aussterben bewahren. Nötig sei, dass Individuen, Gemeinden, Unternehmen und Regierungen nun einem Konzept der "Klimagerechtigkeit" folgten, mahnen die Berichtsautoren in ihrem Entwurf. "Wir müssen unsere Lebensweise und unseren Konsum neu definieren." Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) wertet für Entscheidungsträger in aller Welt wissenschaftliche Studien zum Klimawandel aus und formuliert Schlussfolgerungen als Handlungsorientierung für seine rund 195 Mitgliedstaaten. Bei dem rund 4000 Seiten starken Berichtsentwurf handelt es sich um die vorläufigen Ergebnisse der IPCC-Arbeitsgruppe II, welche die Folgen der Erderwärmung beleuchtet. Die Endfassung des Berichts, an dem mehr als 700 Fachleute mitarbeiten, soll nicht vor Februar veröffentlicht werden. Zuvor findet bereits im Oktober der UN-Biodiversitätsgipfel und im November die UN-Klimakonferenz statt. (D. Meier--BTZ)
Ärzte fordern höheres Impftempo gegen Delta-Variante
Zur Abwehr der Delta-Variante des Coronavirus fordern Deutschlands Kassenärzte ein noch höheres Impftempo: "Wir stehen in einem Wettlauf mit der Zeit", sagte Andreas Gassen, Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview vom Mittwoch. "Je mehr Menschen in den nächsten Tagen und Wochen beide Impfungen erhalten werden, umso geringer wird der Einfluss der Delta-Variante sein." Um schneller zu werden, "müssen noch mehr Impfstoffe her", forderte Gassen. "Es ruckelt noch zu sehr in der Mengenauslieferung. Das geht zulasten der Planbarkeit." Gassen warnte die Bevölkerung vor Leichtsinn angesichts der gerade niedrigen Inzidenzwerte: "Die derzeit hohe Impfbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger darf nicht nachlassen", sagte er. "Wir dürfen nicht sorglos und damit leichtsinnig werden. Sonst drohen wir das bereits Erreichte wieder zu verspielen." (D. Wassiljew--BTZ)
Merkel und Macron wollen bei EU-Gipfel Möglichkeit von Putin-Treffen diskutieren
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen beim EU-Gipfel die Möglichkeit von Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin diskutieren. Wie die Nachrichtenagentur AFP von EU-Diplomaten am Mittwoch erfuhr, machten Deutschland und Frankreich Vorschläge für deutliche Änderungen an der vorbereiteten Gipfel-Erklärung zu Russland. Darin wird gefordert, "die bestehenden Formate des Dialogs mit Russland zu überprüfen, einschließlich Treffen auf der Führungsebene" der Staats- und Regierungschefs.
Maas sieht Fortschritte bei möglichem Abzug ausländischer Kämpfer in Libyen
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat die Ergebnisse der zweiten internationalen Libyen-Konferenz als Erfolg gewertet und erste Fortschritte beim angestrebten Abzug ausländischer Truppen aus dem nordafrikanischen Krisenstaat betont. Auf türkischer und russischer Seite gebe es das Verständnis, schrittweise Truppen und Söldner abzuziehen, sagte Maas nach dem Ende der Konferenz am Mittwoch in Berlin. Libyens Außenministerin Nadschla al-Mangusch sprach sogar von einem Abzug der Söldner "in den kommenden Tagen", nachdem "Fortschritte" in Berlin gemacht worden seien.
EU-Kommission billigt französische Corona-Hilfen
Frankreich hat aus Brüssel grünes Licht für seinen milliardenschweren Corona-Aufbauplan erhalten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte am Mittwoch bei einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris, durch die EU-Hilfen in Höhe von 40 Milliarden Euro bis 2026 könne das Land "mit Zuversicht in die Zukunft blicken".
Blinken: USA haben keinen besseren Freund als Deutschland
Die USA haben nach Ansicht von Außenminister Antony Blinken "keinen besseren Partner und keinen besseren Freund als Deutschland". Dies sagte Blinken am Mittwoch bei einem Besuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Beide Politiker betonten dabei die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen Krisen und Konflikte auf der Welt.
Polizist wegen Totschlags an britischem Ex-Fußballprofi Atkinson verurteilt
Fünf Jahre nach dem Tod des ehemaligen britischen Fußball-Profis Dalian Atkinson ist am Mittwoch ein Polizist des Totschlags schuldig gesprochen worden. Das Gericht in Birmingham sprach den Beamten allerdings vom Vorwurf des Mordes frei. Er hatte den Ex-Profispieler im Jahr 2016 mit einem Elektroschockgerät getasert und zwei Mal gegen den Kopf getreten. Atkinson erlitt daraufhin einen Herzinfarkt und starb später im Krankenhaus.
Investoren-Legende Buffett verlässt Stiftung von Bill und Melinda Gates
Investoren-Legende Warren Buffett verlässt die Wohltätigkeitsstiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates. Der 90-jährige Multimilliardär erklärte am Mittwoch, er trete aus dem Kuratorium der Bill and Melinda Gates Foundation zurück, der größten Privatstiftung der Welt. Zugleich betonte Buffett, seine Ziele stünden "zu 100 Prozent in Übereinklang mit jenen der Stiftung".
Haushaltsausschuss gibt Mittel für Luftkampfsystem FCAS frei
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am Mittwoch Mittel für das europäische Luftkampfsystem FCAS freigegeben. Dabei geht es laut Vorlage um rund 4,5 Milliarden Euro für den Zeitraum von 2021 bis 2027. In dieser Zeit gehe es darum, "die Voraussetzungen für den Start der Systemdefinitionsphase und den Einstieg in die Entwicklung zu schaffen", hieß es weiter in der Vorlage des Bundesfinanzministeriums.
Uefa-Boss begründet Regenbogen-Verbot mit Sorge vor populistischer Vereinnahmung
Uefa-Chef Aleksander Ceferin hat seinen Verband gegen die Kritik am Verbot der Regenbogenbeleuchtung an der Münchner Fußball-Arena in Schutz genommen. Die Uefa sei selbstverständlich "keine homophobe Organisation", sagte Ceferin am Mittwoch der Zeitung "Welt". Das habe sie bereits oft genug bewiesen. "Wir wollen bei populistischen Aktionen nicht benutzt werden, nur deswegen haben wir diese Entscheidung getroffen", fügte der 53-Jährige an.
Handball: Ex-Bundestrainer Prokop wird Coach in Hannover
Der ehemalige Bundestrainer Christian Prokop kehrt als Coach in die Handball-Bundesliga zurück. Der 42-Jährige übernimmt zur neuen Saison die sportliche Leitung bei der TSV Hannover-Burgdorf. Prokop tritt die Nachfolge von Carlos Ortega an, der vorzeitig zum FC Barcelona wechselt.
Johnson lobt Briten für Brexit-Entscheidung fünf Jahre nach Referendum
Fünf Jahre nach dem historischen Brexit-Referendum hat der britische Premierminister Boris Johnson seine Landsleute dafür gelobt, der Europäischen Union den Rücken gekehrt zu haben. Das britische Volk habe damals entschieden, "die Kontrolle über unser Schicksal zurückzuerlangen", sagte Johnson am Mittwoch. Beim Referendum am 23. Juni 2016 stimmte eine knappe Mehrheit der Menschen für den Austritt aus der EU.
Polnischer Rallye-Fahrer geht mit 91 Jahren in Kenia an den Start
Vor 70 Jahren fuhr der polnische Rallye-Pilot Sobieslaw Zasada sein erstes Autorennen - nun will sich der 91-Jährige auf der Safari-Rallye in Kenia von neuem beweisen. "Das Leben beginnt mit 90", sagte der Pole der Nachrichtenagentur AFP vor dem am Donnerstag startenden Abenteuer. Die meisten Gegner dabei werden rund 70 Jahre jünger sein als er.
Merkel pocht keineswegs auf Frau an der Spitze der künftigen Regierung
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) pocht nach ihrer langjährigen Amtszeit keineswegs darauf, dass Deutschland auch künftig von einer Frau regiert wird. "Ich bin der Meinung, dass nach 16 Jahren Angela Merkel die Bürgerinnen und Bürger mündig genug sind, ihre Entscheidung zu treffen, wen sie als Kanzlerin möchten oder als Kanzler", sagte sie am Mittwoch in der Regierungsbefragung des Bundestages.
Entrüstung über Münchner Regenbogen-Verbot der Uefa hält vor EM-Spiel weiter an
Vor dem EM-Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Ungarn am Mittwochabend hat die Entrüstung über das von der Uefa verhängte Regenbogenfarben-Verbot für die Münchner Arena unvermindert angehalten. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nannte die Entscheidung des Verbands das "falsche Signal". Bundesweit sollten Stadien und andere Wahrzeichen während des Spiels aus Solidarität mit Homosexuellen in den Farben des Regenbogens beleuchtet werden.
Baerbock fordert angesichts von IPCC-Berichtsentwurf konsequenteren Klimaschutz
Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, hat nach Bekanntwerden eines Berichtsentwurfs des Weltklimarats IPCC zu einer konsequenteren Klimaschutzpolitik aufgerufen. Der Entwurf mache "erneut und in immer eindringlicherer Weise deutlich, wie groß der Handlungsbedarf ist", sagte Baerbock der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Die Befunde der internationalen Fachleute, über die AFP am Mittwoch exklusiv berichtete, bestätigten, dass die Zukunftsaussichten wegen des Klimawandels "sehr düster" seien und die Menschheit "jetzt handeln" müsse.
US-Expertengremium prüft Zusammenhang von Herzmuskelentzündungen und Corona-Impfung
Nach dem Auftreten hunderter Fälle von Herzmuskelentzündungen nach einer Corona-Impfung mit einem mRNA-Vakzin prüft ein Expertengremium in den USA die möglichen Zusammenhänge. Für Mittwoch wurde ein Treffen des Ausschusses angesetzt, der von der US-Gesundheitsbehörde CDC eingesetzt wurde. Die Experten gehen dem Verdacht nach, dass die mRNA-Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna bei jungen Menschen vereinzelt eine Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder des Herzbeutels (Perikarditis) verursachen können.
Merkel erteilt Rente mit 68 deutliche Absage
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einer Rente mit 68 eine deutliche Absage erteilt. "Eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit steht für mich überhaupt nicht auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Mittwoch im Bundestag. Das System der gesetzlichen Rente habe sich als wesentlich stabiler erwiesen, als mancher es erwartet habe. Ein Renteneintrittsalter ab 68 hatte der wissenschaftliche Beirat im Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagen.
Fraktionen in Hessen planen Einsetzung von U-Ausschuss zu Anschlag von Hanau
16 Monate nach dem rassistischen Anschlag von Hanau rückt die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im hessischen Landtag näher. Nach der SPD sprachen sich am Mittwoch auch die Regierungsfraktionen von CDU und Grünen sowie die Linksfraktion für eine parlamentarische Aufklärung der Ereignisse aus.