Letzte Nachrichten
China feiert 100. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei
China hat am Donnerstag den 100. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei gefeiert. Staatschef Xi Jinping zeichnete bei einer Zeremonie auf dem Pekinger Tiananmen-Platz den "unumkehrbaren" Aufstieg Chinas zur Weltmacht nach. Vor dem riesigen Porträt von Partei- und Staatsgründer Mao Tse-tung sagte Xi, die Partei habe Millionen von Menschen aus der Armut geholt und auch viel zur globalen Entwicklung beigetragen. Die Zeit, China zu schikanieren, sei "für immer vorbei".
Verurteilter Mörder nach monatelangem Pandemie-Aufschub in Texas hingerichtet
Nach einem monatelangen Aufschub wegen der Corona-Pandemie ist im US-Bundesstaat Texas ein verurteilter Mörder hingerichtet worden. Der 45-jährige John Hummel wurde am Mittwochabend im Gefängnis von Huntsville mit einer Giftspritze exekutiert, wie die texanischen Behörden mitteilten.
Erste Trans-Frau bei Wahl zur Miss USA
Bei der Wahl zur Miss USA tritt zum ersten Mal eine Trans-Frau an. Die 27-jährige Kataluna Enriquez, die am Sonntag in Las Vegas die Wahl zur Miss Nevada gewonnen hatte, wird nach dem Sieg in ihrem Bundesstaat nun auch bei dem landesweiten Schönheitswettbewerb antreten.
Zwei Kinderleichen nach Hauseinstutz in Florida in Trümmern gefunden
Nach dem Teileinsturz eines Hochhauses in Florida sind die Leichen von zwei Kindern in den Trümmern gefunden worden. "Wir haben zwei weitere Leichen unter den Trümmern gefunden", sagte die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava, am Mittwoch. "Mit großem Bedauern und echtem Schmerz muss ich bekanntgeben, dass es sich um zwei Kinder im Alter von vier und zehn Jahren handelt."
Bericht: Spahn plant mit mehr als 200 Millionen Impfstoff-Dosen für 2022
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will einem Zeitungsbericht zufolge 204 Millionen Corona-Impfstoffdosen für das kommende Jahr beschaffen. "Somit würde für Deutschland samt Sicherheitsreserve mit einer Versorgung von etwas mehr als zwei Dosen pro Einwohner gerechnet", zitierte das "Handelsblatt" aus einem Bericht des Gesundheitsministeriums für das Bundeskabinett.
Amnesty nennt Austritt der Türkei aus Istanbul-Konvention "gefährlich"
Der an diesem Donnerstag in Kraft getretene Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention setzt nach Einschätzung von Amnesty International Millionen von Frauen und Mädchen in dem Land einem erhöhten Risiko von Gewalt aus. "Die Türkei hat die Uhr für Frauenrechte um zehn Jahre zurückgestellt und einen erschreckenden Präzedenzfall geschaffen", erklärte die Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation, Agnès Callamard.
Curevac-Impfstoff weist 48-prozentige Wirksamkeit auf
Der Corona-Impfstoff des deutschen Pharmaunternehmens Curevac weist laut abschließenden Auswertungen nur eine geringe Wirksamkeit auf. Das Vakzin zeige "in allen Altersgruppen über 15 Virusvarianten hinweg" insgesamt eine Wirksamkeit von 48 Prozent gegen Covid-19-Erkrankungen jeglichen Schweregrades, teilte das Tübinger Unternehmen am späten Mittwochabend mit.
US-Repräsentantenhaus beschließt Untersuchungsausschuss zu Kapitol-Erstürmung
Das US-Repräsentantenhaus hat die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar beschlossen. Die von den Demokraten von Präsident Joe Biden kontrollierte Kongresskammer stimmte am Mittwoch mit einer Mehrheit von 222 zu 190 Abgeordneten für das Gremium. Lediglich zwei Republikaner votierten an der Seite der Demokraten für den Untersuchungsausschuss. Die Partei von Ex-Präsident Donald Trump hatten Ende Mai die Bildung einer breiter angelegten Untersuchungskommission blockiert.
Wimbledon-Qualifikant Otte verpasst Überraschung gegen Murray knapp
Qualifikant Oscar Otte hat in Wimbledon die große Überraschung gegen Publikumsliebling Andy Murray trotz einer hervorragenden Leistung knapp verpasst. Der 27 Jahre alte Tennisprofi aus Köln, der in London erstmals überhaupt im Hauptfeld stand, musste sich in der zweiten Runde auf dem Centre Court dem zweimaligen Champion 3:6, 6:4, 6:4, 4:6, 2:6 geschlagen geben.
Trump warnt bei Grenzbesuch in Texas vor "gefährlicher" Migrationskrise
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat einen Besuch an der Grenze zu Mexiko für scharfe Kritik an der Migrationspolitik seines Nachfolgers Joe Biden genutzt. Die Grenze sei "offen" und die Lage "wirklich gefährlich, gefährlicher als sie es jemals war in der Geschichte unseres Landes", sagte Trump am Mittwoch in der texanischen Kleinstadt Weslaco. Er selbst habe während seiner Präsidentschaft hingegen "einen verdammt guten Job gemacht".
Wimbledon: Koepfer erstmals in der dritten Runde
Der Schwarzwälder Tennisprofi Dominik Koepfer hat nach einem Fünfsatz-Fight erstmals die dritte Runde in Wimbledon erreicht. Der Weltranglisten-62. aus Furtwangen bezwang am späten Mittwochabend Kwon Soonwoo 6:3, 6:7 (8:10), 7:6 (7:2), 5:7, 6:3 - gerade noch rechtzeitig, bevor das Match wegen Dunkelheit hätte abgebrochen werden müssen. Der Südkoreaner hatte tags zuvor den Münchner Qualifikanten Daniel Masur ausgeschaltet.
Haftstrafen für Einbrüche bei Fußball-Promis in Paris
Nach Einbrüchen bei Fußballstars und anderen Prominenten in Paris sind mehrere Angeklagte zu Haftstrafen von bis zu sechs Jahren verurteilt worden. Das Pariser Strafgericht sprach sie am Mittwoch schuldig, in den Jahren 2018 und 2019 unter anderem in die Wohnungen des heutigen Bayern-München-Spielers Eric Maxim Choupo-Moting und des brasilianischen Fußballstars Thiago Silva eingedrungen zu sein und ihnen teure Uhren und Taschen gestohlen zu haben. Der Gesamtschaden wird auf 4,2 Millionen Euro geschätzt.
182 weitere Gräber an Internat für Kinder kanadischer Ureinwohner gefunden
In Kanada sind auf dem Gelände eines ehemaligen Internats für Kinder von Ureinwohnern weitere 182 anonyme Gräber gefunden worden. Experten stießen bei Suchaktionen an der Saint Eugenes Mission School im westkanadischen Crankbrook vermutlich auf die sterblichen Überreste von Schülern des Internats, wie die dortige indigene Gemeinschaft am Mittwoch mitteilte. Die Wut über die Entdeckungen ist groß, erneut gingen in Kanada zwei katholische Kirchen in Flammen auf.
Früherer US-Verteidigungsminister Rumsfeld im Alter von 88 Jahren gestorben
Der ehemalige US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren im US-Bundesstaat New Mexico, wie seine Familie am Mittwoch mitteilte. Rumsfeld war von 1975 bis 1977 Pentagon-Chef und hatte das Amt dann nochmals von 2001 bis 2006 unter dem damaligen Präsidenten George W. Bush inne.
Teenagerin Mboma nach 400-m-Gala große Tokio-Favoritin
Mit der siebtbesten Zeit einer Frau über 400 m in der Leichtathletik-Geschichte hat sich die Teenagerin Christine Mboma aus Namibia zur Topfavoritin für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) über die Stadionrunde aufgeschwungen. In 48,54 Sekunden pulverisierte die 18-Jährige beim Meeting in Bydgoszcz die bisherige Weltjahresbestzeit von Rio-Olympiasiegerin Shanae Miller-Uibo (Bahamas) um 0,54 Sekunden und verbesserte zudem ihren eigenen Juniorinnen-Weltrekord sogar um 0,68 Sekunden.
RKI: Delta-Anteil an neuen Corona-Infektionen erneut verdoppelt
Die besonders ansteckende Delta-Variante des Coronavirus ist auch in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Der Anteil der Ansteckungen mit der zuerst in Indien festgestellten Variante an allen Corona-Neuinfektionen verdoppelte sich in der dritten Juniwoche erneut, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwochabend mitteilte. Die Experten gehen davon aus, dass Delta spätestens in dieser Woche zum dominierenden Virusstamm in Deutschland wird.
Verurteilung von Bill Cosby wegen sexuellen Missbrauchs aufgehoben
Bill Cosby ist ein freier Mann: Ein US-Gericht hat die Verurteilung des früheren Fernsehstars wegen sexuellen Missbrauchs aufgehoben. Der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates Pennsylvania erklärte die Verurteilung des 83-Jährigen am Mittwoch für ungültig und ordnete seine Entlassung aus dem Gefängnis an. Zu Begründung erklärten die Richter, Cosby sei ein fairer Prozess verweigert worden.
Verurteilung von Ex-Fernsehstar Bill Cosby wegen sexuellen Missbrauchs aufgehoben
Ein US-Gericht hat die Verurteilung des früheren Fernsehstars Bill Cosby wegen sexuellen Missbrauchs aufgehoben. Der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates Pennsylvania erklärte die Verurteilung des 83-Jährigen am Mittwoch für ungültig und ordnete seine Entlassung aus dem Gefängnis an.
Zahl der Corona-Neuinfektionen in Portugal auf höchstem Stand seit Mitte Februar
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Portugal hat den höchsten Stand seit Mitte Februar erreicht. Binnen 24 Stunden wurden 2362 neue Fälle verzeichnet, wie die Gesundheitsbehörden am Mittwoch mitteilten. Mehr als die Hälfte davon entfiel auf die Hauptstadtregion Lissabon. Auch die Zahl der Corona-Patienten steigt in Portugal an. Den Daten zufolge gehen die meisten Infektionen in dem Land inzwischen auf die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus zurück.
Putins telefonische Fragerunde Ziel von Cyberangriffen
Eine im Fernsehen übertragene telefonische Fragerunde mit Russlands Präsident Wladimir Putin ist Ziel von Cyberangriffen geworden. Das berichtete der staatliche Sender Rossija 24, der die Veranstaltung am Mittwoch übertrug. Bei der jährlichen Fragerunde beantwortet Putin Fragen von Bürgern aus dem ganzen Land. In diesem Jahr kam es während der fast vierstündigen Veranstaltung wiederholt zu Verbindungsproblemen, insbesondere bei Anrufen aus abgelegenen Regionen.
400-m-Weltmeisterin Naser wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt
400-m-Weltmeisterin Salwa Eid Naser (23) aus Bahrain ist wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regularien für zwei Jahre gesperrt worden und wird damit die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) verpassen. Das teilte der Internationale Sportgerichtshof CAS am Mittwoch nach Abschluss des Berufungsverfahrens mit.
UN-Konferenz berät über Gleichstellung von Frauen
Auf einer UN-Konferenz in Paris haben Vertreter der Weltgemeinschaft über Schritte zur Gleichstellung von Frauen und Männern beraten. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sagte am Mittwoch bei dem "Generation Equality Forum", es gebe weltweit noch "enorm viele diskriminierende Gesetze", die geändert werden müssten. Zudem seien Frauen in der Digital-Branche und im Bereich der künstlichen Intelligenz unterrepräsentiert.
Zahl der Todesopfer nach Hauseinsturz in Florida auf 16 gestiegen
Nach dem Teileinsturz eines Hochhauses in Florida ist die Zahl der Toten auf 16 gestiegen. Zuletzt wurden in den Trümmern des Gebäudes in der Stadt Surfside vier weitere Leichen geborgen, wie die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava, am Mittwoch sagte. Knapp eine Woche nach der Katastrophe werden demnach weiterhin noch 147 Menschen vermisst. Es wird deswegen befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch stark ansteigen wird.
Militär-Junta in Myanmar lässt tausende festgenommene Demonstranten frei
Die Militär-Junta in Myanmar hat zahlreiche Menschen freigelassen, die seit Anfang Februar bei Protesten gegen den Militärputsch festgenommen worden waren. Landesweit seien 2296 Menschen freigekommen, teilte die Junta am Mittwochabend mit. Unter den Freigelassenen waren auch mehrere Journalisten, die wegen ihrer Berichterstattung über die Proteste hinter Gittern saßen.
Steinmeier zu Staatsbesuch in Israel eingetroffen
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seinen Staatsbesuch in Israel begonnen. Steinmeier landete am Mittwoch in Tel Aviv, wie die Nachrichtenagentur AFP aus seinem Umfeld erfuhr. Dort wollte das Staatsoberhaupt unter anderem den deutschen Verdienstorden an vier Menschen für ihr Engagement für das deutsch-israelische Verhältnis verleihen, unter ihnen der Schriftsteller David Grossmann.
Pogacar gewinnt erstes Tour-Zeitfahren
Titelverteidiger Tadej Pogacar hat das erste Einzelzeitfahren der 108. Tour de France gewonnen und seine Favoritenstellung unterstrichen. Der 22-Jährige vom Team UAE Emirates sorgte am Mittwoch auf dem 27,2 km langen Kurs zwischen Change und Laval in 32:00 Minuten für die Bestzeit. Zweiter wurde der Schweizer Europameister Stefan Küng (Groupama-FDJ/+ 0:19 Minuten) vor Jonas Vingegaard aus Dänemark (Jumbo-Visma/+ 0:27).
Putin hofft auf niedrigere Preise für Obst und Gemüse
Hunderte Jugendliche auf Mallorca in Corona-Quarantäne
Nach einem Corona-Ausbruch unter Schülerinnen Schülerund Schülern auf Mallorca befinden sich dort hunderte Jugendliche in Quarantäne. Allein in dem zur Isolierstation umfunktionierten Hotel "Palma Bellver" waren am Mittwoch mindestens 249 Schülerinnen und Schüler untergebracht, wie die Regionalregierung mitteilte. Ein Viertel von ihnen sei positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das "Palma Bellver" wird inzwischen in der Öffentlichkeit als "Hotel Covid" bezeichnet.
US-Verteidigungsminister Austin würdigt deutschen Einsatz in Afghanistan
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat nach dem Bundeswehr-Abzug aus Afghanistan den Einsatz Deutschlands in dem Land gewürdigt. "Während wir den Nato-Einsatz dort beenden, erinnern wir uns an unsere gemeinsamen Opfer, unter anderem deutsche und amerikanische Soldaten, die den höchsten Preis gezahlt haben", sagte Austin am Mittwoch bei einem Treffen mit Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) im Pentagon. "Wir reden heute über gemeinsamen Bemühungen bei unserer Zusammenarbeit für anhaltenden Frieden und Sicherheit."
EU gibt im "Würstchen-Krieg" mit Großbritannien nach
Die EU-Kommission hat im Streit mit Großbritannien um Handelsregeln für Nordirland nach dem Brexit nachgegeben. Die "Gnadenfrist" für die die Anwendung von Bestimmungen für die Einfuhr von gekühlten Fleischwaren wie Würstchen in die britische Provinz werde um drei Monate bis zum 30. September verlängert, sagte EU-Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic am Mittwoch. Die EU stelle London damit aber "keinen Blankoscheck" aus. Die Ausnahme sei an "strenge Bedingungen" geknüpft.
Britische Regierung rät Fußball-Fans von Reisen zu EM-Viertelfinale nach Rom ab
Die britische Regierung hat Fußball-Fans von einer Reise nach Rom für das EM-Viertelfinalspiel zwischen England und der Ukraine am Samstag abgeraten. Die italienischen Gesundheitsvorkehrungen schrieben eine fünftägige Quarantäne für Reisende aus Großbritannien vor. Britische Fans würden daher das Spiel verpassen. Ein Aufenthalt in Italien würde laut der britischen Regierung zudem eine zehntägige Quarantäne nach der Rückkehr der Fans bedeuten.
Putin wirft USA Verwicklung in Zwischenfall im Schwarzen Meer vor
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den USA vorgeworfen, in den Vorfall zwischen russischen Streitkräften und der britischen Marine im Schwarzen Meer in der vergangenen Woche verwickelt gewesen zu sein. "Es handelte sich dabei um eine Provokation", sagte Putin am Mittwoch während seiner jährlichen Fragestunde im Fernsehen. "Nicht nur die Briten, auch die Amerikaner waren daran beteiligt." Moskau habe am Tag des Vorfalls ein "US-Aufklärungsflugzeug" in dem Gebiet gesichtet.