Letzte Nachrichten
Titelverteidiger Tampa setzt Ausrufezeichen im ersten Finalspiel
Dank Nikita Kutscherow hat Titelverteidiger Tampa Bay Lightning das erste Spiel der Finalserie der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL gegen die Montreal Canadiens dominiert. Das Team aus Florida deklassierte die Gäste mit 5:1, Kutscherow traf im letzten Drittel doppelt und legte das 5:1 für Superstar Steven Stamkos auf.
Rund zehn Millionen Australier im Corona-Lockdown
Mit Brisbane und Perth gelten in Australien ab Dienstag nun in vier Metropolen wieder Lockdowns zur Eindämmung des Coronavirus. "Das sind harte Entscheidungen", sagte die Regierungschefin des Bundesstaats Queensland, Annastacia Palaszczuk. Damit sind nun insgesamt rund zehn Millionen Menschen in Australien und damit mehr als ein Drittel der Bevölkerung von den weitreichenden Maßnahmen betroffen.
"Brach mir das Herz": Kroaten tief enttäuscht nach EM-Aus
Der kroatische Nationaltrainer Zlatko Dalic hat nach dem dramatischen EM-Aus gegen Spanien mit den individuellen Aussetzern seines Teams gehadert. "Ich bin traurig, weil wir verloren haben", sagte der 54-Jährige auf der Pressekonferenz: "Ihre vielversprechenden Angriffe haben wir eigentlich gut verteidigt. Aber wir haben drei schwere, einfache Fehler bei den Toren gemacht. Spanien ist ein Team, das so etwas ausnutzt."
Löw will Elfmeterschießen verhindern
Bundestrainer Joachim Löw will ein Elfmeterschießen im EM-Achtelfinale gegen England (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) unter allen Umständen verhindern. "Beide Trainer", betonte Löw, "wollen ein Elfmeterschießen vermeiden. Man will das Spiel vorher entscheiden. Im Elfmeterschießen kann alles passieren."
Nach Tokio-Aus: Laufstar Farah will "noch etwas Großes leisten"
Der viermalige Olympiasieger Mo Farah hat die Zweifel an der Fortsetzung seiner imponierenden Läufer-Karriere nach der verpassten Qualifikation für die Sommerspiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) offenbar schnell überwunden. "Ich fühle, dass es noch nicht vorbei ist. Ich will nicht, dass es so endet. Ich will es mit etwas Gewaltigem beenden", sagte der 38-jährige Brite vier Tage nach dem unerwarteten Ende seiner Tokio-Hoffnungen in einer TV-Sendung.
Southgate lobt Elfmeterkiller Pickford: "Gibt uns einen psychologischen Vorteil"
Teammanager Gareth Southgate traut dem englischen Nationaltorhüter Jordan Pickford eine Schlüsselrolle im EM-Achtelfinale gegen Deutschland zu. Sollte das Duell mit dem alten Rivalen am Dienstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) im Wembley-Stadion ins Elfmeterschießen gehen, könnte Pickford eine seiner Stärken ausspielen. "Er ist sehr, sehr gut im Parieren von Elfmetern. Das gibt uns auch einen psychologischen Vorteil", sagte Southgate.
Kritik an Organisatoren nach Stürzen bei der Tour de France
Nach den erneut schweren Stürzen bei der 108. Tour de France wächst die Kritik an den Organisatoren. Das verwinkelte Finale der dritten Etappe am Montag in Pontivy sowie die vorherige Abfahrt hatten für Hektik im Peloton geführt - mit teils dramatischen Folgen. "Die Straße ist eng, es wird um die Positionen gekämpft - Sprinter wie Gesamt-Klassementfahrer", sagte der deutsche Radprofi Roger Kluge: "Es passiert leider immer wieder."
Havertz: DFB-Auswahl glaubt "fest" an den Titel
Fußball-Nationalspieler Kai Havertz ist zu "100 Prozent" von einer erfolgreichen Europameisterschaft überzeugt. "Wir Spieler und der Staff glauben fest daran, dass wir Europameister werden können", sagte der Chelsea-Profi bei Sport1: "Es wäre auch schlimm, wenn es nicht so wäre. Denn wir haben eine Top-Mannschaft, ein super Trainerteam und eine gute Mentalität."
Volland: "Wir wollen es ihnen zeigen"
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will auch ohne Unterstützung der Fans ins EM-Viertelfinale stürmen. "Wir wollen es den Engländern beweisen, dass wir sie auch ohne große Fan-Unterstützung im Stadion schlagen können. Wir wollen es ihnen in ihrem Wembley-Stadion zeigen", sagte Stürmer Kevin Volland vor dem Achtelfinale in London (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) im Interview mit der tz und dem Münchner Merkur.
Sommer plant Hollywood-Verfilmung: "Ich rufe nachher Robert de Niro an"
Yann Sommer hatte gut lachen. Auf die Frage, ob das dramatische 5:4 nach Elfmeterschießen der Schweiz im EM-Achtelfinale gegen Weltmeister Frankreich nicht einem guten Hollywood-Drehbuch geglichen habe, antwortete der Gladbacher Torhüter im ZDF mit einem breiten Grinsen: "Wahnsinn, ich rufe nachher mal Robert De Niro an, ob er Lust hat, mich zu spielen im Biopic."
Umfrage: Hausbesitzer mit Photovoltaik-Anlage wollen Klimaschutz-Beitrag leisten
Saubere Energie durch Sonnenstrom vom Dach: Immer mehr Hausbesitzer entschließen sich zur Installation einer Photovoltaik-Anlage. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Energiekonzerns Eon, die AFP am Dienstag vorlag, motiviert die meisten Hausbesitzer dabei die Absenkung der eigenen Stromkosten und der eigene Beitrag zum Klimaschutz.
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 5,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut leicht zurückgegangen und liegt nun bei 5,4. Dies teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 5,6 gelegen, vor einer Woche bei 8,0.
"Ich habe versagt": Mbappe entschuldigt sich nach Elfmeter-Drama
Nach seinem Elfmeter-Drama im EM-Achtelfinale hat sich der französische Superstar Kylian Mbappe entschuldigt. "Es tut mir leid für den Elfmeter. Ich wollte der Mannschaft helfen, aber ich habe versagt", schrieb der 22-Jährige nach dem bitteren 4:5 nach Elfmeterschießen gegen die Schweiz auf Instagram: "Die Traurigkeit nach unserem Aus ist riesig, wir konnten unser Ziel nicht erreichen."
US-Präsident will nukleare Bewaffnung Irans nicht tolerieren
US-Präsident Joe Biden hat dem scheidenden israelischen Staatschef Reuven Rivlin versichert, eine nukleare Bewaffnung Irans nicht zu akzeptieren. Der Iran werde während seiner Präsidentschaft keine Atomwaffe bekommen, versicherte Biden bei einem Treffen im Weißen Haus am Montag (Ortszeit). Zudem wies der US-Präsident Kritik aus dem Kongress an seiner Anordnung von Luftangriffen gegen vom Iran unterstützte Milizen in Nahost zurück.
Opferzahl nach Hauseinsturz in Florida steigt auf elf
Nach dem Teileinsturz eines Hochhauses in Florida in der vergangenen Woche hat sich die Zahl der Toten weiter erhöht. Eine elfte Leiche wurde aus den Trümmern geborgen, wie die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava, am Montag (Ortszeit) zu Reportern sagte. 150 Menschen würden weiterhin vermisst.
Frankreich scheitert nach Elfmeter-Drama an der Schweiz
Der Weltmeister fährt heim: Frankreichs Starensemble ist bei der EM nach einer spektakulären Berg- und Talfahrt am krassen Außenseiter Schweiz gescheitert. Die Eidgenossen bezwangen den Topfavoriten um "Mr. Doppelpack" Karim Benzema mit 5:4 im Elfmeterschießen und zogen erstmals in das Viertelfinale einer Europameisterschaft ein. Nach 120 dramatischen Minuten hatte es 3:3 (3:3, 1:0) gestanden.
Jüdische Siedler willigen in Räumung von Außenposten im Westjordanland ein
Nach wochenlangen Protesten der Palästinenser haben jüdische Siedler eingewilligt, einen neuen Außenposten im Westjordanland vorerst aufzugeben. Laut der am Montag erzielten Einigung, die von Anführern der Siedler und vom israelischen Innenministerium bestätigt wurde, verlassen die Siedler den Außenposten Eviatar binnen weniger Tage. Ihre behelfsmäßigen Unterkünfte sollen allerdings dort bleiben. Außerdem werde die israelische Armee einen Außenposten in dem Gebiet errichten.
Beobachtungsstelle: Pro-iranische Milizen feuern Granaten auf US-Basis in Syrien
Nach erneuten US-Luftangriffen gegen pro-iranische Kämpfer in Nahost haben diese am Montagabend einen US-Stützpunkt im Osten Syriens beschossen. Auf den Stützpunkt seien mehrere Raketen abgefeuert worden, teilte der Sprecher der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), Wayne Marotto, im Onlinedienst Twitter mit. Es gebe keine Verletzten, das Ausmaß des Sachschadens werde derzeit geprüft.
Bundesrichter weist Monopol-Klage von US-Behörden gegen Facebook zurück
Im Rechtsstreit mit US-Behörden wegen des Vorwurfs einer marktbeherrschenden Stellung hat der Internetriese Facebook einen Erfolg erzielt. Ein Bundesrichter wies die Klagen der US-Kartellbehörde FTC und von mehr als 40 Bundesstaaten wegen wettbewerbsschädigender Aktivitäten ab, wie am Montag aus der 53-seitigen Entscheidung hervorging. In der Folge überstieg der Wert des Facebook-Konzerns an der New Yorker Börse erstmals die Marke von einer Billion Dollar (838 Milliarden Euro).
EU-Kommissionsvize: Uefa sollte Austragung von EM-Spielen in London überdenken
Angesichts der in Großbritannien grassierenden Delta-Variante des Coronavirus hat der stellvertretende EU-Kommissionspräsident Margaritis Schinas den europäischen Fußballverband Uefa aufgerufen, die Ausrichtung der letzten EM-Spiele in London zu überdenken. Er "persönlich" finde es nicht sinnvoll, die Halbfinalspiele am 6. und 7. Juli und das Endspiel am 11. Juli im Londoner Wembley-Stadion stattfinden zu lassen, sagte Schinas am Montag vor dem EU-Parlament in Brüssel.
Kniefall und Regenbogen: DFB-Team und England setzen Zeichen
Die deutsche und die englische Fußball-Nationalmannschaft setzen bei ihrem EM-Achtelfinale im Londoner Wembley-Stadion ein gemeinsames Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt sowie Toleranz. Die DFB-Elf wird vor dem Anpfiff am Dienstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) mit ihren Gegner auf dem "heiligen" Rasen knien. Zudem trägt Three-Lions-Kapitän Harry Kane wie DFB-Spielführer Manuel Neuer die Regenbogenbinde am Oberarm.
Acht-Tore-Spektakel: Spanien wirft Vize-Weltmeister Kroatien raus
Ein historisches Eigentor und ein Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit haben den Mitfavoriten Spanien bei der Fußball-EM aus dem Tritt gebracht, aber nicht aus dem Turnier geworfen. Trotz eines kapitalen Fehlers von Torhüter Unai Simon und einer leichtfertig verspielten 3:1-Führung setzte sich der dreimalige Europameister auf dramatische Weise im Achtelfinale in Kopenhagen gegen Vize-Weltmeister Kroatien mit 5:3 (3:3, 1:1) nach Verlängerung durch.
Fehlende Budget-Einigung gefährdet UN-Friedensmissionen
Die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben es nicht geschafft, sich auf ein gemeinsames Budget für die UN-Friedensmissionen zu einigen. Dies könnte ein "Einfrieren aller Missionen" zur Folge haben, wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Diplomatenkreisen erfuhr. Demnach blockierten China und mehrere afrikanische Staaten eine Einigung. Die Länder hätten in letzter Minute eine ganze Reihe neuer Forderungen gestellt.
Aufständische erobern Hauptstadt der äthiopischen Konfliktregion Tigray zurück
Schwerer Rückschlag für Äthiopiens Regierung und Ministerpräsident Abiy Ahmed: Im Konflikt um die Region Tigray im Norden des Landes haben Aufständische die Regionalhauptstadt Mekele anscheinend weitgehend kampflos zurückerobert. Soldaten, die der früheren abtrünnigen Regionalregierung die Treue halten, marschierten am Montag in die Stadt ein. Die von der Zentralregierung in Addis Abeba eingesetzte Übergangsverwaltung war zuvor geflohen. Abiy rief Staatsmedien zufolge einseitig eine Waffenruhe aus.
Aufständische besetzen Hauptstadt der äthiopischen Konfliktregion Tigray
In der äthiopischen Konfliktregion Tigray haben Aufständische die Hauptstadt Mekele besetzt und die Übergangsregierung in die Flucht geschlagen. Soldaten, die der früheren abtrünnigen Regionalregierung von Tigray die Treue halten, marschierten am Montag in die Stadt ein, wie ein Vertreter der Übergangsregierung sowie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichteten.
Bericht: Barr bezeichnete Trumps Wahlbetrugsvorwürfe als "Schwachsinn"
Die Betrugsvorwürfe des früheren US-Präsidenten Donald Trump nach seiner Abwahl im November sind laut einem Medienbericht von dessen Justizminister Bill Barr schon bald mit deutlichen Worten zurückgewiesen worden. Wie das Magazin "The Atlantic" am Sonntag berichtete, sagte Barr in mehreren Interviews mit dem ABC-Reporter Jonathan Karl, dass er Trump einen Monat nach der US-Präsidentschaftswahl gesagt habe, dass seine Vorwürfe unbegründet seien.
Feuerwehr bringt Großbrand in London unter Kontrolle
Ein Brand an einem Bahnhof im Süden Londons hat am Montag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Bis zu hundert Einsatzkräfte rückten aus, um das Feuer an der Station Elephant and Castle unter Kontrolle zu bringen. Drei Gewerbeeinheiten unter den Gleisanlagen sowie sechs Autos und eine Telefonzelle gerieten in Brand, wie die Feuerwehr mitteilte. Über der britischen Hauptstadt stieg dichter Rauch auf. Auch eine laute Explosion war zu hören.
Zahl der Toten durch Hauseinsturz in Florida auf zehn gestiegen
Vier Tage nach dem Teileinsturz eines Hochhauses in Florida hat sich die Zahl der Toten auf zehn erhöht. "Heute Morgen haben wir eine weitere Leiche geborgen", sagte die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava, am Montag bei einer Pressekonferenz. Demnach ist der Verbleib von insgesamt 151 Menschen weiterhin unklar.
Abschluss der Befragungen zu Maradonas Tod mit Leibarzt Luque
Mit der Befragung von Diego Maradonas Leibarzt Leopoldo Luque sind die Voranhörungen zu dem Verdacht abgeschlossen worden, dass das Pflege- und Ärzteteam des argentinischen Fußballidols dessen Tod durch Nachlässigkeit verursacht hat. Der 39-jährige Mediziner erschien am Montag in dunklem Anzug mit Krawatte und dunkler Sonnenbrille bei der Staatsanwaltschaft in San Isidro - eine Stunde vor dem offiziellen Beginn seiner Befragung, die mehrere Stunden dauern sollte
Transgender gewinnt Justiz-Streit um Toilettenwahl in US-Schulen
Ein ehemaliger Schüler hat den seit Jahren andauernden Streit um die freie Toilettenwahl für Transgender an Schulen in den USA gewonnen. Der Oberste Gerichtshof lehnte am Montag einen Berufungsantrag der Schulbehörde des Bundesstaates Virginia ab. Der 22-jährige Gavin Grimm, der im Körper eines Mädchens geboren wurde, sich aber als Mann identifiziert, hatte jahrelang darum gekämpft, die Jungen-Toilette an seiner Schule benutzen zu dürfen.
Merkel warnt vor Aufbau von Feindbildern in Europa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor dem Aufbau von Feindbildern in Europa gewarnt. "Es ist nicht gut, wenn man zuhause nicht klarkommt, in Europa den Feind oder den Gegner zu sehen", sagte Merkel am Montag bei einer Online-Diskussion mit Studierenden aus verschiedenen europäischen Staaten. Dies sei "ganz gefährlich", fügte die Kanzlerin hinzu.
Kartellamt hat keine Einwände gegen Fusion von Deutsche Wohnen und Vonovia
Das Bundeskartellamt hat den geplanten Zusammenschluss der Immobilienkonzerne Vonovia und Deutsche Wohnen freigegeben. "Die gemeinsamen Marktanteile der Unternehmen rechtfertigen keine wettbewerbsrechtliche Untersagung", erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Montag. Die beiden Immobilienkonzerne hatten sich Ende Mai nach zwei zuvor gescheiterten Übernahmeversuchen auf einen Zusammenschluss geeinigt.