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Tschechiens fünfter Coronafall "skandalös" - NOK startet Untersuchung
"Skandalös" und "amateurhaft": Die tschechische Olympia-Delegation hat bereits den fünften Coronafall zu beklagen und will der Ursache für diese Häufung nun mit einer Untersuchung auf den Grund gehen. Beachvolleyballerin Marketa Nausch-Slukova wurde positiv getestet und kann mit ihrer Partnerin Barbora Hermannova nicht an den Spielen in Tokio teilnehmen. Das bestätigte das Nationale Olympische Komitee der Tschechen am Donnerstag.
Deutsche Umwelthilfe kritisiert Online-Elektrohandel für "katastrophale" Sammelleistung
Fünf Jahre nach Einführung der Rücknahmepflicht von Elektroschrott für Händler hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den Onlinehandel für seine "katastrophale" Sammelleistung kritisiert. "Noch immer machen es insbesondere viele Onlinehändler den Verbraucherinnen und Verbrauchern schwer, alte Elektrogeräte zurückzugeben", erklärte die stellvertretende Geschäftsführerin Barbara Metz am Donnerstag. Die Umwelthilfe forderte eine Überarbeitung des Elektrogesetzes und mehr Transparenz bei der Sammelleistung der Händler.
Menschenrechtsaktivisten verklagen Frankreich wegen Polizeikontrollen
Amnesty International und fünf weitere Menschenrechtsorganisationen haben den französischen Staat wegen "diskriminierender Identitätskontrollen" dunkelhäutiger Menschen durch die Polizei verklagt. Der Sammelklage beim Staatsrat als oberstem Verwaltungsgericht schloss sich unter anderem auch Human Rights Watch an, wie die Organisationen am Donnerstag in Paris mitteilten.
Wetterdienst: Unwetter an vielen Orten "mindestens Jahrhundertereignis"
Bei der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands fiel nach einer ersten ausführlicherer Bewertung des Deutschen Wetterdienst (DWD) binnen Stunden oder Tagen häufig doppelt so viel Regen wie sonst üblichweise im ganzen Monat Juli. Die Unwetterlage der vergangenen Woche sei in vielen Gegenden "mindestens als Jahrhundertereignis" einzustufen, hieß es einem am Donnerstag in Offenbach vom DWD veröffentlichten Sonderbericht zu den Eregnissen. Vielfach sei diese Marke sogar noch "sehr deutlich überschritten" worden.
Warnungen vor Missbrauch der Flutkatastrophe durch Querdenken-Bewegung
Aus der Politik mehren sich die Warnungen vor einem Missbrauch der Flutkatastrophe durch die Querdenken-Szene. "Ich kann das nur mit Abscheu zur Kenntnis nehmen, dass man hier versucht, aus dem Leid von Menschen Nutzen zu ziehen", sagte der Parlamentarische Innenstaatssekretär Günter Krings (CDU) am Donnerstag den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Unterdessen verbot das rheinland-pfälzische Soziallandesamt ein offenbar von Querdenkern-Anhängern betriebenes Familienzentrum im vom Unwetter betroffenen Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Merkel warnt Russland vor politischer Instrumentalisierung von Nord Stream 2
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Russland davor gewarnt, die Gas-Pipeline Nord Stream 2 als politisches Druckmittel gegen die Ukraine einzusetzen. Sanktionen gegen Russland seien eine "Möglichkeit, von der ich nicht Gebrauch machen möchte, aber die wir immer haben", sagte Merkel am Donnerstag bei ihrer Pressekonferenz in Berlin. "Das heißt also nicht, dass wir vollkommen wehrlos sind von unserer Seite." Erleichtert zeigte sich Merkel darüber, dass der Streit mit den USA über die Pipeline nun beigelegt ist.
Energiewirtschaft: Neuer Rekordwert bei Produktion von Sonnenstrom im Juni
Im Juni 2021 ist soviel Sonnenstrom erzeugt worden, wie in keinem Monat zuvor. Insgesamt 7,8 Milliarden Kilowattstunden Strom wurden im vergangenen Monat durch Sonnenenergie gewonnen, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag erklärte. Um jedoch in Deutschland wie geplant bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen, müsse der Ausbau von Photovoltaik weiter an Tempo zulegen - ein Zubau von zehn Gigawatt pro Jahr sei notwendig, erklärte der BDEW weiter.
Kryptowährungen - Elon Musk setzt weiter auf den Bitcoin
Tesla-Chef Elon Musk hat sich gegen Vorwürfe verwahrt, er wolle den Bitcoin-Kurs manipulieren - und betont, dass er auf einen Erfolg der Kryptowährung setzt. Bei einer Online-Diskussion unter anderem mit Twitter-Gründer Jack Dorsey sagte Musk am Mittwoch, er glaube, das Digitalwährungen "die Macht des Individuums im Verhältnis zur Regierung" stärken könnten.
Plauder-App Clubhouse ist nun für jeden zugänglich
Die Talk-App Clubhouse hat jetzt für alle interessierten Nutzerinnen und Nutzer geöffnet: Jede und jeder weltweit "sollte Zugang zu sinnvollen Unterhaltungen haben", erklärten die Gründer Paul Davison und Rohan Seth am Mittwoch. Bislang war die App nur über eine Einladung eines aktiven Nutzers zugänglich.
Zollfahnder finden zwei vollautomatische Sturmgewehre bei Mann in Essen
Zollfahnder haben in der Wohnung eines Mannes in Köln zwei vollautomatische Sturmgewehre sowie nicht registrierte Pistolen ohne Seriennummern entdeckt. Wie das Zollfahndungsamt Essen am Donnerstag mitteilte, hatte sich der Mann durch eine Postsendung mit einem Laserzielgerät aus China verdächtig gemacht. Die Beamten rückten deshalb zu einer Razzia an. Dabei fanden sie zahlreiche illegale Waffen.
Quorum für Übernahme von Deutsche Wohnen durch Vonovia noch nicht erreicht
Auch der dritte Versuch des größten deutschen Wohnungskonzerns Vonovia, den Wettbewerber Deutsche Wohnen zu übernehmen, könnte scheitern. Nach Ablauf der Annahmefrist für Deutsche Wohnen-Aktien in der Nacht zum Donnerstag konnte Vonovia noch keine erfolgreiche Übernahme vermelden. Eine Vonovia-Sprecherin sagte: "Wir werden weitere Quoten bekommen. Es kann sein, dass das finale Ergebnis erst am Montagmorgen feststehen wird."
Zwei mutmaßlich in Norddeutschland entführte Männer wieder aufgetaucht
Zwei mutmaßlich in Schleswig-Holstein entführte Männer sind von allein wieder aufgetaucht. Sie seien am Mittwochabend an ihrer Anschrift angetroffen worden oder hätten sich selbst bei der Polizei gemeldet, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag in Lübeck mit. Den Ermittlern zufolge blieb der Fall nach Befragungen der Männer unklar.
Merkel räumt Versäumnisse bei Klimaschutz ein: "Nicht ausreichend viel passiert"
Kurz vor Ende ihrer Amtszeit hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Versäumnisse und Enttäuschungen in der Klimaschutz-Politik eingeräumt. Gemessen an dem Ziel, den weltweiten Klimaanstieg bis auf zwei Grad zu begrenzen, sei während ihrer Kanzlerschaft "nicht ausreichend viel passiert", sagte Merkel am Donnerstag in Berlin. Die Klima-Bewegung Fridays for Future kündigte neue Proteste an, auch Grünen-Chefin Annalena Baerbock drängte auf mehr konkretes Handeln.
Paris: Juden entsetzt über Gelben Stern bei Corona-Protesten
Der Rat der jüdischen Institutionen Frankreichs (Crif) hat sich entsetzt über die Nutzung des Gelben Sterns bei den jüngsten Protesten gegen die Corona-Maßnahmen gezeigt. Er sei "schockiert und empört über die Umdeutung und Verfälschung der Symbole der Judenverfolgung während des Zweiten Weltkriegs", erklärte der Rat am Mittwochabend in Paris. Im Parlament kam es unterdessen zu erregten Debatten über die Impf- und Testpflicht.
"Love always wins!": Hockey-Kapitänin Lorenz darf Regenbogenfarben bei Olympia tragen
Nike Lorenz, Kapitänin der deutschen Hockey-Frauen, darf während der Olympischen Spiele die Regenbogenfarben als Symbol für sexuelle Diversität tragen. Einem entsprechenden Antrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Deutschen Hockey-Bundes stimmte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Donnerstag zu. "Ich freue mich riesig, dass ich die Binde tragen kann", sagte Lorenz.
Olympia: Hockey-Kapitänin Lorenz darf Regenbogenfarben tragen
Nike Lorenz, Kapitänin der deutschen Hockey-Frauen, darf während der Olympischen Spiele die Regenbogenfarben als Symbol für sexuelle Diversität tragen. Einem entsprechenden Antrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Deutschen Hockey-Bundes stimmte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Donnerstag zu.
Warnungen vor Rechtsextremismus bei Gedenken an Breivik-Opfer in Norwegen
Norwegen hat der Opfer der Anschläge des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik in Oslo und Utöya vor zehn Jahren gedacht. Zur Erinnerung an die 77 Toten läuteten am Donnerstagmittag im ganzen Land die Kirchenglocken. Ministerpräsidentin Erna Solberg mahnte bei einer Zeremonie in Oslo zu einem entschlossenen Kampf gegen Intoleranz. Überlebende der Anschläge warnten vor der anhaltenden Gefahr durch Rassismus und Rechtsextremismus.
Solberg mahnt zehn Jahre nach Utöya Einsatz gegen Hass und Intoleranz an
In Norwegen ist am Donnerstag der Opfer der Anschläge des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik in Oslo und Utöya vor zehn Jahren gedacht worden. "Wir dürfen den Hass nicht unbeantwortet lassen", sagte Regierungschefin Erna Solberg bei einer Gedenkveranstaltung vor Überlebenden sowie Angehörigen der Opfer in Oslo. Seit den Anschlägen sei viel unternommen worden, um den Kampf der Sicherheitsbehörden gegen jede Form von Extremismus zu stärken.
RKI erwartet für Herbst und Winter Anstieg der Corona-Infektionszahlen
Das Robert-Koch-Institut (RKI) erwartet für den Herbst und Winter in Deutschland noch einmal einen Anstieg der Corona-Infektionszahlen und eine "fortgesetzte globale Zirkulation des Virus". Deutschland befinde sich mit den steigenden Impfquoten in der Übergangsphase vom pandemischen in ein endemisches Geschehen, erklärte das RKI am Donnerstag in Berlin. Wann dieser Übergang abgeschlossen sein werde, könne derzeit aber noch nicht genau vorausgesagt werden.
Zahl der Todesopfer durch Hochwasser in Rheinland-Pfalz auf 128 gestiegen
Mehr als eine Woche nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Toten dort auf 128 gestiegen. 155 weitere Menschen werden weiterhin vermisst, wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstag in einer Sondersitzung des Innenausschusses gemeinsam mit dem Klimaauschuss und dem Haushaltsausschuss in Mainz sagte. 764 Menschen wurden demnach verletzt.
VW-Chef will Ende für Förderung von bestimmten Antriebsarten
Volkswagen-Chef Herbert Diess hat für ein schnelles Ende staatlicher Förderungen für bestimmte Antriebsarten plädiert. "Elektroautos brauchen in wenigen Jahren keine staatlichen Kaufprämien mehr, denn dann sind sie in der Herstellung meistens nicht mehr teurer als ein Verbrenner", sagte Diess der "Wirtschaftswoche". Attraktiver werden E-Autos demnach, wenn alle Antriebsarten gleichermaßen gefördert würden.
Macron beruft in Späh-Affäre Krisensitzung in Paris ein
In der Späh-Affäre um die Schadsoftware Pegasus hat der französische Präsident Emmanuel Macron eine Krisensitzung der Regierung einberufen. Das Verteidigungskabinett in Paris befasst sich am Donnerstagvormittag unter Macrons Leitung mit "der Pegasus-Affäre und der Frage der Cybersicherheit", wie Regierungssprecher Gabriel Attal dem Radiosender France Inter sagte. Der Präsident nehme die Sache "sehr ernst".
Corona-Pandemie hat kaum Einfluss auf Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland
Die Corona-Pandemie hat die Jungendarbeitslosigkeit in Deutschland bisher kaum beeinflusst. Dies ist das Ergebnis einer Auswertung aktueller Daten der OECD, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag erklärte. Im Durchschnitt stieg die Arbeitslosigkeit von Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren in den OECD-Ländern im März 2020 um über 50 Prozent. In Deutschland konnte jedoch kaum ein Anstieg festgestellt werden.
Australiens Premier entschuldigt sich für langsame Impfkampagne
Australiens Premierminister Scott Morrison hat wegen der langsamen Impfkampagne gegen das Coronavirus um Entschuldigung gebeten. "Es tut mir Leid, dass wir die erhofften Zielmarken nicht erreichen konnten", sagte Morrison am Donnerstag. Die Behörden in der Metropole Sydney hatten zuvor angekündigt, dass es wegen des anhaltenden Anstiegs der Ansteckungszahlen wohl zu längerfristigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens kommen wird.
Montenegro beginnt mit Abzahlung von Kredit für von China gebaute Autobahn
Montenegro hat nach Angaben von Finanzminister Milojko Spajic eine erste Rate des chinesischen Kredits bezahlt, mit dem das Balkanland einen rund 40 Kilometer langen Autobahnabschnitt finanziert hat. Montenegro habe knapp 33 Millionen Dollar an die chinesische Exim-Bank überwiesen, sagte Spajic am Mittwoch der montenegrinischen Nachrichtenagentur Mina. Insgesamt beläuft sich der Kredit auf 944 Millionen Dollar (rund 800 Millionen Euro).
Nord Stream 2: Röttgen hält an sehr fragwürdiger Kritik fest
Der CDU-Politiker Norbert Röttgen hält auch nach der Einigung zwischen Deutschland und den USA über die umstrittene Gas-Pipeline Nord Stream 2 an seiner Kritik an dem Vorhaben fest. Dieses sei "nach wie vor falsch", sagte Röttgen am Donnerstag im Deutschlandfunk. Die Pipeline sei "eine politische Waffe" in der Hand des russischen Präsidenten Wladimir Putin und eine Bedrohung für die Eigenständigkeit der Ukraine.
Baerbock fordert Handeln statt Reden beim Klimaschutz
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock drängt auf konkretes Handeln statt bloßer Ankündigungen beim Klimaschutz. "Wir brauchen radikale Maßnahmen für heute", sagte sie am Mittwochabend im Online-Forum der "Frankfurter Rundschau". "Klimaschutz fällt nicht vom Himmel, sondern er muss auch gemacht werden."
Deutsche Bahn muss sieben Zugstrecken im Hochwassergebiet komplett neu bauen
Nach der Hochwasserkatastrophe im Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen muss die Deutsche Bahn sieben Strecken komplett neu bauen oder sanieren. "Das wird eine Mammut-Aufgabe", sagte eine Bahn-Sprecherin am Mittwoch im Deutschlandfunk. Das gesamte Ausmaß der Schäden sei noch nicht zu ermessen; der Konzern schätzt die Schäden allein an der Infrastruktur aktuell auf 1,3 Milliarden Euro; dazu komme der fehlende Umsatz, sagte die Sprecherin.
"Mansplaining": IOC-Vize Coates nach herablassendem Auftritt in der Kritik
IOC-Vizepräsident John Coates (71) hat sich im Anschluss an die Vergabe der Olympischen Spiele 2032 nach Brisbane den Zorn einiger Landsleute zugezogen. Coates wies seine Landsfrau Annastacia Palaszczuk, Premierministerin des australischen Bundesstaates Queensland, in dem in elf Jahren die Sommerspiele stattfinden, öffentlich zurecht. Nach seinem herablassenden Auftritt gegenüber der angesehenen Politikerin wurde Coates "Mansplaining" vorgeworfen.
Biden nominiert Witwe von Ted Kennedy als US-Botschafterin in Österreich
Victoria Kennedy soll neue US-Botschafterin in Österreich werden. Präsident Joe Biden habe die Witwe des verstorbenen US-Senators Ted Kennedy für den Posten nominiert, teilte das Weiße Haus am Mittwoch mit. Als neuen Botschafter in Kanada schlug Biden demnach den Geschäftsmann David Cohen vor. Neuer Botschafter in Slowenien soll nach dem Willen des Präsidenten die Anwältin Jamie Harpootlian werden. Die Personalien müssen noch vom Senat bestätigt werden.
Beachvolleyballerin Ludwig und Wasserspringer Hausding deutsche Fahnenträger
Rio-Olympiasiegerin Laura Ludwig und Rekord-Europameister Patrick Hausding tragen bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio die deutsche Fahne. Die Beachvolleyballerin aus Hamburg und der Wasserspringer aus Berlin, die jeweils an ihren vierten Sommerspielen teilnehmen, erhielten bei der Abstimmung unter Sportlern und Fans die meisten Stimmen. Das gab der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Donnerstag bekannt.
Witze über Holocaust: Tokio feuert Direktor der Eröffnungsfeier
Der Direktor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio ist wegen Witzen über den Holocaust entlassen worden. Das gab das Organisationskomitee einen Tag vor der Zeremonie bekannt. Der gefeuerte Kentaro Kobayashi, ein japanischer Comedian, hatte im Jahr 1998 in einer Show antisemitische Sprüche benutzt. Die Videos zirkulierten zuletzt verstärkt im Internet.