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Biles steigt "aus medizinischen Gründen" aus Mannschafts-Finale aus
Kunstturn-Superstar Simone Biles ist beim olympischen Mannschafts-Finale in Tokio nach dem ersten von vier Geräten "aus medizinischen Gründen" ausgestiegen. Dies gab der US-Verband via Twitter bekannt. Nach Informationen von ESPN hat die 24-Jährige eine Verletzung am rechten Bein erlitten.
Turnen: Biles steigt aus Mannschafts-Finale aus
Kunstturn-Superstar Simone Biles ist beim olympischen Mannschafts-Finale in Tokio nach dem ersten von vier Geräten ausgestiegen. Dies gab der US-Verband via Twitter bekannt.
Spezialkräfte sichern Räumung bei mutmaßlichem Reichsbürger in Baden-Württemberg
Spezialkräfte und Bombenentschärfer der Polizei haben in Baden-Württemberg eine Zwangsräumung bei einem mutmaßlichen sogenannten Reichsbürger absichern müssen. Der 66-Jährige habe in einem Drohbrief an einen Gerichtsvollzieher unter anderem den Eindruck erweckt, er könne Sprengstoff in einem vom ihm angemieteten Einfamilienhaus in der Gemeinde Balingen deponiert haben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag in Reutlingen sowie Hechingen mit.
American Airlines fordert Piloten zum Sparen von Treibstoff auf
Die Fluggesellschaft American Airlines hat ihre Piloten aufgefordert, so viel Treibstoff wie möglich zu sparen. "Jede Gallone ist hilfreich", erklärte Manager John Dudley am Montag. Kerosin sei in den USA aktuell knapp - hinzu komme, dass auch Tanklastwagen und Fahrer fehlten, erklärte Dudley. Er rechne noch bis Mitte August mit Nachschubschwierigkeiten. Eine Gallone sind 3,785 Liter.
Waldbrand bedroht nördliche Vororte von Athen
Ein Waldbrand am Fuße des griechischen Bergs Pendeli bedroht die nördlichen Vororte der Hauptstadt Athen. Das Feuer brach am Dienstagmorgen aus, wie Einsatzkräfte und örtliche Behörden mitteilten. Der Brand sei "außer Kontrolle", sagte der Bürgermeister der betroffenen Ortschaft Dionysos, Yannis Kalafatelis, dem Radiosender Skai. Das brennende Gebiet erstrecke sich über "mehrere Kilometer", fügte die Bürgermeisterin der Gemeinde Pendeli, Dimitra Kehaya, hinzu.
Entmachtung der Regierung in Tunesien löst Sorge um die Demokratie aus
Angesichts der Entmachtung der Regierung in Tunesien durch Präsident Kaïs Saïed blickt die internationale Gemeinschaft mit Sorge auf den Zustand der Demokratie in dem nordafrikanischen Land. US-Außenminister Antony Blinken forderte Saïed in einem Telefonat auf, die "Prinzipien der Demokratie und der Menschenrechte" zu achten. Es müsse einen "offenen Dialog mit allen politischen Akteuren" in Tunesien geben. Die Europäische Union rief am Dienstag zur Wahrung der Demokratie auf.
Kubanische Botschaft in Paris mit Molotow-Cocktails angegriffen
Die kubanische Botschaft in Paris ist nach Angaben der Regierung in Havanna in der Nacht zum Dienstag mit Molotow-Cocktails angegriffen worden. Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez verurteilte im Onlinedienst Twitter den "terroristischen Angriff" und machte die US-Regierung für den Vorfall verantwortlich.
Weiterer Corona-Fall beim FC Bayern: Tolisso positiv
Bayern München beklagt seinen ersten Corona-Fall in der neuen Saison. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Dienstag mitteilte, wurde der Weltmeister Corentin Tolisso positiv getestet. Der 26-Jährige befindet sich nach Angaben des Klubs in seiner Heimat Frankreich in häuslicher Isolation.
Amazon weist Spekulationen um Einführung von Bitcoin-Zahlungen zurück
Der US-Versandriese Amazon hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach das Unternehmen ab Ende des Jahres Bitcoin-Zahlungen akzeptieren werde. Die Geschichte sei "erfunden," erklärte ein Amazon-Sprecher am Montag auf AFP-Anfrage. Allerdings sei der Konzern durchaus am "Bereich Kryptowährungen interessiert".
Von der Leyen: 70 Prozent der Erwachsenen in der EU mindestens einmal geimpft
In der EU sind nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 70 Prozent der Erwachsenen bereits mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. 57 Prozent der über 18-Jährigen in den 27 EU-Staaten seien vollständig immunisiert, teilte von der Leyen am Dienstag mit. "Mit diesen Werten gehört Europa zur weltweiten Spitzengruppe (...) aber wir dürfen jetzt in unseren Anstrengungen nicht nachlassen", sagte sie.
Industrie kritisiert verlängertes Einreiseverbot der USA
Deutsche Industrieverbände haben die Verlängerung des US-Einreiseverbots für Reisende aus Europa und anderen Staaten scharf kritisiert. "Es ist absolut unverständlich, dass die USA die Reisefreiheit für europäische Geschäftsreisende aus Schengen-Ländern nicht wiederherstellen werden", erklärte der Abteilungsleiter Außenwirtschaft im Maschinenbauverband VDMA, Ulrich Ackermann, am Dienstag. Auch der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantischen Beziehungen, Peter Beyer (CDU), äußerte Bedauern über die Entscheidung.
BKA-Chef Münch warnt vor organisierter Kriminalität im Rauschgifthandel
Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat vor einem Anstieg der organisierten Kriminalität im Rauschgifthandel gewarnt. Die organisierte Kriminalität und Bandenkriminalität habe in Europa und auch in Deutschland "erhebliche Ausmaße angenommen", sagte Münch bei der Vorstellung des Lageberichts zur Rauschgiftkriminalität für das Jahr 2020 am Dienstag in Berlin.
EU-Kommission gibt erneut grünes Licht für deutsche Gelder für Condor
Die Europäische Kommission hat erneut grünes Licht für die deutschen Corona-Beihilfen für die angeschlagene Fluggesellschaft Condor gegeben. Die Luftfahrtbranche sei besonders hart von den Reisebeschränkungen getroffen worden, die zur Eindämmung des Coronavirus nötig gewesen seien, erklärte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Dienstag zur Begründung. Das Hilfspaket umfasst 525 Millionen Euro; dagegen hatte der Billigflieger Ryanair geklagt.
Herrmann will gemeinsames Katastrophen-Lagezentrum beim BKK
In der Debatte um Veränderungen beim Katastrophenschutz nach der schweren Flutkatastrophe hat sich der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) für ein nationales Lagezentrum beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) ausgesprochen. Das Amt solle in seiner Funktion als "Koordinierungsstelle" zur Lage- und Informationsbewertung gestärkt werden, sagte Herrmann am Dienstag im Deutschlandfunk. Eine Verschiebung von Kompetenzen auf die Bundesebene sei dafür nicht erforderlich.
"Der Dritte Weg"-Mitglied scheitert mit Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Verfassungsbeschwerde eines Mitglieds der rechtsextremen Kleinpartei "Der Dritte Weg" nicht zur Entscheidung angenommen, mit welcher der Kläger sich die Aufnahme in den juristischen Vorbereitungsdienst des Bundeslands Sachsen erstreiten wollte. Die Beschwerde sei unzulässig, teilte das Gericht am Dienstag mit. Unter anderem habe der Kläger nicht ausreichend begründet, dass die vorangegangene Entscheidung des sächsischen Gerichts willkürlich gewesen sei. (Az. 2 BvR 950/21)
Judo: Ressel verpasst Bronze knapp - geflüchteter Mollaei gewinnt Silber
Dominic Ressel hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die erste Medaille für die deutschen Judoka knapp verpasst. Der 27-Jährige aus Wiesbaden verlor das kleine Finale in der Klasse bis 81 kg gegen den Österreicher Shamil Borchashvili und wurde damit Fünfter. Es wäre die erste Männer-Medaille im Judo seit dem Silber von Ole Bischof 2012 in London gewesen.
Judo: Ressel verpasst Bronze knapp
Dominic Ressel hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die erste Medaille für die deutschen Judoka knapp verpasst. Der 28-Jährige aus Wiesbaden verlor das kleine Finale in der Klasse bis 81 kg gegen den Österreicher Shamil Borchashvili und wurde damit Fünfter. Es wäre die erste Männer-Medaille im Judo seit dem Silber von Ole Bischof 2012 in London gewesen.
IG-Metall kritisiert Steuerpläne von Union und FDP
IG-Metall-Chef Jörg Hofmann hat scharfe Kritik an den Steuerplänen von Union und FDP geübt. Mit den Versprechen aus den jeweiligen Wahlprogrammen würden "die Wähler veräppelt", sagte Hofmann nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Er verwies auf Berechnungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW), die zeigten, "dass Union und FDP vor allem hohe Einkommen entlasten und die Steuereinnahmen deutlich senken wollen". Das nehme Handlungsfähigkeit etwa bei notwendigen Ausgaben für Bildung und Infrastruktur. "Als könnte man diese Zukunftsfragen durch Steuersenkungen für Besserverdiener lösen", kritisierte der IG-Metall-Vorsitzende. Die Reformen der vergangenen Jahrzehnte hätten einseitig Mittelschicht und niedrige Einkommen belastet, sagte Hofmann weiter. Deshalb schlage er vor, kleinere Einkommen bis hin zur Mittelschicht mit 5000, 6000 Euro Brutto-Monatsverdienst um 400 bis 700 Euro im Jahr zu entlasten. "Ich halte auch Facharbeiterinnen für Leistungsträger. Nicht nur Unternehmer und Manager", betonte der Gewerkschaftschef. Hofmann brachte zudem einen Steuerbonus ins Spiel, um die Arbeitszeit in Metall-Firmen häufiger auf vier Tage die Woche zu reduzieren. Es sei auch im Interesse der Politik, die Transformation der Autoindustrie und weiterer Branchen zur Dekarbonisierung zu bewältigen, ohne dass massiv Jobs verloren gingen. "Deshalb wünsche ich mir, dass die Bundesregierung den tariflich vereinbarten Teillohnausgleich steuerfrei stellt", sagte Hofmann. Darüber hinaus könnte ähnlich wie beim Kurzarbeitergeld ein Teil des Nettolohnverlusts ersetzt werden. "Zum Beispiel 60 Prozent, befristet auf drei Jahre." Im Mittelpunkt müsse eine "echte Chance auf Qualifizierung und berufliche Neuorientierung im Betrieb stehen", forderte der IG-Metall-Vorsitzende. (O. Joergensen--BTZ)
Virologe begrüßt dringende Ausweitung der Testpflicht
Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer begrüßt die Idee einer Ausweitung der Corona-Testpflicht für zurückkehrende Urlauber. "Wir sehen tatsächlich schon, dass Reiserückkehrer gehäuft dazu beitragen, Infektionen nach Deutschland zu bringen", sagte er nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Das sei sicher auch darin begründet, dass bei Geimpften und Genesenen auf die Tests verzichtet werde, auch wenn sie aus Hochrisikogebieten kämen. Ein solches Vorgehen nannte er "fahrlässig", weil bereits bekannt sei, dass sich auch Geimpfte mit der Delta-Variante anstecken könnten. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben) berichten, will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Reisende künftig verpflichten, bei ihrer Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorzulegen - egal, aus welchen Gebieten und mit welchen Verkehrsmitteln sie nach Deutschland kommen. Bisher gilt die Testpflicht für Flugpassagiere und Einreisende aus Hochrisikogebieten, die nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind. Die Abstimmung in der Regierung zu der Verschärfung der Corona-Reiseauflagen laufe, sagte eine Sprecherin des Ministeriums den Funke-Medien. Stürmer ist inzwischen deutlich skeptischer als noch vor einem Monat, ob es gelingen kann, eine vierte Welle zu verhindern. Der Anstieg der Infektionszahlen komme deutlich zu früh, sagte nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Zwar würden sich Inzidenz und Krankenhauseinweisungen langsam entkoppeln, steigende Fallzahlen resultierten nicht automatisch darin, dass mehr Menschen ins Krankenhaus müssten. Wenn die Inzidenz aber kein wichtiger Parameter mehr sein solle, bleibe die Gruppe der Kinder und Jugendlichen völlig ungeschützt. "Wir haben ein Virus, wo wir immer noch nicht genau wissen, welche Folgeschäden letztlich angerichtet werden", sagte Stürmer. Darum bleibe die Inzidenz ein wichtiger Parameter. Stürmer forderte, die Sommerferien zu nutzen, um die Schulen sicherer zu machen. Präsenzunterricht sei notwendig, aber es gebe genügend Ideen, diesen sicherer zu gestalten. Eine Impfpflicht lehnte der Virologe ab. Er plädierte dafür, "die Menschen zu überzeugen, dass es wichtig ist, sich impfen zu lassen". (T. Jones--BTZ)
Allianz: Hochwasser kostet 500 Millionen Euro Schadenzahlungen
Die Versicherungsgesellschaft Allianz rechnet nach der Hochwasserkatastrophe im Südwesten Deutschlands mit Zahlungen von über 500 Millionen Euro an ihre Kunden. "Inzwischen liegen uns schon rund 10.000 Schadenmeldungen zu beschädigten Häusern und Hausrat und etwa 3000 Schadenmeldungen zu beschädigten Fahrzeugen vor", erklärte der Schadenvorstand der Allianz, Jochen Haug, am Dienstag. "Wir rechnen aber damit, dass sich diese Zahlen in den nächsten Tagen noch deutlich erhöhen werden."
US-Ministerium erlässt Impfpflicht für alle im Gesundheitswesen
Das US-Veteranenministerium hat eine Corona-Impfpflicht für alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens angekündigt. "Wann immer ein Veteran oder Veteranen-Mitarbeiter einen Fuß in eine Veteranen-Einrichtung setzt, müssen sie wissen, dass wir alles in unserer Macht Stehende getan haben, um sie vor Covid-19 zu schützen", sagte Veteranenminister Denis McDonough am Montag (Ortszeit).
Erneut vielerorts Schäden durch Gewitter mit Starkregen und Sturm
Neuerliche Gewitter mit Starkregen und Sturm haben in verschiedenen Regionen Deutschlands zu Schäden geführt. In Rastatt in Baden-Württemberg wurden nach Polizeiangaben vom Dienstag vier Menschen von einem umstürzenden Baum verletzt, ein Betroffener erlitt dabei schwerere Verletzungen. Überflutete Keller und Straßen sowie umfallende Bäume hielten Retter am Montag und in der Nacht auf Dienstag auch an zahlreichen anderen Orten in Atem.
Mindestens 16 Verletzte nach Explosion im Chemiepark Leverkusen
Bei einer Explosion im Bereich des Chemieparks in Leverkusen am Dienstag sind nach Angaben der Stadt mindestens 16 Menschen verletzt worden. Vier von ihnen seien schwer verletzt worden, teilte die Stadt mit. Fünf weitere Menschen werden demnach vermisst. Am Mittag brannte noch ein Tank mit Lösungsmitteln. Die Löschung habe warten müssen, bis eine Stromleitung vom Netz getrennt war.
Mehrere Verletzte nach Explosion im Chemiepark Leverkusen
Bei einer Explosion im Bereich des Chemieparks in Leverkusen am Dienstag sind nach Angaben des Betreibers Currenta mehrere Mitarbeiter verletzt worden, mindestens zwei von ihnen schwer. Fünf weitere Mitarbeiter würden vermisst, teilte das Unternehmen mit. Demnach sei es am Vormittag im Tanklager im Entsorgungszentrum im Stadtteil Bürrig zu der Explosion gekommen. In der Folge sei ein Feuer ausgebrochen. Die Ursache blieb weiterhin unklar.
Deutschland: Erholung am Arbeitsmarkt setzt sich aktuell fort
Der Arbeitsmarkt in Deutschland wird sich nach Einschätzung der Arbeitsagenturen auch in den kommenden Monaten weiter erholen. Sorgen bereitet den Experten aber eine mögliche vierte Corona-Welle und damit neue Eindämmungsmaßnahmen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag mitteilte. "Das Ende der Fahnenstange scheint beim Optimismus erreicht", erklärte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen.
ALARM: Alle Blutkonserven werden in Deutschland knapp
Das Bundesgesundheitsministerium und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rufen gemeinsam zur Spende von Blut und Blutplasma auf. Blutkonserven würden knapp, teilten sie am Dienstag mit. Der Bestand habe sich wegen der Corona-Pandemie und aktuell auch wegen der Urlaubszeit stark verringert.
Impfkampagne in Deutschland kommt nur schleppend voran
Die Impfkampagne in Deutschland geht weiter nur schleppend voran: Der Anteil der vollständig Geimpften an der Gesamtbevölkerung ist am Montag auf 49,7 Prozent gestiegen, wie es am Dienstag auf der entsprechenden Website des Bundesgesundheitsministeriums hieß. Bis zum Sonntag hatte der Anteil noch bei 49,4 gelegen. Deshalb war damit gerechnet worden, dass bis Dienstag die 50-Prozent-Marke erreicht werden könnte.
Als Cordoba-Ersatz: Hertha BSC verpflichtet Jovetic bis 2023
Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat Offensivspieler Stevan Jovetic verpflichtet. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, unterschrieb der 31-Jährige einen Vertrag bis 2023 plus Option. Der 55-malige montenegrinische Nationalspieler wechselt ablösefrei zu Hertha, nachdem sein Vertrag bei der AS Monaco ausgelaufen war. Jovetic ist bei Hertha der Ersatz für den zum russischen Erstligisten FK Krasnodar gewechselten Kolumbianer Jhon Cordoba.
IG Metall: Teile der Autoindustrie wollen Standorte in Niedriglohnländer verlagern
Die IG Metall wirft Teilen der Autoindustrie hierzulande vor, die verschärften Klimaschutzvorgaben für eine Arbeitsplatzverlagerung in Niedriglohnländer zu missbrauchen. "Wir beobachten, dass viele Unternehmen das Anziehen der Klimaschutzvorgaben für eine verschärfte Restrukturierung missbrauchen", sagte Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstagsausgaben). Gekennzeichnet sei diese Entwicklung durch Pläne für Standort-Verlagerungen in sogenannte Best-Cost-Länder, die sich vor allem in Osteuropa befinden.
Israels Verteidigungsminister berät mit französischer Amtskollegin über Späh-Affäre
Israels Verteidigungsminister Benny Gantz will bei einem Treffen mit seiner französischen Amtskollegin in Paris über die Enthüllungen um die Späh-Software Pegasus sprechen. Wie sein Ministerium am Dienstag mitteilte, wird Gantz am Mittwoch zu Gesprächen mit der französischen Verteidigungsministerin Florence Parly aufbrechen. Weitere Themen sind demnach die Krise im Libanon und die Atomverhandlungen mit dem Iran.
Slalom-Kanutin Funk gewinnt erstes deutsches Olympia-Gold
Slalom-Kanutin Ricarda Funk (Bad Kreuznach) hat die erste deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio gewonnen. Im Kajak-Einer setzte sich die 29-Jährige bei ihrer Olympia-Premiere im Finale vor Rio-Siegerin Maialen Chourraut (Spanien) und Jessica Fox (Australien) durch.
Polizei: Kleiner Hund vertreibt Einbrecher in Mönchengladbach
In Mönchengladbach hat ein Hund in der Nacht zum Dienstag einen Einbrecher aus dem ersten Stock eines Wohnhauses vertrieben. Der Inhaber der Wohnung sei vom Bellen des Hundes geweckt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Er habe dann einen Unbekannten entdeckt, der durch die offene Balkontür in die Wohnung gekommen war.