Letzte Nachrichten
Tropensturm zieht am letzten Tag der Olympischen Spiele über Tokio hinweg
Ein Tropensturm zieht auf Tokio zu und könnte die japanische Hauptstadt am letzten Tag der Olympischen Spiele treffen. Wie die Veranstalter am Freitag mitteilten, ist jedoch keine Änderung im Programm der Wettkämpfe vorgesehen. Ein Sprecher des Organisationskomitees sagte vor Journalisten, der Verlauf des Sturms werde "aufmerksam, aber gelassen" verfolgt.
Kölsch-Brauer klagen über schleppendes Geschäft
Kühles Wetter, ausbleibende Touristen und das frühe Aus bei der Fußball-EM: Die Kölsch-Brauer klagen über ein schleppendes Geschäft im ersten Halbjahr. "Wir haben im ersten Halbjahr 2021 rund 647.000 Hektoliter Bier verkauft, das ist ein Rückgang von mehr als 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr", sagte der Geschäftsführer des Kölner Brauerei-Verbands, Christian Kerner, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vom Freitag.
Apple will Geräte von US-Nutzern auf Bilder von Kindesmissbrauch untersuchen
Nach einem Update des Betriebssystems sollen Geräte von Apple künftig Bilder mit sexuellem Missbrauch von Kindern erkennen und melden, sobald sie in den Vereinigten Staaten in den Online-Speicher hochgeladen werden. "Wir wollen dazu beitragen, Kinder vor Tätern zu schützen, die Kommunikationsmittel nutzen, um sie anzuwerben und auszubeuten, und die Verbreitung von Material mit sexuellem Kindesmissbrauch einschränken", erklärte der US-Technologiekonzern am Donnerstag (Ortszeit).
Grüne fordern Ausweitung der Kurzarbeit auf vom Hochwasser betroffene Beschäftigte
Die Grünen haben eine Ausweitung des Kurzarbeitergeldes auf persönlich vom Hochwasser betroffene Beschäftigte gefordert. "Es geht nicht nur um die Unternehmen, sondern auch um die Beschäftigten", sagte der Grünen-Abgeordnete Wolfgang Strengmann-Kuhn der Nachrichtenagentur AFP. Eine Erweiterung der geltenden Sonderregelungen zur Kurzarbeit auf Beschäftigte, die wegen der Überflutungen nicht an ihren Arbeitsplatz gelangen könnten, wäre eine "unbürokratische Unterstützung".
Eberl lobt neuen Trainer Hütter: "Er hat eine Idee"
Sportdirektor Max Eberl von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach zeigt sich sehr angetan von seinem neuen Trainer Adi Hütter. "Er hat eine Idee, schaut sich viel an, zieht Schlüsse daraus, geht damit um, bringt seine Vorstellungen ein. Trotzdem überrollt er einen nicht, sondern geht die Schritte peu a peu", sagte der 47-Jährige im Interview mit der Rheinischen Post.
Beachvolleyball: US-Amerikanerinnen Klineman/Ross gewinnen Gold
Die US-Beachvolleyballerinnen Alix Klineman und April Ross haben bei den Olympischen Spielen in Tokio die Goldmedaille gewonnen. Die Weltranglistenfünften, die im Viertelfinale Rio-Olympiasiegerin Laura Ludwig und Margareta Kozuch (Hamburg) ausgeschaltet hatten, setzten sich im Finale im Shiokaze Park mit 2:0 (21:15, 21:16) gegen die Weltranglisten-17. Mariafe Artacho Del Solar/Taliqua Clancy aus Australien durch.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 20,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 20,4. Wie das Robert-Koch-Institut am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 3448 Neuinfektionen sowie 24 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 16,5.
USA: Neuwagen sollen bis 2030 mit alternativem Antrieb fahren
US-Präsident Joe Biden will die Autoindustrie seines Landes grüner machen - auch mit Blick auf die Konkurrenz in Europa und China. Im Jahr 2030 soll die Hälfte aller neuverkauften Fahrzeuge in den USA mit einem alternativen Antrieb ausgestattet sein, wie aus einer am Donnerstag (Ortszeit) von Biden unterzeichneten Exekutivanordnung hervorgeht. Die drei großen Hersteller General Motors, Ford und Stellantis mit der Marke Chrysler erklärten sich mit dem Ziel einverstanden.
Kanu: Brendel wahrt Medaillenchance über Umweg Viertelfinale
Der dreimalige Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel hat ein frühes Aus bei den Olympischen Spielen in Tokio über seine Paradestrecke verhindert und das Halbfinale erreicht. Nach dem dritten Platz im Vorlauf wahrte der Potsdamer über den Umweg Viertelfinale mit einem Sieg seine Chance auf eine Medaille im Einer über 1000 m. Die Entscheidungen fallen am Samstag.
IOC entzieht belarussischen Funktionären die Olympia-Akkreditierung
Das Internationale Olympische Komitee hat nach der aufsehenerregenden Flucht der Leichtathletin Kristina Timanowskaja vor der eigenen Teamleitung Sanktionen gegen zwei Funktionäre der belarussischen Delegation verhängt. Juri Moisewitsch und Artur Schumak, die von der Disziplinarkommission des IOC zu Timanowskaja Entführungsvorwürfen befragt worden waren, verlieren ihre Akkreditierungen und müssen das Olympische Dorf verlassen.
Fall Timanowskaja: Zwei belarussische Trainer müssen Olympisches Dorf verlassen
Als Konsequenz aus dem Fall Timanowskaja hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) zwei belarussischen Trainern die Akkreditierung entzogen. Die Entscheidung sei "im Interesse des Wohlergehens der belarussischen Athleten, die sich noch in Tokio befinden" gefallen, erklärte das IOC am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die belarussische Olympionikin Kristina Timanowskaja sollte nach eigenen Angaben gegen ihren Willen zurück nach Minsk gebracht werden, weil sie in Japan Kritik an Sportfunktionären ihres Landes geübt hatte.
Fall Timanowskaja: IOC entzieht zwei belarussischen Trainern die Akkreditierung
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat zwei belarussischen Trainern wegen des Falls Timanowskaja die Akkreditierung entzogen und sie aufgefordert, das Olympische Dorf in Tokio zu verlassen. Die Entscheidung sei "im Interesse des Wohlergehens der belarussischen Athleten, die sich noch in Tokio befinden" gefallen, erklärte das IOC am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die belarussische Olympionikin Kristina Timanowskaja sollte nach eigenen Angaben gegen ihren Willen zurück nach Minsk gebracht werden, weil sie in Japan Kritik an Sportfunktionären ihres Landes geübt hatte.
Geher Hilbert holt Olympia-Silber über 50 km
Geher Jonathan Hilbert hat bei den Olympischen Spielen von Tokio überraschend Silber über 50 km und damit die erste deutsche Geher-Medaille seit 29 Jahren gewonnen. Der 26-Jährige von der LG Ohra musste sich in Sapporo in 3:50:44 Stunden nur dem Polen Dawid Thomala (3:50:08) geschlagen geben.
Virgin Galactic verdoppelt Ticketpreise für Weltraumtouristen
Nach seinem ersten Flug ins All hat der britische Unternehmer Richard Branson die Preise für künftige Weltraumtouristen kräftig angehoben: Tickets könnten nun ab 450.000 Dollar (knapp 380.000 Euro) erworben werden, teilte das Unternehmen Virgin Galactic am Donnerstag mit. Die rund 600 Passagiere, die bereits zwischen 2005 und 2014 gebucht hatten, mussten "nur" 200.000 bis 250.000 Dollar zahlen. Der nächste Testflug, dann mit Mitgliedern der italienischen Luftwaffe, ist für September geplant.
Kabinettsumbildung in Südafrika nach Protesten mit mehr als 350 Toten
Nach den tagelangen Protesten und Plünderungen in Südafrika mit mehr als 350 Toten bildet Präsident Cyril Ramaphosa das Kabinett um. In einer Fernsehansprache teilte der Präsident am Donnerstag mit, unter anderem würden die Minister für Gesundheit, Verteidigung und Finanzen ersetzt. Das Ressort Staatssicherheit werde nun bei der Präsidentschaft angesiedelt. Die Änderungen in insgesamt zehn Ministerien seien nötig, da das Land vor "mehreren Herausforderungen" stehe.
Onlinehändler Amazon verlängert Homeoffice bis Januar 2022
Der Onlinehandelskonzern Amazon verlängert wegen der Corona-Pandemie die Möglichkeit für seine Büroangestellten, von zuhause aus zu arbeiten, bis Januar 2022. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, müssen die Angestellten nicht ab dem 7. September, sondern erst zum 3. Januar wieder regelmäßig ins Büro gehen. Dies gelte für die USA und andere Länder, die aber nicht benannt wurden.
Kubanische Justiz: 62 Menschen in Zusammenhang mit Protesten verurteilt
Im Zusammenhang mit den Protesten in Kuba im Juli sind nach Angaben der dortigen Justiz dutzende Menschen von den Gerichten verurteilt worden. Wie der Verfassungsrichter Joselín Sánchez der Zeitung "Granma" in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview sagte, ergingen 62 Urteile wegen Gesetzesverstößen bei den Demonstrationen. Die Urteile reichen demnach von Geldstrafen bis zu Haft zwischen einem und vier Jahren.
Zverev sagt Teilnahme in Toronto ab
Alexander Zverev hat nach seinem Olympiasieg seine Teilnahme am Masters-Turnier in Toronto abgesagt. Das teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. "Aufgrund der intensiven letzten Wochen und meiner unglaublichen Erfahrung bei Olympia brauche ich mehr Zeit zur Erholung", wird der 24-Jährige in einer Mitteilung des Veranstalters zitiert. Es sei eine "schwierige Entscheidung" gewesen, "weil ich gute Erinnerungen an Kanada habe". Zverev hatte das Turnier 2017 gewonnen.
Iran warnt Israel vor militärischer Reaktion nach Tanker-Angriff
Der Iran hat Israel in scharfen Worten vor einem Militäreinsatz nach dem mutmaßlichen Drohnenangriff auf einen Öltanker im Indischen Ozean gewarnt. "Jeglicher törichten Aktion gegen den Iran wird mit einer entschlossenen Antwort begegnet", schrieb der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Said Chatibsadeh, am Donnerstag im Onlinedienst Twitter. An die Adresse Israels gerichtet fügte er hinzu: "Stellt uns nicht auf die Probe."
Tigray-Rebellen nehmen äthiopische Unesco-Welterbestätte Lalibela ein
Rebellen aus der äthiopischen Unruheregion Tigray haben laut Berichten von Augenzeugen die Unesco-Weltkulturerbestätte Lalibela in der benachbarten Region Amhara eingenommen. Kämpfer der Rebellenorganisation TPLF seien in die Stadt einmarschiert und hätten sie kampflos erobert, sagte ein Bewohner am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Von den örtlichen Sicherheitskräften sei nichts zu sehen gewesen. Ein anderer Einwohner berichtete, viele Menschen verließen nun die Stadt.
Federer sagt Teilnahmen in Toronto und Cincinnati ab
Rund drei Wochen vor dem Beginn der US Open hat Tennisstar Roger Federer weiterhin mit Fitnessproblemen zu kämpfen. Der Schweizer sagte seine Teilnahmen an den ATP-Turnieren in Toronto und Cincinnati am Donnerstag ab. Federer, der am Sonntag 40 Jahre alt wird, hatte bereits auf die Olympischen Spiele in Tokio aufgrund von Knieproblemen verzichtet.
US-Regierung und Tech-Konzerne vereinen sich zur Abwehr von Cyberattacken
Die US-Regierung und mehrere große Technologiekonzerne schließen sich im Kampf gegen Cyberattacken zusammen. Wie die US-Behörde für Cybersicherheit (Cisa) am Donnerstag mitteilte, traten Amazon, Google und Microsoft neben anderen Unternehmen einem Verbund zur Bekämpfung von Hackern bei. In der Initiative sollen Know-how und Ressourcen von Staat und Privatwirtschaft zur Abwehr von Cyberattacken gebündelt werden.
Bill Gates sieht Treffen mit Sexualtäter Epstein als "riesigen Fehler"
Microsoft-Gründer Bill Gates sieht seine früheren Treffen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein nach eigenen Worten rückblickend als "riesigen Fehler". Es sei falsch gewesen, "Zeit mit ihm zu verbringen und ihm durch meine Anwesenheit Glaubwürdigkeit zu verleihen", sagte Gates am Mittwochabend (Ortszeit) dem Sender CNN. Grund der Treffen sei sein Wunsch gewesen, Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln.
China will dieses Jahr zwei Milliarden Corona-Impfdosen ins Ausland liefern
China will in diesem Jahr nach den Worten von Präsident Xi Jinping insgesamt zwei Milliarden Impfdosen gegen das Coronavirus ins Ausland liefern. Zudem werde Peking 100 Millionen Dollar (85 Millionen Euro) an die Covax-Initiative zur Impfstoffverteilung an arme Länder spenden, erklärte Xi laut chinesischen Staatsmedien am Donnerstag.
Ära beendet: Messi verlässt den FC Barcelona
Die Ära von Lionel Messi beim FC Barcelona ist beendet. Der argentinische Superstar wird bei den Katalanen keinen neuen Vertrag erhalten. Das gab der finanziell angeschlagene Klub am Donnerstagabend offiziell bekannt. Der 34-Jährige ist seit dem 1. Juli vertragslos und jetzt auf der Suche nach einem neuen Verein.
Hoher Schutz durch Moderna-Impfung hält nach Herstellerangaben mindestens sechs Monate
Der hohe Schutz durch den Corona-Impfstoff von Moderna bleibt nach Herstellerangaben mindestens sechs Monate lang erhalten. Nach klinischen Studien mit tausenden Menschen sei das Vakzin sechs Monate nach der zweiten Dosis zu 93 Prozent wirksam, erklärte Moderna anlässlich der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen am Donnerstag. Verschiedene Studien zur Wirksamkeit von Auffrischungsdosen zeigten zudem "robuste" Immunantworten gegen Varianten des Coronavirus.
Charlie Watts fällt wohl für USA-Tournee der Rolling Stones aus
Die Rolling Stones müssen bei der ab Ende September geplanten Fortsetzung ihrer USA-Tournee voraussichtlich auf ihren Schlagzeuger Charlie Watts verzichten. Der 80-Jährige habe eine medizinische Behandlung hinter sich, weshalb es "unwahrscheinlich" sei, dass er für diese Konzerte zur Verfügung stehe, teilte ein Sprecher des Musikers am Donnerstag mit.
Israel verteidigt Auffrischungsimpfungen als "großen Dienst" für die Welt
Israels Ministerpräsident Naftali Bennett hat die Auffrischungsimpfungen für ältere Menschen als "großen Dienst" für die Welt verteidigt, während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen der Ungleichverteilung von Impfstoffen einen vorübergehenden Stopp für dritte Impfdosen gefordert hat. "Israel geht hier mit etwas voran, das einen grundlegenden Beitrag zum globalen Wissen leistet", sagte Bennett am Donnerstag. Sein Land erweise der Welt einen Dienst, indem es die dritte Impfung an seiner Bevölkerung teste.
Ballack trauert um seinen Sohn - Beistand von Ex-Klubs
Der ehemalige Fußball-Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack trauert um seinen Sohn Emilio. Der 18-Jährige verstarb nach einem Quad-Unfall in Portugal. Zuerst hatten portugiesische Medien darüber berichtet.
Ibiza will mit Privatdetektiven gegen illegale Partys vorgehen
Achtung Party-Polizei: Die spanische Insel Ibiza will mit Privatdetektiven rigoros gegen illegale Feiern inmitten der neuen Corona-Welle vorgehen. Die als Touristen getarnten Ermittler sollen durch Kontakt mit eingeladenen Gästen "die Partys ausfindig machen, bevor sie beginnen", sagte Armando Tur, Sprecher der Regierung der Baleareninsel, am Donnerstag. Damit könne die Polizei vor Beginn der Feier dort sein und eingreifen.
Frankreichs Verfassungshüter billigen verschärfte Corona-Restriktionen
Der französische Verfassungsrat hat die Verschärfung der Corona-Restriktionen im Land gebilligt. Die Richter befanden die vom Parlament verabschiedeten Neuregelungen am Donnerstag für verfassungskonform. Die Ausweitung der Regelungen zum Gesundheitspass und die Impfpflicht für Gesundheitspersonal können damit wie geplant am Montag in Kraft treten. Gegen die Pläne hatte es in den vergangenen Wochen in ganz Frankreich Massenproteste gegeben.
Löwen töten drei Kinder in der Nähe von Naturschutzgebiet in Tansania
In der Nähe eines Naturschutzgebiets in Tansania haben Löwen drei Kinder getötet und ein weiteres Kind verletzt. Die Kinder im Alter zwischen neun und elf Jahren hatten sich auf die Suche nach vermisstem Vieh gemacht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. In einem Wald nahe des Ngorongoro-Schutzgebietes wurden sie dann von den Löwen angegriffen.