Letzte Nachrichten
Arbeitszeugnis darf nicht wie ein Schulzeugnis aussehen
Ein Arbeitszeugnis darf nicht in Tabellenform wie ein Schulzeugnis aussehen. Arbeitnehmer können vielmehr auf einem im Fließtext formulierten Arbeitszeugnis bestehen, wie das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil entschied. (Az: 9 AZR 262/20)
Ernte bei Getreide, Obst und Gemüse in diesem Jahr unterdurchschnittlich
Die Ernten bei Getreide, Obst und Gemüse fallen in diesem Jahr nur unterdurchschnittlich aus. Das teilte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) am Mittwoch mit. Sichere Ernten seien nicht selbstverständlich, sagte sie. Die Landwirtschaft müsse sich an den Klimawandel anpassen.
Ausschnitte aus "James Bond" und "Matrix" in Las Vegas gezeigt
Neue Ausschnitte aus den Fortsetzungen von "James Bond" und "Matrix" haben bei der Filmmesse CinemaCon in Las Vegas für Aufsehen gesorgt. Neun Minuten aus "Keine Zeit zu sterben" - dem 25. Film der Bond-Reihe und dem wohl letzten mit dem britischen Schauspieler Daniel Craig als 007 - zeigten den Geheimagenten in einem malerischen italienischen Dorf, offenbar aufwachend nach einer Explosion, und bei wilden Verfolgungsjagden.
Palästinenser nach Zusammenstößen mit israelischer Armee gestorben
Ein 32-jähriger Palästinenser ist nach Zusammenstößen mit der israelischen Armee gestorben. Wie das Gesundheitsministerium im Gazastreifen am Mittwoch mitteilte, erlag der Mann fünf Tage nach dem Vorfall seinen Verletzungen. Für Mittwoch wurde zu neuen Kundgebungen an der Grenze des Palästinensergebiets aufgerufen.
Als "Kameltreiber" verunglimpft: Lagab startet bei der Deutschland Tour
Bei Olympia wurde Azzedine Lagab als "Kameltreiber" verunglimpft, nun startet der Algerier ab Donnerstag bei der Deutschland-Tour. Das Kontinental-Team Bike Aid hat den 34-Jährigen kurzfristig unter Vertrag genommen und will mit Lagabs Start ein Zeichen gegen Rassismus setzen.
Komponist Yann Tiersen: Ein Puma veränderte mein Leben
Der französische Komponist Yann Tiersen wirbt angesichts der Digitalisierung für einen neuen Blick auf die Umwelt. "Wir leben in einer immer virtuelleren Epoche", sagte der Multiinstrumentalist der Nachrichtenagentur AFP zum Erscheinen seines neuen Albums "Kerber" am Freitag. "Wir müssen den entgegengesetzten Weg gehen. Es bereichert ungemein, eine Verbindung zu seiner Umwelt zu haben", sagte der 51-jährige Künstler.
Studie: Langsame Impfungen werden Weltwirtschaft 2,3 Billionen Dollar kosten
Die langsam anlaufende und ungerechte Verteilung von Impfstoffen gegen Covid-19 werden die Weltwirtschaft Billionen kosten: Ein zum Wirtschaftsmagazin "Economist" gehörendes Forschungsinstitut errechnete einen Produktionsausfall im Höhe von 2,3 Billionen Dollar (knapp 1,96 Billionen Euro). Entwicklungs- und Schwellenländer, in denen die Impfungen nur schleppend anlaufen, tragen demnach die Hauptlast.
SPD-Abgeordnete Bach prangert Sexismus im Bundestag an
Die SPD-Abgeordnete Bela Bach prangert Sexismus im Bundestag an. "Ein Kollege in entscheidender Funktion sicherte mir Unterstützung bei einem Antrag zu, wenn ich für ein privates Treffen zur Verfügung stünde", sagte die 30-Jährige der Zeitschrift "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Ein anderer Kollege, der ihr gegenüber mehrfach mit sexistischen Sprüchen aufgefallen sei, habe sich im Plenum so über den Sitz gebeugt, dass er ihr über das Gesäß habe streifen können.
Basketball: Alba Berlin holt Liga-MVP Smith
Duterte bestätigt Kandidatur für Amt des Vizepräsidenten
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat am Dienstag betätigt, dass er im kommenden Jahr für das Amt des Vizepräsidenten kandidieren will. So könne er seinen "Kreuzzug" gegen Drogen und Aufständische am besten fortsetzen, sagte Duterte in einer vorab aufgezeichneten Rede, die am Dienstagabend ausgestrahlt wurde. Als Präsident darf Duterte laut Verfassung nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren.
Ifo-Geschäftsklimaindex fällt im August
Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter verschlechtert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel von 100,7 Punkten im Juli auf 99,4 Punkte im August, wie das Münchner Forschungsinstitut am Mittwoch mitteilte. "Lieferengpässe bei Vorprodukten in der Industrie und Sorgen wegen steigender Infektionszahlen belasten die Konjunktur", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest.
Deutsche Bauwirtschaft verzeichnet im ersten Halbjahr Umsatzrückgang
Deutschlands Bauwirtschaft hat im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang verbucht. Der Umsatz ging im Vorjahresvergleich um 3,1 Prozent auf 41,3 Milliarden Euro zurück, wie der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) am Mittwoch mitteilte. Zu schaffen machten der Branche demnach die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie und Preissteigerungen bei der Materialbeschaffung.
Christian Lindners größter Wunsch sind eigene Kinder
FDP-Chef Christian Lindner will gern Vater werden. Er wolle mit seiner Freundin, der Journalistin Franca Lehfeldt, eine Familie gründen, sagte der 42-Jährige der illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Mein größter Wunsch an das Leben ist es nicht, einmal Minister in der Regierung zu sein, sondern bald zwei, drei oder vier Mädchen oder Jungs zu haben."
Fritz Wepper will nach überstandener Krebsoperation wieder mobil werden
Der Schauspieler Fritz Wepper gibt sich nach seinem 80. Geburtstag und einer überstandenen Krebsoperation optimistisch. "Der Krebs ist in den Hintergrund gerückt", sagte Wepper dem Magazin "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Nach der Immuntherapie seien die Metastasen zurückgegangen.
Justizministerium will strengere Regeln für Online-Spieleplattformen
Zu Beginn der Spielemesse Gamescom am Mittwoch hat das Bundesjustizministerium strengere Regeln für Online-Spieleplattformen gefordert. "Wo sich Millionen vor allem junge Menschen jeden Tag bewegen und miteinander kommunizieren, darf es keine blinden Flecken beim Schutz vor Straftaten geben", sagte Justizstaatssekretär Christian Kastrop dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Kastrop warnte insbesondere vor sexueller Belästigung von Kindern und Jugendlichen und Cybermobbing.
Zwei Verletzte bei Säureangriff in U-Bahn-Station in Tokio
Bei einem Säureangriff in einer U-Bahn-Station in Tokio sind zwei Menschen verletzt worden. Der Angreifer konnte fliehen und wird gesucht, wie die japanische Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Angriff ereignete sich demnach am Dienstagabend in der U-Bahn-Station Shirokane Takanawa in einer wohlhabenden Gegend der japanischen Hauptstadt - während unter strengen Sicherheitsvorkehrungen die Eröffnungsfeier der Paralympischen Sommerspiele lief.
Paralympics: Deutsches Team kritisiert Transportsystem in Tokio
Lange Wartezeiten, überfüllte Busse und weite Wege zu den Haltestellen: Das Team D Paralympics sieht bei den Spielen in Tokio noch Nachholbedarf bei den Organisatoren. "Das Dorf ist wunderbar, aber das mit dem Transport klappt nicht so richtig", kritisierte Chef de Mission Karl Quade: "Wir hören immer wieder von Sportlern, dass sie sehr weite Wege zu ihren Bussen haben, und die fahren in einer Art, dass vor Ort beim Training und Wettkampf sehr lange Wartezeiten entstehen."
Kabul: Skandal-Sieg der asozial islamistischen Terror-Bestien
US-Präsident Joe Biden hält ungeachtet internationaler Appelle für einen längeren Militäreinsatz in Afghanistan an einem Truppenabzug bis zum 31. August fest. Biden sagte am Dienstag nach einer G7-Videokonferenz, die USA seien auf einem guten Weg, die Evakuierungsmission bis Monatsende abzuschließen. Zugleich hielt sich Biden aber die Option einer Verlängerung des Einsatzes offen - und betonte, dies hänge auch vom Verhalten der radikalislamischen Taliban ab. "Der Abschluss zum 31. August hängt davon ab, dass die Taliban weiterhin kooperieren und jenen den Zugang zum Flughafen (der afghanischen Hauptstadt Kabul) erlauben, die wir herausbringen", sagte Biden im Weißen Haus. "Zusätzlich habe ich das Pentagon und das US-Außenministerium beauftragt, Notfallpläne zu erstellen, um den Zeitplan anzupassen, sollte dies notwendig werden. Ich bin entschlossen sicherzustellen, dass wir unsere Mission zum Abschluss bringen." Zuletzt war der Druck auf Biden gewachsen, den Militäreinsatz über den 31. August hinaus zu verlängern, damit westliche Bürger, aber auch ausreisewillige Ortskräfte das Land verlassen können. Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Großbritannien und anderer Länder hatten die Hoffnung geäußert, dass die Luftbrücke über August hinaus bestehen bleibt. Biden begründete sein Festhalten an der Frist jetzt mit einem steigenden Risiko von Anschlägen auf US-Soldaten durch einen Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). "Jeder Einsatztag bringt zusätzliche Risiken für unsere Soldaten", sagte der Präsident. Je schneller der Einsatz zu Ende sei, "desto besser". Biden sagte auch, dass die Taliban zwar derzeit mit den USA zusammenarbeiten würden, um die Evakuierungsmission zu ermöglichen. Die Situation aber sei schwierig. Die Taliban sind strikt gegen eine Verlängerung des Militäreinsatzes in Afghanistan. Sie haben von einer "roten Linie" gesprochen und mit "Konsequenzen" gedroht. Die Islamisten wollen außerdem die Ausreise afghanischer Fachkräfte verhindern. Medienberichten zufolge haben die USA bereits begonnen, erste Soldaten aus Kabul abzuziehen. Zuletzt sicherten rund 5800 US-Soldaten den Flughafen der afghanischen Hauptstadt ab. Andere westliche Staaten - auch Deutschland - sind abhängig von der Sicherung durch die US-Truppen. Die westlichen Evakierungsflüge dürften bereits vor dem 31. August enden, weil dann noch die US-Soldaten abgezogen werden müssen. Die US-Streitkräfte werden nach einem Ende der Evakuierungsflüge "einige Tage" brauchen, um alle Soldaten und militärisches Material aus Kabul auszufliegen, wie Pentagon-Sprecher John Kirby sagte. Das Nachrichtenportal "Business Insider" berichtete unter Berufung auf Kreise des Verteidigungsministeriums und des Auswärtigen Amtes, die deutsche Luftbrücke werde nach gegenwärtiger Planung am Freitag enden. Die USA haben seit dem 14. August nach eigenen Angaben mehr als 70.000 Menschen aus Afghanistan gebracht oder ihnen bei der Ausreise geholfen. Darunter sind nach Angaben des US-Außenministeriums vom Dienstag auch "mehr als 4000 Inhaber eines amerikanischen Passes plus ihre Familien". Unklar ist allerdings, wie viele US-Bürger oder Bürger anderer westlicher Staaten sich noch in Afghanistan aufhalten. Es gilt außerdem als nahezu ausgeschlossen, dass alle afghanischen Ortskräfte, die in dem 20-jährigen Konflikt für die westlichen Truppen arbeiteten, bis Monatsende außer Landes gebracht werden können. Sie befürchten Racheakte der Taliban. Die G7-Staaten verlangten von den radikalislamischen Taliban deswegen am Dienstag weitere Sicherheitsgarantien für die Ausreise von Menschen. Die Miliz müsse allen, die das Land verlassen wollten, auch über den 31. August hinaus eine sichere Ausreise garantieren, sagte der britische Regierungschef Boris Johnson. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) erklärte im Kurzbotschaftendienst Twitter, er habe sich mit US-Außenminister Antony Blinken ausgetauscht. Dabei sei es unter anderem um "Perspektiven" für einen Flugbetrieb nach Ende der Luftbrücke und "weitere Ausreisemöglichkeiten für Afghanen" gegangen. (D. Wassiljew--BTZ)
RKI: 11.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 61,3. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 11.561 Neuinfektionen registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen meldete. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum lag bei 39. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt in Deutschland seit Wochen wieder stetig an. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich nach RKI-Angaben auf 3.889.173, die der Todesfälle auf insgesamt 92.061. Deutschland befindet sich nach Einschätzung des RKI am Beginn der vierten Corona-Welle. Auch jüngere Altersgruppen sind diesmal stark betroffen. (L. Andersson--BTZ)
Oberster Gerichtshof der USA fordert Rückkehr zur Devise "Bleibt in Mexiko"
Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Dienstag (Ortszeit) entschieden, dass für mittelamerikanische Asylbewerber wieder die Devise gelten solle, wonach sie bis zur Entscheidung über ihren Antrag "in Mexiko bleiben" müssen. Das Programm "Remain in Mexico" (Bleibt in Mexiko) diente unter dem früheren US-Präsidenten Donald Trump dazu, zehntausende Asylbewerber an der Grenze abzuweisen, bis die Entscheidung über ihren Antrag getroffen sei.
Polizei erschießt Mann nach Auseinandersetzung in Groß-Gerau
Im hessischen Groß-Gerau hat die Polizei nach einer Auseinandersetzung einen Mann erschossen. Wie das Polizeipräsidium Südhessen in Darmstadt in der Nacht zu Mittwoch mitteilte, gingen am Dienstagabend in Groß-Gerau bei der Polizei mehrere Notrufe aufgrund einer Auseinandersetzung ein. Im Zuge der Festnahme sei es dann zum Schusswaffengebrauch gegen einen Tatverdächtigen gekommen.
Versicherungen: Gesamtschaden der Flutkatastrophe höher als bisher geschätzt
Nach der Unwetterkatastrophe in Deutschland haben die Versicherungen ihre Schätzung der Schäden deutlich angehoben: Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rechne jetzt mit Versicherungsschäden von rund sieben Milliarden Euro, wie Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen am Mittwoch mitteilte. Bislang war der Verband von 4,5 bis 5,5 Milliarden Euro ausgegangen. Die tatsächlichen Schäden sind noch viel höher - viele Gebäude sind nicht gegen Naturgefahren wie Starkregen und Hochwasser versichert.
Bundeswehr-Luftbrücke aus Afghanistan könnte diese Woche enden
Angesichts des bevorstehenden US-Truppenabzugs aus Afghanistan könnte die Bundeswehr ihre Evakuierungsflüge bereits in dieser Woche beenden. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Sicherheitskreisen erfuhr, könnte die Luftbrücke aus Kabul voraussichtlich schon am Freitag enden. Zuvor hatte es entsprechende Medienberichte gegeben, die das Verteidigungsministerium aber nicht bestätigen wollte. Berichte über einen möglichen Zeitpunkt könne er "weder bestätigen noch dementieren", sagte ein Ministeriumssprecher.
Berichte: Bundeswehr-Luftbrücke aus Afghanistan könnte schon Freitag enden
Angesichts des bevorstehenden US-Truppenabzugs aus Afghanistan könnte Medienberichten zufolge die Bundeswehr ihre Evakuierungsflüge bereits in dieser Woche beenden. Die ARD und das Portal Business Insider berichteten am Mittwoch von einem möglichen Ende schon am Freitag. CDU-Außenpolitiker wollten diesen Termin zunächst nicht bestätigen.
Deutschlands Exporte in Drittstaaten im Juli gesunken
Deutschlands Exportwirtschaft hat im Juli einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Ausfuhren in Drittstaaten wie China oder die USA sanken im Vormonatsvergleich um 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Juli 2020 lagen die Exporte in Drittstaaten aber um 5,8 Prozent höher. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Corona-Einschränkungen, waren sie 7,8 Prozent höher.
Japan weitet Notstand aus
Einen Tag nach der Eröffnung der Paralympics hat Japan den Notstand auf acht weitere Präfekturen ausgeweitet. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten nun in 21 von 47 Präfekturen härtere Regeln, weiterhin auch in der Hauptstadt Tokio.
China öffnet Terminal am weltweit drittgrößten Frachthafen wieder
In China haben die Behörden das wegen eines Corona-Fall geschlossene Terminal am Hafen Ningbo-Zhoushan wieder geöffnet. Am Terminal Meishan könnten die Arbeiten schrittweise wieder anlaufen, meldete am Mittwoch das staatliche chinesische Fernsehen unter Berufung auf die örtlichen Behörden. In vollem Umfang stehe es ab 1. September wieder zur Verfügung.
Bayer-Chef Carro verlängert Vertrag und fordert mehr Geld aus der Auslandsvermarktung
Der Vertrag von Geschäftsführer Fernando Carro vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen wurde vom Gesellschafterausschuss bis 2024 verlängert. Das gab der 57-Jährige auf der Mitarbeiter-Saisoneröffnung bekannt. Der Spanier ist seit 2018 Geschäftsführer beim Werksklub.
Bayer-Chef Carro fordert mehr Geld aus Auslandsvermarktung
Geschäftsführer Fernando Carro vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen wünscht sich von der künftigen Liga-Chefin Donata Hopfen Wachstum bei den TV-Geldern. "Meine klare Erwartungshaltung an die neue DFL-Geschäftsführung ist, dass die internationalen TV-Einnahmen der Bundesliga deutlich erhöht werden", sagte Carro der Sport Bild: "Der Wert der Bundesliga liegt weit über dem, was derzeit erzielt wird, auch unabhängig von Corona-Effekten."
Afghansistan: Bundeswehrverband sieht erhöhte Gefahr in Kabul
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, André Wüstner, hat angesichts des bevorstehenden US-Truppenabzugs aus Afghanistan vor einer zunehmenden Gefährdung am Kabuler Flughafen gewarnt. "Einerseits wissen die Afghanen, dass das Zeitfenster sich jetzt schließt, dass die Schlinge der Taliban sich zuzieht, das wird nochmal den Druck erhöhen in Richtung Flughafen", sagte Wüstner am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin. Zudem gebe es Berichte, wonach sich Selbstmordattentäter in der Stadt befinden sollen.
Zahl der unter Bluthochdruck Leidenden seit 1990 verdoppelt
Die Zahl der unter Bluthochdruck leidenden Menschen weltweit hat sich in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdoppelt. Laut einer am Mittwoch in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Studie hatten im Jahr 2019 etwa 626 Millionen Frauen weltweit Bluthochdruck, bei den Männern waren es 652 Millionen. Im Jahr 1990 waren demnach etwa 331 Millionen Frauen und 317 Millionen Männer betroffen.
Elfenbeinküste: Ebola-Patientin nach offiziellen Angaben "geheilt"
Eine junge Frau aus Guinea, die im westafrikanischen Land Elfenbeinküste positiv auf das Ebola-Virus getestet worden war, ist nach Angaben des ivorischen Gesundheitsministeriums "geheilt". An der 18-Jährigen seien binnen 48 Stunden zwei Ebola-Tests vorgenommen worden, die beide negativ ausgefallen seien, sagte Ministeriumssprecher Serge Eholié am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Da die Frau niemanden mehr anstecken könne, werde ihre Isolation aufgehoben.