Letzte Nachrichten
Kein erhöhtes Risiko bei Corona-Testkonzert in Paris
Ein Corona-Testkonzert mit fast 4000 Menschen in Paris hat kein erhöhtes Infektionsrisiko ergeben. Das teilte die Pariser Krankenhausgesellschaft Assistance publique-Hôpitaux de Paris (AP-HP) am Donnerstag nach Auswertung der Daten mit. Die Ansteckungen unter den Konzertbesuchern seien ähnlich hoch gewesen wie bei einer Vergleichsgruppe, die nicht teilgenommen hatte, hieß es.
Bericht: Schwere Sicherheitsmängel bei IT-Systemen der Parteien
Ein zur Fraunhofer-Gesellschaft gehörendes Institut hat einem Bericht zufolge die Sicherheit der IT-Systeme deutscher Parteien geprüft und dabei schwere Mängel entdeckt. Es gebe "zahlreiche schwerwiegende Schwachstellen", berichtete die "Wirtschaftswoche" am Donnerstag aus ihrer aktuellen Ausgabe unter Berufung auf einen Brief des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft an die Parteispitzen. Darin heiße es: "E-Mails können abgefangen, Daten gestohlen, gelöscht oder verfälscht werden", und das teilweise wohl mit geringem Aufwand.
Regierungskritischer türkischer Journalist Erk Acarer in Berlin angegriffen
Nach einem tätlichen Angriff auf den in Berlin im Exil lebenden türkischen Journalisten Erk Acarer ermittelt der Staatsschutz der Polizei. Acarer sei am Mittwochabend im Hinterhof seines Wohnhauses im Bezirk Neukölln von drei Männern attackiert und verletzt worden, erklärte die Polizei in der Hauptstadt am Donnerstag. Das Opfer selbst verdächtigte türkische "Sicherheitskräfte", Politiker und Journalisten in Deutschland reagierten empört und besorgt.
Vorarbeiten für erneute Untersuchung des "Estonia"-Untergangs angelaufen
Fast drei Jahrzehnte nach dem Untergang der "MS Estonia" in der Ostsee sind die Vorarbeiten für eine erneute Untersuchung der Unglücksursache angelaufen. Zwei Schiffe aus Schweden und Estland traten am Donnerstag die Fahrt zu dem Wrack der am 28. September 1994 gesunkenen Fähre an. Die Besatzungen sollen die Bedingungen für eine erneute Untersuchung prüfen.
Israels Armee reißt Haus der Familie von mutmaßlichem palästinensischen Attentäter ab
Die israelische Armee hat das Haus einer palästinensischen Frau abgerissen, weil der von ihr getrennt lebende Ehemann beschuldigt wird, einen jüdischen Studenten im besetzten Westjordanland erschossen zu haben. Über Nacht hätten Soldaten "das Haus des Terroristen" in der Ortschaft Turmus Aja nordöstlich von Ramallah abgerissen, sagte ein Armeesprecher am Donnerstag. In dem Haus lebte die Frau des Beschuldigten Montasser Schalabi mit drei ihrer sieben Kinder. Die Familie hat auch die US-Staatsbürgerschaft.
Landgericht Leipzig: Negativzinsen von Sparkasse sind zulässig
Von der Sparkasse Vogtland erhobene Negativzinsen auf Girokonten für Neukunden und das Kontomodell wechselnde Bestandskunden sind zulässig. Das entschied das Landgericht in einem am Donnerstag verkündeten Urteil. Es wies damit eine Klage der Verbraucherzentrale Sachsen gegen ein von der Sparkasse eingeführtes sogenanntes Verwahrentgelt weitestgehend ab. Einzig für ein Kontomodell für Schüler und Studenten, das mit kompletter Gebührenfreiheit beworben werde, dürfe kein Verwahrentgelt erhoben werden.
Veltins verzeichnet trotz Corona-Pandemie höheren Bierabsatz
Die Biermarke Veltins hat trotz der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2021 rund 1,55 Millionen Hektoliter Bier produziert und damit 3,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. "Unser Vertrauen in den Biermarkt hat uns zur Offensivstrategie in Pandemiezeiten motiviert", erklärte der Veltins-Generalbevollmächtigte Michael Huber am Donnerstag. "Wir sind mit unserem Ausstoßzuwachs zufrieden, zumal wir damit an die Geschäftszahlen des Vor-Pandemiejahres anknüpfen".
Gesundheitsnotstand in Tokio voraussichtlich auch während Olympischer Spiele
Wegen wachsender Corona-Fallzahlen hat Japans Regierung einen Gesundheitsnotstand für Tokio verhängt, der voraussichtlich auch während der gesamten Olympischen Sommerspiele in der japanischen Hauptstadt gilt. "Wir werden einen Notstand in Tokio verkünden", sagte Japans Regierungschef Yoshihide Suga am Donnerstag. Die Maßnahme solle bis zum 22. August dauern. Die Olympischen Spiele finden vom 23. Juli bis zum 8. August statt.
Europäische Zentralbank einigt sich laut Medienberichten auf neue Strategie
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich laut Medienberichten auf eine neue Strategie im Umgang mit der Inflation geeinigt. EZB-Präsidentin Christine Lagarde und Vizepräsident Luis de Guindos werden die Details der neuen Strategie am Donnerstag (14.30 Uhr) vorstellen, wie die EZB mitteilte. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete, das EZB-Direktorium habe sich auf ein neues Inflationsziel geeinigt: statt "unter, aber nahe zwei Prozent" heiße es nun schlicht "zwei Prozent".
Real-Ikone Sergio Ramos wechselt zu PSG
Die Real-Madrid-Ikone Sergio Ramos (35) wechselt endgültig zum französischen Fußball-Spitzenklub Paris St. Germain. Das verkündete PSG am Donnerstag. Der Spanier, der 16 Jahre in Diensten der Madrilenen stand, unterschrieb einen Zweijahresvertrag in Paris.
EU: 875-Millionen-Euro-Geldbuße gegen VW und BMW
Die EU-Kommission in Brüssel hat im Kartellverfahren gegen fünf deutsche Autohersteller Geldbußen in Millionenhöhe verhängt. Volkswagen zahlt rund 502 Millionen Euro, BMW rund 373 Millionen Euro, wie die Kommission am Donnerstag mitteilte. Alle Unternehmen räumten demnach ihre Kartellbeteiligung ein und stimmten einem Vergleich zu; es ging um Absprachen über Technologien zur Abgasreinigung von Dieselautos.
Tencent schickt minderjährige Gamer nachts per Gesichtserkennung ins Bett
Der chinesische Tech-Gigant Tencent will Kinder, die heimlich nach Mitternacht noch Computer spielen wollen, nun per Gesichtserkennung entlarven und ins Bett schicken. Alle Spieler, die nachts eingeloggt sind, werden seit dieser Woche einer Gesichtskontrolle unterzogen, wie Tencent mitteilte. "Kinder, legt Eure Handys weg und geht schlafen", schrieb das Unternehmen in Online-Netzwerken.
Impfstofflieferung soll Corona-Ausbruch in Sydney eindämmen
Im Kampf gegen die Ausbreitung der Delta-Variante in Sydney hat Australiens Regierungschef Scott Morrison die Lieferung von 300.000 Corona-Impfdosen zugesagt. Die Lage in Australiens größter Stadt sei "sehr ernst", sagte Morrison am Donnerstag. Er rief die fünf Millionen Einwohner auf, auch in der dritten Woche des Lockdowns in der Stadt weiter die Regeln zu beachten und möglichst zu Hause zu bleiben.
Unterschiedliche Noten aus dem Ausland für deutschen Umgang mit Pandemie-Phasen
Im Ausland wird die Art und Weise, wie Deutschland mit den einzelnen Phasen der Corona-Pandemie umgegangen ist, höchst unterschiedlich bewertet: Während der ersten Welle im Frühjahr 2020 wurde das Krisenmanagement überwiegend als "effizient und vorbildlich" wahrgenommen, wie die am Donnerstag vorgestellte Studie "Außenblick" zum internationalen Blick auf Deutschland ergab.
Taliban-Kämpfer umzingeln Provinzhauptstadt Kala-i-Naw nach Angriff
Nach einem Angriff auf die afghanische Provinzhauptstadt Kala-i-Naw und heftigen Kämpfen mit den Regierungstruppen haben die Taliban die Stadt umzingelt. Taliban-Kämpfer durchstreiften Kala-i-Naw im Nordwesten Afghanistans am Donnerstag auf Motorrädern. Nach Angaben einer Vertreterin des Provinzrats von Badghis, Sia Gul Habibi, stehen alle Bezirke unter der Kontrolle der Islamisten. "Die Menschen haben große Angst", sagte sie.
Deutschland: Getrübte Stimmung bei Startup-Unternehmen
Die Stimmung unter Startup-Unternehmen in Deutschland hat sich eingetrübt. Nur noch 39 Prozent der Jungunternehmen sahen in den vergangenen zwei Jahren eine Verbesserung der Lage für Startups, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab. 35 Prozent werteten die Lage als unverändert, jedes fünfte Startup sieht eine Verschlechterung der Lage. Vor einem Jahr sprachen noch 47 Prozent von einer verbesserten Lage, lediglich acht Prozent sahen eine Verschlechterung.
Offiziell: Corona-Notstand in Tokio während Olympia
Am Tag der Ankunft von IOC-Präsident Thomas Bach in Tokio ist zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August) der vierte Corona-Notstand für die Metropole ausgerufen worden. "Wir werden den Notstand in Tokio einführen", teilte Japans Premierminister Yoshihide Suga am Donnerstag mit. Damit werden auch die ersten Geisterspiele der olympischen Geschichte immer wahrscheinlicher.
Vier weitere Verdächtige nach Einbruch in Grünes Gewölbe identifiziert
Im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe in Dresden haben die Ermittler vier weitere Tatverdächtige identifiziert. Es handelt sich um vier Männer im Alter zwischen 24 und 37 Jahren, gegen die wegen des Verdachts der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl ermittelt wird, wie die Polizei in Dresden am Donnerstag mitteilte.
Hausärzteverband nennt Debatte um Aufhebung der Maskenpflicht "verfrüht"
Der Vorsitzende des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, hat die derzeitige Debatte um eine Aufhebung der Maskenpflicht kritisiert. "Anstatt ständig über neue Themen zu spekulieren, sollten sich lieber alle bemühen, der Impfkampagne den richtigen Schwung zu verleihen", sagte Weigeldt der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Donnerstag. "Die Maskendiskussion halte ich beispielsweise für verfrüht."
2020 erneut deutliche Zunahme der Waldzerstörung in Kolumbien
Der Verlust an Waldflächen in Kolumbien hat im vergangenen Jahr erneut deutlich zugenommen. 2020 sei acht Prozent mehr Wald zerstört worden als im Vorjahr, teilte das Umweltministerium in Bogotá am Mittwoch (Ortszeit) mit. Mehr als 1700 Quadratkilometer Wald, eine Fläche so groß wie Bogotá, gingen demnach verloren. Rund 64 Prozent der Waldbrände und Abholzungen betrafen demnach den Amazonas-Regenwald, den größten tropischen Regenwald der Welt.
Händler rechnen mit Lieferengpässen und Preiserhöhungen wegen Engpässen im Frachtverkehr
Aufgrund weltweiter Engpässe im Frachtverkehr rechnen Händler in Deutschland mit Lieferengpässen und Preiserhöhungen. "Wir haben große Schwierigkeiten, Frachtkapazitäten für unsere Bestellungen auf den Schiffen zu bekommen", sagte der Chef des Textildiscounters Kik, Patrick Zahn, dem "Handelsblatt" am Donnerstag. "In der wichtigsten Zeit des Jahres fehlt uns die Ware". Auch die Preise für den Transport von Fracht stiegen demnach an.
Scholz will private mit gesetzlicher Pflegeversicherung zusammenlegen
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will als ersten Schritt hin zu einer Bürgerversicherung die private mit der gesetzlicher Pflegeversicherung zusammenlegen. Das Ziel sei eine Pflege-Vollversicherung, sagte der Bundesfinanzminister in einem am Donnerstag veröffentlichten Gespräch mit der Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele. Die Pflegeversicherung soll nur der Einstieg sein, auch für die Krankenversicherung will Scholz im Fall einer Regierungsbeteiligung perspektivisch einen Einstieg in die Bürgerversicherung.
Im Mai nur rund ein Drittel der Betten in Hotels und Pensionen belegt
In Deutschlands Hotels und Pensionen standen wegen der Corona-Einschränkungen auch im Mai viele Betten leer. Die Zahl der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste lag bei 14,3 Millionen, das war nur etwa ein Drittel der Übernachtungen im Mai 2019, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Mai 2020 hatte es sogar noch schlechter ausgesehen.
Dubais Hafenbehörde gibt Entwarnung nach Feuer auf Containerschiff
Nach einer Explosion und einem Feuer auf einem Containerschiff im Hafen von Dubai hat die Hafenbehörde Entwarnung gegeben. Alle notwendigen Maßnahmen seien ergriffen worden, "um sicherzustellen, dass der normale Schiffsverkehr im Hafen ohne Unterbrechung weiterläuft", erklärte die Behörde am Donnerstagmorgen. Wie die Pressestelle des Emirats mitteilte, wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Demnach gab es keine Verletzten.
ZDF: 15,52 Millionen sehen Englands Finaleinzug
Das ZDF hat am Mittwochabend mit seiner Live-Übertragung vom zweiten EM-Halbfinale zwischen England und Dänemark (2:1 n.V.) eine hervorragende Quote erzielt. Durchschnittlich 15,52 Millionen Zuschauer verfolgten den ersten Finaleinzug der Briten bei einer EM vor den Fernsehern, dies entsprach einem Marktanteil von 56,0 Prozent.
Deutsche Exporte klettern im Mai nur ganz leicht
Die deutschen Exporte haben im Mai gegenüber dem Vormonat April leicht zugelegt und lagen fast wieder auf Vorkrisenniveau. Der Wert der Ausfuhren von Waren made in Germany betrug im Mai 109,4 Milliarden Euro, das waren 0,3 Prozent mehr als im April, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Damit lagen die Exporte nur 0,3 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem letzten Monat vor Beginn der Corona-Einschränkungen in Deutschland. Die Importe stiegen von April bis Mai deutlich kräftiger, nämlich um 3,4 Prozent, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Der Wert lag im Mai bei 97,1 Milliarden Euro und damit um 9,4 Prozent über Vorkrisenniveau. Im Vorjahresvergleich stiegen die Exporte um 36,4 Prozent und die Importe um 32,6 Prozent. Dieser Anstieg begründet sich vor allem durch das niedrige Niveau im Frühjahr 2020, wie die Statistiker hervorhoben. (K. Berger--BTZ)
Ifo: Materialmangel in der Baubranche verschärft sich
Deutschlands Bauunternehmen leiden immer stärker unter Materialmangel und steigenden Einkaufspreisen: In Umfragen des Ifo-Instituts in München berichteten 95,2 Prozent der Befragten im Juni von steigenden Einkaufspreisen in den vorangegangen drei Monaten. "Die Probleme sind vielfältig und haben sich gegenüber dem Vormonat nochmals verschärft", erklärte Felix Leiss vom Ifo-Institut am Donnerstag. Im Hochbau meldeten demnach 50,4 Prozent der Betriebe Beeinträchtigungen durch Lieferverzögerungen. Im Mai waren es 43,9 Prozent gewesen und im April 23,9 Prozent. Im Tiefbau berichteten im Juni 40,5 Prozent der Befragten von Problemen bei der Beschaffung. Auch das ist laut Ifo ein spürbarer Anstieg gegenüber dem Vormonat, als es 33,5 Prozent waren. Im März sei im Tiefbau mit 2,9 Prozent kaum von Lieferproblemen die Rede gewesen. "Die Versorgung mit Schnittholz ist immer noch ein großes Thema auf den deutschen Baustellen. Aber auch erdölbasierte Baustoffe sind knapp", erklärte Leiss. "So fehlt es vielerorts an synthetischen Dämmmaterialien, Kanalgrundrohren und anderen Kunststoffteilen." Dazu kämen die Lieferprobleme und Preissteigerungen beim Stahl. (I. Johansson--BTZ)
Wohnfläche je Einwohner erhöht sich in Deutschland weiter
Die Zahl der Wohnungen und auch die Wohnfläche pro Einwohnerin oder Einwohner haben sich im vergangenen Jahr in Deutschland weiter erhöht. Ende 2020 wurden 42,8 Millionen Wohnungen hierzulande gezählt, das waren rund 291.000 oder 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Wohnfläche je Wohnung betrug Ende 2020 im Durchschnitt 92 Quadratmeter. Pro Einwohnerin oder Einwohner waren es 47,4 Quadratmeter.
Pannenhelfer wird in Thüringen unter Sattelzug eingeklemmt und stirbt
Ein Pannenhelfer ist auf der Autobahn 4 bei Gotha in Thüringen unter einer Sattelzugmaschine eingeklemmt worden und gestorben. Der 46 Jahre alte Mitarbeiter eines Abschleppdienstes wollte am Mittwoch mit einem Kollegen ein Pannenfahrzeug vom Standstreifen bergen, wie die Thüringer Autobahnpolizei am Donnerstag mitteilte. Bei den Bergungsarbeiten sei der Mann eingeklemmt worden.
Feuerwehr: 80-Jährige stirbt nach einem Bad in der Ostsee
Eine 80-Jährige ist in Mecklenburg-Vorpommern nach einem Bad in der Ostsee gestorben. Ein Rettungsschwimmer am Strand von Kloster auf der Insel Hiddensee hatte am Mittwochnachmittag einen leblosen Körper im Wasser entdeckt, wie die Polizei in Neubrandenburg am Donnerstag mitteilte.
Deutsche Exporte erreichen im Mai fast wieder Vorkrisenniveau
Die deutschen Exporte haben im Mai fast wieder ihr Vorkrisenniveau erreicht. Der Wert der Ausfuhren von Waren made in Germany betrug 109,4 Milliarden Euro, er lag damit nur 0,3 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem letzten Monat vor Beginn der Corona-Einschränkungen in Deutschland. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnte aber am Donnerstag, anhaltende Lieferengpässe drohten den Außenhandel auszubremsen.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 5,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Donnerstagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei 5,2 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Wochenende war der Wert erstmals seit langem unter fünf gesunken. Am Sonntag und Montag lag er dann wieder bei fünf, am Dienstag erneut bei 4,9 und am Mittwoch bei 5,1.