Letzte Nachrichten
Sephora kauft britische Online-Kosmetikhändler Feelunique
Die französische Parfümkette Sephora, Teil des Luxuskonzerns LVMH, kauft den britischen Online-Kosmetikhändler Feelunique. Dies sei der erste Schritt, um die Präsenz von Sephora in Großbritannien zu etablieren, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Eine Kaufsumme wurde nicht genannt, laut der britischen Presse will Sephora 132 Millionen Pfund (154 Millionen Euro) zahlen.
Gehackte US-Softwarefirma Kaseya nun in Besitz von Entschlüsselungsprogramm
Die von einem massiven Hackerangriff betroffene US-IT-Firma Kaseya ist in den Besitz eines Entschlüsselungsprogramms gelangt, um die von dem Angriff betroffenen Computersysteme wieder zum Laufen zu bringen. "Wir können bestätigen, dass Kaseya das Programm von einem Dritten bekommen hat", erklärte das Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit). Mehrere Teams seien im Einsatz, um den betroffenen Unternehmen bei der Wiederherstellung ihrer Systeme zu helfen.
Papst lässt sich bei Messe zum Welttag der Senioren vertreten
Weil er sich von seiner Operation erholen will, wird Papst Franziskus am Sonntag nicht die Messe zum Welttag der Großeltern im Petersdom leiten. "Es ist alles in Ordnung, der Papst setzt seine Rekonvaleszenz fort", teilte der Vatikan am Freitag mit. Der 84-Jährige werde dennoch zu Mittag am Fenster des Apostolischen Palastes das Angelus-Gebet sprechen.
EMA gibt Corona-Vakzin von Moderna für Zwölf- bis 17-Jährige frei
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna für Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren freigegeben. Die Anwendung des Impfstoffs in dieser Altersgruppe erfolge genauso wie bei Erwachsenen, teilte die in Amsterdam ansässige Behörde am Freitag mit. Das Bundesgesundheitsministerium sprach von einer "guten Nachricht". Bisher hatte nur der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer eine EU-weite Zulassung für diese Altersgruppe.
EMA gibt Corona-Impfstoff von Moderna für Zwölf- bis 17-Jährige frei
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna für Zwölf- bis 17-Jährige freigegeben. Dies gab die Behörde in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung bekannt. Bisher hatte nur der Impfstoff von Biontech/Pfizer eine EU-weite Zulassung für diese Altersgruppe.
Thüringer Landtag lehnt AfD-Misstrauensantrag gegen Ramelow ab
Der Thüringer Landtag hat ein von der AfD eingebrachtes Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) abgelehnt. Für den Antrag stimmten am Freitag in Erfurt in geheimer Abstimmung 22 Abgeordnete. Das entspricht der Anzahl der Sitze der AfD. Für ein erfolgreiches Votum wäre eine Zweidrittelmehrheit von 60 Stimmen erforderlich gewesen. Alle anderen Parteien hatten bereits zuvor erklärt, den Vorstoß abzulehnen.
USA bestellen 200 Millionen weitere Biontech/Pfizer-Impfdosen
Die USA haben 200 Millionen weitere Dosen des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer bestellt. Diese zusätzlichen Dosen sollen im Zeitraum zwischen Oktober und April ausgeliefert werden, wie die Unternehmen am Freitag in Mainz und New York mitteilten. Die Gesamtzahl der von der US-Regierung bei Biontech und Pfizer bestellten Impfdosen gegen das Coronavirus erhöht sich damit auf 500 Millionen.
Grüne bevorzugtes Opfer von Hass-Attacken in sozialen Netzwerken
Vor allem die Grünen sind laut einer Analyse des "Spiegel" Opfer von Hasskampagnen und Desinformations-Attacken in sozialen Netzwerken. Zwar seien auch andere Parteien betroffen, dem Magazin zufolge jedoch in deutlich geringerem Maße. Noch krasser sei der Unterschied bei den Angriffen auf die jeweiligen Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten, von denen sich überproportional viele gegen Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock richteten.
USA erheben Anklage gegen mutmaßliche chinesische Agenten
Wegen eines verdeckten Einsatzes gegen chinesische Dissidenten in den USA hat das US-Justizministerium Anklage gegen zwei weitere mutmaßliche chinesische Agenten erhoben. Laut der am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Anklage beteiligten sich die beiden an einer als "Fuchsjagd" bezeichneten illegalen Polizei-Aktion der Führung in Peking gegen im Ausland lebende Regierungskritiker.
Russische Zentralbank hebt Leitzins auf 6,5 Prozent an
Im Kampf gegen die Inflation und vor allem steigende Lebensmittelpreise hat die russische Zentralbank ihren Leitzins auf 6,5 Prozent angehoben. Wie die Bank am Freitag mitteilte, bewege sich die Inflation über dem erwarteten Niveau. Die russische Zentralbank strebt eine Inflation von vier Prozent an.
Philippinen genehmigen gentechnisch veränderten "goldenen Reis"
Die Philippinen haben am Freitag als erstes Land weltweit die kommerzielle Produktion von gentechnisch verändertem "goldenem Reis" genehmigt. Die staatlichen Regulierungsbehörden des Landes erteilten eine entsprechende Erlaubnis nach Prüfung der biologischen Sicherheit des Produkts, wie dessen Hersteller am Freitag mitteilten. Damit kann der Reis landesweit von den Bauern angebaut werden. Das Produkt könnte gegen Erblindung und Entwicklungsstörungen bei Kindern in Entwicklungsländern helfen.
Ansturm auf vom Laster gefallene Espresso-Kapseln im Elsass
Von einem Laster gefallene Espresso-Kapseln haben im französischen Grenzgebiet zu Deutschland einen Autobahn-Stau ausgelöst. Mehr als ein Dutzend Autofahrer bremsten, um hunderte Kapseln aufzusammeln, die bei dem elsässischen Ort Sierentz südwestlich von Straßburg auf der A35 verstreut lagen. "Angesichts der Kapsel-Preise haben sich die Leute gedacht: Wir greifen zu", sagte der Chef der zuständigen Autobahnmeisterei, Eric Chevallier, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Perfekt: BVB-Star Sancho für 85 Millionen zu ManUnited
Der Wechsel des englischen Fußball-Nationalspielers Jadon Sancho von Borussia Dortmund zu Manchester United ist perfekt. Das gab der BVB am Freitag bekannt. Der englische Rekordmeister zahlt für den Außenbahnspieler eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 85 Millionen Euro. Der 21-Jährige erhält einen Fünfjahresvertrag plus Option.
Australien verhindert Einstufung des Great Barrier Reef als gefährdetes Welterbe
Trotz des besorgniserregenden Zustands des größten Korallenriffs der Erde hat Australien eine Einstufung des Great Barrier Reef als gefährdetes Unesco-Weltnaturerbe verhindert. Das Welterbekomitee stimmte am Freitag bei einem virtuellen Treffen unter Vorsitz Chinas dafür, die Entscheidung über den Status des Riffs zu vertagen. Zuvor hatte sich Canberra in intensiver Lobbyarbeit dafür eingesetzt, dass das einzigartige Ökosystem, das vom Klimawandel bedroht ist, nicht als "gefährdet" gelistet wird.
Bayerische Kneipen dürfen Innenräume wieder öffnen
In Bayern dürfen Schankwirtschaften wie Kneipen und Bars ihre Innenräume vorerst wieder öffnen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in München gab am Freitag dem Eilantrag einer Wirtin aus Unterfranken statt. Die entsprechende Regelung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung werde vorläufig außer Vollzug gesetzt, erklärte er. (Az. 25 NE 21.1832)
Grüne fordern Abschiebestopp nach Afghanistan
Angesichts der sich dramatisch verschlechternden Sicherheitslage in Afghanistan haben die Grünen ihre Forderung nach einem Ende der Abschiebungen in das Land erneuert. "Die Bundesregierung muss Abschiebungen nach Afghanistan endlich stoppen", verlangten die flüchtlingspolitische Sprecherin Luise Amtsberg und der Außenpolitiker Omid Nouripour am Freitag. Hintergrund ist ein neuer Lagebericht des Auswärtigen Amts, der laut einem Bericht der "taz" die Situation in Afghanistan verharmlost.
Schweigeminute für Corona-Opfer bei Olympia-Eröffnungsfeier
Mit einer Schweigeminute ist während der Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele in Tokio der Opfer der Corona-Pandemie gedacht worden. Noch vor dem Einmarsch der Athleten erhoben sich am Freitag alle Anwesenden im olympischen Stadion. Allerdings waren zu der feierlichen Eröffnungszeremonie nur rund 950 ausgewählte Gäste zugelassen, unter ihnen war auch Kaiser Naruhito.
Aktionsbündnis Katastrophenhilfe erhält mehr als 36 Millionen an Flut-Spenden
Nach dem verheerenden Hochwasser in Westdeutschland hat das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe binnen einer Woche bereits rund 36,4 Millionen Euro an Spenden erhalten. "Eine solche Hilfsbereitschaft haben wir so noch kaum erlebt", erklärte Geschäftsführer Dominique Mann am Freitag in Bonn. In dem Bündnis haben sich das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die beiden kirchlichen Hilfswerke Caritas International und Diakonie Katastrophenhilfe sowie Unicef zusammengetan. Sie werden vom Fernsehsender ZDF unterstützt.
Deutschland: Kosten fürs Wohnen stieg 2020 massiv
Die finanziellen Belastungen fürs Wohnen sind in Deutschland im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Die Bürgerinnen und Bürger mussten im Durchschnitt über alle Landkreise und kreisfreien Städte 14,2 Prozent des regional verfügbaren Haushaltseinkommens für Miete und 19,6 Prozent für die Finanzierung einer Eigentumswohnung aufbringen, errechnete das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) für den Postbank Wohnatlas. 2019 hatten die Werte bei 13,4 Prozent beziehungsweise 17,0 Prozent gelegen. Wohnen sollte nicht mehr als 30 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens kosten, verwies die Postbank am Freitag auf eine gängige Faustformel. Demnach wäre 2020 laut den HWWI-Modellrechnungen in 363 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten der Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung für einen Durchschnittshaushalt finanzierbar gewesen. Ein Jahr zuvor waren es noch 379 Kreise und Städte gewesen. Für die Finanzierung einer Immobilie legte das HWWI einen Zinssatz von 2,45 Prozent, eine Anfangstilgung von vier Prozent und 20 Prozent Eigenkapital zu Grunde. Nebenkosten für Grunderwerbsteuer, Notar oder Umbauten wurden nicht berücksichtigt. In 38 Regionen, in denen immerhin ein Fünftel aller deutschen Haushalte lebt, müssen laut Wohnatlas durchschnittlich mehr als 30 Prozent des regional verfügbaren Einkommens für die laufende Kreditfinanzierung aufgewendet werden. Sehr hohe Belastungen von mehr als 40 Prozent ergeben sich demnach für München, Berlin, Frankfurt und Hamburg sowie die Landkreise Nordfriesland, Miesbach, Garmisch-Partenkirchen und Aurich. Die Mieten blieben laut HWWI überall unterhalb der 30-Prozent-Schwelle. Wer sich zum Kauf einer Wohnung oder Immobilie entschließe, "muss höhere monatliche Einkommensbelastungen hinnehmen als in der Vergangenheit. Diese Entwicklung beobachten wir besonders ausgeprägt in Ballungsräumen", sagte Eva Grunwald, Leiterin des Immobiliengeschäfts bei der Postbank. Die Unterschiede zwischen Kauf- und Mietbelastung fielen laut Wohnatlas besonders groß in München und Berlin aus. Mieter zahlten dort durchschnittlich rund 27 beziehungsweise 23 Prozent ihres Einkommens für ihre 70-Quadratmeter-Wohnung - Käufer mussten einen etwa doppelt so hohen Anteil einkalkulieren. In 54 Landkreisen und kreisfreien Städten, so die HWWI-Modellrechnung, waren dagegen Eigentümer gegenüber Mietern finanziell im Vorteil. Beispiele sind der Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt sowie der Kyffhäuserkreis und der Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen. "Wer sich allerdings für den Immobilienkauf in strukturschwachen Regionen entscheidet, der sollte das Objekt besonders gründlich auf Herz und Niere prüfen und auch einen möglichen künftigen Wertverlust einkalkulieren", wandte Postbank-Expertin Grunwald ein. Der Postbank Wohnatlas erscheint jährlich in mehreren Teilen. Analysiert wird der Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene. (N. Nilsson--BTZ) HNWEIS:Karikaturen sind meist eine bildliche Form der Satire, die sich als parteiische Kritik an bestehenden Werten oder politischen Verhältnissen versteht, bewusst übertreibt und charakteristische Züge eines Ereignisses oder einer Person verzerrt, um durch den aufgezeigten Kontrast zur Realität und die dargestellten Widersprüche den Betrachter der Karikatur zum Nachdenken zu bewegen.§ 3 Öffentliche Aufgabe der Presse Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe insbesondere dadurch, dass sie Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.Karikaturen der BERLINER TAGESZEITUNG werden nicht zur Diffamierung eingesetzt, sie sollen jedoch auch fragwürdige Dinge der Zeitgeschichte "beleuchten" und werden als überspitzter Hinweis der Presse an die Politik verstanden!
Angela Merkel, Asylanten und die kriminellen Clans
Nach 16 Jahren Kanzlerschaft stand Angela Merkel (66, CDU) zum letzten Mal der versammelten Hauptstadtpresse in der Bundespressekonferenz in Berlin Rede und Antwort. Diesmal verkündete die Kanzlerin eine historische Wende in ihrer Flüchtlingspolitik - diese bedeutet klar und deutlich: "Genug ist genug - Niemand will mehr Asylanten, sie kosten den deutschen Steuerzahler Milliarden, viele von ihnen sind Kriminelle und daher sollen sie bleiben, wo sie sind!" Merkels knallhartes Fazit: "Aber wir können sicherlich nicht alles, was in Afghanistan an Schwierigem passiert, jetzt als Deutschland wieder kompensieren." Denn: Nicht alle Probleme „können wir dadurch lösen, dass wir die Menschen aufnehmen“. Die Einsicht von Bundeskanzlerin kommt jedoch leider viel zu spät, kriminelle Clans terrorisieren Deutschland, ihre Namen sind den meisten deutschen Bundesbürgern bekannt: Abou-Chaker-Clan, Miri-Clan, Remmo-Clan, der Al-Zein-Großfamilie, der Kaval-Clan,Goman-Clan und die Familien Ali-Khan, Berjaoui und Chahrour - all diese Namen stehen für Kriminalität, all diese Namen entstammen Familien mit Migrationshintergrund - dagegen hilft nur eins, keine Asylanten mehr aufnehmen und kriminelle Clanmitglieder knallhart und ohne jede Rücksicht abschieben, aus Deutschland sowie zu deren Bekämpfung selbst auch den Bundesnachrichtendienst einsetzen! (P.Hansen--BTZ)
Erneut dutzende Tote nach Erdrutschen in Indien
In Indien sind bei Erdrutschen nach Monsun-Regenfällen erneut dutzende Menschen ums Leben gekommen. Bei Unglücken an drei verschiedenen Orten im Bezirk Raigad im westlichen Bundesstaat Maharashtra starben nach Angaben eines lokalen Behördenvertreters vom Freitag mindestens 36 Menschen. Demnach wurden 40 weitere noch vermisst. Das Militär half bei den Rettungsarbeiten rund 130 Kilometer südlich von Mumbai.
Auch Linkspartei dringt auf Kohleausstieg bis 2030
Neben den Grünen sowie neuerdings CSU-Chef Markus Söder dringt auch die Linkspartei auf ein Vorziehen des Kohleausstiegs auf 2030. "Wir müssen bei der Energiewende vorankommen, das heißt auch schneller aus der Kohle raus", sagte Parteichefin Janine Wissler am Freitag den Sendern RTL und n-tv. Das bislang vorgesehenen Enddatum spätestens 2038 sei "viel zu spät, das muss man beschleunigen", hob sie hervor.
Keine Zuschauer, wenige Gäste: Eröffnungsfeier in Tokio hat begonnen
Mit der Eröffnungsfeier hat in Tokio der erste Höhepunkt der Olympischen Sommerspiele begonnen. Um exakt 20.05 Uhr Ortszeit (13.05 Uhr MESZ) startete die Zeremonie im Olympiastadion der japanischen Hauptstadt, in dem wegen der Coronapandemie allerdings nur knapp 1000 geladene Gäste zugelassen waren.
KfW startet sofort Hochwasser-Hilfsprogramm für Kommunen
Die staatliche Förderbank KfW startet ein Hilfsprogramm für Gemeinden, kommunale Unternehmen und gemeinnützige Organisationen, die von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind. Diesen Ortschaften werde für die Beseitigung der Schäden ein spezieller Kredit mit einer Laufzeit von 20 Jahren und einem subventionierten Zins von minus einem Prozent zur Verfügung gestellt, teilte die KfW am Freitag in Frankfurt am Main mit. Das Programm habe insgesamt einen Umfang von 500 Millionen Euro.
Rotes Kreuz will Ausbau von Materialreserven für Katastrophen
Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Westdeutschland hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) einen massiven Ausbau der nationalen Materialreserven für Einsätze in zerstörten Krisengebieten gefordert. Es müssten Lehren aus den Erfahrungen mit großflächigen Ausfällen bei der Strom- und Wasserversorgung gezogen werden, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am Freitag bei einem Besuch im Hochwassergebiet im nordrhein-westfälischen Euskirchen. "Wir brauchen mehr materielle Vorratshaltung auf Bundesebene."
Teile des britischen Lebensmittelsektors von Quarantäne-Regeln ausgenommen
Zur Vermeidung von Engpässen sind tausende Beschäftigte im britischen Lebensmitteleinzelhandel künftig von den geltenden Quarantäne-Regeln ausgenommen. "Wir müssen unsere Lebensmittelversorgung sicherstellen", sagte Landwirtschafts- und Umweltminister George Eustice am Freitag dem Sender Sky News. Daher müssten Angestellte der Branche bei einem Kontakt mit einem Corona-Erkrankten ab sofort künftig nicht wie vorgeschrieben zehn Tage in häusliche Quarantäne. Sie müssen sich aber täglich an ihrem Arbeitsplatz testen lassen.
Frankreich: Terrordrohung von asozial islamistischer Al-Kaida
Drohungen des Terrornetzwerks Al-Kaida haben in Frankreich Sorge vor neuen Anschlägen ausgelöst: Innenminister Gérald Darmanin rief die Präfekten in einem Brief zu erhöhter "Wachsamkeit" in diesem Sommer auf, wie am Freitag in Paris bekannt wurde. Al-Kaida hatte demnach Mitte Juli ein Schmäh-Video gegen Frankreich veröffentlicht.
Coronavirus: Millionen Kinder in Philippinen dürfen nicht raus
Angesichts einer deutlichen Zunahme der Corona-Neuinfektionen in den Nachbarländern will die philippinische Regierung Millionen Kinder des Landes wieder in ihre Wohnungen zwingen. Wegen der beginnenden Ausbreitung der Deltavariante des Virus auch im eigenen Land würden für die Hauptstadtregion Manila und vier weiterer Provinzen ab sofort wieder strengere Maßnahmen gelten, erklärte am Freitag ein Präsidentschaftssprecher. Unter anderem müssten Kinder im Alter zwischen fünf und 17 Jahren wieder zu Hause bleiben.
Familie von Winehouse will 10 Jahre nach Tod Image korrigieren
Zehn Jahre nach dem Tod von Amy Winehouse bemüht sich ihre Familie darum, das von Drogenproblemen bestimmte Image der Sängerin zu korrigieren. "Sie denken, Sie kennen meine Tochter - die Drogen, die Sucht, die zerstörerischen Beziehungen - aber da war noch so viel mehr", erzählt ihre Mutter Janis in einer neuen Dokumentation der BBC zum zehnten Todestag der mit 27 Jahren verstorbenen Sängerin am Freitag.
Spahn betont Erfolge für LGBT-Community - und erntet Widerspruch
Zwei Monate vor der Bundestagswahl hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seine Errungenschaften für wegen ihrer sexuellen Identität diskriminierte Menschen herausgestellt. In einem Schreiben an die Koalitionsfraktionen verwies Spahn unter anderem das 2020 beschlossene Verbot der Konversionstherapie; das auf den 20. Juli datierten Schreiben an die Fraktionen von Union und SPD im Bundestag lag AFP am Freitag vor. Spahns Darstellung stieß allerdings auf Widerspruch: "Das Selbstlob von Jens Spahn stinkt gewaltig", sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann zu AFP.
FDP: Jens Spahn für Impfzertifikat-Stopp mitverantwortlich
Die FDP macht CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für den bundesweiten Zwangsstopp der Ausstellung von digitalen Impfzertifikaten in Apotheken mitverantwortlich. "Wir hätten uns das heutige Chaos und jede Menge Geld sparen können, wenn die Bundesregierung rechtzeitig gehandelt hätte", sagte die FDP-Gesundheitsexpertin Christine Aschenberg-Dugnus nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Spahn habe es trotz Warnungen versäumt, die Voraussetzungen für einen digitalen Impfpass zu schaffen. "Es wäre mit weniger Aufwand für den Bürger verbunden und auch sicherer gewesen, wenn schon seit Beginn der Impfkampagne der QR-Code direkt hätte übertragen werden können", sagte die FDP-Politikerin hierzu. "Bei rechtzeitigem Handeln durch die Umsetzung eines digitalen Impfpasses, wie es die FDP-Bundestagsfraktion bereits 2019 - lange vor der Pandemie - gefordert hat, wäre der ganze nachträgliche Aufwand nicht nötig gewesen", fügte sie hinzu. Der Deutsche Apothekerverband hatte am Mittwoch für tausende Apotheken das Internetportal zur Erstellung von digitalen Impfzertifikaten wegen einer Sicherheitslücke gesperrt. Zwei IT-Sicherheitsspezialisten war es laut einem Bericht des "Handelsblatts" gelungen, unbemerkt auf das Impfnachweis-Portal zuzugreifen und gültige Zertifikate auszustellen. Bis Donnerstagnachmittag habe es "keine Hinweise auf andere unberechtigte Zugänge" gegeben, teilte der Verband dem "Handelsblatt" mit. Im Darknet tauchten allerdings einem Bericht des Nachrichtenportals "Watson" bereits gefälschte Impfzertifikate auf. Der Weg für die Impfnachweise über die Apotheken war laut "Handelsblatt" ursprünglich nicht vorgesehen. Er sei aufgrund des Zeitdrucks bei dem Projekt kurzfristig eingerichtet worden. (A. Williams--BTZ)
Frankreichs Unterhaus billigt Impfpflicht und Gesundheitspass
Die Impfpflicht für das Gesundheits- und Pflegepersonal in Frankreich hat eine wichtige Hürde genommen: Die Pariser Nationalversammlung stimmte dem Regierungsvorhaben in der Nacht zum Freitag nach zweitägiger Marathondebatte zu. Auch ein Gesundheitspass für Cafés, Restaurants und Fernzüge wurde trotz massiver Kritik der Opposition verabschiedet. Bis Sonntag soll die Novelle im Schnellverfahren vom Senat besiegelt werden.