Letzte Nachrichten
Drei Tote und mehrere Schwerverletzte bei Messerangriff in Würzburg
Bei einem Messerangriff in der Würzburger Innenstand sind am Freitag drei Menschen getötet worden. Es gebe zudem "fünf weitere Schwer- und Schwerstverletzte und noch weitere Verletzte", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Abend in der unterfränkischen Stadt. Bei den sehr schwer Verletzten sei noch nicht sicher, ob alle überleben. Bei dem Täter handelt es sich um einen 24-jährigen Somalier, der Herrmann zufolge zuvor psychisch auffällig war.
Ex-Polizist Chauvin wegen Tötung Floyds zu mehr als 22 Jahren Haft verurteilt
Der frühere US-Polizist Derek Chauvin ist wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd zu 22 Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Richter Peter Cahill verhängte am Freitag in Minneapolis ein Strafmaß von 270 Monaten Haft gegen den 45-Jährigen wegen Mordes zweiten Grades. US-Präsident Joe Biden sprach von einem "angemessenen" Strafmaß, der Anwalt der Familie Floyd von einem "historischen Urteil".
Ex-Polizist Chauvin wegen Floyd-Tötung zu mehr als 22 Jahren Haft verurteilt
Wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd ist der frühere US-Polizist Derek Chauvin zu 22 Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Richter Peter Cahill verkündete am Freitag in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota ein Strafmaß von 270 Monaten Haft gegen den 45-Jährigen. Der Anwalt der Familie Floyd, Ben Crump, sprach von einem "historischen Urteil", das die Angehörigen und das ganze Land "der Heilung einen Schritt näher" bringen werde.
Ex-US-Polizist Chauvin spricht George Floyds Familie sein "Beileid" aus
Der wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd schuldig gesprochene frühere US-Polizist Derek Chauvin hat den Angehörigen sein "Beileid" ausgesprochen. Er hoffe, die Familie werde "Frieden" finden, sagte der 45-Jährige am Freitag kurz vor der Verkündung des Strafmaßes im Gerichtssaal in Minneapolis. Mehr könne er aus rechtlichen Gründen nicht sagen.
Polizei bestätigt drei Tote in Würzburg - Mehrere teils "Schwerstverletzte"
Bei dem Messerangriff am Freitag in Würzburg sind drei Menschen getötet worden. Es gebe zudem "fünf weitere Schwer- und Schwerstverletzte und noch weitere Verletzte", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Bei den Schwerstverletzten sei noch nicht sicher, ob alle überleben würden.
Polizei bestätigt drei Tote in Würzburg
Bei dem Messerangriff am Freitag in Würzburg sind drei Menschen getötet worden. Das bestätigte die Polizei Unterfranken im Kurzbotschaftendienst Twitter. Mehrere weitere Menschen seien verletzt worden, einige auch schwer. Eine genauere Zahl nannte die Polizei zunächst nicht.
Portugal und Russland als Virusvariantengebiete eingestuft
Die Bundesregierung hat Portugal und Russland als Virusvariantengebiete eingestuft, für die besonders strenge Regeln bei der Wiedereinreise nach Deutschland gelten. Die Einstufung gilt ab Dienstag um Mitternacht, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagabend mitteilte. Die Einstufung Portugals erfolgt den Angaben zufolge zunächst für zwei Wochen, eine Verlängerung ist aber möglich.
US-Regierung verklagt Bundesstaat Georgia wegen Wahlrechtsreform
Die US-Regierung verklagt den Bundesstaat Georgia wegen einer als diskriminierend kritisierten Wahlrechtsreform. "Die jüngsten Änderungen der Wahlgesetze in Georgia wurden mit dem Ziel beschlossen, Schwarzen ihr Wahlrecht aufgrund ihrer Rasse oder Hautfarbe zu verweigern oder es einzuschränken", sagte Justizminister Merrick Garland am Freitag in Washington. Durch die Reform werde das Wählen in überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Bezirken erschwert.
Wissenschaftler ordnen Schädel aus China neuer Frühmenschenart zu
Ein im Nordosten Chinas entdeckter Schädel könnte nach Einschätzung von Wissenschaftlern zu einer prähistorischen Menschenart gehören, die enger mit dem modernen Menschen verwandt ist als der Neandertaler. Wie die Forscher im Fachmagazin "The Innovation" schreiben, könnte das Gehirn des Homo longi oder "Drachenmenschen" in etwa so groß wie das des modernen Menschen gewesen sein. Die großen Augenhöhlen, die dicken Augenbrauenwülste, der breite Mund und die großen Zähne erinnern dagegen eher an den Neandertaler.
Biden ernennt Sondergesandte für die Rechte der LGBTQ-Gemeinschaft
US-Präsident Joe Biden hat eine Sondergesandte für die Rechte der LGBTQ-Gemeinschaft ernannt. Die Menschenrechtsaktivistin Jessica Stern soll sich fortan im Auftrag des US-Außenministeriums für die Rechte von Menschen mit verschiedenen geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen einsetzen, wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte. Stern leitet bislang die Organisation OutRight Action International, die sich für die Rechte von Homosexuellen, Transsexuellen, queeren Menschen und Intersexuellen stark macht.
Hjulmand: "Wissen, dass wir gegen jeden gewinnen können"
Die dänische Fußball-Nationalmannschaft geht mit sehr viel Selbstvertrauen in das EM-Achtelfinale gegen Wales. "Wir haben ein sehr starkes Team. Wir glauben an uns", sagte Trainer Kasper Hjulmand auf der virtuellen Pressekonferenz am Freitag: "Wir wissen, dass wir gegen jeden gewinnen können. Dazu haben wir die Möglichkeiten. Wir spüren, dass unsere Qualitäten ausreichen, um zu gewinnen."
BMW Open: Kaymer nach Aufholjagd wieder im Rennen
Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer hat bei der 32. BMW International Open eine Aufholjagd gestartet und ist wieder im Rennen um den Turniersieg. Der zweimalige Major-Champion aus Mettmann verbesserte sich nach der zweiten Runde mit 137 Schlägen (70+67) vom 51. Platz weit nach vorn und hat vor den beiden Schlussrunden am Wochenende Tuchfühlung zur Spitze.
Altmaier bekräftigt Willen zur Beilegung von Streit um Nord Stream 2
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat bei seinem Washington-Besuch den Willen der Bundesregierung zu einer baldigen Beilegung des Streits um die Pipeline Nord Stream 2 bekräftigt. In den Gesprächen mit den USA müsse "der gordische Knoten durchschlagen" werden, sagte Altmaier am Freitag nach einem Treffen mit US-Energieministerin Jennifer Granholm. "Und es lohnt sich, mit aller Kraft für eine gute Lösung zu arbeiten."
Tausende Palästinenser nehmen in Hebron Abschied von Menschenrechtsaktivist Banat
Tausende Menschen haben am Freitag an einem Trauerzug für den palästinensischen Menschenrechtsaktivisten Nisar Banat in Hebron teilgenommen. "Das Volk will den Sturz der Regierung", skandierte die Menge gerichtet an die Palästinensische Autonomiebehörde. Banat war am Donnerstagmorgen bei einer Razzia in Hebron festgenommen worden und laut Autopsie weniger als eine Stunde später tot. Die Familie des Aktivisten beschuldigt die palästinensischen Sicherheitskräfte, ihn zu Tode geprügelt zu haben.
Einigung bei Reform der EU-Agrarpolitik erzielt
Bei den Verhandlungen auf EU-Ebene über die Reform der milliardenschweren Agrarpolitik ist eine Einigung erzielt worden. Das teilten EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski und Kommissionsvize Frans Timmermans am Freitag auf Twitter mit. In den vergangenen Monaten war vor allem über die Frage gerungen worden, inwieweit Hilfen für Bauern künftig an Umweltauflagen geknüpft werden sollen. Neue Vergaberegeln für die Brüsseler Agrarfördergelder sollen die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) grüner und klimafreundlicher machen. Vertreter des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten hatten dafür seit Donnerstag und bis spät in die Nacht verhandelt. Zuvor hatte bereits eine dreitägige Verhandlungsrunde im Mai wegen des Streits um Umweltauflagen für Landwirte keinen Durchbruch gebracht. Das Parlament wollte durchsetzen, dass 30 Prozent der Direktzahlungen von 270 Milliarden Euro an die Landwirte an die Teilnahme an Umweltprogrammen geknüpft werden. Die Abgeordneten konnten sich damit am Ende nicht durchsetzen, sondern akzeptierten mit 25 Prozent den zuvor formulierten Höchstwert der Mitgliedstaaten. "In einigen Punkten hätten wir uns andere Kompromisse gewünscht", erklärte Agrarkommissar Wojciechowski. "Aber insgesamt denke ich, dass wir mit der erzielten Einigung zufrieden sein können." Von Grünen, Umweltverbänden und auch der SPD kam allerdings bereits scharfe Kritik an der Einigung: Die Agrarreform sei nicht grün genug und trage nicht zum Erreichen der Klimaziele bei. Die GAP ist der zweitgrößte Posten im EU-Haushalt. Bis 2027 geht es um die Verteilung von insgesamt rund 387 Milliarden Euro. Die Reform soll wegen der Verzögerung der Verhandlungen schon im vergangenen Jahr erst nach einer Übergangsphase ab 2023 gelten. Für eine Reihe von Regelungen und Vorgaben ist in der nun getroffenen Einigung zudem eine Übergangsphase bis 2025 vorgesehen. (N. Nilsson--BTZ)
Baerbock gegen Debatte um EU-Austritt Ungarns
Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat größeren diplomatischen Druck auf Ungarn gefordert, um die Einhaltung von Grundrechten in dem Land durchzusetzen. Eine Diskussion über den Austritt Ungarns aus der EU lehnt sie aber ab. "Statt Austrittsdebatten zu führen, braucht es jetzt die konsequente Durchsetzung von EU-Recht", sagte die Kanzlerkandidatin am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Die Bundesregierung muss endlich eine aktive Rolle der EU-Kommission einfordern." Mit seinem Gesetz zur Einschränkung von Informationen über Homosexualität hatte Ungarn zuvor beim EU-Gipfel massive Kritik auf sich gezogen. Der niederländische Regierungschef Mark Rutte stellte sogar die Mitgliedschaft Ungarns in der EU in Frage. Baerbock warf der Bundesregierung im Umgang mit Ungarn Versäumnisse vor. "Viel zu lange hat die deutsche Bundesregierung zum Abbau von Grundrechten in Ungarn geschwiegen", sagte sie. "Dadurch hat sie sehenden Auges in Kauf genommen, wie Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in der EU immer stärker unter Druck geraten." Die Bundesregierung müsse nun dafür sorgen, dass die EU-Kommission die ihr zur Verfügung stehenden Instrumente einsetzt. "Anhängige Vertragsverletzungsverfahren, wie gegen das EU-rechtswidrige ungarische Hochschulgesetz, müssen fortgeführt werden, indem die EU-Kommission unverzüglich Strafzahlungen beim Europäischen Gerichtshof beantragt", sagte Baerbock. Das ungarische Gesetz verbietet etwa Bildungsprogramme zu Homosexualität oder Werbung von Großunternehmen, die sich mit Schwulen oder Lesben solidarisch erklären. Auch Aufklärungsbücher zu dem Thema sind demnach untersagt. Offizielles Ziel ist der Schutz von Minderjährigen. Der ungarische Präsident Janos Ader hat die umstrittene Vorlage inzwischen unterzeichnet, sie tritt nach Veröffentlichung im Amtsblatt voraussichtlich im Juli in Kraft. Beim Thema Grundrechte liegt Ungarn schon seit Jahren mit der EU im Clinch: Dabei geht es unter anderem um das Vorgehen der Regierung in Budapest gegen kritische Medien. Gegen das Land läuft deshalb ein Strafverfahren, das bis zum Entzug der Stimmrechte auf EU-Ebene führen kann. Bisher fehlte aber eine ausreichende Mehrheit unter den Mitgliedstaaten, um dies einzuleiten. (A. Lefebvre--BTZ)
350.000 Unterschriften - "Deutsche Wohnen & Co. enteignen"
Die Initiative "Deutsche Wohnen&Co. enteignen" hat der Berliner Senatsverwaltung für Inneres fast 350.000 Unterschriften übergeben. Das teilte die Bürgerinitiative am Freitagnachmittag mit. Nach eigenen Angaben hat die Initiative damit genügend Unterschriften für einen Volksentscheid zusammen. Vier Monate lang hatten Unterstützerinnen und Unterstützer dafür gesammelt. "Das ist ein großartiger Erfolg", sagte Sprecher Rouzbeh Taheri der Nachrichtenagentur AFP.
Fußball-Superstar Kroos stört sich an Schwarz-Weiß-Denken
Toni Kroos (31) stört sich am Schwarz-Weiß-Denken in Bezug auf die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. "Wir sind froh, in dieser Gruppe weitergekommen zu sein, was uns nicht jeder zugetraut hat. Auch wenn es jetzt natürlich wieder so ist, die ganzen Fähnchen im Wind: Nach Portugal waren wir Europameister, jetzt haben wir es nicht mehr verdient, weiterzukommen. Das kennen wir in so einem Turnier", sagte Kroos in seinem Podcast "Einfach mal luppen" mit Bruder Felix.
Uefa ermittelt zu "diskriminierenden Vorfällen" bei EM-Spiel Deutschland-Ungarn
Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat Ermittlungen wegen "möglicher diskriminierender Vorfälle" beim Fußball-Europameisterschaftsspiel Deutschland gegen Ungarn in München aufgenommen. Der Verband machte in einer Erklärung am Freitag zunächst keine näheren Angaben zu den untersuchten Vorfällen. Ein Sprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, es gehe um "Vorfälle und Verhalten" in der Fankurve.
Formel-1-Rennfahrer Sebasitian Vettel will die Grünen wählen
Formel-1-Rennfahrer Sebastian Vettel will bei der Bundestagswahl im September den Grünen seine Stimme geben. "Im Moment schreibt fast jede Partei Klimaschutz auf ihre Fahne", sagte er dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. "Wir sollten für eine Regierung stimmen, von der wir überzeugt sind, dass sie am authentischsten für diese Prinzipien und Werte einsteht. Ja, ich werde grün wählen."
Baden-Württemberg: Mann tot, durch Schuss aus Polizeiwaffe
Im baden-württembergischen Freudenstadt ist ein 45-Jähriger durch einen Schuss aus einer Polizeiwaffe tödlich verletzt worden. Wie die Staatsanwaltschaft Rottweil und das Polizeipräsidium Konstanz am Freitag mitteilten, soll der Mann zuvor Beamte mit einem Messer angegriffen haben.
Einigung für grüne Reform EU-Agrarpolitik
Nach zähen Verhandlungen über Monate hinweg haben sich das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten auf eine Reform der milliardenschweren Agrarpolitik geeinigt. Nach einer weiteren nächtlichen Verhandlungsrunde von Donnerstag auf Freitag erzielten die Verhandlungsteams einen Kompromiss für neue Vergaberegeln der EU-Gelder für landwirtschaftliche Betriebe. Von Grünen, SPD und Umweltschützern kam allerdings umgehend scharfe Kritik.
Tel Aviv feiert Pride-Parade trotz hoher Corona-Infektionszahlen
Tausende Menschen haben am Freitag trotz steigender Infektionszahlen auf der ersten Pride-Parade in Tel Aviv seit Beginn der Pandemie gefeiert. Der Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, begrüßte die Veranstaltung als "Zeichen der Gleichberechtigung, Akzeptanz, Menschen- und Bürgerrechte". Nur wenige der Teilnehmer trugen die von der Regierung empfohlenen Masken, wie AFP-Reporter berichteten.
Notfallübung von Fluglehrer - Großeinsatz von Rettungskräften
Die Notfallübung eines Fluglehrers hat in Baden-Württemberg einen Großeinsatz von Rettungskräften ausgelöst. Feuerwehr, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk und Polizei rückten am Freitag in Bad Säckingen aus, nachdem ein Zeuge ein schnell sinkendes Kleinflugzeug gemeldet hatte, wie das Polizeipräsidium Freiburg mitteilte. Das Flugzeug sei bedrohlich nahe am Boden gesichtet worden, hieß es.
Große Umweltschäden nach Schiffsunglück vor Sri Lankas Küste
Die Umweltschäden nach dem verheerenden Brand auf einem mit Chemikalien und Plastik beladenen Containerschiff vor der Küste Sri Lankas sind nach Angaben eines Behördenvertreters noch schlimmer als befürchtet. Bis Donnerstag seien die Kadaver von mehr als 130 Schildkröten, Delfinen und Walen aus dem Indischen Ozean an die Strände des Inselstaats gespült worden, sagte der Beamte der Naturschutzbehörde am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Werbung mit Slogan "Oktoberfest goes Dubai" wird verboten
Veranstalter dürfen nicht mit dem Slogan "Oktoberfest goes Dubai" für ein solches Volksfest in den Vereinigten Arabischen Emiraten werben. Das Landgericht München I verbot den Veranstaltern des Oktoberfests Dubai laut Mitteilung vom Freitag unter anderem, mit dieser Formulierung sowie der dazugehörigen Abbildung zu werben. Untersagt ist ihnen auch, unter dieser Bezeichnung Schausteller und Gastronomen in Deutschland für ihre Veranstaltung in Dubai anzuwerben. (Az. 17 HKO 7040/21)
Handball: Wiencek und Wiede fehlen im Olympia-Kader
Kein Patrick Wiencek, kein Fabian Wiede: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft muss bei ihrer Mission Olympiagold überraschend auf zwei Leistungsträger verzichten. Kreisläufer Wiencek (THW Kiel) und Linkshänder Wiede (Füchse Berlin) fehlten am Freitag im erweiterten, 28-köpfigen Kader von Bundestrainer Alfred Gislason. Beide gaben körperliche Defizite für ihre Absage an.
Tornado: Zahl der Todesopfer in Tschechien auf fünf gestiegen
Nach dem Tornado im Südosten Tschechiens ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens fünf gestiegen. Es gebe mindestens fünf Tote und 63 Verletzte in Krankenhäusern, sagte ein Sprecher der örtlichen Polizei am Freitag. Zehn der Verletzten befänden sich in einem ernsten Zustand.
USA: Vier Tote nach Hauseinsturz, 159 Menschen weiter vermisst
Nach dem teilweisen Einsturz eines Wohnhochhauses in Florida ist die Zahl der Toten auf vier gestiegen. Die Zahl der Menschen, deren Verbleib unklar ist, stieg auf 159, wie die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade County, Daniella Levine Cava, am Freitag sagte. "Wir werden den Such- und Rettungseinsatz fortsetzen, weil wir noch Hoffnung haben, Lebende zu finden", sagte Levine Cava.
Raschere Senkung von CO2-Emissionen wird gesetzliche Pflicht
Für Deutschland gelten künftig strengere Vorgaben zur Senkung der CO2-Emissionen. Der Bundesrat billigte am Freitag das erst am Donnerstagabend vom Bundestag beschlossene neue Klimaschutzgesetz. Es schreibt vor, dass Deutschland seinen Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um mindestens 65 Prozent im Vergleich zu 1990 senkt und bis 2040 um 88 Prozent. Bis spätestens 2045 soll Treibhausgasneutralität erreicht sein.
Bundesrat billigt Gesetz zum besseren Schutz für Insekten
Mehr geschützte Flächen wie Streuobstwiesen und artenreiche Weiden sowie strengere Vorschriften für den Einsatz von Pestiziden: Der Bundesrat hat am Freitag das am Donnerstagabend vom Bundestag beschlossene Maßnahmenpaket für den besseren Schutz von Insekten beschlossen. Betroffene Landwirtinnen und Landwirte sollen Ausgleichszahlungen erhalten.
Wertvolle Geige nach Odyssee wieder bei Besitzer
Nach einer tagelangen Odyssee ist eine wertvolle Geige in Sachsen wieder zur ihrem Besitzer gelangt. Ein Geigenbauer in Leipzig erkannte das gesuchte Instrument wieder, das ein Musiker vergangene Woche in einem Zug vergessen hatte, wie die Bundespolizei in der Messestadt am Freitag mitteilte.